Beiträge von Drumstudio1

    Ja, der Einwand ist schon ein bisschen berechtigt. Wir sind da schon Warmduscher :)


    Aber ich finde es trotzdem legitim darauf hinzuweisen wie es im Sinne von "am wenigsten Material-Beanspruchung" und/opder längstmöglicher Produkt-Lebensdauer ohne Beeeinträchtigung(en) gemacht werden KANN!


    Und gerade die jüngeren (von denen wir hier viele haben) können dann zumindest manches an Kumpels in der Band und "helfende Hände" weitergeben. Das muß ja nicht jeder unserer Tips en Detail sein... wenn der sachgerechte Umgang mit teurer Hardware und Drums zumindest hilft, dass künftig keiner mehr Doppelpedale des Drummern in den Kofferraum auf ihre Hardware "wirft" - dann hat unser "Geschreibe" auch schon Sinn.

    Zitat

    Man trägt die Doppelfußmaschine mit jeweils einer Hand jeweils an einer Säule bei beiden Pedale. Also mit beiden Händen. Jede Hand fast eine Säule eines Pedals.


    Natürlich kann man machen was man will... :)


    Aber das ist meine Empfehlung seit 1986... wie die Zeit vergeht :B/ :B/ :B/

    Verschiedene Snarebed-Paradigmen gibt es unter den Herstellern (leider...?) wie Sand am Mehr.


    Es gibt, "angedeutete", also sehr subtile wo man 3 mal hinschauen muß um es überhaupt zu sehen... dann wiederum relativ geschmeidig verlaufende auf die Benni anspielte... oder sehr radikal verlaufende. Bei letzteren verweisen selbst! bei bestem Tuning diverse Lichtreflektionen darauf, wie skurril der Fellverlauf mehrfach "gebrochen" wird etc. etc.


    Mies verarbeitete gibt es auch... aber das soll hier nicht Gegenstand meiner Auflistung sein.

    Zitat

    Ich werds mit schleifpapier versuchen. Leider ist das optisch ungünstig, aber naja ...


    Wenn Du mit dem Schleifpapier den Gitarristen bearbeitest - dann nimm das grobe und feile dem Übeltäter die Birne ab! :)


    Im Ernst - nochmals: ich würde das Cymbal so lassen wie es ist und nicht schmirgeln. Die Gefahr dass Du verschlimmbesserst (oder konkreter Du dem Cymbal mehr schadest als nutzt) würde ich als deutlich höher einschätzen, als dass Du Deinem Cymbal was gutes tust. Aber wir sind ein freies Land. Just as you wish...

    Ganz ohne Ironie:


    Interessant um nicht zu sagen BEMERKENSWERT finde ich, dass ein Händler Dir schon die 3. gab. :B/ Wenn ich das richtig verstanden habe... ?
    Bei manchen Händlern ist schon das erstmalige (um)tauschen von Ware ein (zumindest "atmosphärisches") Problem.


    Ganz unabhängig von irgendeiner konkreten Firma oder einem konkreten Produkt:
    Wenn ich der Händler wäre bzw. jemand aus der Drumabteilung mit zumindest (vorausgesetztem) minimal-knowhow hätte ich mir die Sache allerspätestens beim 2. Mal sehr genau angeschaut bzw. genaustens geprüft ob keine Fehlanwendung bzw. Fehljustage etc. vorliegt bzw. mir Dir das Gespräch gesucht!


    Ich vermute aber stark, das hat man auch getan. Wie hat sich der Laden denn geäußert?

    Kurios!


    Mein TD10 hatte dies auch. Hörbar für mich immer wenn ich einen geschlossenen Kopfhörer anschloß. Das Brummen war sehr leise... aber eben mit gutem Equipment und absoluter Ruhe! in der Umgebung wahrnehmbar - insbesondere mit geschlossenem Kopfhörer. Es war bei mir nicht mit Kabeländerungen oder anderem Kopfhörer zu eliminieren.


    Mich erinnerte das Brummen verdächtig an das 50 Hz brummen der Netzspannung. Auch ich hatte das eingebaute! Netzteil im Verdacht. Natürlich kann ich mit der Ursache irren!

    Zitat

    Zu den obigen Posts: Ich habe mit einem TD-10 mehr als 100 Gigs gespielt - was mich immer genervt hat, war der Umstand, dass die Dynamik oben und unten beschränkt ist. D.h.: Irgendwann geht's los - leiser ist nicht; und irgendwann ist Schluss - lauter ist auch nicht. Im Spiel mit einer Rockband kein Problem - lauter geht zur Not mit dem Lautstärkeregler. Was mich nie gestört hatte, waren die Sounds - für Live haben die allemal gereicht. Auch war die 127-Midi-Stufen Dynamik nicht das eigentliche Problem, denn innerhalb dieser Abstufungen sind die Unterschiede schon so fein, dass sie vom Publikum in der Mischung mit Musik nicht wahrgenommen werden - das gleiche gilt für die Frage nach Multi-Layer-Samples oder Modelling. Alles nur Akademisch - meine Meinung. Das weitere Problem des TD-10 waren die internen Effekte, die, wenn man sie zu sehr ausgereizt hat, zu digitalen Artefakten, bis hin zu Verzerrungen geführt haben. Man musste mit Kompression, Hall etc. also sparsam umgehen - der Headroom der internen Signalverarbeitung war minimal.


    Das DDrum4 war ja schon sehr gut, denn man konnte eigene Samples verwenden, es hatte aber nicht mal so eine Effekt-Sektion. Wenn das 2Box nun also mehr kann (Effekte, 24-Bit-Sounds, ordentlicher Arbeitsspeicher - für Samples jedenfalls ausreichend für einen längeren Gig) wird es seinen Markt finden - auch als Profi-Gerät. Ich denke im derzeitigen Stadium wird sich die Firma einfach nicht die notwendigen zusätzlichen Entwickler leisten können, die die Software schneller auf einen 1.0-Status bringen. So, wie die dem Zeitplan hinterher hängen, könnte ich mir denken, dass sie wahrscheinlich schon täglich bei ihrer Bank vorsprechen müssen.


    So radikal unterschiedlich können die Wahrnehmungen und "Geschmäcker" sein. :)


    Ich hatte jahrelang das TD10. Ich fand die Kiste zum üben nett. Die Sounds schon damals passabel - aber nicht überzeugend. Snare und Toms radikal maschinengewehrartig und künstlich! Hihat völlig inakzeptabel und steril.


    Ein Bekannter hatte gar 2 mal das TD-10 stieg dann auf das TD20 um. Lud mich ein mit den Worten "klanglich deutlich besser"... ein Eindruck den ich ganz und garnicht teilte. Ist aber egal an dieser Stelle.


    Die Effekte des TD10 und Folgegenerationen waren im Gesamtkonzept der Module ein nettes Gimmick - für manchen vielleicht mehr. Ich persönlich fand nur den Roland/Boss-eigenen! AMBIENCE-Raumklang-EffEKT sagenhaft! und würde behaupten, wenn sie den in 19" Rackformat alleine auf den Markt bringen als "Drum-Ambience-Modul" würde dies wahrscheinlich ihr bestverkauftes Modul aller Zeiten. Auch für akustische Drums zum aufdicken bzw. Raumanteil vortäuschen. Diese räumliche Wirkung habe ich weder vorher noch nachher jemals mit einem wie auch immer gearteten Hallgerät und/oder Multieffektgerät erzielt. Wenn Roland es systemarchitekturtechnisch erlaubt hätte den Ambience Sound "rauszuschleifen" und auf ein Akustikdrumset im Endmix anzuwenden hätte ich mein TD-10 heute noch :)


    Die anderen Effekte egal ob Equalizer oder Kompressor fand ich (hier wirklich mal wie Broadcaster) auch eher verschlimmbessernd. Das führe ich aber weitesgehend darauf zurück, dass wenn man jene bemüht um einen Sound aufzuwerten oder aufzudicken... bei einem E-Drum sich doch eher die Frage stellt, ob die Grundsounds nicht gut genug sind bzw. dem eigenen Geschmack eben doch nicht wirklich entsprechen. Ich habe damals tagelang, wochenlang an diesen Effekten "rumgeschnippelt" und für meine Ohren (wie gesagt mit Ausnahme der Ambience-Funktion) KEINE hörbare Verbesserung erzielt. Wobei man auch sagen muß, dass Überanwendung von Effekten nicht nur bei E-Drums oftmals zu kuriosen bis hin zu "sinnentleerten" Artefakten führt. Das mit dem "begrenzten Headroom"... schwer das Roland oder anderen vorzuwerfen. Vielleicht vermutet man auf Entwicklerseite das die meisten Endkunden bei "Modulstart" SOFORT einen dynamisch "überladenen" oder "fetten" Sound hören wollen, der sie plättet. Wo der erste Kick-Tritt schon das Zwerchfell zum vibrieren bringt. Insofern war mein Eindruck das wenn der Lautstärkeregler schon auf 10 steht und die Kick schon vom Urpsrungssample selbst völlig! bassgesättigt ins Modul implementiert wurde... was soll da eine Anhebung mittels Kompressor, EQ etc. noch bringen... bzw. wohin führen? Bewußt vereinfacht!!! formuliert :-)Ähnlich wie bei "Compressed to fuck"-Aufnahmen. Wo geht es lautstärketechnisch hin, nachdem schon alle Wellen der Wavefiles am oberen Balken angelangt sind?.... "es geht zu Metallica´s "audiophiler" CD :)


    1.) Mir ist bei allen Edrums gegenwärtig und erst recht zukünftig am wichtigsten dass die Grundsounds extrem gut sind. Lieber nur 5 verschiedene Drumkits im Modul, diese aber so als "dicke" Datensätze mit vielen "Mehrfach-Samples kleiner Soundabstufung" angelegt, dass kein Maschinengewehreffekt mehr auftrifft. Übrigens weder bei der Snare NOCH BEI TOMS. Das kann ich nicht oft genug sagen. Weil ich mir wünsche, dass Roland und Yamaha etc. endlich von diesem immer weiteren Zustopfen der Module mit Firlefanz abrücken und statt der USB-Andockstation für den Massagestab der Geisha ENDLICH MAL ZUALLERERST die Steigerung der SOUNDGÜTE auf das Reissbrett der Entwickler pinnen und GANZ KONKRET: DEN SOUND BEI SCHNELLWIEDERKEHRENDEN SCHLAGFOLGEN. Solange das nicht endlich besser wird - sind mir alle hypermodernen Zusatzoptionen nicht nur egal - es ist auch eine Frechheit für jene Programmierzeit, Manpower und Entwicklungsgelder zu verschleudern.


    2.) Ja und natürlich sehnen wir fast alle für die neuen Gerätegenerationen eine offenere Systemarchitektur herbei. Die das problemlose Einbinden neuer oder eigener Sounds ermöglicht.


    Wenn die Hersteller dann noch einen Muliteffekt integrieren, dann habe ich nichts dagegen. Aber abgesehen von Hall, (Ambience - nochmal erwähnt :-)) und vielleicht! Kompressor - ist das in Anbetracht der heutigen Technik auch kein Hexenwerk mehr. Gleichwohl bleibt meine Einschätzung: QUALITÄT vorrangig bei den Sounds (vielfache Samples) walten lassen. Mit umso weniger Effektbeimischung wird der Drzummer glücklich bzw. benötigen.


    Multilayer (und vergleichbare "Techniken") sind alles andere als akademisch... sie sind der (bemühte) Versuch diese verfluchte Unnatürlichkeit (die sie sich mitnichten nur auf Dynamikstufen bezieht) die alle Edrums seit der ersten E-Drum-Generation des letzten Jahrtausends aufweisen, endlich auszumerzen und Drums (gerade bei Schlagsequenzen/Folgeschlägen)ECHTER klingen zu lassen. Und es ist wenn man das Wort akademisch schon bemühen will ein extrem logischer und folgerichtiger Versuch (es wird sicher auch noch andere geben... in der Zukunft) rational nachzubilden, was passiert wenn Broadcaster oder das Küchenstudio1 jeweils 50 mal hintereinander auf die Snare hauen oder ein Fill auf einem Tom spielen. Jeder unserer Schläge ist eben faktisch ein anderer - alle Versuche der E-Drumfirmen dies adäquat zu handeln sind bislang unbefriedigend. Teilweise wird ja damit geworben wie gut das gelöst wäre. Diese Behauptung ist frech und wird sofort Lügen gestraft, wenn man die Ohren entscheiden läßt. Insofern hoffen viele darauf das noch viel mehr mit Multilyers und alternativen technischen Lösungen gearbeitet wird um hier endlich einen Durchbruch zu mehr Realismus zu schaffen.


    Das dies im Publikum viele nicht wahrnehmen... hmmm... das ist sicher richtig. Das hindert mich aber nicht in Sachen Produktanforderung eines Drumsets meinen eigenen Wünschen und meinem eigenen Geschmack zu folgen :)


    Um ganz sicherzugehen: ich finde diverse Rolandgeräte zum Üben klasse. Empfehle diese je nach Preisangebot dafür! auch gerne. Gleichwohl sind Rolands wie diverse von den Mitbewerbern so meilenweit von dem weg was ich von einem (E-)Drumkit erwarte.


    Es ist aber fakt das Roland und Yamaha sich von Produktgeneration zu Produktgeneration verbessern. Insofern ist es völlig richtig auf Folgegenerationenn zu hoffen. Denn blöd sind diese Firmen mit Sicherheit nicht. Nur... ob sie die überfälligen Hausaufgaben schon in der nächsten Produktgeneration gelöst haben werden... werden wir sehen und hören :)


    edits: nur Rechtschreibung. Davon fanden sich viele. Inhaltlich nix verändert

    Ich würde auch zunächst schauen, ob der "Täter" eindeutig zu überführen bzw. dem Schaden wirklich eindeuetig zuzuordnen ist und dann eine "Wiedergutmachung" bzw. "Wertausgleich"
    anregen.


    Ich persönlich würde am Cymal selbst zunächst garnichts machen.


    Sollte er (der "Cymbalvernichter") hier nicht mitlesen bzw. nicht bereit sein, etwas zur Wiedergutmachung beizutragen, würde ich mich hier dahingehend äüßern, dass ich von diesem wie diversen anderen Cymbalherstellern Randkerben (vereinzelt auch recht deftige) durch "Umfallen" oder andere Kuriositäten kenne... die jahrelang keinen Riß zur Folge hatten. Schon garnicht an der Stelle der Kerbe. Nichtmal die kleinste Soundveränderung.


    Ich würde tief durchschnaufen und nach der Amputation der Finger des Gitarristen nicht überregieren... in Bezug auf das Risiko, dass Dein Cymbal genau dort einreißt.


    Ich behaupte keinesfalls das dieser Unfall folgenlos bleiben muß... nur würde ich die Wahrscheinlichkeit auch nicht überbewerten.

    Slightly off-topic:

    Zitat

    Roland Connect


    Wenn Roland clever wäre... und sich auf japanische Tugenden und ihre eigene unglaublich-beeindruckende Produktgenerationen- und Firmengeschichte berufen würde...


    ... würden sie wie Nintendo :) und andere die ganze "Historien-Library" sowie alles aktuelle und künftige Neuerungen Online anbieten zur Implementierung in künftige Connect-oder Online-Drummodule und/oder eigene andere Produktionswerkzeuge einbinden.


    Ich kenne kaum einen noch! existierenden Konzern der so viele originäre Geräte und Sounds inne hat bzw. deren Namensrechte nicht verloren hat.


    Bock auf eine Retro-Produktion mit In the "Air tonight"-Geclacker ala Roland CR-78. Lade Dir die "Original-Lizenz-Sounds" der Roland Archive ´runter und trommel diese selbst realtime ein oder bilde Sequencen in "Monotonie" :) -Abfolgen von damals.


    Lust auf TR808? Oder Synthie-Layersounds des Jupiter 4 oder 8 ?
    Oder etwas mehr Moderne ? TD 10 , TD20... TD-"Jupiter" :) ?
    Inklusive Simulation der alten Benutzeroberfläche im Display um den Neueinstieg oder das Erinnern zu erleichtern.
    Vieles wäre möglich!


    Ich persönlich mag bei Edrums zwar nur möglichst realistische Akustikdrum-"Simulationen". Aber auch da könnte man die neusten Drummodelle, Samples etc. ja auch Online bzw. via "Connect" anbieten. So wie es 2Box wohl auch vorhat...


    ... nur so gedacht...

    Zitat

    Lieber auf alle nen Emperor oder evans G1


    ???


    Emperor entspricht aber Evans G2 - nicht G1 !!!


    8" Toms sind bei diversen Drumsets knifflig zu stimmen. Die Gründe führen hier etwas zu weit... .


    Ich stimme im Zweifel das 8" Tom auf seinen bestmöglichen (tiefsten) "sauber/rein" klingenden "Grundton" und bin im worst case bereit, auf eine schöne tonale Abstufung zu den Toms 10" und 12" zu verzichten. Andere hingegen sind bereit den bestmöglichen Ton den das 8" zulassen würde eher ein Stück weit zu opfern, WENN NUR eine schöne tonale Abstufung mit den fopllgenden Toms erreicht wird.


    Im Idealfall erstrecht man beides - aber man kann beides je nach Set bzw. Modell nicht immer haben. Mitunter braucht es in der Realität einen Kompromiß.


    Ob Doppelllagig oder einlagig beliebt dem Geschmack. Ich persönlich würde nicht zweillagig und zusätzlich am Rand verklebt bei so einem kleinen Aschenbecher einsetzen wollen, da ich eine gewisse Offenheit an Sound mag. Aber verboten ist es natürlich nicht.

    Sehr viele 8" diverser Firmen und selbst mancher Hochpreisserien lassen sich tatsächlich leider NICHT sehr flexibel stimmen. Konkreter möchte ich nicht werden.

    Es ist wie verhext. Ich kann die TV Seite nicht öffnen.


    Obwohl diesen Rechner hier diverse Personen rund um die Uhr nutzen und seit Jahren tausende Seiten aufrufen, erhalte ich stets bei dieser Seite eine Fehlermeldung die ich vorher noch nie gesehen habe:


    Es kommt eine Microsoft-Explorer Meldung in grauer "Box"! mit folgendem kuriosen Text:


    Die Internetseite http://www.drumsolos.tv/ kann nicht geöffnet werden.
    Vorgang abgebrochen


    Diese Fehlermledung hatte ich noch nie. Ich stehe vor einem Rätsel. Sie kommt immer wieder bei der Drumsolos Seite.


    Irgendwer einen Tip parat?

    Shit happens!


    Der Zoom bietet 10 Tasten in der Control-Section. Jeder sind diverse Untermenüs zugeordnet. Es sind genau jene Tasten, deren Druckpunkt ich oben kritisiert hatte bzw. die an "Blutentnahme aus der Fingerkuppe" erinnern.


    "Alle" hatte ich ausgiebigst getestet/aktiviert. Zig Aufnahmen mit der Kiste durchgeführt. Bis auf eine Taste: "Tool". Diese hatte ich nicht aufgerufen. Bzw. als diese am ersten Tag bei first-pressing nix anzeigte "vermutet" ich müsse über die Anleitung bei "Tool" noch irgendetwas anderes finden, damit diese ihre Inhalte preisgibt.


    "Tool" wird benötigt um in die Untermenüs zu kommen für
    - Gitarren und Basstuner-Funktionen
    - Datumeingabe
    - für die USB-Synchronisierung mit einem 2. R16 Gerät um 16 Spuren im Verbund aufzuzeichnen
    - Metronom-Funktion


    Über die Wochen hatte ich das vergessen, dass beim ersten Inbetriebnehmen die Taste nix aufrief. Es gab auch keinen wirklichen Grund sich mit dem obigen Zeug zu beschäftigen da ich diese
    Funktionen eigentlich nicht brauche. Deswegen habe ich diesen Taster auch nie mehr aktiviert.


    Aber heute dachte ich... "naja, das Datum kannst Du zumindest mal einstellen und auch mal schnell die "Tap-Tempo Funktion" des Metronoms testen.


    Potzblitz! Just diese Taste... funktioniert bei meinem R16 überhaupt und grundsätzlich nicht! Keines ihrer zugeorndeten Menü ist aufrufbar. Egal ob ich soft, fester oder fester drücke. Alle anderen 9 springen sofort wie beschrieben in das erste der ihnen zugeordneten Menüs. Die verfluchte "Tool"-Taste hingegen ist wirkungslos und tut genau NICHT DAS was in der Anleitung steht. Nach zig Versuchen, An- und Ausschalten etc. etc. habe ich nun aufgegeben.


    Mein R 16 ist somit offensichtlich defekt. Das ist ärgerlich... wobei ich hier noch nicht sicher bin, ob die mir als zu ungemütlich, "Spielzeug-like" erscheinenenden kleinen Schalter wirklich schuld sind oder was anderes nicht stimmt.


    Anyway... ich hoffe das große T tauscht mir mein Gerät schnell aus, denn um schnell Ideen aufzuzeichnen macht die Kiste richtig Spaß!

    Ich muß auch gestehen:


    ... den Burschen würde ich mir live eher anschauen als 95 % aller Purple Coverbands.


    Ich wage schon jetzt zu behaupten, dass der Mann Kult wird.... vorausgesetzt es ist kein Fake... den ich aber nicht entdecke.
    Da erhält der Begriff "4-Four-Independance" seine ULTIMATIVE BEDEUTUNG bzw. Steigerung!


    Ich finde das Ding neben der tollen Unabhängigkeit einfach auch wirklich sympathisch transportiert. Und nicht so "Musikerpolizei verbissen".

    Zitat

    Generell, testen ist die beste Alternative, allerdings hat zb. Schnelligkeit nichts mit dem Pedal zu tun...sondern mit den eigenen Fähigkeiten!



    Zu zweiterem: "Jein"
    Ganz so simpel ist es nicht. Es gab und gibt immer mal wieder Fußmaschinen die es dem ambitionierten Drummer deutlich leichter machen schneller zu werden. Oder gar noch schneller.

    Die Tatsache das manche! interstellar-befähigte Drummer in der Öffentlichkeit die Bedeutsamkeit von High-End-Maschinen herunterspielen... oder ihre Zuneigung zu einem "8-Stündigen" Warmup-Workshop höher bewerten als das inbvestieren von Zeit in das "Tunen von Drumhardware"... ist absolut weder richtig noch falsch. Sondern stets auch mit ihren PERSÖNLICHEN PRIORITÄTEN und Vorlieben zu begründen. Natürlich kann man sagen "der Erfolg gibt ihnen Recht"... und doch bleibt es eine Sichtweise von vielen. Schon garkeine absolut-gültige, da man eben auch extrem erfolgreiche Musikanten findet die sich sehr intensiv auf ein neues, spezifisches hoch-technisches Modell einstellen und altes Equipment verabschieden, um ihr (individuelles) spieltechnisches Maximum zu erreichen.

    Überspitzt formuliert :-): Jedem von uns stet es frei sich bei der Olympiade für die 200 Meter Freistil im Badeanzug unseres Ur-Opas anzumelden.

    Ich behaupte (wiederum eine persönliche Sichtweise) dass es durchaus Pedale gibt die schnelles Spiel leichter machen. Nur neigen viele von uns vielleicht dazu das Ausmaß der Vorteile des noch-neueren, eventuell noch teureren zu überschätzen... oder die Relation was viel üben mit einem passablen, anderen (womöglich älteren) Pedals auch schon möglich macht zu unterschätzen.


    In der hier diskutierten Preisklasse gibt es 3-4 knallharte Mitbewerber. Und da wird es wirklich schwer zu definieren wer besser ist. Insofern entscheiden da eher individuelle Befindlichkeiten und die Drumcommunity wird hier niemals zu einem einstimmigen Urteil kommen können. Ich vermute das wollte Die Happy möglicherweise auch andeuten.... (?)

    Zitat

    Sorry, wem die Fussplatte bricht sollte mal über seine Spielweise nachdenken. Persönlich habe ich meine 5002 seit 1998, noch nie eine Platte gebrochen!!!



    Das halte ich als "Statement aus dem Bauch heraus" zunächst für nachvollziehbar... aber eben mit etwas nachdenken... doch für gewagt.

    1.) Fände ich etwas mehr Zurückhaltung in Bezug auf firmenassoziierte Begehrlichkeiten in diesem Forum für sehr wichtig.

    Deswegen antworte ich auch ausdrücklich nicht in Bezug auf eine Marke. Sondern generell - ja klammere jene Marke und auch das genannte Modell bei untenstehenden Bemerkungen explizit aus! Kategorisch!

    2.) Kenne ich durchaus auch Leisetreter (eher softe Spieler) die mit einer Pedalserie eines anderen (hier nicht genannten - nunmehr "Vintage" Herstellers) auch 2-3 Fußplatten durchtraten.

    Bevor wir ganz individuelle Erfahrungen skizzieren (die in aller Regel ohnehin eher anekdotischen Wert haben) sollte man vielleicht daran erinnern, dass Materialermüdung, "Lufteinschlüsse" oder ganz allgemein formuliert: schwankende Material- und schwankende Produktionsstandards und manchmal noch simpler und bereits ganz frühzeitig in der Produktentwicklung: fehlerhaftes Enginieering mehr als genug denkbare Ursachen für brechende oder versagende Hardware liefern können.

    Aber auch spieltechnisch habe ich mit allzu schnellen "dogmatischen" :) Aussagen ein riesen Problem. Gerade in der uns interessierenden Industrie sind viele schnell bemüht tendenziell - bis fast schon grundsätzlich! bei Mängeln die angeblich "falsche Spielweise", "falsche Technik", "Fehler des Anwenders" ins Feld zu führen.

    Ich halte das in vielen Fällen für ein Totschlagargument, das eine ernsthafte Diskussion oftmals im Keim erstickt. Und damit in manchen Fällen auch einen beiderseitigen ERKENNTNISGEWINN bzw. offenen Dialog und Erfahrungsaustausch verunmöglicht.

    Das interessante ist: das ab einem gewissen Status eines Drummers (das kann sich auf sein Drum-Können beziehen - muß aber nicht, kann sich auch auf nackte Verkaufszahlen seiner Bands, seinen Kultstatus etc. etc. gründen) keine Firma mehr traut dessen Spielweise oder dessen Technik zu kritisieren oder in irgendeiner Form in Frage zu stellen.

    Ein Drumkollege (nur ein exemplarisches Beispiel von diversen) mit einem fetten Endorsement mit einer Marke mit der ich nichts zu tun habe tauscht während einer Tour mehrmals im Rotationsverfahren seine Crashes aus. Er hat jedes stückzahltechnisch "mehrfach" und er möchte so die aufgrund seiner (in vielen und meiner Augen und Ohren: tollen!) aber extrem kraftvollen Spielweise die Rißauftretenswahrscheinlich während einer Tour dadurch mindern. Ob das Sinn macht soll hier nicht das Thema sein...

    ... sondern das ihn von Firmenseite dafür keiner kritisiert. Weder für seine Spielweise noch seine Technik. Warum auch: es wäre in Bezug auf sein Können, seine Technik und seine jahrelangen Erfolge und seinen Bekanntheitsgrad geradezu lächerlich.

    Hier liegt wiederum eine gewisse Ungerechtigkeit:
    Ab einem gewissen Status wird keiner mehr für Ausfälle des Materials verantwortlich gemacht. Jede Eigenheit wird als Stärke oder Ausdruck - oder Individualität beklatscht.

    Im Kontrast: bei Drummern insbesondere jungen oder jenen mit (unterstelltem) Amateurstatus (auch da haben wir nachweislich sensationelle und allzu oft unterschätzte Musikanten) wird schnell "ehrabschneidend" gekontert: "Falsche Technik", "ändere Deine Spielweise", "bist ein Zerstörer" etc.

    Natürlich bestreite ich keinesfalls, dass diverse Drummer ihre Kräfte ineffektiv einsetzen. Es gibt nichts schöneres als im Rahmen von Drumunterricht jene Drummer zu einem viel effektiveren und energetisch-sinnvolleren Drumming anzuregen und dann auch die sich einstellenden Erfolge von Woche zu Woche zu beobachten.

    Aber: wir sind eben nicht alle gleich. Wer 2 Zentner auf die Waage bringt stellt (auch ganz ohne jede Technik - aber auch mit der besten!!! Spieltechnik) ganz andere Anforderungen an seinen Hocker als ein "Schnakenhals" (Gruß an einen netten Kollegen).

    Wer energetisch-kraftvoll gespielten Kickdrumsound liebt, vielleicht sogar auch Ultra-Low-Tuning bei der Kick bevorzugt und erst durch das fest!!!! hineintreten das Fell eine massive Dehnung erfährt die es erst dadurch "auf die gewünschte Tonhöhe treibt" und erst so den angestrebten Klang entfaltet, wird völlig andere Kräfte auf die Maschine einwirken lassen, als jener, der soooo soft tritt, dass er eine überreife Birne zwischen Fuß und Pedal legen kann - Kickfiguren sauber ausführt und trotzdem die Brine nicht zum matschen bringt.

    Auch wenn wir alle 2 Arme und 2 Beine haben und gewisse physiologische Prozese identisch (scheinen): Wir sind es eben in Sachen Konstitution und über unsere Gliedmaßen transportierte/"kanalisierte" Energie und Impulskräfte eben NICHT identisch. Selbst dann nicht, wenn wir alle dieselbe von "Bodo Bayer" :) favorisierte Technik(en) und Spielweisen erlernen würden. Die Materialanforderungen wären aufgrund unserer unterschiedlichen Physiognomie trotzdem UNTERSCHIEDLICH.

    Ich bin wie die meisten überzeugt davon dass es diverse Techniken und Spielweisen gibt, die sehr effektiv für eine Vielzahl von Menschen schnelle(re) Erfolge bzw. den (variablen) Ausdruck am Instrument fördern bzw. unterstützen können.

    Ich bezweifle aber das jeder Mensch/Musiker mit der selben Technik oder Spielweise glücklich wird bzw. seiner "individuellen Statur" entsprechend ideal Ausdruck verleiht.

    Und ja... ich kenne Drummer die wie mit einem Klumpfuß atemberaubend Bassdrum spielen. Es sind nicht viele... zugegeben. Aber es gibt sie.


    Somit muß wenn man die Konzeption von Drumhardware ernst nimmt in den diversen Produktionsabschnitten (von der Planung bis über die Fertigung) auch Extreme und "humanoide Außreißer" :) berücksichtigen (was zum Beispiel vielen asiatischen Drumhocker-Produzenten immer noch schwerfällt viele unserer heimischen Gewichtsklassen zu bedenken) und auch temporäre Wandel im Drumming.


    Man stelle sich nur mal energetisches "Cozy-Powell-Style-Drumming" bei einem Vintage Drumkit von 1925 vor... ich vermute, da wäre nicht viel übrig geblieben... außer Kleinholz!


    edits: only Rechtschreibung