Beiträge von Drumstudio1

    Das ist echt ein interessanter Preis. Wenngleich ich die Böckchen designtechnisch doof finde. Aber der Preis ist derzeit hitverdächtig. Damit werden die Marktanteile für Acryl-Drumsets diverser anderer Firmen vernichtet.


    Gleichwohl wundere ich mich schon wer alles Acryl kauft bzw. nach Ansicht mancher Drumfirmen kaufen soll! Ich liebe die Optik durchaus... kenne aber kaum Drummer die sowas haben. Immer mehr Anbieter und Labels die sich da auf dem Acrylmarkt tummeln. Marktwirtschaflich faktisch Unsinn! Das Fame macht marktwirtschaftlich natürlich! Sinn, da es wirklich sehr günstig daherkommt. Da wird mancher Mitbewerber nun die Stirn runzeln - obwohl seit Jahren vorhersehbar und bekannt war, dass es AnbieterProduzenten gibt die noch deutlich billiger konnten. Dieses Wissen scheint der Store nun angezapft zu haben.

    So, ich wäre jetzt bereit in den nächsten 1-2 Wochen einen Computer zu kaufen.


    Ich wollte eigentlich bei DELL in den nächsten 2 Wochen zuschlagen- vorausgesetzt ich darf 2-3 Fragen zum Support (bzw. verlängerter Garantiezeit gegen Aufpreis) stellen.


    So ein unprofessionelles um nicht zu sagen UNVERSCHÄMTES Agieren wie vor wenigen Minuten habe ich aber selbst mit AOL noch nie erlebt. Meine Partnerin erhielt eine Dell-Postwurfsendung. Daraufhin rief ich dort an. Wies aber darauf hin, dass ich jetzt noch nichts bestellen möchte sondern noch 2-3 Fragen habe - und dann bestellen möchte.


    Es gibt 2 Telefonnummern auf dieser Werbegazette. Beide führen zur selben! Telefontastengesteuerten Weiterleitung. Seltsam! Just die 4 Optionen die bei beiden Nummern genannt werden sind aber eigentlich alle für meine Fragen nicht wirklich geeignet. Ich warte weder auf eine Bestellung (es ist ja noch keine erfolgt), noch kenne ich die Durchwahl zu meinem persönlichen Dell-Verkäöufer (woher auchj - ich habe noch nicht bestellt). Auch will ich noch nicht bestellen sondern nur Infos zu 2-3 Fragen - um dann wahrscheinIich zu bestellen. Die vierte Option habe ich vergessen... die paßte aber auch nicht.


    Ich wählte also die Taste, die noch am ehesten versprach irgendetwas mit den Dell-Kauf bzw. -Produktoptionen zu tun zu haben. Am gegenüber eine freche Dame die weder die dt. Sprache annähernd beherrschte - noch verstehen konnte. Sie forderte mich immer wieder auf meine DELL-Nummer zu nennen, wenn ich was kaufen wollte. Ich sagte ich rufe aufgrund eines Werbeflyers an, der an meine Partnerin adressiert war. "Wenn sie mir sagen wo dort eine Nummer steht nenne ich Sie ihnen." Auf dem Flyer gab es mehrere Nummern. Manche hatten denke ich mit der Codierung für die Post bzw. die Portoabrechnung zu tun - andere mit einem Dell 30 Euro Rabatt. Egal - die "Dame" legte dann auf bzw. drückte mich weg. Dann passierte nichts mehr bis ich nacvh vielen Minuten aufgab. Vorher war schon direkt bei der Telefonannahme zu hören, dass die Dame mies ´drauf war, mit jemandem tuschelte, der offensichtlich KEIN Dell-Telefonoperator war. Offensichtlich ein "interessantes" Betriebsklima im Callcenter dort. Sollte dies symptomatsich für Dell sein, dann gute Nacht. Auf Kaffe-Fahrt-Animateure oder Moderatoren habe ich keine Lust. Dafür ist mein Geld zu hart verdient.


    Vielleicht ist aber auch alles Zufall! Sollte jemand also die Durchwahl zu einem netten Dell-Mitarbeiter haben, der deutsch spricht und der bereit ist 2-3 Fragen zum Dell-Support zu beantworten, würde ich es gerne noch ein lMal probieren. Da ich zu optimistisch bin, um zu glauben dass so eine große Firma generell personelle Fehlentscheidungen trifft, wie bei jener Dame heute und ihrer Souffleuse.


    Also jeder konkrete Tip - willkommen. Ich möchte Dell eigentlich noch eine Chance geben!

    Zitat

    Bist du des Irrsinns? Zumindest mein Force ist aus 9 lagen Birke und nicht aus 5 Lagen von irgendwas


    Psycho, Du hast doch ein Force 3000. Um die 3000-Serie geht es hier doch garnicht :)


    Schelmischer Gruß - und der letzte Hinweis: es gab zig Sonor Force-Generationen mit diversen Holzsorten. Bitte jetzt nicht jeder posten "meines ist anders" :)

    Ich vermute Chaosman ist wie fast immer verflucht dicht ´dran.


    Aber ich halte es keinesfalls für ein Force Custom - sondern eben eher für "normales" Force aus der von Chaosman benannten Zeitphase.
    Dafür spräche die schwarze Folie, das genau in dieser Form verwendete Tomhalterbracket, das Pappelholz etc. An die anderen, stillen Mitleser: Bitte nicht mit den klassischen Force 1000, 2000 & 3000 etc. verwechseln. Um diese geht es hier nicht.


    "International" halte ich für unwahrscheinlicher. Unwahrscheinlicher, weil mehrere Produktfeatures eher dagegensprechen.

    Zitat

    die Stimmschrauben lockern sich von alleine und das schon beim Stimmen selbst...
    aber nur auf der Resonanzfellseite. Kleine Splitter oder ähnliches habe ich aber allerdings nicht wahrgenommen.


    Ok, dann lag ich schon mal richtig. Dann war der Beitrag ja nicht umsonst. Den bitte trotzdem nochmal ganz gewissenhaft durchlesen.


    Aber aufgrund der Bilder habe ich noch eine eher verunsichernde Nachricht: Snares die konstruktionstechnisch Schlag- und Resofellspannung gemeinsam über eine einzige mittige Verschraubung (also ein einziges kleines Mittelböckchen) "führen"... sehen optisch zwar super aus: bringen aber leider in vielen Fällen nachweislich ein ganz kurioses Phänomen mit sich. Selbst wenn gleich manche widersprechen werden... dieses Phänomen ist selbst in der Industrie vielen garnicht bekannt.


    Der Stimmvorgang auf der Schlagfellseite aber auch kraftvolles Drumming hat eine spürbare (ungewollte) Wechselwirkung auf die Spannung der Resonanzfellseite. Ich weiß durchaus, dass beide eigene Schrauben und eigene Gewindegänge haben... und doch ist es bei vielen Snare-Modellen dieses Konstruktionsprinzips so. Bei manchen älteren Mapex, bei diversen alten Sonor Snares (bis hin zur Signature mit den alten Force-Style mittig-Snare Böckchen etc.). Gerade bei jenen Snares ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf Resofellseite eine Stimmschraube lockert und es über Tage bis zum Herausfallen kommt - etwas höher als bei anderen Snares die Schlag- und Resofell Stimmschtrauben über separate Böckchen und separate Verschraubung am Kessel angeordnet haben. Die Gründe hierfür sprengen den Rahmen einer Diplomarbeit.


    Während bei getrennten Böckchen inklusive getrennter Verschraubung man das Schlagfell tunen kann - wohin auch immer - und das Resofell sein Tuning trotzdem strikt beibehält - Kann/muß man bei den Ein-Punkt-Böckchen-Snares öfters (nicht bei jedem Modell) fast sofort nach dem Stimmen des Schlagfells nochmal das Resofel letwas nachstimmen bzw. angleichen. Eben da es sich durch das Stimmen des Schlagfells leicht (je nach Hörqualitäten des Stimmers auch stärker) im Tuning verändert hat. Danach muß man oftmals nochmals etwas am Schlagfell nachtunen (da das nachtunen am Resofell wieder Rückwirkungen auf das Schlagfell hatte) usw. Das kann zu einer feinmechnischen Orgie ala "Floyd Rose Tremolo" bei Gitarren ausarten.


    Insofern, wenn Du obigen Beitrag genau gelesen hast, und es nicht am Stimmer bzw. am Tuning und/oder brachialer Spielweise oder einem defekten Resofell (also z.B. wenn das Resofell etwas aus dem Fellkragen gerissen ist - das war ein sehr guter!, berechtigter Hinweis eines Kollegen) liegt - dann steht Dein Detuning-Problem möglicherweise im Zusammenhang mit der gemeinsamen Einpunktaufhängung beider Stimmschrauben. Trotzdem bin ich mir da aufgrund der Ferndiagnose noch nicht sicher. Ich würde an deiner Stelle erst nochmal andere Faktoren (siehe Beitrag vorher) abklopfen!


    Edit: auch Luddie hat nicht unrecht. Lockere Stimmschrauben können sowohl häufiger an flexiblen dünnen, geflanschten Spannreifen als auch häufiger an starren (eigentlich Verwindunsgsteifen) Gußreifen auftreten. Das mag zunächst wie ein dummer Widerspruch klingen - ist es aber je nach Konfiguration, Stimmung, Kräften die wirken oder Materialeinsatz nicht. Führt hier aber zu weit da das "wann" und "warum" hier den Rahmen sprengt. Insofern nur der Hinweis, dass Luddies natürlich auch recht hat.

    Auch ich stehe fast vor einem Rätsel... ja wenn ich nicht folgendes vermuten würde:

    1.) Der Threadstarter verfügt noch nicht über das gängige Fachvokabular der Drumcommunity. Das ist kein Vorwurf. Aber ohne eine einheitliche Sprache bzw. "GENORMTE Begriffe" können wir uns hier nicht sinnvoll verständigen. Beispiel: wenn ich etwas als "Haus" bezeichne, was Buddyroach "Tischtennisplatte" nennt, ist klar, dass wir in Sachen verbaler Kommunikation weder im Sport noch beim Immobilienhandel zusammenfinden können.

    2.) Ich befürchte der Threadstarter neigt zur Übertreibung! Das ist schlimmer, denn sowas führt schnell zu Fehlinterpretationen bzw. dann falschen Ratschlägen (womöglich auch von mir...).

    Zurück zum Fachvokabular:

    Geklärt haben wir schon, es geht natürlich um Spannschrauben. SCHRAUBEN!
    Da wissen viele Drummer durchaus, dass diese sich lockern können.



    Nun zum Thema Übertreibung: in Deinem Threadbeiträgen klingt dass so, als würde sich eine Vielzahl von Schrauben oder gar alle lockern. Dies auch noch nahezu unter mysteriösem, unerklärlichem Einflluß.


    Folgender Erklärungsansatz:
    1.) Rausfallen tun Schrauben gerade bei Snares öfter auf Resonanzfellseite. Kennt jemand den Komiker OLM bzw. die Kunstfigur "Luise Kuschinsky"? Zitat: "Ich suche einen Mann für untenrum".
    Das Resonanzfell ist das untere Fell der Snare, dass somit zum BODEN zeigt. Nochmals: hier kommt es immer wieder (je nach Stimmung, Snaremodell und Gewindeschnitt!) vor, dass sich 1-2 Stimmschrauben lösen. Das ist tatsächlich bis zum Rausfallen möglich. Die Gründe dafür detailliert zu erklären führt hier zu weit. Der Rest des Snarefells kann je nach Stimmung durchaus noch eine gewisse Spannung erzeugen. Somit hören Musiker mit noch nicht so viel Hörerfahrung hier oftmals nicht, wenn eine Schraube sich löst oder rausfällt. Auch ist der Prozeß des Verstimmens normalerweise eher schleichend. Das heißt viele hören es zunächst nicht (wiederum, gerade dann wenn noch nicht so viel Hörerfahrung vorliegt).

    2.) Sollten auch OBEN (auf der Schlagfellseite! Das Fell auf das Du als Drummer beim Spiel direkt ´draufschaust), sich Stimmschrauben sehr schnell lockern, dann liegt dies sehr häufig an sehr kraftvollem Spiel. Insbesondere bei sehr hart ausgeführten RIMSHOTS. Rimshots = jene Schläge bei dem der Stock GLEICHZEITIG den Spannreifen der Trommel (jener Metallring, der das Fell über den Kessel drückt) und Fellmitte treffen.


    Das auf Schlagfellseite Spannschrauben wirklich RAUSFALLEN ist eher unwahrscheinlich! Das ist nochmals: unwahrscheinlich! Da müßte man mit Brachialgewalt reindreschen - auch dazu noch eine massive Sehschwäche und einen ausgewachsenen Hörschaden haben :)

    Denn: man sieht auf Schlagfellseite durchaus, wenn sich eine Schraube lockert. Die fängt an zu vibrieren... die dreht sich millimeterweise. Das sieht man sehr deutlich beim Spiel. Auch hört man ein Surren!

    Auf Resonanzfellseite hingegen siehe Punkt eins, sieht man die Lockerung eben erst, wenn sie rausgefallen ist und auf dem Boden liegt. Die Erdanziehung hilft logischerweise mit! :) Auch hört man eine Lockerung der Stimmschraube auf Resonanzfellseite kaum... da dort unten sowieso der Teppich rascheln (die akustische Zuordnung wer rasselt hier metallisch ist nur für erfahrene Drummer möglich).

    Noch etwas: gerade wenn sich häufiger Schrauben lockern gibt es noch folgende logische! Erklärungsansätze:
    1.) Der vermeintliche Stimmer (egal ob er sich als Profi ausgibt oder nicht - das tun so viele in den letzten Jahren) ist doch nicht so erfahren wie behauptet. Vielleicht hat er die Schrauben völlig ungleichmäßig angezogen? Vielleicht hat er gar vergessen, die Resofellseite korrekt zu stimmen? Vielleicht hat er so ein extremes Low-Tuning (Low Tuning = sehr tief gestimmte Trommel. Das bedeutet hier paradoxerweise: die Felle sind sehr lasch. Die Schrauben durchlaufen eher wenige Gewindegänge). Da reichen oftmals eine Handvoll Vibrationen/Strokes (Strokes = Schläge des Drummers) um die Schrauben zu lockern. Weitere Vibrationen die logischerweise beim Trommeln entstehen, tun dann den Rest.

    2.) Die Spannreifen sind nicht sehr verwindungssteif (bedeutet: sie geben eher schnell nach, sind zu weich bzw. zu flexibel in ihrem Formverhalten). Kommt heute nur noch selten vor. Gerade bei edleren Drums sehr selten. Wenn dies aber vorliegt und dazu noch ein unerfahrener Stimmer die Schrauben ungleichmäßig anzieht, womöglich dann auch noch brachial und super-druckvoll getrommelt wird (also faktisch Teufel, Luzifer und Beelzebub sich zusammen einfinden) - ja dann kann es tatsächlich zu einem sehr schnellen, für Anfänger oft geradezu mysteriös erscheinendem De-tuning (=verstimmen) der Trommel kommen.


    Es kann auch sein, dass sich der Threadstarter einen Spaß macht: dann bin ich hiermit wie der Depp des Jahrtausends darauf hereingefallen. Wäre denkbar!


    Was mich aber zu einer durchaus ernsthaften Antwort veranlaßt hat, sind 2 Dinge:
    a.) Wir waren alle mal jung, und nur weil man die Begrifflichkeiten nicht gut kennt, kann man durchaus Hilfe einfordern - bzw. wünschen.


    b.) Ich erinnere mich an ein Dutzend + X Proberäume die ich von Kollegen besuchte wo unter der Snare eine Stimmschraube lag - und das Snaremodell beim Nachschauen
    je nach Typ nur noch 9 oder 7 Stimmschrauben auf Resonanzfellseite aufwies.


    Rock on - stets in korrekter Stimmung versteht sich!


    edits: nur Rechtschreibung: ein "t" zu wenig, ein "r" zu wenig. Inhaltlich nichts verändert.

    Ein paar Audio-Files der frühen Dehumanizer-Demos mit Cozy. Hoch interessant wenn man dies mit der offiziellen CD mit V. Appice vergleicht. Beide Drummer sind absolut eigenständige Drummer. Ein gefundenes Fressen für Stil-Analyse-Fetischisten zu sehen wie unterschiedlich sie die Songs umsetzten. Selbst, wenn manche Beats zunächst gleich oder ähnlich wirken: die Interpretation aufgrund der jeweiligen Mikrotime, Soundcharakteristik aufgrund der völlig verschiedenen Spielweisen etc. ist enorm.

    http://de.youtube.com/watch?v=cn3V8w24TEM


    http://de.youtube.com/watch?v=hYJoYwqZldQ&feature=related


    http://de.youtube.com/watch?v=3jcTwY8G23E&feature=related


    Klasse ist hierbei - egal wie beschissen die Soundqualität ist oder in welchem Studio oder Setting aufgezeichnet wurde... Cozy´s Sound & Style ist immer sofort erkennbar! Wer spielt(e) sonst mit dermaßen deutlichen Trademarks?


    Cozy´s persönliche Rainbow Rising Mix(e): "Mixe" insofern, weil die anderen Tracks schon wieder offensichtlich removed sind. Bei Youtube muß man leider oft sehr schnell sein. Viele Perlen glitzern kurz und schon sind sie verblaßt.
    http://de.youtube.com/watch?v=dcGVqIPyRBM (Stargazer mit dem seit Jahren "vermuteten" original-Synthi-Intro... als Rough Mix. Für den Final Mix bzw. auf der offiziellen Plattenpressung existiert das Intro nicht.)

    Dem netten Herrn Vogelmann danke ich für den Steilpaß zum Thema Cozy-Sticks.


    Kurze Anmerkung, der Weltrekord von Cozy wurde hier schon vor langem gepostet. Es gibt somit mindestens schon einen weiteren Cozy-Thread. Aber in Anbetracht seiner Wichtigkeit ist das schon OK :)


    "Don´t believe a word" zeigt in diesem TV-Special nicht wirklich "Thin Lizzy" sondern "Gary Moore und Freunde". So findet sich dann auch folgerichtig dieser Song 1978/79 auf Gary Moores Solo LP "Back on the streets". Und zwar auch in dieser "Slow Version". Bei Thin Lizzy war dieser Song 1976 in ganz anderer Version auf LP (Johnny the Fox) natürlich mit Brian Downey und dem 2. damals amtlichen Gitarristen Brian Robertson (Jahre später dann bei Motörhead... hoppla). Von Thin Lizzy finden sich bei diesem Gig aber tatsächlich neben Phil an Bass und Vox noch Scott Gorham an der Gitarre. Das führt dann (neben Moore, der ja auch ala Drehtüreffekt öfters mal bei Lizzy war) zur Vermutung es handele sich um einen Thin Lizzy TV-Auftritt. Das nur für kleinliche Archivare wie mich :)


    Back to Cozy:
    Die Sticks gab es mehr oder weniger "regulär" - zumindest später.


    Es sind Sticks Marke "Laß´die Hausfrau damit nie alleine" die wirklich den langen, durchmesserstarken und superschweren Corpsmastern kaum nachstehen. Mit diesen Prügeln auch nur annähernd das von Cozy gespielte umsetzten zu wollen - daran (und spätestens daran dürften sehr viele Drummer scheitern). Es ist schon rein physikalisch etwas anderes mit Eßstäbchen wie 5a oder gar 7a flotte Fills zu trommeln oder mit Sticks dieser Ausmaße.


    Nun zu dem Paar bzw. den Paaren die mir gehören bzw. zum Bild. Völlig kuriose Umstände führten zu ihrem Besitz.
    About 2000 bzw. 2002 gab es 2 gemeinsame CD-Projekte mit Neil Murray. Offiziell war der damals aber noch bei "Company of Snakes", einem Whitesnake-Ableger. Etwa zu jener Zeit bot Neil einige alte Merchandise-Artikel in einer Art Auktion oder Gewinnspiel im Web an. Verrückt - obwohl ich damals Graphiken dafür erstellte, habe ich den genauen Anlaß und Hintergrund der Sache vergessen. Er hatte wohl noch viele Reliquien seiner bewegten Bandstationen. Sein damaliger Webmaster fragte mich, ob ich kleine Werbebanner erstellen könnte, die Dinge die zum Verkauf stehen (Vintage-Tourshirts von Whitesnake, Black Sabbath, Anhänger, ein paar ganz tolle und unwiederbringliche super-rare Sachen waren da dabei etc. etc.) zeigen und damit im Web auf diese Aktion aufmerksam machen. Anyway - die Teilnehmerzahl bzw. Käufer oder Bietergruppe
    war erschreckend gering. Für alle beteiligten völlig unverständlich! Ich wollte persönlich nicht mitmachen, um jedem manipulativen Verdacht zu entgehen- und auch weil ich für Merchandise seit Jahren aus Prinzip weder etwas ausgeben noch Zeit investieren will (ganz im Gegensatz zu meinen jüngeren Lebensjahren). Kurz vor Ende der Aktion erhielt ich vom Webmaster die Rückmeldung, dass immer noch kaum Leute mitmachen.


    Also mailte ich einen netten Freund und ehemaligen Keyboarder an, mit dem ich in meiner Jugend diverse Whitesnake Konzerte (auch welche mit Cozy an den Drums) besuchte, wir waren riesen Rainbow, Purple und Whitesnake Fans. Ich schrieb, mach mit! Da sind nur wenige Teilnehmer und diverse Preise. Die Chance zumindest etwas zu gewinnen, ist deutlich größer als bei anderen Wettbewerben. Er antwortete nicht und ich hatte die Sache abgehakt. Er hatte aber tatsächlich mitgemacht. Und wie vermutet, aufgrund der geringen Anzahl der Teilnehmer, bzw. da nur eine Handvoll mitmachten, gehörte er zu den Gewinnern. Ich glaube sogar jeder! der damals mitmachte, hatte was gewonnen. Er gewann ein paar Cozy Sticks inklusive authorisiertem Nachweis, dass sie aus Cozy´s Besitz stammen. Ich freute mich total für ihn.


    Wir leben regional nicht gerade dicht beisammen... sehen uns nur alle 2 Jahre. Bei einem Besuch brachte er Jahre nach der Webaktion zusammen mit vielen alten Vintage Stickern von Paiste, Simmons (die er früher auf gemeinsamen Messebesuchen sammelte) plötzlich auch diese Sticks aus der Web-Aktion mit und sagte "die sind doch bei Dir besser aufgehoben". Ich freute mich irre. Parallel dazu erhielt ich fast zeitgleich ein 2. Paar dieser Sticks von einem Drumschüler völlig ohne Vorankündigung! "Du magst doch auch Cozy - hier die sind für Dich!". Unglaublich! Jener Drumschüler hatte diese glaube ich bei Ebay erworben.


    Diese geradezu magnetische Verbindung zwischen Cozy´s Sticks und mir ist mir völlig schleierhaft.


    Noch kurioser war eine Episode die ich hier nur ausschnitthaft schildern kann. Vor Jahren kam es zu einem kleinen Treffen ehemaliger Klassenkameraden. Da sprach mich eine ehemalige Klassenkameradin an "sag mal, kennst Du einen Cozy Powell?". Ich: " machst Du Witze?, ich bin der größte Rainbow-Fan aller Zeiten, mein Plattenschrank ist voll von Cozy... etc. etc." Sie wußte nur noch, dass ich seit damals (Schulzeiten) drummer bin und sonst nix weiter. Eine ihrer besten Freundinnen sagte sie, war die (beste) Freundin von Cozy in seinem letzten Lebensabschnitt. Wie klein die Welt doch ist.


    Noch mal zu youtube:
    Von Cozy gibt es unter den echten Kennern (Herr Vogelmann wird es auch wissen) unglaublich viele Perlen. Bei Youtube und anderswo.


    Die Black Sabbath Dehumanizer-Songs mit ihm getrommelt (und "B-Songs" die nie auf der CD waren). Zur Erinnerung: released und betourt wurde Dehumanizer mit Vinnie Appices Drumming.


    Additional Tracks (die nie veröffentlicht wurden) zu einer der letzten Cozy CD´s (kurz vor seinem Tod eingetrommelt) Facing the Animal mit Yngwie Malmsteen.


    Demo- bzw. Alternativ-Mixe die Cozy gehörten, zur Göttergabe "Rainbow Rising" inkusive des tollen monophonen Synthi-Intros zu Stargazer... das es dann tragischerwerise auf Platte nicht gab. Aber live von Tony Carey gespielt wurde. etc. etc.


    Cozy bietet über den Tod hinaus unglaublich viel zu entdecken. Wahrlich, Larger than life der Mann!


    Edits: Inhaltlich nichts verändert. Nur Rechtschreibung korrigiert und versucht die 2 Bilder zu platzieren.

    Auch ich verweise mit Nachdruck darauf, dass bis zum heutigen Tage nichts so haltbar bzw. Zeit- und "Roadbeständig" ist, wie die hochwertigen Verchromungen diverser Markenhersteller.


    Das Black Nickel oder wie immer man es je nach Hersteller in Worte kleidet, ist optisch im Neuzustand wirklich oftmals super-edel. Zumindest gelingt es einigen Firmen mit dieser Oberfläche während der Herstellungsprozesse und beim Verpacken vorsichtig genug umzugehen, dass der Kunde ordnungsgemäße Optik erhält.


    Ich liebe diese Optik! Aber man muß sehr sorgsam damit umgehen. Das galt aber auch schon vor Jahrzehnten für andere Trends abweichend vom Einheits-Chrom. Auch früher für die kupfer-güldene Sonor Hilite-Exclusive-Hardware etc. oder diverse frühere Versuche Hardware "schwarz" oder einfach optisch "anders" zu machen"... da gab/gibt es diverse unterschiedliche Industrieverfahren/Ansätze. Deren Mankos waren auch stets in der Industrie (auch abseits der Drumherstellung) lange empirisch bekannt, bevor der normale Konsument feststellte "hoppla, dass ist ja sehr empfindlich oder, das glänzt ja garnicht mehr so..."


    Man (Luddie oder me) ist keine "Unke", wenn man normale Konsumenten darauf hinweist, was in der Industrie auch jeder Hersteller und jeder Mitarbeiter der Galvanisierung oder anderer Anteilungen ohenhin weiß: Optische Finessen gehen nicht immer mit robuster Langzeitnutzung Hand in Hand.


    Man kann sich bei manchen Herstellern (nicht allen) durchaus am Black Nickel erfreuen. Aber man sollte eben sehr sorgsam damit umgehen... insbesondere Live bei Auf- und Abbau bzw. bei hyperaktiven Drumschülern oder Bandkollegen, die gerne mal Pullover oder Jacken mit Reisverschlüssen tragen. Damit an Black Nickel vorbeigeschrammt und schon hat man die "Schülersignatur" bzw. "Kollegen-Reviermarkierung" am Drumkit.


    Fazit: wer sorgsam damit umgeht, hat deutlich länger Spaß daran... das gilt zwar grundsätzlich für alle Instrumente... aber für manche " Oberflächen-Veredelungen" eben ganz besonders!

    Wundervoller Beitrag! Danke dafür.


    Nur noch der Hinweis das einer der tollsten Drummer aller Zeiten (Brian Downey) bevor der Tama Werbevertrag winkte, lange Jahre! auf Rogers-Kits zu sehen war bzw. Rogers Sets auf Plattencovern von Thin Lizzy, Tourfotos etc. etc.


    Das ist sicher eine sehr subjektive Sicht von mir... aber immer wenn ich Rogers höre/sehe ist meine erste Assoziation: Brian Downey.


    Seine coolen Drumaufbauten weckten deswegen Ende der Siebziger mein Interesse an Rogers und diese Assoziation Rogers = Brian Downey ist bis heute bei mir unabänderlich in die Birne gefräst :-).


    Hier ist Brian busy in Bild und Ton am Rogers-Arbeitsplatz
    http://www.youtube.com/watch?v=9F_EJ1o_agk&feature=related

    500 Gigabite!


    Den Unterschied kenne ich tatsächlich... hahaha. Ehrlich!
    Da habe mich in der Eile seinerzeit offensichtlich vertippt bzw. unbedacht mal schnell die Größenordnung verwechselt - kicher. Sachen gibts....


    Danke für die Tips. Ich zögere die Entscheidung jeden Tag weiter hinaus. Bisher hat mich in dieser Preisstufe noch nichts so wirklich begeistert. Ist vielleicht auch ein zu knappes Budget... ?


    Edit: nie vergessen: ich bin in einer Zeit groß geworden in der die meisten Telespiele (damals hies es alternativ zu Videospiel meist Telespiel) in Modulform einen 2k (zwei!) großen Speicherumfang hatten und jene "oppulenten Spiele" die 4 oder gar 8k groß waren, als große, üppig bestückte Besonderheit galten. That was about 1978 - 1983 (Atari 2600, Vectrex, Intellivision etc.). Vielleicht hat es doch noch damit zu tun, dass ich mit der Größenordnung schneller mal "verrutsche"... kicher.

    Ja, wenn er es vom Aufbau tatsächlich wie ein Floortom positionieren will... bzw. muß - dann hätte auch ich gewisse Skrupel.
    Ich würde es persönlich anders lösen.


    Also wenn Floortomaufbau wirklich zwingend ist, dann ähnlich wie Blackout vorschlägt.


    Gleichwohl würde ich es überdenken: denn gerade die geile Optik kommt hochkant ja auch für´s Publikum viel eher zur Geltung :)


    Ob man als 2. Standtom ein 16" oder 18" oder eben eine Bassdrum ganz hinten in Floortomposition hat sieht ja kein Schwein.


    So ´ne "ketzerische Bassdrum Richtung Faust zum Himmel" hingegen richtet alle Augen der Zuhörerschaft auf den Drummer :)

    Ich sehe da kein großes Problem - hafte aber persönlich nicht.


    Wenn die Rosette mit 4 Schrauben innen befestigt ist - womöglich sogar mit einem großflächigen Konterblech wäre das super.


    Da kannst Du noch mal nachschauen, wie das bei Deiner Bass gelöst ist - aber selbst wenn nicht - wenn die Rosette nach unten zeigt (nein, es geht nicht um Kamasutra) so wie es Buddyrich (ich kann es nicht lassen :-)) erinnert gesehen zu haben, dann kann meiner Meinung nach nichts passieren.


    Seitlich! würde ich sie aber so, nur mit der einen Rosette nicht befestigen. Aus mehreren Gründen (Spannungskräfte, Stabilität etc.) die hier aber zu weit führen.

    @Drumkiddy!


    Dann in jedem Falle großen Respekt. Denn was Du listest machen leider viele junge Leute nicht so umfangreich. Damit bildest Du eine tolle Grundlage für ein erfahrenes, sensibles Gehör und auch reichlich Materialkenntnis.


    Super! Weiter so!

    Drummerkidy


    Zunächst bitte nicht böse sein, wenn ich etwas ganz anderes vermute als viele Kollegen und vielleicht auch etwas an Deinem "Selbstbild" kratze... vielleicht liege ich ja völlig daneben oder bin einfach ein Idiot - dann muß man diesen Post nicht so wichtig nehmen.


    Ich habe große Zweifel wenn ein junger Mann sagt, er kann gut stimmen bzw. kommt gut damit klar.
    Diese Zweifel sind bei mir fast "empirisch" begründet: nämlich in der Anzahl der Drummer (nicht nur junge) die ich im Leben traf die wirklich annähernd passabel stimmen konnten. Der Anteil junger Burschen ist kaum zu zählen und tendierte in den einstelligen Bereich.


    Dies liegt daran, dass das komplizierte Zusammenspiel zwischen exaktem Tuning des Schlag- und Rersonanzfelles zu "verstehen" sehr viel Zeit braucht.


    Noch mehr Zeit (Erfahrung und durchaus Lebensjahre) benötigt es zu fühlen, spüren (und wenn es das Zwerchfell ist, was "mitsummt") wann jedes spezifische Tom seinen idealen Ton erreicht. Also sich ein ganz langes recht sauberes Sustain einstellt.


    Nochmals: daran scheitern durchaus viele Drummer mit 20 Jahren Drumerfahrung - und nochmals: das ist weder tragisch noch von mir belustigend gemeint sondern nur eine nüchterne Feststellung, die belegt dass es durchaus schwer ist.


    Eine kleine Kennzahl: wenn man sehr erfahren ist (und Felle und die Trommel passabel hergestellt sind) braucht man zum Tuning nichgt 5 oder 10 Minuten sondern vielleicht 2 oder maximal 3. Aber es geht nicht um Wettbewerb... darum waren diese Zeitwerte nur mal ins Spiel gebracht um vielleicht die eigene Einschätzung noch mal selbstkritisch zu hinterfragen.


    Nun noch konkreter:
    Es wäre möglich das bei Deinem kleinen Tom 2-3 Dinge zusammenkommen:


    1.) extremes Low-Tuning: das liebe ich persönlich oftmals, also auf den tiefstmöglichen Grundton zu stimmen. Wenn Dir das gelingt - dann Hut ab! Aber dann greifen je nach Trommel und Stimmschraubenführung mitunter die Schrauben so gerade eben. Das heißt langes Spiel läßt diese recht schnell detunen!


    2.) INSBESONDERE, wenn Du auf den Spannreif schlägst: der im Falle günstigerer Drumsets nicht immer sehr verwindungssteif ist. Das ist Firmenübergreifend öfters der Fall und KEINESFALLS Sonor-typisch.


    3.) Gerade junge Leute kämpfen oft noch mit dem Ausschöpfen des Rebound. Das heißt sie fühlen noch nicht den idealen Zeitpunkt, wann der Stock vom Fell reflektiert wird und zurückfedern will! Viele jüngere Drummer verpassen! diesen Zeitpunkt und drücken den Stock leider über dieses "magische Signal" hinaus länger und tiefer ins Fell hinein. Auch dies ist ein klassischer Weg Trommeln schneller zum Verstimmen zu bringen.


    Den Stockimpuls gelassen und locker nachzugeben hat viel mit Körpererfahrung zu tun und einem guten Drumlehrer, den Du sicher hast. Trotzdem nochmal der Hinweis: viele junge Drummer wissen davon nichts und trommeln dementsprechend. Dies könnte in Zusammenhang mit Punkt 1 und/oder 2 durchaus beim kleineren Tom noch dramatischer zur Verstimmung führen als bei den anderen Toms.


    Manche wissen es auch, haben aber Probleme diese Lockerheit und das schnelle "nachgeben" KONSEQUENT beim Drumming zu beherzigen. Also auch dann wenn man mal richtig vom Leder ziehen will, im drumming aufgehen und sich vergessen. Es hat somit auch sehr viel mit Körperwahrnehmung und Selbstkontrolle zu tun.


    Übrigens 2 Vokabeln die ich mit 13 oder 14 haßte!!!!


    Alles Gute... und bitte nicht sauer sein. Die "alten Köppe" so wie ich sind manchmal unerträglich. Ich arbeite ´dran! :) .....................
    .................dies zu ändern!

    inhaltlich nix verändert: aber zumindest ein paar der schlimmen Rechtschreibfehler ausgemerzt, die den Eindruck nahe legten ich sei 7
    :)

    Der Jürgen führt mich wieder vor... hahaha mit seiner bewußten Verdrehung der Zusammenhänge bzw. ironisierenden Bemerkungen. Aber gut, ich hatte es ja auch etwas ´drauf ankommen lassen.


    Ich meine Bassdrum durchtrennen und eine kleine "Halbröhre" bauen zum befahren mit einem Rollbrett.


    Frischluftiger Gruß aus gesunder Lunge und rational denkenden Hemisphären (ja - beide! sind noch intakt) :)


    Nochmal zum Schloß: wie ist es mit dem Thema Lärm? In eurer Ebene klar, da es wird keinen Stören. Aber unten ´drunter? Gibt es da keinen den das Drumming nervt oder habt ihr spezielle Vorkehrungen getroffen?

    Ja, bei den Kräutern mußte ich auch stocken... und hoffe (da überzeugter Gegner) dass ich die optisch falsch interpretiere und es nur Persilie oder ähnliches ist.


    Skateboardfahren durch die Wohnung finde ich hingegen wirklich cool. Ob man aus der Bass-Pearl mit einem radikalen Schnitt eine (kleine) Halfpipe basteln kann?