Beiträge von Drumstudio1
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Dixon hat seit Jahren in Deutschland eine gesplittete Vertriebssituation.
Knauer und! PPC
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Meine Tag bei Musik Produktiv...
...oder ich mag kein Becken.ZitatUnd nach diesem Tag stellt sich mir die Frage: Habe ich keinen Geschmack?
Du sollst die Dinger auch nicht (fr)essen!
Es sind Musikinstrumente zum Trommeln. Wenn Du einen Pichelsteiner Eintopf kochen willst und Zutaten brauchst dann suche auf dem Küchenboden nach den zertretenen Schaben von Vor-Vorgerstern. Dann ist aber MP die falsche Adresse für das erhalten der Suppenzutaten.
Das ist jedenfalls mein Meinung.

Und jetzt ernsthaft: vielleicht trommelst Du noch nicht so lange, und hast Dir kein fein differenzierendes Gehör entwickelt? Da braucht es durchaus den ein oder anderen weiteren Termin um die Materie "Cymbals" oder mein "Traumklang bei einem Crashbecken" zu erfassen. Das geht manchem Drummer am Anfang so - da lernt man bei jedem weiteren Check dazu... und irgendwann fällt es einem auch leichter die Soundunterschiede besser zu beschreiben - und nicht so pauschal abzuurteilen.
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Tama Superstar Custom (780€) + Masterwork Troy (299€) + den eben angesprochenen Hocker (75€) = 1039€
Bei der ganzen (berechtigten) Euphorie beim Drumkauf geht schnell mal was durcheinander.
Ich habe erhebliche Zweifel, dass Dir für 780 Euro ein neues Tama Superstar Custom angeboten wird. Ganz erhebliche!
Dir wurde höchstwahrschenilch ein foliertes Tama Superstar Set angeboten.Das nur zur Richtigstellung, da es sich sonst um ein absolutes Schnäppchen handeln würde, dass viele andere Händler sofort zum Telefonhörer greifen lassen würde.
Das "standard" Tama Superstar (also NICHT Custom) bekommt ein normaler Endkunde je nach Händler gegenwärtig ( wenn man nach günstig sucht) für 777.- Euro.
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Göttlich Psycho... besonders das Kleingedruckte

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Zum Beispiel!
Zitat2.) Gibt es durchaus zwischen den Fellherstellern kleine produktionstechnische Unterschiede
Und wenn man dann noch hyperkritisch schaut oder manches kleine Produktiontechnische-Detail überbewertet... dann kann eines zum anderen kommen, also womöglich zu einer radikalen Fehleinschätzung kommen, die an den realen Gegebenheiten vorbeischrammt. Muß nicht... aber kann!
Zitat
Vielleicht bewertest Du diese über? -
Wenn es erlaubt ist:
Im Leben passieren manchmal die schönsten Dinge wenn man seine Ausrichtung von "wie bescheiße ich andere, ohne selbst auf die Fresse zu kriegen?" ändert in:
"Wie kann ich mein Leben so gestalten, dass ich mir selbst jeden Morgen wieder gerne und aufrechten Hauptes im Spiegel begegne?".Der Unterschied beider Lebensparadigmen ist gewaltig: insbesondere in Bezug darauf, was einem durch seine Mitmenschen widerfährt, da sich in aller Regel auch die (persönliche und soziale) Umwelt darauf "einstellt".
Opa-Modus-off
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Ich habe ein Starclassic Maple Drumset 10"12"14" und mir ist jetz schön öfters aufgefallen, dass Remofelle nicht exakt auf meine Kessel passen!
Damit meine ich dass die Kante vom Fell nicht genau auf der vom Tomtom aufliegt, was sich natürlich verheerend auf die Stimmbarkeit auswirkt, da man das Fell nicht ordentlich Zentrieren kannn. Und zwar ist der Felldurchmesser ein wenig zu klein im Gegensatz zum Tomdurchmesser, so dass das Fell quasi hin und her rutscht und nicht richtig aufliegt.Zitat
Neulich wollte ich das Resnanzfell meiner Simon Philips Snare (auch von Tama und aus Messing!) wechseln und da ist wieder dasselbe Problem!!Vielleicht liege ich völlig daneben... aber da das "Phänomen" ja angeblich sowohl bei Toms als auch der Snare besteht...
1.) Könnte es vielleicht! ein klitzekleines-bisschen sein, dass Dir der von der Industrie und der Mehrheit der internationalen Drumcommunity gewünschte Effekt! einer "schwimmenden Fellauflage" nicht bekannt ist? Bzw. dass heutzutage fast jeder Hersteller (der eine mehr der andere weniger) Kessel unterdimensioniert?
Dein beschriebenes Phänomen beschreibt zwar genau das Gegenteil (zu klein) - aber ich werde den Eindruck nicht los, dass Du eventuell irrst.
Das meine ich weder böse noch hämisch, sondern ganz sachlich.2.) Gibt es durchaus zwischen den Fellherstellern kleine produktionstechnische Unterschiede bzw. auch mal Fertigungstoleranzen. Vielleicht bewertest Du diese über?
Wenn das Phänomen tatsächlich bei Dir wieder und wieder! auftaucht muß man eigentlich eine Montagsproduktion, die es aus eigener Erfahrung bei jedem Hersteller mal geben kann (z:B: Fellreifen nicht ganz rund, Fell nicht perfekt im Fellkragen eingepaßt, Fell reißt einseitig schneller aus etc. etc.) AUSSCHLIEßEN! Denn es wäre höchst unlogisch, dass Du permanent die Montagsproduktion(en) stets des einen Herstellers erwischst.3.) Irrst Du vielleicht in der Annahme, wie ein Fell auf dem Tom aufliegen muß - und in welcher Genauigkeit? Bzw. Wahrnehmungstäuschung oder zu kritischer Blick?
Wenn ich alleine Bedenke, welche Kesseltoleranzen ein hier nicht näher genannter weltbekannter Drumhersteller hat (selbst wenn er seine Kessel in Prospekten immer mit X-Millimeter angibt). Und doch sind diverse Sets davon immer wieder abweichend. Was würdest Du da erst sagen, wenn Du schon bei Fellen so strenge Maßstäbe anlegst?In jedem Falle halte ich dann wenn es so häufig auftaucht auch die allgemein gehaltene Aussage "neue Felle kaufen" für nicht ganz richtig. Dann könnte man gleich Geld verbrennen. Dann würde es schon eher Sinn machen, jene Fellmarke zu kaufen mit der Du nie Ärger hast. Wenn es diese wirklich gibt!
Aber nochmals: die Absolutheit Deiner Aussage legt bei mir aber die Vermutung nahe... dass diese Aussage(n) in ihrer Absolutheit womöglich falsch oder irreführend pauschalisiert sind - oder noch wahscheinlicher: hier eventuell einiges auf einem Mißverständis beruht.
Freundschaftlicher! Gruß nach Österreich
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Du hast irgendwie recht... aber die "Trouble" gefällt mir nicht ganz soo gut wie die genannten. Zu meiner Ehrenrettung
Die "Trouble"-Platte habe ich natürlich auch seit Jahrzehnten. Die "Snakebite" ist allerdings wirklich verdammt gut und gefällt mir viel besser als "Trouble". Vielleicht hätte ich also die "Snakebite" noch erwähnen müssen...edit
Zurück zur neuen Scheibe und somit der "Good to be bad"-Besetzung:
David Coverdale: Vocals
· Doug Aldrich, Reb Beach: Guitars
· Chris Frasier: Drums
· Uriah Duffy: Bass
· Timothy Dury: KeyboardsNochmals: die Musiker sind handwerklich spitze (insbesondere die Gitarrensoli)... aber die Songgüte ist der blasseste Schatten dessen was wir mit Whitesnake normalerweise verbinden.
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@ De´maddin.
Genau diesem Hookline-Niveau entspricht es!
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Witzig - wie unterschiedlich man wahrnehmen kann. Abgefeiert wird sie seit Monaten in unzähligen Reviews, wie fast immer wenn die Marketingmühlen gut und "geschmeidig" laufen.
Sound und Produktion sind toll gemacht. Die Gitarrensoli vom anderen Stern! Unglaublich virtuos - aber das war streng genommen aufgrund der Besetzung nicht anders zu erwarten. Und natürlich ist die Scheibe musikalisch für Rockfreunde dieser Sparte im Vergleich zu 99% Prozent aller heutigen Bandoutputs besser (oder wir glauben das zumindest subjektiv).
Aber: gemessen an Whitesnake-Standards... dessen wofür die Band früher mal stand, finde ich sie ultra-schwach. No hooklines! Das wofür Whitesnake immer stand. Songs der Güte wie "Crying in the rain", "Fool for your loving", "Love ain´t no stranger", "Ain´t no love in the heart of the city", "walking in the shadows of the blues"... es hört garnicht auf, denn es gibt locker 40 - 45 alte Killertracks von Whitesnake die sich auf den alten Scheiben fanden. Meist mindestens 4 - 5 auf jeder. Davon ist diese Platte für meine Gehörgänge meilenweit entfernt.
Ein Song erreicht immerhin 60 % der alten Kraft: "Can You Hear The Wind Blow". Den Rest finde ich richtig doof und belanglos. Teilweise (wieder) die Anbiederung an alte Zep-B-Tunes bzw. Zep-Vibes. Ich weiß noch wie aufgebracht ich früher (frühe bis Mitte der Achtziger) immer war, wenn Musikkritiker bei Whitesnake schrieben "Led Zeppelin für Arme". Das war in Bezug auf ihre alten Perlen und insbesondere in Bezug auf ihren weitestgehend eigenen Stil total ungerecht. Auf dieser neuen Scheibe meine ich erstmals zu verstehen, was die mein(t)en. Sehr schade!.
Ich hatte aber auch keine großen Erwartungen, da es streng genommen songwritingtechnisch spätestens nach der "Slip of the Tongue" straight bergab ging... wobei es da ja nur 2-3 Veröffentlichungen gab... aber diese entsprachen auch leider schon der jetzigen Scheibe in Sachen Hookline-Güte.
Wer von Whitesnake tolles und zwar wirklich tolles sucht... der greife zu:
1.) Lovehunter
2.) Ready an´willing (Killerproduktion von Martin Birch)
3.) Come an´get it" (Killerproduktion von Martin Birch)
4.) Saints an´Sinners (erste Auflösungserscheinungen, Murray und Paice schielten schon auf Gary Moore) Trotzdem tolle! Platte
5.) Slide it in (Cozy on board - erster Stilwechsel - Richtung mehr Härte und vorsichtiger "Reduzierung des Blues", immer noch toll)
6.) 1987 (radikaler Stilwechsel weg von den Blues- und Souleinflüßen hin zum Metal - erstaunlich gut gelungen)
7.) Slip of the TongueDie scheiben vor Lovehunter finde ich persönlich nicht so prickelnd. Nach der Slip of the Tongue muß man nicht mehr unbedingt etwas kaufen... Der Höhepunkt der Kombo war vroüber.
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Oder gar eine Verwechslung mit dem?
Auch eine gewagte Farbe... und doch hat sie wasI
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Musikmesse... da teilte sich Odery (Maurice) und Orion Cymbals früher jahrelang den selben Stand. Bei einer Messe (ich glaube der vor 2 oder 3 Jahren) hatte er davon welche mit, die dann auch oft von Drummern angespielt wurden.
Aber prinzipiell kann und möchte ich mich en Detail zu Klangattributen von Produkten diverser Drum-Firmen nicht mehr äußern. Thema "Unabhängigkeit"

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Die meisten (Wie die Tama) sind aus Stahl, Acryl und Alu gibt es auch noch, aber warum selten welche aus Holz benuzt werden hab ich mich auch immer gefragt.
Sorry auch das ist falsch. Nicht sauer sein.
Wenn man alle weltweiten industriellen Anbieter von Octoban-Nachbauten mitlistet: ist das Hauptmaterial keinesfalls Metall, sondern Fiber, Acryl, Kunststoff.
Pearl ist mit seinen Alu-Nachbauten zusammen mit der Firma Peace eine seltene Ausnahme.
Odery (die Dinger kenne ich) mit ihrer Holzvariante auch eher in der Unterzahl.Wenn man gar Drum-Bauer und Freaks mitlisten würde... ja dann wäre eines der am meisten verwendeten Materialien gar Acryl: einfach weil da die Kosten wie der Produktionsaufwand eher gering ist.
edit: ich kaufe ein "e"
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Die originalen von Tama sind aus Fiber(glass).
Dies ist einer der Gründe, warum die vielen, vielen Selbstbauten und/oder Alternativprodukte aus diversen anderen Materialien (vielleicht nicht schlechter) aber eben doch anders klingen.
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ich mag vorallem seine strophen.
"Hyper - Hyper" ist das eigentlich Strophe, Bridge oder Refrain in seinen "Songs" ?
Oder alles zusammen?
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Herr vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun
Das war meine erste & letzte Assoziation dazu.
Trotzdem Danke für das posten - damit hätte selbst ich nicht gerechnet, dass sowas möglich wird (und ich kann mir leider schon viel absurdes vorstellen).
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Aber der Snare-Sound von ST. Anger war für meine Ohren auch DEFEKT. Und doch wurde er zum Kult erhoben. Auch das war in der Geschichte des Snare-Recording ein radikaler Tabubruch und ein "Spielen" mit unseren Erwarungen, mit dem was wir "als normale Zuhörer" von einer Snare klangtechnisch normalerweise erwarten. Denn am Geld für einen besseren Snaresound mangelte es Metallica damals nicht.
Und doch... Musik wird in den letzten jahren auch auf Tonträger lauter. Das kann man am eigenen CD-Archiv durchaus feststellen. Das es da technische Grenzen gibt an die man mittlerweile stößt, ist klar.
Edit: zum Defekt nochmal. Natürlich gibt es auch schon diverse internationale CD´s die mit großen Fehlern gepreßt wurden. Nachweislich. Sollte also bei Metallica alles nur ein Fehler oder irrtümlicher Defekt sind - ist mein Beitrag in 2 oder 3 Detail-Punkten hinfällig
Trotzdem das meiste nicht 
Denn sollte dieser Horror-Mix nur ein Unfall sein oder ein Defekt... wäre es dann nicht auch Ausdruck dessen wie "wchtig" die Musik heute geworden ist`? Dass also die optische Gestaltung eines 3-D Sarges durch mehrere Papierebenen des Booklets und andere Marketing-Gimmicks fast schon wichtiger ist, als die Musik? Oder die überhastige Veröffentlichung eines fehlerhaften Produktes "sein, muß", Fehler fast schon in Kauf genommen werden, um den vielen kopiersüchtigen Piraten nicht absatztechnisch zum Opfer zu fallen?
Aber nochmals: mich erinnert das frappierend! an die ganzen Hype-Turbulenzen um St. Anger und deren katatstrophalen Sound. Insbesondere jenen der Drums. Ich fand zwar damals bis heute alle Instrumente klanglich schrecklich. Aber die jüngeren liebten meist diese Scheibe. Ich hatte damals in den ersten 2 Veröffentlichungsmonaten durchschnittlich einmal in der Woche Leute hier die fragten, "wie bekomme ich so einen geilen-aggressiven Snare-Sound hin" oder ähnlichss. Ich war geschockt, schüttelte wahrscheinlich nur den Kopf
und fühlte mich unheimlich alt... weil für mich nicht mehr vorstellbar war, WAS? man an diesem Sound als junger Mensch toll finden kann.Apropos Fehler- sorry-off-topic:
Die Rockdinosaurier Journey haben ja mit ihrer "wir zeigen der Musikindustrie den Fuck-Finger" und veröffentlichen eine Triple-CD/DVD-Set für rekordverdächtig günstige 11. Dollar 88 Cent in den USA ausschließlich über Walmart... (ob das die Zukunft sein soll weiß ich auch nicht). Anyway... über 400.000 schon verkauft. Das prinzipiell tolle Set beinhaltet eine neue CD mit neuen Songs, eine CD mit den alten Hits, aber neu aufgenommen und eine Live-Konzert- DVD. Ein Schnittfehler bei Wheel-In-The Sky der Leadvocals bei 1.09. Falsch in die ausklingende Silbe des Sängers geschnitten, wohl im Glauben sie sei schon verstummt. Sofort beim ersten Hören entdeckt. Kein Pressfehler - ein Overdubschnitzer. Auch das ist kaum erklärbar... außer Zeitdruck. -
Ich verstehe die Entrüstung zum Teil gut...
... zu einem anderen Teil garnicht!
... in vielen Spielformen des Rock ging es neben der Musik schon immer um das Auffallen und das Brechen von Tabus. Manchmal war letzteres sogar wichtiger als die Musik.
Da kann man zurückgehen auf erste Auftritte von Alice C. oder wer noch weiter zurück will zu den Beatles... auch wenn man da den "Tabubruch" ? oder die Entrüstung mancher Sittenwächter oder Musikkritiker heute aus unserem Blickwinkel und unserer Sozialisation garnicht mehr verstehen kann.Blackmetal, Fleischspieße auf der Bühne reichen, Blutkübel ausschütten, Sex auf der Bühne etc. etc. Diskussionen um herbeifabuliertes angebliches Backtracking. Das alles definiert "neue" Aufmerksamkeit und/oder neue Bands... die oftmals musikalisch garnichts neues mehr bieten (können).
Der Trend zum "lauter" ist ultra-alt. Über "Compressed to fuck" oder frequenzselektive Compression diskutiereren wir fast alle seit 10 + X Jahren. Auch fiel früher bei megateuren Produktionen von Aerosmith bis sonstwohin auch schon teilweise auf, dass ab einem gewissen Masteringpegel manches zwar lauter aber irgendwie auch "verwaschener", weniger transparent und "irgendwie" undifferenzierter klingt. Aber auch schon in den siebziger Jahren (und wahrscheinlich noch früher) ging es beim Mastering und abseits des Mastering schon um das Einfangen möglichst hoher Pegel.Klar sind das Entwicklungen die nicht per se gut sind. Vieles finde ich sogar richtig mies. Aber sind sie per se schlecht? Manches kommt vielleicht "einfach" auf die Perspektive und die Zielsetzung an desjenigen der Musik macht. Oder die Erwartungen und Voraussetzungen jener, für die man anstrebt Musik zu machen.
Kraftmeierei mit Lautstärke war jahrzehntelang die Domäne des Rock und Hardrock. Früher Purple, dann Sabbath und Motörhead. Stets wurde damit "geworben" (ja tatsächlich) die lauteste Band der Welt zu sehen. Ich fand das immer zum würgen und empfand manches Konzert als klanglich mies- wenn auch laut. Schon oftmals hat Rockmusik auf der Habenseite "Laut" verbucht und Klangqualität war manchesmal die Waagschale die nach unten zeigte. OK, seit einigen Jahren ist dieses "Live-Attribut" nun zum CD-Attribut geworden... ja und?
Und jetzt geht Metallica den letzten radikalen Schritt :-): Noch lauter als die anderen, auch wenn die Konsequenz eine deutliche Verschlechterung der Soundqwaulität bedeutet.
Wenn man sich die reale Abhörtechnik und den Alltag mancher Menschen anschaut... würde es mich nicht wundern, wenn die Horror-Mischung von Metallica sogar auf manchen Anlagen garnicht sooo negativ ins Gewicht fällt. Musik wird immer mehr zum beiläufigen Konsum neben tausend anderen Sachen. Videogames spielen, bei Singstar träumen man sei DIO oder Roy Black, Pornoclips schauen, Schüler oder Kollegen auf Haß-Websites bloßstellen, Surfen gehen im Web oder auf dem Wasser, die 196. Bewerbung für die Lehrstelle schreiben oder das 283. Bittgesuch der nachbar möchte nach 24 Uhr keine Wäsche mehr aufhängen. Seit dem das Format vom Poster-ähnlichen LP-Format in die winzige CD überging und parallel die Preise für Tonträger anstiegen und gleichzeitig verlustfreie Kopiermethoden massentauglich, da immer günstiger wurden, hat Musik ihren alten Stellenwert für viele verloren. Auch dadruch, dass vielen von uns (nicht allen) heute unzählige Freizeitbeschäftigungen und Zeitrecourssen zur Verfügung stehen, von denen frühere Generationen nicht mal zu träumen wagten. Ist das alles negativ?
Will man dafür nun Bands kritisieren, die aus Kalkül, eigener Clevernis oder womöglich durch ihr Lauschen auf gewiefte Medienberater den Zeitgeist erfaßt haben? Ich mochte Metallica musikalisch nie. Es gibt kaum eine Hardrock-Kombo der ich weniger abgewinnen kann. Aber irgendwie sind die Jungs ... ähm älteren Herren trotz ihrer weitestgehend trendfreien Musik durchaus sehr clever die Zeitströme (DIE REALEN Gegebenheiten vieler Menschen) zu erfassen. Vielleicht sind Metallica weniger gute Metal-Komponisten- aber bessere Investmentbroker! Aber den Verdacht hege ich bei manchen Bands.
Wir alle wissen doch, dass für viele (subjektiv) lauter= besser bedeutet. Erstrecht auf den miesen Abhöranalgen, die eine vielzahl von Menschen insbesondere junge Leute umgibt. Es gibt zig Billiganlagen, da klingt automatisch fast jede laute CD bei der ich die miese Endstufe nur auf Volume-Regler 2 drehen muß, (subjektiv) hörbar besser als eine sehr leise gemasterte (am besten eine Uralt-CD) wo ich den Volume-Regler auf 7 stellen muß. Eben da die Verstärkertechnik in diesen Kisten so hundsmiserabel ist, dass sofort das Grundrauschen und andere klangverschlechternde Verstärker-Parameter überproportional ansteigen. Auch bei den vielen Billig-Sticks und MP3-Playern ist das deutlich hörbar. Eine laute Wavedatei (selbst wenn compressed to fuck) klingt auf Level 2 abgehört oftmals immer noch besser, ja oftmals sogar subjektiv "reiner" als eine ultra-leise Wavedatei auf Lautstärkestufe 7-8 angehört.
Natürlich können wir jungen Menschen Hörschulungs-Workshops und Aufklärungsseminare anbieten, was man wirklich mit Musik machen kann. Wieviel wirklich mit besserem Klang oder bei besserer Tonträgerqualität an Details herauszuhören ist. Ich arbeite seit Jahren manche Stunde mit Menschen verschiedenster Altersgruppen an Gehörschulungsinhalten. Das bedeutet nicht nur CD Parts raushören "was machen die Drums", "was spielt der E-Bass" sondern auch testen "hörst Du was sich am Sustain verändert, wenn ich das L-Stück am Nylonball fester anziege, obwohl das Tom doch RIMS hat". Oder ein Standtom auf ein Bein balancieren, den oberen Rim mit einer Hand halten und das Tom anschlagen und gemeinsem wahrnehmen, dass nun der tiefste Grundton vieeeeeeel länger ausklingt". So was macht gemeinsam wirklich Spaß und bruingt nachweislich eine immense Differenzierung der Höreigenschaften bzw. der Verarbeitung und Analyse und doch ist es AUCH mitunter ultra-mühsam. Viele Menschen nicht nur junge, lieben Musik als Konsumform, aber haben extrem wenig analytisches Hörvermögen oder Bewußtsein. Wir unterstellen im Alltag aber oft, dass wer sich gerne mit Musik umgibt auch auf diese anderen Ebenen achtet oder zumindest dafür einen Zugang hat. Dies ist leider oftmals eine Fehlannahme. Und auch das ist nicht verdammenswert. Ich kann doch Spaß an Muskik haben dürfen ohne mir über die Frequenzdiagramme oder Zerrlevel Gedanken machen zu müssen

Aber nochmals: ich glaube vielen ist der Wert der Musik (oder das was viele von uns damit verbinden, mit dem WERT der Musik und der Detailtiefe) längst entgangen. Deswegen sind sie auch keine schlechteren Menschen oder gar die Musiker/Handwerker die sich darauf einstellen. Musik hat viel von ihrem ursprünglichen Stellenwert eingebüßt. Ob man durch bessere Soundqualität dagegensteuern kann - da habe ich erhebliche Zweifel... denn dann müßte man zuallererst die Hifi-Industrie mit dem Finger in deren Nase durch den Raum ziehen... im wahrsten Sinne des Wortes Thema Raumklang für jedermann!Off-Topic:
Entgegen Wikipedia-EInträgen, und unzähligen Hobby-Websites von Hifi-Enthusiasten behaupte ich seit Jahren, dass die Verstärkertechnik auch in der Low-Budget und Consumer-Klasse nicht auf ihrem Höhepunkt angekommen ist und mitnichten ausgereift ist. Im Gegenteil: in der Consumerelektronik und den günstigen Kompaktanlagen, sind die meisten Verstärker hörbar schlechter als es mittelklasse Verstärker und darunter der siebziger und Achtziger Jahre waren. Der Dolby 78,4 Kanal-Irrsin macht viele Menschen so verwirrt, dass sie offensichtlich nicht mal im Stereoformat Klangunterschiede warhnehmen können. Ich habe in den letzten 10 Jahren etwa 8 Minianlagen für Hörvergleiche verschiedenster Hersteller erworben. Preisklasse zwischen 150 - 600 Euro. Keine einzige Verstärkereinheit klingt annähernd wie diverse uralt-Verstärker oder Receiver die ich teilweise vom Sperrmüll aufgegabelt oder für ein Handgeld erworben habe. Alle Minianlagen die ich habe (Sharp, Universum/Dual, total Noname etc) haben so katastrophal miese Verstärker, dass mit jedem drehen des Volumereglers sofort eine Zunahme des Grundrauschesns und der Klangverfärbung hörbar ist. Mehrere davon bieten Sourround und sonstwas an und dutzende andere Gimmicks. Doch was nützen die, wenn der Grundsound mies ist? Was bringt mir die 5. Lautsprecherbox, wenn schon die Klangwiedergabe von zweien miserabel umgesetzt ist? Oder anders herum: wäre es nicht besser ein Mindestmaß an Klangqualität für 2 Lautsprecher zur Verfügung zu stellen, bevor man über 5.1 Surround und eine Delay-Parameter-Einstellung per Fernbedienung für Laufzeitunterschiede der Signale, nachdenkt?[size=8]edits: inhaltlich nix! Just Rechtschreibung