Thanks für den tiefen Einblick. Spitzenmäßige Ideen!
Beiträge von Drumstudio1
-
-
Zwischen den frühen Dio Scheiben und Heaven and Hell liegen ja ein paar Jährchen
Es gab Dio Aktiv-Phasen (Ende Achtziger) mit Vinnie wo er wohl ein 20" AA Rock Ride spielte. -
Wow! Tolle Arbeit.
Hätte ich beinahe übersehen. Schaute von weitem flüchtig auf dem Monitor und denke "warum hat da einer ein Rototom als Avatarbild".... dann denke ich "sieht irgendwie doch ganz anders aus"...
und entdecke das hier 2
-
Was ich für alle sehr konstruktiv, inspirierend und lehrreich finden würde, wenn Du uns noch etwas konkreteres zur Konzeption mitteilst.
Also "Drehbuch"
bzw. Kameraeinstellungen über die eventuell vorher konzeptionell gesprochen wurde.Ich liebe zum Beispiel die Close-Ups auf Bass- und Gitarren-Griffbretter bei Läufen. Und davon macht Euer Video ja auch reichlich Gebrauch. Super!
-
Eine "Rasierklinge" wird beim Zoom schon mitgeliefert

-
25.5.2010
Ich gebe hiermit öffentlich bekannt, dass mir ein Forumnutzer juristisch droht.Ich lasse mich grundsätzlich nicht bedrohen bzw. verändere mein Verhalten und meine Überzeugung nicht unter Druck und schon garnicht lasse ich meine freie Meinungsäußerung durch Druck sanktionieren oder bedrohen.
Ich lasse mich auch nicht juristisch bedrängen hier alle Posts zu löschen, nur weil andere vielleicht ihre Ursprungsposts geändert haben.
Ich bin ein freier Bürger und teile oftmals meine ehrliche Meinung zu vielen Dingen mit. Mal sachlich, mal humorvoll pointiert.
Das kann man ablehnen oder es beklatschen, es verurteilen, mich sonstwas nennen. Das sehe ich alles locker.
Aber nochmals: drohen lasse ich mir von niemandem! Da werde ich unlocker und verbitte mir dies in aller Form. Auch öffentlich!
Gerald Kloos
-
Zitat
aber so wie du es hier darstellst, klingt es, als wüsste kein Schlagzeugbauer auf der Welt, was er genau macht, und alle Ergebnisse basieren auf dem Zufall. Ich überspitze es mal, aber in die Richtung geht es doch.
Nein. So meine ich es nicht. Ganz und garnicht. Rest siehe Posts vorher.
Grafdaniel, Dir geht eine freundliche! PN zu.
-
-
Zitat
Also ersteinmal ist Physik allumfassend und kann alles (ja, alles) ALLEINE erklären. Ich wüsste auch nicht was da noch unterstüzend dazu kommen sollte.
Das ist schon fast eine philosophisch-wisssenschaftstheoretische Frage. Aus der halte ich mich gerne raus :D.Ich meinte es ohnehin völlig anders. Im Zweifel noch mal nachlesen
.
Die Physik alleine! kann ich dann bemühen, wenn ich alle Wirkparameter kenne, bzw. konstant halten kann bzw. bei Abweichungen diese exakt feststelle und in "m"ein korrektes Modell richtig einbinden kann. Solange ich aber auf diverse Parameter keine 100% Kontrolle habe bzw. biasbehaftete Fehlannahmen mache (mir dessen aber nicht bewußt bin)... bzw. in ein ohnehin zu vereinfachtes Modell falsche Daten eingebe...... kann es mir die Physik alleine auch nicht" geradebiegen" bzw...
... ist der Versuch sich auf die Physik zu berufen oder diese als Garant meiner Qualität oder die Vorwegnahme zu erwartender Sounds zu berufen, reichlich verwegen. Weil ich oder mein Material oder "sonstwas" die Fehlerquelle bin.
Aber ich gebe jedem Recht: eine Laserzentrifuge zu bauen ist sicher schwerer als ein Fell auf eine Trommel zu ziehen. Einen Konzertflügel zu schnitzen mit Sicherheit schwerer als ein Tomböckchen anzuschrauben. Das ist hier denke ich aber unstrittig.
Aber: eine sensationell klingende 22 x 18 bassdrum zu bauen, die sich mit den 3 besten Serien-Kicks der Welt messen kann... das ist auch irre schwer! Selbiges gilt für Toms etc. etc.
Letztendlich geht es hier um etwas ganz anderes als Quantenphysik. Nämlich simpel und banal: um WERBUNG. Um das zu erkennen braucht es nichtmal ein komplexes Modell.
ZitatWenn ich sage, es ist egal, ob ich mit Buche oder Ahorn baue, heisst das, dass ich mit beiden Hölzern hervorragende Drums bauen kann, die einen nichts vermissen lassen;
edits: Rechtschreibung
-
Zitat
apropros werbung, ich schalte mich dann hier mal aus der Diskussion raus, momentan hat noch keiner Niederes unterstellt
Doch ich. Gerade in Deinem Beitrag zu Tama bzw. dem Hyperdrive... schade der ist ja nun weg...editiert. Seltsam!
ZitatNaja, es sind einige Faktoren, aber ich würde auch die Kirche im Dorf lassen. Ich beschäftige mich nun seit ettlichen Jahren beruflich fast 24h am Tag mit diesem Thema, und auch wenn ich noch fast täglich neues hinzulernen darf, denke ich, ist das Thema weder so simpel, wie manche denken, aber auch nicht so komplex, wie es hier nun unterstellt wurde.
Das bestreite ich! Auch die Qualität diverser! Deiner Aussagen seit den wenigen! Jahren hier im Forum bestätigt mich immer wieder in meiner Vermutung, dass Du einiges im Drumbau immens unterschätzt bzw. Dinge behauptest bzw. als "absolut" darstellst die nicht haltbar sind.
Ich bleibe dabei. Auch wenn Du Dich 48 Stunden seit 1845 mit Drumbau beschäftigen würdest, wärest Du vermutlich (wie die meisten sterblichen) mitnichten in der Lage alle klangbildenden Parameter vorher mental zusammenzufügen und das akustische Abbild vorherzusagen.Ich kenne keinen keinen Erdenbürger der das kann! Nochmals: auch keinen in der Drumindustrie.
Ich halte fest (wenn ich Deinen Post richtig verstanden habe): Du nimmst das am 25.5.2010 für Dich in Anspruch! HOSSA!!!Sagenhaft!
Sich auf Physik zu berufen ist umso spaßiger, da die Physik uns nur dann ALEINE! weiterhilft, wenn alle anderen Parameter beim Instrumentenbau auch stabil wären (und jeweils identisch reproduzierbar)bzw. nochmals alle klangbildenden Paramter beim Drumbau in der richtigen Gewichtung berücksichtigt würden. Genau das sind sie aber oftmals nicht. Vom Mensch in der Produktion angefangen, über die Holzlagen die nie identisch sein können! etc. etc. über Umstellungen und/oder Verbesserungen in der Produktion ("Neuer" wird angelernt etc.), Umstellung beim Kleber etc. etc.
Wie sonst könnte man auch immer wieder mal unterschiedlich klingende Drums identischer Serien, identischer Bestückung erklären? Gut, das kommt bei Dir natürlich nie vor.
Wie sonst könnte man den Versprung in Bezug auf "fettesten" Bassdrum-Sound in der Preisklasse XY etc. erklären, oder "langanhaltendste Sustain" eines 12" Toms etc. etc.
wenn es doch so einfach ist einfach alle physikalischen Gesetze zu beachten? Auch so: andere Hersteller sind nur zu doof, deren R&D Abteilungen sind alle durch die Physik-Prüfung gerasselt...
Ich halte fest: ich halte Drumbau für hochkomplex und schwer, wenn man hohe Qualität, High-End Sound, Funktionalität und "Reproduktionsgenaugikeit"erreichen will.
Madmarian hält es für einfach.
Ich verabschiede mich "vorerst"
aus diesem Post. ich denke es sind genug Infos diverser "Seiten" enthalten.
Da kann sich vielleicht mancher selbst seinen Reim ´draus machen.edits: Rechtschreibung. Sonst nix
-
Zitat
Man muss eben alle Veränderungen im Auge behalten, wenn man Vorhersagen über den resultierenden Klang machen will. Physikalische Grundkenntnisse sind da nicht von Nachteil...
Und genau dies (Alle Parameter/ oben als "alle Veränderungen" benannt, im Vorhinein mitberücksichtigen, mental integrieren! und gewichten! und zu einem prognostisch-"prophetischen" Gesamtklangereignis zusammenführen) kann derzeit kein Gehirn der Welt. Jedenfalls keine mir bekannte Drumfirma.
Bitte die Kirche im Dorf lassen.
-
Zitat
Ich bin geneigt, dem Stefan als Trommelbauer eine hinreichend hohe Kompetenz zuzusprechen, um dieses Thema als endgültig geklärt zu betrachten.
Das Thema ist leider sehr komplex. Wie schon an verschiedenen "Orten" beschrieben - eben weil so viele "Mitfaktoren" eine Rolle spielen. Welche Hardware ist wo montiert, welche Relation zwischen Hardwaremenge und Positionierung zum Kessel. etc. etc.
Die Integration! dieser und diverser weiterer (vielen) Faktoren zu einem Gesamt-"Modell" als annähernd gelungenes Abbild der Tom-Realität stellt nachweislich viele, menschliche Gehirne vor sehr große Anforderungen. Deswegen hauen viele (von uns) gerne kurze Formeln heraus. Das liest sich gut und erscheint plausibel.
Bildet aber nur einen Teil der Realität ab. Da es auch immer wieder mal Ausreißer gibt.... bzw. vereinfachend-allgemeine, grobe Leitsätze viele Eventualitäten und Wirkmechanisemn nicht adäquat berücksichtigen.
Alleine das Wort "Ton" zu definieren, insbesondere wann welches Tom "mehr" Ton hat , und wer was als "mehr" bezeichnet, würde vielen nicht gelingen. Soviel von Seiten der Industrie als auch von Seiten diverser Drummer.
Das alles ist aber nicht wirklich wichtig... da der normale Endkunde von solchen Leitsätzen meist keinerlei Nutzen hat. Meist ist so viel! wichtiger, Drumsets an identischer oder annähernd identischer Raumposition zu vergleichen und sich für den Lieblingssound zu entscheiden bzw. das klanglich beste im Rahmen des anvisierten Budgets!
So finden sich nachweislich auch manchmal kürzere Toms, die bei sauberer Stimmung trotz theoretisch zeitlich "näherer" Interaktion zwischen Schlag- und Resofell auch deutlich "weniger Ton" (was ist Ton?
) ja sogar weniger Sustain aufweisen und umgekehrt. -
Zitat
mit der ersten Rainbow -Besetzung in Ffm/Höchst gesehen
Sorry, die allereste Rainbow Besetzung war die ehemaliger Elf-Musiker. Nicht die mit Cozy. Siehe die geniale und von vielen im Antlitz der Rising oftmals unterschätzte bzw. "übersehene" erste Schallplatte von 1975: "Ritchie Blackmores Rainbow".
http://www.youtube.com/watch?v=tV8x2HKTRdM
"Catch the Rainbow" mit erster Besetzung. Feine, feine Musik. Auch kein übles drumming.Du meinst sicher die erste Live-Besetzung von Rainbow.

Ja, Jimmy Bain gibt es noch.
In den letzten Jahren wurde es etwas ruhiger um ihn. Ein kurzer Wieder-Einstieg bei der Band "Dio".
Danach wieder weg und bekanntlich ersetzt durch Rudi Sarzo bei Dio.Bain war zuletzt u.a. noch bei den Hollywood Allstars (einer Edel-Coverband, die hauptsächlich Songs der ehemaligen Mainbands ihrer Bandmitglieder auf hohem Niveau covert).
Zu Zeiten als er noch mit Phil Lynott und im Lizzy Umfeld zugegen war (also nach! Rainbow und vor 1983 bzw. vor dem Dio Bandstart 1982/1983) behaupten manche Zeitzeugen, er sei Junkie gewesen. Aber das ist lange her... und er lebt.Somit hier aus aktuellem Anlaß der beste Sänger aller Zeiten mit Jimmy Bain als er "wiedermal" bei Dio einstieg:
Im Intro, die tolle "Heaven and Hell" Coverversion von Tenacious D.http://www.youtube.com/watch?v=g7nWwyC3AJI
Edits: Link-Trouble sowie das Wort "genial" inflationär benutzt und somit mittels edits numerisch reduziert
-
-
Zitat
lediglich der verdienstausfall soll hier eine rolle spielen, wobei der auch bei guten aufnahmen da gewesen wäre...
Es ist der klassische "Bauernschlau-Trick" jegliche Zahlung zu verweigern in dem man eine fiktive (jenseits aller Logikkonzepte) und noch dazu astronomisch überhöhte "Gegenrechnung" (nochmal, die eigentlich keinen realen Sinn hat) aufstellt.
Schade wenn sich ehemalige Musiker auf solch ein Niveau herablassen.
Pfui Teufel! -
Nochwas fällt mir ein:
@ Threadstarter. Hast Du einen A/B Klangvergleich gemacht? Habt ihr irgendein Aufnahmemedium greifbar das solche Vergleiche zuläßt? PC, Multitracker, Tapedeck whatever?
Bitte tue das spätestens wenn Du das Mikro mal auf ein paar Zentimeter vor das Schlagfell platzierst (siehe Jürgens Vorschlag).
Und dann unbedingt die anderen Kanal-Spuren beim Abhören stummschalten. Um die Verändung des Bassdrumsounds beurteilen zu können, sollte man wirklich erstmal nur das Bassdrumsignal ALLEINE dicht vor dem Schlagfell vs. weit weg (also vs. dicht am Resoloch, wie Du es vorher hattest) vergleichen.
Hier muß nun bei "wenige Zentimeter vor dem Schlagfell-Position" ein MASSIVER Anstieg des Kickanteils und der Definition und Ortbarkeit des Anschlags gegeben sein. Es ist undenkbar dass dies nun nicht auftrifft.
Ich habe ein bisschen den Verdacht, dass beim objektiven Prüfen der Klangauswirkung von verschiedenen Distanzen des Mikros zum Schlagfell beim Abhören ein banaler Fehler gemacht worden sein könnte. Denn jeder 5 "Zentimetersprung" bzw. Veränderung vor oder hzurück gegenüber vorheriger Position ist bei einer Kick-Mikrofonierung (für annähernd geübte Ohren) eigentlich
deutlich hörbar.Jeder macht da anfangs Fehler... bitte obiges nochmal prüfen.
-
Zitat
Mikrofon 3 cm hinter das Schlagfell direkt hinter dem Aufschlagpunkt des Schlegels,
ein Stück altes Fell von außen auf die Aurtreffstelle mit Gaffa festkleben,
Holzklöppel verwenden,Plastikoberfläche des Beaters reicht auch schon

So wenige Zentimeter vor dem Schlagfell wäre tatsächlich eine gute Überprüfmethode ob hier ein verbales Mißverständnis vorliegt. Also wir und der Threadstarter womöglich nicht vom selben Problem reden.

Wenn der Threadstarter so dicht vor dem Fell kein vor ihn deutlich hörbares PLUS an Kickanteil erhält... dann meint er mit Kick etwas anders. So dicht vor dem Fell domiert der Auftreffsound des Schlegels alles!!! Der Kickanteil ist sehr dominant. Das Auftreffgeräusch. Manche Metalproduktionen nutzen dies... aber auch einige Samples Kickdrums von Drumlibraries.
Ich nutze öfters mal 7 - 9 Zentimeter. Aber selbst da wird es schon reichlich "metal-steril" klanglich. Diesen Sound mag nicht jeder. Er hat was... aber ist auch recht limitiert bzw. eben steril bzw. wirkt "künstlich". Ausprobieren!
-
Prinzipiell "Ja". Wobei einige Drummer auch das Resofell nicht hoch pitchen (ich zum Beispiell habe es auch eher tief) Geschmackssache!
Wie nah das Mikro zum Fell platziert wird, ist auch Geschmackssache und kann durch experimentierfreude ermittelt werden. Im Idealfall das Signal aufnehmen und im A/B Vergleich abhören! Also welche Position besser klingt.
In Bezug auf Deine jetzige Position mit zu wenig "Kickanteil", ist es aber wirklich ratsam es mal komplett in der Bass zu platzieren. Von da an beginnt das Experiment, Dein Wunschverhältnis zwischen Tiefbass und "Kickanteil zu ermitteln.
Viel Erfolg!
-
hahaha.
Das hatte ich garnicht gelesen. Das Mikro muß dann deutlich weiter rein! "Wenige Zentimeter" (siehe oben) in meinem Post war dann eine Untertreibung.
-
Der Tip von Moigus bringt es genial auf den Punkt.
Genau so mache ich das seit vielen Jahren. Muitunetr kann man sogar auch mit leichtem! Faltenansatz leben. Nur das Ohr enstcheiden lassen! Nicht das Auge.
Noch 2 kleine Ergänzungen:
1.) Eventuell das Mikro noch ein paar Zentimeter dichter ans Schlagfell. Der Tiefbassbereich nimmt nun zwar etwas ab... der "Kickanteil"
wird dafür noch deutlicher und definierter.
2.) Mal die Beaterfläche aus Plastik testen... solltest Du einen Duo- oder Quad-Beater oder was auch immer haben der das zuläßt.
Die meisten Kunststoffoberflächen handelsüblicher Beater erlauben per se schon mehr bzw. hörbar definierteren! Kickanteil.