Beiträge von Drumstudio1

    @ Drumbasser


    Ich werfe Dir garnichts vor. Bitte keinen falschen Streit vom Zaum brechen.


    Die Verkaufszahlen der Sonic Boom bzw. ihre Erfolge waren aufgrund des Walmart-Konzeptes in den Staaten ein Stück weit votrhersehbar. Nebenbei: ich höre seit 1977/1978 Kiss - war mit 13/14/15 beinharter Fan. BTW: Du findest seit langem! auch Video-Session-Mitschnitte von Eric Singer und Kiss zu den Aufnahmen von Sonic Boom im Web... vielleicht nochmal reinzommen, wo da das DDrum ist? :)


    Die Verkaufszahlen haben MASSIV! mit dem Walmart-Konzept zu tun - und ganz sicher so viel weniger mit E-Drums egal von wem. Walmart-Logistik-Vermarktungs-Konzept - siehe Journey-Veröffentlichung des Vorjahres. Dies (dieses Verkaufsmodell) war ja auch der Grund neben dem Initialentschluß von Stanley ("wenn ihr meinen Recording-Producer-Modi zustimmt, mache ich mit Euch noch ´ne Scheibe") NEBEN!!! der Erkenntis das der normale! Veröffentlichungsweg für KISS insbesondere nach Simmons Ansicht keinen Sinn mehr hat. Das hat er schon vor Jahren dezidiert kund getan. Insbesondere nach dem Flop mit seiner 2. Solo-CD namens XXXhole.


    Du sprachst von "Top Fourty Hits". Ich wüßte nicht wann Kiss hier in unseren Breiten den letzten chartrelevanten Hit unter den Top-Forty hatte. Aber selbst wenn - nochmals: wo mit Sound von Standalone-E-drum-Modulen? Ist mir nicht bekannt. Ich verstehe den Zusammenhang da wirklich nicht - aber selbst wenn es einen gäbe: von welchem Hit die sich auf Drummodule stützt der letzten Jahre sprichst Du?



    Oder meinst Du nur die Trigger. Trigger-Pickups nutzen heute sehr viele- auch im Studio. Oder meinst Du das Live-Setup?


    BTW: Auch bei Queen - mir ist kein Top Forty Hit der letzten Jahre bekannt.


    Ja - ich habe Alesis erwähnt, auch Roland und Yamaha. Allen ist gemeinsam dass sie immer wieder gehypte Broschürentexte etc. raushauen. Die darf man aber nicht als nüchterne und schon garnicht glaubhafte Realititäsabbildung werten. Ich glaube auch hier hast du mein Statement genau um 180 Grad FALSCH verstanden.


    Du hast meinen Post leider mißverstanden. In diversen Punkten. Bitte lese ihn ruhig nochmal. Ich habe in keinem einzigen Punkt angegriffen.


    Wenn ich angreife dann mache ich das sehr deutlich. Hier gab es keinen Angriff, sondern den Hinweis, das mehrere Deiner Beispiele mit "Top-Forty der letzten Jahre" (es sei denn man "dehhhhhhhhhhhhhhhhhhnt" den Begriff) nicht so viel zu tun haben. Und zweitens dass sich diverse (teure) Produktionen von heute sich nachweislich diverser Samples aus zig aktuellen Libraries bedienen und nicht einem einzigen E-Drum Hersteller "mono-kausal" zuzuordnen sind. Die Zeiten sind wirklich lange vorbei!


    Wo ist da der Angriff?


    Stirnrunzelnder aber kollegial-sachlicher Gruß...



    ... vom "God of Thunder" :thumbup: (wegen dem unnötigen Gewitter, obwohl ich den Grund nicht verstehe... "The Catman" wäre unter uns Drummern aber passender)


    Edits. Text immer wieder neu strukuriert - dann Schreibfehler editiert, dazwischen immer wieder die "tränengefüllten" :D Augen von mir gerieben - mit welcher Vehemenz man hier mitunter falsch verstanden wird - sagenhaft!

    Ich glaube es liegt auch der ein oder andere Irrtum vor.


    Zitat

    im übrigen sind ein Großteil der top40 Hits der letzten Jahren mit ddrum e - Equipment eingespielt worden (U2, Phil Collins, Madonna, M.Jackson, Queen, Cher, Kiss, AC/DC, usw.usw.). Über die Qualität der Sounds rede ich jetzt wirklich nicht mehr, besser gehts nicht!




    Das Wort "worden" (Vergangenheit) ist beachtenswert. "Der letzten Jahre" hingegen ist schon etwas schwammig bzw. dehnbar und wenn man nicht sehr weit dehnt - sehr kritisch zu bewerten.


    Wann hatte Kiss seinen letzten Hit? Betonung auf Hit! Bei Queen müßte ich auch grübeln etc. Es ist ja nicht von Airplay die Rede... da finden wir von jeder Band auf dem Globus Sender der ihre Songs spielt.


    DDrum Systeme waren und sind legendär. Tatsächlich irre weit im professionellen Umfeld verbeitet mit einem geradezu mystischen Kult. Manche Systeme werden bis heute professionell (gerade auch LIve im Metal-Umfeld) genutzt.


    Gleichwohl wenn es um Sounds geht, kann kein Zweifel daran bestehen, dass jene teuren Produktionen die heute gefahren werden, wenn sie auf die Einbindung von gesampelten Drumsounds stützen und/oder jene nutzen um AkustikSoudns "anzufetten" eine VIELZAHL von Sound-Libraries genutzt werden.


    Und auch ganz sachlich: es gibt bis zum heutigen Tage kein E-Drum Set, dass in Sachen Dynamik mit einem akustischen gleichzieht. Das würde ganz sicher auch kein Entwickler derartiger Drumkits ganz egal welchen Herstellers behaupten. Was hingegen Produktboschüren ganz unmabhängig vom Hersteller gerne beim Leser suggerieren (auch bei Roland, Yamaha, Alesis etc.) ist ein ganz anderes Thema :D


    Und ja - es gibt Hersteller bzw. Produkte die Dynamik besser umsetzen als andere.


    Edit: Aber so wie ein akustisches - da brauchen wir noch das ein oder andere Entwicklungsjahr!

    Nur mal so ins Blaue... ;)


    1.) Es soll Cymbalfirmen geben, die eine recht üppige Produkpalette haben.


    2.) Es soll Drummer geben, deren Gehör, genauergesagt Aufmerksamkeit und Konzentration nach allzu vielen Hör-Vergleichen massiv nachläßt - bis sie irgendwann so ermattet sind dass sie "gut" oder "besser" genausowenig unterscheiden können wie "minimal schlechter" von "noch schlechter".... bzw. "Ping" von "Käng" :D .


    Drummer die hunderte von Becken testen und zeitnah! bewerten können ohne an Differenzierungsvermögen aufgrund obengenannter Ermüdung massiv einzubüßen sind mir zumindest nicht bekannt.


    Es soll Klavierstimmer geben die mitunter recht gut bezahlt werden. Und selbst jene sollen angeblich vereinzelt "ausgedehnte" P A U S E N zwischen Aufträgen machen.


    Keine Ahnung warum?


    3.) Es soll vereinzelt Firmen geben die wenig bis kein Interesse haben Personal zeitlich so lange zu binden, bis x-beliebige Besucher innerhalb hunderter werksneuer Cymbals der ganzen Produktpalette ihre Auswahl getroffen haben.


    4.) Es soll Firmen geben, die bei persönlicher! seriöser! Nachfrage durchaus sehr kulante Besuchsmodi anbieten.


    P.S: ich meine es nicht böse. Wenn zumindest ein! kleiner (neuer) Denkanstoß ausgelöst wird, hat sich die kleine Checklist vielleicht schon gelohnt.


    Edit sehe gerade Xian war vorher da. Ich schwöre: ich habe seinen Beitrag nicht auf dem Schirm gehabt. Sondern meinen vorher geschrieben - nur zu spät abgeschickt

    Leider gibt es durchaus diverse Cymbals, die über Jahre an Vitalität, Definiertheit und Spritzigkeit im Sound verlieren. Darüber sprechen viele ungern, da es auch den Vintage-Markt und manche fette Geschäfte mitunter gefährden würde. Aber es gibt durchaus Cymbals, die keine Risse oder Dellen haben aber im Laufe der Nutzung nicht besser (wie das oft pauschalisiert herbeifabuliert wird) sondern verwaschener, undefinierter oder diffuser im Sound werden.


    Das zu beweisen/wahrzunehmen ist natürlich nur möglich, wenn man identische Modelle (im Idealfall der der selben Charge hat) und beim Kauf/Erhalt sofort verglich und weitestegehende klangliche Übereinstimmung feststellte.


    Nun wird eines massiv und lange gespielt (über Jahre) das andere nicht (bzw. nur für sekunden dauernde Vergleichstests). Über die Jahre der Nutzung kann man immer mal wieder beim schnellen A/B Vergleichsanspiel feststellen, dass sich Cymbals durchaus auseinander entwickeln (können).


    Ich kenne manche intensiv gespielte Becken, die Brillianz und Definiertheit einbüßten... nicht etwa wegen "Staub, Dreck und Schmodder"... damit kein Mißverständnis aufkommt.


    Edit: Der Umstand, dass dies manchen Drummern nicht bekannt ist, liegt u.a. daran, dass den wenigsten diese Vergleichsmethode bekannt ist bzw. man normalerweise als Drummer nicht 2 mal identische oder nahezu identische klingende Cymbals erwirbt. Und wer hebt dann schon das eine Exemplar nach kurzem Anspielen und vergleichen auf (spielt es dann aber nicht mehr) und spielt über Jahre nur das andere massiv und oft?

    Zitat

    Aber es ist nicht von der Hand zu weisen das es viele Drummer im Hochgeschwindigkeitssektor spielen auch dünnere Becken bevorzugen,
    eben weil diese schneller anspringen und man weniger Kraft investieren muss.


    Natürlich. Auch im Hardrock, auch im Metal etc. etc. Weil sie so eine viel schnellere Response aufweisen und oftmals auch "einfach besser klingen!". Rest siehe mein Post oben.

    Natürlich hängt vieles von diversen Faktoren, Oberflächenspannung, Profilverlauf, diverse Bearbeitungsschritte/Herstellungsverfahren etc. etc. etc. ab.


    Aber darum geht es hier im Thread eigentlich nicht. Ein hauchdünner Cymbal-Rand (Edge) was wird dem wohl bei "mehrfacher bis zigfacher" Überlastung passieren?


    Das tragische ist, dass Einzelerfahrungen (Vorsicht: radikaler Vergleich) wie "ich kenne aber einen Kettenraucher der noch Marathon läuft und keinen dunklen Schatten auf dem Röntgenbild zeigt", wenig bis nichts mit empirischen Daten (bzw. viel größeren Datenmengen als es die Individualerfahrung eines Einzelnen oder einer Handvoll Menschen) zu tun hat.


    Insofern wird die Industrie sich unbeeindruckt zeigen, selbst wenn hier noch weitere 50 Drummer ultra-dünne Crash-Becken als unzerstörbar preisen.


    Wichtig ist nur die Warnung an Rookies: diesen Thread besser meiden! Denn es wird kühn bis verwegen spekuliert und diese Spekulationen sollten vielleicht doch besser keinen Einfluß auf Euer Kaufverhalten haben.


    Edit: dünnere Becken gefallen sehr vielen Drummern mit geschultem Ohr besser. Das ist nichts neues und dieses "Phänomen" ist in der Industrie seit Jahrzehnten bekannt. Es wäre nichts leichter als dünne Becken massenhaft herzustellen und viele Drummer glücklich zu machen. Alleine das Rücklauf-Risiko ist so immens das keiner diesen Schritt geht. Es gibt/gab sogar eine ultra-dünne Crashe-Serie die trotz fulminantem Sound! garnicht mehr beworben wird. Dazu hatte ich mal vor Jahren in einem anderen Thread ganz konkret! geschrieben. Kann es nun aufgrund des Unabhängigkeitsthemas nicht mehr.

    Zitat

    Rims (sei es klassisch oben am Schlagfell oder auch so ein Standtom-System unten) sind sicher auch gut, aber deutlich teurer und auch viel aufwendiger zu montieren. Ich habe auch noch ein 16er Rims hier, aber bisher nie angebaut, weil ich kein Stativ habe, an dem ich ein schweres 16x16 FT aufhängen könnte... werde es aber trotzdem nochmal testen demnächst.


    Ja, der Hinweis mit dem Preis ist gerade für unsere Rookies (zur realistischeren Einordnung) ganz wichtig. Deswegen würde ich über eine Umrüstung auch nur ansatzweise anfangen nachzudenken, wenn der Sound beim in die Luft halten sooo viel besser ist. Deswegen habe ich die Methode beschrieben.


    Wer das so testet und den Sound aber garnicht als hörbar oder garnicht als besser wahrnimmt bzw. vielleicht sogar längeren "Floortom-Nachklang" als störend für Musik oder gar abdämpfwürdig empfindet, der kann sich eine derartige Investition wirklich sparen. Es gibt dann KEINEN Grund etwas für viel Geld (insbesondere RIMS/ bzw. "Rims mit Beinen") nachzurüsten.

    Ich finde es fantastisch, dass sich "jemand" so viel Mühe macht. Wieder einmal Beleg, was das Drummerforum alles bieten kann, wenn jemand Herzblut und Engagement investiert.


    Über meine PC-Speaker Marke "Billiger gab es nicht" die supermies klingen und leiser sind als das Rauschen meines PC-Ventilators höre ich nichts an Unterschied!


    2-3 vorsichtige Anmerkungen generell (da auch gergenwärtig eine Menge Drumkits auf dem Markt sind, beid enen das 14" oder 16" Standtom in Sachen "Nachklang" bzw. "unhemmter Kesselresonanz" im Vergleich zu den mitgelieferten Hängetoms radikal abfällt):


    Wer "gehemmten" (Nach)Klang am Standtom vermutet, bzw. unzufrieden mit dem Klang ist und dessen Standard-Beine als Mitursache vermutet, dem würde ich immer empfehlen, selbiges mit einer Hand am oberen Spannreifen in der Luft zu halten es mit der anderen Hand mit einem Stick anzuschlagen. Alternativ (wenn man fürchtet es womöglich fallenzulassen) kann man es auch auf einem Bein am Boden belassen, hält es also so "halb" in die Luft, dass 2 Beine in der Luft sind und schlägt dann an.


    Wenn hier eine deutliche hörbare Klangverbesserung eintritt (vor einigen Monaten RADIKAL! bei einem alten Rogers-Standtom eines Schülers hörbar, dass am Boden stehend einfach "Blopp" machte... aber in der Luft wirklich fein resonierte und zig Sekunden länger, "vitaler" und resonanter Ausklang).


    ... dann würde ich für Floortoms eine Umrüstung auf RIMS favorisieren.


    Ich hatte bislang den Eindruck, dass manche Spezial-Standtombeine (z.B. die eines Herstellers aus Taiwan) zwar auch einen ungehemmteren Klang ermöglichen können! - aber nicht jede der diversen Hersteller mit "Luftpolster" bzw. "Loch im Gummi".


    Möglicherweise hat aber auch die Starrheit/Härte des Untergrunds auf dem das Standtom steht mit der Wirkung oder Nichtwirkung der Beine zu tun.


    Auch nicht ganz unbeteiligt (also ob man eine Verlängerung des Ausschwingens wahrnimmt) ist meiner Meinung nach mitunter auch die Stimmung.

    Sehr gute Erklärung von Seppel insbesondere die Hinweise auf die vielen gravierenden Raumeinfluß-Bedingungen!


    Nochmals - (ich verspreche letztmalig mein Hinweis), dass man durch 1-2 Sessions des GEMEINSAMEN Stimmens mit erfahrenerem Drum-Menschen einen Quantensprung in Sachen eigener Wahrnehmung für das Drum-Tuning machen kann.


    Der Gatzen ist sicher der netteste Mensch auf Erden. Super-sympathisch wirkend. Das ein oder andere Videos stößt aber nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf diverse Fragezeichen. Das sei hier nur am Rande erwähnt, da es für manche ein Sakrileg darstellt.


    Der Glaube man könne durch oftmaliges Betrachten oder "Gehirn-Inhalt-Transfer über Datenkabel", in ein paar Minuten das Erlernen woran andere Jahre zubringen, ist sicher ein Irrglaube. Denn gerade die Rückmelde-Schleife: wie z.B. "eben stimmst Du gerade von der bestmöglichen Kesselresonanz weg" oder "eben fängt das Resofell an zu flattern und nach Pergament zu klingen" etc. etc. all das vermitteln Videos nicht!


    Es hat eben nicht nur mit dem mechanischen Procedere zu tun, "wie drehe ich den Stimmschlüssel" oder in welcher Reihenfolge/Sequenz (das ist erstaunlicherweise für viele erfahrene Stimmer das unwichtigste bzw.- vernachlässigbarste überhaupt) sondern so viel mehr mit dem Wahrnehmen wann man sich dem gewünschten Sound der EIGENEN TROMMEL (mit ihrem ihr zu eigenen, individuellen Klangpotential) annähert und wann man sich von diesem FATALERWEISE gerade entfernt - zu tun.


    Fast alle Personen die ich kenne, die mehr als 8-10 Minuten an einer Trommel zubringen haben ein ganz massives Problem zu erkennen, wann sie sich trotz Nebelbank dem Zielhafen nähern und wann sie fatalerweise wieder auf die offene See steuern.


    Es kommen lange "Schlingerkurse" zustande bis alle vom Skorbut dahingerafft sind bzw. das Gehör - genauer die Gehirnregionen die für die auditive Wahnehmung zuständig sind, "in Streifen liegen" und alle Konzentrationsreserven aufgebraucht sind. Dann geht nichts mehr! Schlafengehen. Nicht weitermachen.


    Und gerade gegen! diese gravierenden Navigationsfehler und dieses ineffektive Aufreiben von Zeit und Konzentration ist ein erfahrener Drumkollege so gut, weil er korrigierend eingreift und sofort rückmeldet wenn der Kurs in die falsche Richtung geht und auch zeitnah erklärt an welcher Soundveränderung bzw. welchem Hör- oder Schwingsungsphänomen man das SOEBEN! erkennt. Man vergleicht also seine Höreindrücke untereinander, KALIBRIERT und definiert gemeinsam Eindrücke und wird auf Dinge aufmerksam gemacht, die man vorher garnicht hörte/wahrnahm oder als unwesentlich erachtete - die aber wesentlich für ein effektives Drumtuning sind.


    Dies kann wirklich viele Stunden/Monate etc. an "Entwicklungszeit" eines unerfahreren Stimmers abkürzen. Vielleicht sogar mehr abkürzen als diverse Videos und wildes spekulieren und ´rumschraubem. Wobei letzteres hat auch was! :)


    edit: inhaltlich nichts verändert. Nur 3 Rechtschreibfehler/fehlende Buchstaben

    Didi, wenn es Dir sooo wichtig ist die Version herauszufinden, dann ist stets der logischste Weg die individuelle Produkt(ions)nummern der einzelnen Trommlen aufzuschreiben und diese mit dem Vertrieb (meist wissen die Hersteller aber mehr) und dessen Dokumentation(en) zu vergleichen. Auf Deinen Badges müßte doch jeweils eine Nummer eingestanzt sein?


    Das Kauf-Datum im Shop sagt (wie oben schonmal erwähnt) ja in aller Regel nichts darüber aus, wann das Set gefertigt wurde. Es gibt kleinere Shops, die haben manchmal ein Kit 1-3 Jahre herumstehen und mehr ...


    Gut man könnte über den Vertrieb vielleicht recherchieren aus welcher Charge das Set stammt, wann es an den Händler geliefert wurde... aber das ist auch eher mit einem Unsicherheitsfaktor behaftet bleiben.


    Die Produktionsphase! ist entscheidender. Da sollte dann jemand von Tama sagen können wann es war und entsprechend der Holzumstellung - wenn man die geprägten Produktionsnummern weitergibt.

    Warum hört mir keiner zu! ... :( schnief...


    Ich habe nie bestritten, das dies Angebot aus Österreich real ist.


    Habe aber über JENES Set um das es hier im Threadstart geht (ein deutlich moderneres Rockstar in Non-Homoerotischer Farbe) meine Meinung geäußert. Hier habe ich gesagt darauf bezogen (auf das Set vom Threadstart) sind 250 Euro KEINE Referenz - sondern zig Leute würden es kaufen.


    Nun kommt Folgepost auf Folgepost: "doch das Set gibt es sooo billig"


    Nochmals mein Hinweis: wenn jemand ein Ur-Alt- Rockstar in einer Farbe die für manche "gewisse" Assoziationen weckt oder bei anderen Augenkrebs auslöst, weniger Geld verlangt als andere für möglich halten, dann ist dies seine Sache. Ich verkaufte seit 1979 meine Drums zu lächerlich günstigen Preisen, die weit unter Marktwert sind. Vielleicht ist der Mann in Österreich auch ein supernetter, der gerne etwas unter Wert verkauft. Aber ich rate PER SE KEINEM DAZU, stets Dinge unter Marktwert zu verkaufen. Und ich rate auch dazu im Forum, keine Preis-AUSNAHMEN! als REFERENZ zu bewerten.

    Leider verstehen einige Poster in diesem Thread nicht, dass das Drumset hier im Threadstart ein ANDERES (A_N_D_E_R_E_E_S) ist, als, jenes das in Österreich verkauft wird. Das Drumset im Threadstart hat eine deutlich unverfänglichere Farbe, ist ein WESENTLICH moderneres Rockstar etc. etc.


    Ich kann dem Threadverlauf nicht mehr folgen. Ich halte gerne nochmal fest: eine Metal-taugliche Ballerburg der moderneren! Rockstar-Versionen mit 2 Kicks und deutlicher Tombestückung, Snare (höchstwahrscheinlich noch Hardware! und! Cymbals) würden zig junge Metall-Adepten durchaus mehr als 250 zahlen.


    Dies heißt keinesfalls im Umkehrschluß:


    "es gibt nirgendwo in der ganzen Galaxie jemand der ein deutlich älteres Rockstar Shellset! in fröhlich-frecher Optik für 250 oder 200 Euro oder 30 Bananen verkauft."


    Sollte jemand versucht haben mich durch "Stur-Schalten" oder "doof stellen" oder "ich sage mal was er eigentlich nie gemeint hat" zu ärgern... müßte ich nun wirklich zugeben: Beinahe gelungen! :D


    edits: Fettdruck und Unterstreichen - vielleicht kann "man" dann endlich verstehen.

    Zitat

    Hab jetzt ein Performer im Auge, lt Größen (22x16, 10x9, 12x10, 14x12, Snare 5,5x14) ist es leider kein 100% Birch sondern ein Holzmix (weiss ich noch nicht 100%ig), aber schon mit den Holzspannreifen, BJ 1999 oder 2000.
    Wir haben uns auf 800.- für das komplette 5tlg. Set incl. Gewa Bags geeinigt
    Was haltet ihr von dem Angebot. Eigentlich wäre mir ein 100% Birch schon lieber...


    Du kommst auch noch ´dran... hahaha :D
    Um Dich geht es ja vorrangig. Sorry!


    Ich vermute sehr stark, dass Dein Kit genau eines der eher seltener anzutreffenden aus dem Zeitfenster ist, als Tama zwar schon auf Holzreifen umstellte, aber den Schritt zu reiner Birke noch nicht vollzogen hat. Da wären mir persönlich 800 Euro zu viel. Taschen hin oder her.


    Die Umstellung im Werk erfolgte meines Wissens 2000. Ich weiß auch 100 % das 2000 ´er Flyer/Broschüren existierten die schon 100% Birke bewarben. Das ist wieder der verfluchte Mist mit den Jahreszahlen. Wenn 2000 "etwas geändert wird", fertigungstechnisch im Werk in der Produktlinie etc., dann heißt dass KEINESFALLS, dass ein kleiner Musikinstrumenteshop in "Hintertupfingen" das schon 2000 oder 2001 schon im ersten Halbjahr anbietet. Auch dieses Thema vernachlässigen wir oft. Produktserien-Umstellungen haben nicht zwangsläufig etwas mit der Verfügbarkeit REAL in den Shops zu tun. Da gibt es mitunter beträchtliche Latenz - mitunter auch aufgrund des Durchlaufs je nach Shopgröße oder Shoprelevanz.


    Lange Rede kruzer Sinn: wenn Deines tatsächlich auf 1999/2000 datiert. Dann müßten es Mischkessel sein.
    In solchen Grenzfällen, würde ich persönlich, lieber etwas länger suchen.
    Zumal ich die reine Birke Sets in Accel-Tom-Maßen die mit 22 x 18" Kick ausgeliefert wurden klanglich sehr gut fand. Gerade auch die Kick. Also wenn kleines Budget und Hunger nach Perfomer, dann würde ich darauf lauern - bis ich das finde.

    Zitat

    Drumstudio1 schrieb ja weiter oben, das die Stes mit Holzspannreifen 100%ige Birkensets sind-insofern...


    Das war dann mißverständlich. Ich sprach von Indiz bzw. wesentliches Indiz. Das war offensichtlich irreführend.


    Es gab meines Wissens ein "Zeitfenster" about 98 wo Perfomer-Sets durchaus schon Holz-Spannreifen hatten - aber noch Mischkessel. Ich hatte ja mehrfach erwähnt: die Produktpolitik bzw. die Wandel alleine innerhalb der Performer-Sets ist irre kompliziert und komplex.


    Ich hatte auch früher in Perfomer-Posts und bei vielen Kollegen die mir Bilder zum prüfen schickten, "kurz vor Gebrauchtkauf" darauf hingewiesen, das Holz-Spannreifen im Zusammenhang! mit Accel-Maßen dem Drummer 100% Sicherheit geben, dass es REINE Birke ist. Insofern der erneute Hinweis auf diese Kombination.


    Wer es noch komplizierter will: Mit der Einführung des Accel-Begriffs wurden aber auch noch Sets mit den längeren Tom-"Längen" hergestellt. Insofern sind Accel-Maße bei Toms Beweis (vor der B/B Phase wohlgemerkt!) für reine Birke. Denn Tama verwendete diesen Begriff (Accel) erstmalig mit der Umstellung des Performer auf reine Birke.



    Aber Holz-BD-Reifen ohne Accel-Maße bei Toms NICHT Beweis für Mischkessel. Da eben solche längeren Maße ab ca. 2000 auch in reiner Birke angeboten wurden... aber numerisch deutlich seltener verkauft, als die ge-pushten Accel:Maße, die ja quasi Trend wurden.


    Fazit: wer gebraucht was mit Accel-Maß kauft, kann sicher sein: REINE BIRKE.


    Wer gebraucht was mit längerem Kessel (nicht-Accel) und Holz-BD-Reifen kauft kann ab dem Herstellungsjahr ca. 2000 sicher sein.


    Um aber jede Mißverständlichkeit auszuschließen werde ich den alten Post variieren bzw. eindeutiger machen. Ein Stück weit wird hier aber sehr deutlich, wie schwer es ist, Dinge knapp darzustellen. Sorry!

    u.a. Mit Anzeichen oder "viele Rote Ampeln die Überfahren werden" meine ich, dass zeitlich weit!!! vor erstem Schmerz bei vielen Menschen erste Körper-Signale auftauchen. Und DrummerINNEN trotz dieser ersten Signale bzw. Rückmeldungen des Körpers falsch bzw. unangemessen reagieren.


    Wie man das (die ersten Signale) benennt (das Vokabular dafür) darüber kann man streiten:


    "Leichte Verspannung" oder "irgendwie verkrampft": jetzt wären Lockerungsübungen bzw. Entspannungstechniken wichtig. Die meisten tun es nicht sondern trommeln fatalerweise unbeirrt weiter. Die Verspannung nimmt so nur weiter zu.


    Jüngeren Leuten sage ich auch mitunter ganz simpel: denkt an den Schulaufsatz. Wenn sich etwas "komisch anfühlt" mal den Bleistift weglegen und die Arme und Finger ganz "locker lassen" bzw. entspannen oder mal ausschütteln. Diese Zeit muß! man sich nehmen, denn wir haben nur einen Körper. Alles wa wir im Leben an unserem eigenen Körper kaputt machen ist schwer oder garnicht zu ersetzen.


    Ich rede also von Körpersignalen LANGE, SEHR lange vor dem Auftreten von Schmerz. Das tue ich deswegen, da mir im Laufe von Jahrzehnten sehr viele! Fälle von Menschen bekannt sind, wo sich erste Signale retrospektiv erinnern ließen, aber völlig unangemessen (ich vermeide das Wort unvernünftig) reagiert wurde. Ich kenne auch einzelne Extremfälle, wo Drummer die 5-7 Yamaha Drumpads kurz und klein geschlagen haben (den Schüler hatte ich, von einem anderen Drumlehrer) ohne dass ein Lehrer da die Notbremse zieht und sagt: HIER STIMMT WAS NICHT! Deine verkrampfte Spieltechnik muß! verändert werden etc. etc. Aber genau dafür ist ein Drumlehrer da! Auch kurios bis schockierend, dass einige Menschen immer die Materialverluste ihres Drum-Equipments beklagen bzw. sich darüber primär Sorgen machen. Statt sich vorzustellen, was mit Gelenken, Sehnen bzw. dem Körper vor sich geht, wenn man zu lange verkrampft spielt.


    Wenn wirklich Schmerzen auftreten, dann war in sehr vielen Fällen schon vorher etwas, auf das nicht angemessen reagiert wurde, bzw. was man /FRAU mit "ach was solls" beiseite geschoben bzw. ausgeblendet hat. Genau das aber ist nicht ungefährlich - wie Krankheitsbilder wie Sehnenscheidenentzündungen leider tragisch belegen.


    Trotzdem bin ich jetzt off. Denn mehr als vorsichtige Hinweise kann man nicht geben. Da müssen Profis im REAL LIFE ´ran.