Beiträge von Drumstudio1

    Holla, ganz schöne Sturmbrise hier :)


    Dann erlaube ich mir noch den Hinweis, dass mancher von uns noch auf dem Dachboden oder sonstwo alte Hifilautsprecherboxen aus Jugend- oder späteren Jahren hat. Manche waren ursprünglich klasse und sind dem Dolby Sourround 48,9 Kanal-Wahn gewichen. Anyway es finden sich unzählige Modelle der achtziger und neunziger Jahre mit super-weich-aufgehängten Gummi-Sicken am Tieftöner. Von Dual, über Heco, Elac, RFT etc. etc.


    Es muß also für einen feinen Selbstbauversuch keinesfalls gleich eine NS-10 zerlegt werden. Erste Selbstversuche müßten für eine Vielzahl der hier interessierten mit nahezu Null-Finanzaufwand möglich sein. Da viele die alten Kisten ohnehin zum Bauhof fahren, könnte man also vor der Resteverwertung nochmal den Lötkolben zücken und jene Tieftöner einer letzten Verwendung zuführen.


    Wer solche Speaker braucht soll sich hier melden. Ich habe sogar noch einen nagelneuen! ultra-weich aufgehängten Speaker von RFT. Ob er 10" groß ist weiß ich nicht. Irgendwas zwischen 8" und 10" könnte aber hinkommen. Wer mir ein Waffeleis mitbringt und den abholen kommt, kann ihn haben.

    Zunächst: ich finde die Frage welcher Hersteller für welche Serie! Lack und/oder Schutzschichten verwenden auch schwer abschließend zu beantworten. Eines von beidem (wenn man die Begriffe trennen will - da es tatsächlich auch sehr dünne Aufträge gibt) verwenden tatsächlich viele.


    Aber das ist hier vielleicht garnicht sooo wichtig. Auch muß der Händler nicht wirklich täuschen wollen. Ich habe mir heute das Bild 2 mal angesehen. Aus diesem Bild werde ich auch nicht schlau. Manchmal klickt es sehr groß auf. Dann meine ich fast etwas drei-dimensional :) durch leichte Schattenbildung, "zackige Vertiefungen" zu erkennen, die fast so aussehen als haben sich Teile der Legierung am Rand verabschiedet. Das wäre natürlich schlimm und eine berechtigte Reklamation wert. Glaube ich aber nicht, dass dies vorliegt! Das ist sicher eine völlig falsche Interpretation von vielen falschen Interpretationsmöglichkeiten...


    Bei Becken die einen mehr oder weniger feinen Lackauftrag haben, kann es (das wissen jene "verrückten" Drummer die tausende Becken in ihrem Leben gesichtet haben)genau dort am Cymbalrand! in seltenen Fällen zu Lack-Nasen kommen. So wie das mancher vom Streichen kennt. Das ist zwar super-selten, aber wenn das mal passiert und die Augen gut genug sind, das zu erkennen, sind alle die ich je sah RUNDLICH.


    Nun ist die Frage: selbst wenn dies Lackabsplitterzungen sein sollten (ich tue nun mal so als würde dies nicht bestritten)... wenn es also Lackabsplitterungen sein sollten
    (wo vielleicht ehemals zuviel von etwas Lack aufgetragen war): warum sind das alles so eckig-"perforierte"- Zacken? Hat da was gelegen was weggezogen wurde... aber was würde dann diese Zacken verursachen?


    Anyway diese Zacken sind der Schlüssel zur Aufklärung!


    Zur Lagerung: tatsächlich kennen wir alle noch Cymbalprospekte von 1-2 Herstellern die sagen man sollte Cymbals nicht auf den Rand stellen oder am Rand an die Wand lehnen. Wenn man den Alltag on the Road, das REALE! Cymbal-Zwischenlagern bis zum Aufhängen am Cymbaltree oder am Stand im Musikshop um die Ecke und sonstwo kennt, weiß man wie ernsthaft derartige Tips befolgt werden. Eine Schnarchnummer! Insofern solltest Du Deinen eigenen Anteil an diesem kuriosen Effekt Deines Cymbals vergessen.


    Wenn Du nur das gemacht hast, was Du schreibst (dies also der Wahrehit entspricht und auch kein anderer heimlich mit Deinem Becken, also Deinem CYMBAL etwas angestellt hat von dem Du nix weißt), dann trifft Dich egal was das für ein Phänomen es tatsächlich ist, KEINE SCHULD.


    Nehme doch mit dem Vertrieb Kontakt auf - und nicht mit uns Nasen hier :) Die sollen sich das Becken anschauen und werden das auch gerne. Weil aus jedem kuriosen Produkt-Phänomen lernen Vertriebe und letztendlich auch die Hersteller (zumindest wenn zwischen beiden die Kommunikation stimmt). Selbst nach vielen Jahren der Cymbalherstellung lernt man noch... da ja immer wieder einzelne neue Typen und Serien generiert werden, auch Produktionsschritte modernisiert oder einfach umgestellt werden, der neue Mitarbeiter "Jupp" eingearbeitet wird ... etc. etc. Da ist eine Rückkopplungsschleife zum Konsumenten garnicht verkehrt und kann mitunter beiden Seiten nützen.


    Nun ein anderer Punkt: wir alle waren jung und sensibel. Das ist gut so und klasse, und vielleicht sogar schlimm, dass es mancher von uns Alten heute nicht mehr ist.
    ABER: in einer Sache solltest Du maßgeblich arbeiten: Drums und Cymbals sind feine Instrumente - und doch sind es "Werkzeuge" auf unserem Weg zur Musik. Ob soft oder härter: wir schlagen auf Cymbals. Ein sorgfältiger Umgang mit dem Material ist wichtig und richtig. Aber man sollte es vom Aufwand und "der mentalen Beschäftigung" nicht übertreiben, sonst verliert die Sache ihren Spaß und wird gar "zwanghaft" :)


    In diesem Sinne: hau rein - hab´Spaß!

    Zitat

    Wir haben innerhalb von einer Woche und zweimaligigen Proben unseren Keyboarder zum Bassisten "umgeschult", dazu noch ein paar neue Songs eingespielt.


    Vor dem Gig dachte ich, dass es ein Desaster wird. Tatsächlich wurde es einer der geilsten Auftritte seit langem. War irgendwie so wie eine Fussballmannschaft, welche in Unterzahl besser spielt...


    Respekt - das ist an Coolness wohl kaum zu toppen, dass es dann auch noch so gut funktionierte, war die gerechte Belohnung für die Verwegenheit!

    kann man so nicht sagen... es ist wie immer eine Frage des Preises und mitunter von Connections.


    Gleichwohl ist der Gedanke (s)eine Drummarke oder Serien-Auswahl danach auszurichten wer ein 11" Tom herstellt, schon verwegen!
    Keep us informed we es weitergeht!

    Spielt er wirklich eine 13" ?


    Ich hatte mal seine erste DVD in Auszügen gesehen. Sehr sympathisch auch didaktisch wirklich stimmig. Der Snaresound war spitzenklasse- klang aber für mich nach Bellbrass und eher nach 14". Oder der Mann am Mischer hat massiv gezaubert. Ich konnte damals in den Auszügen keinen Blick auf die Snare bekommen. Kann man den Andy mal fragen, ob er ein Sondermodell von Mapex spielt? Irre ich mich so? Ist der wirklich mit Phosphor Bronze 13" unterwegs? Allein mir fehlt der Glaube!

    Wie von mir erwähnt: ich weiß das man prinzipiell von manchem! Hersteller 11" als Fell bekommt.

    Aber längst nicht alle... und was ist wenn Du eines Tages mal eine andere exotischere Fellkombi probieren willst? Und teilweise wie erwähnt mit hoher Lieferzeit und Mehrkosten. Auch der Wiederverkaufswert würde schwierig. Wenn es Dein Set für das Leben wird, spielt letzteres natürlich keine Rolle.


    Ich möchte es Dir nicht ausreden... nur die Frage nach dem Warum? :) Gerade weil ich weiß, dass die Zahl der Drummer hier die jemals ein 11" Tom gespielt haben im einstelligen Bereich liegt. Insofern frage ich mich schon aufgrund welcher Überlegung Du das so gerne hast/brauchst/haben mußt :)


    Aber nochmals: ist keine Kritik, "nur" ein pragmatischer Denkanstoß. Wenn Du Dich gerne von der Norm abhebst in Sachen Kesselspezifikationen, bist Du damit richtig! :)

    Tama und andere taten das früher mal. Unter den Customizing-Herstellern sicherlich der ein oder andere auch heute und/oder gegen entsprechendes Honorar macht das sogar sicher noch die ein oder andere bekannte, etablierte Drum- Firma. Manche wird wahrscheinlich das organisieren von 11" Spannreifen an Dich deligieren.


    Mir erschließt sich nie so ganz der Sinn: wenn ein spezielles Fell hinüber ist oder gar ein Spannreifen defekt sein sollte oder whatever. Dann hat man immer Aufriß und hat unberhältnismäßig hohe (Zeit) Kosten für Ersatzteile.


    Dieses ganze mehr an Recherche (wo gibt es das), was kostet das mehr, wielange "darf ich warten" bis die Spezialsachen da sind wäre mir zu viel Aufwand.... mir persönlich.

    Ich kenne diese Klauseln nicht im einzelnen.


    Denke Auflagen werden kommen - und sie müssen auch!


    Es mag für 99,9 % von Amateurbands nicht gelten... auch für viele Profibands nicht. Ganz sicher auch nicht für den Threadstarter... aber:


    Ich selbst war vor einigen Jahren Zeuge folgenden Prozederes. Eine Band hatte einen Backstage-Techniker mit Pyroschein. Dieser hatte eine "Red-Button-Box" mit "Sprengschlüssel" um zu den für die Musiker bekannten Zeitpunkten die auch in der Setlist eingetragen waren, Sprengungen zu zünden, die nicht nur die Ohren sondern die Augen und die "Hirnmasse" aller auf der Bühne, hinter der Bühne und in den ersten Reihen vor der Bühne (also die ersten Reihen der Zuschauer) erzittern liessen. Das war pervers laut. Durch tragische Umstände hatte ich dummerweise meinen Gehörschutz zuhause liegenlassen. Also aus Tempo was zusammengedrillt und vom Gehörgang bis "dicht vor das Gehirn" :) geschoben.


    Was für die Band sprach: sowohl mehrere Techniker, auch der Sprengmeister und mehrere Musiker sagten, "pass höllisch auf, die Explosionen werden Dir Dein Gehör schädigen, gehe lieber weiter weg". Letzeres wollte ich nicht. Der Sprengmeister zwackte dann einen Zettel der Setlist ab und drückte ihn mir in die Hand. So konnte ich die Songabfolge während des Gigs lokalisieren, ihn anschauen und wenn er im entsprechenden Song zu mir nickte, preßte ich mit beiden Händen auf meine Ohrmuscheln so fest ich konnte. Denn 2-3 Sekunden nach dem Nicken würde wieder die Hölle losbrechen und eben wieder einer der Explosivkörper gezündet. So habe ich den (ansonsten tollen Gig) gut überstanden. Gleichwohl war auch jedem mit regulärem Gehörschutz klar, dass normale Gehör-Stopfen da das untere Ende des Gehörschutzes darstellten. Dieses Akustikinferno war unglaublich laut und druckvoll. Und natürlich traf es Konzetrbesucher unvorbereitet... die hatten keine Setlist und sahen auch nicht das Drehen des Zündschlüssels bzw. die Freigabe und das drücken des Red-Buttons. So ein "Augenflimmern" erlebt man sonst selbst bei FSK 18 Streifen nicht.


    OK, hier kann man sagen: "eigene Blödheit, zuhause das Zeug zu vergessen."


    Aber: wer als normaler Zuhörer diese Band vorher nie live gehört hatte bzw. die "neue Sprengklasse" bisher nicht kannte, oder einfach ein paar Reihen dichter vor der Bühne stand als sonst, lief Gefahr sich ernsthaft gehörtechnisch zu verletzen. Und das war diversen Personen des Teams in und um die Band klar. Nochmals: jeder Techniker dort oben (da es nicht der erste Gig mit diesen Explosivkörpern war) und jedes Bandmatglied achtete peinlich genau, darauf dass ihre eigenen Gehörgänge geschützt waren. Man machte sich aber einen Spaß aus dem reflexartigen "Angst-Reflex-Zusammenzucken" diverser Zuhörer.


    Jetzt kommt es noch besser: wenige Wochen danach gab es einen Eintrag auf der Website von einem Besucher, der exakt jene Band an einem anderen Ort gesehen hatte. Jener warf der Band vor, die Gesundheit der Zuhörer skrupellos zu gefährden. Er fände die Band prinzipiell super, sei erfahrener Rock-Konzertbesucher, hätte aber niemals zuvor solch infernalische Lautstärken beim Zünden von Explosivkörpern gehört. Sie sollten die Gesundheit ihrer Zuhörer achten und diese Sprengklasse weglassen. Der Eintrag war nicht von mir- gleichwohl hatte der Bursche recht. Anyway: die Band wußte das sowieso. Jedem war um die Gefährlichkeit dieser Kraftmeierei bewußt.


    Wer denkt dies sei ein Einzelfall oder ich würde zu schwarz sehen irrt. Es ist natürlich nicht die Regel - aber nachweislich nicht die einzige Kombo die so agiert.


    Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache. Der Gedanke, dass die ein oder andere Band aus Unwissenheit oder, "ist mir Egal was mit dem Publikum passiert" die Ruinierung der Gesundheit der Zuhörerschaft in Kauf nimmt (oder ungestraft in Kauf nehmen darf), ist für mich seit Jahren unerträglich. Es mag manchem Absurd erscheinen: ich sehe zum Zurechtstutzen der "Kraftmeierei mit infernalischer Lautstärke" mancher Bands keine andere Möglichkeit als "Dezibelnachweis" bzw. mehrfache Messungen als Auflage bzw. die Haftung für alle Folgen die durch das Überschreiten der Grenzwerte entstehen. Auch insbesondere das Messen von infernalischen Impulsspitzen wie sie nunmal gerade bei Zündung von Pyro bzw. Explosivkörpern entstehen. Da hilft nämlich keine! Durchschnittsmessung des normalen Bandpegels. Klar der Nachweis wird sicher schwierig bis haarig: aber es kann auch nicht sein, dass trotz zig aufgetretener Hörtraumata wie in den vergangenen Jahrzehnten jeder noch so tut als wüßte er von nichts und es hätte so rein garnichts mit ihm zu tun.


    Und nochmals: wer einwenden mag: "die Zuhörer sind doch selber schuld, wer zu einem Rockkonzert geht, weiß dass es kein "Sesamstraße-Casting ist", dem sei gesagt, dass jene INFERNALISCHE Lautstärke der ich teilhaftig wurde, von den meisten normal und womöglich behutsam "eingeführten" Hörstopfen zumindest von Personen in den ersten Reihen nicht kompensiert wird. Auch dies wurde mir von diversen Personen des Abends bestätigt, die im wahrsten Sinne des Wortes ihren Ohren nicht trauten.


    edits: Rechtschreibung

    Was man immer machen kann: in Maßen "subharmonische" Tiefbässe hinzufügen bzw. noch was unter dem eigentlich aufgezeichneten Kick-Signal "hinzumodulieren/generieren/" Schiller würde sagen dichten" :) lassen. Da gibt es diverse Effektgeräte sogar von günstig/billig wie Behringer (zb: im Ultrafex die "Ultra-Bass"-Schaltung), sicher auch längst viele Plug-Ins. Nur muß man aufpassen, dass diese Bassanteile später im Gesamtmix mit Band, insbesondere E-Bass etc. nicht alles "zu-wummern" bzw. an den Rand des Mixes drängen oder andere tiefrequente Kollegen gar im Gesamtklangbild verschwinden lassen. Aber im dezenten Einsatz kann das manche Bassdrum für das subjektive! Hörempfinden aufwerten bzw. tiefer,oder fetter erscheindend oder "schmatzend-satter" machen.


    Es gibt auch den ein oder anderen der diese Funktionen/Schaltungen nicht schätzt - gerade auch in professionellerem Umfeld, da eben die Gefahr besteht manches katastrophal zu verschlimmbessern. Trotzdem in Bezug auf Deine Ausgangsfrage scheint mir oben beschriebenes mehr als eine Überlegung wert.

    Wegen dem einen Zol 13 x 10 statt 13 x 11 würde ich mich nicht verrückt machen :)


    Auch nicht auschließen darf man, dass sich der Verkäufer womöglich auch vermessen hat bzw. was verwechselt hat...


    Sollte es wirklich 13 x 10 haben dann ist durchaus sicher, dass es dieses nicht allzu oft gab.

    Mal ein ganz pragmatischer Hinweis:


    Vorausgesetzt es stimmt, dass die Snare des Cousins fast gleich gestimmt ist wie Deine und seine trotzdem deutlich spürbar mehr Rebound hat... und Deine Snare schon sehr hoch gestimmt ist (dann wäre es die des Cousins ja auch)... dass Du fürchtest beim höherstimmen reißt sie...


    ... tja wie geht der Satz dann weiter... ?


    Das ist eigentlich so wie von Dir beschrieben nicht möglich!


    Was es gibt und Dein geschildertes Phänomen erklären hilft:


    a.) Du irrst womöglich/vielleicht in Deiner Auflistung!
    Das ist garnicht tragisch, als junger Musiker lernt man täglich dazu in Sachen Gehörschulung und! Körperkontrolle (lebenswichtig in Sachen Rebound). Also beim Cousin, Kumpel scheint alles toller als Zuhause. Aber den einzigen! sachlichen Vergleich der weiterbringen würde, nämlich beide Snares mal im selben Raum mit den selben Sticks vom selben Drummer spielen zu lassen, hat man so ganz zufällig :) noch nicht gemacht.


    b.) Es gibt diverse "versteckte" Fellschäden! Sowas sollte man bei Rebound-Phänomenen auch mal in Betracht ziehen.
    Es gibt manchmal Felle die sich an einer Stelle schon aus dem Fellkragen lösen. Das passiert bei Evans, wie bei Remo oder XYZ. Das hat nichts mit einer Marke zu tun. Manchmal gibt es auch Herstellungstoleranzen (wiederum firmenübergreifend) die ein Fell in seinen Materialeigenschaften anders reagieren lassen bzw. schneller Ausreißen lassen. Oftmals dehnen oder reißen sie punktuell, an räumlich eingrenzbaren Randbereichen aus. Diese bleiben vielen Drummern lange verborgen. Ursache kann! un-korrektes Stimmen sein (einseitiges Anziehen, auch da schätzen sich viele Drummer falsch ein) oder eben eine Fertigungstoleranz, die trotz korrektem Stimmen ein einseitiges Dehnen oder sogar Ausreißen verursacht.


    Das kuriose: "das ein-Stück-weit-aus-dem-Fellkragen-rausdehnen" bzw. sich sogar "schon punktuell aus jenem verabschiedet haben", sieht man nicht sofort. Viele trommeln da noch Wochen weiter (sofern es das Fell zuläßt). Aber tatsächlich geht diese "Vorstufe des Todes" des Fells oftmals mit einer punktuellen oder (je nach Ausmaß) großflächerigeren Einbuße des Rebounds auf dem Fell einher. Streng genommen auch mit einer Änderung der Tonhöhe (also genau das was Du ausschließt) aber das merkt man meist nicht, weil dieser Prozeß oft schleichend ist.


    Lange Rede, kurzer Sinn: ich glaube immer noch an Punkt a.)


    Aber b.) wäre theoretisch denkbar!
    Deswegen: wenn das Phänomen auch von anderen Drummern (z.B. vom Cousin) so empfunden wird wie von Dir: also nahezu gleiche Tonhöhe aber spürbar schlechterer Rebound wenn beide Snares nebeneinaderstehen!!!, dann würde ich noch keinen Drumkurs bei Jojo belegen (das schadet zwar sicher nie...) sondern das Schlagfell abmontieren und am Fellrand(Kragen) ganz genau, akribisch untersuchen und beim kleinsten Hinweis, dass das Fell bzw. die abgewinkelte Fellerhöhung/Fellbiegung nicht mehr überall auf den millimetergenau den selben Abstand zum Fellreifen hat, dieses durch ein neues Fell ersetzen.


    Übrigens: kann auch ein abgefucktes Fell mit tausend Mondkratern, oder sogar schon einer großflächigen Kuhle, einen deutlich schlechteren Rebound verursachen. Erfahrenere Drummer sehen und spüren das. Viele nicht! Auch das ist nicht schlimm. Denn jeder! sieht das spätestens beim Abmontieren des Fells wenn es nicht mehr unter Spannung ist. Nochmals: wenn es nicht mehr unter Spannung steht. Sollte es dann eine deutliche Kuhle oder zig punktuelle Kuhlen in der Mitte haben, dann hättst Du auch hier eine (Mit)ursache für mieseren Rebound.


    Ich habe mich bemüht die Sache sachlich und ernst zu behandeln... alleine der Zweifel bleibt, da die Thread-Überschrift eigentlich eher suggeriert es handele sich hier um einen Witz. Insofern kann ich den lieben Kollegen Buddypoor allzugut verstehen wenn er an Horst Schlämmer denkt. Meine erste Assoziation war allerdings "ich habe Harndrang" :)


    Also sollte es ernst gemeint sein: obigen Text genau durchlesen. Thanks!


    Letzter Tip: wer eine alte Metall-Snare hat und ein paar alte Felle sollte durchaus mal im Leben testen, was passiert, wenn man ein Snare-Fell höher stimmt und höher... und noch höher! Irgendwann nimmt die Tonhöhe nämlich "erstaunlicherweise" nicht mehr zu. Dann ist man kurz vorm Reißen bzw. das Fell hat sich punktuell schon aus dem Fellkragen gelöst. Diese Experimente bringen einen Jahre weiter, in der Erkenntnis, welche Tuningranges möglich sind, und ab wann das U-Boot den kritischen "Point of no return" erreicht. Empfehlen würde ich es deshalb nur bei alten Snares, da ein Schaden des Kessel nicht auszuschließen ist. Trotzdem der Erkenntisgewinn ist sehr hoch... zumindest für jene Drummer die auch nach Stimm- und Materialwissen streben.


    edits: inhaltlich nix! Nur Rechtschreibung!

    A little Off-Topic:


    Man kann je nach Stimmung sogar bei Toms die über ein L-Stück an herkömmlichen Tomhaltern mit "Nylonball"-Konstruktionsprinzip eine oftmals hörbare Sustainverlängerung erreichen, wenn der Nylonball nicht höllisch fest gezogen wird. Selbst wenn das Tom schon über ein Freischwingsystem (RIMS & diverse sonstige Clones) verfügt... hat der Druck des Nylonballes bzw. letztendlich die Starrheit des L-Stücks nicht selten maßgeblichen Einfluß auf das Resonieren des Toms.

    Jürgen, Du bist doch total gewandt mit Worten. Nehme Kontakt mit dem Hersteller auf. In vielen Fällen (siehe Scarlet) geht da mehr als manche vermuten.


    Aktuelles Beispiel (eines ungenannten berühmten Mikrofonherstellers). Ich hatte jahrelang Mikros mit mitgellieferter Spinne. Plötzlich kaufe ich ein neues Mikro dieses Typs, also exakt das gleiche Mikrofonmodell. Dessen Spinne brach mir sofort beim ersten Justieren. Thomann tauschte aus. Prima. Die neue brach wieder nach wenigen Minuten. Da war es mir zu doof wieder Thomann anzuschreiben, da ersichtlich war: "hier stimmt was nicht". Ich nahm Kontakt mit dem Hersteller auf und erwähnte, das der Kunststoff (trotz gleicher Bauform der Spindel) farblich und von der Lichtreflektion ganz anders aussieht als früher und meiner Meinung nach eindeutig andere Materialeigenschaften hat, als der alte, der jahrelang alles ohne zu Murren befolgte. Also die neue Spindel faktisch ein downgrade in der Firmenhistorie darstellt. Ich bekam einen netten Brief der Technikabteilung des Herstellers der mir bestätigte, dass unlängst tatsächlich diverse Mikrofone mit Spindel in den Umlauf gerieten, deren Kunsstoff bei langer Lagerung etwas rausdiffundieren läßt, was tatsächlich zu rapide höherer Bruchhäufigkeit führt. Gegen Nachweis der Rechung gab es eine neue Spindel!

    Wir starben alle heute um 10.31 Uhr wie von mir vorhergesagt. Ich irre bekanntlich (fast) nie :)


    Die Tatsache dass wir den Eindruck haben wir leben noch bzw. würden noch Denken und Handeln sind synaptische-Fehlschaltungen im Gehirn.... hier mal vereinfachend als "Restaktivität" der Großhirnrinde bezeichnet. Diese Gedanken entstammen aber nüchtern betrachtet alle der Uhrzeit 10.31 Uhr bzw. den wenigen Millisekunden danach bis wir mit angrenzenden Planeten zur Erdnuss-Größe schrumpften, was natürlich keiner überlebt hat. Unser Zeitempfinden war in diesen Millisekunden aber über den Jordan... deswegen haben wir subjektiv den Eindruck wir würden noch existieren und die Zeit würde linear ablaufen wie bisher. Diese Fehlschaltung kann dem ein oder anderen sogar noch vorgaukeln er würde noch jahrelang morgens Aufstehen und zur Arbeit gehen oder hier die nächsten Jahre noch Posts lesen und schreiben. Obwohl wir alle inklusive dieses Forums nachweislich nicht mehr existieren! Alles also ein Trugschluß! Es war ein schlimmes Experiment mit fatalem Ausgang.


    Wir sind alle längst im schwarzen Loch verschwunden. Verdammt ich bilde mir immer noch ein, ich hätte diesen Post geschrieben... ist natürlich unmöglich - ich kann ihn nicht schreiben und ihr könnt ihn nicht lesen.


    Aber ich bilde mir ein ich hätte ihn geschrieben und ihr könntet ihn lesen. Sollte ihn einer Lesen oder "gar" darauf antworten... wäre das natürlich auch nur eine Einbildung meinerseits - oder Eurerseits? Wer weiß das schon... ? :)

    Das Phänomen kenne ich bislang nur vom Hörensagen eines befreundeten PA-Technikers bei einzelnen Kondensator-Mikrofonen mit ganz spezieller Kondensator-Bauart... wo das konstante und stetige Absinken des Pegels systemimmanent nach einigen Jahren Nutzung auftritt/auftreten kann... bis hin zum Exitus... bzw. dem Überwiegen des Grundrauschens des aufgerissenen Mic Pre-Amps des Mischers.


    Insofern kann ich zu Deinem Problem leider nix beitragen.

    Das sind alles allzu optimistische Falschmeldungen! um keine Panik entstehen zu lassen und uns ausreichend Zeit vorzutäuschen um uns auf das unumgängliche Schicksal vorzubereiten.


    In Wahrheit geht die Erde HEUTE, in exakt 5 Minuten unter. Also Mittwoch, 10.9.2008, 10.31 Uhr.
    Garantiert!


    Ich denke da lohnt es garnicht nochmal den Rechner runterzufahren. Jetzt laß´ ich mal "5 gerade sein" und scheiß´ auf die Stromkosten.


    Aber das Drumset putze ich nochmal.


    Macht es gut. Tschüß.

    Maxphil - ich schicke Dir eine PN als Beweis :-). Ich will keinesfalls Händler blöd aussehen lassen. Es gab und gibt diese Händler - vor Wochen waren es numerisch aber mehr.


    Wie gesagt ich tippe auch auf NEON. Aber ich weiß es nicht. Fakt ist: alle optischen Produktfeatures sonst sprächen aber für Custom. Das ergab ja die Verwirrung, die auch Händler und Endkunden einschließt.

    Nochmals: es finden sich Hinweise (je nach Quelle) auf beides... wobei in den letzten Wochen prozentual :) immer mehr Websites "Hybrid"-schreiben (also Mischkessel).


    Insofern muß man (würde ich) eher davon ausgehen, dass es die NEON-Kessel sind, die beim Anniversary-Kit verbaut werden.
    Nur 100 % sicher kann gegenwärtig keiner sein!


    Ich denke der Vertrieb sollte das klarstellen. Eben da beides von Händler "Y" (100 % Birkenkessel) und Händler "X" (Birke-Hybrid: somit nicht 100% Birke) beim Anniversary-Kit noch im Web zu finden ist und dies mächtig für Verwirrung sorgt. Da unterstelle ich bei den Händlern keine böse Absicht - sondern eher das Gegenteil: ein Mißverständnis aufgrund unzureichendem Informationsfluß bzw. wirklich zu Verwechslungen herausfordernde Produktfeatures- bzw -ähnlichkeiten (siehe mein Post oben).


    edit: oben nix verändert. Sehe nur, dass Maxphil einen sehr konkreten Hinweis für die Hybrid-Kessel-These gefunden hat. Thanks!