Beiträge von Drumstudio1

    Wer diese Seite betreibt weiß ich nicht.


    Wovon er u.a. seine Dinge erhält... das natürlich: Jin Bao


    Aber nochmals: letzterer ist der OEM bzw. der Hersteller.


    Wer die Seite Deines Links mit welchem Erfolg betreibt bzw. als Importeur oder Firma/oder Einzelperson dahintersteckt - keine Ahnung.

    Zitat

    zimbeln mehrmals pro woche im bühnennebel hängen und außenrum auch gerne mal noch ein paar pyros hochgehen,


    Der Einwand ist natürlich berechtigt. Aber da kann der Threadstarter eventuell noch mal nachlegen, ob bei ihm derartige effektlastige-Gigs häufig Thema sind. Für mich klingt die Beschreibung eher so als verschlimmbessert er den Zustand seiner Becken selbst (eventuell eben gerade durch seine häufige Anwendung).


    Die braunen Verfärbungen (die früher bei 2 "Tellern" bei mir auftraten und nie mehr verschwanden) standen damals bei mir übrigens in Zusammenhang mit einer Überdosierung des Cymbal-Putzmittels.(also nicht zu oft angewendet, sondern zu viel des Wirkstoffs aufgetragen). Aber auch da möchte ich nicht beschwören, das es derselbe Effekt des Threadstarters war... müßte man mal Bilder sehen.


    edits: 3-4 Edits für so einen kleinen Text? Rechtschreibungsdefizite korrelieren mit Übernächtigung

    Ich probiere es so weit mir möglich, ernsthaft:


    Bitte im Zweifel lieber weniger Putzen als mehr. Kauft gerne Cymbal-Putzzeug wie die Teufel. Dagegen hat keiner was. Aber übertreibt es nicht in den Anwendungszyklen. Manche banale Spuren kann man durchaus auch mal mit einem völlig trockenen Tuch einfach so ABWISCHEN. Ich werde auch den Verdacht nicht los, aufgrund Deiner Schilderung, dass Du mit Drums & Cymbals noch nicht so erfahren bist. Was kein Vorwurf ist.


    Zitat


    Ich benutze den cymbal cleaner von Paiste und habe selbst auch Paistebecken also dürfte es ja daran eigentlich nicht liegen.....Ich putze die Becken mit einem Feuchten Baumwolltuch und reibe entweder die Rillen entlang oder in Kreisbewegungen von Innen nach Außen aber alles OHNE viel Druck auszuüben. Danach wische ich das Becken mit einem nassen Baumwolltuch ab und reibe es mit einem trockenem Baumwolltuch trocken. Danach trage ich den Paiste Cymbalprotector auf (auch weiches Baumwolltuch) und poliere danach das Becken mit einem weichen Baumwolltuch......das ist der einzigste Punkt an dem ich etwas doller aufdrücke. Trotzdem hat mein 2002er Ride nach 2-3 Tagen schwarze Fingerabdrücke drauf und mein Alpha Crash hat am Rand braune Verfärbungen (sieht richtig aus wie Rost obwohl Bronzelegierungen nicht rosten sondern nur Oxidieren und das sieht halt einfach komisch aus).


    Bei diesen Reinlichkeitsattacken in Bezug auf Becken (ich meine jetzt Deine Cymbals, bevor Mißverständnisee auftauchen) ist nicht auszuschließen, dass sich immer mehr Farbe vom Schriftzug verabschiedet. Das könnte auch dunkle Flecken erklären. Das muß man auch garnicht gleich bemerken.


    Nochmals: warum sollte man Cymbals dauernd putzen?


    Abseits davon fällt mir streng betrachtet keine Anwendung des Drummings ein, wo schon nach 2-3 Tagen deutlich sichtbare bzw. störende! schwarze Abdrücke am Cymbal auftreten sollten. Es sei denn, Du arbeitest als Drucker oder im Handwerksbereich mit Maschinen, im Kohlebergbau etc. Auch das klingt jetzt lustiger als ich es eigentlich meine. Kann es da einen Zusammenhang geben? Schwitzt Du viel und nutzt Drumsticks mit schwarzem Aufdruck, der womöglich auf Deine Fingerkuppen übergeht... und stoppst (sogenanntes Cymbal-Choking) Du oftmals Becken ab... so dass dadurch dann die Schwärze des Stickaufdrucks von den Fingern auf das Becken übergeht? Hast Du durch andere Hobbis oderJobs was an den Fingern? Vielleicht gibt es da einen Ansatz den Du übersiehst.


    Ich kenne viele Drummer die schwitzen wie die Büffel in der Paarungszeit - aber selbst die schaffen in 2 Tagen keine schwarzen Abdrücke.


    Auch die braunen Verfärbungen kannte ich früher ganz massiv bei zuviel aufbringen einer Reinungspolitur auf Cymbals eines anderen Herstellers. Sollte die braune "Tönung" :) wieder weggehen, hast Du Glück gehabt. Bei mir hatte sich die Cymbaloberfläche nach dem reinigen unwiederbringlich verändert.


    Aber selbst wenn ich irre: es gibt keinen Grund Becken super-häufig zu reinigen. Ich habe nichts gegen das reinigen generell, wenn man es denn als wirklich notwendig erachtet. Nur werde ich den Eindruck nicht los, dass manche Drummer die Reinigungsintervalle viel zu oft bzw. fast schon hektisch wiederholen. Man kann sich auch mal in einer stillen Stunde fragen (selbst wenn man vorhat es trockenzuereiben) welchen Vorteil ein nasses Tuch für eine Metall-Legierung bringen soll...insbesondere in Kombination mit salzigem! Schweiß?


    Entweder Deine Schilderung...
    a.) ist etwas übertrieben bzw. dramatisiert geschildert:-)
    b.) ist als Joke gemeint
    c.) deutet auf eine Fehlanwendung und/oder zu häufige Anwendung der Reinigung hin (ist mir in Bezug auf braune! Verfärbungen früher selbst mal passiert)
    d.) steht in einem wie auch immer gearteten Zusammenhang mit Deinen Fingern (Job, Hobby,Sticks, "physiologische Besonderheiten" etc.)


    Sollte ich Deinen Text falsch interpretiert haben (das ist natürlich möglich) und Du putzt nur 2-3 mal im Jahr oder seltener - sage ich ausdrücklich sorry und kann ihn auf Wunsch auch löschen!


    Edits: only Rechtschreibung

    Man darf auch nie das ein oder andere "Psycho-Phänomen" im Kaufverhalten und der anschließenden Bewertung des erworbenen vergessen:


    Menschen haben u.a. die Tendenz! ihre Käufe auch nachträglich für sich und vor sich selbst zu rechtfertigen. Bzw. sich selbst zu bestätigen, dass der Kauf richtig war.
    "Das Teil war wirklich sein Geld wert". Also eine Kaufentscheidung in Kongruenz mit sich zu bringen. Natürlich macht das nicht jeder im gleichen Ausmaß... aber dieses Prinzip spielt eine große Rolle im täglichen Leben der Konsumenten. Einer der Gründe warum, derartige Umfragen oder Erhebungen selbst wenn sie durchgeführt werden, nur mit großer Vorsicht und Fachkenntnis interpretiert werden sollten. Das die Bild oder andere "seriöse" Publikationen sich darum nicht scheren oder derartige Effekte in billigen Schnellumfragen allzugerne negieren oder ignorieren ist ein anderes Thema.


    Dies in Zusammenhang mit der sehr unterschiedlichen! Erfahrung und Sachkenntis der Mitglieder hier... würde für mich persönlich bedeuten:
    Mir ist die Meinung von 2-3 kritischen und reflektierenden, sehr erfahrenen Drumkennern sehr viel wichtiger als die gemittelte Aussage von 1000 anderen (unbekannter Fachkenntnisse). Aber darüber kann man natürlich verschiedener Meinung sein.


    Und da erwähne ich noch garnicht die Gefahr der SYSTEMATISCHEN Manipulation durch dritte... auch derartige Versuche gibt es ja immer mal wieder. Eben erst angemeldet und schon 3 Beiträge für Firma XY und ihre überragenden Produkte gepostet. Ein ganz heißes Eisen, für ein unabhängigies Forum wie wir es sind.

    Wichtiger und richtiger Hinweis. Mensch Broadcaster, wenn wir so immer zusammenarbeiten könnten, wäre das ein tolles Miteinander.


    Ich habe in meinem Zitatsatz das offensichtlich (unfreiwillig) irreführend :) formuliert. Der eine fertigte gestern für DW/PDP... der andere Heute oder sogar noch Morgen? Der eine fertigt auch Fame... der andere nicht. So war das gemeint.Kicher :) Zumal ich Laser/Chosen Fat für Fame ja schon genannt hatte. Thanks für die Konkretisierung. So kann man es jetzt auch wirklich zuordnen. Zum sichergehen: natürlich konkurrieren diverse Taiwanesen untereinander als OEM in der freien Welt. Mal ein "D" mal ein "L", mal ein "M".. etc. etc.


    Ich möchte einen Vokal kaufen! :)

    Es belegt auch wieder die Bedeutung der Zeitachse (wie von mir oben erwähnt)... "früher", "heute", "morgen". Also über welche Produktgeneration redet man?
    Und da gibt es nicht nur Modellwechsel sondern eben auch neue Firmenkooperationen etc.


    edits: Zeilenumbruch-Fehler. Dazu der irre langsame Bildaufbau des neuen Forums.

    Mit Dixon oder dem taiwanesischen "Firmendach" hast Du ja schon voll ins Schwarze getroffen. Da wird viel für Kaman gemacht (wir lagen vor Madagaskar... summdideldumm) und noch diverse andere.


    Die Größe der OEM lasse ich in diesem Post mal beiseite.


    Dein 2. Treffer ist Pao Chia (aus China)... da möchte ich mich garnicht äußern. Timbuktu, Fagg oder gar Sekundär... :)

    Dann gibt es noch Jin Bao und diverse! andere.


    Manche sind gigantisch groß - andere kleiner oder noch kleiner. Manche sitzen in Taiwan (das immer noch den besseren Ruf genießt) andere in China.


    Wenn man sich mit Drums richtig auskennt, kann man all das in 5 minuten recherchieren. Und durch Querverweise und personelle "Cross-Checks" in wenigen Tagen rausfinden bzw. verifizieren.


    Das gemeine am Thema sind aber (wie bereits erwähnt) die vielen Brandnames oder Versuche einen etablierten alten Firmennamen von Fernostproduzenten durch eine Neu-Namensgebung zu kaschieren oder positiver formuliert: einfach unter neuem Namen einen neuen Anlauf zu starten. Außerdem kommt hinzu das im turbulenten Marktgeschehen sehr häufig Kooperationen beendet werden. Man einen neuen Fernost-Produzenten sucht. Etc. etc.


    Sehr viele der etablierten Drumfirmen schauen sich in Fernost um. Manchem geht es um hohe Qualität zu kleinem Preis (hoher Gewinn) ... anderen um noch höheren Gewinn (bei reduzierter Qualität). Da gibt es unendliche Zwischenformen und manchmal irrt man sich auch bei der Entscheidung für eine Firma. Dann versucht man entweder noch Einfluß auf das Qualitätsmanagement zu nehmen oder sucht gleich eine andere Produktionsstätte... oder baut sein eigenes Werk dort auf (je nach Finanzpotenz und anvisierter Zeitperspektive). Ich will auch das nicht werten. Nur eine nüchterne Feststellung.


    Das heißt: was wir hier schreiben kann Morgen schon falsch sein :)


    Wichtig ist trotzdem: nur weil ein Herstellungswerk identisch ist, muß nicht per se die Produktgüte gleich bleiben. Mancher Auftraggeber läßt sein selbst enginieertes Produkt unter hohen Qualitätsvorgaben fertigen... bzw. droht mit Abriß der Geschäftsbeziehungen bei zuviel Toleranzen oder Geheimnisverrat. Wobei letzteres bei diversen chinesischen Firmen eher eine Gähn-Nummer ist.


    Aber nochmals: es gibt Produktionsstätten in Asien die durchaus akzeptable oder gar bessere! Qualität liefern. Manchmal sogar etwas mehr Qualität für potente und wichtige externe Auftraggeber und deren Produkte durchsetzen als für ihre reguklären eigenen!
    ... manchmal weniger... und manchmal entspricht ihre super-lausige Qualität ihrer eigenen Labels auch dem Dreck den sie im Auftrag für andere Fertigen. Das ist von Werk zu Werk verschieden. Ich habe mich da vor Jahren tief reingearbeitet und kenne ja auch das ein oder andere Werk persönlich. Aber mir sind die Hände gebunden.


    Auch soll der Thread nicht per se negativistisch ´rüberkommen: Hammu wies zurecht darauf hin, dass sich viele Kunden mit kleinem Budget in Deutschland über manches freuen, was erhältlich ist. Aber man muß sehr genau prüfen! Dann kann man auch für kleines Geld akzeptables oder sogar noch besseres finden. Wer will das kritisieren?


    Bei der Auswahl oder dem Sortieren zwischen Spreu und Weizen sind Rookies und selbst Semiprofi-Drumfreaks allerdings oft völlig überfordert. Und verhauen sich auch hier im Forum sehr häufig mit radikalen Irrtümern und ungewollten Falschinformationen zu Produkten. Würde ich die alle richtigstellen wollen, wäre ich 1.) der rechthaberische Permanent-Störenfried (der ich vom Wesen eigentlich nicht bin oder sein will) und 2.) hätte kein anderes Leben neben dem Forum. Und auch ich komme im Alltagsgeschäft mal durcheinander. War es jetzt Maxtone oder Lazer? :) Hinzu kommt, dass diverse der Branche (auch ich) nicht auch noch mit dem Finger in die Wunde anderer Hersteller/Vertriebe etc. stechen wollen.


    Eine kleine Warnung darf ich vielleicht trotzdem noch aussprechen:
    Wir haben fantastische Musikalienhändler und unheimlich faire tolle Firmen und Vertriebe in Deutschland. Manche mit riesigen Geschäftsverbindungen nach Fernost (Taiwan, China, Korea, Indonesien, bald oder jetzt schon Vietnam etc.).


    Ab und zu (selten) gibt es aber leider auch einzelne! Falschspieler. Die sollten niemals die ganze Branche vergiften dürfen. Frech gelogen und fast schon kriminiell ist mitunter das Agieren einzelner schwarzer Schafe auf Verkaufsportalen oder auch mal bei ihren wenigen Shopbesuchen. Da wird dann teilweise behauptet (wider besseres Wissen) Vorsicht: Text inhaltlich verändert: "Markenprodukt mit Austauschteilversorgung". Oder etwa "Hat nichts mit den Billigprodukten von XYZ zu tun". Die Pointe: es sind genau diese Billigprodukte von denen man sich textlich/verbal explizit abgrenzt. Sie sind nicht nur im selben Werk zusammengespuckt worden, sondern alles (bis auf die Produktnummer, Verwirung des Kunden ist manchem ja wichtig) ist identisch. Nur die Form der Schrauben und der Trittplatten unterscheidet sich. Alles natürlich rein halluzinierte Beispiele von mir, die mit der Realtität nichts zu tun haben. Vielleicht habe ich es auch geträumt? Dieses Thema ist sehr heiß ist und hart an der Grenze zu juristischem Trouble.


    An die Rookies: wenn nicht nur Trommelei sondern auch "Materialkunde" und Produktfunktionalität sowie Produktfeatures en Detail interessieren: Schauen, testen, nochmal schauen. Danach noch genauer Hinschauen :) Sich nicht immer von groben Produkteigenschaften blenden lassen, sondern ganz nah ´rangehen. Hardcore-Makro-Objektiv-Blick hilft immer :) Die Detailunterschiede oder eben faktische Produktgleichheiten zu entlarven. Nicht immer den Worten des Gegenüber
    vertrauen! Auch mal Dinge in Frage stellen und sehen wie das Gegenüber reagiert.


    Man braucht Jahre um die Sinne zu schärfen... aber es lohnt sich. Aber man muß es üben! Man sieht dann eines Tages viele Produktflyer mit anderen Augen... und entlarvt auch manche zweckgebundene Behauptung... :)


    Viele Edits... nicht inhaltlich sondern ausschließlich Rechtschreib-"technisch".

    Die ein oder andere der wirklich großen Drumfirmen hat teilweise in den letzten Jahren ihre eigenen! Werke in China aufgebaut. Unter anderem auch deshalb, da sich dann die Qualitätssicherung nicht nur stringenter sicherstellen läßt sondern auch nicht gewollter "Wissenstransfer" zu anderen Firmen oder "Auftraggebern" ausbleibt.
    Insofern muß man auch da wiederum sehr genau differenzieren.

    Zitat

    dass die Firmen nicht nur immer schamloser und schneller kopieren, sondern dabei auch oft wirklich für den Allerweltsdrummer bezahlbare und funktionstechnisch einwandfreie "Kopien"


    "Die" Firmen gibt es nicht. Hammu´s Aussage möchte ich in der Pauschalisierung gerne widersprechen. Ich klammere obengenannte Thread-Produkte aber (aus vielen Gründen) ganz bewußt aus. Ich fasse mich kurz, da ich mich ausdrücklich nicht auf das Threadstartthema oder eine konkrete Hausmarke beziehen will/darf/kann. Es geht untenstehend wirklich NICHT um Fame. Es gilt in der Tendenz! auch deutlicher für diverse chinesische Hersteller(die den meisten normalen Drummern unbekannt sind) und etwas weniger für taiwanesische Anbieter/Hersteller. Keinesfalls für die Firmen generell.


    Es gibt nach wie vor (wie vor 30 Jahren und sicher auch schon davor) unzählige Firmen, die kopieren und nicht 10% der Funktionalität und Haltbarkeit der bekannteren Namenprodukte liefern können...Ebay ist teilweise voll von deren Produkten. Nicht alles bei Ebay... mich bitte nicht falsch verstehen. Die scheren sich einen Scheiß um Qualität - es gibt sogar Firmen(vertreter) die sagen einem zum Thema Qualitätsverbesserung ins Gesicht "Daran sind wir gegenwärtig nicht interessiert" oder heucheln etwas diplomatischer dieses Interesse nur vor. Das mag hier UNVORSTELLBAR erscheinen. Ist aber real so, da für diverse Funktionsträger in manchen (nicht allen) Unternehmen der monatliche hohe Output (all guns blazing) von irgendwie zusammengetackterer Ware viel wichtiger ist als eine mittel- oder gar langfristige Firmenperspektive. Es tun sich ja auch im weltweiten Chaos immer wieder neue Abnehmer oder sogar ganze Absatzmärkte auf (Russland, Indien... etc.). Die jetzigen Verkaufszahlen sind vielen sooo viel wichtiger als die Perspektive der Zukunft (das ist aber auch in unserem Land in diversen Branchen bzw. manchen Firmen so... da sollte man sich nicht täuschen).


    Jetzt wird mancher einwenden, dass stimmt doch alles garnicht, was er hier schreibt. Welche Firma sollte sooo blöd sein, mit minderwertigerer Ware ihren Ruf zu ruinieren? Mehr als man glauben mag! Und welcher Ruf? Denn es gibt ja immer noch die simple Methode im worst case den wahren Firmennamen oder Produktionsstandort zu verschleiern. Gerade diese Methode wird bewußt angewandt, wenn ein Hersteller seinen Namen schon verbrannt hat. Dann wird eine fiktive oder real existierende Briefkastenadresse in Hong Kong angegeben, der Firmenname wird verändert, ein Subunternehmen herbeifabuliert, alternative Produktzusammenstellungen auf Farbkopien ausgeworfen, ein neuer Verkaufsagent damit bemustert und schon geht die fröhliche Kundenaquise in den USA und Europa weiter.


    Zurück zur Vergangenheit:
    Auch vor dreissig Jahren gab es einzelne Firmen oder mal einzelne Produkte die für kleines Geld einen Teil der Funktionalität der großen Firmen boten. Auch da mußte/konnte man als Kunde abwägen wieviel finanzieller Mehraufwand einem das Original wert ist. Insofern hat sich das nicht soo dramatisch verändert. Es gibt super-schrott-Firmen und wirklich passable! Manchmal sind es auch einzelne Produkte oder Ptroduktsparten die positiv hervorstechen.


    Was man aber sicher sagen kann: es gibt diverse engere Verzahnungen von motivierten Einkäufern oder Produktmanagern in Europa die eine kontinuierlichere Zusammenarbeit mit dem Fernosthersteller etablieren. In diesem Punkt hat durchaus eine gewisse "Professionalisierung" zwischen Abnehmer/Auftraggeber und Hersteller stattgefunden. Gleichwohl sollte man auch da die Kompetenz und den zeitlichen, finanziellen etc. Handlungsspielraum im Alltagsgeschäft diverser Produktmanager nicht überbewerten.


    Wo ich Hammu 1000 % zustimme :-): das Drummer mit kleinem Budget heute mit akribischer Suche für z.B. 600 Euro ein Drumset bekommen können, das in dieser Soundqualität vor 25 + X Jahren undenkbar war. Also heute für wenig Geld (wenn man sucht) schon richtig gut klingende Instrumente zu finden sind. Da hat sich wirklich manches geändert.

    Nochmals: kopieren ist prinzipiell überhaupt nicht kritisierenswert (solange Rechte gewahrt werden, dass ist nochmals ein ganz anderes Thema). Aber das Kopieren an sich kritisiere ich nicht, wie bereits von mir oben erwähnt. Zu anderen angesprochenen Dingen kann und möchte ich mich nicht äußern - "Thema Unabhängigkeit".


    Ein letzter Hinweis zu den Hausmarken. Als langjähriger/ehemaliger Kunde vom "Only Fun", ist mir natürlich nicht entgangen, dass auch dort immer mehr Direktimporte lanciert werden. Wir müssen da also nichtmal Thomann oder den Musicstore bemühen. Diese Tendenz ist allerorts sichtbar. Das mag in manchen Fällen in der überragenden Qualität und Funktionalität einiger Produkte und/oder ihrer Hersteller begründet sein...


    In vielen Fällen hingegen ist es vielleicht mit viel profaneren Dingen auch gut ;) erklärbar: hohe Gewinnmarge oder super-hohe Gewinnmarge und/oder zusätzliche Anreize die sich aus dem Direktimport ergeben. Auch solche Faktoren sind für normale Endkunden von außen schwer zu durchschauen.

    Hier kommt im Thread unheimlich viel durcheinander... an einigem Chaos ist die Industrie und auch diverse Shops mit ihren diversen eigenen Hausmarken selber schuld :)


    Es gibt in Taiwan diverse Werke die unter eigenem Brandname fertigen (z.B. Dixon) oder auch für andere im Auftrag. Einige tun das ab und zu - andere im großen Stil für zig Auftraggeber. Manchmal sind nochmals andere taiwanesische Firmen ("Verkaufsagenten" etc.) dazwischen geschaltet. Nur zur Vollständigkeit in China oder Korea etc. gibt es das natürlich auch...



    Faktisch gibt es deutlich weniger Fertigungsstätten als Brandnames!
    Das ist sicher der wichtigste Merksatz hier. Das verwirrt gerade Neulinge sehr, da man oft vermutet wenn man einen Brandname hört wie "Power-Lärm-Drums" es sei dann auch gleich der Hersteller. Dies ist MITNICHTEN so. In vielen Fällen werden Brandnames am Reißbrett entworfen und dann schaut man (weltweit) wer fertigt mir das Zeug. Oder umgekehrt: man bekommt einen Prospekt mit 100% fertiger Produktkonfiguration,
    sieht, dass das Produkt eine hohe Gewinnspanne zuläßt. Dann "denkt" man nur noch darüber nach, wie würde ich das auf dem dt. Markt nennen (oder wie will ich die neue eigene "Hausmarke" für meinen Musikshop nennen), damit ich es passabel oft verkaufen kann? Das war übrigens schon lange vor der sogenannten Globalisierung auch so. Nur wird es nun von Jahr zu Jahr im Zuge der sogenannten Globaliserung schlimmer - bzw. das Mißverhältnis zwischen Brandnames und tatsächlich existierenden eigenständigen Herstellungsbetrieben wird immer größer!


    Somit könnte z.B. eine neue Marke wie "Power-Lärm-Drums" in Deutschland von einem Shop auf den Markt kommen. Das wäre der Endstatus, das Endergebnis von den normalen Endkunden im Shop so sichtbar. Ein Drumset mit einem Badge, dessen Produktfeatrues bei oberflächlichem Blick an diverse andere bekannte(re) Drummarken oder Drumserien erinnert.


    Vorausgegangen wäre im Hintergrund für Endkunden unsichtbar und auch in aller Regel durch Gespräche im Shop nicht belauschbar :) folgendes:
    Faktisch wäre das ganze Drumset oder eine ganze Drumlinie von einem Verkaufsagenten oder einer Firma in Taiwan auf einer Musikmesse dem Abteilungsleiter einer großen Drumabteilung und/oder seinem Chef unter dem taiwanesichen Label z.B. "Chiang Kai-shek Drums" vorgelegt worden mit der Option für 2 Cent mehr im Einkauf diese mit jedem gewünschten Label und Drumbadge für den dt. Markt zu bestücken und nach Deutschland zu liefern. Bzw. suchen dt. Shops oder Geschäftsleute natürlich auch von selbst nach diversen Produkten und Anbietern in Asien.


    Aufgrund der Tatsache dass viele unerfahrene Drummer Markentrademarks und optische Feinheiten noch nicht so genau erkennen oder gar analytisch untersuchen WIRD GANZ BEWUßT und gezielt auf äußerliche rudimentäre Ähnlichkeiten zu anderen teureren Produkten oder echten Markenprodukten hingearbeitet. Das kritisiere ich hier auch garnicht. Ich stelle es nüchtern fest. Auch das war vor 30 Jahren auch schon so. Nur geht das kopieren oder imitieren von Markentrademarks heute wesentlich schneller. Ich meine damit KEINESFALLS die Funktionalität oder Haltbarkeit oder Qualität - sondern das optische! Erscheinungsbild. Das ist heute schneller kopiert, als ich eine Bildvorlage unter meinen Scanner schiebe :) Diese Rasanz ist wirklich recht neu. Nicht das Prinzip als solches, auf teurere Markenprodukte und ihre Features anzuspielen oder Erinnerungen an diese zu wecken oder gar Verwechslungen aufkommen zu lassen.


    Und darunter leidet nun unser Thread hier. So wie viele andere.

    Wenn ich alleine bedenke wieviele angeblich erfahrene Drummer mir in meinem Leben weiß machen wollten diverse Brandname-Pedale von "Older-Sounds", "Little-Cats" oder sonstige Produkte wären nicht identisch. Andererseits aber wieder behaupten, sie sähen keine Unterschiede dieser Produkte zur Iron Cobra... dreht sich mir der Magen um. Aber nochmals: es ist Beleg das viele Drummer (noch) nicht über ein großes Maß an Differenzierung verfügen... und somit auf oberflächliche (wenige) Gemeinsamkeiten auf die diverse Fernost Hersteller hinarbeiten, reinfallen.

    Es wird/wurde diverses Zeug von DW/PDP, manches von Fame, manches von Millenium maßgeblich in Werken in Taiwan hergestellt. Da gibt es 2-3 harte OEM Mitbewerber. Mal ein "D" mal ein L" wie Lazer/Chosen Fat.


    Die Fame Pedale werden seit langem genau so von Lazer (Chosen Fat), Kunden aus Europa angeboten. Also nicht nur dem Music-Store. Genau die Pedallerie 9000/9001 und vieles mehr.


    Mal ganz abgesehen von den obigen Beispielen: das schwierige an der Fernost Connection ist, dass fast alle "Firmen" US- oder eurpäischen Kunden gegenüber behaupten, auch Hersteller zu sein. Diverse Firmen sind aber manchmal eher oder gar nur "Verkaufsagenten" und besitzen nicht wirklich große Fertigungsstätten sondern lassen hier und dort in ihrem Auftrag (oder im Auftrag ihrer Kunden) fertigen.

    Immer Verwirrung um die Hausmarken :)


    Meines Wissens kommt längst nicht alles was unter dem Namen Fame gelistet wird, aus dem selben Werk.
    Manches kommt bekanntlich seit Jahren von Lazer ("CHOSEN-FAT"... geiler Firmenname übrigens)...


    anderes woanders her :)
    Man nennt da so ungerne die Firmennamen.

    Zitat

    Zitat von »Drumstudio1«
    ... Die Möglichkeiten aus einer Achtzehner annähernd durchsetzungsfähigen bzw. HÖRBAREN TIEFBASS und Zwerchfell-kompatibles "vibrieren" wie man es mit 99,9 aller Rockmusiksparten gewohnt ist rauszuholen, sind dicht an Null. ...


    Zitat Lite-MB

    Zitat

    joop, ich weiß schon... - die absolut ververzichtbaren Dinge bei "Wohnzimmer-Gigs" in Kneipen und Jugendclubs


    Das offensichtlich ironisierend gemeinte Statement verstehe ich nicht! Ganz ehrlich, soll jemand nur weil er in Jugendclubs spielt oder in Kneipen per se Extremst-Kompromisse eingehen und auf das verzichten was Rockdrumming auch für uns Drummer so "scharf" :) und motivierend macht. Das sind doch am ehesten genau DIE Gigs wo meist keine allzu professionelle "Soundaufwertungstechnik" vorhanden ist, um Bassdrums aufzudicken, die von sich aus keinen allzutiefen Low-End-Schub haben! Gerade da würde nahezu jeder Drummer auf einen in sich stimmigen akustischen Grund-Sound setzen... oder etwa nicht???


    Wenn dann bei späteren größeren Gigs professionellere oder einfach üppigere Technik vorhanden ist und das Können der PA-Leute enorm, ja dann könnte man viel eher aus kompromissbehafteten Drumdurchmessern was rauskitzeln. Ich sehe es somit 100% entgegengesetzt zu Deiner These.


    Es wäre absurd wenn man mit einer 18" für Rock hoch-zufrieden ist (so wie Du) eine Ausnahme im Rockbereich! zum (etwas überspitzt formuliert :-)) "mach es einfach nach"-Standard zu erheben. Wenn wir hier so agieren wollen, dann lassen wir jüngere unerfahrere Burschen an die Wand laufen. Deswegen habe ich mich so deutlich gegen 18" ausgesprochen. Nicht nur weil ich Deine Bassdrum gerne mal hören würde, sondern weil ich keine auf der Welt kenne, die für Rockmusik prädestiniert wäre. Aber: ich habe grundsätzlich nichts gegen 18", auch nix gegen 20". Garnichts! :) Aber warum soll jemand jetzt Geld raushauen für etwas, was ihn hochgradig an dem von ihm gesetzten Ziel vorbeispielen! läßt. Verstehe ich nicht.


    Verwunderter und doch :) kollegialer! Gruß


    edits: Zitat-Probleme

    Die Möglichkeiten aus einer Achtzehner annähernd durchsetzungsfähigen bzw. HÖRBAREN TIEFBASS und Zwerchfell-kompatibles "vibrieren" wie man es mit 99,9 aller Rockmusiksparten gewohnt ist rauszuholen, sind dicht an Null.


    Das würde ich mir sehr gut überlegen. Wenn das Set wirklich so auffallend günstig ist also z.B: nur 99 Euro 50 Cent kostet... dann wäre es die Überlegung wert eine 22" nachzubestellen. Ansonsten entweder hier den Preis nennen, oder wirklich Finger weg.


    Klar wenn Du live oder Studio triggern willst, dann ist es wieder wurscht. Dann kannst Du Dir auch einen Garteneimer als Bass hinstellen. Da Du aber von Triggern nichts schreibst: ich würde es nicht tun.