Beiträge von Drumstudio1

    In Sachen Karikatur-Faktor irgendwo in der Schnittmenge "Spinal Tap" und "the Darkness"...


    ... die neue CD von Steel Panther taucht somit folgerichtig auch in Musik-Comedy-Charts auf.


    Aber trotz äußerlich abstoßendem Erscheinungsbild der Burschen (hoffentlich wirklich nur Persiflage...) und generell radikal-non-romantischen Texten ganz offensichtlich sehr gute Musiker. Insbesondere die Gitarrrensoli hauen mich um und sind das beste was ich dieses Jahr im Rockgenre hörte.


    Die Band drückt musikalisch viele Presets. Bei diversen Songs glaubt man Van Halen wird abgespielt... bei anderen Bon Jovi, zuweilen auch Mr. Big oder Mötley Crue. Aber meist ist es kein wirklicher Riff-Klau - sondern eher das konsequente Nachahmen der Trademarks in Sachen Sound und Spielweise - aber eben mit neuen, eigenständigen netten Hooklines. Insofern deutlich mehr als nur Kopisten.


    Die Verkaufserfolge sind aber offensichtlich mehr den... hust... Texten zuzurechnen. Texte dieser Art hörte meine Generation zuletzt im Alter mit 14/15 ... Bands wie die Frankfurter "Straßenjungs" etc. Da ging es vorrangig um das textliche Provozieren.


    Anyway... die Musiker sich musikalisch innerhalb ihrer ausgewählten Sparte extrem stilsicher und am Instrument souverän und einige Hooklines wirklich klasse. Das war früher bei vielen der Verbal-Tabubrecher oftmals nicht der Fall - da war die musikalische Songqualität meist nicht vorhanden.


    Heute kann man textlich ohnehin kein Tabu mehr brechen... insofern kann man sich einfach an der Musik erfreuen. Die schwülstig aber doch genial arrangierte Powerballade "Community Property" wäre musikalisch! betrachtet wahrlich einen Hit wert.


    http://www.youtube.com/watch?v=ikgxsFQ8FEo

    Nur zur Vollständigkeit: Pearl fertigt gewisse Drums natürlich auch in China (nicht nur einige Hardware-Artikel) z.B. einiges der Visions Drums. Kessel der VLX, VX & VBX Serien. Tama fertigte schon vor 1-2 Jahren "manche" Starclassic Performer Sets B/B (die für den US-Markt) in China.


    Schneider hat aber völlig zurecht darauf hingewiesen, dass diverse der Keyplayer dort eigene Fertigungsstätten unterhalten.


    Ein "alles aus China ist so" oder umgekehrt "alles aus China ist das Gegenteil von so" - wäre Mumpitz. Es kommt auf diverse Faktoren und Bedingungen an, unter denen entwickelt, produziert und kontrolliert wird.

    Einer der seltenen Momente wo ich Bibbel recht geben muß.
    Unrunde Kessel können eine Vielzahl von Ursachen haben - das ist auch in der Industrie nicht ganz unbekannt. Es gibt diverse potentielle Fehlerquellen innerhalb diverser Arbeitsschritte... nicht nur jene vor der Herstellung des Kessels.

    Zitat

    Nun, pauschal würde ich das nicht sagen, es gibt sicherlich auch vernünftig reparierte Sachen da zu bekommen, aber der von dir angesprochene negative Beigeschmack der (pauschal) vermuteten Betrugsabsicht ist aber immer dabei, gerade wenn man sich so "geschwollen" ausdrückt...


    Off-Topic:
    Ich meinte sowas hier: "Verkaufe Hifi Verstärker XY. Leider habe ich momentan keine Steckdose frei. Deswegen kann ich ihn nicht testen."
    Oder noch besser: "Verkaufe mein Tapdeck. Es hat jahrelang prima funktioniert und mir immer treue Dienste geleistet. Ein sehr zuverlässiges Gerät an dem man lange Freude haben wird. Seit gestern läßt es sich plötzlich nicht mehr einschalten. Sicher kein großes Problem und schnell behoben".

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    @Drumstudio: ich fürchte ja, dass der Wiederverkaufswert jetzt schon im Keller ist, selbst wenn das ganze (wie das bei eBay immer gerne formuliert wird) fachmännisch repariert wird... schließlich kauft auch keiner einen Unfallwagen zum vollen Gebrauchswert (was ja schon zu unzähligen Reportagen im deutschen TV geführt hat).


    Genau DAS meinte ich. Dieses Ding ist so gegenwärtig in Sachen Gebrauchtwert nichts "relevantes" mehr wert. Der Bullshit der bei Evilbay da mitunter verkaufsfördern für hochdefekte Ware herbeigelabert wird, sollte unsere Sinne nicht verblenden ;)


    Insofern würde ich persönlich vor jedem manuellen/handwerklichen Eingriff (der durch Fachleute auch wieder Geld kostet - aber selbst danach auf dem Gebrauchtmarkt immer noch einen extrem! fahlen Biegeschmack hat - denn die Trommel war durch mehrere Lagen gerissen) wie erwähnt verfahren. Generell: in den Fällen, bei denen ich sicher bin, dass ich das Stück 100% korrekt behandelt habe und trotzdem massive Schäden sichtbar werden, IMMER mit Händler oder nach Ablauf der Garantie bzw. wenn der Händler abwinkt, mit dem Vertrieb Kontakt aufnehmen.

    Zitat

    solche Schäden werden oft überbewertet.Sieht so aus als ließe sich die Funktion sicherstellen bzw. ist ohne Einschränkung. Eine Reparatur ist auch nicht das grosse Problem. Das grösste Thema ist es in der Regel damit klar zu kommen dass die Unversehrtheit , ein Konzept von dem Schlagzeug leidet.


    Ich sehe es eher konträr. Diese Schäden werden in Bezug auf "Zeitwert" bzw. "Wiederverkaufswert" nicht selten unterbewertet. Es wird nicht viele Drummer geben, die dafür im Falle eines Verkaufs tief in die Tasche greifen.


    Sollte es aber Dein Traumset sein und Du es niemals nie und never verkaufen willst... dann muß das natürlich kein Argument sein.

    Bei Schäden dieser Art (ganz egal von welchem Hersteller) würde ich in jedem Fall schnellstmöglich mit dem Vertrieb Kontakt aufnehmen. Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum Du das nicht möchtest...


    Die Tatsache das der Riss von dem Böckchen (bzw. "beeindruckend" exakt um den Rand der Unterlegscheibe) ausgehend verläuft, ist in jedem Falle verdächtig. Noch Kein absoluter Beweis für irgendwas... aber sehr verdächtig...


    und somit für jeden Vertrieb und auch in der Weiterleitung von Fotos für den Hersteller ein sehr wichtiges Feedback.


    Kontakt aufnehmen!

    Zitat

    Zitat von »schnär tramm« also, soll ich meine beiträge ändern?



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    Tastatur aus dem Fenster werfen, wäre auch okay.


    :D


    Spaß beiseite:
    Bitte, liebe Kollegen: auch das Alter bedenken.


    Nicht das von Dave Weckl. ;)


    Natürlich bleibt subjektive Meinung (oder gar Nonsens) subjektive Meinung (oder gar Nonsens) - unabhängig vom Alter.
    Aber gerade jemand mit 14 "in die Mangel zu nehmen" oder wie hier auch versucht, argumentativ ihm im Schnelldurchlauf die (Musik)-Sozialisation von 20, 30 oder 40 jährigen online zuteil werden zu lassen - wird wohl eher scheitern.


    Was haben manche von uns mit 14 so alles eventuell etwas unreflektiert oder gar extrem subjektiv gefärbt von uns gegeben...
    ... wir hatten den Vorteil, dass nicht gleich die halbe Welt mithörte, mitlas... und im "Chorsatz" reagierte - wie heute im Internet ;)
    Freunde, erinnert Euch mal zurück an die schrägsten (unfreiwilligen) Kalauer.


    Ich finde manche der Reaktionen zu streng - zumal Weckl diese Verteidigungsphalanx auch garnicht nötig hat.

    Zunächst:

    Jeder der dazulernen will verdient Respekt. Es gibt soviele Menschen die nur meckern und passiv sind - faktisch außer "Luftblasen reden" - nichts tun.

    Leider muß ich gestehen, dass die Cymbalfiles die ich hörte alle in meinen Ohren suboptimal klingen - um es möglichst vorsichtig in Worte zu kleiden.


    Ich finde auf Anhieb zig Messing-Exemplare diverser Massenproduktions-Outputs (ohne jegliche manuelle Nachbearbeitung) vieler Firmen die doch schon ab Werk deutlich besser klingen.

    Meine Meinung ist natürlich nicht wirklich wichtig - ich will Dir keinesfalls etwas böses. Vielleicht kann ich meinen Post aber untenstehend in konstruktivere Bahnen lenken...

    3-4 vorsichtige Anregungen, die ich natürlich auf Wunsch wie den ganzen Post sofort löschen kann, wenn er stören sollte.

    1.) Wie viel der "komplexen Materie" kann man in nur 2 Jahren in Sachen Beckenmachen/Cymbalherstellung lernen?


    Vielleicht viel - aber womöglich reicht das gelernte bei WEITEM noch nicht aus um Cymbals durch "Nachbearbeitung" klanglich zu verbessern?


    2.) Wie geschult ist das Gehör? Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die manuelle Handwerkskunst schon vortrefflich entwickelt ist... aber das Gehör und dessen Differenzierungsvermögen an den Möglichkeiten der Hände noch vorbeiläuft :)

    Machst Du viel in Sachen Gehörschulung? Ich würde Dir gerne als väterlichen (nicht arroganten) Rat empfehlen nicht nur hunderte Cymbals zu hören... sondern auch ganz entschieden an der Bestimmung und Beschreibung dessen zu arbeiten, was die besseren Cymbals von den schlechter klingenden unterscheidet.


    Das alleine ist nämlich schon eine Irrsinns-Lebensaufgabe an der nicht wenige Cymbalschmiede/Macher/Customizer radikal scheitern. Also möglichst akribisch an den diversen "klangbestimmenden Parametern" und deren Bestimmung bzw. Benennung/Beschreibung zu arbeiten. Da gibt es ja gerade bei Cymbals immens viele Parameter (Attack, Decay etc. sind da eher lachhafte, laienhafte Vokabeln). Das feilen und verfeinern am eigenen Differenzierungsvermögens ist KERNVORAUSSETZUNG für das arbeiten an Cymbals.

    3.) Becken die zu vielen Modulationen (modulierten Tönen) oder ständig "non-linear" :) kippenden Obertönen oder offensichtlich "nicht beabsichtigten" :) bzw. "unkontrollierbaren Dissonanzen" neigen, werden von sehr vielen Drummern/Musikern per se als billiger oder klanglich schlechter empfunden. Nicht von allen Menschen (gerade "Cymbalgeschmack" ist sehr verschieden) aber von sehr vielen. Insbesondere den sehr erfahrenen. Insofern könnte das gezielte Arbeiten daran bzw. vielleicht auch das Arbeiten am Ausklingverhalten und welche konkrete(re), KLARER DEFINIERTERE! Tonhöhe hier als letzter Klangeindruck bestimmend und dominierend bleibt, ein erhebliches Maß an Klangverbesserung bewirken.

    4.) Matt zu erwähnen den viele von uns persönlich kennen... ist immer auch etwas gewagt :)
    Da ist die Meßlatte fast unerreichbar hoch gewählt.

    Da er nachweislich eines der größten Cymbalmacher-Talente des nicht-östlichen Europas bzw. Asiens ist und auch aus im Volksmund als "minderwertig" (meist aufgrund von Unwissen) erachteten Legierungen wie dem traditionell in UK eher verbreiteten B5 unglaublich toll klingendes herausholt.

    Ich drücke Dir natürlich die Daumen, dass Du an dieses immens hohe Niveau eines Tages herankommst. Möglich ist vieles... vorausgesetzt man arbeitet sehr hart und bringt neben viel Ausdauer und Fleiß viel, viel Talent mit und läßt sich von "Dummschwätzern" wie uns :) nicht den Schneid abkaufen :)

    In jedem Fall schön Dich hier im Forum zu haben. Laß´ uns alt aussehen mit unserer Kritik und strafe uns in der Zukunft Lügen. I keep fingers crossed.

    Zitat

    Ich erinnere mich an die unbegründeten Warnungen bgzl. meines 16"-Hängetoms (Yamaha Maple Custom). Bombig.


    Einpunkt-Aufhängung am Kessel? Wo gibt es eine echte Einpunkt-Aufhängung?
    Ich weiß leider momentan nicht wirklich was gemeint ist.
    Aber in Sachen Materialbeanspruchung, Materialermüdung etc. sollte man wenn irgendmöglich nie vorschnell den Tag vor dem Abend loben.


    Ganz abgesehen von obengenannten Firmen:
    Es gab auch schon mal irgendeinen Hersteller (ich habe womöglich vergessen welcher...), der seine frühe erste Generation "schwingungssneutraler" Tomaufhängungen überarbeitete. Bilder der Haarrisse die an dünneren Kesseln ab und an so ganz "zufälligerweise" von den Aufhängungspunkten ausgehend auftraten und von dort ausdehnten habe ich auch noch irgendwo auf Festplatte. Manchmal weiß man erst wann etwas unter welchen Bedingungen und Umständen und in welchem Ausmaß (Prozentquote, Wahrscheinlichkeiten etc) auftritt, wenn es auftritt und dann spezifischer in den Blickpunkt der Macher fällt. "Wie ein Hammer auf den Amboss". Alle Theorie ist super... aber letzte Gewißheit bringt mitunter erst die Erfahrung vieler Drummer im dauerhaften Einsatz. Darüber spricht man sooo ungern... aber es ändert nichts am Erkenntnisgewinn der sich dann einstellt.

    Du machst es uns schwer. Da es um Cymbals die nicht mehr erhältich sind geht, wage ich mal eine Antwort :)


    Wärend Pro Sonix Cymbalsätze damals fast jeder hatte (20", 14", 16") auch ich mal... waren die Chinas deutlich seltener im Umlauf.


    Einige fanden die Cymbals damals gemessen am Preis sehr passabel und mochten die Höhen-Dominanz dieser spezielleren Pro Cymbals - andere mochten genau diese Ausrichtung nicht so sehr.


    Wenn Du das Becken so liebst... dann laß´ es potentielle Verkäufer nicht wissen. Denn dann wird es vielleicht auch ein Liebhaberpreis - aus eigener "Schuld".


    Mancher würde für ein derartiges Cymbal ohne Liebhaberei vielleicht noch 70 Euro zahlen. Man sollte vielelicht auch nicht vergessen, dass auch die Pro und Pro Sonix oftmals deutlich unter Listenpreis verkauft wurden. Mancher würde im Vintage-Bereich auch eines der (unterschätzten) noch deutlich! älteren Konkurrenz (505) bevorzugen. Aber ich schweife ab...

    Zitat


    :D Solche "Alternativen" kennen wir alle. Showmanship und durch flippige Set-Up-Arrangements Auffallen ist oftmals cool. Für Drummer wie für das Publikum!


    Beim Hyperdrive oder anderen "Flach-Tom-Vorgängern" und Nachahmern ist der Fall aber ganz anders gelagert, da man eben ein Drumset trotz kleinr Körpergröße und/oder dem Wunsch nach "freiem Oberkörper" trotzdem noch "traditionell" montiert und platziert positionieren kann.


    Insofern sind jene normale Kesselmaße tief seitlich oder mittig zwischen Bassdrums "wie ein Aschenbecher" montiert (wie bei Deinen Llinks) für die meisten Drummer KEINE erstrebenswerte und keine echte Alternative - da dies mit einer völligen ergonomischen Umstellung des Drumaufbaus einhergeht.

    Ganz abgesehen von der ganzen Diskussion gibt es 2-3 Gründe die das Marketing garnicht aufgegriffen hat - die ich persönlich aber "in Wahrheit" für wesentlicher halte:


    Um sicherzugehen. Das folgende meine ich nicht als Witz sondern ERNST!


    Kürzere Toms ermöglichen auch körperlich kleineren Menschen (jeden Alters) 22" Kicks zu spielen ohne die Tomspannreifen direkt unter der Kauleiste zu haben. Es ist wurscht ob man das Hyperdrive, Sega Megadrive oder "Hyperraum" nennt. Es ist eine konstruktive Option.


    Früher gab es da nur die Option Toms so schräg wie "Wasserrutsche triffft Lars Ulrich" (oder umgekehrt) zu positionieren. Gut das dies nicht mehr die einzige Option ist. Denn das sah nicht nur idiotisch aus, als könne jemand sein Drumkit nicht ergonomisch korrekt aufbauen :D - sondern es ließ jeden Drummer permanent gegen den Rebound bzw. die Reflektion der Sticks die auf "Brust bzw. Oberköper zielte", kämpfen.


    Das Drumming (und die Rolle/Funktion des Drummers), wurde in den letzten 15 - 20 Jahren immer emanzipierter. Insbesondere im weiten Feld des Rock-Drummings. Es gibt Drummer die wollen auch gesehen werden. Einhergehend mit einem dicken Ego, brilliantem Drumkönnen und/oder erstgenannter Emanzipationsprozesse. Kürzere Toms ermöglichen dies auch ein Stück weit - das gesehen werden. Das visuelle Transportieren von energetisch-ekstatischem Drumming zum Publikum.


    Das Hyperdrive-Konzept war natürlich bei weitem nicht das erste in Sachen kürzere Toms. Mancher wird sich noch an die Tymp-Tom-Konzepte und maches davor auch von andere Firmen erinnern.


    Auch meine Wenigkeit ließ sich in den frühen Neunzigern vom Gerd Stegner ein Set mit Keller Kesseln in den Maßen
    8 x 3,5
    10 x4,
    12 x 5
    15 x6
    20 x 8 Bass Drum bauen.


    Und vorher werden vermutlich auch schon "2-3" andere auch ähnliches gedacht/getan haben ;) .


    Back to Hyper - Hyper:
    Und doch ist das Hyperdrive-Konzept nüchtern betrachtet und ohne jeden Firmenneid das erfolgreichste.
    Wer das bestreitet... dem werden umgehend die Toms gekürzt! Um in meinem Post doch noch "humorig" zu enden

    Zu Post 7:
    Da hat der Kollege Schneider wirklich (mal :D) recht.


    Die meisten Normalsterblichen nehmen subjektiv (selbst wenn sie es gerne vermeiden würden) ein mehr an Lautstärke als besser, prägnanter wahr etc. etc.
    Deswegen ist ein annähernd gleicher Level bei allen klangrelevanten Parameterprüfungen so immens wichtig, um unvoreingenommen (bzw. "unkonfundiert") wirkliche KLANGunterschiede wahrnehmen und BEWERTEN zu können - sich also nicht von der Lautstärke verführen lassen und zu denken "das Signal ist besser"

    Zitat

    Ich frage deswegen, weil es eigentlich gar nicht so schwer ist, zwei BDs undgefähr gleich zu stimmen, besonders wenn Dämpfung verwendet wird. Was ich bei rockigen Sachen meistens empfehlen würde, zumindest bei solchen, wo 2 BDs verwendet werden sollen.


    Mitunter ja - oftmals leider nein.


    Es gibt auch viele! Fälle wo man genau einen mimimalen Unterschied der Dämpfung vornehmen muß, um sie gleich(er) klingen zu lassen.
    Wirklich identische Bassdrums zu haben ist (meiner Meinung nach) eines der schwierigsten Unterfangen in der Drumwelt.


    Dann gibt es auch bei Profiinstrumenten immer noch Fälle wo Kicks der selben Serie schon vom Werk aus nicht identisch klingen. Auch das gibt es - wobei ich gerade bei Stimmunerfahrenen Anfängern zunächst immer erst mal andere, wahrscheinlichere Ursachen abklopfen würde.


    Auch nicht vergessen werden darf "der Mann im Ohr":
    Mitunter liegt es aber auch an der Birne jedes einzelnen. Manche sind geradezu neurotisch und sogar jedes "Fitzelchen" mehr an Oberton zwischen Bass 1 und 2 macht sie krank und wird in der Birne als riesen Problem "gewertet" bzw. wahrgenommen. Andere hingegen sind völlig relaxt und selbst Tonhöhenunterschiede zwischen Kicks stören diese nicht im geringsten.


    Beides hat übrigens nichts - NEIN: GARNICHTS mit "guter" oder "schlechter" Drummer zu tun, sondern ist eine kognitive und ... Sache. Das betrifft gute wie schlechte Musiker in gleicher prozentualer Häufigkeit... nur das kein Mißverständis aufkommt :D .