Beiträge von Drumstudio1

    Bitte auch das Alter von 14 Jahren bedenken. In dem Alter können sehr viele nicht gut bis GARNICHT stimmen.


    Auch Ansätze, korrektes Stimmen via Web zu erklären sind wesentlich sorgfältiger zu formulieren, da meistens wenig(er) Hörerfahrung und "Referenz-Wissen" sowohl in Sachen Klangattribute als auch beschreibende Vokablen für Klangereignisse bei so jungen Menschen vorliegen. Das macht Ferndiagnosen und Hilfen mittels des Web höllisch schwer.


    Vielleicht wagt es einer?


    Noch sinnhafter wäre es aber vielleicht Deinen Drumlehrer nochmal um Hilfestellung zu bitten. Wenn ihr gemeinsam stimmt, wirst Du viel mehr lernen als mit jeder Drumbibel im Web.

    Zitat

    Was dich ja des öfteren nicht davon abhält dein eigenes Wissen zu medizinischen und artverwandten Themen mehr als zu überschätzen.


    :D


    Geiler Satz... den "klau" ich mir. Der trifft auf diverse Menschen zu. Selten so einen coolen Einzeiler mit "multipler Anwendungsfunktion" gelesen. Nur Freunde macht man sich mit dem sicher nicht... :D

    Ja, das ist eindeutig der langjährig verwendete Schriftzug eines recht umtriebigen Fernostanbieters. Viele von uns kennen seit Jahren ihren Messestand (Lazer) hier und da.


    Auch der Musik Store hat viele Jahre in Sachen "Drumstuff" mit Lazer zusammengearbeitet.
    In Sachen Becken fällt mir auch der ein oder ander Shop ein, der gegenwärtig Lazer Becken anbietet.


    Zum "Verkaufs-Wert" Deiner Cymbals möchte ich nichts sagen.
    Das können andere tun.

    Ja, ich bin nicht alleine.
    Ich bin nur jeden 2. Tag geschockt, wieviele GMX-Kunden den ganzen Rummel garnicht bemerken.


    Die bemerken garnicht, was ihnen alles nicht-zugestellt wird.


    Ganz fatal bei so Leuten wie "Pearl4711" oder ""Antonsmaulsperre". Wenn "derartige" virtuelle Personen mich unbekannterweise erstmals anschreiben mit einem Anliegen habe ich keine Möglichkeit ihren Namen oder Telefonnummer zwecks Rückmeldung zu recherchieren. Ich kann denen 5 Mal über Tage verteilt Mails schicken aber GMX läßt meine Mails nicht durch.


    Wenn die mir dann nach 2-3 Wochen wieder schreiben und fragen warum ich nicht antworte, dann kann ich es wieder mit Mail-Antworten probieren... und kann nur beten das GMX nun diese Antwort irgendwann durchläßt. Wenn nicht, dann denken die Personen "mein Gott ist der Hirni unzuverlässig".


    Das ist der größte Dreck des Internets, was da passiert. Ich kann es nicht anders benennen. Und nochmals: Telefonate (dort wo mir das möglich war) haben in meinem Umfeld ergeben, dass viele GMX-Kunden keine Ahnung haben wieviele Mails ihnen schon entgangen sind. Das Problem garnicht kannten - bis zu meinem Anruf.


    Ich bin zwar auch bei Web.de werde da aber wirklich von Werbemails zugespammt. Deswegen ist es für mich sehr umständlich nur wegen Leuten die bei GMX sind meine Antworten an jene von Web.de zu verschicken.


    Kurioserweise habe ich diese fatalen "Mailer-Dämonen" auch nur mit GMX.

    Nochmals um sicherzugehen: es betrifft mittlerweile alle meine GMX.de und GMX.net- Kontakte (schon lange bestehende aber auch ganz neue Menschen, die mich vorgestern erst kontaktierten.


    Die haben ganz nüchtern betrachtet "etwas an der Waffel". Nicht die User - nur um sicherzugehen!


    Und nochmals mein ernster Hinweis. Die GMX-User haben keine Ahnung wieviele mails die an sie persönlioch adressiert sind, sie nicht erreichen, da ihnen GMX davon garnichts mitteilt. GMX zwingt mich somit zum Telefon bzw. dem Hinweis in Mails mir eine Adresse/Postfach eines anderen E-Mail-Mitbewerbes mitzuteilen, da ich für solche "destruktiven Späße keine Zeit habe.


    Und nochmals: es ist seit Wochen keine normale Kommunikation für mich (und "einige" andere) mit GMX Usern möglich. Ich habe viele! GMX-Adressaten da erreicht erst die 5. oder 6. WIEDERHOLUNGSMAIL die Adressaten.

    Are you an address harvester? Try again in 2 hour(s) 32 minute(s)

    Der Vergleich war bewußt für Dich bestimmt aber es gibt vielleicht auch da Mißverständnisse oder gar Verständnisprobleme. Das ist mitunter eine Gefahr bei Analogien. Sind sie zu weit weg von der Profession des Gegenübers versteht dieser sie nicht. Sind sie zu dicht ´dran dann wird gebrüllt "pietätlos", "unzüchtig, "geschmacklos" oder "dramatisiert". Ich wollte mich darüber keineswegs lustig machen... das weißt Du auch und das Bedarf keiner weiteren Erläuterung hoffe ich. Ich wollte aufzeigen wie subjektiv! und perspektivabhängig Auftretenshäufigkeiten oder gar geschätzte Prozentzahlen in der Gewichtung und Bedeutung sein können und welchen menschlichen Biases man unterliegen kann. Ich unterstelle, dass Du diese Analogie durchaus verstanden hast. Oder noch simpler: wer entscheidet welche Prozenzahl als "vernachlässigbar gering" oder aber als "berücksichtigungsrelevant" erachtet wird? Und in welchem Kontext?


    Zu den Birchsets - dann stöbere mehr im Forum oder im Bekanntenkreis.


    Wenn Deine Kernaussage tatsächlich war???, "gehe in den Shop und vergleiche Sets", dann haben wir in diesem klitze-kleinen Punkt eine 100 % Übereinstimmung. Ich würde dann aber immer noch sagen "halte genau fest welche konkreten Sets welcher Spezifikationen Du gehört und verglichen hast und wenn du eines Tages die Kaufentscheidung triffst, dann versuche möglichst genau das Set mit diesen Spezifikationen, dass dir klanglich am besten gefiel zu erwerben". Während Du womöglich sagst "verlaß Dich auf die 90% Wahrscheinlichkeit, dass das gehörte Sets (oder das zu kaufende) eines der Mehrheitsmodelle war" :)


    Das hat nichts mit gut oder böse zu tun und ist auch kein echtes Drama.


    Jetzt bin ich aber wirklich off... damit der an sich sinnige Thread bzw. die legitime Threadstartfrage von mir nicht zugespammt wird.

    Zitat

    Es sind fast alles Collectors maple Sets die von DW in D auf dem Markt sind. Andere Sets bauen sie auch, nach dem neuen Motto "wir bauen alles" aber wenn jemand DW sagt meint er zu mindestens 90% das Collectors. Alles andere ist irreführend.


    Wir alle kennen aber Besitzer von Collectors "Birch Sets" (auch hier im Forum). Das zum Thema "irreführend". Insofern bitte ich Dich wie so oft, wenn Du Statements abfeuerst, konkreter zu sein und nicht so oft zu pauschalisieren. Ich bitte herzlich darum. Ohne Ironie - damit wir alle die Möglichkeit haben zu verstehen was Du meinst... und in der Lage zu sein zu bewerten ob das Relevanz hat :)


    Um im medizinischen Modell zu bleiben: 10% bakteriell verunreinigte Herzklappen von denen die eingesetzt wurden sind aus Patientensicht! nicht wenig.


    EDITS:
    Nochmal Back to Topic:
    Ein Vorposter hatte schon indirekt darauf hingewiesen. Wenn man lange und akribisch sucht (oder einfach Glück hat) kann man durchaus manchmal auf Sets stoßen die ihren regulären Preisrahmen der sonst in Deutschland anzutreffen ist deutlich unterschreiten. Das kann natürlich auch mal bedeuten nicht seine Traumfarbe wählen zu können, oder auch mal ein Tom zu erhalten das 1-2 Inch vom im persönlichen Setup favorisierten Wunschmaß abweicht.

    Zitat

    Irgendwie bezieh ich mich bei DW immer auf Collectors, vielleicht ist es ja gerade der Vergleich den der Threadstarter wollte.


    :)


    Das ist immer noch! das Problem. Das Delite als solches ist ein aufgrund seiner Kesselspezifikationen (dünne, genau spezifizierte Ahorn Kessel mit Verstärkungsreifen) eindeutig bestimmtes Set. Wenn wir dies soundtechnisch oder preistechnisch gegen ein anderes Set antreten lassen (ganz egal welches Herstellers) dann müssen wir bei unseren Hörvergleichen angeben WORAUF WIR UNS KONKRET BEZIEHEN.


    Das hat auch nichts damit mit zu tun was "ich" zuhause teste (da ist natürlich das Delite mehrfach gegen diverse andere KONKRETE SETS angetreten).

    Es wäre als würden wir sagen "ein" SQ2 antreten lassen gegen ein Tama Performer B/B in 22,10",12"14". Welches SQ2 ? Mit welcher Kessel-Konfiguration und welcher Spezifikation? Oder "ein" Pearl Masterworks im Vergleich mit einem Mapex Saturn. Welches! Masterworks mit welchen Kesselspezifkationen?


    Und wurden wirklich die zu vergleichenden Sets in selber Räumlichkeit unter gleichen Bedingungen getestet?

    Wenn ich versuche sehr nüchtern zu unterstellen, dass die hier gemachten Behauptungen annähernd stimmen und nicht überwiegend subjektiv geprägt sind (was man leider NIE ausschließen kann), dann würden sich mir wirklich nur 3-4 Schlußfolgerungen aufdrängen:

    1.) Es wurde jemand als Experte ausgewiesen der womöglich keiner ist. Anders wären die schwammigen bis ungenauen bzw. Falschauskünfte (sofern es zu diesen wirklich kam) nicht zu erklären.

    2.) Als Verbraucher der derartiges erlebt würde ich Expertenwissen woanders nachfragen vielleicht auch mal irgendwo VOR ORT. Oder aber vielelicht sogar am Selbsterwerb des Expertenwissens arbeiten. Das ist mühsam ja, hilft aber auf Dauer mehr als sich am Telefon zu ärgern.

    3.) Der Tonfall (sollte dieser tatsächlich wie beschrieben sein) ist nochmals ein ganz anderes! Thema. Hier ist Fakt, dass diverse Firmen, Teile des Personals aber auch einige Endkunden massiven Schulungsbedarf in zielorienterter aber auch respektwahrender! Kommunikation haben. Aber Schulung abseits der Branchenkenntnisse kostet auch Zeit und Geld!

    4.) Mit ein klein wenig Phantasie könnte man auch mutmaßen, dass Punkt 1 und 3 in Verknüpfung vorliegen. Dass also der Tonfall womöglich ruppiger und kundenunfreundlicher wurde, da sich jemand an den Grenzen seines Wissens befand - und jedes weitere Stochern in der Wunde (durch den Kunden, der aufzeigte dass die ein oder andere Auskunft fachlich nicht korrekt ist) am Verkäufer und dessen "Selbstwert"
    nagte. Da ist es in aller Regel aus Verkäufersicht besser zu sagen, "geben sie mir etwas Zeit ich mache mich sachkundig für diese Detailfrage und melde mich später" - als mit Reaktanz bzw. so wie beschrieben zu reagieren.

    Aber zu allem obig erwähnten sind auch ganz andere Erklärungsansätze möglich... das kann man hier von Außen nicht ausschließen.

    Es gibt durchaus heutzutage viele, viele Kunden, die eine fundierte Beratung gratis wollen - nach Erhalt der Information dann aber Landes-, Europa- oder gar weltweit den günstigsten Anbieter suchen und dann dort bestellen. Gekrönt nur noch durch die Folge-Episode wenn bei Bedienungsmängeln dann wieder der kleinere, regionale Händler vor Ort gefragt wird, bei dem man nicht kaufte.

    Für viele ist dies sicher wieder zu moralisierend von mir. Ich persönlich werde mich mit dieser Form des "Kaufverhaltens" aber nie anfreunden können und dies immer privat wie öffentlich als Frech, unverschämt und unfair benennen!

    Aber auch hier kann und darf ich dem Threadstarter nichts unterstellen, da ich KEINERLEI Hinweis habe, dass er zu dieser Gruppe gehört. Auch ein Händler hat kein Recht aufgrund seiner vielleicht negativen Vor-Erfahrungen mit einzelnen Kunden, einem Neukunden das zu unterstellen. Das ist ein no-go.


    Ich halte es für völlig legitim kritische Erfahrungen auch mal zur Diksussion zu stellen. Selbst (oder gerade) wenn diese nicht einer etwaigen Mehrheitsmeinung entsprechen. Ich würde mir aber auch Wünschen, dass mancher Händler mal einige krasse Stories mit natürlich anonymisierten Kunden mitteilt. Es gibt durchaus Dinge die so unglaublich sind... das sie eigentlich ein Podium bräuchten. Es würde sicher immens beitragen manche Sichtweise etwas besser nachzuvollziehen.

    Ein Problem ist leider tatsächlich, dass viele kleine, aber auch mittlere oder gar ehemals große Händler massiv unter dem "Preisdiktat" (vereinfacht gesprochen) von Thomann und dem Music Store leiden. Es ist wahrlich kein Branchengeheimnis dass viele, viele Händler (auch diverse große), nicht mehr ihre Preise "selbst kalkulieren" sondern SOFORT auf die Website von Thomann gehen, dass Produkt und den dortigen Preis suchen und dann ihre Preise dahingehend anpassen... oftmals mit Sorgenfalten auf der Stirn, wie sie so betriebswirtschafltich überleben sollen.

    Jetzt wird es noch komplizierter. Es gibt diverse Händler, die schaffen es trotz der fast obermächtigen Konkurrenz von Thomann und dem Store Kunden zu halten oder auch mal 1-2 neue zu gewinnen. Mein Eindruck ist aber dass dies sehr viel KOMPETENZ, Herzblut für Musikinstrumente, Kundennähe, SERVICEFREUNDLICHKEIT und einige weitere Attribute erfordert die mancher hier vielleicht als altbacken bezeichnet. Dir einigen Kunden aber viel bedeuten.

    Ich kann den Kummer mancher Händler mit der fast übermächtigen Konkurrenz sehr gut nachvollziehen, viele traditionelle Musikshops die über (Familien)Generationen weitergführt wurden, stehen seit Jahren vor dem Kollaps oder sind in den letzten 10 Jahren schon zugrunde gegangen. Das ist interessanterweise nur selten ein Thema. Selten bei uns hier - noch seltener in den Gazetten. Es ist faktisch eine sehr deutliche Entwicklung die sich da vollzieht.

    Shops wo man noch Instrumente ungestört in beschaulicher Atmosphäre antesten kann werden immer seltener. Diverse Musik-Shops werden immer mehr zum Bestellwesen-Programm am PC. Das heißt Ware wird nur noch bestellt und an den Kunden weitergereicht wenn er diese dezidiert kaufen will. Für mich ist das ein Horrorszenario.


    Und doch ist das reiten auf der Mitleidsschiene schwierig. Aus Mitleid kauft man vielleicht eine Sozialprojekt-Zeitung in der Fußgängerzone. Aber ein Instrument? Das Jammern und Klagen schafft eher eine negative Asoziation mit dem Händler bzw. dem Instrument. In aller Regel musizieren wir aber zum Spaß bzw. um Spaß zu haben. Ich denke das "Jammern alleine" (ohne daraus konkrete Handlungsschritte zum Überleben des Unternehmens abzuleiten) das ich tatsächlich von diversen Händlern kenne, ist sehr kontraproduktiv. Es ist irgendwie durchaus verständlich keine Frage... aber eben nicht wirklich sinnhaft bzw. zielorientiert.

    Mitunter ist manches Problem aber noch banaler. Manche Personen passen einfach nicht zusammen.
    Das kennen wir alle. Aus allen Lebensbereichen. Vielleicht wäre es sinnvoller als Kunde sich an seinen Wunschberater zu wenden - genauso wie es als Verkäufer nicht unüblich ist zu sagen "da kommt wieder die Babsi, mit den Blähungen - bitte bediene Du diese Kundin, ich halte das nicht aus".


    edits: inhaltklich nichts verändert. Nur Texte eingefärbt und Fettdruck

    Versöhnlicher Ausklang :)


    Wobei bei einem Hersteller bekanntlich durchaus für eine spezielle Serienauflage Kessel (bzw. ihr Rohstoff) sehr lange im Wasser lagen... aber das führt zu weit und darauf spielte ich nicht an. Sondern auf die Umstände die zum einen oder zum anderen Eindruck führen können - und die dem Betrachter beim Bilden seines Eindrucks nicht immer bekannt sind.

    Zitat

    Drumstudio, auch wenn du gerne zur Kenntnis gibst dass du die Sets von zuhause kennst über die du sprichst, mir sind diese Problematiken sehr gut bekannt und ich kenne das Delite schon etwas besser als nur vom Bühnenrand, sonst würde ich das so nicht veröffentlichen


    Wirklich?


    Aber im Sinne des Threadstarters back to topic!

    Zitat

    Über die Beschallungsanlage im XXXX Shop hatten die XXX einen der besten Sounds den ich bisher gehört habe


    Ganz unabhängig von irgendwelchen Firmen: Solange wir von derartig "empirisch-sauberen" und "so ganz unverfälschten" Höreindrücken ausgehen können wir auch im Sandkasten Drumsets aus "Förmchen" kreieren und uns daran erfreuen und austauschen. Das meine ich übrigens keinesfalls ironisch.


    Sinnbildlich:
    1.) Die Wasserleiche die nach 3 Monaten aus dem Meer gezogen wurde sah noch sehr gut aus. Zumindest nachdem man die Bräunungsscreme 10 Zentimeter Dick auf das Gesicht auftrug - bzw. letzteres rekonstruktiv moduliert hatte.


    2.) Sandra "Bulldog" sah richtig schlecht aus...
    das sie eine Magendarmgrippe hatte, 3 Stunden vor dem Meeting vom Tod eines nahen Angehörigen erfahren hatte, und mit Jetlag aus dem Flieger stieg kann damit ja wohl nichts zu tun haben.


    Es gibt "Vergleiche" bzw. Klangbeschreibungen die führen nicht weiter. Weder hier in der öffentlichen Diskussion, noch im eigenen Kopf. Weil sie mitunter auf völlig falschen Annahmen basieren bzw. auf diversen UNBEKANNTEN Klangbestimmenden Parametern die man selbst garnicht überschaut bzw. selbst nicht rausrechnen kann. Wieviel Anteil hatte das Drumming der trommelnden Akteure?, der Saal?, die PA? oder en DetaiL: welchen Anteil die Klangregelung?, wieviel db wurde was angehoben und was abgesenkt? welche Mikrofonie? etc. etc.

    Mein letzter Off-Topic - denn eigentlich geht es hier ja um 2Box :)


    Zitat

    und mit "Overengineering" hat das auch nichts zu tun, da nun mal die Soft- wie auch die Hardware bereits existiert und somit auf bestehende Systeme mit Änderungen und Anpassungen des Brain-Systems zurückgegriffen werden kann und nicht erst neu entwickelt werden muss...


    Ich befürchte Du irrst da gewaltig. Das Overengineering (die Firma mit dem "Vornahmen eines Vaters eines Drummers" :) ist da jahrelang Spitzenreiter) kommt oftmals da zum Spiel, wo technische Möglichkeiten für Randbereiche (Nebenschauplätze!) bis zur 5 Kommastelle ausgereitzt werden... wärend man hingegen die wirklich wichtigen Prioritäten womöglich sträflich vernachläßigt. Gerade der E-Drum Sektor ist da jahrzehntelang ein Musterbeispiel.


    Ich brauche keine gute Hi-End-Bedienung solange das Triggerverhalten so ist wie bei den E-drums gegenwärtig. Erst die Kerneigenschaften! moderner E-Drums aufwerten - dann kann ich auch mit besserer Benutzerführung was anfangen. Ich habe Dein Ansinnen schon bei den anderen Posts sofort verstanden. Ich denke aber völlig anders: Sinnbildlich gesprochen:Was bringt mir ein tolles Navigationssystem solange ein Auto nur im ersten Gang fahren kann und konstruktionsbedingt kein Höherschalten zuläßt? Ich brauche keine Wettervorhersage in meiner Uhr auf 16 Jahre voraus berechenbar, solange diese die Zeit nich korrekt darstellen kann. usw. usw.

    Noch konketer: Was bringt mir die Möglichkeit virtuell en Detail Drumkessel zusammenzubauen (auch wenn es mittels toller Software-Ergonomie oder toller Menü-Funktionalität schnell geht) wenn das entstandene virtuelle "Selbstbaukonstrukt" des Anqwenders auch dann noch so weit von realen Drums entfernt klingt oder noch schlimmer: bei schnelleren Fill-ins nicht wie ein lebhaftes Drumpattern auf einer feinen Trommel klingt - sondern wie eine MG-Salve in der Grundausbildung? Dann brauch ich keine Muffling-Funktion bei Toms, Snare oder Kick weil der Sound mit Muffling oder ohne im Wiederholungsfall bei schnellen Singles schon völlig steril klingt. Warum Mufflen oder um 2" virtuell verlängern wenn der Grundsound schon in sich nicht stimmt? Got it? :D Es macht keinen Sinn!

    Viele von uns kennen falsche! Prioritäten der Produktentwicklung gigantisch großer Hersteller en Masse seit Jahrzehnten. Vor dem Touchscreen kommt für mich der Sound und die zeitnahe Schlagumsetzung bzw. Ansteuerung möglichst realistischer Sounds.


    Nicht falsch verstehen: ich hätte auch gerne edle, komfortable Benutzerführung... aber bevor da Roland, Yamaha oder sonstwer Manpower reinsteckt (das die Technologie dafür prinzipiell schon vorliegt bedeutet mitnichten, dass eine Anpassung an ein anderes Instrument bzw. eine andere Käufergruppe kein weiteres Geld oder Manpower benötigt) möchte ich endlich mal den Realismus in Klang und Triggergeschwindigkeit etc. etc. umgesetzt wissen, den die Werbebroschüren fälschlicherweise seit Jahren behaupten.


    edits: only Rechtschreibung