Mit Dixon oder dem taiwanesischen "Firmendach" hast Du ja schon voll ins Schwarze getroffen. Da wird viel für Kaman gemacht (wir lagen vor Madagaskar... summdideldumm) und noch diverse andere.
Die Größe der OEM lasse ich in diesem Post mal beiseite.
Dein 2. Treffer ist Pao Chia (aus China)... da möchte ich mich garnicht äußern. Timbuktu, Fagg oder gar Sekundär... 
Dann gibt es noch Jin Bao und diverse! andere.
Manche sind gigantisch groß - andere kleiner oder noch kleiner. Manche sitzen in Taiwan (das immer noch den besseren Ruf genießt) andere in China.
Wenn man sich mit Drums richtig auskennt, kann man all das in 5 minuten recherchieren. Und durch Querverweise und personelle "Cross-Checks" in wenigen Tagen rausfinden bzw. verifizieren.
Das gemeine am Thema sind aber (wie bereits erwähnt) die vielen Brandnames oder Versuche einen etablierten alten Firmennamen von Fernostproduzenten durch eine Neu-Namensgebung zu kaschieren oder positiver formuliert: einfach unter neuem Namen einen neuen Anlauf zu starten. Außerdem kommt hinzu das im turbulenten Marktgeschehen sehr häufig Kooperationen beendet werden. Man einen neuen Fernost-Produzenten sucht. Etc. etc.
Sehr viele der etablierten Drumfirmen schauen sich in Fernost um. Manchem geht es um hohe Qualität zu kleinem Preis (hoher Gewinn) ... anderen um noch höheren Gewinn (bei reduzierter Qualität). Da gibt es unendliche Zwischenformen und manchmal irrt man sich auch bei der Entscheidung für eine Firma. Dann versucht man entweder noch Einfluß auf das Qualitätsmanagement zu nehmen oder sucht gleich eine andere Produktionsstätte... oder baut sein eigenes Werk dort auf (je nach Finanzpotenz und anvisierter Zeitperspektive). Ich will auch das nicht werten. Nur eine nüchterne Feststellung.
Das heißt: was wir hier schreiben kann Morgen schon falsch sein 
Wichtig ist trotzdem: nur weil ein Herstellungswerk identisch ist, muß nicht per se die Produktgüte gleich bleiben. Mancher Auftraggeber läßt sein selbst enginieertes Produkt unter hohen Qualitätsvorgaben fertigen... bzw. droht mit Abriß der Geschäftsbeziehungen bei zuviel Toleranzen oder Geheimnisverrat. Wobei letzteres bei diversen chinesischen Firmen eher eine Gähn-Nummer ist.
Aber nochmals: es gibt Produktionsstätten in Asien die durchaus akzeptable oder gar bessere! Qualität liefern. Manchmal sogar etwas mehr Qualität für potente und wichtige externe Auftraggeber und deren Produkte durchsetzen als für ihre reguklären eigenen!
... manchmal weniger... und manchmal entspricht ihre super-lausige Qualität ihrer eigenen Labels auch dem Dreck den sie im Auftrag für andere Fertigen. Das ist von Werk zu Werk verschieden. Ich habe mich da vor Jahren tief reingearbeitet und kenne ja auch das ein oder andere Werk persönlich. Aber mir sind die Hände gebunden.
Auch soll der Thread nicht per se negativistisch ´rüberkommen: Hammu wies zurecht darauf hin, dass sich viele Kunden mit kleinem Budget in Deutschland über manches freuen, was erhältlich ist. Aber man muß sehr genau prüfen! Dann kann man auch für kleines Geld akzeptables oder sogar noch besseres finden. Wer will das kritisieren?
Bei der Auswahl oder dem Sortieren zwischen Spreu und Weizen sind Rookies und selbst Semiprofi-Drumfreaks allerdings oft völlig überfordert. Und verhauen sich auch hier im Forum sehr häufig mit radikalen Irrtümern und ungewollten Falschinformationen zu Produkten. Würde ich die alle richtigstellen wollen, wäre ich 1.) der rechthaberische Permanent-Störenfried (der ich vom Wesen eigentlich nicht bin oder sein will) und 2.) hätte kein anderes Leben neben dem Forum. Und auch ich komme im Alltagsgeschäft mal durcheinander. War es jetzt Maxtone oder Lazer?
Hinzu kommt, dass diverse der Branche (auch ich) nicht auch noch mit dem Finger in die Wunde anderer Hersteller/Vertriebe etc. stechen wollen.
Eine kleine Warnung darf ich vielleicht trotzdem noch aussprechen:
Wir haben fantastische Musikalienhändler und unheimlich faire tolle Firmen und Vertriebe in Deutschland. Manche mit riesigen Geschäftsverbindungen nach Fernost (Taiwan, China, Korea, Indonesien, bald oder jetzt schon Vietnam etc.).
Ab und zu (selten) gibt es aber leider auch einzelne! Falschspieler. Die sollten niemals die ganze Branche vergiften dürfen. Frech gelogen und fast schon kriminiell ist mitunter das Agieren einzelner schwarzer Schafe auf Verkaufsportalen oder auch mal bei ihren wenigen Shopbesuchen. Da wird dann teilweise behauptet (wider besseres Wissen) Vorsicht: Text inhaltlich verändert: "Markenprodukt mit Austauschteilversorgung". Oder etwa "Hat nichts mit den Billigprodukten von XYZ zu tun". Die Pointe: es sind genau diese Billigprodukte von denen man sich textlich/verbal explizit abgrenzt. Sie sind nicht nur im selben Werk zusammengespuckt worden, sondern alles (bis auf die Produktnummer, Verwirung des Kunden ist manchem ja wichtig) ist identisch. Nur die Form der Schrauben und der Trittplatten unterscheidet sich. Alles natürlich rein halluzinierte Beispiele von mir, die mit der Realtität nichts zu tun haben. Vielleicht habe ich es auch geträumt? Dieses Thema ist sehr heiß ist und hart an der Grenze zu juristischem Trouble.
An die Rookies: wenn nicht nur Trommelei sondern auch "Materialkunde" und Produktfunktionalität sowie Produktfeatures en Detail interessieren: Schauen, testen, nochmal schauen. Danach noch genauer Hinschauen
Sich nicht immer von groben Produkteigenschaften blenden lassen, sondern ganz nah ´rangehen. Hardcore-Makro-Objektiv-Blick hilft immer
Die Detailunterschiede oder eben faktische Produktgleichheiten zu entlarven. Nicht immer den Worten des Gegenüber
vertrauen! Auch mal Dinge in Frage stellen und sehen wie das Gegenüber reagiert.
Man braucht Jahre um die Sinne zu schärfen... aber es lohnt sich. Aber man muß es üben! Man sieht dann eines Tages viele Produktflyer mit anderen Augen... und entlarvt auch manche zweckgebundene Behauptung... 
Viele Edits... nicht inhaltlich sondern ausschließlich Rechtschreib-"technisch".