Beiträge von Drumstudio1

    Ihr habt Probleme :)


    Off-Topic (wie manches andere):


    Die "Beharrlichkeit" bzw. das zwanghafte Insistieren mancher Personen um anderen einen Mac schmackhaft machen wollen, hat oftmals etwas sektiererisches. Das bezieht sich weniger auf diesen Thread sondern auf mein ganz persönliches Umfeld. Das macht mir große Sorge da ich Freunde habe, die da mitunter agieren als wären sie eine personifizierte Mischung aus Amway und Scientology. Ich verstehe die Motivation für dieses Insistieren nicht!


    Teilweise hat das die absurdesten Ausmaße: "Bei Mac gibt es nur gutartige Viren (keine bösartigen) weil die Leute die Mac´s nutzen nicht so negativ ´drauf sind - nicht anderen Schaden wollen, sondern einfach effizienter arbeiten wollen".


    Dann fühlen sich manche zu einer Art Elite berufen - das schreckt mich noch mehr ab! Mein Eindruck war immer, dass da die Macher von Mac auch gerade an diesem Image eifrig mitgefeilt haben. Das spricht mich nicht an: das erschreckt mich in dieser Selbstherrlichkeit und Offensivheit.


    In der PC-Umwelt wissen wir alle, dass wir keine Elite sind... sondern ab und zu instabile Schrottkisten haben... hahaha. Man nutzt den Mist und arrangiert sich damit :)


    Auch immer schön: in mehreren Fällen, wo man mich einlud um die nie abstürzende Apple-Welt zu erleben, kam es genau an diesen denkwürdigen Meetings zu ABSTÜRZEN. Da wurden dann stets die abstrusesten Erklärungen verwendet. In einem Fall war das ein USB-Teil. Dieses war nachweislich für PC UND MAC-Annwendung gedacht. Als es beim Anschluß den Mac-Rechner zum Aufhängen brachte, war schnell ein fast schon paranoides Erklärungskonstrukt aufgebaut. "Der Absturz hat hat mit dem Apple nichts zu tun. Da hat sich die Firma nicht an den Apple-Standard gehalten. Jeder der sich an den Mac-Standard hält, hat keine Probleme. Diese sind ausgeschlossen. Wenn es also Probleme gibt (was mit Apple nie vorkommt), dann ist die andere Firma Schuld." Da mußte ich so lachen - der Anwender meinte das aber ernst - und dann konnte ich nicht mehr lachen.


    Aber nochmals: abgesehen vom homo-erotischen Design der Mac-Computer habe ich nichts prinzipiell gegen diese. Garnichts. Für mich ist es faktisch (PC oder Mac) die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub. Es sind in meinen Augen seit vielen Jahren mehr oder weniger offensive, nahezu imperialistisch agierende Programme bzw. Computersysteme mit Betriebsoberflächen, die ihre Nutzer möglichst lange an sich ketten wollen - ihnen aber per Marketing, Individualität bzw. Anwendungs-"Freiheit" vorgaukeln.


    Bestes Beispiel wiederum Kumpels von mir: immer wenn da etwas hardwaretechnisch abschmiert, macht Ihnen "Apple" ein ganz tolles Angebot doch einfach den neuen noch teureren Rechner zu einem Rabatt zu kaufen. Das bejubeln die dann immer und glauben ein tolles Schnäppchen gemacht zu haben. Ich bin dann ähnlich sprachlos wie oben. Da werden die eigenartigsten Rechenexempel aufgestellt - während ich dann immer denke: zu dem Preis hätte ich auch den teursten PC neu bekommen - und zwar ohne! den alten in Zahlung geben zu müssen.


    Aber das ist alles egal: wäre ich reich würde ich beide Systeme parallel nutzen. Also das "stalinistische" und das "faschistische" Computersystem, einfach um immer und mit jedem! Datenaustausch herstellen zu können. Das würde mir vieles erleichtern, da gerade Mac-user immer wieder an mich MIM-Dateien verschicken die ich nicht öffnen kann. Alleine um diese Spaßbremsen hinter sich zu lassen, also die ganze Mailerei hin- und her bis ich ein Format bekomme, dass ich öffnen kann, würde ich wenn ich reich wäre beide Systeme besitzen wollen.


    Aber abseits von diesem ganzen Bullshit: ich bleibe nur bei der beknackten PC-Welt (die ich nie sonderlich mochte) da ich wie erwähnt Programme perfekt beherrsche und Dinge umsetzen kann, die ich mit den Programm,-Alternativen hierzu nicht umsetzen könnte ohne lange Einarbeitung. Das ist ein ganz pragmatischer Grund der weder PC´s lobt oder Loyalität heuchelt (die ich den Kisten gegenüber nie hatte) noch richtet es sich gegen Mac oder Apple. Es ist ein ganz sachlicher, emotionsloser Grund!

    Nur um sicherzugehen: ein Mac steht bei mir nicht zur Diskussion. Garnicht.


    Insbesondere da ich mit einem verwaisten uralten-Graphikprogramm arbeite, dass unter Windows läuft. Das kenne ich wie meine Westentasche. Selbst wenn Software anderer Anbieter ein recht schnelles Erlernen gestatten sollte - dafür ist mir meine Lebenszeit nun zu knapp :) Ich kann mit diesem alten PC-Programm alles Umsetzen was mir im Kopf herumgeistert. Ein effektiveres "Gehirn-Maschine-Interface" :) (eben weil ich das Ding seit Jahren schlafwandlerisch beherrsche) kann ich mir nicht wünschen - und auch nicht vorstellen.


    Dasselbe gilt für (m)ein ebenso billiges aber für mich völlig ausreichendes Videoschnittprogramm (legaler Anschaffungspreis 29 oder 39.- als es reduziert war).


    Insofern gilt für mich persönlich nachweislich nicht:


    a.) die teuersten Kosten wären die Software
    b.) Mac als Alternative.
    Für mich nicht, da ich eben genau auf Windows laufende Programme nutzen will und ich auf eine Windows-Emulation auf Mac-Hardware bei Videoschnitt GERNE VERZICHTEN möchte.
    c.) Wiederverkaufswert.
    Der spielt für mich keine Rolle. Garkeine! Ich möchte eigentlich einen Rechner der im Idealfall nicht so anfällig ist als die Kisten bisher!

    Meiner Meinung nach ist das der falsche Ansatz! Mit absurden Jokes unterschätzt man nicht nur das Ausmaß des Reformbedarfs der Gema - viel schlimmer man lenkt fatal von viel wichtigeren Reformen ab. Es ist auf vielen, vielen Ebenen eine Reformierung der GEMA überfällig.


    Für viele Mitglieder ist die Rückverfolgung wie es zum genauen Anteil der Tantiemenausschüttung kommt - mehr als schwierig. Man könnte auch sagen nahezu kaum nachzuvollziehen. "Mehr Transparenz" wäre hier mehr als ein Mode-Schlagwort.


    Noch immer ist es so, dass manche Mitglieder jahrelang (manchmal 3-4) auf die Auszahlung von Tantiemen über kooperierende Verwertungsgesellschaften (Schwestergesellschaften) der Gema warten. In jenen Zeiträumen/Dimensionen ist man als reiferer Musiker schnell mal verstorben. Das ist nur ein banales Beispiel von vielen.


    Die Gema-Newsletter per Post erwecken immer wieder den Eindruck eines verstaubten Führungsriege-Treffs des Politbüros. Auch das finde ich sehr schade und auch etwas beunruhigend auch wenn dies nur Randdetail ist - und hoffentlich nicht kennzeichnend für die interne Politik dieser großen Gesellschaft.


    Die Gema ist in den Augen vieler Mitglieder noch nicht in der Neuzeit angekommen. Natürlich sind viele Mitarbeiter der GEMA nett. Einige oder mehr sogar wirklich sehr kompetent. Es ist somit keinesfalls per se ein Mistladen - aber es gibt da so unglaublich viel, was einem mehr als ein Kopfschütteln abverlangt. Ich frage mich immer wo in diesem undurchsichtigen Geflecht von Institution die Reformer oder der "frische Input" durch vitale, neue Führungskräfte steckt? Es muß diese doch auch in so einem großen Laden geben...

    Thanks für die Erwähnung.


    Barracuda war immer mein absoluter Lieblingssong von Heart. Besser wurden sie dann später auch nicht mehr - eher das Gegenteil als von Heart die ganz kitschigee (aber millionenschwere Verkäufe sichernde) Kommerzschiene Ende der Achtziger eingeschlagen wurde.


    Egal: Barracuda - ein fantastisches Metal-Riff eingebettet in einen Song, der so viel mehr! als Metal ist. Die Gesangslinie bzw. Melodieführung im Textteil! ist so abgespact und crazy (weil eigentlich harmonisch überhaupt nicht naheliegend) dass es mir auch heute noch die Schuhe auszieht. Toll gemacht und einzigartig. Dazu wunderbares Drumming in einer Band in der fast immer nur die 2 Ladies die Aufmerksamkeit erhielten. Insofern gut, wenn der tolle Drummer mal zumindest hier etwas mehr als einen Schattenwurf abbekommt. Vielleicht kann Sonor nochmal über eine Endorsementverlängerung bzw. REAKTIVIERUNG mit diesem coolen Burschen nachdenken :) Verdient hätte er es.


    Hier mal ein Play-Back-Posing von damals... durchaus auch interessant. Der Live-Clip oben ist natürlich besser.
    http://www.youtube.com/watch?v=hpkitLUbeEg

    Zitat

    Da freut man sich auf einen von Geralds hochwertigen Beiträgen, und dann sowas...


    Ja, ich habe mir auch in den Hintern gebissen - aber ich muß mich an die Regeln halten. Ich werde ja von einer anderen Firma unterstützt und da könnten Foren-Mitglieder vielleicht auf die Idee kommen, ich wolle irgendeine andere Firma (z.B: Pearl oder Tama) zweckgebunden mies machen.


    Andererseits: da ich kurz vor dem Endorsement (von dessen Anbahnung ich nix wußte) aber noch 2 Hyperdrive Kits gekauft hatte, hatte ich auch noch Vergleiche hier im Hause mit Pearl EX etc. anstellen können.


    Ich mache es kurz und möglichst neutral: ich kenne beide Sets (fast alle Export Generationen) und auch das NEW Superstar und das Hyperdrive sehr genau.
    Letztere sind klanglich besser als die Export Sets - ohne wenn und aber. Alles andere hat der werte Kollege Buddyroach super-korrekt in Worte gefaßt.


    Der immense Mehrpreis für die Tama-Superstar-Holzoberflächen muß nicht sein. Da hat Buddyroach mit den Folien schon einen guten Hinweis gegeben - der auch viel Geld spart ... wenn es denn ein Tama sein soll :)


    Doppelte Daumen hoch für Buddyroach´s Hinweis mit der Verklebung. Ich weiß dass da immer noch einzelne Musikalienhändler (zum Glück nicht alle) bei Kunden immer noch was "vom Krieg erzählen"... da würde ich nur den eigenen Ohren trauen! und keinem "Veteranen"-Gewäsch mit Blick auf höhere Provision. Aber die meisten Händler wissen das auch... nur ein paar wenige erzählen da noch Unsinn oder zweckgebundene Halbwahrheiten! Es gab früher und heute noch bei den Schrottanbietern Mängel - die sich auch auf den Sound auswirkten - aber um die geht es hier ja nicht!

    Ich hatte damals ein Cordia-Set (genauergesagt Artstar 1 Cordia-Birke Mix). Das war klanglich sensationell und mit Abstand das beste was Tama damals im Programm hatte. Es bleibt natürlich die Holz-Diskussion. Auch ich hatte damals (nach dem Kauf) mehrfach verlauten hören "muß es so exotisches Holz sein?" und manches mehr.


    Zum neuen Kit (das seit Monaten beworben wird) kann ich garnichts sagen. Zumal wir ja auch schon woanders hier die berechtigte Diskussion um Hölzer haben.


    Aber der alte Cordia-Birke Mix war seinerzeit eine Antwort auf das Sonor Signature (das ja optisch und preislich ähnlich aufwendig daher kam) die sich gewaschen hatte. Das Artstar 1 war damals ohne jeden Zweifel klanglich eines der besten Drums-Sets firmenübergreifend. Mit einem fulminanten Tiefbass-Anteil und je nach Fellkombi auch tollem, resonanten Sound. Unvergessen das Statement eines damals frühen dt. DW-Lovers der sich so oder ähnlich äußerte "verdammt, dass ist der erste Japaner der verflucht gut klingt. Sowas fettes habe ich selten gehört".


    Die Optik fand ich anfangs klasse... später allerdings (nach 2-3 Jahren) erinnerte mich das irgendwie an rustikale Spießbürger-Schrankwände :)
    Ich konnte es irgendwann wirklich nicht mehr sehen! Nur deswegen entschloß ich mich zum Verkauf, was zu den schwärzesten und dümmsten Tagen meines Drummerlebens führte. Für 2000 DM (oder 2200 ?) 2 x 22", 8", 10", 12", 13", 16" und einige Multiklammern :) Gezahlt hatte ich locker das 3-fache!


    Wie schon in anderen Threads mehrfach erwähnt hatte ich die Artstar 1 Cordia/Birke Kiste monatelang im Vergleich zu einem Sonor 3000 Maserbirke (und dem ein oder anderen Set). Sowohl im selben Raum als auch unter Recording-Bedingungen. Zwischen diesen beiden Sets lagen in Sachen Soundgüte Welten! OK, das Maserbirke war damals ja auch preislich eher Mittelklasse - aber da konnte wirklich JEDER den Unterschied zwischen Hochpreis und Mittelklasse hören. Niemals zuvor hatten Drumkollegen bei mir im Hörvergleich so eindeutig für den Sound eines Sets votiert. Da gab es keine subjektive Meinung, sondern es gab niemanden, der zweifelte welcher Sound ihm besser gefällt.


    Im Klangvergleich zwischen Artstar 1 und Artstar Esprit (erste Produktgeneration, also untere Mittelklasse) hatte man schon fast den Eindruck ein Musikinstrument mit LOW-Budget zu vergleichen. Da lagen zwischen Toms und Bassdrum mehrere (Klang)-Klassen. Da war jeder direkte Klangvergleich schon nahezu entwürdigend :)


    Mag sein, das damals Tama das beste Birkenholz des Erdballs für das Artstar 1 verwendete - ich kann nicht beschwören, dass es (nur) oder ÜBERHAUPT die 2 Cordia-Lagen waren :)


    Ich teile durchaus manche gemachten Äußerungen oben. Aber der Drumhistorie bzw. der nüchternen Sachlichkeit zuliebe, in Hinsicht auf die Soundattribute und die Rolle des Artstar 1 about 1983 - 1985 (und das was andere damals boten) muß das gesagt sein dürfen :)



    edit: Rechtschreibung - sonst nix verändert.

    Zitat

    zurückgeschrieben das er die grad nicht zur Hand hat aber das der Kesselsatz vor 3 Jahren 1200€ gekostet habe.


    Gibt es eigentlich noch den medizinischen Begriff Gehirnfieber? 1200 Euro für ein Shell-Set Ludwig CS wäre der Brüller des Jahrtausends. Dafür findet sich neben der Typenbezeichnung sicher auch gerade" kein Nachweis. Dafür "liebe" ich Ebay.


    Bei derartigen Antworten verbietet sich eigentlich jede weitere Nachfrage an den Verkäufer - sollte es tatsächlich ein Ludwig CS sein!


    Dieser Stil der bei Ebay-Angeboten aber auch bei Antworten auf berechtigte Produktfragen von potentiellen Käufern immer mehr um sich greift, im Sinne von "ich habe eine Revox-Hifianlage die hat mal 97864783 Trillionen Dollar gekostet und mir immer tolle Dienste geleistet. Sie stand die letzten 5 Jahre im Keller meiner Oma (ich habe eben keine Verwendung mehr dafür) - ich kann jetzt da ich gerade keine einzige freie Steckdose finde, die Funktionen leider nicht mehr testen. Sie funktioniert aber wahrscheinlich noch jahrelang und leistet dem neuen Käufer sicher treue Dienste" - ist unerträglich. Wie oft wünsche ich mir das der Pinocchio-Effekt nicht nur im Märchen eintritt - sondern auch viele Ebay-Anbieter ereilt - wenn schon die fiebersenkende Medikamention offensichtlich nicht anschlägt.


    Zum Glück kan man derartige SPA?ANBIETER aber sich selbst überlassen und heutzutage auch für kleines Geld tolle Drumsets erwerben. Neu oder gebraucht - auch und gerade abseits Ebays.


    Viel Erfolg dabei! Die Kollegen hier geben ja schon viele wertvolle Tips.

    Jetzt wird es noch verwirrender... :)


    Und ich ging/gehe davon aus, dass jenes Bild eventuell nicht jene Fame Hardware zeigt, die wir als die beste von Fame ansehen. Ich denke das ist ein Kapitel ´drunter. Genaueres wissen wir, wenn jemand in Köln nochmal genauer schaut!


    Also eben nicht die FameFame HiHat 9001, nicht der 9001 Snarerstand, nicht 9002 Cymbalstand. Aber vielleicht irre ich... beim Store weiß man nie. :)


    Trotzdem der Hinweis etwas Off-topic: Unter dem "Label" Fame gibt es Hardware die teilweise wirklich brauchbar ist - und andere die es nicht ist. Insbeondere einiges der vor wenigen Monaten neu etablierten 2. oder 3. Fame "Super-Low-Peisstufe" ist nicht prickelnd.


    Aber auch schon vorher galt: Fame bietet teilweise passables für das Geld - teilweise nicht. Es gibt unter diesem Label kein generell.


    Zur Kesselhardware ist zu sagen, dass da dverse Acryl-Drummarken ja auch nicht immer auf die teuersten Zulieferer zurückgriffen. Insofern wäre die kritische Entwicklungsrichtung "billig - billiger - noch billigerer Zulieferer" auch schon vor Jahren dem ein oder anderen Mitbewerber zu machen. Gerade bei Acryl (aber auch bei unendlich vielen Custom-Drumbau-Sachen) greifen ja viele Anbieter auf günstige Zulieferer zurück. Das ist ja per se nicht zwangsläufig schlecht.

    Eben!

    Zitat

    die Stückpreise der einzelnen Hardwareteile im Set sind angeblich von Tama festgelegt und händlerunabhängig.


    Wiederum Jein.
    Natürlich legen Vertriebe! vieles fest. Vielmehr versuchen vieles festzulegen. Aber die tägliche Praxis zeigt, dass quirlige Händler sich durchaus ein Stück weit lösen (auch wenn dies oftmals nur hingenommen wird und nicht gern gesehen wird). Das führt hier aber zu weit zu mal ich mich hüten werde hier viele konkrete und von mir belegbare Beispiele zu nennen. Die Dir gemachten Aussagen kenne ich - die Realität bei einigen Händlern sieht anders aus. Aber nochmals: das liegt dann an deren Stimmung, dem Wohlwollen einem Kunden gegenüber etc. und wird natürlich nicht in einem Webshop gepostet.


    Und nochmals viele haben überhaupt keine Lust von Produkten die sich wie warme Semmeln verkaufen noch irgendwelche Rechenschieber-Exempel für einen Kunden durchzuführen. Das erklärt dann auch manche "dogmatisch" wirkende Aussagen. Manche anderen machen das zum Wohle des Kunden... siehe oben.


    Ganz unabhängig von einer Firma: bis ein Vertrieb die Notbremse zieht und die geschäftliche Kopperation oder Partnerschaft mit einem Händler aufkündigt da muß unglaublich viel passieren. Das kann man sich als Endkunde kaum ausmalen. Insofern bleibt es dabei: nicht von eindimensionalen Rechenexempeln beindrucken lassen. Die Norm berücksichtigt nicht die vielen alltäglichen (auch oftmals gutgemeinten) Abweichungen und Anpassungen vieler Händler vor Ort.


    Aber nochmals: die 150 waren eine Schätzung in Bezug auf das Fame!... ich kann mir nicht vorstellen, dass der Store ein Shell-Set billiger anbieten würde.

    Zitat

    Bei Reparaturen: Ausfallen tut das Gerät so oder so, aber ich weiß nicht ob Gerald ggf. seinen Rechner demontieren will, und die Sachen einzeln reklamieren möchte?!


    Das stimmt. Das genau will ich nicht. Ich will schon - kann es mangels Hardware-Wissen aber nicht... leider auch nicht handwerklich, so sehr ich mir das wünschte. Mir wäre es am liebsten, wenn die Kiste streikt, kommt einer vorbei und repariert möglichst zeitnah.


    Das Dilemma ist folgendes: ich habe viele nette Kumpels, erwachsene Drumschüler der IT-Branche etc. etc. Aber da herrscht manchmal das Chaos. Jeder will nett helfen, aber jeder! empfiehlt einen anderen Lösungsweg. Mir fehlt aber das Know-How auszuwählen, welcher Lösungsweg der richtige ist! Bestes Besipiel war vor einigen Monaten ein ganz übler Absturz des Acer. Hatte es vorher so niemals gegeben. Selbst booten im abgesicherten Modus ging nicht mehr. 3 Leuten schlugen (die auch alle teils beruflich Tonnen von PC- und Netzwerkahnung haben) die interessantesten Lösungen vor. Jede klang in sich stimmig - scheiterte aber kurz vor Vollendung an irgendeinem kleinen Detail was nicht bedacht wurde. Z. B. Computer wurde geöffnet, 2. Festplatte herbeigekarrt - dann fiel demjenigen auf, dass meine XP-Home-Edition kein Booten von einer fremden Festplatte bzw. manuelle Adressierung einer anderen Festpaltte zuläßt oder so ähnlich (ich kann das schlecht erklären). Da waren dann aber auch schon wieder 1-2 Stunden um. So ging das 2 Tage lang. Immer wieder toll und logisch klingende Lösungsansätze... aber stets versagte ein Baustein der Logik-Kette der Berater.


    Insofern kann und möchte ich meinem sozialen Netzwerk solche out-of-order-Einsätze bei mir nicht mehr zumuten. Die bekommen dann zwar stets Drummaterial, Weinladungen etc. aber mir ist dann oftmals kein Millimeter geholfen, da das System immer noch nicht funktioniert. Insofern erscheint mir ein echter Support bzw. volle Garantie oder Verlängerung über eine Computerfirma die beste Lösung.


    BTW: Flachbildschirme habe ich diverse. Die werden bei mir immer so eingekeilt, dass erst andere Dinge stürzen, bevor sie gefährdet sind. Mit denen habe ich bislang (toi,toi toi) noch keine Schäden fabriziert :-).


    Also ich denke ich werde die nächsten Wochen mal 2 lokale Händle/kleine Computerfirmen besuchen und die fragen, ob sie mir was zusammenstellen können und was ein 3-Jahres Support kostet. Ob ich mich dann dafür entscheide die kleinen zu unterstützen (was ich gerne würde) hängt aber auch vom Preis ab.

    Jein :)


    Da gibt es unendlich viele Rechenexempel - auch je nachdem wie der Händler ´drauf ist bzw. ob er die Idee eines Kunden ein Shellset durch abtrennen der Hardware zu verkaufen, unterstützen will - oder ob es ihm zu viel Gewurschtel ist. Oder wie deutlich er den Endkunden für diese vom Kunden gewünschte Customizing-Aktion womöglich ABSTRAFEN WILL - oder diese Sache unattaktiv erscheinen lassen will.


    Was aber etwas für Deine These spricht, ist das Agieren einzelner Händler seit ein paarJahren. Die bieten selbst nagelneue Shellsets an (die der Hersteller serienmäßig garnicht anbietet)... indem sie die Hardware entfernen und einzeln (nahe am marktüblichen hohen Einzelstückpreis der Hardware) verkaufen. Da verdienen sie dann natürlich spürbar mehr, da sie das Shellset im Verhältnis dann eigentlich überteuert anbieten (mancher Kunde läßt sich davon blenden, da er manchmal eben nur ein Shellset sucht und zunächst nur die Euro sieht, die er gegenüber dem Komplettset spart). Ich will das nicht per se kritisieren - nur fällt das auf.


    Das Beispiel mit Tama Hardware hinkt womöglich sowieso ein wenig "in die andere Richtung", da ja bisher noch sehr fraglich ist - wie die Hardware die dem Fame beiliegt sich behauptet. Da würde ich eher von Hardware 2 Klassen niedriger ausgehen. Dann spielt somit diese Hardware am Gesamtpreis eine noch geringere Rolle! Aber der "normale Endkunde" denkt oftmals in anderen Dimensionen. Wenn er ein Drumset sieht, dessen Produktfeatures oberflächlich betrachtet oder sogar faktisch einem 3- 4 hundert Euro teureren Konkurrenzprodukt sehr ähneln - und er beim günstigeren Produkt sogar noch eine halbe Tonne Hardware dazu bekommt - dann ist absehbar wie er sich entscheiden wird.


    Das Acryl-Thema bleibt aber total spannend - völlig egal ob der Store durch weglassen der Hardware die Sets 150 Euro billiger anbietzet ocder nicht (von diesem Betrag wüde ich ausgehen). Da dieser Komplettpreis wirklich den Acryl-Markt heftig durchschütteln wird - tatsächliche Lieferbarkeit und annähernd akzeptable Qualität vorausgesetzt! Auch das wissen wir jetzt ja noch nicht!

    Dieses Interview aus Chile oder sonstwo macht 2-3 Dinge wieder eindrucksvoll deutlich:


    Ein gutes Interview erfordert u.a. ein gewisses Maß an Bildung und Intelligenz! des Interviewers bzw. Moderators. Das vergessen zuweilen auch Fernsehformat-Macher hinter den Kameras. Auch in unserem Land. Auch eine gewisse inhaltliche Vorbereitung auf die Gäste kann nicht schaden - dies scheint alles im Falle dieses Interviews nicht der Fall gewesen zu sein. Vergleichbar fundiert war about 1981 das denkwürdige Luftblasen-Interview von Thomas Gottschalk mit SAGA. Auch unvergessen bei Musikfreunden!


    Ein verklärter, vor naiver-Lebensfreude-strotzender-Blick kann leider über das nicht-vorliegen obengenannter Voraussetzungen (IQ, Vorbereitung etc.) nicht hinwegtäuschen :)


    Das Interview ist fürchterlich! Man weiß hinterher null Prozent mehr über Police als vorher. Das ist durchaus auch eine "Leistung" :)


    Diese Stumpfsinn-Fragen könnte man unendlich fortsetzen: nach dem "wie heißt ihr" hätte auch gut gepaßt "was eßt ihr am liebsten", "wie gefällt euch Chile", "aus welchem Land kommt ihr", "wie heißt eure Lieblingsfußballmannschaft". Das etwas kindisch-debile Reagieren der Band kann natürlich auf ungesunde Lebensweise hinweisen - spiegelt aber mit Sicherheit auch die "Begeisterung der Band" in Bezug auf dieses Interview-Niveau wieder. Es ist wahnsinnig schwer aus Sau-DummenFragen noch was rauszureißen und das Niveau nach oben zu pushen. Da würde ich bevor ich einschlafe auch der Reizarmut bzw. Hospitalisierung durch die Interviewer(in) vorbeugen und bevor ich einschlafe vom linken Fuß auf den rechten Hüpfen. Da wird man schon vom Zusehen ärgerlich.

    Thanks nochmals!


    Wichtig ist mir aber nochmals darauf hinzuweisen da ich zwar fast NIE am PC spiele mangels Zeit (höchstens einmal im Jahr 8 und 16-Bit Spiele der Achtziger Jahre als Emulation, da reicht ein Pentium 1 - zumindest für die uralt-Spiele, die einzigen die mich interessieren)...


    ABER: für Videoschnitt brauche ich genau superschnelles Rendern! Insofern glaube ich bräuchte ich durchaus viel Arbeitsspeicher 3 oder 4 Giga und möglichst schnelle Chips.


    Die Lautstärke des Rechners bzw. seiner Kühlung ist mir völlig egal. Ich hatte mal einen alten (Jahr 2000) Hurican Rechner, 4 Jahre genutzt, da war die Ventilator unglaublich laut. Der fiel jeder Unterhaltung ins Wort und leif permanent! Damit kann ich leben. Ich weiß, dass viele sagen das geht einem nach wenigen Stunden auf den Geist: aber nochmals mir nicht. Ich habe mit lauten Zeug Jahre gearbeitet. Es ist mir sogar lieber ich höre die Kühlung als bei meinem Acer, wo der Ventilator so leise war, dass ich in der ersten Woche garnicht hörte als er an einem Tag ausfiel und just in dem Moment wo ich dachte "hier riecht was komisch" der Athlon-64-Chip des Motherboards mangels Kühlung durchgebrannte.


    Nochmals ich brauche keinerlei Leistung für Spiele: aber schnelle Rechenpower für Rendern! bzw. Formatumrechnung! Also Z.B. Original-Datenformat gewandelt in Windows wmv oder MPEG4 etc. etc. und womöglich satten Arbeitsspeicher für Videoschnitt! Insofern bin ich nicht Fachmann genug ob diese Profile sich nicht doch überschneiden. Also ob Spielfreaks ähnliche Leistungen brauchen wie Videoschnitt-Leute...

    Zitat

    DAS kling ein wenig verzweifelt....


    hahaha... nö!


    Vielen Dank! für die vielen Hinweise. Auch die von Matz. Da ist viel wahres ´dran. Auch der Hinweis mit dem Laser-Farbdrucker eines netten Posters.... da habe ich vorher noch garnicht ´dran gedacht. Prinzipiell wäre es göttlich, wenn ich statt meinem alten Schwarz/Weiß Laser Laser Jet 5L von HP und diesem recht miesen Epson Stylus c46 nur noch einen Drucker aufstellen müßte.


    Ich glaube Dell ist für mich doch erledigt. Das war heute so ätzend, dass ich mich frage ob ich so einem Giganto-Konzern auch noch mein Geld überschütten soll. Reicht ja, wenn ich bei AOL bin. :)


    Notebook ist für mich keine Option. Ich bin sehr tapsig bzw. brauche rustikales Equipment. Das Ding klatscht mir schneller vom Tisch als sonstwas. Auch hacke ich seit 1985 in die Tasten, dass man jeden Anschlag noch Stockwerke ´drüber hört. Da habe ich Zweifel wie lange das Notebooks mitmachen. Dann habe ich immer viel Peripherie angeschlosseen, 1-2 Drucker, Scanner, Modem, 2 Digitalkameras, mehrere USB-Sticks je nach Anwendung etc.. Soviele Löcher (sorry) hat ein Notebook garnicht! Zumindest kein mir bekanntes. Ok, da könnte man wieder einen USB-Hub ´dranhängen. Trotzdem ich mag Notebooks für mich nicht. Ich bin nie mit Computern unterwegs. Wirklich nie - und so soll das auch bleiben!