Beiträge von Drumstudio1

    Ich finde es fantastisch, dass sich "jemand" so viel Mühe macht. Wieder einmal Beleg, was das Drummerforum alles bieten kann, wenn jemand Herzblut und Engagement investiert.


    Über meine PC-Speaker Marke "Billiger gab es nicht" die supermies klingen und leiser sind als das Rauschen meines PC-Ventilators höre ich nichts an Unterschied!


    2-3 vorsichtige Anmerkungen generell (da auch gergenwärtig eine Menge Drumkits auf dem Markt sind, beid enen das 14" oder 16" Standtom in Sachen "Nachklang" bzw. "unhemmter Kesselresonanz" im Vergleich zu den mitgelieferten Hängetoms radikal abfällt):


    Wer "gehemmten" (Nach)Klang am Standtom vermutet, bzw. unzufrieden mit dem Klang ist und dessen Standard-Beine als Mitursache vermutet, dem würde ich immer empfehlen, selbiges mit einer Hand am oberen Spannreifen in der Luft zu halten es mit der anderen Hand mit einem Stick anzuschlagen. Alternativ (wenn man fürchtet es womöglich fallenzulassen) kann man es auch auf einem Bein am Boden belassen, hält es also so "halb" in die Luft, dass 2 Beine in der Luft sind und schlägt dann an.


    Wenn hier eine deutliche hörbare Klangverbesserung eintritt (vor einigen Monaten RADIKAL! bei einem alten Rogers-Standtom eines Schülers hörbar, dass am Boden stehend einfach "Blopp" machte... aber in der Luft wirklich fein resonierte und zig Sekunden länger, "vitaler" und resonanter Ausklang).


    ... dann würde ich für Floortoms eine Umrüstung auf RIMS favorisieren.


    Ich hatte bislang den Eindruck, dass manche Spezial-Standtombeine (z.B. die eines Herstellers aus Taiwan) zwar auch einen ungehemmteren Klang ermöglichen können! - aber nicht jede der diversen Hersteller mit "Luftpolster" bzw. "Loch im Gummi".


    Möglicherweise hat aber auch die Starrheit/Härte des Untergrunds auf dem das Standtom steht mit der Wirkung oder Nichtwirkung der Beine zu tun.


    Auch nicht ganz unbeteiligt (also ob man eine Verlängerung des Ausschwingens wahrnimmt) ist meiner Meinung nach mitunter auch die Stimmung.

    Sehr gute Erklärung von Seppel insbesondere die Hinweise auf die vielen gravierenden Raumeinfluß-Bedingungen!


    Nochmals - (ich verspreche letztmalig mein Hinweis), dass man durch 1-2 Sessions des GEMEINSAMEN Stimmens mit erfahrenerem Drum-Menschen einen Quantensprung in Sachen eigener Wahrnehmung für das Drum-Tuning machen kann.


    Der Gatzen ist sicher der netteste Mensch auf Erden. Super-sympathisch wirkend. Das ein oder andere Videos stößt aber nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf diverse Fragezeichen. Das sei hier nur am Rande erwähnt, da es für manche ein Sakrileg darstellt.


    Der Glaube man könne durch oftmaliges Betrachten oder "Gehirn-Inhalt-Transfer über Datenkabel", in ein paar Minuten das Erlernen woran andere Jahre zubringen, ist sicher ein Irrglaube. Denn gerade die Rückmelde-Schleife: wie z.B. "eben stimmst Du gerade von der bestmöglichen Kesselresonanz weg" oder "eben fängt das Resofell an zu flattern und nach Pergament zu klingen" etc. etc. all das vermitteln Videos nicht!


    Es hat eben nicht nur mit dem mechanischen Procedere zu tun, "wie drehe ich den Stimmschlüssel" oder in welcher Reihenfolge/Sequenz (das ist erstaunlicherweise für viele erfahrene Stimmer das unwichtigste bzw.- vernachlässigbarste überhaupt) sondern so viel mehr mit dem Wahrnehmen wann man sich dem gewünschten Sound der EIGENEN TROMMEL (mit ihrem ihr zu eigenen, individuellen Klangpotential) annähert und wann man sich von diesem FATALERWEISE gerade entfernt - zu tun.


    Fast alle Personen die ich kenne, die mehr als 8-10 Minuten an einer Trommel zubringen haben ein ganz massives Problem zu erkennen, wann sie sich trotz Nebelbank dem Zielhafen nähern und wann sie fatalerweise wieder auf die offene See steuern.


    Es kommen lange "Schlingerkurse" zustande bis alle vom Skorbut dahingerafft sind bzw. das Gehör - genauer die Gehirnregionen die für die auditive Wahnehmung zuständig sind, "in Streifen liegen" und alle Konzentrationsreserven aufgebraucht sind. Dann geht nichts mehr! Schlafengehen. Nicht weitermachen.


    Und gerade gegen! diese gravierenden Navigationsfehler und dieses ineffektive Aufreiben von Zeit und Konzentration ist ein erfahrener Drumkollege so gut, weil er korrigierend eingreift und sofort rückmeldet wenn der Kurs in die falsche Richtung geht und auch zeitnah erklärt an welcher Soundveränderung bzw. welchem Hör- oder Schwingsungsphänomen man das SOEBEN! erkennt. Man vergleicht also seine Höreindrücke untereinander, KALIBRIERT und definiert gemeinsam Eindrücke und wird auf Dinge aufmerksam gemacht, die man vorher garnicht hörte/wahrnahm oder als unwesentlich erachtete - die aber wesentlich für ein effektives Drumtuning sind.


    Dies kann wirklich viele Stunden/Monate etc. an "Entwicklungszeit" eines unerfahreren Stimmers abkürzen. Vielleicht sogar mehr abkürzen als diverse Videos und wildes spekulieren und ´rumschraubem. Wobei letzteres hat auch was! :)


    edit: inhaltlich nichts verändert. Nur 3 Rechtschreibfehler/fehlende Buchstaben

    Didi, wenn es Dir sooo wichtig ist die Version herauszufinden, dann ist stets der logischste Weg die individuelle Produkt(ions)nummern der einzelnen Trommlen aufzuschreiben und diese mit dem Vertrieb (meist wissen die Hersteller aber mehr) und dessen Dokumentation(en) zu vergleichen. Auf Deinen Badges müßte doch jeweils eine Nummer eingestanzt sein?


    Das Kauf-Datum im Shop sagt (wie oben schonmal erwähnt) ja in aller Regel nichts darüber aus, wann das Set gefertigt wurde. Es gibt kleinere Shops, die haben manchmal ein Kit 1-3 Jahre herumstehen und mehr ...


    Gut man könnte über den Vertrieb vielleicht recherchieren aus welcher Charge das Set stammt, wann es an den Händler geliefert wurde... aber das ist auch eher mit einem Unsicherheitsfaktor behaftet bleiben.


    Die Produktionsphase! ist entscheidender. Da sollte dann jemand von Tama sagen können wann es war und entsprechend der Holzumstellung - wenn man die geprägten Produktionsnummern weitergibt.

    Warum hört mir keiner zu! ... :( schnief...


    Ich habe nie bestritten, das dies Angebot aus Österreich real ist.


    Habe aber über JENES Set um das es hier im Threadstart geht (ein deutlich moderneres Rockstar in Non-Homoerotischer Farbe) meine Meinung geäußert. Hier habe ich gesagt darauf bezogen (auf das Set vom Threadstart) sind 250 Euro KEINE Referenz - sondern zig Leute würden es kaufen.


    Nun kommt Folgepost auf Folgepost: "doch das Set gibt es sooo billig"


    Nochmals mein Hinweis: wenn jemand ein Ur-Alt- Rockstar in einer Farbe die für manche "gewisse" Assoziationen weckt oder bei anderen Augenkrebs auslöst, weniger Geld verlangt als andere für möglich halten, dann ist dies seine Sache. Ich verkaufte seit 1979 meine Drums zu lächerlich günstigen Preisen, die weit unter Marktwert sind. Vielleicht ist der Mann in Österreich auch ein supernetter, der gerne etwas unter Wert verkauft. Aber ich rate PER SE KEINEM DAZU, stets Dinge unter Marktwert zu verkaufen. Und ich rate auch dazu im Forum, keine Preis-AUSNAHMEN! als REFERENZ zu bewerten.

    Leider verstehen einige Poster in diesem Thread nicht, dass das Drumset hier im Threadstart ein ANDERES (A_N_D_E_R_E_E_S) ist, als, jenes das in Österreich verkauft wird. Das Drumset im Threadstart hat eine deutlich unverfänglichere Farbe, ist ein WESENTLICH moderneres Rockstar etc. etc.


    Ich kann dem Threadverlauf nicht mehr folgen. Ich halte gerne nochmal fest: eine Metal-taugliche Ballerburg der moderneren! Rockstar-Versionen mit 2 Kicks und deutlicher Tombestückung, Snare (höchstwahrscheinlich noch Hardware! und! Cymbals) würden zig junge Metall-Adepten durchaus mehr als 250 zahlen.


    Dies heißt keinesfalls im Umkehrschluß:


    "es gibt nirgendwo in der ganzen Galaxie jemand der ein deutlich älteres Rockstar Shellset! in fröhlich-frecher Optik für 250 oder 200 Euro oder 30 Bananen verkauft."


    Sollte jemand versucht haben mich durch "Stur-Schalten" oder "doof stellen" oder "ich sage mal was er eigentlich nie gemeint hat" zu ärgern... müßte ich nun wirklich zugeben: Beinahe gelungen! :D


    edits: Fettdruck und Unterstreichen - vielleicht kann "man" dann endlich verstehen.

    Zitat

    Hab jetzt ein Performer im Auge, lt Größen (22x16, 10x9, 12x10, 14x12, Snare 5,5x14) ist es leider kein 100% Birch sondern ein Holzmix (weiss ich noch nicht 100%ig), aber schon mit den Holzspannreifen, BJ 1999 oder 2000.
    Wir haben uns auf 800.- für das komplette 5tlg. Set incl. Gewa Bags geeinigt
    Was haltet ihr von dem Angebot. Eigentlich wäre mir ein 100% Birch schon lieber...


    Du kommst auch noch ´dran... hahaha :D
    Um Dich geht es ja vorrangig. Sorry!


    Ich vermute sehr stark, dass Dein Kit genau eines der eher seltener anzutreffenden aus dem Zeitfenster ist, als Tama zwar schon auf Holzreifen umstellte, aber den Schritt zu reiner Birke noch nicht vollzogen hat. Da wären mir persönlich 800 Euro zu viel. Taschen hin oder her.


    Die Umstellung im Werk erfolgte meines Wissens 2000. Ich weiß auch 100 % das 2000 ´er Flyer/Broschüren existierten die schon 100% Birke bewarben. Das ist wieder der verfluchte Mist mit den Jahreszahlen. Wenn 2000 "etwas geändert wird", fertigungstechnisch im Werk in der Produktlinie etc., dann heißt dass KEINESFALLS, dass ein kleiner Musikinstrumenteshop in "Hintertupfingen" das schon 2000 oder 2001 schon im ersten Halbjahr anbietet. Auch dieses Thema vernachlässigen wir oft. Produktserien-Umstellungen haben nicht zwangsläufig etwas mit der Verfügbarkeit REAL in den Shops zu tun. Da gibt es mitunter beträchtliche Latenz - mitunter auch aufgrund des Durchlaufs je nach Shopgröße oder Shoprelevanz.


    Lange Rede kruzer Sinn: wenn Deines tatsächlich auf 1999/2000 datiert. Dann müßten es Mischkessel sein.
    In solchen Grenzfällen, würde ich persönlich, lieber etwas länger suchen.
    Zumal ich die reine Birke Sets in Accel-Tom-Maßen die mit 22 x 18" Kick ausgeliefert wurden klanglich sehr gut fand. Gerade auch die Kick. Also wenn kleines Budget und Hunger nach Perfomer, dann würde ich darauf lauern - bis ich das finde.

    Zitat

    Drumstudio1 schrieb ja weiter oben, das die Stes mit Holzspannreifen 100%ige Birkensets sind-insofern...


    Das war dann mißverständlich. Ich sprach von Indiz bzw. wesentliches Indiz. Das war offensichtlich irreführend.


    Es gab meines Wissens ein "Zeitfenster" about 98 wo Perfomer-Sets durchaus schon Holz-Spannreifen hatten - aber noch Mischkessel. Ich hatte ja mehrfach erwähnt: die Produktpolitik bzw. die Wandel alleine innerhalb der Performer-Sets ist irre kompliziert und komplex.


    Ich hatte auch früher in Perfomer-Posts und bei vielen Kollegen die mir Bilder zum prüfen schickten, "kurz vor Gebrauchtkauf" darauf hingewiesen, das Holz-Spannreifen im Zusammenhang! mit Accel-Maßen dem Drummer 100% Sicherheit geben, dass es REINE Birke ist. Insofern der erneute Hinweis auf diese Kombination.


    Wer es noch komplizierter will: Mit der Einführung des Accel-Begriffs wurden aber auch noch Sets mit den längeren Tom-"Längen" hergestellt. Insofern sind Accel-Maße bei Toms Beweis (vor der B/B Phase wohlgemerkt!) für reine Birke. Denn Tama verwendete diesen Begriff (Accel) erstmalig mit der Umstellung des Performer auf reine Birke.



    Aber Holz-BD-Reifen ohne Accel-Maße bei Toms NICHT Beweis für Mischkessel. Da eben solche längeren Maße ab ca. 2000 auch in reiner Birke angeboten wurden... aber numerisch deutlich seltener verkauft, als die ge-pushten Accel:Maße, die ja quasi Trend wurden.


    Fazit: wer gebraucht was mit Accel-Maß kauft, kann sicher sein: REINE BIRKE.


    Wer gebraucht was mit längerem Kessel (nicht-Accel) und Holz-BD-Reifen kauft kann ab dem Herstellungsjahr ca. 2000 sicher sein.


    Um aber jede Mißverständlichkeit auszuschließen werde ich den alten Post variieren bzw. eindeutiger machen. Ein Stück weit wird hier aber sehr deutlich, wie schwer es ist, Dinge knapp darzustellen. Sorry!

    u.a. Mit Anzeichen oder "viele Rote Ampeln die Überfahren werden" meine ich, dass zeitlich weit!!! vor erstem Schmerz bei vielen Menschen erste Körper-Signale auftauchen. Und DrummerINNEN trotz dieser ersten Signale bzw. Rückmeldungen des Körpers falsch bzw. unangemessen reagieren.


    Wie man das (die ersten Signale) benennt (das Vokabular dafür) darüber kann man streiten:


    "Leichte Verspannung" oder "irgendwie verkrampft": jetzt wären Lockerungsübungen bzw. Entspannungstechniken wichtig. Die meisten tun es nicht sondern trommeln fatalerweise unbeirrt weiter. Die Verspannung nimmt so nur weiter zu.


    Jüngeren Leuten sage ich auch mitunter ganz simpel: denkt an den Schulaufsatz. Wenn sich etwas "komisch anfühlt" mal den Bleistift weglegen und die Arme und Finger ganz "locker lassen" bzw. entspannen oder mal ausschütteln. Diese Zeit muß! man sich nehmen, denn wir haben nur einen Körper. Alles wa wir im Leben an unserem eigenen Körper kaputt machen ist schwer oder garnicht zu ersetzen.


    Ich rede also von Körpersignalen LANGE, SEHR lange vor dem Auftreten von Schmerz. Das tue ich deswegen, da mir im Laufe von Jahrzehnten sehr viele! Fälle von Menschen bekannt sind, wo sich erste Signale retrospektiv erinnern ließen, aber völlig unangemessen (ich vermeide das Wort unvernünftig) reagiert wurde. Ich kenne auch einzelne Extremfälle, wo Drummer die 5-7 Yamaha Drumpads kurz und klein geschlagen haben (den Schüler hatte ich, von einem anderen Drumlehrer) ohne dass ein Lehrer da die Notbremse zieht und sagt: HIER STIMMT WAS NICHT! Deine verkrampfte Spieltechnik muß! verändert werden etc. etc. Aber genau dafür ist ein Drumlehrer da! Auch kurios bis schockierend, dass einige Menschen immer die Materialverluste ihres Drum-Equipments beklagen bzw. sich darüber primär Sorgen machen. Statt sich vorzustellen, was mit Gelenken, Sehnen bzw. dem Körper vor sich geht, wenn man zu lange verkrampft spielt.


    Wenn wirklich Schmerzen auftreten, dann war in sehr vielen Fällen schon vorher etwas, auf das nicht angemessen reagiert wurde, bzw. was man /FRAU mit "ach was solls" beiseite geschoben bzw. ausgeblendet hat. Genau das aber ist nicht ungefährlich - wie Krankheitsbilder wie Sehnenscheidenentzündungen leider tragisch belegen.


    Trotzdem bin ich jetzt off. Denn mehr als vorsichtige Hinweise kann man nicht geben. Da müssen Profis im REAL LIFE ´ran.

    Bei manchen Menschen gibt es womöglich eine gewisse Prädisposition... sich womöglich schneller/eher eine Sehnenscheidenentzündung einzufangen.


    Ich kenne auch viele Menschen (auch 1-2 Drummer) die toll und gerne Klettern.


    Ich möchte nur sehr eindringlich auf 1-2 Dinge aufmerksam machen. Ich halte es für nachdenkenswert bis suboptimal Personen die schon wiederholt mit Sehnenscheidenentzündung zu kämpfen haben eine weitere "Betätigung" (Sportart etc.) per se anzureiten, wo wieder ganz schnell unser männlicher "Leistungswahn" höher, schneller, weiter zum tragen kommt. Sehr überspitzt formuliert - ich weiß. Gerade das untere Zitat belegt das aber eindrucksvoll.


    Zitat

    An mir selbst konnte ich ähnliches Feststellen. Habe seit Jahren Sehnenscheiden-Probleme. Hab dann mal den Klettersport entdeckt und hatte nach einer Zeit das Gefühl, dass ich seltenener Probleme mit den Händen habe. Das Problem war nur, dass ich es mal kurz übertrieben und seit dem wieder Probleme habe. Selbst schuld






    Es kann durchaus gut sein, Betätigungen oder Sportarten die das erwachsene! Haushalten mit unseren körperlichen Ressourcen fördern oder entwickeln helfen - dann auch als Analogie für das Drumming zu nutzen. Aber das hat auch viel mit dem Trainer sowie der eigenen Motivation/Bereitschaft des trainierenden zur Selbstreflektion zu tun ob man da wirklich übertragenswertes lernt! Aber es ist sinnlos solange nicht an der Selbstwahrnehmung bzw. dem "Erspüren" und der Aufmerksamkeit für die eigene Körperlichkeit bzw. Körperreaktionen gearbeitet wird. Das mag für manche jetzt albern oder "Strickwoll-Pullover-artig" klingen, aber ich meine es genau so wie ich es sage.


    Viele Menschen treffen Sehnenscheidenentzündugen wie ein Blitz aus dem Himmel. Das ist tragisch und fies vom Schicksal.


    Viele andere aber nicht. Ich kenne viele Drummer die mir wenn sie von mir aufgefordert werden, dezidierte Tagesabläufe vor den Beschwerden zu schildern, die in Sachen Körperwahrnehmung 10 roten Ampeln Überfahren haben. Und das retrospektiv wirklich erst dann bemerken, wenn sie es einer anderen Person aufgezählt haben und diese kritisch reflektierend während dieser Auflistung "Stop" ruft und festhält "da war doch schon die erste rote Ampel, und Du bist trotzdem weitergefahren? Du hast trotzdem weitergetrommelt?"


    "Ja, aber da tat ja erst kaum was weh. Nur so ein bisschen verspannt."


    Ich meine das keineswegs ironisch oder persiflierend. Dafür ist das Thema viel zu ernst. Gerade für Musiker!


    Es gibt Beispiele, wo mir nette Drummer rückmelden, "Du mein Handgelenk tat mir weh, kann das an den 5 Minuten die ich nun täglich mit dem Erlernen des akzentuiertem Hihatspiel verwende, liegen? Ich bin mir fast sicher, denn neulich war das danach spürbar".


    Nach exaktem Nachfragen gibt es dann z.B. die Antort "OK, ich war vor dem Trommeln 2 Stunden mit 90 Grad abgewinkelter Hand dabei diese verfluchten Scheinwerfer in eine schwer zugängliche Fassung über Kopf zu montieren, aber daran kann das doch nicht liegen?"


    DOCH genau daran. Da müssen Sehnen bzw. "der Körper" rebellieren, wenn in derartig überdehnter bzw. unnatürlicher Haltung über lange Zeit montiert wird!


    Aber selbst wenn sich Dinge nicht so simpel zuordnen lassen... mitunter sind es wirklich diverse Tätigkeiten bzw. falsche Bwegungsabläufe bzw. Abläufe die vom Körper viel zu viel abverlangen und wenn letzterer erste Warnsignale sendet... werden diese von manchen Drummern nicht wirklich ernst genommen.


    Nochmals: es geht hier weder um Schuld, noch um Blödheit. Es gibt eine Menge Personen die sicher sehr wenig oder garkeinen Eigenanteil an der Entstehung oder dem Verlauf von Krankheiten oder Syndromen haben. Sicher auch bei Sehnenscheidenentzündungen.


    Aber es gibt auch immer wieder "andere" Personen denen es wirklich hilft, wenn sie kritischer und selbstreflektierter Bedenken, was sie mit ihrem Körper anstellen. Bei jenen sind durchaus kausale Zusammenhänge zwischen einseitigen Belastungen bzw. Überbeanspruchungen und körperlichen Reaktionen als Folge darauf, feststellbar. Und das Bewußtsein dafür zu entwickeln bzw. es zu vermitteln bz . daran konkret zu arbeiten ist auch Job jedes Lehrers/Trainers. Mitunter hilft es nicht einfach einen anderen Sport der irgendwelche Körperregionen stärkt auszuüben... solange nicht auch an dem Bewußtsein und der Wahrnehmung des Körpers gearbeitet wird. Auch der Kopf :) muß mitspielen bzw. "neue Dinge" wie das beachten auch kleinerer Körpersignale bzw neue Verhaltensmuster erlernen!

    Ein rein "mechanisch-technisches" Modell hilft da nicht wirklich weiter.


    edits: inhaltlich nichts verändert. Only Rechtschreibung und Farbe

    Schwierig zu bewerten. Das CVL ihm was baut ist doch schön für ihn.


    CVL beliefert seit Jahren diverse Drumcustomizer bzw. kleinere Firmen mit ihren Drum-Kesseln bzw. stellt ja nun auch selbst eigene Drumssets her. Insofern denke ich ist es nicht wirklich lachhaft wenn aufgrund fehlender Marketingabteilung jemand sich über die Produkte freut, die man ihm macht.


    Ich muß allerdings gestehen (und hier mag die gewisse Komik/Tragik liegen) dass es strukturell (mehrere Snares) ein bisschen an den Übergott Simon Phillips und seine Snare-Präsentation erinnert nur eben als One-Man-Show umgesetzt: also ohne Beleuchter, ohne Kameramänner, ohne leckeres Catering, ohne Artistbetreuerstab und anderen Abstrichen.


    Ganz unbekannt ist der Herr Liotta aber wahrlich nicht. Ich kenne ihn persönlich aber nicht.


    Gehört er hier wirklich rein?


    Edit: oder anders gefragt: ist die Überschrift und/oder Rubrik in der er sich nun befindet nicht zu hart gewählt?

    Alles wie vorab (längst) erwähnt :)


    Wenn es eine Metallsnare ist, dann wäre (wie in früheren Posts angedeutet) sicher, das es Anfang der 2000 ´er gebaut wurde. Da hier around 2003 der Übergang auf Metallsnares in schwarzem Finish beim Rockstar erfolgte.


    Ist es aber keine Metallsnare (das Bild ist für mich und meinen Mini-Monitor zu diffus) dann ebenso wie bereits in früheren Posts erwähnt :-), ganz knapp vor der Jahrtausendwende.


    Die ganzen Produktfeatures Accu-Tune, Starmount, gerundete "Design"-Böckchen etc. etc. weisen auf die moderneren Rockstars in den Schlußjahren unmißverständlich hin.

    ... und sei Dir genauso gewiß, dass viele 17-jährige Drummer das gezeigte/gehörte nicht können...


    Das darf man bei aller konstruktiven Kritik (die oftmals wirklich weiterhelfen kann, wenn man nach dem ersten Schock "tief durchgeschnauft hat") auch mitteilen :)

    Habe ich doch auch geschrieben es "geht" :) von außen. Aber der spezielle "klaustrophobe Sound" den Octobans erzeugen können... auch oftmals bei SP und ein paar anderen zu hören klappt "nur" bei Mikrofonierung von innen.


    Zitat

    systembedingt, denn außen ist ja kaum Platz, aufgrund der ultra-kleinen Fellfläche - es sei denn mit hat Mikros Außen in gewissem Abstand)

    Was hier (leider) etwas vergessen geht (und worüber man meines Wissens auch nirgends was liest/hört) ist ein weiterer z.B. für Aufnahmen oder bei Mikrofonierung bei Gigs recht wesentlicher Unterschied:


    Octobans "erlauben" bei der Mikrofonierung von Innen (systembedingt, denn außen ist ja kaum Platz, aufgrund der ultra-kleinen Fellfläche - es sei denn mit hat Mikros Außen in gewissem Abstand) einen einzigartigen KLAUSTROPHOBEN SOUND (ich nenne das so... fast jeder der mal Octobans von Innen mikrofonierte weiß sicher was gemeint ist).
    Dieser ist völlig anders als Rototoms von oben, oder unten mirkofoniert. Aufgrund der langen Röhren bzw. der "Fellgröße/Länge/Relation" bei den Low Octobans auch nicht 100 % mit Concert Toms zu vergleichen.


    Dieser absolut charakterische klaustrophobe Sound hat mit dem Röhreneffekt (dem "kleinen röhrenartigen Raum") zu tun aber auch der weitgehenden akustischen Entkopplung von allen anderen Druminstrumenten (es streut nahezu nichts ein in das Mikrosignal).


    Wer Rotos oder Octobans also eventuell auch für coole Sound bzw. wichtige Aufnahmen einsetzen will, sollte das wissen oder zumindest mitbedenken.
    Ja, Remo Rototoms sind (auch) Attack-geprägt - aber egal wie man diese aufnimmt sie klingen wirklich anders.

    Sorry Shardik. Rockstar Pro ist völlig faslch. Bitte nicht sauer sein.


    Ihr macht es mir sehr schwer. Wollt Ihr nun die Setbestimmung wissen oder nicht?


    hahaha


    Es ist wie erwähnt ein Rockstar. "Gerundete Design-Böckchen", Accu Tune Spannreifen, Star-Mount, Bass-Rosette etc. etc. weisen unmißverständlich auf das Ende der Neunziger hin. Da hilft es auch nicht ein Bild was mit meiner Auflistung übereinstimmt aus dem Web zu ziehen und das fälschlicherweise :) als Rockstar Pro zu bezeichnen. Das Web ist voller Müll, das wissen wir doch alle!


    Ob es ein foliertes Set (das ist das einzitge was ich vermute, kann es aufgrund des miesen Bildes aber nicht 100 % erkennen) ist oder nicht, würde ein korrekteres Bild oder ein besserer Monitor bei mir vielleicht erhellen. Es ändert nichts an der Herstellungsphase! und allem anderen gesagten. Es ist kein Rockstar Pro genauso wenig wie Accu-Tune-Spannreifen etwas über folierte oder lackierte Sets inerhalb der Rockstar-Zeiphase aussagen, als Tama das Starmount System "spendierte.


    Ich bin nun off. Denke aber das wichtigste ist gesagt. 250 ist zu günstig. 1200 viel zu viel. Und im Zweifel nochmals meine Posts lesen. Ich meine das nicht arrogant habe hier aber im Forum oft große Probleme, wenn wohl bedachte Statements durch eine Mehrzahl von Falschpostern relativiert werden. Das ist schade für jene, die nach "authentischen" Infos bzw. Wissenserweiterung suchen. Ich habe nichts gegen wüstes Spekulieren dort wo es Sinn macht. Hier sehe ich den Sinn nicht.


    Zur Preiseinschätzung 250 wäre eine "Hausnummer" bitte ich nochmal zu schauen was hier und andernorts für 250 verhökert wird. In aller Regel shellsets schlechterer Hölzer, mit schlechterer Kesselhardware, in aller Regel kein so großes Set etc. etc.


    Edit. Ich bin nicht sauer. Keine Sorge.