Beiträge von Drumstudio1

    Zähle ich richtig? 4 ?


    "seit Jahren" Das kann ja viel bedeuten... :D
    In welcher genauen Zeitspanne die 4 Verluste?


    Wäre interessant zu erfahren, ansonsten tendiere ich stark zu den Anmerkungen von Kride. Mitunter schätzen wir Drummer auch unser eigenes Spiel nicht ganz "objektiv" ein ;)

    Ich finde den Ton(fall) noch viel schlimmer.


    Das Problem ist teilweise leider, dass mitunter Rhetorik-Schulungen oder "Pseudo-Logopädie"-Kurse angeboten werden, die Politikern, Fernsehmoderatoren, Rundfunkleuten, Unternehmenssprechern oder Webfilm-Akteuren eine völlig unnatürliche, bis "transen-tuntige" oder einfach überheblich! wirkende ÜBERBETONUNG und Abgrenzung! der Silben und Wortenden einbleuen. Eine völlig unnatürliche Form der Artikulation. Radio- kann ich aufgrund dieses immer weiter um sich greifenden Virus schon seit Jahren nicht mehr hören. Gerade bei Jingles oder Werbeeinblendungen werden da immer mehr derartig "geschulte" eingesetzt.


    Die Folgen derartiger "professioneller Schulungen" durchdringen unsere Gesellschaft (nicht nur medial) jedes Jahr mehr. Statt dass man diesem völlig gestelzten Unfug!!! endlich mal den Riegel vorschiebt und auf eine Reform dessen setzt was man zu Gunsten höherer Allgemeinverständlichkeit in Schulungen noch verantworten will und kann!!! und was eben nicht... geht der Unfug leider weiter und immer mehr Menschen lassen sich diese "Kunstform" bzw. "pervertierung" ;) der Sprache "beibringen".


    Schrecklich!


    Wenn die Aliens landen und so was sehen... kein Wunder schalten die den Turbo ein und düsen schnellstmöglich wieder weg. Obwohl man muß kein Alien sein, um das erschreckend zu finden!

    Zitat

    Sie ist sehr schwer und solide, allerdings sind schon einige kleine Macken dran - nur Kleinigkeiten, aber diese lassen vermuten, dass es sich wirklich um "Shine" B-Ware handelt.


    Diesen Schluß vermag ich logisch und inhaltlich nicht ganz nachzuvollziehen.


    Ich möchte mich in diesem Thread bedeckt halten - dann haben andere auch noch ihren Spaß bzw. Überraschungseffekt. :thumbup:


    Hammu, vielen Dank für die schönen und aussagekräftigen! Bilder. Gute Kamera bzw. ruhige Hand! Prima. Wenn nur jeder hier im Forum so toll mitwirken würde.... statt Worten einfach mal handeln! Gut!

    BTW: ich weiß garnicht wie ich darauf komme.... seltsam.... Snarebed und dessen handwerkliche "Ausführung" - immer interessant und auch ein "Verwandter ersten Grades" (so wie der Teppich und dessen Qualität) der realen Teppichresponse. Die Snarebed-Verarbeitungsqualität ist für die Freaks mitunter neben dem ein oder anderen sehr speziellen Feature (z.B. die sehr eigenständige "Nieten"-Badge-Anbringung am Kessel mancher! Anbieter des Produktes) auch ein recht guter Indikator "wer" originär "was" gefertigt hat.


    Edits: um Diskretion bemüht.

    Ohwee... da ist die Ferndiagnose eher schwer.


    Ein Doppelpedal!
    Versuchst Du vielleicht das Slave-Pedal an der Bass festzumachen? Es muß aber das Main-Pedal an der Kick festgemacht werden! Eventuell hat dieses eine für "moderne Drummer" ungewohnt "hochgeführte" Flügelschraube - wenn es ein Kinde-Pedal ist (die teuerste Serie von Dixon). Die Vintage- Kenner kennen diese Konstuktionsweise natürlich von vielen anderen Firmen.


    Bevor ich aber lange erkläre was "Main" und "Slave" ist und da ich noch nicht mal weiß, ob es ein "Kinde" ist, würde ich einfach mal raten auch "das andere Pedal" zu untersuchen. Also ob wirklich beide! keine Fixierungsmöglichkeit bieten.


    Wenn sich da auch nichts findet, befürchte ich ohne Bild wird es nicht gehen... denn von Dixon gib bzw. gab es so viel Zeug. Und ich entnehme Deinem Post nicht ob es ein nagelneues oder gebrauchtes oder Restmodell oder Neumodell oder "sonstwas" ;) ist.
    Edits: inhaltlich nichts. Nur um verständlicheren Sprachgebrauch bemüht :D plus Rechtschreibung.

    Zitat

    nee nee, bis zum auftritt sind ja noch 10 tage zeit .. der meilenstein für lampenfieber usw steht erst naechsten freitag.


    Wenn das jeder so leicht "steuern" könnte.... ;) Ich bleibe bei meiner Vermutung ... ist aber hier garnicht so wichtig.


    Ich wünsche in jedem Falle Mast und Schotbruch... und eben auch Fun!

    Zitat

    So meinte ich es auch nicht Matz. Du bist Auftrittserfahren und weisst was man nicht tut. Der TS steht wohl eher noch am Anfang.


    Ja, der Ts... ein Stück weit (und das ist auch völlig normal so) kommt doch hier im Thread right from the start auch ein kleines bisschen Stagefright (etwas versteckt bzw. "um die Ecke") zum Ausdruck.


    Zitat

    man lernt also aus seinen fehlern, wer sich scheut fehler zu machen, kommt nicht weit.


    !


    Und als Ergänzung: wenn ich (zu)viel Detailarbeit für alle Nebenschauplätze betreibe verliere ich mitunter den Blick und meine Energie/Ressourcen für das wesentliche: Das Musikmachen als solches. Ich könnte mir vorstellen, dass selbst im Thronsaal von Draculas Spukschloß mit 36 Meter langem Gang und Tonnen von unkontrollierten Schall-Reflektionen ein Drummer oder meinetwegen einer der hoch musikalisch auf dem Kamm bläst die Gäste mehr anrührt als eine Kombo die mehr Zeit für Soundschrauberei zubringt als für das eigentliche Konzert.


    Es soll keinesfalls das eine gegen das andere aufgewiegt werden. Jeder musiziert 1000-mal lieber mit tollen Hörbedingungen sowohl für Musiker als auch für die Gäste - als mit lausigen. Jeder freut sich über fitten Tonmenschen nebst fitter PA. Gleichwohl ist mitunter die gesunde Relation wichtig.


    Ja, auch wichtig: es spricht per se nichts dagegen im Vorhinein Dinge abzuklopfen.... um Schwerstpannen auszuschließen. Und doch treten diese oft selbst dann noch (in der Bio jedes Musikers - wahrscheinlich auch jeder Liga) auf... dann ist es gerade auch die KUNST das beste ad hoc daraus zu machen.


    Edit: only rechtschreibung

    Zitat

    Die hast Du bei Roland ab TD-12 auch nicht mehr.


    Veto. :) ;)
    Es hängt durchaus auch von der Frustrationstoleranz bzw. vielleicht auch mal der Geschultheit der Ohren oder der Qualität der Abhörbedingungen ab. Viele Drummer hören diesen Effekt bis zum heutigen Tage noch bei den neuesten Generationen - sogar noch bei den Hochpreis-Flagschiffen von Roland und Yamaha.


    Ich freue mich für jeden der diesen schlimmen "Antik"-Effekt für ausgemerzt hält. Gleichwohl: der Eindruck wird von "manchem" ;) Drummer nicht geteilt bzw. wird nicht von jedem bestätigt.

    Er heißt Steger.


    "Stegner" hingegen ist der Macher hinter ST-Drums.
    Die beiden werden öfters verwechselt. Nur deswegen mein Hinweis. Beide sind sehr kompetent! und hilfsbereit. Das wird ein weiterer Grund für die häufigen (Online)-Verwechslungen sein.

    Zitat

    Mag sein
    Jedoch bin ich hier mit meinen Erfahrungsberichten auf Granit gestoßen.


    Die Crux ist wohl, dass es sehr verschiedene Produktanforderungen bzw. individuelle "Toleranzen" bei Kunden gibt. Das was für den einen eine belächelnswerte Lappalie ist ... die er selbst "behandelt" oder gutmütig "übersieht", ist für den anderen ein schwer zu akzeptierendes Produktmanko, dass der Händler/Vertrieb/Hersteller nachbessern soll.


    Der Granitvergleich ;) mag aus Deiner Eigenperpektive stimmen. Mancher Leser ertappt sich aber dabei, dass er schneller dissatisfied mit einem Produktmangel (erstrecht bei mehreren) wäre, als Du es bist. Und jene haben sich dann geäußert. Diesen mittelschweren "Gegenwind" bzw. diese andere Sichtweise würde ich nicht mit Granit gleichsetzen :) Sondern eben mit den realen "Polen" auf der Skala. Du bist da zweifelsohne auch ein Extrempol. :) :D


    Ich kann offengestanden den Gegenwind gedanklich bestens nachvollziehen. Finde aber gleichwohl Deine herzensnahe Produktaffinität bzw. Produktliebe auch beachtenswert und auch irgendwie wirklich (und ohne Ironie) unverkrampft und sehr positiv denkend.


    Ich persönlich bin da sicher "granitnäher". Wenn ich ein Produkt neu kaufe dann muß! es alles vorab postulierte bieten, bzw. alles uneingeschränkt funktionieren im Alltagshandling. We are all the same - but still very different ;)

    Ich würde da ehrlich gesagt auch garnichts mehr finanziell reinbuttern... insbesondere in der Gewißheit was an Shellsets auf dem Gebrauchtmarkt oft für kleines Geld zu haben ist.


    Ein kleiner Tip noch - der nichts kostet. Die Folgen hört nicht jeder... aber er kostet wirklich nichts!
    Viele Tom-Systeme mit "Nylonball" erlauben etwas mehr Sustain der Toms, wenn man die Flügelschraube (die jene schwarze Kugel fixiert) nicht so stark anzieht. Die Kehrseite ist mitunter, dass man vielleicht alle 14 Tage mal nachjustieren muß. Aber in den Ohren einiger Drummer (nicht aller) ist das hörbar. Die Toms wirken nicht so abgewürgt bzw. "gemutet". Ob im Bandkontext auch noch wahrnehmbar? Das ist wieder ein anderes paar Schuhe... TOMS :)


    Das Prinzip kann man noch durch ein weiteres Detail erweitern, indem man auch die andere Schraube am Tom selbst (zur Fixierung des Toms an dem L-Stück) nicht so fest anzieht... sondern nur ganz, ganz leicht.


    Aber wenn es nun um das Sparen geht auf ein höherwertigeres Set (von Sonor oder sonstwem) bzw. das verhindern von Folgekosten (Wichtig , im Falle des Wiederverkaufs: für ein 505 mit Rims wird Dir kaum einer der bei Verstand ist :) auf dem Gebrauchtmarkt mehr zahlen, als für 505 ohne Rims) dann würde ich das als erstes probieren.


    Wie schon mehrfach angesprochen kann das konsequente üben/ausprobieren/Kollegen um Hilfe bitten "wie stimme ich richtig?" oftmals mehr Auswirkung auf den Sound haben als Rims, Starcast, ISS, Optimount, YESS, I.T.S. etc. etc.


    edits: Rechtschreibung

    Aged bronze brass shell...


    Was macht eigentlich der Musicstore mit seinen F.-Snares?


    Zu Shine äußere ich mich aus Neutralitätsgründen nicht.


    Ein völlig anderes Thema ohne! jeglichen Bezug zu Shine oder anderen: dem werten Drumkenner dürfte langsam :) auffallen, dass es einen OEM-Fernostanbieter gibt, der in den letzten 2-3 Jahren immer mehr Einfluß in Sachen Absatzzahl bzw. Produktions-Output erlangt. Sowohl in Ebay-Outlets hiesiger Musikhäuser, die dort aktiv sind, als auch in großen Onlinestores und dicken Prospekten etc. etc. Die Produktnamen und/oder Brandnames freilich (ja sogar die Preise) sind so frei wie die Gedanken in der freien Welt.

    Zitat

    mE ist besonders die Force 3000-Serie eine ausgezeichnete Basis für einsteiger, da sich die Birkenkessel nicht so zickig verhalten wie Ahorn und dadurch einfach leichter zu stimmen sind,


    Eine gewisse "Gutmütigkeit" ;) von Drums (also auch einige Stimmfehler des Drummers verzeihen und trotzdem noch gut oder passabel klingen) haben wir bei diversen hochklassigen Drumsets. Es zeichnet tolle Maplesets genauso aus wie tolle Birkensets.


    Jeder hat seine eigene Meinung... die ist in der freien Welt glücklicherweise unantastbar.


    Bei Deiner Aussage muß ;) ich allerdings anmerken, dass sie von sehr vielen Drummern nicht geteilt wird. Gerade wenn man sich bei hochwertigen Drumsets umschaut. Per PN gerne welche namhaften Maple-Modelle diverser Hersteller Deine Aussage massiv "ankratzen" ;) .

    Alles bekannte Produkte... für die Altherrenriege aus dem letzten Jahrtausend. Also auch mich :D
    Deswegen bietet das Netz kaum was dazu...


    Vom Power V mal Bilder nachreichen... dann kann man eventuell noch etwas mehr sagen, da es diverse "V"-Zeitphasen bzw. Setvarianten gab.
    Der Preis ist, genau wie Jürgen anmerkt wirklich richtig gut.

    Vielleicht nimmt man diesen Contest mitunter einfach etwas zu wichtig? ;)
    Mir bedeutet er nichts. Ehrlich - garnichts. Ich fühle mich bei dem Hype "wie ein Atheist beim Abendmahl". Für mich bleibt es wurscht, da ich Musik sehr ungern bewerten möchte.


    ABER!!! Deswegen mißgönne ich anderen nicht den Spaß daran. Wenn es anderen Freude bringt, dann hat der Contest für andere Menschen offensichtlich Sinn und somit (s)eine Berechtigung.


    Wenn sich Menschen über den 1. Platz (ich vermeide bewußt das Wort "Sieg"... sonst geht es gleich wieder los hier :D ) nicht mehr freuen dürfen (oder nicht auch mal den Kopf ´drüber schütteln dürfen), dann ist eventuell ein anderer wesentlicher Sinnfaktor solch eines "Wettbewerbs" genommen.


    Insofern sich mit den Gewinnern freuen... oder kopfschüttelnd sagen: "mist, der Song der mir viel besser gefiel wurde nicht Platz eins. Hoffentlich das nächste mal". All das gehört doch zu diesem Spiel bzw. Wettbewerb. Und so auch zu den Side-Effects... diesem Thread.

    Schon alleine der obige Post von Luddie ist eigentlich bare Münze wert.... eigenlich soviel mehr!

    2-3 banale aber hoffentlich hilfreiche Anregungen auch von mir. Es gibt natürlich auch viele andere gute Gründe. Ich picke mir hier nur 2-3 mir besonders interessante Aspekt heraus:
    Das sage ich nicht weil ich unterrichte. Es ist seit vielen Jahren meine felsenfeste Überzeugung. Auch schon lange bevor ich unterrichtete.


    Die sollen Dich nicht um Lehreraufsuchen oder "Unterricht bezahlen" bekehren. Sondern vielleicht "nur" unterstützen über Möglichkeiten des Austauschs!!! mit anderen (im best case erfahreren) Drummern nachzudenken und den in Dein autodidaktisches Lernen einzubeziehen.

    Einer der Vorteile von einem didaktisch guten Lehrer oder dem Austausch! mit anderen erfahrenen Drummern ist in sehr vielen Fällen dass man eine Reflektion über wichtige Parameter des eigenen Spiels von außen erhalten kann, die einem selbst verborgen bleibt. Diese Reflektion, Analyse oder noch einfacher: Pespektive von außen! kann man nicht selbst "simulieren" bzw. imitieren. Das geht nicht. Das ist keinem Menschen vergönnt.

    Man sieht, hört sich selbst immer auf seine eigene (subjektive) Weise. Und somit auch in gewisser Weise eingeschränkt.

    Aber genau dieser Input von außen hilft einem als Individuum sehr viel weiter. Insbesondere weil es eine Interaktion einschließt, nämlich auch viele wichtige ZEITNAHE Rückfragen erlaubt, im Zweifel eine weitere ergänzende stützende Info erhalten (oder gar einen weiteren methodischen Ansatz). Diese Interaktion während des gemeinsamen Austauschs bringt die meisten Musiker deutlich schneller weiter. Und hier das kuriose: es schließt totale Anfänger als auch erfahrene gleichermaßen ein.

    Das schließt mitnichten aus, dass es interstellar gute Autodidakten gibt und gab. Aber selbst hier fällt bei genauerer biographischer Analyse bei einzelnen auf, dass es hier oder da sehr wohl Input und Austausch und Interaktion mit anderen Drummern, "Lehrern" gab. Es ist manchmal vielleicht auch nur eine Frage der Definition.

    You-tube bietet in vielerlei Hinsicht tolle Dinge. Nothing wrong with this. Prinzipiell würde ich aber darauf achten, dass man sich in der virtuellen Bilderschau nicht verliert. Ich kenne Drummer, die sich damit "fluten"... die nicht mehr sortieren. Also 35 verschiedene Dinge "bewundern" die Wege dahin nicht ganz einschätzen können bzw. glauben man könne diese durch Selbstanalyse "mal schnell verkürzen". Das ist alles menschlich... aber man hört es dann meist bei ihrem Spiel, also das Dinge abgefeuert werden, die nicht klingen. Eben weil die Technik garnicht korrekt erlernt wurde bzw. die motorischen Abläufe ineffizient oder einfach falsch sind... oder eben das eigene Gehör noch nicht erlaubt wahrzunehmen, dass was im Film super-tight war, beim eigenen Spiel ruckelt wie der Schnellzug der vom Gleis springt. Ganz kurios sind auch You-Tube Videos die selbst schon untight sind - von den unerfahreneren Drummern aber garnicht als schlechtes! Vorbild gehörtechnisch erkannt werden.

    Und das Stichwort "hören" schließt für mich wieder den Kreis: Ein Lehrer oder noch allgemeiner der " Austausch mit erfahreneren Drummern" kann einem immense, wirkliche DRAMATISCHE FORTSCHRITTE in Sachen Gehörschulung und somit auch dem Drumming vermitteln. Das wird in vielen Lehrbüchern oder DVD´s noch unterschätzt- bzw. kann medienbedingt dort nicht geleistet werden. Dieser gemeinsame Ausstausch und Vergleich sorgt neuronal :) für eine wirkliche "Neuverschaltung" :-).... die einen Dinge, die man vorgestern im Mix einer CD oder im eigenen Drumming, noch garnicht wahrnahm -HEUTE glasklar hören läßt. Das finde ich bis zum heutigen Tag atemberaubend.

    Gemeinsam festzustellen, dass das was einer vor 2 Wochen bei "CD-Analysen" Toms noch als Snare interpretierte, eine halboffene Hihat als Ride bezeichnete und einem dann aktuell begegnet: "ich höre da ein crash, aber das klingt anders... eine Hihat ist es auch nicht. Das klingt nach einem Effekt-Becken. Irgendwie ganz anders als ein Crash".

    Da geht einem als Drummer das Herz auf, wenn man entgegnen kann: Super! Du hast gerade soeben ein China im Mix identifiziert. Das gelingt nicht jedem!

    Es gibt tausende dieser magischen Momente, wo sich Weichen stellen. Magisch für beide! Und mancher kann sich vielleicht vorstellen: wieviel schneller man am Instrument weiterkommt, wenn die Sinne von Woche zu Woche, Jahr zu Jahr immer feiner kalibriert werden bzw. wenn man dabei auch (etwas) Unterstützung erhält... "zuläßt" :-).

    Also sowohl besser höranalytisch zu erkennen:
    1.) Was trommeln andere da? Wie funktioniert der Fill, den der Bursche gerade abgefeuert hat? Welches Sticking? etc. (dadurch für sich selbst also nach jedem Konzertbesuch mehr nach Hause mitnehmen zu können)

    2.) Was trommle ich? Wie exakt in Time oder wirklich entsprechend es Songvibes spiele ich wirklich?

    Und gerade Punkt 2 ist oftmals wiederum nur durch gemeinsamen Austausch und Vergleich möglich. Und nochmals: bringt einen so viel weiter. Also nicht nur kleine oder große Unsauberkeiten im Spiel zu erkennen (die vielen wiederum aus Eigenperspektive nicht bewußt werden) sondern noch vieles andere mehr.


    edits: versucht es schlüssiger und nicht off-topic zu erklären. Hoffentlich gelungen? :D

    Zitat

    Schlimmer Film. Der Moderator ist unvorbereitet und unbegabt, der Angestellte gibt Allgemeinplätze von sich. Fernsehen von Dilettanten für Dilettanten.
    Wenn das repräsentativ für die Qualität Deutscher Reportagesendungen ist, bin ich einmal mehr froh, keinen Fernseher zu haben.


    Kann ich ein Stück weit nachvollziehen.


    Ich bin persönlich aber zwiegespalten. Habe mir das Ding sogar 2 mal angeschaut! :)


    Ich denke mancher von uns (ich besonders) ist ab Kindheit mit großen Augen bzw. Begeisterung und (naivem) Respekt vor dem Fernsehmedium "großgeworden". Und dieser Respekt bzw. die Begeisterung bröckelt irgendwann.


    Kommt nun im fortgeschrittenem Jugendalter oder gar Erwachsnenalter ein Fernsehbeitrag zu einem Thema über das wir über Jahre angesammeltes EXPERTENWISSEN verfügen, fallen uns dann natürlich viele Dinge auf.... die besser gemacht hätten werden können... oder müssen!


    Das spricht per se nicht generell gehen den Fernseher. Sondern dass sich das Medium Fernsehen vielleicht selbst bei regional angehauchten Beiträgen besser nicht auf einen Mix aus bemühtem ("fingiertem") :D "Fachjournalismus" und zünftigem Lokalpatriotismus machen sollte. Das ist eine Mixtur die ich bei vielen Sendungen auch anderer Sender nicht so gelungen finde. Aber wir sind wahrscheinlich auch nicht die Zielgruppe dieses Formats. Ganz sicher nicht. Und vielleicht macht es doch Sinn (und ich irre mit obigem) wenn man zumindest überhaupt Menschen in ihrer Region mal einen Hauch davon ´rüberbringt, was der Nachbar so produziert. Was er beruflich macht und wen er als Kunden hat. Ich weiß es nicht wirklich.


    Ich finde den Film-Beitrag schon deswegen etwas interessant weil er unser Thema behandelt. Aber entdecke auch wie mancher Kollege die "günstige" (monetär betrachtet!) und "leicht" ;) konfuse Struktur der TV-Macher. Ich könnte mir vorstellen, dass das Storyboard der sicher sehr kleinen TV-Crew nach einer ersten Begehung sehr schnell erstellt wurde :D


    Ich will es partout nicht rechtfertigen, aber mitunter werden heute Produktionen auch so knapp finanziell sowie vom Zeitbudget gefahren... das sich manche Ergebnisse auch etwas leichter erklären lassen. Mir fällt da der Begriff Fast-Food ein. Ob man sowas als Zuschauer wirklich in dieser Form will... wie es manche qualitativen Marktforschungsinstute für die TV-Sender (als zahlungskräftige Auftraggeber) gerne in Studien attestieren.... da habe ich erhebliche Zweifel. Aber das führt hier zu weit... das sind eher medien-politische Fragen.


    Ich finde der Meinl Mitarbeiter hat die meisten Dinge korrekt (wenn auch stark vereinfacht - aber was will er machen, er kann ja schlecht sagen: "schickt mir einen anderen Moderator") erklärt. Ich persönlich sehe lieber einen echten Mitarbeiter/Produktmanager etc. (wie hier im Film), der nach bestem Wissen antwortet, der seine Worte nicht so sehr "poliert" wie es vielleicht eine "adrette" Public-Relations-Tante im Kostüm täte, die vordefinierte (auswendig gelernte) Wortphrasen raushaut... auf Fragen die sie vorher kannte.
    Der Beckentest bzw. die Referenzprüfung ... dazu möchte ich nichts posten ;)


    Das Moderatoren sich in kurzer Zeit (wer weiß was der sonst noch alles für den Sender tut) dann in Fragen gerne bei Klischees bedienen oder auf markige Sprüche zurückgreifen bzw. auch manchmal hart an der Grenze zum Unverständnis agieren... ist ein Stück weit auch nur menschlich. "Die hämmern ´drauf die Schlagzeuger". Ja genau wir hämmern... wir sind sogar so behämmert das wir bald zum Fernsehen gehen und ganze Programmformate entern / bzw.übernehmen.... hahaha ;)


    Thanks für den Link!

    Edits: only Rechtschreibung