Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Gerald, du befürwortest doch nicht etwa Feldversuche mit Kundenfrust und Rückrufaktionen oder?


    Bitte was? ;(


    Meinst Du das ironisch? ?(

    Feldversuche mit Kundenfrust? - Natürlich nicht!

    Aber das ändert doch nichts daran das die Realität!!! oft eine andere ist als wir sie uns wünschen.
    Wir alle kennen gerade von Materialprüfungsanstalten oder Forschungsstätten Versuchsanordnungen, wo 1 Million + X Schalter-Drückvorgänge Besuchern und/oder medienwirksam gezeigt werden um die Langlebigkeit von Mikroschaltern oder was auch immer zu dokumentieren.

    Das ist aber leider oftmals Medienhype. Klar lernen das viele in den ersten Semestern. Aber, das was man als im "Idealfall wird das so gehandhabt" lernt ist in der Realität mitnichten überall und immer anzutreffen.

    In der Musikinstrumenetindustrie (wie in vielen, vielen anderen Branchen) erleben wir alle täglich, das Dinge verändert werden - nachdem zig Chargen verkauft sind - und das nicht sooo selten solche Materialermüdungs- oder sonstwas Testläufe nur abgespeckt oder GARNICHT durchgeführt wurden.

    Mitunter wird das verändern erster Produktchargen dann hinterher als Designpflege nach außen "verkauft" oder "Klangverbesserung" (wenn es um "Klangerzeuger" geht) oder verbesserte "Laufeigenschaften". Mitunter waren die wirklichen Ursachen aber Konstruktionsfehler die zu Mängeln im Handling oder Materialbrüchen führten etc.... und die nach außen kolportierte "Designänderung" hat diese dann behoben.

    Nochmals: wir können hier lange darüber diskutieren - was wir wünschen. Da bin ich der erste der beim Idealfall mitphantasiert! Wie etwas sein sollte und welche tollen Wege empirischer Studien und Prüfanlagen namhafte Institute in Deutschland aufzeigen.

    Aber darum ging es mir hier doch garnicht: mir geht es darum, sehr kritisch zu hinterfragen, ob "simpel ist besser Thesen" statthaft sind... insbesondere weil mehrere "recht" neue Pedalgenerationen fast aller namhaften Firmen vorliegen oder in Verschiffung sind, von DER NIEMAND ETWAS SUBSTANZIELLES ÜBER DIE LANGZEITNUTZUNG bzw. welches besser ist sagen kann. Und über jene (egal ob Falcon, Speed Cobra, Demon) liegen noch nicht genügend Langzeitstudien und Drummer- als Käufer vor, um nun schon Aussagen zu treffen, "mit der simpleren wäre Dir das nicht passiert". Sorry - aber das wäre nämlich "Bildzeitungsniveau".

    Mir daraus (ironisierend?) zu "unterstellen" :D ... ich würde eventuell fehlende Materialprüfungsprocedere oder womöglich Enginieeringmängel bei der Produktentwicklung befürworten für die der arme Kunde aufkommt... ist absurd und leider (Sorry) etwas am Thema vorbei. Ich verstehe es wirklich nicht... wie man aufgrund meines Posts darauf kommen kann.

    Aber... wenn ich hier alle Fehlentwicklungen namhafter Drumfirmen im Bereich Fußmaschine(n) listen würde... fände ich heute Nacht keinen Schlaf mehr... und dies ist mitnichten eine humoristische Anmerkung. Aber wiederum: ich heiße das nicht gut... sondern es ist leider oftmals so gewesen. Das die erste Pedalgeneration noch eine Modifizierung erhielt. Oder mehrere... z.B. mein "Lieblingstema": die ehemalige Erstgeneration der Yamaha Mungo! Und stets dachten einzelne drummer "mein neues Pedal ist super"...


    Hoffentlich kommt nun meine wirkliche Botschaft ´rüber ;)


    edits: only Rechtschreibung

    Zitat

    Dann stimmt das Beckenprofil nicht mehr


    Insbesondere entsteht dann ein klangliches Ungleichgewicht bis hin zum Mißverhältnis zwischen (der dann übergroßen) Kuppe und der verbliebenen Cymbaloberfläche, was gerade wenn man mehrere inches des Umfangs wegnimmt recht deutliche Soundveränderungen mit sich bringt.


    Auch wenn ich Vegetarier bin: super gemacht Salamibrot!

    Zitat

    Geht doch nix über ein solide konstruiertes Pedal ohne Schnickschnack. Da passiert sowas nicht. Ich sag auch nicht, welches ich in erster Linie meine...


    Sorry - dies ist eine zu vereinfachte bzw. eigentlich falsche! und rasch widerlegbare Schlußfolgerung.
    "Pedal ohne schnickschnack" bzw. "solide Konstruktion" sagt noch nichts über die Materialeigenschaften insbesondere die Langzeiteigenschaften bzw. -folgen! Ob ein Pedal sich bewährt kann erst nach vielen gefahrenen Kilometern beurteilt werden. Auch nicht durch einen Fahrer... sondern durch die Erfahrungen ("Datensätze")vieler.


    So sehr ich die Häme mancher über das Demon Pedal zur Kenntnis nehme... umso vorsichtiger wäre ich hier beim "andere vorschnell vorbeirasen lassen".
    Damit sowohl an die Rookies als auch jene, die es eigentlich besser wissen müßten: der härteste Pedaltest ist die Langzeitnutzung und der Datenabgleich sehr vieler Drummer über jahrelange Spielpraxis.


    Kopfschüttelnder Gruß!


    Desweiteren mache ich auch mit Hinblick auf die oftmals glorifizierte/simplifizierte Drumhistorie darauf aufmerksam das es selbst zu seligen Horst Link-Zeiten eine ge-updatete Signature Fußmaschine (war damals das teuerste was der Markt bot) gab... die "klammheimlich" das 1982 vorgestellte erste Signature Modell ablöste - und besser war!


    Edits: only Rechtschreibung

    Es ist irre schwer sich HEUTE! in den engen Grenzen der Frühphase des nwobhm zu bewegen ohne gestelzt, peinlich, klischee-reiterisch oder einfach unseriös zu wirken und diesen alten Spirit glaubhaft "weiterzuleben" oder zu "simulieren" bzw. in diesen engen Stilgrenzen neues zu komponieren/produzieren.


    Seltsamerweise finde ich aber, dass es Euch prima! gelungen ist.


    Das gemeine ist aber, dass Abseits einer handvoll Musikhistoriker und der echten Die-Hard-Fans jener Mukke, viele normalsterbliche garnicht kapieren werden, wie gut und irre nah ihr "´dran" seid bzw. was ihr da macht.

    http://www.stdrums.de


    und viele mehr aus Deutschland die oben nicht auftauchen. Warum auch immer ;)


    Ich habe seit jeher eine hohe Affinität zu einigen Drumbauern... aber langsam ermüdet mich INSBESONDERE dieser verspätet! kopierte OCDP-Kram vieler (zum Glück nicht!!! aller) massiv.
    GÄHN!


    Ich vermute Matzdrums´ Statement ist ähnlich zu interpretieren.

    Zitat

    wow, kellerkessel mit löchern und tubelugs!

    Zitat

    will mich hier nicht weiter zur eigentlichen Sache äussern, da ich eh so mein Hühnchen mit GabrielE habe. Nur zwei kleine Anmerkungen;


    Zitat

    will mich hier nicht weiter zur eigentlichen Sache äussern


    Zitat

    da ich eh so mein Hühnchen mit GabrielE habe

    Dann solche Statements (wie letzteres) bitte weglassen.


    Ich finde es sehr bedenklich, wenn abseits des Themas hier (siehe Zitat) zu "Phantasien" anregende "Andeutungen" gemacht werden - die eine negative Konnotation implizieren - bzw. vorrangig als Abwertung einer Person/Firma verstanden werden müssen - insbesondere wenn es sich um (ehemalige) oder aktuelle Mitbewerber handelt.


    Aber um eines klarzustellen, was andere posts hier betrifft: Wenn Leute ihre bestellte Ware tatsächlich nicht bekommen oder nicht wie vereinbart dann sollte sowas hier aufgezeigt werden können. Das finde ich richtig, denn ich möchte auch nicht, dass mir sowas passiert.

    Für 100 Euro mehr würde ich heute eventuell den ganz neu erschienenen (bzw. erscheinenden) R24 in Betracht ziehen. Wenngleich die Qualität ("Qualität")... hust... der Schalter bzw. Taster und der Fader blieb meines Wissens identisch.


    Zum R16 gibt es einige auch etwas kritischere Infos unter dem Thread "Drumbestseller kritisch beleuchtet".

    Fairerweise darf ich aber anmerken, dass diese E-Drum-"Fußmaschinen-Anordnungen bzw. "Beater nach unten-Führung" übel zu spielen sind... bzw. ein völlig anderes Feel haben. Die Timingschwankungen bzw. die fast permanente Untightheit (unfreiwillige Microtime) im fast ganzen PLayalong insbesondere der Bass ist sicher auch diesem Blödsinn zu "verdanken".


    Es ist mir ein Rätsel warum der Drummer sich diese Pedalerie hat antun lassen. Vielleicht dachte er "ist kaum Unterschied"... und ist nun um eine Erfahrung reicher. Vielleicht ist auch alles ganz anders und er spielt auch im Studio direkt mit Edrums? Keine Ahnung! Es gibt schlimmeres und so viel wichtigeres im Leben!


    Fazit: Diese "Pedalanordnung/Ausrichtung" sollte man meiden. Ich verstehe auch den Sinn nicht so ganz bei einer Promo-Veranstaltung Equipment vorzuführen... und dieses dann nicht wirklich zu nutzen.


    edit: only Rechtschreibung

    Sonor (oder überhaupt einer Firma) kritisch gegenüberzustehen... kann ich dann gut verstehen wenn man die unglaublich beeindruckenden Innovationsjahre früher Achtziger bis wohlwollend maximal zur Hilite-Phase heranführt.

    Dies gilt auch für manche andere Firma! Wenn man die Blütezeit ihrer Innovationskraft mit dem Status Quo vergleicht, kann man vielleicht auch bei dem ein oder anderen Mitbewerber ins Grübeln kommen... bzw. sagen damals hatten sie noch etwas mehr Innovationskraft etc.

    Den Post des neuen Mitglieds - so engagiert er ist - kann ich aber in vielen Punkten nicht nachvollziehen. Weder im Sinne wo der "Betrug" liegt... (BTW: auch viele Custombauer oder Drum-Manufakturen montieren Hardware die aus Fernost kommt - da spricht auch keiner von Betrug... warum auch?) noch warum beim alten Delite "alles" ;) besser war als an dem heutigen oder den SQ2 ?

    Und jetzt mal ganz weg von Sonor:
    Was stimmt (obwohl ich nicht sicher bin ob der Post darauf überhaupt abzielen wollte): bei vielen Musikinstrumente-Firmen ist in den letzten Jahren viel Unruhe. Viele warten auf den Untergang des anderen. Diese "Lauer-" oder "Geierstellung" betrifft viele der Branche. Die Jahre der dicken Gewinne die viele hier oft unterstellen (im Sinne von mitunter recht naivern Pauschalaussagen wie z.B: "warum sind diese Drums oder diese Fußmaschinen so teuer, das kann man doch sicher viel billiger herstellen?") ist längst um (wenn es sie so wie mancher glaubt ohnehin je gegeben hat....). Im Gegenteil!: manche Markenprodukte unserer Lieblingsbeschäftigung sind bei weitem nicht so "teuer" wie dies mancher stereotyp behaftet unterstellt.

    Aber immer weniger Kunden sind bereit bzw. in der Lage gut von mäßig oder schwach zu unterscheiden! Und diese mangelnde Differenzierungsfähigkeit ist ein weiterer Sargnagel für manches Produkt vieler Markenhersteller. Dazu kommt das immer mehr Marktführer unter den Shops auch auf eigene Hausmarken setzen... um Streben um höhere Gewinne beim Einkauf... mitunter gar von drittklassigen OEMS.

    Der Kuchen wird wohl eher nicht! größer (es findet ja keine statistisch relevante "sprunghafte Vermehrung der Drummer statt) .... sondern der gleichgroße Kuchen wird an immer mehr Mitbewerber aufgeteilt. Also die realen Kuchenstücke kleiner!

    Ganz tragisch wird es natürlich, wenn immer mehr Markenfirmen immer mehr der eigenen Identität aufgeben wird bzw. immer mehr von OEM´s gefertigt wird. Dann wird natürlich auch von der anderen Seite das "Differenzierungsvermögen" des Kunden immer mehr auf eine harte Probe gestellt. Deswegen sind trotz hartem Wettbewerb die Traditonsfirmen eigentlich alle gut beraten keinesfalls!!! ihr Drum- und Hardwareengieering zurückzufahren sondern die funktionale Wertigkeit und Eigenständigkeit zu erhalten.

    Es wird der Tag kommen, an dem die Gleichmacherei der OEMS uns die Zeit zurücksehnen lassen wird, als es überhaupt noch Firmen gab, die noch selbst AUTARK eigene Drums und eigene Hardware entwickelten. Fertigen tun das ja ohnehin schon immer weniger...

    Hoffentlich behalte ich unrecht. Mich erinnert die Marktlage bzw. die Veränderungen des Marktes seit Jahren allerdings frappierend an die Situation der Hifi-Fertiger vor 25 - 30 Jahren bzw. und deren Strukturwandel bzw. deren "Marktbereinigung".


    Insofern finde ich es schwierig bis hochkritisch den wenigen noch verbliebenen klassischen Drumherstellern auch noch öffentlich die rote Karte zu zeigen - noch dazu ohne substanzielle (bzw. nachvollziehbare, verifizierbare) Kritikpunkte.


    Edit: inhaltliche Überlappung mit Jürgen. Sorry - ich habe seinen Beitrag erst nach dem verfassen und abschicken meines Beitrags gelesen. Ehrlich! Will meinen aber nicht verändern.

    Zitat

    ABER:
    heute ruft mich der zoll an, das paketwäre illegal und ich müsse den gesamten betrag des paketes, den ich eigentlich schon an den verkäufer gezahlt habe nachzahlen. er wollte mir am telefon keine auskunft geben über die details, deshalb werde ich am montag noch ein drittes mal zum zollamt fahren. hat jemand von euch schonmal ähnlihce erfahrungen gemacht oder kann sich was drunter vorstellen?


    ich wundere mich bloß sehr, was an schlagzeugteilen illegal sein soll zumal ich beim selben hersteller schon einmal teile bestellt habe für meine snare und diese ohne probleme verzollt wurden..


    Ich habe seit Jahren! viel mit dem Zoll zu tun. Wie auch an anderer Stelle im Forum beschrieben habe ich mit der Politik "so transparent wie irgendmöglich dem Zoll gegenüber zu sein", nur gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich vermute das zitierte Telefonat ist eine Art Mißverständnis oder eine sehr stark vereinfachte Zusammenfassung?


    Ich würde immer empfehlen alles! zum Zoll mitzunehmen. Also alles was er schickte (natürlich unbedingt auch die "Grüne Post"), alle Briefwechsel von Absendern wie Adressaten (auch Emails) etc. ALLES! Zu letzterem ist man rechtlich nicht verpflichtet - aber es spricht sehr deutlich für die eigene Glaubwürdigkeit, wenn komplette Prozesse lückenlos aufgezeigt werden... selbst dann, wenn zunächst keiner vom Zoll darauf drängt.


    Mein Fall ist insofern nochmal viel komplizierter, da ich im Ausland nie etwas kaufe. Sondern Testmuster und Prototypen umsonst erhalte. Diese verweilen lebenslang bei mir und gelangen NICHT auf den Markt. Solche Modi der Lieferung von Firmen an Endorser bzw. unabhängige Produktexperten sieht das reguläre Zollprozedere aber garnicht vor bzw. berücksichtigt diese eigentlich nicht. ;( Dementsprechend umfassend und lückenlos bzw. zur Chargennummer und dem gegenwärtigen Zustand vor jahren erhaltener Testmuster ist da mitunter die Beweisführung die ich antrete.

    Buddyroach hat wirklich nicht unrecht.


    Sollten die Schauben sich garnicht lösen lassen könnte man das so machen.


    Ich persönlich würde aber bei einem Rockstar DX ! an Rims nicht viele Gedanken ver(sch)wenden geschweige denn an korrodierte Schrauben auf der Tom-Innenseite.


    Irgendwann ein neues Drumset kaufen (die Kohle für Rims schonmal als erste Spareinlage anlegen) und mit dem DX dann als Zweitkit ! Spaß haben.


    Im Zweifel vielleicht noch mal überlegen "was" Du Dir von Rims erhoffst...

    Aus Neutralitätsgründen nur ganz knapp... und nix wirklich substanzielles - sorry!


    Diverse Shops gehen seit einiger Zeit davon aus, dass der reale Streetprice nicht soo weit über den regulären Iron Cobra sein wird. Vielleicht 429.- ? bei der Speed Cobra. Schaun wir mal.


    Ich habe das Pedal kurz angetestet. In Europa oder in den Japan Shops sind allerdings noch keine. Die Auslieferung steht erst noch bevor.


    Wiederum aus Neutralitätsgründen nur mein ganz knapper und profaner Hinweis: die Optik (wenn das bei einem Pedal wichtig ist) finde ich klasse. Aber ich "stehe" bekanntlich auch auf Silber-Chrom-Look.

    Zitat

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    Zitat Thomann Website.


    Den letzten Satz finde ich reichlich verwegen... den sollte Thomann ändern. Er findet sich bei beiden Konfigurationen... mit der Snare und ohne.

    Zitat

    ich hatte mal eine Quadura in normaler Auführung. Die Böckchen waren klappbar(ähnlich Pearl "Super-Gripper"-system), aber von fürchterlicher Qualität, genauso wie der Rest der Trommel(bzw. des Sets). Erstaunlicherweise klang sie gar nicht mal so übel, wie sie aussah.


    Genau so eine hatte ich letzte Woche vor mir. Die abklappbaren Böckchen der Remo Quadura sind ganz nüchtern: Mist!
    Hat da jemand ein altes Remo Katalogbild. Also eienr Quadura Snare ohne PTS sondern mit regulärem Stimmsuystem?