Beiträge von Drumstudio1

    Genau auf das von Nils erwähnte kann man nicht oft genug betonen. Ich hatte about 1990 da unzählighe Probleme - bis ich diese Lösung entdeckte: es war der Raum bzw. die Position im Raum.


    Auchmitunter hilfreich: das ganze Set mal an anderer Position im Raum aufbauen, wenn man zeitlich die Muße dafür hat - ist das teilweise erschreckend, dass plötzlich sich 2 als noch unterschiedlich klingend wahrgenommene Bassdrums an anderer Stelle klanglich IMMENS annähern können!


    Voraussetzung ist allerdings, dass man sie in Sachen Tonhöhe schon sehr nah angenähert hat (also man stimmen kann)- und eher bzw. "nur" andere klangbestimmende Parameter (z.B. Attack, Sustain etc etc.) bei den Bassdrums noch nicht identisch sind.

    Zitat

    das maple-walnut (irgendwie muss ich dabei instinktiv an eis denken... yammi) set gibt es bei thomann für 998 euro. daran würde ich den preis des ausstellers messen, d.h. nicht mehr als 1000 euro dafür bezahlen. schlechte erweiterbarkeit und unsichere weiterverkauflage sind damit schon eingerechnet


    Wobei Thomann nichtmal der günstigste ist... war.


    Maple-Walnut (Saturn) gab es vorletzte Woche 2 Sets nagelneu für jeweils 690.-
    22, 10, 12, 14 plus Tomhalter bei Musik Meisinger. Einziger Nachteil: die etwas älteren Bassdrum Klauen und das ältere Gioldene Badge. Aber 100% der jetzige Ahorn/Walnuss Mix.

    Insofern hilft akribische Suche bei vielen Herstellern und Modellen, wenn man nicht auf eine konkrete Farbe festgelegt ist.


    Gegenwärtig hat Musikservice glaube ich noch eines für 898.-
    Aber wirklich die reguläre Version: Ahorn/Walnut


    Jetzt bin ich aber wirklich offf hier ;)


    Edit 2: Fettdruck...
    Edit 1: Und ja... ich argumentiere natürlich anders! :D Im Zweifel immer aufgrund eigener wochenlanger Hörerfahrung/Tests etc. meist mit mehreren! Sets derselben! Serie desselben! Herstellers im Test mit mehreren Sets einer anderen Serie eines anderen Herstellern. Das ist irre aufwendig aber hilft immens - auch um ein Bild über etwaige klangliche Abweichungen einzelner Hersteller innerhalbd er selben Serie zu erhalten :)

    Das unterstelle ich .... auch nicht per se - dass sie teurere Birke einkaufen.


    Aber nochmals: Ahorn generell als teurer zu bezeichnen als anderes, ist generell FALSCH.


    Deswegen haben wir doch seit ca. 10 Jahren auf dem Markt diese ganze Verwirrung um Ahorn, Chinese Maple, Asian Maple, North American Maple, Full Maple (selbst wenn nachweislich Asian und US Maple gemischt werden), Canadian Maple, Premium US-Maple, selected US-Maple etc. etc.


    Weil Importeure, Hersteller, Vertriebe sich mit althergebrachten Stumpfsinn weietr Teile der Drumcommunity "Maple ist immer toll und hochwertig" einen Spaß! machen - das marketingtechnisch Aufgreifen und mit kuriosesten Begriffen eine Maple-Verwandtschaft herleiten.


    Schau mal bei Ebay ;( - ich kann das seit Jahren nicht mehr - weil mich da die Versuchung packt einigen der (wenigen aber existierenden) "Heuchler und Täuscher" mit einem Bassballschläger aus Eiche :D ... ach lassen wir das.


    Wenn wir hier ein Thread eröffnen welches Ahorn wie teuer ist und welche handselektierte Birkenaußenlagen etc. finden wir kein Ende.


    Wenn wir dann noch mit dem Vorurteil aufräumen, dass finnische Birke immer besser klingt, als asiatische Birke wäre das zwar gut und wichtig - aber würde noch ausufernder.

    Solltest Du Dich ausschließlich auf importiertes US-Ahorn beziehen - dann wäre das ein wenig konkreter - würde aber die Drummer hier auch nur verwirren, da wie mehrfach erwähnt, fantastisch klingende selektierte Birkenhölzer (u.a. auch asiatischer Herkunft) schon zu Vintagezeiten tollen Klang boten.


    Aber das führt hier zu weit: ich bleibe dabei:
    1.) Deine Aussage ist generell nicht richtig - es gibt keine Aussage wie Mercedes ist immer teurer als BMW solange man den Typ, den Zustand, die Ausstattung und andere Parameter der zu vergleichenden Modelle nicht kennt!


    BTW: es gibt auch Hersteller da ist die Lagerung von deren guten Hölzern schon teuerer als das durchgerostete "Wellblechdach" eines anderen Herstellers der dort seine "Klanghölzer" lagert... "reifen läßt" und sich nicht darum schert wie die Hölzer aufbewahrt werden. Wenn ich mir dessen versifftes "Ahorn" abhole - bekomme ich garantiert einen günstigen Tarif. Kosten sind wahrlich relativ.

    2.) Führt es total in die Irre, da Drummer in aller Regel keine Aktien in Bezug auf "Holzwurmnahrung" an der Börse hin- und herschieben und Deine Aussage recht deutlich suggeriert, andere Drumholzkombinationen als bisher verwendete wären vorrangig aus monetären Gesichtspunkten ausgewählt worden. Das kannst weder Du noch ich beweisen.


    Wer aber die Kombination Ahorn/Walnut und Birke Walnut kennt (bzw: ich habe gegenwärtig 3 Walnut + Ahorn DRUMSETS zum Test im Vergleich in meinen Räumlichkeiten und hatte eben auch Walnuss-Birke in recht dünner Kessel-Stärke) - der wird eventuell feststellen, dass es mitunter einen (für Soundfreaks) hörbaren Klangunterschied gibt. Der mag für viele Drummer nicht relevant sein - und doch experimentieren manche Firmen mitunter gerne.


    Und Birke Walnusss drängt sich eigentlich extrem auf. Es ist kein Wunder, dass dies in den letzten 2-3 Jahren der ein oder andere :D Hersteller einsetzt.

    Da Du ja jedes Mapex, von Sonor Sets und anderen hörbar unterscheiden kannst :thumbup: - müßtest Du auch gerade um diese Klangattribute wissen. Das die Kombination Birke/Walnuss anders klingt als Ahorn/Walnuss oder noch konkreter US-Maple/Walnuss und das es gute Gründe gibt passable oder gar bessere BIRKE mit Walnuss zu kombinieren. Das daraus nicht in erster Linie ein Drumset für ein "Swing-Drummer/Pianist Jazz-Duo" wird - das vermuten die Kenner sowieso. Die Marschrichtung ist dann vielleicht eher Low-End-Bass-Schub und je nach "Muskel-Input" des Drummers Percussiv-Attack "in die Fresse". Vielleicht will man aber auch etwas weniger Kompression, wenn man die Kessel etwas dicker macht bei den Toms - vielleicht hat man aber auch von all dem keine Ahnung und verbaut die Holzlagen nur, weil sie übrig sind. Dagegen würde aber (wie erwähnt, Lagenspezifische Ausrichtung und Unterschiedlichkeit zwischen abss und Toms sprechen etc. siehe oben).


    Vieles ist denkbar... aber sollten Drumsets ab und zu auch aus Klanggründen oder "Materialstudien" mal neu konzipiert (oder aufgelegt werden), dann gibt es soo viele gute Argumente für manche ungewöhnlichere Holzkombination - als den Einkaufspreis alleine.


    Verwunderter Gruß! Wenn schon Materialgourmet und "Experte" - dann auch mal auf die Ohren hören. Ich muß mich leider aufgrund der Unabhängigkeit sehr zurückhalten. Ich will keinesfalls Mapex generell verteidigen. Wundere mich nur extrem - das Versuche viel seltener eingesetzte Klanghölzer abseits des Mainstream zu verbauen, als "ist für die billiger" abqualifizeirt werden. "Einfach" weil manche Holzkombination abseits des Mainstream eben durchaus klingen kann. Man kann es mit Konservativismus wahrlich übertreiben.


    Edits: viele Buchstabendreher und etwas gekürzt. Da diese Diskussion womöglich völlig an der Fragestellung des Threadstarters vorbeischrammt, verlasse ich diesen Thread.

    Zitat

    Birke ist billiger als Ahorn, einfach weil der Rohstoffpreis niedriger ist;


    Mit Verlaub: damit hat diese Sonderauflage womöglich nicht allzuviel zu tun. Auch ist solch eine generelle Aussage nicht allzu realistisch, da es stets auf die Selektionsstufe und Herkunft ankommt und die werksinterne (logistische) Verwaltung und Verfügbarkeit. Wir alle kennen diverse Vintage Soundgranaten japanischer Birke mit "Premium-Selektion", die diverse finnische "irgendwas Birke" wenn "nicht so genau hingeschaut beim Einkauf"-Faktor, klanglich locker übertrumpfen.


    Aber viel wichtiger:
    Wer die Geschichte und Sound-Charakteristiken der wirklich wenigen Hersteller/Anbieter von "Walnuß-Kombiholz"-Kits (Cadeson, Mapex, Dixon und maximalst 1-2 andere) kennt, und auch die diversen ("Vintage")Saturn Produktgenerationen - der wird unweigerlich auf eine womöglich wahrscheinlicheren Kernmotivationen dieser Auflage kommen. Hier bewußt sehr erkürzt formuliert: den Kessel durch Hinzunahme anderer Holzlagen (sowie einer anderen Holzsorte) in seinen Soundeigenschaften ein Stück weit klanglich zu verändern. Mehr kann/will ich da nicht schreiben.


    Und was lag da näher, als Ahorn durch "perkussiver-attackreichere" (hier bewußt sehr verkürzt und sehr platt formuliert) klingende Birke zu ersetzen. So wie das vor 2-3 Jahren schon Dixon mit Prototypen-Sets der Artisan Serie tat (Birke-Walnuss). Außerdem sammelt man so auch wichtige Erfahrungen... mit solchen... "Studien".


    Noch dazu wird ja auch die traditionelle sehr! dünne Tom-Kesseldicke der Saturn Serie bei dieser Sonderauflage auf 5,8 angehoben. Eine weitere Veränderung die zu dem "Argument" Kostenersparnis in Widerspruch steht. Dann hätte man doch einfach nur eine Birkenholzlage nehmen können(also vielleicht die jetzt tatsächlich verbaute 2. weglassen)- und wäre der ursprünglichen Saturndicke wesentlich näher gekommen. Wenn es nur um die Ersparnis ginge...


    Dann deutet weiterhin bei dieser Auflage auch die unterschiedliche Konfiguration der Holzlagen zwischen Bass zu Toms in Bezug auf den Walnuss-Anteil auf eine klanglich bestimmte Neu-Ausrichtung dieser Sets/"Studie" hin - und nicht auf monetäre Sachzwänge .

    Nix für ungut Bibbel - aber hier bist Du womöglich mit Deiner Vermutung völlig auf dem.... hahaha...


    HOLZWEG.


    Edits: inhaltlich nix. Rechtschreibung, dann wurde um den PC-Arbeitsplatz gekämpft und ich konnte nicht zuende Schreiben - danach Text besser strukturiert

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    Dass es in China eine Endkontrolle gäbe, halte ich für ein unbestätigtes Gerücht.


    Zitat


    Och die gibt es schon, es ist die Frage ob es eine funktionierende gibt, bzw. ob es funktioniert wenn sie von Chinesen die dort arbeiten durchgeführt wird. Da ist die Antwort bisher in der Regel: nein.


    Bei den Markenherstellern kann man aber davon ausgehen dass sie selbst die notwendigen Maßnahmen veranlassen. An meinen beiden Tama HC73BWN gibt's trotz Made in China nichts relevantes zu meckern. Der kundige Kunde geht aber in der Tat nach Taiwan wenn er konstante Qualität haben will.


    Da findet man kein Ende.
    1.) Zunächst: es gibt tatsächlich mindestens "2-3" :D Markenfirmen die auch in ihren Werken in China auf eine sehr strikte Qualitätskontrolle achten. Die Namen jener Firmen sind ohnehin bekannt und schillernd-renomiert. Insbesondere dann wenn sie die Werke dort selbst aufgebaut haben und "right from the start" auch in Sachen Manpower ihr Qualitätsmanagement dort etabliert haben und dieses durch alle Abteilungen "durchgeschleift" wird.


    2.) Es ist aber genauso Fakt, dass es diverse Hersteller oder OEM´s gibt (das genau meint Jürgen, denke ich) für die Qualitätsmanagement und Endkontrolle ein Fremdwort ist. In Verkaufsverhandlungen freilich, kennen es alle. "Ja, wir haben eine Endkontrolle, das machen unsere Mitarbeiter" oder "ja, wir haben ein Qualitätsmanagement".


    Wenn man nachfragt sind dann mitunter die zuständigen Personen "gerade unterwegs". Mein persönlicher Höhepunkt in dieser Sache als ich fragte "Ok, unterwegs... soso. Dann zeigen sie mir dann doch mal den Arbeitsplatz, des für die Endkontrolle qualitätsverantwortlichen Mitarbeiters dieser Abteilung". Ich kann DANN das Stochern in der Wunde nicht unterlassen, wenn man mich so verwegen anflunkert. Darauf postwendend die Antwort (wir waren in einer großen Werkshalle). "Er hat keinen festen Arbeitsplatz. Er läuft hier immer herum und schaut immer dort wo ein Stück fertig wird." Hahaha, an jenem Tag war das "flinke Wiesel" :D in jedem Falle nicht mehr auffindbar. Wie man die Endkontrolle für diese Abteilung sicherstellen will, wenn vor der Endabnahme der angeblich zuständige Mitarbeiter dauernd herumläuft und ja diverse Produkte auch in seiner Abwesenheit an diversen Arbeitsplätzen dieser Werkshalle ihren Fertigungszyklus durchlaufen und in die nächste Abteilung ungeprüft weitergeben werden - ist mir ein Rätsel. Nun ja im Showroom für die Endprodukte später war dann auch offensichtlich, dass es 1000 % KEINE Endkontrolle gab.


    Und es kommt noch schlimmer: es gibt sogar Firmen (nichteinmal soo kleine) die Qualitätsmanagement-Zertifizierungsnormen fälschlicherweise (in täuschender Absicht) benennen. Obwohl sie von einem anerkannten (womöglich überprüfbaren Zertifizeriunsgverfahren) so weit weg leben wie ich vom Pluto. Dies ist für manchen Leser vielleicht unvorstellbar (so nach dem Motto: "das kommt doch irgendwann heraus, da müßte doch dann eingegriffen werden"), aber genauso wie manche Firmen jahrelang Patentrechte verletzen, oder z.B. kleine Produkt-Abbildungen aus Pearl-Prospekten 1 zu 1 kopieren und in ihren Prospekt aufnehmen... so lange kann man auch ungestraft angebliche Zertifikate auf Websites listen etc.


    WICHTIG: dies ist keinesfalls eine per se China-Schelte: denn nochmals siehe 1. (nicht alle verfahren so) und außerdem werden irgendwann nach der Hochphase des Frühkapitalismus und des Wild-West-Procederes auch in China hoffentlich - nein sicherlich - struktur und ordnungsgebende Instanzen (Verbände, freie Gewerkschaften, non-korrupte Umweltämter) etabliert werden.


    edits: only Rechtschreibung

    Ich kann dem ganzen Thread weder inhaltlich noch intelektuell folgen - und vermute bei mindestens einer Person pure Anarchie und/oder Spaß am Dadaismus - oder dem provozieren- um dann womöglich aber doch schön den eigenen Vorteil (still und heimlich) zu wahren.


    Meine geistige Unzulänglichkeit beginnt und endet hiermit (nein, es ist nicht polemisch gemeint):


    1.) Was ist Kunst/Kultur? Wer definiert was Kunst/Kultur ist - und muß ich dann dem, der das definiert folgen?
    2.) Wann war jemals Kunst/Kultur jedem zugänglich?
    3.) Wann war jemals Kunst/Kultur umsonst?
    4.) Warum pochen immer jene auf das "Umsonst erhalten", die zuallererst die Freigabe der Werke & Werte anderer Menschen fordern ? Und mit welchem Recht fordern sie das?
    5.) Kann man Kunst und Kultur überhaupt in einem Atemzug nennen?


    BTW: Provokation als solche (die von 1-2 Personen in diesem Thread wenn auch gut getarnt, vorherrschte) ist für mich per se weder Kunst, noch Handwerk - noch Kultur! Sondern vorrangig egozentrischer Selbstzweck und Selbstinszenierung - und manchmal, noch profaner (so weh das einzelnen tun mag): Selbstüberschätzung.


    edits: Rechtschreibung - sonst nix

    1-2 vorsichtige Tips:


    Selbst an der Uni habe ich nicht selten erlebt dass sogar bei wichtigen mit Finanz- bzw./Drittmitteln geförderten Projekten die einem dann erfreulicherweise auch ein Stück als Hiwi über die Woche halfen, komplexe Aufgabenstellungen im Raume stehen, die weder zeitlich zu schaffen noch in Sachen Fragestellung konkret genug umrissen waren.


    Genauso habe ich erlebt, das ein Prof durchaus eine konkrete Anweisung gibt, hier mal sinnbildlich gesprochen sagt "wie wäre es wenn sie ein Butterbrot schmieren" und in falsch verstandenem Aktionismus ein Studi hart an der Selbstaufgabe ein 15 Gänge-Menü für 388 Hochzeitsgäste kreiert.


    Nach Tagen oder Wochen des Sinnierens "worum geht es überhaupt" oder hat es Sinn eine Hausarbeit mit dem Umfang einer 35-bändigen Enzyklopädie zu erstellen, plädiere ich eher dafür nochmal zum Prof./Dozenten zu gehen. Und zur Not nochmal.


    Ich habe es meist als schwierig empfunden all das an unkonkreter bzw. schwammig-ausladender Fragestellung der Aufgabensteller oder einfach selbst! falsch verstandener Themenstellung durch persönlichen Mehraufwand zu kompensieren.


    Genau für solche Rückfragen und Cross-Checks sind Sprechstunden von Lehrern/Dozenten auch da. Und stehen diese Sprechstunden nicht an der Tür oder sind sonst nicht ersichtlich, dann kann man um eine ebensolche bitten. Gleichwohl denke ich das tragischerweise die Mehrzahl aller Schüler, Studenten, Auszubildenden oftmals völllig verkennt, dass 1 bis 2 weitere Gespräche um die man bitten kann, ERHEBLICH zum Lichten des Dickichts beitragen können.


    Dadurch nicht nur persönliche Mehrarbeit reduzieren helfen - sondern auch die Gefahr durch Mißverständnisse völlig am Therma vorbeizuschrammen.


    Aber nochmals: man spricht so ungerne ´drüber aber mitunter "glänzen" einige der Aufgabensteller mit "Tagesform" oder eben "Tagesunform" und ziehen eine Fragestellung aus dem Ärmel die einem den Atem verschlägt- oder ein dickes Fragezeichen seinen Schatten auf uns wirft. Schon deswegen ist es nie verkehrt ein 2. oder 3. Mal im Gespräch das Thema einzugrenzen, zu präzisieren oder sich zumindest nochmal kurzzuschließen ob man richtig verstanden hat, was der Auftragsteller gesagt hat UND OB man in eigenen Worten sagen kann, was man glaubt was ER DAMIT MEINTE!


    Ich vermute allerdings, dass die Aufgabenstellung in Deinem Fall zwar sehr ambitioniert aber durchaus machbar ist, wenn man sich zu den Stichworten auf sinnige Definitionen und Erklärungen und jeweils 1-2 sinnige Beispiele (als Notenbild etc.) beschränkt und dann (jeweils) die Analogie zur Mathematik herstellt. Apropos "beschränkt": da ich das aber womöglich völlig falsch sehe und Dein Lehrer/Dozent vielleicht doch etwas mehr und deutlich anders will, würde ich zur Sicherheit trotzdem an meinen obigen Text verweisen.


    Edits: 2 Buchstabendreher. Inhaltlich nichts verändert.

    Carbonfasern bzw. "Carbonfasermatten" etc. wurden und werden von diversen Herstellern für ihre Drums verwendet. Deutlich mehr als wir oben listeten. Gearde kleinere oder manufakturähnliche wie Canopus (bei Snares) oder gar Ming Y. (u.a. Drumsets aus Carbon) versuchen sich daran.


    Trotz der vielen mitunter divergierenden Klang-Attribute die dem Werkstoff von diversen Drumfirmen zugeschrieben werden: ist eine Eigenschaft bei fast allen zu finden: MEHR PROJEKTION bzw. ein Plus an Lautstärke.


    Die divergierenden anderen Klangattribute lassen sich zum einen, auf die üblichen Verluste zwischen der Kommunikation der Ingenieure (und was jene aufgrund des Werkstoffs VERMUTEN), der wirklich testenden Musiker! und der Marketingabteilung (sofern es diese gibt) erklären - aber wenn man es gutmütiger formulieren will auch mit den mitunter sehr verschiedenen Herstellungs- und Anwendungsprinzipien der jeweiligen Hersteller: die natürlich auch Einfluß auf das Klangergebnis haben sollten/müßten.


    Somit wage ich zu behaupten: das weder wir noch die diversen Hersteller eine allgemeingültige Aussage treffen können. Das gelingt bis heute nicht bei so simplen "Uralt-Werkstoffe" wie "Ahorn" oder "Birke" - (die ja auch in zig Produktvarianten verarbeitet werden) insofern erwarte ich es auch nicht bei Carbon.


    Für uns noch viel schwieriger, da im normalen Drummerleben nahezu ausgeschlossen ist, Carbondrums verschiedener Hersteller am selben Testort/"Klangort" nüchtern vergleichen zu können.

    "Preisfrage"


    Das Tama Webvideo-Intro beginnt mit einem der (unter älteren Musikern) berühmtesten Intro-Fills. Um welchen Song (der ehrlich garnichts! mit Dream Theater zu tun hat) handelt es sich?


    Letzter Tip: das Fill ist stilistisch fast etwas "Funk-nahe"... dies führt aber musikalisch in Bezug auf den tollen Song und die fantastische Band in die Irre.

    Zitat

    Diese Snare hat bei subjektiv hoher Spannung des Schlagfells (gemessen am Rebound) immer noch einen relativ tiefen, bassigen und saftigen Klang gehabt, habe so etwas nicht mehr wieder gefunden


    Well explained!


    Genau das ist eines der HAUPTKLANGATTRIBUTE von Glockengußbronze Snares - viel Bauch. Selbst noch wenn höher gestimmt, bleibt noch ein fülliges Rest-"Fundament" erhalten und es wird noch nicht so piepsig dünn ("wir hauen auf eine Keksdose beim Kindergeburtstag") wie bei einer Vielzahl anderer Snares.

    Zitat

    Oft verwendete Ahornhölzer kommen aus Skandinavien


    Kleiner aber nicht unwichtiger Fehler im Birkenkapitel:


    Will heißen: Oft verwendte Birkenhölzer kommen aus Skandinavien.


    Wobei auch da viele in der Vergangenheit behaftet sind und/oder vorrangig an feine Sets von Sonor denken.


    Fakt ist, dass gerade für den Schlagzeugbau Birke von diversen Regionen (Osteuropa, Asien etc.) der Erde bezogen wird.


    Apropos Vergangenheit: die Vintage-Drumkenner wissen, dass bei dem ein oder anderen japanischen Hersteller teilweise "Premium-Birken-Ware" (bzw. "selektierte" Birke ) aus Japan verbaut wurde, die sehr beeindruckende Klangfülle zuließ.

    Zitat

    Ich wäre froh um schnelle Antworten, da der Winter bei uns mehr oder weniger vor der Tür steht...


    Soll ich eine warme Decke schicken?


    :D
    Das klingt ja herzzerreißend. Sind Deine Cymbals in einem ungeheizten Raum, der im Winter unter Null fällt?
    So verstehe ich Deinen Post nämlich beinahe.


    Bitte noch ein paar erklärende Backgrundinfos nachreichen, damit wir alle nicht aneinander vorbeireden.

    Sorry - ich habe versucht mein bestes zu geben. ;(


    Vieles Bezog sich auf Seelannes Komplettpost (ich wollte nicht wieder so viele Zitate einflechten) vorher und diverse andere Posts (auch Deine) vorher:

    Zitat

    Wenn die Erkenntnis da wäre, dass das Equipment eigentlich die letzte Frage ist, die ein Drummer sich beantworten muss, wäre viel gewonnen: Zeit, Nerven und Geld. Insoweit wars in dieser Hinsicht jedenfalls früher tatsächlich einfacher: Man wurde nicht von außen so gehypt, man hatte seine Sachen, spielte die eine Zeit lang und fertig.


    Zitat


    Aber wie gesagt, ich finde es immer befremdlich wenn es immer mehr um Equipment als um die Musik geht.


    Das kann ich gut verstehen. Natürlich befremdet es viele. Aber für manche ist es einfach schön, die Details akribisch zu untersuchen. Und mitunter bringt es neben der Freude daran auch einen Erkenntnisgewinn für sich und andere. So war das gemeint.


    Keinesfalls als generelles CONTRA - sondern als Ergänzung: als Taschenlampe deren Lichtkegel in eine andere Ecke des Zimmers gerichtet wird.

    Nochmals: ich finde den Thread gut. Denn er bietet insbesondere Rookies eine sehr schnelle Möglichkeit zu einer fundamental-wichtigen Erkenntnis zu gelangen (Natursound eines Sets schlecht mikrofoniert vs. polierter-immens manipulierter Drumsound aufwendiger Studio-Produktionen für CDs etc).


    Gleichwohl habe ich (wie zu erwarten war) eine etwas andere Meinung in Bezug auf das "Material". Ich hoffe nicht zu sehr off-topic.


    Ausdrucksstarke tolle drummer finde ich super. Ich höre sie aber am liebsten auf toll gestimmten, wohlklingenden Drumsets.
    Es ist außer Frage, das diese immer noch immens beeindrucken, wenn sie auf einer Billigkiste loslegen. Aber am liebsten höre ich sie... siehe Zeile vorher.


    Natürlich suggerieren viele Werbebrochüren von Firmen, dass besonders ihr Material uns besser klingen läßt - und implizieren der Zielgruppe auch durch mehr oder wneiger geschickte Formulierungen dass es uns zum besseren Drummer macht. Das sind die üblichen Gepflogenheiten von Werbung. Diese "Methodik" finden wir in jedem Lebensbereich. Mit Durex zum besseren Sex, mit Adidas zum schnelleren Läufer, mit Maggi Knorr Studio Produkt wirst du zum besseren Koch etc. etc. Der übliche Bullshit!


    Eine Folge davon: ich bin seit Jahren entsetzt mit welcher Regelmäßigkeit mich nahezu täglich Drummer RETHORISCH fragen "sag mal XY ist doch eine gute Drummarke gell?" weil sie denken ein Name allein, den sie irgendwo auf einem Bassdrumfell gesehen haben, sei HAUPTINDIKATOR für ein tolles Produkt mit gutem Sound. Das ist fast tragisch und an Undifferenziertheit schwer zu toppen. Schlimm insofern auch da es in zahllosen Fällen zu radikalen Fehlentscheidungen beim Kauf führt. Dies wird natürlich durch Broschüren der Hersteller gepusht - aber auch durch dumm-dreiste (oder verkaufsfördernd-skrupellose) Platitüden der wenigen! schwarzen Schafe unter den Musikalienhändlern, von denen immer wieder einzlene Behaupten Firma XY: "da bist Du immer auf der sicheren Seite".


    Ich befürchte keiner von uns wird da jemeils eine Veränderung dieser hohlen und einfallsarmen (aber scheinbar doch wirkungsvollen) Werbestrategien bewirken. Ich sehe unsere Pflicht da eher darin bei den Rookies daraufhinzuweisen, dass Material oder Klangattribute oftmals überschätzt werden und vieles leider auch mit Hype zu tun hat und dem vorrangigen Wunsch der Hersteller nach unserer Kohle! Darauf weisen manche Kollegen hier im Thread hin und das ist berechtigt.


    ABER: was ich persönlich auch viel zu einseitig bzw. egozentrisch (im wahrsten Sinne) inde, per se zu sagen der Drummer der auf Material- und Klangnuancen setzt (oder diese als für ihn wichtig erachtet) liegt falsch- da man durchaus auch aus dem eigenen Leben weiß, dass jeder seine Erfüllung auf seine Art sucht. Ich erinnere mich auch an den ein oder anderen Thread bei dem erwachsene Drummer, die sich in ein toll lackiertes Set High-End "verliebt" haben, diese kaufen und einfach Spaß haben jeden Tag darauf zu trommeln oder sogar noch vor dem Schlafengehen einen Blick darauf zu werfen, öffentlich kritisiert werden, mit Anmaßungen wie: sie wären zu schlechte Drummer, um sich so etwas kaufen zu dürfen. Auch dies ist eine Ebene des Unsinns, für ihre Kaufentscheidung andere zu kritiseren.


    Man kann Oldtimer lieben, sie restaurieren sich an ihrem Anblick erfreuen und sie womöglich trotzdem niemals fahren. Wenn erwachsene Menschen sich monetäre Wünsche erfüllen, dann geht das oftmals auch kuriose Wege. Mancher kauft den hochgezüchtesten Rechner (obwohl er schlecht oder garnicht programmieren kann, womöglich nicht mal aufwendige Spiele nutzt die diese Prozessorleistung eventuell bräuchten). Und doch gibt es ihm ein gutes Gefühl.


    Manche trinkt einen edlen Wein, obwohl die alkoholisierende Wirkung auch günstiger zu erreichen wäre... und viele der teure Wein erwerbenden "Trinker"/Genießer :) haben auch in Sachen "Gourmet-Zunge" keinen blassen Schimmer. Und doch... warum will man diese kritisieren, wenn es ihnen ein gutes Gefühl macht, "theoretisch" edle Tropfen im Keller lagernd zu wissen obwohl ihre Zunge geschmackssensitiv vielleicht nicht viel hermacht.


    Und dann ist da nochwas: mitunter gibt es auch Unterschiede die doch relevanter sind als mancher glaubt. Ich erlebe nicht so selten drum-unerfahrene Kollegen, die ein sehr unzureichendes Vermögen haben Drum- oder Cymbalsounds zu differenzieren. Das sind eben auch Lernprozesse die ihre Zeit und eben auch viele verscheidene Hörvergleiche und reflektionen darüber was man gehört zu haben glaubt brauchen.


    Aber selbst wir erfahreneren erleben manchmal noch wie wir trotz reichlich Hörerfahrung , dass wir aneinandervorbeireden, wenn wir darüber sprechen wie trocken wir den Ride-Sound empfinden. Der eine versteht darunter etwas anderes... für den beginnt "trocken" erst in der Sahel-Zone und das als trocken bezeichnete Ride des einen Kollegen klingt in seinen Ohren noch "lebendig-spritzig".

    Erstaunlich ist aber, dass ich manchesmal "Sternstunden" erlebe in denen völlig unaufgefordert Kiddies, oder noch sehr unerfahrene Drummer sagen "die Bassdrum dort gefällt mir vom Klang viel besser. Die sieht zwar scheiße aus (gemeint ist die Farbe) aber klingt toll". Da gibt es je nach Produkt immer wieder radikale Häufungen bei denen ohne jede Lenkung durch mich von Personen die sich niemals begegneten 90 % der Urteile die selbe Richtung aufweisen. Das finde ich hochspannend - umso mehr wenn es ab und zu auf Instrumente zutrifft die monetär garnicht so weit auseinanderliegen. Und trotzdem diese Urteile so eindeutig fallen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: mir macht Materialfetischismus auch SPAß. Und... Produkte werden durch permanente Vergleiche, Dauertests etc. und das Ringen um Soundattribute oder Produkthandling und Ergonmie auch etwas besser. Auch das finde ich reizvoll - ein uraltes Instrument Schritt für Schritt in seinem Evolutionsverlauf zu sehen. Auch wenn die einzelen Schritte klein sein mögen - es gibt sie. Ob man sie braucht - und der Wunsch oder die Begehrlichkeit danach so groß ist, dass man kauft - muß jeder selbst abwägen. Dabei ist es natürlich prima auf eine Vielzahl von Firmenbroschüren und deren Inhalte nichts zu geben.


    Somit sehe ich diese Materialverliebtheit und/oder das "Ringen um Details" als bei vielen sicher überbewertet und die Frage von außenstehenden "ist das zum musizieren wirklich so wichtig?" als logische Kritik- aber eben doch irgendwie hochuinteressant und für manchen bedeutsam. Übrigens auch ganz unabhängig von deren Spielkönnen oder Ausdruck.


    Wir alle kennen Wahnsinnssdrummer, die auch toll stimmen können und Highend-Material lieben und sich damit beschäftigen und sich freiwillig nie wieder drummaterialtechnisch "nach unten orientieren" würden. Die finde ich persönlich! am interessantesten - weil sie auf vielen Ebenen was mitteilen können.


    Wir alle kennen aber auch das Gegenteil: Wahnsinnsdrummer, die keine einzige Trommel stimmen könen und die einen Gußreifen nicht von einem flanged hoop unterscheiden können und für die Black Beauty ihr one-night-stand von gestern war.


    edits: only Rechtschreibung! Fehlende Buchstaben. Inhaltlich nichts verändert.

    Genauergesagt: ich meine NICHT die privaten Nachrichten die man "per Hand" eingibt im Sinne des Adressats sind ja alle im Postfach gespeichert.


    Ich meine die anderen... was ist mit denen: diese "Spontan-PN´s"
    Wenn ich die einmal gelesen habe und dummerweise vergessen habe wer mir da schrieb... wie komme ich da wieder ´ran?
    Ich meine nicht dass diese bei mir verfallen. Denn sobald mir 2-3 Monate später dieselbe Person wieder schreibt, sehe ich den ganzen! bisherigen Dialog und auch ein Bildschirmsegment mit allen Usern, die mir hier über diese "Spontan-PN´s" geschrieben haben. Das sind viele!!!!


    Aber ich kann manchmal nicht warten, bis mich von selbst wieder einer anschreibt. Es muß doch eine Möglichkeit geben auch diese PN´s (nochmals: nicht jene die im Postfach angelegt sind) aufzurufen.