Beiträge von Drumstudio1

    Herzliches Beileid. Sowas ist immer der Super-Gau aller "bestellenden" Menschen.


    Zitat

    Spannreifen, Kralle, Böckchen


    Aber gerade diese Teile wären doch für Drumtec ohne Konkurs anmelden zu müssen über ihre Zulieferer sehr kostengünstig austauschbar. Wenn es kein Kesselriß ist, reden wir hier (man möge mir verzeihen) auf der Preisebene zwischen Händler und Zulieferer über Peanuts.


    Das sollte austauschbar! sein, OHNE das man UPS den Krieg erklärt :D oder in langem verbalen oder gar schriftlichen Austausch noch mehr Geld verliert. Dadurch zeitlich gebundene Manpower ist ja auch nicht gratis. Das ist ein Trugschluß vieler Menschen.

    Schöner, klar strukturierter Raum. So liebe ich das!


    Set hat auch was...
    ... aber ich würde ein spektakuläreres Frontfell anbringen. Etwas designen lassen. Mit einem banalen weißen (so wie jetzt) sieht so eine Special-Kiste zu unscheinbar bzw. harmlos aus.


    Was hat die Kiste denn nun gekostet? Entweder habe ich nicht genau genug gelesen (dann sorry)... oder der Preis steht nicht da.

    Die zum Schluß demonstrierten Sounds sind wirklich besser.


    Aber was mir nicht in die Birne geht: 128 MB ! Ich hoffe ich habe mich da verlesen.


    Das ist wie eine Zeitreise zurück. Heute hat doch jeder Low-Budget Mp-3 Player den man beim Kauf von 2 Pfund Kaffee dazu geschenkt bekommt zwischen 2 und 4 GB. Wer da im Einkauf genau an dieser sensiblen Stelle spart - macht einen Kardinalfehler!


    Außer dem weiß jeder dass die längst auf PC´s und Mac "Toon-Superior-Ocean-Mixosaurus-sonstwas" :D -Sounds zig!!! MB bzw. schon Gigas fressen können. Das weiß man bereits seit Jahren!


    Wie kann man bei Neugeräten dies so schmal bzw. rückwärtsgewandt konzipieren bzw. konfigurieren? Man kann nur hoffen, dass die jetzt erscheinenden E-Drums egal von wem ob 2Box, Pearl oder sonstwer intern mit einem weiteren "Schokoriegel" Speicher (oder durch Austausch des internen vorkonfigurierten Speicherchips und ersetzen mit einem üppigeren neuen) mega-simpel aufrüstbar sind. Ob dem so ist weiß ich allerdings nicht. Das würde vermutlich auch voraussetzen, dass die Software bzw. auch die Hardwarearchitektur dafür schon vorab ausgelegt wurde.... denn ein mehr an Speicher muß wenn ich nicht irre, ja auch vom Modul adressierbar sein.


    Aber bei 128 MB für einen neuen Produktlaunch... bleibt mir die Luft weg.


    edits: only Rechtschreibung

    Zitat

    Deswegen sollte man sich nicht auf solche Kleinigkeiten versteifen, sondern einfach auf die Laufeigenschaften schauen finde ich.
    Und da ist nunmal den anderen Firmen fast nichts mehr abzunehmen.


    Kritische Zurückhaltung gegenüber Marketing-(Hype) finde ich immer gut und sehr abgebrüht, nüchtern und erwachsen.
    Aber ob den gegenwärtigen Modellen der anderen Hersteller noch was "abzunehmen", "abzutrotzen" oder wirklich noch etwas spürbar besseres entgegenzustellen ist, kann man erst beurteilen, wenn man das "Neue" unter den Füßen hatte. :D Im Idealfall sogar längere Zeit.


    Schon so oft schien etwas als völlig ausgereitzt... und dann wurde es doch noch ein Quentchen besser...

    The future will show...


    ... es wäre ja auch Thema Produktdifferenzierung! durchaus denkbar, dass wenn sich das "kleine" Modell prickelnd verkauft (und das scheint fast schon so)... das etwas später eine aufgebohrte Variante für den vernetzten Hi-End-User nachgeschoben wird... gegen kleinen Aufpreis versteht sich. Da sollte aber auch deutlich jenseits von der 1000 Euro Schallmauer machbar sein...

    2 vorsichtige Anmerkungen. So unabhängig wie nur möglich.


    Seit Jahren wurde wohl am "Janus"-Nachfolger gearbeitet. Das war branchenintern kein Geheimnis. Insofern ist eher schwer vorstellbar, dass es ein Schritt zurück ist. Aber wie Reed völlig korrekt sagt. Tests werden es zeigen. INSBESONDERE Langzeitests - das gilt für alle uns interessierenden Produkte und ist völlig firmenunabhängig zu verstehen. Deja vu bei diversen Dingen - insbesondere aber bei der Beatergewichtseinstellung - Daniel Humair und Sonor lassen grüßen. "Geschichte wiederholt sich immer wieder" - in diesem Falle about 30 Jahre später :)


    Es belegt wie schwer es ist noch wirklich neues zu etablieren bzw. gar zu erfinden. Für jede Firma. Es ist offensichtlich, dass alle Firmen in den letzten 10 Jahren bei neuen Fußmaschinengenerationen stets "2-3" ;) eigene, wirklich originäre! neuartige Features aufgreifen (GUT SO und innovationsfreudig) aber parallel dazu zig Features als "neu" oder "beklatschenswert" herausstellen, die eindeutig von anderen inspiriert sind. Aber daran ist auf lange Sicht nix schlecht. Dem Endkunden kann es eigentlich nur recht sein, wenn sinnige gute Produktfeatures sich auch firmenübergreifend durchsetzen. Oder jene Ideen die ganz sinnig waren, aber vergessen wurden, wieder implementiert werden.


    Noch allgemeiner somit ohne jeglichen Bezug zu irgendeinem Produkt oder irgendeiner Marke:
    Wir machen mit den UVP´s oder vermuteten UVP´s hier oftmals denselben Fehler:
    Denn ob ein Produkt in den Markt gepusht wird bzw. noch wichtiger: es wirklich gelingt nennenswerte Absatzzahlen zu erzielen (selbst dann wenn der Markt oder die anvisierte Marktnische nahezu gesättigt ist) hat oftmals auch sehr viel damit zu tun, welche Anreize den Händlern geboten werden um ein neues Produkt einzukaufen und augenfällig anzubieten/auszustellen/promoten.


    Das kann über EK funktionieren die ungewöhnlich niedrig sind z.B. niedriger als die Konkurrenzprodukte (obwohl deren UVP auf dem Papier sehr ähnlich ist), es kann aber auch in der "Erlaubnis" bestehen sich irre weit vom UVP zu entfernen und dem Endkunden sehr weit entgegenzukommen. Oder beides in Kombination etc. etc. Dergelichen gibt es viele simple Methoden mehr warum eine jetzt "gemutmaßte" UVP eher wenig darüber sagt ob sich ein Produkt verkaufen wird oder wie Blei in den Regalen liegt.


    edits: only Rechtschreibung -sonst garnichts

    Zitat

    Hatte vor einigen Wochen mehrmals bei ST Drums via mail angefragt und nie eine Rückmeldung bekommen


    Das ist völlig untypisch für ST-Drums.


    Sind die Mails dort wirklich angekommen?

    Und wenn wir wie von Schneider schon vorgeschlagen beim Überprüfen sind:


    Auch mal generell die Spannung Einstellung des Teppichs am Snare-Strainer checken oder hinterfragen. Viele Kollegen (ich auch) sind seit Jahren glühende Verfechter eines im Zweifel lieber zu locker anliegenden Snareteppiches, weil dann das Resofell "noch atmen" kann. Der Sound ist oft schöner, offener und nicht so "Singer-Nähmaschinen-artig" oder gar ge-mutet. Meines Erachtens wirkt sich ein im Zweifel etwas lascher/"luftiger" anliegender Snareteppich auch dramatisch POSITIV auf die Lebenserwartung der Snare Wires aus.


    Sollte es aber bei Dir vielleicht schon zu lasch anliegen und Dir dieser Sound nicht behagen, dann natürlich einen Tuck strammer justieren. Aber das weißt Du sicher selbst. Insofern mein Hinweis eher generell an unerfahrenere die hier auch mitlesen!


    Irgendwie glaube ich aber bei Dir zwischen den Zeilen zu lesen, dass Dir der Teppichsound so gut gefällt, dass Du vielleicht auch schon sicherheitshalber gerne einen Ersatz in der Schublade hättest :D . Und wie gesagt dafür die Firma selbst oder den Vertrieb anmailen.


    Again - viel Erfolg. Das sollte aber wirklich lösbar sein. Also nicht die Wires sollten lösbar sein, sondern der Nachschub mit Teppich :D

    Ich wäre da für eine ganz pragmatische Lösung - siehe unten.


    Ich meine zwar mal gelesenn zu haben, dass Brady ihre Wires fertigen läßt (nach ihren Spezifikationen) - aber frage doch besser bei Brady selbstnach. Die haben doch mitunter auch gerne per Email (hust...) kommuniziert. Auch hier mit Leuten aus dem Forum. Wenn diese Frage nicht eine klassische Service- und ersatzteilrelevante Frage ist, dann weiß ich nicht welche sonst?


    Insofern bin ich sicher, dass sie Dir sagen können über wen Du einen original Brady oder eben einen originalen für Brady gefertigten Teppich erwerben kannst, wenn Dir der so wichtig ist. Das halte ich für sinnvoller als unsere Spekulationen.


    Viel Erfolg!

    Zitat

    Denn entweder einer ist kreativ und hat Pfeffer im Hintern und steckt sich seine Ziele freiwillig oder eben nicht...und dann nützen auch die neuesten Erkenntnisse aus Pädagogikstudien nix.


    Das ist mir zu absolutistisch bzw. simplifizierend. Natürlich brauchen wir den Pfeffer. Wer keine "Energie" vermittelt ist für Schüler "scheintot". Aber es kann doch kein Dissenz darüber bestehen, das Herzblut bzw. Pfeffer in der Nase! :) UND das berücksichtigen moderner Methodik und Didaktik das Best-Case Szenario für Unterricht sind. Da wirkt der Begriff "Pädagogikstudien" viel zu negativ besetzt und theoretisierend. Zumal sich zig Forschungsbereiche (auch interdisziplinär) darum kümmern. Aus gutem Grund. Unsere Lebensspanne ist begrenzt. Warum sollen Menschen für ihren Fertigkeitserwerb nicht die für sie persönlich effektivste Methode nutzen?


    Es ist schade, dass modernere Formen des Wissenserwerbs bzw. des effektiveren Vermittelns oftmals als "akademischer Bullshit" abgetan werden. Nichts ist konkreter und praxisnäher! als die Umsetzung der Prinzipien die zum Wissenserwerb bzw. zur effektiveren Erlangen von Fertigkeiten dienen... und wer aufmerksam durch die Medienlandschaft (von Lehrbüchern, von Infofibeln, der Konzeption von beruflichen Trainee-Maßnahmen, über das Layout und die Strukturierung von Tageszeitungen, bis zur Softwareergonomie etc.) schaut, kommt nicht umhin zu erkennen wie dramatisch sich in den letzten 15 Jahren da die "Aufbereitung" verändert hat.... nicht aus Zufall. Der alte Knackpunkt, das viele (nahezu jeder) im täglichen Leben von der KONKRETEN Umsetzung vieler Forschungsergebnisse massiv!profitieren, aber sich dessen garnicht bewußt sind, weil es vielen Wissenschaftszweigen oftmals nicht gelingt, ihren realen Nutzen verständlich UND transparent zu machen. Aber die Transparenz vieler Fortschungsbreiche wird sich sicher auch noch weiter professionalisieren...


    Anderes Thema:
    Kreativität... kann man sie erlernen? Oder kann man Kreativität vermitteln? Da mal Wissenschaft ganz ausgeblendet :D . Ich denke jeder von uns weiß! das man Kreativität zumindest fördern kann bzw. den kreativeren umgang mit etwas ANREGEN! GERADE auch am Instrument. Bewußt mal ein banales aber eben einfaches Beispiel (was für die Routiniers eher angestaubt ist...hahaha). Wenn ich ´dran denke, dass viele älterer Drumkollegen als sie vor Jahrzehnten Unterricht hatten von vielen ihrer Lehrer hörten "Paradiddles sind eben für die Snare" und auf die Frage warum man sie dann üben soll, wenn man in einer Beat-, Rock- oder gar progressiv Band spielt, mit den Schultern zuckten. Da wissen wir heute alle, wie man Drummer anstiften kann auch mit für manche vielleicht angestaubt erscheinenden Rudiments zu versuchen für sich! etwas neues zu entwickeln. Also die Anwendung etwas erlerntem in (für sich selbst) neuen Kontext!


    Seppel kann ich ein gutes Stück weit aber verstehen. Denn die "Magie", der Zauber der Musik ;) hat mit den meßtechnisch nachweisbaren Dingen oder dem naturwissenschfatlich hieb- und stichfesten sachlichen Dingen vielleicht nicht viel zu tun. Wahrscheinlich auch nicht mit Kreativität alleine. Aber da weiß wohl keiner eine Antwort... es ist vielleicht ein echtes Mysterium - und vielleicht sogar der Grund, warum schöne Musik - oder das was einen persönlich berührt und bewegt eben doch so viel mehr ist als mathematisches Formelwerk offenbart.


    Trotzdem vermute ich überfrachten mache von uns (me too) den Thread.


    Edits: sehe gerade das Chris Beam da schon sehr fundiert und toll gepostet hat. Hatte ich übersehen wollte meinen Text aber deswegen doch nicht entfernen! Sonst nur 4 Fehler editiert. Inhalt aber NICHT ANGETASTET!

    Zitat

    Ebenso die Fähigkeit Sachen mir so beizubringen -ggf. über variierende Brücken (Stichwort Methodik & Didaktik)- damit ich irgendwann in die Zielgerade komme.


    Jawoll. Jetzt wird endlich handfester. Die Brücken (gerade auch durch das Benutzen von schülerspezifischen Analogien die seiner eigenen Erlebens- und Wahrnehmungsebene entsprechen) etc. etc. bzw. auch das konstruktive Anknüpfen an bereits verinnerlichte Rhythmik- oder gar Melodiemuster sind gerade für Lernfortschritte immens wichtig. Ich persönlich erwarte von einem Lehrer, dass er INDIVIDUELL! je nach Schüler solche "Brücken" generieren kann. Aber das ist wirklich vielen nicht gegeben. Und manche lernen es auch leider im Verlaufe von Jahren oder dem "Besuch" diverser Bildungswege/Einrichtungen nicht. Da zumindest würde ich Luddie gerne Recht geben mit seiner Aussage in Bezug auf die Erfahrungen mit Wechselschülern.


    Aber - und hier bin ich im Widerspruch zu Luddie leider hat das Fortkommen im Unterricht, das Aufrechterhalten der Motivation des Schülers (wie des Lehrers) etc. sehr wohl auch mit pädagogischen bzw. je nach Alter der Schüler wichtigen Konzepten der Andragogik bzw. Erwachsenenbildung bzw. allgemeiner: dem gegenwärtigen! Forschungsstand von Wissens- und Fertigkeitenvermittlung zu tun. Da ist man pädagogisch bzw. in Sachen Lerneffektivität und Lehrmethoden unendlich viel weiter, als dass was manchem von uns "schwarz"-pädagogisch etc. noch in der eigenen Kindheit in Schuleinrichtungen widerfuhr. Das Wort Pädagogik ist heute in vielen, vielen Bereichen mit einem ganz anderen Inhalt gefüllt... als früher.


    Somit ist die Frage ob es leicht oder schwer ist ein guter Lehrer zu sein... eher mit dem eigenen Anspruch! und dessen was man von sich als Lehrer erwartet, zu erklären. Und genau mit dem Selbstverständnis bzw. dem (eigenen) Anspruch stehen auch unsere ersten Reaktionen auf den Threadstart in Zusammenhang. Es ist somit vielleicht nicht unbedingt nur eine Frage des Internet oder der verkürzten Kommunikation... sondern vielleicht doch auch noch etwas mehr...