Beiträge von Drumstudio1

    Musikmesse... da teilte sich Odery (Maurice) und Orion Cymbals früher jahrelang den selben Stand. Bei einer Messe (ich glaube der vor 2 oder 3 Jahren) hatte er davon welche mit, die dann auch oft von Drummern angespielt wurden.


    Aber prinzipiell kann und möchte ich mich en Detail zu Klangattributen von Produkten diverser Drum-Firmen nicht mehr äußern. Thema "Unabhängigkeit" :)

    Zitat

    Die meisten (Wie die Tama) sind aus Stahl, Acryl und Alu gibt es auch noch, aber warum selten welche aus Holz benuzt werden hab ich mich auch immer gefragt.


    Sorry auch das ist falsch. Nicht sauer sein.


    Wenn man alle weltweiten industriellen Anbieter von Octoban-Nachbauten mitlistet: ist das Hauptmaterial keinesfalls Metall, sondern Fiber, Acryl, Kunststoff.


    Pearl ist mit seinen Alu-Nachbauten zusammen mit der Firma Peace eine seltene Ausnahme.
    Odery (die Dinger kenne ich) mit ihrer Holzvariante auch eher in der Unterzahl.


    Wenn man gar Drum-Bauer und Freaks mitlisten würde... ja dann wäre eines der am meisten verwendeten Materialien gar Acryl: einfach weil da die Kosten wie der Produktionsaufwand eher gering ist.


    edit: ich kaufe ein "e"

    Die originalen von Tama sind aus Fiber(glass).


    Dies ist einer der Gründe, warum die vielen, vielen Selbstbauten und/oder Alternativprodukte aus diversen anderen Materialien (vielleicht nicht schlechter) aber eben doch anders klingen.

    Aber der Snare-Sound von ST. Anger war für meine Ohren auch DEFEKT. Und doch wurde er zum Kult erhoben. Auch das war in der Geschichte des Snare-Recording ein radikaler Tabubruch und ein "Spielen" mit unseren Erwarungen, mit dem was wir "als normale Zuhörer" von einer Snare klangtechnisch normalerweise erwarten. Denn am Geld für einen besseren Snaresound mangelte es Metallica damals nicht.


    Und doch... Musik wird in den letzten jahren auch auf Tonträger lauter. Das kann man am eigenen CD-Archiv durchaus feststellen. Das es da technische Grenzen gibt an die man mittlerweile stößt, ist klar.


    Edit: zum Defekt nochmal. Natürlich gibt es auch schon diverse internationale CD´s die mit großen Fehlern gepreßt wurden. Nachweislich. Sollte also bei Metallica alles nur ein Fehler oder irrtümlicher Defekt sind - ist mein Beitrag in 2 oder 3 Detail-Punkten hinfällig :) Trotzdem das meiste nicht :)


    Denn sollte dieser Horror-Mix nur ein Unfall sein oder ein Defekt... wäre es dann nicht auch Ausdruck dessen wie "wchtig" die Musik heute geworden ist`? Dass also die optische Gestaltung eines 3-D Sarges durch mehrere Papierebenen des Booklets und andere Marketing-Gimmicks fast schon wichtiger ist, als die Musik? Oder die überhastige Veröffentlichung eines fehlerhaften Produktes "sein, muß", Fehler fast schon in Kauf genommen werden, um den vielen kopiersüchtigen Piraten nicht absatztechnisch zum Opfer zu fallen?


    Aber nochmals: mich erinnert das frappierend! an die ganzen Hype-Turbulenzen um St. Anger und deren katatstrophalen Sound. Insbesondere jenen der Drums. Ich fand zwar damals bis heute alle Instrumente klanglich schrecklich. Aber die jüngeren liebten meist diese Scheibe. Ich hatte damals in den ersten 2 Veröffentlichungsmonaten durchschnittlich einmal in der Woche Leute hier die fragten, "wie bekomme ich so einen geilen-aggressiven Snare-Sound hin" oder ähnlichss. Ich war geschockt, schüttelte wahrscheinlich nur den Kopf :) und fühlte mich unheimlich alt... weil für mich nicht mehr vorstellbar war, WAS? man an diesem Sound als junger Mensch toll finden kann.


    Apropos Fehler- sorry-off-topic:
    Die Rockdinosaurier Journey haben ja mit ihrer "wir zeigen der Musikindustrie den Fuck-Finger" und veröffentlichen eine Triple-CD/DVD-Set für rekordverdächtig günstige 11. Dollar 88 Cent in den USA ausschließlich über Walmart... (ob das die Zukunft sein soll weiß ich auch nicht). Anyway... über 400.000 schon verkauft. Das prinzipiell tolle Set beinhaltet eine neue CD mit neuen Songs, eine CD mit den alten Hits, aber neu aufgenommen und eine Live-Konzert- DVD. Ein Schnittfehler bei Wheel-In-The Sky der Leadvocals bei 1.09. Falsch in die ausklingende Silbe des Sängers geschnitten, wohl im Glauben sie sei schon verstummt. Sofort beim ersten Hören entdeckt. Kein Pressfehler - ein Overdubschnitzer. Auch das ist kaum erklärbar... außer Zeitdruck.

    Ich verstehe die Entrüstung zum Teil gut...


    ... zu einem anderen Teil garnicht!


    ... in vielen Spielformen des Rock ging es neben der Musik schon immer um das Auffallen und das Brechen von Tabus. Manchmal war letzteres sogar wichtiger als die Musik.
    Da kann man zurückgehen auf erste Auftritte von Alice C. oder wer noch weiter zurück will zu den Beatles... auch wenn man da den "Tabubruch" ? oder die Entrüstung mancher Sittenwächter oder Musikkritiker heute aus unserem Blickwinkel und unserer Sozialisation garnicht mehr verstehen kann.


    Blackmetal, Fleischspieße auf der Bühne reichen, Blutkübel ausschütten, Sex auf der Bühne etc. etc. Diskussionen um herbeifabuliertes angebliches Backtracking. Das alles definiert "neue" Aufmerksamkeit und/oder neue Bands... die oftmals musikalisch garnichts neues mehr bieten (können).

    Der Trend zum "lauter" ist ultra-alt. Über "Compressed to fuck" oder frequenzselektive Compression diskutiereren wir fast alle seit 10 + X Jahren. Auch fiel früher bei megateuren Produktionen von Aerosmith bis sonstwohin auch schon teilweise auf, dass ab einem gewissen Masteringpegel manches zwar lauter aber irgendwie auch "verwaschener", weniger transparent und "irgendwie" undifferenzierter klingt. Aber auch schon in den siebziger Jahren (und wahrscheinlich noch früher) ging es beim Mastering und abseits des Mastering schon um das Einfangen möglichst hoher Pegel.


    Klar sind das Entwicklungen die nicht per se gut sind. Vieles finde ich sogar richtig mies. Aber sind sie per se schlecht? Manches kommt vielleicht "einfach" auf die Perspektive und die Zielsetzung an desjenigen der Musik macht. Oder die Erwartungen und Voraussetzungen jener, für die man anstrebt Musik zu machen.


    Kraftmeierei mit Lautstärke war jahrzehntelang die Domäne des Rock und Hardrock. Früher Purple, dann Sabbath und Motörhead. Stets wurde damit "geworben" (ja tatsächlich) die lauteste Band der Welt zu sehen. Ich fand das immer zum würgen und empfand manches Konzert als klanglich mies- wenn auch laut. Schon oftmals hat Rockmusik auf der Habenseite "Laut" verbucht und Klangqualität war manchesmal die Waagschale die nach unten zeigte. OK, seit einigen Jahren ist dieses "Live-Attribut" nun zum CD-Attribut geworden... ja und?


    Und jetzt geht Metallica den letzten radikalen Schritt :-): Noch lauter als die anderen, auch wenn die Konsequenz eine deutliche Verschlechterung der Soundqwaulität bedeutet.


    Wenn man sich die reale Abhörtechnik und den Alltag mancher Menschen anschaut... würde es mich nicht wundern, wenn die Horror-Mischung von Metallica sogar auf manchen Anlagen garnicht sooo negativ ins Gewicht fällt. Musik wird immer mehr zum beiläufigen Konsum neben tausend anderen Sachen. Videogames spielen, bei Singstar träumen man sei DIO oder Roy Black, Pornoclips schauen, Schüler oder Kollegen auf Haß-Websites bloßstellen, Surfen gehen im Web oder auf dem Wasser, die 196. Bewerbung für die Lehrstelle schreiben oder das 283. Bittgesuch der nachbar möchte nach 24 Uhr keine Wäsche mehr aufhängen. Seit dem das Format vom Poster-ähnlichen LP-Format in die winzige CD überging und parallel die Preise für Tonträger anstiegen und gleichzeitig verlustfreie Kopiermethoden massentauglich, da immer günstiger wurden, hat Musik ihren alten Stellenwert für viele verloren. Auch dadruch, dass vielen von uns (nicht allen) heute unzählige Freizeitbeschäftigungen und Zeitrecourssen zur Verfügung stehen, von denen frühere Generationen nicht mal zu träumen wagten. Ist das alles negativ?


    Will man dafür nun Bands kritisieren, die aus Kalkül, eigener Clevernis oder womöglich durch ihr Lauschen auf gewiefte Medienberater den Zeitgeist erfaßt haben? Ich mochte Metallica musikalisch nie. Es gibt kaum eine Hardrock-Kombo der ich weniger abgewinnen kann. Aber irgendwie sind die Jungs ... ähm älteren Herren trotz ihrer weitestgehend trendfreien Musik durchaus sehr clever die Zeitströme (DIE REALEN Gegebenheiten vieler Menschen) zu erfassen. Vielleicht sind Metallica weniger gute Metal-Komponisten- aber bessere Investmentbroker! Aber den Verdacht hege ich bei manchen Bands.


    Wir alle wissen doch, dass für viele (subjektiv) lauter= besser bedeutet. Erstrecht auf den miesen Abhöranalgen, die eine vielzahl von Menschen insbesondere junge Leute umgibt. Es gibt zig Billiganlagen, da klingt automatisch fast jede laute CD bei der ich die miese Endstufe nur auf Volume-Regler 2 drehen muß, (subjektiv) hörbar besser als eine sehr leise gemasterte (am besten eine Uralt-CD) wo ich den Volume-Regler auf 7 stellen muß. Eben da die Verstärkertechnik in diesen Kisten so hundsmiserabel ist, dass sofort das Grundrauschen und andere klangverschlechternde Verstärker-Parameter überproportional ansteigen. Auch bei den vielen Billig-Sticks und MP3-Playern ist das deutlich hörbar. Eine laute Wavedatei (selbst wenn compressed to fuck) klingt auf Level 2 abgehört oftmals immer noch besser, ja oftmals sogar subjektiv "reiner" als eine ultra-leise Wavedatei auf Lautstärkestufe 7-8 angehört.


    Natürlich können wir jungen Menschen Hörschulungs-Workshops und Aufklärungsseminare anbieten, was man wirklich mit Musik machen kann. Wieviel wirklich mit besserem Klang oder bei besserer Tonträgerqualität an Details herauszuhören ist. Ich arbeite seit Jahren manche Stunde mit Menschen verschiedenster Altersgruppen an Gehörschulungsinhalten. Das bedeutet nicht nur CD Parts raushören "was machen die Drums", "was spielt der E-Bass" sondern auch testen "hörst Du was sich am Sustain verändert, wenn ich das L-Stück am Nylonball fester anziege, obwohl das Tom doch RIMS hat". Oder ein Standtom auf ein Bein balancieren, den oberen Rim mit einer Hand halten und das Tom anschlagen und gemeinsem wahrnehmen, dass nun der tiefste Grundton vieeeeeeel länger ausklingt". So was macht gemeinsam wirklich Spaß und bruingt nachweislich eine immense Differenzierung der Höreigenschaften bzw. der Verarbeitung und Analyse und doch ist es AUCH mitunter ultra-mühsam. Viele Menschen nicht nur junge, lieben Musik als Konsumform, aber haben extrem wenig analytisches Hörvermögen oder Bewußtsein. Wir unterstellen im Alltag aber oft, dass wer sich gerne mit Musik umgibt auch auf diese anderen Ebenen achtet oder zumindest dafür einen Zugang hat. Dies ist leider oftmals eine Fehlannahme. Und auch das ist nicht verdammenswert. Ich kann doch Spaß an Muskik haben dürfen ohne mir über die Frequenzdiagramme oder Zerrlevel Gedanken machen zu müssen :)

    Aber nochmals: ich glaube vielen ist der Wert der Musik (oder das was viele von uns damit verbinden, mit dem WERT der Musik und der Detailtiefe) längst entgangen. Deswegen sind sie auch keine schlechteren Menschen oder gar die Musiker/Handwerker die sich darauf einstellen. Musik hat viel von ihrem ursprünglichen Stellenwert eingebüßt. Ob man durch bessere Soundqualität dagegensteuern kann - da habe ich erhebliche Zweifel... denn dann müßte man zuallererst die Hifi-Industrie mit dem Finger in deren Nase durch den Raum ziehen... im wahrsten Sinne des Wortes Thema Raumklang für jedermann!


    Off-Topic:
    Entgegen Wikipedia-EInträgen, und unzähligen Hobby-Websites von Hifi-Enthusiasten behaupte ich seit Jahren, dass die Verstärkertechnik auch in der Low-Budget und Consumer-Klasse nicht auf ihrem Höhepunkt angekommen ist und mitnichten ausgereift ist. Im Gegenteil: in der Consumerelektronik und den günstigen Kompaktanlagen, sind die meisten Verstärker hörbar schlechter als es mittelklasse Verstärker und darunter der siebziger und Achtziger Jahre waren. Der Dolby 78,4 Kanal-Irrsin macht viele Menschen so verwirrt, dass sie offensichtlich nicht mal im Stereoformat Klangunterschiede warhnehmen können. Ich habe in den letzten 10 Jahren etwa 8 Minianlagen für Hörvergleiche verschiedenster Hersteller erworben. Preisklasse zwischen 150 - 600 Euro. Keine einzige Verstärkereinheit klingt annähernd wie diverse uralt-Verstärker oder Receiver die ich teilweise vom Sperrmüll aufgegabelt oder für ein Handgeld erworben habe. Alle Minianlagen die ich habe (Sharp, Universum/Dual, total Noname etc) haben so katastrophal miese Verstärker, dass mit jedem drehen des Volumereglers sofort eine Zunahme des Grundrauschesns und der Klangverfärbung hörbar ist. Mehrere davon bieten Sourround und sonstwas an und dutzende andere Gimmicks. Doch was nützen die, wenn der Grundsound mies ist? Was bringt mir die 5. Lautsprecherbox, wenn schon die Klangwiedergabe von zweien miserabel umgesetzt ist? Oder anders herum: wäre es nicht besser ein Mindestmaß an Klangqualität für 2 Lautsprecher zur Verfügung zu stellen, bevor man über 5.1 Surround und eine Delay-Parameter-Einstellung per Fernbedienung für Laufzeitunterschiede der Signale, nachdenkt?


    [size=8]edits: inhaltlich nix! Just Rechtschreibung

    Holla, ganz schöne Sturmbrise hier :)


    Dann erlaube ich mir noch den Hinweis, dass mancher von uns noch auf dem Dachboden oder sonstwo alte Hifilautsprecherboxen aus Jugend- oder späteren Jahren hat. Manche waren ursprünglich klasse und sind dem Dolby Sourround 48,9 Kanal-Wahn gewichen. Anyway es finden sich unzählige Modelle der achtziger und neunziger Jahre mit super-weich-aufgehängten Gummi-Sicken am Tieftöner. Von Dual, über Heco, Elac, RFT etc. etc.


    Es muß also für einen feinen Selbstbauversuch keinesfalls gleich eine NS-10 zerlegt werden. Erste Selbstversuche müßten für eine Vielzahl der hier interessierten mit nahezu Null-Finanzaufwand möglich sein. Da viele die alten Kisten ohnehin zum Bauhof fahren, könnte man also vor der Resteverwertung nochmal den Lötkolben zücken und jene Tieftöner einer letzten Verwendung zuführen.


    Wer solche Speaker braucht soll sich hier melden. Ich habe sogar noch einen nagelneuen! ultra-weich aufgehängten Speaker von RFT. Ob er 10" groß ist weiß ich nicht. Irgendwas zwischen 8" und 10" könnte aber hinkommen. Wer mir ein Waffeleis mitbringt und den abholen kommt, kann ihn haben.

    Zunächst: ich finde die Frage welcher Hersteller für welche Serie! Lack und/oder Schutzschichten verwenden auch schwer abschließend zu beantworten. Eines von beidem (wenn man die Begriffe trennen will - da es tatsächlich auch sehr dünne Aufträge gibt) verwenden tatsächlich viele.


    Aber das ist hier vielleicht garnicht sooo wichtig. Auch muß der Händler nicht wirklich täuschen wollen. Ich habe mir heute das Bild 2 mal angesehen. Aus diesem Bild werde ich auch nicht schlau. Manchmal klickt es sehr groß auf. Dann meine ich fast etwas drei-dimensional :) durch leichte Schattenbildung, "zackige Vertiefungen" zu erkennen, die fast so aussehen als haben sich Teile der Legierung am Rand verabschiedet. Das wäre natürlich schlimm und eine berechtigte Reklamation wert. Glaube ich aber nicht, dass dies vorliegt! Das ist sicher eine völlig falsche Interpretation von vielen falschen Interpretationsmöglichkeiten...


    Bei Becken die einen mehr oder weniger feinen Lackauftrag haben, kann es (das wissen jene "verrückten" Drummer die tausende Becken in ihrem Leben gesichtet haben)genau dort am Cymbalrand! in seltenen Fällen zu Lack-Nasen kommen. So wie das mancher vom Streichen kennt. Das ist zwar super-selten, aber wenn das mal passiert und die Augen gut genug sind, das zu erkennen, sind alle die ich je sah RUNDLICH.


    Nun ist die Frage: selbst wenn dies Lackabsplitterzungen sein sollten (ich tue nun mal so als würde dies nicht bestritten)... wenn es also Lackabsplitterungen sein sollten
    (wo vielleicht ehemals zuviel von etwas Lack aufgetragen war): warum sind das alles so eckig-"perforierte"- Zacken? Hat da was gelegen was weggezogen wurde... aber was würde dann diese Zacken verursachen?


    Anyway diese Zacken sind der Schlüssel zur Aufklärung!


    Zur Lagerung: tatsächlich kennen wir alle noch Cymbalprospekte von 1-2 Herstellern die sagen man sollte Cymbals nicht auf den Rand stellen oder am Rand an die Wand lehnen. Wenn man den Alltag on the Road, das REALE! Cymbal-Zwischenlagern bis zum Aufhängen am Cymbaltree oder am Stand im Musikshop um die Ecke und sonstwo kennt, weiß man wie ernsthaft derartige Tips befolgt werden. Eine Schnarchnummer! Insofern solltest Du Deinen eigenen Anteil an diesem kuriosen Effekt Deines Cymbals vergessen.


    Wenn Du nur das gemacht hast, was Du schreibst (dies also der Wahrehit entspricht und auch kein anderer heimlich mit Deinem Becken, also Deinem CYMBAL etwas angestellt hat von dem Du nix weißt), dann trifft Dich egal was das für ein Phänomen es tatsächlich ist, KEINE SCHULD.


    Nehme doch mit dem Vertrieb Kontakt auf - und nicht mit uns Nasen hier :) Die sollen sich das Becken anschauen und werden das auch gerne. Weil aus jedem kuriosen Produkt-Phänomen lernen Vertriebe und letztendlich auch die Hersteller (zumindest wenn zwischen beiden die Kommunikation stimmt). Selbst nach vielen Jahren der Cymbalherstellung lernt man noch... da ja immer wieder einzelne neue Typen und Serien generiert werden, auch Produktionsschritte modernisiert oder einfach umgestellt werden, der neue Mitarbeiter "Jupp" eingearbeitet wird ... etc. etc. Da ist eine Rückkopplungsschleife zum Konsumenten garnicht verkehrt und kann mitunter beiden Seiten nützen.


    Nun ein anderer Punkt: wir alle waren jung und sensibel. Das ist gut so und klasse, und vielleicht sogar schlimm, dass es mancher von uns Alten heute nicht mehr ist.
    ABER: in einer Sache solltest Du maßgeblich arbeiten: Drums und Cymbals sind feine Instrumente - und doch sind es "Werkzeuge" auf unserem Weg zur Musik. Ob soft oder härter: wir schlagen auf Cymbals. Ein sorgfältiger Umgang mit dem Material ist wichtig und richtig. Aber man sollte es vom Aufwand und "der mentalen Beschäftigung" nicht übertreiben, sonst verliert die Sache ihren Spaß und wird gar "zwanghaft" :)


    In diesem Sinne: hau rein - hab´Spaß!

    Zitat

    Wir haben innerhalb von einer Woche und zweimaligigen Proben unseren Keyboarder zum Bassisten "umgeschult", dazu noch ein paar neue Songs eingespielt.


    Vor dem Gig dachte ich, dass es ein Desaster wird. Tatsächlich wurde es einer der geilsten Auftritte seit langem. War irgendwie so wie eine Fussballmannschaft, welche in Unterzahl besser spielt...


    Respekt - das ist an Coolness wohl kaum zu toppen, dass es dann auch noch so gut funktionierte, war die gerechte Belohnung für die Verwegenheit!

    kann man so nicht sagen... es ist wie immer eine Frage des Preises und mitunter von Connections.


    Gleichwohl ist der Gedanke (s)eine Drummarke oder Serien-Auswahl danach auszurichten wer ein 11" Tom herstellt, schon verwegen!
    Keep us informed we es weitergeht!

    Spielt er wirklich eine 13" ?


    Ich hatte mal seine erste DVD in Auszügen gesehen. Sehr sympathisch auch didaktisch wirklich stimmig. Der Snaresound war spitzenklasse- klang aber für mich nach Bellbrass und eher nach 14". Oder der Mann am Mischer hat massiv gezaubert. Ich konnte damals in den Auszügen keinen Blick auf die Snare bekommen. Kann man den Andy mal fragen, ob er ein Sondermodell von Mapex spielt? Irre ich mich so? Ist der wirklich mit Phosphor Bronze 13" unterwegs? Allein mir fehlt der Glaube!

    Wie von mir erwähnt: ich weiß das man prinzipiell von manchem! Hersteller 11" als Fell bekommt.

    Aber längst nicht alle... und was ist wenn Du eines Tages mal eine andere exotischere Fellkombi probieren willst? Und teilweise wie erwähnt mit hoher Lieferzeit und Mehrkosten. Auch der Wiederverkaufswert würde schwierig. Wenn es Dein Set für das Leben wird, spielt letzteres natürlich keine Rolle.


    Ich möchte es Dir nicht ausreden... nur die Frage nach dem Warum? :) Gerade weil ich weiß, dass die Zahl der Drummer hier die jemals ein 11" Tom gespielt haben im einstelligen Bereich liegt. Insofern frage ich mich schon aufgrund welcher Überlegung Du das so gerne hast/brauchst/haben mußt :)


    Aber nochmals: ist keine Kritik, "nur" ein pragmatischer Denkanstoß. Wenn Du Dich gerne von der Norm abhebst in Sachen Kesselspezifikationen, bist Du damit richtig! :)

    Tama und andere taten das früher mal. Unter den Customizing-Herstellern sicherlich der ein oder andere auch heute und/oder gegen entsprechendes Honorar macht das sogar sicher noch die ein oder andere bekannte, etablierte Drum- Firma. Manche wird wahrscheinlich das organisieren von 11" Spannreifen an Dich deligieren.


    Mir erschließt sich nie so ganz der Sinn: wenn ein spezielles Fell hinüber ist oder gar ein Spannreifen defekt sein sollte oder whatever. Dann hat man immer Aufriß und hat unberhältnismäßig hohe (Zeit) Kosten für Ersatzteile.


    Dieses ganze mehr an Recherche (wo gibt es das), was kostet das mehr, wielange "darf ich warten" bis die Spezialsachen da sind wäre mir zu viel Aufwand.... mir persönlich.

    Ich kenne diese Klauseln nicht im einzelnen.


    Denke Auflagen werden kommen - und sie müssen auch!


    Es mag für 99,9 % von Amateurbands nicht gelten... auch für viele Profibands nicht. Ganz sicher auch nicht für den Threadstarter... aber:


    Ich selbst war vor einigen Jahren Zeuge folgenden Prozederes. Eine Band hatte einen Backstage-Techniker mit Pyroschein. Dieser hatte eine "Red-Button-Box" mit "Sprengschlüssel" um zu den für die Musiker bekannten Zeitpunkten die auch in der Setlist eingetragen waren, Sprengungen zu zünden, die nicht nur die Ohren sondern die Augen und die "Hirnmasse" aller auf der Bühne, hinter der Bühne und in den ersten Reihen vor der Bühne (also die ersten Reihen der Zuschauer) erzittern liessen. Das war pervers laut. Durch tragische Umstände hatte ich dummerweise meinen Gehörschutz zuhause liegenlassen. Also aus Tempo was zusammengedrillt und vom Gehörgang bis "dicht vor das Gehirn" :) geschoben.


    Was für die Band sprach: sowohl mehrere Techniker, auch der Sprengmeister und mehrere Musiker sagten, "pass höllisch auf, die Explosionen werden Dir Dein Gehör schädigen, gehe lieber weiter weg". Letzeres wollte ich nicht. Der Sprengmeister zwackte dann einen Zettel der Setlist ab und drückte ihn mir in die Hand. So konnte ich die Songabfolge während des Gigs lokalisieren, ihn anschauen und wenn er im entsprechenden Song zu mir nickte, preßte ich mit beiden Händen auf meine Ohrmuscheln so fest ich konnte. Denn 2-3 Sekunden nach dem Nicken würde wieder die Hölle losbrechen und eben wieder einer der Explosivkörper gezündet. So habe ich den (ansonsten tollen Gig) gut überstanden. Gleichwohl war auch jedem mit regulärem Gehörschutz klar, dass normale Gehör-Stopfen da das untere Ende des Gehörschutzes darstellten. Dieses Akustikinferno war unglaublich laut und druckvoll. Und natürlich traf es Konzetrbesucher unvorbereitet... die hatten keine Setlist und sahen auch nicht das Drehen des Zündschlüssels bzw. die Freigabe und das drücken des Red-Buttons. So ein "Augenflimmern" erlebt man sonst selbst bei FSK 18 Streifen nicht.


    OK, hier kann man sagen: "eigene Blödheit, zuhause das Zeug zu vergessen."


    Aber: wer als normaler Zuhörer diese Band vorher nie live gehört hatte bzw. die "neue Sprengklasse" bisher nicht kannte, oder einfach ein paar Reihen dichter vor der Bühne stand als sonst, lief Gefahr sich ernsthaft gehörtechnisch zu verletzen. Und das war diversen Personen des Teams in und um die Band klar. Nochmals: jeder Techniker dort oben (da es nicht der erste Gig mit diesen Explosivkörpern war) und jedes Bandmatglied achtete peinlich genau, darauf dass ihre eigenen Gehörgänge geschützt waren. Man machte sich aber einen Spaß aus dem reflexartigen "Angst-Reflex-Zusammenzucken" diverser Zuhörer.


    Jetzt kommt es noch besser: wenige Wochen danach gab es einen Eintrag auf der Website von einem Besucher, der exakt jene Band an einem anderen Ort gesehen hatte. Jener warf der Band vor, die Gesundheit der Zuhörer skrupellos zu gefährden. Er fände die Band prinzipiell super, sei erfahrener Rock-Konzertbesucher, hätte aber niemals zuvor solch infernalische Lautstärken beim Zünden von Explosivkörpern gehört. Sie sollten die Gesundheit ihrer Zuhörer achten und diese Sprengklasse weglassen. Der Eintrag war nicht von mir- gleichwohl hatte der Bursche recht. Anyway: die Band wußte das sowieso. Jedem war um die Gefährlichkeit dieser Kraftmeierei bewußt.


    Wer denkt dies sei ein Einzelfall oder ich würde zu schwarz sehen irrt. Es ist natürlich nicht die Regel - aber nachweislich nicht die einzige Kombo die so agiert.


    Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache. Der Gedanke, dass die ein oder andere Band aus Unwissenheit oder, "ist mir Egal was mit dem Publikum passiert" die Ruinierung der Gesundheit der Zuhörerschaft in Kauf nimmt (oder ungestraft in Kauf nehmen darf), ist für mich seit Jahren unerträglich. Es mag manchem Absurd erscheinen: ich sehe zum Zurechtstutzen der "Kraftmeierei mit infernalischer Lautstärke" mancher Bands keine andere Möglichkeit als "Dezibelnachweis" bzw. mehrfache Messungen als Auflage bzw. die Haftung für alle Folgen die durch das Überschreiten der Grenzwerte entstehen. Auch insbesondere das Messen von infernalischen Impulsspitzen wie sie nunmal gerade bei Zündung von Pyro bzw. Explosivkörpern entstehen. Da hilft nämlich keine! Durchschnittsmessung des normalen Bandpegels. Klar der Nachweis wird sicher schwierig bis haarig: aber es kann auch nicht sein, dass trotz zig aufgetretener Hörtraumata wie in den vergangenen Jahrzehnten jeder noch so tut als wüßte er von nichts und es hätte so rein garnichts mit ihm zu tun.


    Und nochmals: wer einwenden mag: "die Zuhörer sind doch selber schuld, wer zu einem Rockkonzert geht, weiß dass es kein "Sesamstraße-Casting ist", dem sei gesagt, dass jene INFERNALISCHE Lautstärke der ich teilhaftig wurde, von den meisten normal und womöglich behutsam "eingeführten" Hörstopfen zumindest von Personen in den ersten Reihen nicht kompensiert wird. Auch dies wurde mir von diversen Personen des Abends bestätigt, die im wahrsten Sinne des Wortes ihren Ohren nicht trauten.


    edits: Rechtschreibung

    Was man immer machen kann: in Maßen "subharmonische" Tiefbässe hinzufügen bzw. noch was unter dem eigentlich aufgezeichneten Kick-Signal "hinzumodulieren/generieren/" Schiller würde sagen dichten" :) lassen. Da gibt es diverse Effektgeräte sogar von günstig/billig wie Behringer (zb: im Ultrafex die "Ultra-Bass"-Schaltung), sicher auch längst viele Plug-Ins. Nur muß man aufpassen, dass diese Bassanteile später im Gesamtmix mit Band, insbesondere E-Bass etc. nicht alles "zu-wummern" bzw. an den Rand des Mixes drängen oder andere tiefrequente Kollegen gar im Gesamtklangbild verschwinden lassen. Aber im dezenten Einsatz kann das manche Bassdrum für das subjektive! Hörempfinden aufwerten bzw. tiefer,oder fetter erscheindend oder "schmatzend-satter" machen.


    Es gibt auch den ein oder anderen der diese Funktionen/Schaltungen nicht schätzt - gerade auch in professionellerem Umfeld, da eben die Gefahr besteht manches katastrophal zu verschlimmbessern. Trotzdem in Bezug auf Deine Ausgangsfrage scheint mir oben beschriebenes mehr als eine Überlegung wert.

    Wegen dem einen Zol 13 x 10 statt 13 x 11 würde ich mich nicht verrückt machen :)


    Auch nicht auschließen darf man, dass sich der Verkäufer womöglich auch vermessen hat bzw. was verwechselt hat...


    Sollte es wirklich 13 x 10 haben dann ist durchaus sicher, dass es dieses nicht allzu oft gab.