Thanks - die sagen sie haben nur noch Rides - das wurde schon vor geraumer Zeit geprüft.
Ich tippe eher auf kleine Shops, die das (warum auch immer) mal eingekauft haben, aber (noch) nicht verkaufen konten.
Thanks - die sagen sie haben nur noch Rides - das wurde schon vor geraumer Zeit geprüft.
Ich tippe eher auf kleine Shops, die das (warum auch immer) mal eingekauft haben, aber (noch) nicht verkaufen konten.
Nein, nein. Zildjian! (die andere große Firma... hahaha).
ZXT Titanium Cymbals. Richtig silbern in der Optik - nicht nur näherungsweise - sondern richtig silbern. ![]()
Das kenne ich auch. Trotzdem Danke.
Priorität hat NEU oder zumindest Neuwertig/Vorführmodell.
Ein Drumkollege sucht noch einzelne dieser Cymbals (im Idealfall NEU oder neuwertig oder Vorführmodelle in Shops).
Ich möchte hier keinesfalls eine Diskussion über den Sound, Umweltauflagen für die Herstellung etc. starten.
Es ist also quasi nur ein "seek and destroy"... ähm ich meine "seek and buy"-Thread für jemand der seine Sammlung komplettieren will.
Gibt es jemanden der sich in jüngster Zeit an einen Musikshop erinnert, in dem er noch Becken in diesem SILBERNEN LOOK gesehen hat? Sie haben optisch nichts mit den neuen ZXT zu tun. Bitte nicht verwechseln. Das was der Kollege sucht ist optisch SILBERN-glänzend .
Für jeden Hinweis als PN an mich oder auch öffentlich hier wäre ich dankbar. Insbesondere wird gesucht ein 18" China und 18" Crashes und ein Splash. Welcher Shop hat noch sowas?
Thanks!
Slightly Off-topic:
ZitatDie sollen spielen und nicht von Vertrieblern vorgefertigten Mist von sich geben. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich habe den Eindruck, dass das mittlerweile Überhand nimmt. So viele Trommler kennt man mittlerweile nur noch aus Werbung und Marketing, die Musik steht da so extrem weit hinten
Dieser Eindruck stimmt. Das wurde in den letzten 5 Jahren beständig mehr. Ich denke irgendwann wird so ein Sättingungseffekt beim Konsumenten entstehen, dass es sich selbst reguliert und wieder zurückentwickeln wird. Ich finde es auch nicht prickelnd, betrachte es aber hier (ausnahmsweise :-)) weniger emotional wie Luddie. Da diese "Marketingeffekte" bzw. "Strategien" (unreflektierte Blaupausen wäre das bessere Wort) in anderen Branchen schon seit Jahren mit viel zeitlichem Vorlauf durchexerziert wurden. Insofern findet hier eine "Professionalisierung... hust... das anheben oder abheben!
auf den Level anderer Branchen und Produktbereiche statt, in dem man auf Prominenz und Worthülsen oder was auch immer setzt.
Andererseits darf man auch nie vergssen, dass zahlreiche Profis göttlich spielen aber weder von Marketing (muß ja nicht) noch von Materialkunde ihres Instruments (schade, aber muß ja auch nicht, wenn man göttlich spielt) irgendwas verstehen. Und da lesen dann manche scheinbar eher Teleprompter ab als mal für 5 Cent nachzudenken. Das gilt aber ganz unabhängig von irgendeiner Firma. Das ist völlig firmenübergreifend häufig zu beobachten.
Viele Endkunden (aber auch diverse Funktionsträger in den Firmenhierarchien) schließen aber oft von Überragendem Drumming einer Person, auf überragenden Sachverstand auch für Produkttests, Produktwissen bezüglich ihres Instrumentes, Produktevaluation, Ahnung vom Tuning etc. etc. Das ist der fatalste Attributions-BIAS! den es in der Musikbranche gibt. Diesem hat man (der Endkunde) eine Fülle von Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen bezüglich der Funktionalität/iQualitität von einigen Musikinstrumenten, dem Sortiment, dem Alltagshandling etc. verdanken. Viel Rumoren im Hintergrund und nicht selten wirklich BAD VIBES entstehen allein dadurch, wenn man irgendwann in Firmen mal konkret recherchiert, welche Produktkapriolen eigentlich auf welchen Mitarbeiter, Berater, internen oder externen! Input zurückgehen.
Natürlich gibt es auch zahlreiche Produktverbesserungen oder wirklich gute Anregungen die durch ausgewählte/exponierte Drummer im Alltag on the Road etc. angeregt werden... aber das ist mitunter sooo viel weniger als der "normale Endkunde" vermutet.
edit: nur Rechtschreib-Punk. Inhaltlich nix verändert.
@ Solid
ZitatIch persönlich denke da zwar anders (in Sachen Gewichtung und Aufteilung eines kleinen Budgets) - aber auch dies zeigt, wieviel echte, vom Hersteller suggerierte oder vom Anwender manchmal auch nur fantasierte Gerschwindigkeitsvorteile in dieser "Szene" wert sind.
Muß man testen. Dann weiß man es. Nachweislich überschätzen aber einige Drummer den Einfluß des Equipments auf das eigene Spiel. Auf der anderen Seite gibt es aber tatsächlich Hochleistungssportler die wirklich nur mit idealen Trainingsbedingungen und idealem Equipment noch neue Rekorde aufstellen. Das muß man nüchtern auch festhalten. Im Badeanzug von 1905 schwimmt heute auch kein Athlet mehr bei einer Weltmeisterschaft. Das meine ich ohne Ironie - sondern wirklich ernsthaft.
ZitatIch hätte es für sinnvoller gehalten, einfach das Eliminator Pedal mit einer Direktverbindung anzubieten, da ein etablierter Name und eine mehr als sinnvolle Neuerung vorhanden wären.
Eine Preissteigerung von 20 € hätte da sicherlich auch niemanden gestört.
Stattdessen zielt Pearl nun mit dem abgefahrenen Design auf eine Käuferschicht (Jugendliche), die sich dieses Pedal größtenteils überhaupt nicht leisten kann.
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass irgendeinem Trommler - sagen wir mal im Alter 25 aufwärts - diese grellen Skateboard-Beater und das "Telefon"-Design gefallen.
Geschweige denn Berufsmusiker ....
Verstehe! Auch ich finde (sollte der Preis so bleiben) das sehr! heftig.
Das abgefahrene Design (irgendwo in der Schnittmenge Taye, Trick, Axis) wird aber glaube ich nicht so sehr abschrecken... eher im Gegenteil: Aufmerksamkeit erzielen. Zumindest bei jenen die alle 3 (Taye und Trick und Axis) nicht kennen. Und es gibt viele Drummer, die nur eines der Pedale kennen.
Ich weiß noch gut als das erste Axis rauskam. Ich hatte es around 1990 das erste mal unter dem Fuß. Da sind die Leute in den Drumshops wirklich zusammengelaufen. Keiner den ich erinnerte fand das optisch direkt schön. Aber es war so anders! Manche erinnerte es an einen Science Fiction Film, mich an dier ersten CNC-Produkte oder Prototypen aus dem Maschinenbau. Ich fand das auch nicht schön, aber eben völlig verwegen von dem etablierten abzuweichen... und irgendwie TOLL und MUTIG!
Oder als Tama seine erste! Iron Cobra-Generation rausbrachte, war garnicht soooo viel anders als bei Pedalen vorher auch. Aber der skurrile Schlegel wich radikal vom üblichen damals ab. Der erinnerte damals viele an Zahnarztbesteck! Das war keinesfalls eine positive Assoziation
Aber es war einechter Eyecatcher weil er so crazy designed war und bei einem Mainstreamprodukt in dieser Form auch recht neu.
Beim Pearl wird also das etwas flippige Design (was ja in Wahrheit siehe Trick, Axis etc.) nicht sooo total neu ist, also sicher KEINEN Nachteil darstellen. Die Käufergruppe "Light-Speed-Olympiade" war bisher ja offensichtlich und nachweislich auch bereit Axis für viel Geld zu kaufen. Übrigens eines der wenigen Produkte, dass sehr Preisstabil auf dem Markt ist bzw. eher teurer wird als billiger. Bei den größeren Firmen wie Pearl, Tama etc. würde ich davon ausgehen, das eben weil es ihnen langfristig stets um einen hohen Absatz geht, auch eine Light-Version kommt, die preislich ganz woanders liegt. Aber ich werde keine Gerüchte streuen. Ich weiß es heute NICHT. Nur war dies bei Pearl, Tama etc.ind er Vergangenhiet bei Produktinnovationen immer so! Sie wurden nach "unten durchgereicht"! Sehr zur Freude von "normalen" Kunden mit kleinerem Budget.
Beim Beaterkopf gehe ich sowieso noch von später angebotenen weiteren Varianten aus. Nicht nur wegen der Farbe...
Insofern glaube ich: die "Ultra-Light-Speed-Begeisterten" werden ALLES akzeptieren, was Geschwindigkeit suggeriert und/oder wirklich ermöglicht. Erstrecht wenn es die von ihnen geschätzten Lieblings-Drummer (Endorser) tun. Da wird Pearl, sicher bald auch normale Endkunden mit vielen Yout-Tube Videos sicher nachlegen (wenn das Teil wirklich gut ist).
Aber natürlich hast Du recht: es wird sehr wichtig sein wirklich ""grimmige"
Endorser zu präsentieren, die in der High-Speed-Technik-Blast-Welt arbeiten. Und da wird Pearl ganz sicher soviele anwerben bzw. für das Produkt gewinnen (wollen) , dass diese Pedal von den Fans gekauft wird. Selbst wenn es eine pinkfarbeine Trittplatte mit Rosa-Gelben-Schleifchen bekommen sollte ![]()
Nochmal zum ultra-hohen Preis: Es gibt diverse Drummer, die Schrottkits spielen, sich aber jede Mark für die Axis abgespart haben. Und diese tatsächlich haben. Ich persönlich denke da zwar anders (in Sachen Gewichtung und Aufteilung eines kleinen Budgets) - aber auch dies zeigt, wieviel echte, vom Hersteller suggerierte oder vom Anwender manchmal auch nur fantasierte Gerschwindikeitasvorteile in dieser "Szene" wert sind.
Und nochmals: den wirklichen Marketingfehler sehe ich noch nicht.
Viel wichtiger wird sein, dass das Produkt was taugt und wirklich funktional auf den Messen vorliegt, Da gab es bei anderen Firmen in der Vergangenheit ja öfters schon Überraschungen. Mit Produktüberarbeitungen die nötig wurden bzw. verzögrten Lieferterminen weil etwas halbgares schon beworben wurde etc.
Edit: einige Rechtschreibfehler ausgemerzt. Sonst nix verändert.
Ich könnte mir zu den Videos folgendes vorstellen... ohne Häme, ganz sachlich!:
Jedes Pedal! braucht eine gewisse Anpassung des Drummers an seine Laufeigenschaften oder umgekehrt. Jetzt wirklich mal abseits von Marketingfloskeln.
Jeder Videodreh mit berühmten Drummern kostet Zeit, logistische Vorbereitung und Geld. Möglicherweise wurde die Timeline eng. Vielleicht die Pedale zu spät an die Künstler übergeben... vielleicht sogar gefilmte Sequenzen vom falschen Marketingmitarbeiter oder einfach zu schnell bearbeitet, der die von der Zielgruppe erhofften "Light-Speed-Parts"
garnicht erkennen bzw, in der Bedeutung für die Werbewirkung richtig einschätzen konnte. Man bewirbt nun das Ding - auch mit gottgleichen Drummern, aber vielleicht noch nicht sooo prickelnd wie es die Zeilgruppe erhofft.
Es sind noch viele andere Gründe möglich.
Ich gehe davon aus, wenn das Pedal was taugt - wird es bei Youtube oder sonstwo bald von praktischen Beispielen dieses Pedals keinen Mangel geben - und sehe noch nicht den geringsten Schatten, der auf Pearl hinsichtlich der Akzeptanz dieses Pedals fallen sollte... wenn der Preis nicht wäre!!! Das doppelte der Eli hatte ich im schlimmsten Fall (für Konsumenten) befürchtet. Ich hoff(t)e das sie das nicht machen.
Trotzdem, ich gehe fest davon aus das schon jetzt der Begriff "Demon Drive", dazu die mysteriöse Website-Countdown-Vorankündigung im Sinne von "da kommt was bahnbrechend neues... nur was?" und das Video der Künstler das noch viele Fragen offen läßt - ob gewünscht/so geplant oder nicht, in JEDEM FALLE EINES bewirken wird:
Das wie noch niemals zuvor ein hoher Prozentsatz von Drummern auf den kommenden Messen ein Hardware-Produkt GANZ OBEN auf der Checkliste hat. Nämlich dieses Pedal! Und dazu kann man (wiederum ganz nüchtern) anmerken: Congrats in Richtung der Marketingabteilung... denn mehr können die sich nicht erhofft/erträumt haben. Gerade manches Fragezeichen am Horizont macht ein neues Produkt interessant und hält es etwas länger als üblich in der Diksussion der Zielgruppe.
@ Nille
ZitatZitat von »Drumstudio1«
Bestätigt fühle ich mich in meiner These vor 2-3 Jahren hier aufgestellt, dass die großen Japaner, den Axis Boom nicht unkommentiert hinnehmen werden. Man läßt sich so ungern ein Kuchenstück vom Teller nehmen. Wow - genau dieser Konter erfolgte nun. Etwas später als von mir erwartet, aber sicher wollte man Axis, Trick und 1-2 andere genauer analysieren und eventuell sogar toppen.
ZitatEin Direct Drive Pedal von Yamaha gibt es doch schon ewig.
Da hast Du mich massiv mißverstanden :-).
Das Direct Drive von Yamaha meine ich nicht. Das kennen wir alle seit Jahren. Auch andere historische Ableger noch viel früher. Ich meinte eine Antwort auf Axis! insbesondere auf die Longboard-Dsikussionen und warum die Japaner da zusehen wie sie ein Marktsegement unbeackert anderen (Axis und Co) überlasssen. Und diese Antwort (wie von mir lange erwartet) gibt es nun offensichtlich von Pearl.
![]()
Wenn man es so sieht... ![]()
Ich denke es entspricht der potentiellen Zielgruppe - die wollen das so hören - so glauben...
Pearl ist dahingehend marketingtechnisch nur konsequent.
ZitatMapex aus Taiwan, tauchten in frühen Neunzigern auf, bevor sie eigene Drumsets herstellten, machten sie Teile für andere Firmen
Witzig, genau darüber philosophierten Jürgen K. und ich beim Kreppel am Küchentisch zu Buchschlag am vergangenen Sonntag. Über Mapex und KHS und ob sie in Taiwan sitzen oder in China.
Für mich ist Mapex vorrangig! assoziiert mit China. Denn dort wird gefertigt! Ob ein KHS-Firmensitz (die Mapex-Mutter) postalisch in Taiwan angesiedelt ist oder eventuell noch ein Entwicklungs- und Ingenieurbüro, womöglich Teile der Administration etc. da hat... das ändert für mich nichts an der Produktionsstätte und dem "Made in China"-Siegel auf den Drums. Das meine ich ganz nüchtern, denn China holt jedes Jahr weiter auf... und etwaige Vorurteile werden eines Tages sowieso überholt sein.
Aber nochmals: schon mit Deiner kleinen Auflistung Baschtii sorgst Du (natürlich unfreiwillig) für mehr Verwirrung als für Aufklärung. Belegst damit aufs neue EINDRUCKSVOLL wie viel schwerer! Dein Thema in einer Übersicht umzusetzen ist, als Du es bislang vermutest.
Die Verwirrung um reale oder angebliche Firmensitze! in Japan, Taiwan, China etc. im Unterschied zu den realen Produktionsstandorten!, betrifft natürlich sehr viele (auch sehr namhafte) Firmen und ist keinesfalls als Vorwurf zu sehen. Nur würden diverse Personen sich (auch in der Drumindustrie) eher schwertun Mapex als "klassische" taiwanesische Firma zu betrachten.
Muß man real mal testen. Ich bin irre gespannt.
Bestätigt fühle ich mich in meiner These vor 2-3 Jahren hier aufgestellt, dass die großen Japaner, den Axis Boom nicht unkommentiert hinnehmen werden. Man läßt sich so ungern ein Kuchenstück vom Teller nehmen. Wow - genau dieser Konter erfolgte nun. Etwas später als von mir erwartet, aber sicher wollte man Axis, Trick und 1-2 andere genauer analysieren und eventuell sogar toppen.
Tja... wird nur spannend wie viel teurer als die Eli das dämonische Pedal wird. Wie wäre es mit dem doppelten? Das wäre heftig.
Wenn Pearl clever ist, tun sie genau das NICHT, sondern machen einen Killer-Preis (natürlich immernoch über der Eli), der Axis die Sorgenfalten bis zum Hintern zieht.
Wird spannend. Die Marktinszenierung der Website mit dem Countdown war süß bzw. gelungen und auch dem wichtigen Thema (für Massen! junger Drummer spielt die Pedal-Olympiade eine superwichtige Rolle) und der langen Entwicklungszeit sicher angemessen.
Feine Story, auch liebenswert erzählt.
Hoffentlich hast Du meinen Beitrag nicht als "Pro-"Billighocker interpretiert
? Denn genau das ist er nicht.
Ich liebe auch schwere Sitze und verwende auch diese! Aber eben auch andere!
Es finden sich aber darüberhinaus diverse Hinweise dass Haltbarkeits-Probleme und sonstige über viele Produkte und Preisklassen hinweg auftreten. Natürlich statistisch seltener (wie erwähnt) - deswegen zahlen wir ja auch mehr! Aber es gibt eben leider auch diverse massive Hocker (und teure) die Schwächen haben können. Ich werde eines Tages sicher mal aus meinem "Fuhrpark" und dem der Kollegen berichten.
Die Gußteile die Du ansprichst sind leider kein genereller Garant für Qualität (eben genau da auch diese diverse miese No-Namer oder schlechte OEM´s längst verwenden bzw, designtechnisch kopieren! um Wertigkeit vorzutäuschen). Darüberhinaus bedeuten auch Gußteile nicht per se dass manche Konstruktions- und mechanischen Wirkprinzipien, die manche Designabteilungen erdachten, auch mit Ihnen in der Praxis funktionieren. Das ist mein Hauptkritikpunkt: diverse Hocker sind nicht alltagstauglich!
Zur Sitzposition habe ich mich bewußt nicht geäußert, da diese eher eine Rolle bei der Entscheiodung für oder gegen Sattel bzw. Rundsitz spielt. Und für das oben angesprochene Thema eigentlich nicht den entscheidenen Einfluß hat. Ich sitze auch nur auf dem vorderen Viertel/ maximal ein Drittel des Sitzes! ![]()
Edits: nur Rechtschreibung. Inhaltlich nix geändert
Entgegen der weitverbreiteten These, dies sei bei teureren "nicht möglich" - hier nur der Hinweis: es passiert auch. Natürlich statistisch seltener - und wenn, dann meist nach längerer oder deutlich längerer "Lebenszeit"... ähm Nutzungszeit!
Trotzdem ist mir bis heute unerfindlich, welches "Qualitätsniveau" eine Vielzahl von Herstellern (allen voran diverse No-Namer aber auch große OEM´s) bei ihren Hockern walten lassen. Im Bürobereich wären die alle durch Schadensersatzklagen längst Geschichte! Aber im Musikerbereich ist es ja offensichtlich wurscht wer sich das Kreuz bricht. Eigentlich eine Frechheit!
Wie schon an anderer Stelle bemerkt, verweise ich nochmals gerne an die Möglickeit nahezu jeden Hocker schneller kaputt zu bekommen. Ich erlebe das seit Jahren bei vielen Schülern. Der Sprung oder das von oben FALLENLASSEN auf den Hocker verkürzt dessen Lebensdauer dramatisch! Dies hat ganz sicher mit der Impulsenergie zu tun. Also das so ein Fallenlassen die Belastung auf den Hocker kurzzeitig massiv erhöht... macht man dass dann oft... beliben Schäden nicht aus. Wir alle machen Fehler: früher (in jungen Jahren) hatte ich mich auch mal auf einen Hocker ´draufgestellt. Eine Woche Später brach das Gußteil - unter der Sitzfläche - sicher auch kein Zufall!
Mein Tip seit Jahren: "stell Dir vor du hast 2-fache Hüftathrose und Gicht in den Knien, dann kannst Du auch nur ganz langsaaaaaam vom Stand in die Sitzposition auf den Hocker". Das klingt idiotisch aber durch ein ruhiges Platznehmen! und nicht-hektisch-übereiltes Draufspringen kann man bei seinem Hocker immens die Lebenserwartung verlängern (ich habe meist 8 - 10 diverser Preisklassen parallel in Nutzung). Dann halten auch diverse Hocker der 50 - 100 Euro Klasse deutlich! länger. Trotzdem offenbaren diese oftmals schon werksneu aus dem Karton heraus, untenstehende Mängel... Nicht selten mehrere in Kombination!
Beim Hockerkauf würde ich auf folgendes achten:
1.) Ist die Sitzfläche 100 % korrekt austariert? Wenn nicht, dann den Hocker im Laden lassen - also NICHT kaufen. Denn schon ein leicht schiefer Sitz wird bei einer Vielzahl von Drummern ( auch bei jungen) nach längerem Spiel "Bandscheibenstreß" und Rückenprobleme auslösen oder diese verstärken! Eine leicht schief austarierte Sitzfläche ist keine Lappalie, wie mancher vielleicht zunächst vermutet.
2.) Haben die Streben schon im Neuzustand Spiel... ? Sind die Nieten korrekt angebracht und scheinen diese haltbar? Wie gerne würde ich hier die garnicht kleinen OEM´s nennen, die das auch bei ihren teureren Modellen nachweislich sehr oft immer noch nicht hinbekommen.
3.) Ist es möglich die Sitzfläche wirklich (WIRKLICH) zu fixieren. Manchen Drummern ist das nicht wichtig... dann können sie den Check lassen. Anderen Drummern, ich gehöre dazu, ist dies sehr wichtig, dass sich die Sitzfläche beim Drumming je nach Körperbalance nicht nach links und rechts mitbewegt. Es gibt diverse Firmen! die über Modelle und Produktgenerationen hinweg von günstig- bis teuer dieses eigentlich simple Problem, nicht gelöst bzw. konstruktionstechnisch MANGELHAFT umgesetzt haben. Will heißen: man arretiert die Sitzfläche auf der Spindel oder Stange im Glauben er ist fest. Nach 2 Minuten Drumming dreht sioe sich doch wieder!
4.) Läßt sich der Sitz komfortabel genug in der Höhe einstellen (die ideale und individuell einzustellende Höhe ist eine Kernvoraussetzung für ein langes und ermüdungsfreies Drumming unter Wahrung unserer Gesundheit) und bleibt er dauerhaft in dieser Einstellung!
5.) Wackelt die Sitzfläche? Ich wiege ca. 66 Kilo. Immer wieder erstaunlich wie viele Sitze keinen stabilen Sitz austariert zulassen. Will heißen "Unbenutzt" sind sie gerade... nimmt man aber platz und trommelt fangen sie an zu schaukeln.
Fazit: Drumseats sollte man durchaus nicht nur kurz anschauen sondern Probesitzen! Und zwar das spezifische Modell bzw. genau JENES EXEMPLAR!, das man auch kaufen möchte. Bei Versand natürlich schwierig - insofern finde ich gerade bei Sitzen den Besuch und KAUF! beim Shop vor Ort wesentlich sinnvoller.
edits: einen nicht unwesentlichen Punkt für den Sitz-Kauf-Check ergänzt! Dann noch 2-3 mal Rechtschreibung. Sonst nix verändert.
Nur nochmal um sicherzugehen: Die Idee ist brilliant!
... nur die praktische Durchführung... ist ...
... schwierig.
Risse am Cymbalhole sind insbesondere im Schul- und Jugendsetting durchaus öfters auf falsche Anwendung zurückzuführen.
Der Leitsatz mit dem Materialfehler gilt bei erfahreneren Nutzern, die in aller Regel die Cymbals
a.) Sachgerecht einsetzen (Thin Crashes nicht in Sachen Schlagimpuls überfordern)
b.) dieses superfrei und weitestgehend ungehemmt schwingen lassen. Also die obere Flügelschraube (fast) nur lose aufliegt.
c.) Die Kunsstoffhülser um den Mitteldorn stets! vorhanden! ist und auch Mitteldorn wie Kunststoffhülse nicht zu dick in Relation zum Cymbalhole sind. Das Cymbal also auch hiersehr frei schwingen kann.
Gerade im Schul- und Jugendsetting (wenn also auch häufiger unerfahrerene oder impulsivere Personen "draufhauen"), finden sich oftmals Crashcymbals die nicht frei genug ausschwingen können. Also die Flügelschraube mitunter viel zu fest angezogen wird. Im Worst Case auch noch die Cymbalkunststoffhülse längst verloren ging und Metall (das Becken) auf Metall (die "Feile" - nämlich der Mitteldorn samt Gewinde) reibt! In diesen Fällen ist das Einreißen am Loch nicht per se oder übereilt auf Materialfehler zurückzuführen.
Korrekt!
Ich mache das seit Jahren mit identischer Mikrofonierung standartisiertem Equipment etc. So sehr es mich schon lange "juckt" sowas zu veröffentlichen - es geht nicht, da so etwas streng genommen nur eine völlig von Firmen unabhängige Person tun sollte.
Fest steht: das gerade mit Close-Mike-Aufnahmen mitunter gravierende Unterschiede von Drumsets - auch die teilweise wirklich auffallenden Unterschiede zwischen Sets in einer Preisklasse (wer ist klanglich besser!) aufzeigbar wären. Denn es ist weit seltener "Geschmackssache" als allgemeinhin vermutet.
Die oft vielgepriesenen Hörvergleiche in Shops scheitern oftmals (ohne dass es manchem Drummer bewußt wird) aufgrund:
- nicht identischer Größen
- nicht identischer Befellung
- nicht identischen Tuning
- nicht identischer Position des Sets im Raum! Mit unter den wichtigsten Faktoren überhaupt - und in Shops garnicht zu realisieren.
- "Vorprägung" des Kunden durch den Verkäufer: "Hör Dir diese geniale Bass an, die schiebt ohne Ende, da kannst Du diese hier im Vergleich vergessen!"
etc. etc.
Über kurz oder lang wird sowas kommen - gerade hier im Forum! Wer das dann macht, wird die Zeit zeigen. In jedem Falle sollte es meiner Meinung nach unbedingt eine Person OHNE JEDE FIRMENBINDUNG SEIN.
Wenn das eines Tages wirklich standartisiert und nüchtern-sachlich gemacht wird, würde die "Industrie" wahrscheinlich "erbeben" - da es nicht wenige Firmen gibt, die selbst keine umfassenden Audio-Labor- und/oder sonstigen standartisierten Hörvergleiche anstellen. Stattdessen sinnfreierweise mehr Zeit auf die Klangattribut-Beschreibung in den Broschüren durch ihre Marketing-Abteilung aufwenden (das feilen an Texten) als im A-B Hörvergleich durch geschulte Ohren wirklich relevante Klangunterschiede empirisch nachzuweisen bzw. diese anzustreben und zu verfeinern.
Wie gesagt mittels wirklich nüchterner, streng standartisierter Vergleiche können teilweise deutliche Unterschiede die bestehen aufgezeigt werden. Man kann faktisch den Vorsprung mancher Firmen (meist aber nur einzelner Produkte bzw. Produktsegmente) nachweisen.
ZitatUnd ich sollte vielleicht nochmal erwähnen, dass wir keinen HiFi-Sound wollen, sondern einen eher bodenständigen, wuchtigen, zu langsamem Doom Metal passenden Klang.
Und das finde ich super! da ich den Standard-angetriggerten-Metal-Drum-Sound der mitunter genauso steril daherkommt wie manche Techno-Produktion, nicht mehr hören kann. Sehr schön, wenn Du da mit Deiner Band einen anderen Weg gehst. Daumen hoch!