Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Oft verwendete Ahornhölzer kommen aus Skandinavien


    Kleiner aber nicht unwichtiger Fehler im Birkenkapitel:


    Will heißen: Oft verwendte Birkenhölzer kommen aus Skandinavien.


    Wobei auch da viele in der Vergangenheit behaftet sind und/oder vorrangig an feine Sets von Sonor denken.


    Fakt ist, dass gerade für den Schlagzeugbau Birke von diversen Regionen (Osteuropa, Asien etc.) der Erde bezogen wird.


    Apropos Vergangenheit: die Vintage-Drumkenner wissen, dass bei dem ein oder anderen japanischen Hersteller teilweise "Premium-Birken-Ware" (bzw. "selektierte" Birke ) aus Japan verbaut wurde, die sehr beeindruckende Klangfülle zuließ.

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    Ich wäre froh um schnelle Antworten, da der Winter bei uns mehr oder weniger vor der Tür steht...


    Soll ich eine warme Decke schicken?


    :D
    Das klingt ja herzzerreißend. Sind Deine Cymbals in einem ungeheizten Raum, der im Winter unter Null fällt?
    So verstehe ich Deinen Post nämlich beinahe.


    Bitte noch ein paar erklärende Backgrundinfos nachreichen, damit wir alle nicht aneinander vorbeireden.

    Sorry - ich habe versucht mein bestes zu geben. ;(


    Vieles Bezog sich auf Seelannes Komplettpost (ich wollte nicht wieder so viele Zitate einflechten) vorher und diverse andere Posts (auch Deine) vorher:

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    Wenn die Erkenntnis da wäre, dass das Equipment eigentlich die letzte Frage ist, die ein Drummer sich beantworten muss, wäre viel gewonnen: Zeit, Nerven und Geld. Insoweit wars in dieser Hinsicht jedenfalls früher tatsächlich einfacher: Man wurde nicht von außen so gehypt, man hatte seine Sachen, spielte die eine Zeit lang und fertig.


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    Aber wie gesagt, ich finde es immer befremdlich wenn es immer mehr um Equipment als um die Musik geht.


    Das kann ich gut verstehen. Natürlich befremdet es viele. Aber für manche ist es einfach schön, die Details akribisch zu untersuchen. Und mitunter bringt es neben der Freude daran auch einen Erkenntnisgewinn für sich und andere. So war das gemeint.


    Keinesfalls als generelles CONTRA - sondern als Ergänzung: als Taschenlampe deren Lichtkegel in eine andere Ecke des Zimmers gerichtet wird.

    Nochmals: ich finde den Thread gut. Denn er bietet insbesondere Rookies eine sehr schnelle Möglichkeit zu einer fundamental-wichtigen Erkenntnis zu gelangen (Natursound eines Sets schlecht mikrofoniert vs. polierter-immens manipulierter Drumsound aufwendiger Studio-Produktionen für CDs etc).


    Gleichwohl habe ich (wie zu erwarten war) eine etwas andere Meinung in Bezug auf das "Material". Ich hoffe nicht zu sehr off-topic.


    Ausdrucksstarke tolle drummer finde ich super. Ich höre sie aber am liebsten auf toll gestimmten, wohlklingenden Drumsets.
    Es ist außer Frage, das diese immer noch immens beeindrucken, wenn sie auf einer Billigkiste loslegen. Aber am liebsten höre ich sie... siehe Zeile vorher.


    Natürlich suggerieren viele Werbebrochüren von Firmen, dass besonders ihr Material uns besser klingen läßt - und implizieren der Zielgruppe auch durch mehr oder wneiger geschickte Formulierungen dass es uns zum besseren Drummer macht. Das sind die üblichen Gepflogenheiten von Werbung. Diese "Methodik" finden wir in jedem Lebensbereich. Mit Durex zum besseren Sex, mit Adidas zum schnelleren Läufer, mit Maggi Knorr Studio Produkt wirst du zum besseren Koch etc. etc. Der übliche Bullshit!


    Eine Folge davon: ich bin seit Jahren entsetzt mit welcher Regelmäßigkeit mich nahezu täglich Drummer RETHORISCH fragen "sag mal XY ist doch eine gute Drummarke gell?" weil sie denken ein Name allein, den sie irgendwo auf einem Bassdrumfell gesehen haben, sei HAUPTINDIKATOR für ein tolles Produkt mit gutem Sound. Das ist fast tragisch und an Undifferenziertheit schwer zu toppen. Schlimm insofern auch da es in zahllosen Fällen zu radikalen Fehlentscheidungen beim Kauf führt. Dies wird natürlich durch Broschüren der Hersteller gepusht - aber auch durch dumm-dreiste (oder verkaufsfördernd-skrupellose) Platitüden der wenigen! schwarzen Schafe unter den Musikalienhändlern, von denen immer wieder einzlene Behaupten Firma XY: "da bist Du immer auf der sicheren Seite".


    Ich befürchte keiner von uns wird da jemeils eine Veränderung dieser hohlen und einfallsarmen (aber scheinbar doch wirkungsvollen) Werbestrategien bewirken. Ich sehe unsere Pflicht da eher darin bei den Rookies daraufhinzuweisen, dass Material oder Klangattribute oftmals überschätzt werden und vieles leider auch mit Hype zu tun hat und dem vorrangigen Wunsch der Hersteller nach unserer Kohle! Darauf weisen manche Kollegen hier im Thread hin und das ist berechtigt.


    ABER: was ich persönlich auch viel zu einseitig bzw. egozentrisch (im wahrsten Sinne) inde, per se zu sagen der Drummer der auf Material- und Klangnuancen setzt (oder diese als für ihn wichtig erachtet) liegt falsch- da man durchaus auch aus dem eigenen Leben weiß, dass jeder seine Erfüllung auf seine Art sucht. Ich erinnere mich auch an den ein oder anderen Thread bei dem erwachsene Drummer, die sich in ein toll lackiertes Set High-End "verliebt" haben, diese kaufen und einfach Spaß haben jeden Tag darauf zu trommeln oder sogar noch vor dem Schlafengehen einen Blick darauf zu werfen, öffentlich kritisiert werden, mit Anmaßungen wie: sie wären zu schlechte Drummer, um sich so etwas kaufen zu dürfen. Auch dies ist eine Ebene des Unsinns, für ihre Kaufentscheidung andere zu kritiseren.


    Man kann Oldtimer lieben, sie restaurieren sich an ihrem Anblick erfreuen und sie womöglich trotzdem niemals fahren. Wenn erwachsene Menschen sich monetäre Wünsche erfüllen, dann geht das oftmals auch kuriose Wege. Mancher kauft den hochgezüchtesten Rechner (obwohl er schlecht oder garnicht programmieren kann, womöglich nicht mal aufwendige Spiele nutzt die diese Prozessorleistung eventuell bräuchten). Und doch gibt es ihm ein gutes Gefühl.


    Manche trinkt einen edlen Wein, obwohl die alkoholisierende Wirkung auch günstiger zu erreichen wäre... und viele der teure Wein erwerbenden "Trinker"/Genießer :) haben auch in Sachen "Gourmet-Zunge" keinen blassen Schimmer. Und doch... warum will man diese kritisieren, wenn es ihnen ein gutes Gefühl macht, "theoretisch" edle Tropfen im Keller lagernd zu wissen obwohl ihre Zunge geschmackssensitiv vielleicht nicht viel hermacht.


    Und dann ist da nochwas: mitunter gibt es auch Unterschiede die doch relevanter sind als mancher glaubt. Ich erlebe nicht so selten drum-unerfahrene Kollegen, die ein sehr unzureichendes Vermögen haben Drum- oder Cymbalsounds zu differenzieren. Das sind eben auch Lernprozesse die ihre Zeit und eben auch viele verscheidene Hörvergleiche und reflektionen darüber was man gehört zu haben glaubt brauchen.


    Aber selbst wir erfahreneren erleben manchmal noch wie wir trotz reichlich Hörerfahrung , dass wir aneinandervorbeireden, wenn wir darüber sprechen wie trocken wir den Ride-Sound empfinden. Der eine versteht darunter etwas anderes... für den beginnt "trocken" erst in der Sahel-Zone und das als trocken bezeichnete Ride des einen Kollegen klingt in seinen Ohren noch "lebendig-spritzig".

    Erstaunlich ist aber, dass ich manchesmal "Sternstunden" erlebe in denen völlig unaufgefordert Kiddies, oder noch sehr unerfahrene Drummer sagen "die Bassdrum dort gefällt mir vom Klang viel besser. Die sieht zwar scheiße aus (gemeint ist die Farbe) aber klingt toll". Da gibt es je nach Produkt immer wieder radikale Häufungen bei denen ohne jede Lenkung durch mich von Personen die sich niemals begegneten 90 % der Urteile die selbe Richtung aufweisen. Das finde ich hochspannend - umso mehr wenn es ab und zu auf Instrumente zutrifft die monetär garnicht so weit auseinanderliegen. Und trotzdem diese Urteile so eindeutig fallen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: mir macht Materialfetischismus auch SPAß. Und... Produkte werden durch permanente Vergleiche, Dauertests etc. und das Ringen um Soundattribute oder Produkthandling und Ergonmie auch etwas besser. Auch das finde ich reizvoll - ein uraltes Instrument Schritt für Schritt in seinem Evolutionsverlauf zu sehen. Auch wenn die einzelen Schritte klein sein mögen - es gibt sie. Ob man sie braucht - und der Wunsch oder die Begehrlichkeit danach so groß ist, dass man kauft - muß jeder selbst abwägen. Dabei ist es natürlich prima auf eine Vielzahl von Firmenbroschüren und deren Inhalte nichts zu geben.


    Somit sehe ich diese Materialverliebtheit und/oder das "Ringen um Details" als bei vielen sicher überbewertet und die Frage von außenstehenden "ist das zum musizieren wirklich so wichtig?" als logische Kritik- aber eben doch irgendwie hochuinteressant und für manchen bedeutsam. Übrigens auch ganz unabhängig von deren Spielkönnen oder Ausdruck.


    Wir alle kennen Wahnsinnssdrummer, die auch toll stimmen können und Highend-Material lieben und sich damit beschäftigen und sich freiwillig nie wieder drummaterialtechnisch "nach unten orientieren" würden. Die finde ich persönlich! am interessantesten - weil sie auf vielen Ebenen was mitteilen können.


    Wir alle kennen aber auch das Gegenteil: Wahnsinnsdrummer, die keine einzige Trommel stimmen könen und die einen Gußreifen nicht von einem flanged hoop unterscheiden können und für die Black Beauty ihr one-night-stand von gestern war.


    edits: only Rechtschreibung! Fehlende Buchstaben. Inhaltlich nichts verändert.

    Genauergesagt: ich meine NICHT die privaten Nachrichten die man "per Hand" eingibt im Sinne des Adressats sind ja alle im Postfach gespeichert.


    Ich meine die anderen... was ist mit denen: diese "Spontan-PN´s"
    Wenn ich die einmal gelesen habe und dummerweise vergessen habe wer mir da schrieb... wie komme ich da wieder ´ran?
    Ich meine nicht dass diese bei mir verfallen. Denn sobald mir 2-3 Monate später dieselbe Person wieder schreibt, sehe ich den ganzen! bisherigen Dialog und auch ein Bildschirmsegment mit allen Usern, die mir hier über diese "Spontan-PN´s" geschrieben haben. Das sind viele!!!!


    Aber ich kann manchmal nicht warten, bis mich von selbst wieder einer anschreibt. Es muß doch eine Möglichkeit geben auch diese PN´s (nochmals: nicht jene die im Postfach angelegt sind) aufzurufen.

    Das Video ist für viele Rookies quasi ein augenöffnender Lerneffekt. "Fiktion und Wirklichkeit" :thumbup: im Schnelldurchgang.


    Polierter, massiv bearbeiteter Studio-Drumsound wie auf vielen CD´s zu finden versus realer Drumsound im akustisch eher trockenem Proberaum!


    Das Video müßte fast schon unter "Rookies first steps" eingeordnet werden, um schon mal einige Teilantworten auf Fragen wie "warum klingt meine Snare nicht wie die von Winnie Pooh auf der CD "Indians from heaven?" oder "wieso klingt meine Kick nicht so fett und bassig wie auf der Motel Crux CD Sister Feelbad?" zu geben.


    Da könnte man völlig firmenübergreifend zig Beispiele finden. Hochinteressant, allemal.

    Interessant auf vielen Ebenen...


    .. es gibt sehr sympathisch wirkende Drummer - die in Sekundenbruchteilen das Herz (ob zurecht oder nicht ist eine andere Frage) aller Zuschauer gewinnen...


    ... und es gibt Drummer die wirken... anders ;)


    Bei dem Sound würde ich nicht so viel bewerten wollen. So heikel und "positionssensibel" wie seine Stimme hier klingt, befinden sich scheinbar auch für die Drums nur irgendwo 1-2 dubiose Mikros im Raum.


    Es klingt alles sehr "boothy". Daraus würde ich ungerne einen Natura-Drumsound in anderen Räumlichkeiten ableiten.


    Bei Rock, insbesondere Metalproduktionen der letzten 20 Jahre kenne ich nicht allzu viele CD´s auf denen die Snare besonders natürlich klingt. Es ist aber schön, dass dieser Thread auch daran mal wieder erinnert.

    Auch das habe ich ihm geraten.


    Ich könnte mir auch vorstellen, dass eine temporäre Begleitung und Unterstützung durch das Jobcenter/Arbeitsamt/"Bildungsmaßnahme" im Sinne einer Existenzgründer-Fortbildung Sinn machen könnte. Das kommt dann aber auf die konkrete Maßnahme/Fortbildung an. Da gibt es mitunter sehr gute und... naja, eben Licht und Schatten.


    Andererseits kann er so viel nicht nur gut, sondern wirklich sehr gut und effizient von dem was eigentlich zig Unternehmen brauchen. Deswegen auch obiger Post.
    Aber nochmals: Dein Hinweis ist völlig logisch und richtig und wir haben viele Ideen in dieser Richtung erörtert - aber sicher noch längst nicht alle....

    Vorneweg:
    Ich kenne die normalen Wege. Natürlich wird auch das Arbeitsamt etc. etc. genutzt.


    Ich habe früher sehr engagiert (ich hoffe das richtig zu erinnern :-)) für Bildungsträger gearbeitet und kenne diverse "begleitende Hilfstellungen" um Menschen den Wiedereinstieg ins Berufsleben etwas zu erleichtern und/oder diesen tatsächlich herbeizuführen. Kenne auch dadurch die Schnittstelle(n) zum Arbeitsamt/Jobcenter recht genau. Und doch muß manchmal das Glück oder weitere Kontakte nachhelfen.


    Es gibt auch bis heute immer mal wieder Fälle wo es mir privat nicht allzu schwer fällt Drumschüler bei der Jobwahl oder Bewerbungsstrategien etwas zu unterstützen - eben da ich in Bezug auf diverse Einstellungsprocedere, Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen und das Verhalten der "Gegenseite" Personalauswahl, Gesprächsstrategien einen großen Erfahrungsschatz gerne weitergebe. Auch beide Seiten und deren "Bedürfnisse und Befindlichkeiten" gut kenne. Arbeitgeber wie Arbeitnehmer.


    Das ist hier nicht das Problem, und hier bedarf es, denke ich, keinen weiteren Inputs :)
    Auch wichtig: dieser Post ist natürlich mit dem erwachsenen Drumschüler abgestimmt. Es wird hier nichts verraten was er nicht möchte.


    Leider geht es hier um ein recht tragisches, unsere Gesellschaft in den Randbereichen (intellektuelle Ausreißer nach oben) kennzeichnendes Problem - dass ich leider immer wieder erlebe.
    Es ist ein ganz konkretes Besipiel eines tollen Menschen, der durch alle Netze der Jobselektion zu fallen scheint.


    Ich appeliere hier an die 0,0001 Prozentchance, dass hier irgendeiner mitliest der selbst ein kleines Unternehmen hat, selbständig ist und sich den lieben Menschen mal anschaut. Nochmals: natürlich werden parallel zu unserer ganz geringen Chance diverse andere genutzt. Aber man kann nie wissen - wo ein potentieller Chef, Auftraggeber etc. sich befindet - oder wer von einem netten Chef weiß, der noch jemand sucht.


    Ganz konkret:
    Ich habe einen Drumschüler der einen "technischen" Hochschulabschluß hat. Diese Ausbildung zog sich aufgrund damaliger privater Umstände recht lange. Auch kam es im Anschluß an das Studium nicht direkt in diesem Bereich zu einer Festanstellung. Dies erschwert(e) leider die Jobsuche massiv.


    BREAK.


    Er hat sich die letzten Jahre bis heute in einem Jobverhältnis befunden das in keiner Weise seinem Ausbildungsprofil entsprach. Er tat dies um nicht von Ämtern abhängig zu sein und da bei uns bekanntlich lange OFF-Zeiten im Lebenslauf sich mitunter sehr kritisch für die Aufnahme neuer Arbeitsverhältnisse auswirken können. Seine Tätigkeit der letzten Jahre schloss Arbeitsbedinungen ein, die ich hier nicht nennen kann. Man würde es auch kaum glauben (können). Nach 2-3 Jahren hat er JETZT gezwungenermaßen gekündigt. Da die Arbeitsbedingungen der Gesundheit langfristig nachweislich sehr abträglich sind. Es gibt keine gewerkschaftliche Organisation, die dieser Berufsgruppe nahesteht und auch keine Lobby. Noch dazu fatalerweise der Chef keinen Krankheitstag zuläßt/erlaubt - und die Bezahlung so gering war, dass die privaten Rücklagen trotz des Jobs aufgebraucht sind, mußte nun der Exit-Button aktiviert werden.


    Dies nur zum Hintergrund - es geht nicht um jemanden der nicht arbeiten will. Er will und wäre bereit in ganz Deutschland tätig zu werden.


    Nun konkreter:
    Untenstehend in blau ein ganz kleiner Auszug von dem was er kann. Er neigt zu massivem Understatement. Er kann viel mehr!


    Er ist ohne jeden Zweifel einer der größten Generalisten und wandelnden Enzyklopädien die ich kenne mit eben nicht nur theoretischem sondern beeindruckenden praktischen ANWENDUNGSFERTIGKEITEN. Ein immenses Breitbandwissen und ein massiv vertieftes Wissen in Sachen Elektrotechnik, Maschinenbau, Motorrad/KFZ, Radio & Fernsehtechnik, Hifi, PA, nahezu aller! Musikinstrumente , Computer jedweder Art, Betriebssysteme nahezu jedweder Art etc. etc. bzw. und weit darüber hinaus. Keinesfalls nur angelesen, sondern vieles selbst mal konzipiert, auf Platine gelötet oder sonstwie nachweislich praktisch durchgeführt.


    Er war (das ist keine Ente) auch mal in der XXXXindustrie an Platinentests für diffizile Raketensteuerungsprozesse und dergleichen beteiligt.


    Da ich Menschen stets auf den Zahn fühle bevor ich mich weiter privat engagiere (es gibt ja auch viele die von herbeifabulierten Erfindungen berichten) habe ich viele Testschleifen eingebaut. Er sagte mal, ihm falle es leicht Handies zu programmieren.


    Ich schilderte also Handyprogramme bzw. Software für Mobil-Phones für Drummer und/oder andere Musiker die es so noch nicht auf dem Markt gibt - sondern die meiner Phantasie entsprangen. Er kam dann 1-2 Wochen später mit genau diesen Programmen, das ich erdacht/angeregt und er programmiert hatte. Er zeigte mir wie sie funktionieren, dass er meine Idee noch erweitert habe, "schau jetzt kann man sogar dies und das". Wann er diese geschrieben hat ist mir ein völliges Rätsel, da seine knallharten Jobbedingungen wöchentlich kaum bis fast keine Freizeit zulassen. Aber er hatte sie geschrieben und offensichtlich rasend schnell!


    Dies nur um sicherzugehen. Es geht hier nicht um einen Aufschneider sondern einen
    - sozial sehr kompetenten,
    - teamfähigen
    - sehr hilfsbereiten
    - gebildeten und Hochintelligenten Menschen, der ein Auskommen sucht.


    Aufgrund der Leichtigkeit mit der er programmiert bzw. sich in "Rechnerwelten" einarbeitet und er dort seinen Traum-Job sieht - sind untenstehend seine diesbezüglichen Kenntnisse grob und eher verkürzt gelistet.

    Gnu/Linux:
    Debian-Installation, -Administration, -Fernwartung


    Netzwerk:
    TCP/IP, Secure Shell (SSH), Virtual Network Computing (VNC)


    Programmiersprachen:
    Ada (83, 95, 2005), Gnade (Embedded SQL), Java, Bash, Perl,
    Pascal, Fortran, C++, Cobol (Grundkenntnisse), Assembler (8048)
    M-Skripte, SQL, Postscript, XML, TeX, LaTeX


    Berechnungen:
    Gnu-Octave (Matlab-Clone), Evolutionäre Optimierung


    Datenbank-Server:
    MySQL


    Web-Programmierung:
    Common Gateway Interface (CGI), Java EE, Servlets, Applets,
    Java Server Pages (JSP), Java Database Connector (JDBC), HTML,
    CSS, JavaScript, PHP, Ajax, TypoScript


    Web-Server:
    Apache, Tomcat, GlassFish


    Content-Management-System:
    Typo3


    Mobile:
    Java ME, Midlets, CLDC, MIDP


    Softwareentwicklung:
    Eclipse, Emacs, Gnu-Make, Ant


    Ich würde herzlich darum bitten wenn irgendmöglich hier vielleicht keine öffentlichen Fragen zu stellen, da ich durchaus die Anonymisierung wahren will. Es wäre klasse, wenn man mir eine PN oder eine Mail an geraldkloos@aol.com zukommen läßt, wenn jemand den Hauch einer Chance sieht wo dieser nette Drumkollege ein Auskommen finden könnte, oder wenn er selbst Chef ist und sich diesen lieben Menschen mal anschauen würde.


    Natürlich wäre auch eine projektbezogene Arbeitsprobe oder ein Test-Arbeitstag denkbar.


    Edits: Bring´blaue Farbe ins Spiel. Hier und da... und dort auch :)

    Weil es das Thema Vintage streift:


    About 2001/2002 wurde auf Walnuss/Ahorn Kombi umgestellt. Wenn das Set wirklich aus den Neunzigern war, ist es klar, dass es nicht Walnuss/Ahorn mit dem Saturn-typischen Sound ist, den wir in den letzten Jahren kennen.


    In der Umstellungsphase 2002 trugen sie das Badge "Saturn Pro" obwohl es schon die heutige Walnuss/Ahorn Kombi war auf "güldenen" Badges. Die heutigen sind Silber und zeigen "Saturn"-only.


    Und jetzt wird es noch verwirrender: vorher (vor 2001/2002) hießen die Kisten zwar "Saturn Pro" hatten aber Ahorn/Basswood (oder gar Mahagony?) sonstwas Mischkessel und sind somit deutlich weniger wert.


    Deswegen hilft beim Gebrauchtkauf letztendlich nur das Ohr und das Auge. Der sehr dünne Kessel im Zusammenhang mit der extrem dunklen Innenlage verweist sehr deutlich auf Walnuss/Ahorn. Dern Rest erledigt das Gehör sehr erfahrener Drummer/Materialkenner. :D

    Zitat

    Die vielen Welthits mag es geben, aber gerade die Wahrnehmung und das Konsumverhalten unterscheidet sich doch massiv.


    Es ist garnicht schlimm ;) . Aber wir reden permanent aneinander vorbei. Ich hatte geschrieben siehe Erst-Post dass es bei fast allen Menschen (der überwiegenden Mehrzahl) so ist. Ich wollte damit dem Threadstarter nur aufzeigen, dass zumindest dieser eine Punkt seiner "Beobachtung" kein Indiz für sein generelles Problem ist... dass er mit seiner Fußtechnik in anderen Fällen womöglich zu haben scheint.


    Nochmals: ich meinte nur diesen einen Punkt. Und dieser ist meiner Meinung nach NICHT durch Sozialisation zu erklären. Ich habe japanische, türkische, südamerikanische, Drumschüler von Inselstaaten etc. etc. Diese sind nachweislich in vielen Fällen völlig unterschiedlich musikalisch sozialisiert bzw. aufgewachsen. (Nahezu) für alle gilt dies hier:


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    Was ich auch gemerkt hab: 16-tel-Doubles, wo der erste auf einer Achtel ist (also z.B. 1 und 1e) gehen immer besser als wenn der zweite auf einer Achtel liegt (z.B. 1+e und 1+). Ist das zu verstehen


    Aber nochmals: dieses "Problem" des Threadstarters mit seinem Fuß bzw. seiner Fußtechnik ist ganz offensichtlich nicht sein einziges und ist noch wahrscheinlicher: nicht das Problem dessen Lösung seine anderen schon beseitigt. Deswegen möchte ich mich zugunsten weiterer konstruktiver Tips für sein Problem hier ausklinken.

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    Stimmt schon, hat aber wohl entscheidend mit der musikalischen Sozialisation zu tun.


    Sorry - das ist "leider" meines Erachtens keinesfalls die Ursache. So einfach ist es in diesem Falle nicht. Wir haben viele Welthits die unsere Wahrnehmung zu Sweet Home und Walk this way etc. etc. prägten. Und doch fällt es uns und anderen! schwerer genau jene so geläufigen Beats zu spielen. Die Gründe siehe mein Erklärungstext weit bevor ich auf "Sweet home" verweise.

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    Was ich auch gemerkt hab: 16-tel-Doubles, wo der erste auf einer Achtel ist (also z.B. 1 und 1e) gehen immer besser als wenn der zweite auf einer Achtel liegt (z.B. 1+e und 1+). Ist das zu verstehen


    Das ist bei fast allen Menschen des Erdballs so, insbesondere wenn Du Dich auf Beats beziehst die mit Achtel auf Hihat oder Ride begleitet werden. Das vermute ich mal aufgrund Deiner Beschreibung.


    Der Grund ist eher einfach:
    Beim ersten Beispiel (1 und 1e) ist der erste Fuß "Timing-stabilisiert" sowie motorisch! stabilisiert durch die Achtel spielende Hand. Quasi motorisch-koordinativ und timingtechnisch "ge-ankert".


    Der erste Tritt ist durch die achtelspielende Hand gesichert und erst der zweite Tritt führt ins Nichts :-). Diese 2. Bassdrum ist selbst für Anfänger spieltechnisch eher schwer zu versemmeln, wenn der erste Fuß schon rhythmisch exakt genug gesetzt und tight auf der Achtel des Hihats/Rides war. Anfängerfehler sind hier ab und zu eher, dass die darauffolgende Hand auf den zweiten Fuß "will" - also mal eher zu früh gespielt wird.
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    Bei dem von Dir genannten ("bemerkten") schwereren Ablauf (z.B. 1+e und 1+) liegt die erste Bassdrum "im Nichts" und "leider" somit zwischen den Ankerpunkten der Achtel spielenden Hand.


    Man startet die Figur somit schon aus wesentlich sensiblerer und motorisch unsicherer (NICHT-geankerter) Position und hat erst mit dem 2. Tritt einen stabilisierenden Ankerpunkt der Achtel spielenden Hand erreicht. Selbst wenn man die erste Bassdrum exakt erwischt hat schwächelt nun bei vielen Rookies oft die Achtel spielende Hand und verläßt kurzeitig Ihr Timing und/oder der 2. Fuß findet die nächste Achtel mit der er zusammentreffen soll nicht. Oft auch eine Wechselwirkung! beider Phänomene. Oftmals sind die Drummer auch "Gesamt-Körperlich" ("the whole Bodyyyyyyyyyy") sehr viel unsicherer. Wirklich oft bei diesen Figuren schon an der Gesamthaltung bzw. inneren Unruhe sichtbar! Diese rhythmischen Figuren sind also nahezu für alle Erdenbürger wesentlich schwerer und dies begründet auch ein Stück weit warum die berühmten Beispiele "Sweet Home Alabama" oder "Walk this way" koordinativ und rhythmisch-exakt (oder timingtreu) wirklich etwas schwerer zu spielen sind als Beats von Songs wie "Streets of Philadelphia".


    Das weiß aber jeder Drumlehrer und auch Deiner wird Dich da bei Nachfrage von Dir noch konkreter informieren können. Insbesondere gibt es diverse mentale und motorische "Tricks" oder Hilfestellungen diesen scheinbaren Unterschied zu beinflussen und auch die schwierigere Variante (die Du ja auch benennst) der einfacheren anzunähern. Das sind mitnichten nur rhythmische Übungen sondern hier spielt sich viel im Kopf ab und da kann fast jeder Lehrer wertvolle Tips geben, Birne und Fuß neu zu "programmieren".



    edits: nur Rechtschreibung - sonst nix

    Singen die immer noch so sauber mehrstimmig?
    Das fand ich immer absolut beigeisternd bei Mr. Big.


    "Road to Ruin" z.B.
    Für mich ein Meilenstein im Sinne von rotzend-fetter Rock mit kontrastierend :) "feinjustiertem" sauber intoniertem mehrstimmigen Gesang.

    Ich werde vielleicht mal irgendwann unter Off-Topic (da wo es vielleicht besser aufgehoben ist) mehr schreiben. Seit Tagen ist einiges formuliert. Ich verkneife mir das Platzieren, da ich eine Mediation nicht behindern oder konterkarieren will und auch nicht weiß ob ein längerer Post überhaupt noch Sinn macht oder "ins Vivarium führt".

    Eine Sache möchte ich aber doch zu bedenken geben, auch wenn sie nicht so wichtig sein mag wie der dritte Weltkrieg, das Weltall oder dessen Ausdehnung.


    KONSTRUKTIVE Reform und "Veränderung des verbesserungswürdigen" ist oftmals gut. Mehr Transparenz auch. Die wurde ja auch von den Mods selbst angekündigt und schrittweise auch schon umgesetzt und User können durch weitere Inputs da sicher viel (mit(be)wirken.


    Das Drummer-Forum ist gut, sonst wäre ich keine Minute meines Lebens hier (bei Hegre sind die "Moderatorinnen" nämlich viel hübscher ;) ). Warum andere hier sind - möchte ich nicht stellvertretend beantworten. Mancher wird aber womöglich aus ähnlichen Motiven hier sein: das Forum bietet Meinungsaustausch unter Kollegen, immensen! Wissenstransfer (für manche in eine Richtung -aber das ist wurscht), das Kennenlernen netter Kollegen (auch und gerade Real) und die Möglichkeit die ganz wenigen blöden auf der heimischen Landkarte als "Forbidden Zone" zu markieren und ihnen aus dem Weg zu gehen etc. etc.


    Wenn Mods und User dazu beitragen dass alles sogar noch besser wird - wäre das ja gigantisch.


    Jürgens Thread-Eröffnung finde ich richtig und wichtig, da es auch zeigt, dass viele die nicht zum Urgestein gehören noch berechtigte Fragen haben. Broadcaster hat sehr sachlich darauf hingewiesen, dass mancher Leser die konstruktiven Hinweise in Jürgens Posts vielleicht zu (vor)schnell überlesen hat. Auch manche anderen Beiträge hier und in den 1-2 Threads vorher sind fernab von "Affenscheiße". Natürlich gibt es durchaus auch Beiträge einzelner die verdammt streng riechen... ;( keine Frage.


    ABER: es gibt auch "Reformbewegungen" (dramatisches Wort) die zum Chaos führen und mehr kaputtschlagen als nutzen. Diesen Eindruck hatte ich schon lange vor Jürgens Thread. Das hat ganz sachlich mit diesem Thread hier nichts zu tun sondern findet hier in manchen Beiträgen "nur" eine Fortsetzung dessen was viel früher datiert und sich endlos im Kreis dreht.


    Ich habe den Eindruck dass wir alle aufpassen müssen, das das Forum nicht kurz & kleingeschlagen wird... noch dazu aus Motiven einzelner die möglicherweise mit Transparenz und Unabhängigkeit fast nichts - eventuell sogar GARNICHTS! zu tun haben.


    Mehr wie gesagt nicht - unter Berücksichtigung der Mediation.

    edit: ein "t" zuviel, ein "i" zuwenig. Inhaltlich 100% nix geändert.