Beiträge von Drumstudio1

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    Man muss eben alle Veränderungen im Auge behalten, wenn man Vorhersagen über den resultierenden Klang machen will. Physikalische Grundkenntnisse sind da nicht von Nachteil...


    Und genau dies (Alle Parameter/ oben als "alle Veränderungen" benannt, im Vorhinein mitberücksichtigen, mental integrieren! und gewichten! und zu einem prognostisch-"prophetischen" Gesamtklangereignis zusammenführen) kann derzeit kein Gehirn der Welt. Jedenfalls keine mir bekannte Drumfirma.


    Bitte die Kirche im Dorf lassen.

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    Ich bin geneigt, dem Stefan als Trommelbauer eine hinreichend hohe Kompetenz zuzusprechen, um dieses Thema als endgültig geklärt zu betrachten.


    Das Thema ist leider sehr komplex. Wie schon an verschiedenen "Orten" beschrieben - eben weil so viele "Mitfaktoren" eine Rolle spielen. Welche Hardware ist wo montiert, welche Relation zwischen Hardwaremenge und Positionierung zum Kessel. etc. etc.


    Die Integration! dieser und diverser weiterer (vielen) Faktoren zu einem Gesamt-"Modell" als annähernd gelungenes Abbild der Tom-Realität stellt nachweislich viele, menschliche Gehirne vor sehr große Anforderungen. Deswegen hauen viele (von uns) gerne kurze Formeln heraus. Das liest sich gut und erscheint plausibel.


    Bildet aber nur einen Teil der Realität ab. Da es auch immer wieder mal Ausreißer gibt.... bzw. vereinfachend-allgemeine, grobe Leitsätze viele Eventualitäten und Wirkmechanisemn nicht adäquat berücksichtigen.


    Alleine das Wort "Ton" zu definieren, insbesondere wann welches Tom "mehr" Ton hat , und wer was als "mehr" bezeichnet, würde vielen nicht gelingen. Soviel von Seiten der Industrie als auch von Seiten diverser Drummer.


    Das alles ist aber nicht wirklich wichtig... da der normale Endkunde von solchen Leitsätzen meist keinerlei Nutzen hat. Meist ist so viel! wichtiger, Drumsets an identischer oder annähernd identischer Raumposition zu vergleichen und sich für den Lieblingssound zu entscheiden bzw. das klanglich beste im Rahmen des anvisierten Budgets!


    So finden sich nachweislich auch manchmal kürzere Toms, die bei sauberer Stimmung trotz theoretisch zeitlich "näherer" Interaktion zwischen Schlag- und Resofell auch deutlich "weniger Ton" (was ist Ton? ;) ) ja sogar weniger Sustain aufweisen und umgekehrt.

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    mit der ersten Rainbow -Besetzung in Ffm/Höchst gesehen


    Sorry, die allereste Rainbow Besetzung war die ehemaliger Elf-Musiker. Nicht die mit Cozy. Siehe die geniale und von vielen im Antlitz der Rising oftmals unterschätzte bzw. "übersehene" erste Schallplatte von 1975: "Ritchie Blackmores Rainbow".


    http://www.youtube.com/watch?v=tV8x2HKTRdM
    "Catch the Rainbow" mit erster Besetzung. Feine, feine Musik. Auch kein übles drumming.


    Du meinst sicher die erste Live-Besetzung von Rainbow. ;)


    Ja, Jimmy Bain gibt es noch.
    In den letzten Jahren wurde es etwas ruhiger um ihn. Ein kurzer Wieder-Einstieg bei der Band "Dio".
    Danach wieder weg und bekanntlich ersetzt durch Rudi Sarzo bei Dio.


    Bain war zuletzt u.a. noch bei den Hollywood Allstars (einer Edel-Coverband, die hauptsächlich Songs der ehemaligen Mainbands ihrer Bandmitglieder auf hohem Niveau covert).
    Zu Zeiten als er noch mit Phil Lynott und im Lizzy Umfeld zugegen war (also nach! Rainbow und vor 1983 bzw. vor dem Dio Bandstart 1982/1983) behaupten manche Zeitzeugen, er sei Junkie gewesen. Aber das ist lange her... und er lebt.


    Somit hier aus aktuellem Anlaß der beste Sänger aller Zeiten mit Jimmy Bain als er "wiedermal" bei Dio einstieg:
    Im Intro, die tolle "Heaven and Hell" Coverversion von Tenacious D.


    http://www.youtube.com/watch?v=g7nWwyC3AJI


    Edits: Link-Trouble sowie das Wort "genial" inflationär benutzt und somit mittels edits numerisch reduziert

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    lediglich der verdienstausfall soll hier eine rolle spielen, wobei der auch bei guten aufnahmen da gewesen wäre...


    Es ist der klassische "Bauernschlau-Trick" jegliche Zahlung zu verweigern in dem man eine fiktive (jenseits aller Logikkonzepte) und noch dazu astronomisch überhöhte "Gegenrechnung" (nochmal, die eigentlich keinen realen Sinn hat) aufstellt.


    Schade wenn sich ehemalige Musiker auf solch ein Niveau herablassen.
    Pfui Teufel!

    Nochwas fällt mir ein:


    @ Threadstarter. Hast Du einen A/B Klangvergleich gemacht? Habt ihr irgendein Aufnahmemedium greifbar das solche Vergleiche zuläßt? PC, Multitracker, Tapedeck whatever?


    Bitte tue das spätestens wenn Du das Mikro mal auf ein paar Zentimeter vor das Schlagfell platzierst (siehe Jürgens Vorschlag).


    Und dann unbedingt die anderen Kanal-Spuren beim Abhören stummschalten. Um die Verändung des Bassdrumsounds beurteilen zu können, sollte man wirklich erstmal nur das Bassdrumsignal ALLEINE dicht vor dem Schlagfell vs. weit weg (also vs. dicht am Resoloch, wie Du es vorher hattest) vergleichen.


    Hier muß nun bei "wenige Zentimeter vor dem Schlagfell-Position" ein MASSIVER Anstieg des Kickanteils und der Definition und Ortbarkeit des Anschlags gegeben sein. Es ist undenkbar dass dies nun nicht auftrifft.


    Ich habe ein bisschen den Verdacht, dass beim objektiven Prüfen der Klangauswirkung von verschiedenen Distanzen des Mikros zum Schlagfell beim Abhören ein banaler Fehler gemacht worden sein könnte. Denn jeder 5 "Zentimetersprung" bzw. Veränderung vor oder hzurück gegenüber vorheriger Position ist bei einer Kick-Mikrofonierung (für annähernd geübte Ohren) eigentlich ;) deutlich hörbar.


    Jeder macht da anfangs Fehler... bitte obiges nochmal prüfen.

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    Mikrofon 3 cm hinter das Schlagfell direkt hinter dem Aufschlagpunkt des Schlegels,
    ein Stück altes Fell von außen auf die Aurtreffstelle mit Gaffa festkleben,
    Holzklöppel verwenden,


    Plastikoberfläche des Beaters reicht auch schon :D


    So wenige Zentimeter vor dem Schlagfell wäre tatsächlich eine gute Überprüfmethode ob hier ein verbales Mißverständnis vorliegt. Also wir und der Threadstarter womöglich nicht vom selben Problem reden. ;)


    Wenn der Threadstarter so dicht vor dem Fell kein vor ihn deutlich hörbares PLUS an Kickanteil erhält... dann meint er mit Kick etwas anders. So dicht vor dem Fell domiert der Auftreffsound des Schlegels alles!!! Der Kickanteil ist sehr dominant. Das Auftreffgeräusch. Manche Metalproduktionen nutzen dies... aber auch einige Samples Kickdrums von Drumlibraries.


    Ich nutze öfters mal 7 - 9 Zentimeter. Aber selbst da wird es schon reichlich "metal-steril" klanglich. Diesen Sound mag nicht jeder. Er hat was... aber ist auch recht limitiert bzw. eben steril bzw. wirkt "künstlich". Ausprobieren!

    Prinzipiell "Ja". Wobei einige Drummer auch das Resofell nicht hoch pitchen (ich zum Beispiell habe es auch eher tief) Geschmackssache!


    Wie nah das Mikro zum Fell platziert wird, ist auch Geschmackssache und kann durch experimentierfreude ermittelt werden. Im Idealfall das Signal aufnehmen und im A/B Vergleich abhören! Also welche Position besser klingt.


    In Bezug auf Deine jetzige Position mit zu wenig "Kickanteil", ist es aber wirklich ratsam es mal komplett in der Bass zu platzieren. Von da an beginnt das Experiment, Dein Wunschverhältnis zwischen Tiefbass und "Kickanteil zu ermitteln.


    Viel Erfolg!

    Der Tip von Moigus bringt es genial auf den Punkt.


    Genau so mache ich das seit vielen Jahren. Muitunetr kann man sogar auch mit leichtem! Faltenansatz leben. Nur das Ohr enstcheiden lassen! Nicht das Auge.


    Noch 2 kleine Ergänzungen:
    1.) Eventuell das Mikro noch ein paar Zentimeter dichter ans Schlagfell. Der Tiefbassbereich nimmt nun zwar etwas ab... der "Kickanteil" ;) wird dafür noch deutlicher und definierter.
    2.) Mal die Beaterfläche aus Plastik testen... solltest Du einen Duo- oder Quad-Beater oder was auch immer haben der das zuläßt.
    Die meisten Kunststoffoberflächen handelsüblicher Beater erlauben per se schon mehr bzw. hörbar definierteren! Kickanteil.

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    Ich bin überrascht wieviele Drummer ihn mochten. Denn seine Musik ist ja drummtechnisch nicht so kompliziert wie Dream Theater und co. Finde ich schön


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    ps. habe auch gemerkt das die DIO songs sehr geil zu spielen sind. einfach aber richtig spassig


    Das Drumming der ersten Dio Alben ("Holy Diver", "Last in Line", "Sacred Heart" etc.) mit Vinni Appice aber auch jene legendären Sabbath Scheiben mit Vinnie bieten ein atemberaubendes mächtig-"schleppendes" Time-Feel, an dessen Reproduktion 90 % aller Drummer radikal scheitern. Das Fatale: um das zu verstehen, dass dies nicht der Sound des Studios ist SONDERN der Drummer die "Schwere und Mächtigkeit durch Mikrotime erzeugt", braucht es oftmals jahrelange! Hörerfahrung. Sonst unterschätzt man womöglich die Güte des Drummings immens.


    Ja - es ist nicht Dream-Theater - und doch verflucht schwer!

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    und da setzte mein interesse an: könnte eine solche formveränderung vorrangig der wellenstruktur und der damit anderen oberflächenspannung geschuldet sein? immerhin sind hihats und crashes mit solchen rändern ja beachtlich dicker, also ggf. nicht merklich anfällig dafür. oder glaubst du eher, es existieren keine wave-splashes einzig wegen deren untypischen sounds?


    Das hatte ich überlesen.


    Dann müßten wir hier bald verstärkte Belege dafür bekommen von anderen Drummern. Ich hatte 4 Lightning Splashes und ein Crash. Aber darunter war trotz sehr intensiver Nutzung keines mit jenem Effekt. Ich kannte den ein oder anderen Drummer der auch mehrere spielte. Hauptsächlich weil sie damals preislich recht günstig waren und dafür recht passablen bis ganz guten Sound boten und aufgrund ihrer Materialstärke nicht so gefährdet waren (oder "schienen" - mal abwarten auf die response hier). Aber meine Cymbals und die wenigen Drummer die ich damals kannte die auch welche spielten ist numerisch bzw. langzeittechnisch nicht aussagekräftig genug ;) ...


    Wenn Du ein Bild postest könnten sich andere vielleicht erinnern und sagen: genau so sah meines auch aus.

    Thanks für die Info. :thumbup:


    Wenn Du die Becken gut kennst, wie beschrieben, dann liegt an dem einen ganz klar ein Mangel/Schaden vor.
    Restposten hin- oder her. Mit dem stimmt was nicht. Entweder schon bei der Fertigung oder der Lagerung danach. Man weiß ja nie wo das die Jahre zugebracht hat - nur weil es nicht gespielt wurde, bedeutet das ja nicht, dass es "Gesund" gelagert war :)


    Es gibt immer mal Cymbals die nicht plan aufliegen oder im Profil ungewollte Biegungen aufweisen. Die meisten Drummer bemerken das garnicht. Das kann jedem Hersteller mal passieren. In manchen Fällen ist das auch nicht das Ende eines guten Sounds... in anderen Fällen schon. Dazu plane ich seit Jahren eine "große Abhandlung" da es ein hoch interessantes und seit Jahrzehnten völlig vernachlässigtes Thema ist. Vielleicht hier im Forum mal schauen...


    Back to topic:
    Es gibt die Cymbals die durch massivere Formabweichungen bzw. "ungewollten Formverlaufsabweichungen an klangsensitiven Stellen" ihren Sound deutlich verändern. Insbesondere im Nachklang ("Decay-Phase") die Tonhöhe permanent "modulieren"... "ouieeouieeouiee" usw. (genauso klingt das dann lautmalerisch).


    Da Du schon mehrere Lightning Splashes/Crashes hast, würde ich das defekte als erstes mal akustisch mit den gesunden vergleichen. Also ob sich dessen normale zu erwartende Soundcharaketristik, Tonhöhe und insbesondere die Klanghöhe in der Decay-Phase deutlich unterscheidet bzw. "moduliert".


    Platziere doch mal ein Foto. Das wäre super!

    Tolles! Statement Öko-Obi.


    Genauso so ist es auch für mich. Ich glaube wir sind musiktechnisch sehr ähnlich sozialisiert/geprägt.


    Zu Ehren des Meisters, eines meiner absoluten Lieblingslieder von ihm in einer beeindruckenden Live-Performance... die ich als junger Spund früher mal auf Video erhielt, das längst verschollen ist. Aber nun für uns ältere Herren endlich auch bei Youtube angekommen ist.


    Dio gab es nur einmal! Ein absolutes Original. Kein Klon - wie sonst oft im Metal oder Hardrock zu finden.


    http://www.youtube.com/watch?v=Xz0r5SJfSZ0

    Ich hatte früher über Jahre diverse Lightning Splashes und Crashes. Da es ja fast schon eine Vintage Serie ist, sei der Hinweis erlaubt dass diese klanglich damals eher "rock-lastige" :) mittelklasse) Sounds bot. Und materialtechnisch eher rustikaler (dicker waren) als es die meisten Drummer bei Splashes lieben.


    Ich hatte im Laufe der Jahre 2 dieser Lightning-Splashes geschrottet. Eines mit unendlich vielen Haarissen an der Kuppe. Da war aber auch mein damaliger (Yamaha)-Cymbalstacker mit! Schuld, der einfach aus einem Metallschaft bestand, der noch dazu dicker war als ein normaler Beckendorn mit Plastiktülle, so dass das Splash schlechter ausschwingen konnte. Dieses kann ich fairerweise der Lightinng-Serie nur halb anlasten.


    Das zweite hatte tatsächlich einen Riß am Rand... also im Verlauf der Soundwaves.
    Die Soundwaves selbst haben aber bei diversen Lighting Cymbals bei mir niemals ihre "vordefinierte" Form verändert (so wie ich Deinen Post lese).


    Sollte das bei Dir tatsächlich so sein, dann vermute ich sehr stark eine massive spieltechnische Überbeanspruchung durch Dich bzw. Deine Spielweise - oder durch den Vorbesitzer (solltest Du das Splash gebraucht gekauft haben, denn die Lightnings gibt es ja seit zig Jahren nicht mehr ).


    Nochmals man sollte nicht vergessen, dass die Meinl Lightning Splashes materialtechnisch eher etwas dicker waren als es viele "feingliedrige" Drummer bei Splashes suchen bzw. viele Splashes der damaligen Mitbewerber. Insofern wundert mich der von Dir beschrieben Effekt erstrecht.


    Oder ist es womöglich eines Deiner ersten Splashes oder gar DAS erste, so dass noch keine Vergleiche mit anderen sensibleren (dünneren) Splashes vorliegen?


    Lese ich Deinen Post überhaupt richtig? Hat sich Dein Lightning im "Soundwave-Verlauf" wirklich verändert? Ich bin nicht ganz sicher, ob ich den Post richtig lese. Denn ihr Form-Verlauf war systemimmanent bzw. von Natur aus sehr speziell (gedacht).

    Same happend to a drumstudent of mine.


    Vor ein paar Monaten riß eine Spannklaue der New Superstar Bassdrum einfach durch.


    Über den Fachhandel vom Vertrieb bestellen/anfordern.


    Edit: die Chrome Variante müßte das hier sein: MCH-SCR Hook & Rubber plate set

    Wichtiger Hinweis (insbesondere für Stimm-unerfahrenere bzw. -"unzufriedene", da sonst manche Beiträge mißverstanden werden könnten):


    Je größer die Distanz vom Hörer! zum Drumset umso maßgeblicher/gravierender hat der Raum (die Raumakustik) Einfluß auf den "Drumsound". Umso mehr "macht der Raum den Klang". Mitnichten der Kessel!

    http://thinlizzyband.com/


    Es sieht danach aus, als sei Brian Downey wieder zurück! für eine kleine Special-Tour 2011 die auch den 25. Todestag von Phil im Rahmen eines Konzerts erinnern helfen wird.
    Gerüchte verheißen auch spätere Besuche in Europa... man wird sehen ob das Line-up auch unsere Breiten besucht.


    Einerseits gibt es für mich kein Lizzy ohne Phil. Andererseits sind in diesem Line-Up endlich wieder 3 Originale vertreten: Downey, Gorham, Wharton...
    ... und zusätzlich mit Campbell zwar kein Original aber einer meiner Lieblings-Gitarristen :)


    Mal sehen ob sich dieses beeindruckende Monster-Line-Up wirklich bis 2011 hält.