Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Mapex aus Taiwan, tauchten in frühen Neunzigern auf, bevor sie eigene Drumsets herstellten, machten sie Teile für andere Firmen


    Witzig, genau darüber philosophierten Jürgen K. und ich beim Kreppel am Küchentisch zu Buchschlag am vergangenen Sonntag. Über Mapex und KHS und ob sie in Taiwan sitzen oder in China.


    Für mich ist Mapex vorrangig! assoziiert mit China. Denn dort wird gefertigt! Ob ein KHS-Firmensitz (die Mapex-Mutter) postalisch in Taiwan angesiedelt ist oder eventuell noch ein Entwicklungs- und Ingenieurbüro, womöglich Teile der Administration etc. da hat... das ändert für mich nichts an der Produktionsstätte und dem "Made in China"-Siegel auf den Drums. Das meine ich ganz nüchtern, denn China holt jedes Jahr weiter auf... und etwaige Vorurteile werden eines Tages sowieso überholt sein.


    Aber nochmals: schon mit Deiner kleinen Auflistung Baschtii sorgst Du (natürlich unfreiwillig) für mehr Verwirrung als für Aufklärung. Belegst damit aufs neue EINDRUCKSVOLL wie viel schwerer! Dein Thema in einer Übersicht umzusetzen ist, als Du es bislang vermutest.


    Die Verwirrung um reale oder angebliche Firmensitze! in Japan, Taiwan, China etc. im Unterschied zu den realen Produktionsstandorten!, betrifft natürlich sehr viele (auch sehr namhafte) Firmen und ist keinesfalls als Vorwurf zu sehen. Nur würden diverse Personen sich (auch in der Drumindustrie) eher schwertun Mapex als "klassische" taiwanesische Firma zu betrachten.

    Muß man real mal testen. Ich bin irre gespannt.


    Bestätigt fühle ich mich in meiner These vor 2-3 Jahren hier aufgestellt, dass die großen Japaner, den Axis Boom nicht unkommentiert hinnehmen werden. Man läßt sich so ungern ein Kuchenstück vom Teller nehmen. Wow - genau dieser Konter erfolgte nun. Etwas später als von mir erwartet, aber sicher wollte man Axis, Trick und 1-2 andere genauer analysieren und eventuell sogar toppen.


    Tja... wird nur spannend wie viel teurer als die Eli das dämonische Pedal wird. Wie wäre es mit dem doppelten? Das wäre heftig.
    Wenn Pearl clever ist, tun sie genau das NICHT, sondern machen einen Killer-Preis (natürlich immernoch über der Eli), der Axis die Sorgenfalten bis zum Hintern zieht.


    Wird spannend. Die Marktinszenierung der Website mit dem Countdown war süß bzw. gelungen und auch dem wichtigen Thema (für Massen! junger Drummer spielt die Pedal-Olympiade eine superwichtige Rolle) und der langen Entwicklungszeit sicher angemessen.

    Pressroll


    Hoffentlich hast Du meinen Beitrag nicht als "Pro-"Billighocker interpretiert :) ? Denn genau das ist er nicht.
    Ich liebe auch schwere Sitze und verwende auch diese! Aber eben auch andere!


    Es finden sich aber darüberhinaus diverse Hinweise dass Haltbarkeits-Probleme und sonstige über viele Produkte und Preisklassen hinweg auftreten. Natürlich statistisch seltener (wie erwähnt) - deswegen zahlen wir ja auch mehr! Aber es gibt eben leider auch diverse massive Hocker (und teure) die Schwächen haben können. Ich werde eines Tages sicher mal aus meinem "Fuhrpark" und dem der Kollegen berichten.


    Die Gußteile die Du ansprichst sind leider kein genereller Garant für Qualität (eben genau da auch diese diverse miese No-Namer oder schlechte OEM´s längst verwenden bzw, designtechnisch kopieren! um Wertigkeit vorzutäuschen). Darüberhinaus bedeuten auch Gußteile nicht per se dass manche Konstruktions- und mechanischen Wirkprinzipien, die manche Designabteilungen erdachten, auch mit Ihnen in der Praxis funktionieren. Das ist mein Hauptkritikpunkt: diverse Hocker sind nicht alltagstauglich!


    Zur Sitzposition habe ich mich bewußt nicht geäußert, da diese eher eine Rolle bei der Entscheiodung für oder gegen Sattel bzw. Rundsitz spielt. Und für das oben angesprochene Thema eigentlich nicht den entscheidenen Einfluß hat. Ich sitze auch nur auf dem vorderen Viertel/ maximal ein Drittel des Sitzes! :)


    Edits: nur Rechtschreibung. Inhaltlich nix geändert

    Entgegen der weitverbreiteten These, dies sei bei teureren "nicht möglich" - hier nur der Hinweis: es passiert auch. Natürlich statistisch seltener - und wenn, dann meist nach längerer oder deutlich längerer "Lebenszeit"... ähm Nutzungszeit!


    Trotzdem ist mir bis heute unerfindlich, welches "Qualitätsniveau" eine Vielzahl von Herstellern (allen voran diverse No-Namer aber auch große OEM´s) bei ihren Hockern walten lassen. Im Bürobereich wären die alle durch Schadensersatzklagen längst Geschichte! Aber im Musikerbereich ist es ja offensichtlich wurscht wer sich das Kreuz bricht. Eigentlich eine Frechheit!


    Wie schon an anderer Stelle bemerkt, verweise ich nochmals gerne an die Möglickeit nahezu jeden Hocker schneller kaputt zu bekommen. Ich erlebe das seit Jahren bei vielen Schülern. Der Sprung oder das von oben FALLENLASSEN auf den Hocker verkürzt dessen Lebensdauer dramatisch! Dies hat ganz sicher mit der Impulsenergie zu tun. Also das so ein Fallenlassen die Belastung auf den Hocker kurzzeitig massiv erhöht... macht man dass dann oft... beliben Schäden nicht aus. Wir alle machen Fehler: früher (in jungen Jahren) hatte ich mich auch mal auf einen Hocker ´draufgestellt. Eine Woche Später brach das Gußteil - unter der Sitzfläche - sicher auch kein Zufall!


    Mein Tip seit Jahren: "stell Dir vor du hast 2-fache Hüftathrose und Gicht in den Knien, dann kannst Du auch nur ganz langsaaaaaam vom Stand in die Sitzposition auf den Hocker". Das klingt idiotisch aber durch ein ruhiges Platznehmen! und nicht-hektisch-übereiltes Draufspringen kann man bei seinem Hocker immens die Lebenserwartung verlängern (ich habe meist 8 - 10 diverser Preisklassen parallel in Nutzung). Dann halten auch diverse Hocker der 50 - 100 Euro Klasse deutlich! länger. Trotzdem offenbaren diese oftmals schon werksneu aus dem Karton heraus, untenstehende Mängel... Nicht selten mehrere in Kombination!


    Beim Hockerkauf würde ich auf folgendes achten:
    1.) Ist die Sitzfläche 100 % korrekt austariert? Wenn nicht, dann den Hocker im Laden lassen - also NICHT kaufen. Denn schon ein leicht schiefer Sitz wird bei einer Vielzahl von Drummern ( auch bei jungen) nach längerem Spiel "Bandscheibenstreß" und Rückenprobleme auslösen oder diese verstärken! Eine leicht schief austarierte Sitzfläche ist keine Lappalie, wie mancher vielleicht zunächst vermutet.


    2.) Haben die Streben schon im Neuzustand Spiel... ? Sind die Nieten korrekt angebracht und scheinen diese haltbar? Wie gerne würde ich hier die garnicht kleinen OEM´s nennen, die das auch bei ihren teureren Modellen nachweislich sehr oft immer noch nicht hinbekommen.


    3.) Ist es möglich die Sitzfläche wirklich (WIRKLICH) zu fixieren. Manchen Drummern ist das nicht wichtig... dann können sie den Check lassen. Anderen Drummern, ich gehöre dazu, ist dies sehr wichtig, dass sich die Sitzfläche beim Drumming je nach Körperbalance nicht nach links und rechts mitbewegt. Es gibt diverse Firmen! die über Modelle und Produktgenerationen hinweg von günstig- bis teuer dieses eigentlich simple Problem, nicht gelöst bzw. konstruktionstechnisch MANGELHAFT umgesetzt haben. Will heißen: man arretiert die Sitzfläche auf der Spindel oder Stange im Glauben er ist fest. Nach 2 Minuten Drumming dreht sioe sich doch wieder!


    4.) Läßt sich der Sitz komfortabel genug in der Höhe einstellen (die ideale und individuell einzustellende Höhe ist eine Kernvoraussetzung für ein langes und ermüdungsfreies Drumming unter Wahrung unserer Gesundheit) und bleibt er dauerhaft in dieser Einstellung!


    5.) Wackelt die Sitzfläche? Ich wiege ca. 66 Kilo. Immer wieder erstaunlich wie viele Sitze keinen stabilen Sitz austariert zulassen. Will heißen "Unbenutzt" sind sie gerade... nimmt man aber platz und trommelt fangen sie an zu schaukeln.


    Fazit: Drumseats sollte man durchaus nicht nur kurz anschauen sondern Probesitzen! Und zwar das spezifische Modell bzw. genau JENES EXEMPLAR!, das man auch kaufen möchte. Bei Versand natürlich schwierig - insofern finde ich gerade bei Sitzen den Besuch und KAUF! beim Shop vor Ort wesentlich sinnvoller.


    edits: einen nicht unwesentlichen Punkt für den Sitz-Kauf-Check ergänzt! Dann noch 2-3 mal Rechtschreibung. Sonst nix verändert.

    Risse am Cymbalhole sind insbesondere im Schul- und Jugendsetting durchaus öfters auf falsche Anwendung zurückzuführen.


    Der Leitsatz mit dem Materialfehler gilt bei erfahreneren Nutzern, die in aller Regel die Cymbals
    a.) Sachgerecht einsetzen (Thin Crashes nicht in Sachen Schlagimpuls überfordern)
    b.) dieses superfrei und weitestgehend ungehemmt schwingen lassen. Also die obere Flügelschraube (fast) nur lose aufliegt.
    c.) Die Kunsstoffhülser um den Mitteldorn stets! vorhanden! ist und auch Mitteldorn wie Kunststoffhülse nicht zu dick in Relation zum Cymbalhole sind. Das Cymbal also auch hiersehr frei schwingen kann.


    Gerade im Schul- und Jugendsetting (wenn also auch häufiger unerfahrerene oder impulsivere Personen "draufhauen"), finden sich oftmals Crashcymbals die nicht frei genug ausschwingen können. Also die Flügelschraube mitunter viel zu fest angezogen wird. Im Worst Case auch noch die Cymbalkunststoffhülse längst verloren ging und Metall (das Becken) auf Metall (die "Feile" - nämlich der Mitteldorn samt Gewinde) reibt! In diesen Fällen ist das Einreißen am Loch nicht per se oder übereilt auf Materialfehler zurückzuführen.

    Korrekt!


    Ich mache das seit Jahren mit identischer Mikrofonierung standartisiertem Equipment etc. So sehr es mich schon lange "juckt" sowas zu veröffentlichen - es geht nicht, da so etwas streng genommen nur eine völlig von Firmen unabhängige Person tun sollte.


    Fest steht: das gerade mit Close-Mike-Aufnahmen mitunter gravierende Unterschiede von Drumsets - auch die teilweise wirklich auffallenden Unterschiede zwischen Sets in einer Preisklasse (wer ist klanglich besser!) aufzeigbar wären. Denn es ist weit seltener "Geschmackssache" als allgemeinhin vermutet.


    Die oft vielgepriesenen Hörvergleiche in Shops scheitern oftmals (ohne dass es manchem Drummer bewußt wird) aufgrund:
    - nicht identischer Größen
    - nicht identischer Befellung
    - nicht identischen Tuning
    - nicht identischer Position des Sets im Raum! Mit unter den wichtigsten Faktoren überhaupt - und in Shops garnicht zu realisieren.
    - "Vorprägung" des Kunden durch den Verkäufer: "Hör Dir diese geniale Bass an, die schiebt ohne Ende, da kannst Du diese hier im Vergleich vergessen!"
    etc. etc.


    Über kurz oder lang wird sowas kommen - gerade hier im Forum! Wer das dann macht, wird die Zeit zeigen. In jedem Falle sollte es meiner Meinung nach unbedingt eine Person OHNE JEDE FIRMENBINDUNG SEIN.


    Wenn das eines Tages wirklich standartisiert und nüchtern-sachlich gemacht wird, würde die "Industrie" wahrscheinlich "erbeben" - da es nicht wenige Firmen gibt, die selbst keine umfassenden Audio-Labor- und/oder sonstigen standartisierten Hörvergleiche anstellen. Stattdessen sinnfreierweise mehr Zeit auf die Klangattribut-Beschreibung in den Broschüren durch ihre Marketing-Abteilung aufwenden (das feilen an Texten) als im A-B Hörvergleich durch geschulte Ohren wirklich relevante Klangunterschiede empirisch nachzuweisen bzw. diese anzustreben und zu verfeinern.


    Wie gesagt mittels wirklich nüchterner, streng standartisierter Vergleiche können teilweise deutliche Unterschiede die bestehen aufgezeigt werden. Man kann faktisch den Vorsprung mancher Firmen (meist aber nur einzelner Produkte bzw. Produktsegmente) nachweisen.

    Zitat

    Und ich sollte vielleicht nochmal erwähnen, dass wir keinen HiFi-Sound wollen, sondern einen eher bodenständigen, wuchtigen, zu langsamem Doom Metal passenden Klang.


    Und das finde ich super! da ich den Standard-angetriggerten-Metal-Drum-Sound der mitunter genauso steril daherkommt wie manche Techno-Produktion, nicht mehr hören kann. Sehr schön, wenn Du da mit Deiner Band einen anderen Weg gehst. Daumen hoch!

    Ich tappe auch im Dunkel.


    3 Dinger fallen mir auf.


    1.) Die extreme Snare & Bass Panorama-Einstellung
    2.) Das Phasen! bzw,. der Sound als hätte der Tonkopf eines Tapedecks die falsche Spurlage.
    3.) Entweder halluziniere ich oder ich höre noch etwas. Da clickt! manchmal was. Trittst Du bei manchen Snare Strokes die Hihat mit - und bei anderen nicht? Ich meine das garnicht stilistisch, natürlich kann man das als Drummer tun. Nur wirkt es bei mir am PC- Billigmonitor störend - und erinnert im Klang eher an ein Mausclicken und bringt irgendwie eine Unruhe :)


    Es wundert mich sowieso das man (wenn es die Hihat ist?) sie bei dieser Aufnahme hört, da die Snare recht kraftvoll gespielt klingt und selbst die Crashes sich "volumetechnisch" eher im Hintergrund abspielen. Insofern für mich erstaunlich, dass der Hihat-Chick-Sound überhaupt durchkommt.

    Ich war gestern beim Bildschirmtext ´drübergestolpert und dachte "das ist ein Aprilscherz" oder jemand wurde falsch zitiert. Ich halte das für weitestgehend undenkbar.


    Wie wäre es mit Joey dem Slip-Knoten? Der paßt ja fast noch besser. :)


    Coverdale und Hughes wären allerdings prima! Vielleicht könnte Lars Ulrich die Blackmorsche ("morsch", dass bedeutet doch was :) Gitarre zertrümmern. Dann sind alle glücklich. Er wird im Line-Up gelistet und stört die feine Musik nicht.


    Nein, nein ohne Ian Paice am Drumset geht es nicht!


    Was ich mir vorstellen könnte wäre Deep Purple and Friends oder sowas. Das halte ich nicht für ausgeschlossen, dass mal eine kleine Special Tournee kommt, wo sich dann für gewisse Songs mal Gäste auf der Bühne einfinden und das Staffelholz... ähm ich meine die Sticks weiterreichen. Ähnliches gab es im Purple Umfeld bzw. bei speziellen Gigs einzelner Musiker immer wieder mal.


    Warum da dann allerdings Lars dabei sein müßte...? Da käme man selbst dann noch in Erklärungsnot, zumal der Lars U. die Heavy-Soul-Funk-Phase von Purple sicher am wenigsten schätzt. Da würde Chad Smith schon wieder besser passen...


    ... ich halte es immer noch für einen Witz bzw. ein gaaaaaanz theoretisches Gedankenspiel.


    Apropos - wann steigt endlich Ricky King bei "Blackmore´s Night" ein?
    http://www.rickyking.de

    Aber psst: dieses Insiderwissen liest man erst Morgen beim Bildschirmtext :) Brandheiß, diese Info!

    Ich teste die Dinger einfach mal... in naher Zukunft. Meine einzige Sorge ist da, dass sie einen weichen Holzkessel irgendwie oberflächlich etwas andrücken könnten.


    Testen würde ich dieses Prinzip durchaus gerne mal.

    Thanks für die lieben Hinweise.


    Bei den Sonor-Teilen, die ich auch als Katalogabbildung "rumfliegen" habe, war da aber zögerlich bzw. etwas skeptisch, da die ganz anders aussehen als die Locks, die ich früher mal hatte. Aber ich nutze jetzt diesen Hinweis und kaufe die! Vielleicht sind sie einfach besser bzw. bewußt anders designed als dass was es vor 10 + X Jahren gab.

    Thanks, den kenne ich auch - da kam mir die Website aber seit langem sehr verwaist vor. Prinzipiell unterstütze ich auch lieber reguläre! Musikalienhändler.

    Wer weiß welcher Laden noch Lug Lock oder vergleichbare Nylon-Produkte zum verhindern des Verstimmens der Spannschrauben führt.... ?



    Wichtig: ich suche KEINE Kontermuttern ala IAN PAICE Snare, auch KEINE speziellen Unterlegscheiben - sondern Systeme, die die Position des Stimmschraubenkopfes! fixieren bzw. "einklemmen". Bitte mir auch nicht von diesen anderen Systemen vorschwärmen... :) ich kenne diese.


    Wer weiß von einem Händler bei dem Lug Lock oder vergleichbares noch rumliegt?

    Die Drumherstellungszeit ist nicht nur je nach Hersteller verschieden... auch mitunter je nach Hersteller in Bezug auf den jeweiligen Produktions-Standort der Serie (also in welcher Fertigungsstätte die Serie gebaut wird), in Bezug auf diwe Preisklasse und die jeweilige Oberflächenbehandlung bzw. ob es spezielle Trockenräume, etc. etc. gibt.


    Es ist nur allzugut vorstellbar, dass die Kessel eines Sets (z.B. höherer Preisklasse eines wertigeren Herstellers) die 8 + X mal lackiert und wieder nachpoliert wird - schon deutlich mehr als die ein oder andere Stunde in der Herstellung benötigt. Aber eben auch innerhalb von Customkits ist es nur logisch das nicht immer eine identische Produktionszeit besteht. Dafür sind nicht nur die Custom-Konzepte der Hersteller viel zu unterschielich: mancher definiert Custom als das Wählen einzelner (von der Firma vordefinierter BAUSTEINE oder Inkredenzien) andere ermöglichen bei Custom nahezu alles denkbare. Bis hin zum Foliendruck einer vorher vom Drummer eingereichten photorealen Graphik!


    Insofern sind selbst unter dem Custom-Begriff keine Allgemeinaussagen möglich.


    Kleines Randdetail (nicht mal Custom)- aber durchaus Beleg wie aufwendig gewisse "Specials" eines Produktes sein können:: Bei Tama wurde ich Zeuge wie ein netter und bestens gelaunter Mitarbeiter per Hand! die Inlays für die XXX-Kits in die mittige dafür vorgesehene "Kesselausbuchtung" einklebte. Und zwar jeweils 3-4 Millimeter sorgfältig mit Klebstoff bestrich und dann dieses Millimeterstück per Hand einpaßte - dann für dieses! gerade eingepaßte Millimeterstück etwaig rausquellenden Klebstoff rechts und links von der Einpaßstelle mit einem Tuch abwischte! Hier kann sich jeder ausmalen, wie lange der an einem einzigen Kessel - erstrecht ab 16" inch aufwärts zubringt. Und nochmals: das ist ja nur eine Detailstufe der ganzen Kesselherstellung - die noch dazu für tausende andere Drumserien und Marken garnicht existeirt, da die meisten ja kein Inlay haben.


    Kein Mensch kann irgendwie allgemeingültige Herstellungszeiten nennen. Teilweise gehen Mitarbeiter auch regelerecht "auf die Suche" nach ehemals beliebten Folien, eben weil sie ein Endorser oder zahlungskräftiger Kunde plötzlich bei seinem Custom Set haben will. Auch das kann alleine Wochen der Recherche verschlingen.


    Sicher kann mal ein Hersteller mal Serienbezogen oder gar Modellbezogen gewisse Angaben machen, aber niemals über Serien, Produktionstandorte oder gar Firmen hinweg - quasi allgemeingültig. Dat gibbet nit. Und nochmals die Custom-Konzepte der jeweiligen Hersteller sind durchaus unterschiedlich. Und ist die Brieftasche des Kunden ganz weit geöffnet, oder erfreut man sich guter Kontakte, dann wird plötzlich auch mal was customized was sonst nie Erwähnung findet bzw. bislang garnicht im Custom-Konzept des betreffenden Herstellers aufgeführt wurde.
    :)


    edits: inhaltlich garnix verändert. Ein "r" zuviel, ein "s" zuwenig.

    Ganz sachlich und ohne jegliche Wertung:


    Ich denke "Taiwan-Maple" ist eine weitere Wortkreation, die irgendwie andeuten soll, dass es nicht aus Kanada oder den USA importiertes Ahorn ist, wie es weltweit seit vielen, vielen Jahren diverse Hi-End-Sets nutzen. Insofern positiv, dass Endkunden hier nicht direkt (wie leider bei diversen Ebay-Anbietern oft üblich) an der Nase herumgeführt werden.


    Man andererseits aber nicht den mittlerweile etwas "belasteten" Begriff "Chinese Maple" verwenden will - der nicht selten für passable oder zumindest annähernd taugliche Drumsets steht - mitunter (im Worst Case) aber auch für Low-End Zeug.

    :)


    "Die Antwort auf alle Fragen ist 42"


    So sehr ich ringe dem Starter eine faire (ohne Ironie) Antwort zu geben - ich kann es nicht.


    Niemand kann das, da kein Mensch der Welt Dein Ansinnen umsetzen kann. Es würde den Rahmen einer Diplomarbeit bei weitem sprengen - und wäre sobald diese geschrieben, wäre schon wieder veraltet weil:


    a.) jahrlich oder 2-jährlich wieder Updates jeder Serie fast jedes Drumherstellers auf den Markt kommen
    b.) Firmen und/oder Brandnames sich umbenennen auf dem Markt auftauchen oder verschwinden (Aufkauf, Investorenwechsel, Konkurs, Steuerflucht, Abriß etc.)
    c.) an dem Qualitätsmanagement und den Fertigungsprozessen/Produktionsstätten nahezu permanent gerarbeitet wird. Nicht immer verändert sich alles zum Guten... hust.
    d.)


    bis z.) mangels Zeit nicht aufgelistet. Es gibt fast unendlich viele Gründe mehr!


    Nochmals: das was Du einforderst kann nur Gott leisten!


    In diesem Sinne: To hell with the devil :)

    Zitat

    Nein, so konkret auch nicht! Vielleicht eher so in Richtung Tipps:


    Eben, um seine Frage aufzugreifen: Soll ich als Drummer der Noname-Band mit 5 Auftritten im Jahr überhaupt wg. Endorsement anfragen?

    Thanks!


    Ich glaube jetzt "verstehe" ich (also nicht wirklich, aber ich glaube zu "sehen" was gewünscht wird)


    Aber darauf gibt der Thread hoffe ich doch auch eine Antwort:
    Nein!


    Off- Topic:
    Kleiner philosophischer Exkurs:
    When you think you´ve found answers - that´s when the questions change (Zitat Triumph, Song: "Carry on the flame")