Beiträge von Drumstudio1

    1000 Dank Drum-Maniac


    Das "Schloß-Begehungsvideo" ist der Hammer der Woche!


    Das ist die geilste Haus/Wohnraumpräsentation die ich je erlebt... bzw. gesehen habe. Super-gemacht!


    1-2 mal mußte ich stocken: insbesondere als Du sagtest das Pearl Fiberglas-Wood, "wenn die Tage kälter werden..." da befürchtete ich schon der Satz geht weiter mit "...wird es verbrannt". Zum Glück hast Du diese Pointe nicht ausgespielt :)


    Danke für das "Pünktchen... , Pünktchen...., Pünktchen- Teller...". Ich liebe Deinen Humor.


    Oder ",... jetzt müssen wir wieder die achtundachtzig Meter zurücklaufen oder was?... hahaha".


    Super!


    Danke für den Aufwand - und den ungezwungenen erfrischenden Humor (etwas was manchen Musikern leider abgeht)


    Toll!!!

    Und gerade beim kaum zu dechiffriererden :) "C" des "Ube" würde sich eine eckige Schreibweise des "C" doch geradezu anbieten/aufdrängen.... da dieses dann einen Cube (würfel) auch optisch andeutet:


    _______
    I
    I
    _______ UBE


    Also nicht rund wie im Entwurf. Das runde C des Entwurfs verwirrt ja wieder. :)


    Aber ich spüre... da kommt noch mehr... :) Da ist noch Luft nach oben in den guten Entwürfen. Finde ich klasse das einige so kreativ sind!!!

    Das mit dem Flieger wäre der Brüller! Rattenscharf!


    Dann aber unbedingt noch ein ungeschnittener Zoom der Kamera von Deinem Drumming zu einem der Bordfenster mit Blick nach draußen in die Wolken...
    nicht das hinterher irgendwelche Blödmänner behaupten das wäre garnicht in der Luft geschehen.


    Das könnte ein tolles Kultevent werden!


    Die 600 Quadratmeter lassen mich auch nicht los. Das sind ja schloß-ähnliche Dimensionen bei Euch zuhause. Wie heizt man das? Der monatliche Trommelstockverschleiß dürfte da nicht reichen, damit es schön behaglich wird im Winter :)

    Zitat

    Es ist unübersehbar das in den letzten Jahren einige ausgewählte Firmen dazu übergehen, Produkte ganz knapp am Markt-Bedarf zu produzieren bzw. auf Lager zu haben.


    Zitat

    Rein kaufmännisch betrachtet dürfte das heute mehr oder weniger jeder Betrieb sein. Es ist halt nicht sinnvoll eine Millarde Einheiten zu produzieren wenn der Markt nur eine Million braucht.


    Nein :)


    Es gibt noch einen Unterschied zwischen Risiko-Minimierung, nämlich möglichst nicht mit Produkten die in den Regalen kleben wie Blei eine völlig falsche Absatzkalkulation gemacht zu haben - und der Tendenz eine leichte Unterversorgung bewußt zu wählen - oder eben einfach was es auch immernoch gibt schlecht zu wirtschaften bzw. auch mal eine ineffektive Bestell - und Lieferlogistik zu haben (die eigentlich eine Revision dringenst verdient hätte. Alles existiert vereinzelt auch heute noch.


    Anyway: das Snarefell-Beispiel ist sehr gut, da es aufzeigt, wie groß der Unterschied von Drumsets zu Snarefellen vom Volumen ist. Bei Drumsets spielen die Transportkosten durchaus eine Rolle. Übrigens nicht nur im Schiffscontainer sondern auch danach. Ich werde immer wieder gefragt, warum wichtige oder bestelltechnisch längst überfällige Drumteile keiner per Luftpost schickt. Die Antwort ist eher simpel: weil dann keiner daran verdient. OK, bei sehr erbosten Kunden wird das im Ausnahmefall auch gemacht - aber dann war das "Kulanz hoch 10".


    Gerade bei den günstigeren Drumsets um die es hier ja geht, sind die Transportkosten durchaus mehr als Peanuts. Man muß sich nur mal die gängigen Volumen der Drumkisten anschauen. Bassdrum 22 x 18 oder die vielen neuen Konfigurationen diverser Hersteller mit 22 x 20. etc. etc. Zumal ja Tama immer noch diverse Toms fertig befellt liefert. Gerade bei den aktuellen Hyperdrive-Sets! Die werden als Komplett-Kits in 3 Kartons geliefert. Einer Megagroß (mit der 22 x 20), der zweite immer noch groß und der dritte in annähernd "humanen" Ausmaßen der die ganze Hardware enthält.


    Das CD-Beispiel ist klasse - aber es ist eine völlig andere Branche (und dadurch die Analogie zu unserer nicht wirklich gegeben). Viele große Labels die nach vielen Jahren der "Völlerei" in die Depression rutschten, kämpfen immer noch mit der Anpassung an die triste Absatzumgebung des CDR- und DVD-RW Zeitalters. Hingegen hatten einige kleinere Labels früher auch schon zu kämpfen... das stimmt schon - da war bei vielen auch früher schon eine wesentlich höhere "Produktgruppenverantwortung" pro Mitarbeiter gegeben und ein sehr knappes, konservativ-vorsichtiges Wirtschaften. In der Musikinstrumenteindustrie aber, nimmt zwar der Konkurrenzkampf in diversen Teilbereichen zu - ein Absatzrückgang (schon gar kein dramatischer) ist für viele aber nicht auszumachen. Insofern gibt es da wenige Vergleichsmöglichkeiten. Auch der Mitarbeiterschwund/Abbau der sich in vielen namhaften Plattenlabels und angegliederten Agenturen und Marketingpartnern fortsetzt (und immer noch kein Ende gefunden hat) ist in dieser Form im Musikinstrumentesektor nicht zu sehen.


    Viele unglaublich tolle Preisnachlässe Marke Thomann, Music-Store, früher auch MP von Markenprodukten im Drumsektor (und auch anderswo) sind gerade Beleg dafür, dass einige Firmen bzw. Produktgruppen durchaus in (zu) großer Stückzahl produziert werden, damit mindestens! jeder der eines will auch eines bekommt. Eher mehr als das :)
    Anders sind diese Preisnachlässe nämlich nicht zu begründen. :)


    Anyway: ich denke wir streifen hier auch mindestens 2 völlig verschiedene "Lebenseinstellungen". Die geduldigen, abgebrühten, die für ein cooles Set (oder einzelne Set-Teile) bereit sind sehr lange zu warten (diesem dann vielleicht sogar vielen Trends zum Trotz lange Zeit treu bleiben) und jene die ihr cooles Set rasch wollen bzw. haben müssen :-)!


    Bei so viel nüchterner Sachlichkeit... ein augenzwinkernder Gruß an Slowbeat :)

    Zitat

    die leute, die irgendwann mal die produkte meines arbeitgebers bekommen geben sich teilweise mit einem auslieferungstermin in mehr als zehn jahren zufrieden,


    Bestattungsbranche bzw. Sargdiscount ? :D
    Ich hoffe ich habe noch mehr als 10 Jahre...bevor meiner geliefert wird

    Dell war tatsächlich einer meiner ersten Überlegungen. Dann hatte ich mich auf deren Website total verfranst - verirrt. Und das wieder gedanklich weg-gelegt. Wahrscheinlich auch weil mir vor Jahren mal ein PC-Freak eintrichterte, da wäre vieles nicht kompatibel zu frei erhältlichen Hardwareteilen, zu teuer und überhaupt. Keine Ahnung ob das noch stimmt (oder jemals stimmte), aber wenn es einem 10 mal eingetrichtert wird, ist man schon etwas unsicher.


    Für Dell spricht, dass man da ja auch Servicestufen vereinbaren kann, da ich faktisch keine Zeit habe wochenlang auf PC-Reparaturen zu warten. Sie selbst aber leider auch nicht reparieren kann.

    M-Tree
    :)


    Es ist KEIN Laptop!


    Wie beschrieben: überlege ich diesen zu erwerben: Compaq Triple Core AMD PHENOM X3 8400 mit 2,1 GHZ


    Das dumme, ich kann nur noch wenige Tage/Wochen warten, dann muß ich ein nutzbares System haben. Sollte also jemand JETZT :) eine gute Alternative nennen können, wäre das göttlich!


    Leider kenne ich mich "Barebone-Aufrüstung" nulpe aus. Insofern wäre mir ein bestehendes System, wo hoffentlich alles miteinander harmoniert lieber.

    Vorgeschichte:


    1. ) Mein Monitor stellt seit langem Farben falsch da. Ein 17" von Video-Seven. Es sollte irgendwann ein neuer, größerer her, da ich oftmals diffizile Bildbearbeitungen vornehmen muß uind meine Sehkraft schlecht ist. Mit 17" komme ich da an Grenzen.


    2.) Mein Scanner muckt seit Jahren. Manchmal geht er - manchmal nicht. Die Auflösung bzw. seine optische Abtastqualität ist mies. Ist fast 10 Jahre alt und hatte damlas 69.- DM gekostet. Dafür war er gut.


    3.) Mein Drucker Epson Stylus C46 ist nach wenigen Ausdrucken kaputt. Ich habe noch einen baugleichen 2. aber auch dem traue ich nicht mehr. Die Druckqualität beider war von Anfang an eher schlecht. Aber bei 39 Euro (oder 49) pro Stück, kann man nicht viel erwarten.


    Generell nutze ich Farbdrucker nur zur Prüfung von Anzeigen- und Katalog-Layouts. Dafür brauche ich aber eine etwas bessere Qualität als der C46 bietet. Nicht viel besser: etwas besser sollte es sein! Die Druckkosten sind sekundär - bzw. spielen keine Rolle. Da er etwa 2-3 mal im Monat eine 3-4 Seiten drucken muß.


    Für den normalen Hausgebrauch von Textinhalten möchte ich schon aus Kostengründen bei meinem HP LaserJet bleiben. Insofern wird der Farbdrucker niemals ein Vieldrucker.


    4.) Mein Acer Rechner T140 - MA73 ist mit 512 MB, Athlon 64 3400 + für einige grafische Bearbeitungen und Videoschnitt superübel. Ich vermute aufgrund des geringen Speichers. Aber er hat auch weder Firewire noch sonstige Anschlüsse um Videokameras komfortabel anzuschließen. Das hat mich schon immer genervt, aber er war ein Firmengeschenk. Man kann nicht alels haben. Desweiteren ist seine Festplatte so gut wie kaputt.


    Das zur Vorgeschichte, die mich seit Monaten umtreibt -stets wurden die Probleme aufgeschoben.


    Nun bietet Heute der Pro-Markt für 788 Euro
    Einen Compaq Triple Core AMD PHENOM X3 8400 mit 2,1 GHZ
    Nvidia Giforce 8500 GT mit 512
    Arbeitsspeicher 3072 DDR-Ram
    500 MB Festplatte


    Er hat Firewire, DVI, HDMI etc.


    dazu 22" LG TFT Monitor 2256 WT SF DVI-D mit HDCP
    -----------------------------------------


    dazu noch Epson Multifunktionsgerät Stylus DX8400 Drucker, Scanner, "Kopierer" mit Farbdisplay.



    Die meisten Daten beeindrucken mich garnicht, da ich weiß, dass es viel besseres gibt. Aber in der Zusammenstellung wären fast alle meine Problem erledigt. Oder?
    Da scheinen mir die 788.- akzeptabel.


    Ist Compaq generell Schrott? :) Ich hatte bisher mit meinem Hurican (sicher ein Montagsmodell) schlechte Erfahrungen (CD-Laufwerk nach wenigen monaten Nutzung schon zig Lesefehler - Installationen dauerten oft Stunden), Feuer !!!! im Netzteil etc. etc.


    Beim Acer dem Rechner den ich seit gut 2 Jahren nutze war nach 2 Tagen das Motherbord durchgebrannt - da der Ventilator nicht ansprang - und die Festplatte ist nun nach 2 1/2 Jahren im Hintern.


    Natürlich kann keiner für Compaq einen Persilschein ausstellen. Aber mir kommt die Pro-Markt Konfiguration nicht sooo teuer vor.


    Auch bei dem Epson DX8400 habe ich Zweifel ob die Kiste irgendwas taugt. Hat dieses Gerät jemand?


    P.S: meine Alten Acer möchte ich mit einer neuen Festplatte aussstatten und dann nur noch sporadisch als B-System nutzen.

    Zitat

    Echt?
    Sogar Vertriebe machen Betriebsferien?
    Das ist ja der Hammer!


    Jetzt wird es kompliziert: es gibt z.b. in der Metallurgie (aber auch anderen Branchen/Sparten) teilweise Hersteller/Produzenten von Produkten oder nur "Aufarbeiter von Rohstoffen", die in manchen Ländern auch Lager und Vertriebsfunktionen für fertige! Produkte anderer Firmen und/oder von Kooperationspartnern übernehmen. Teilweise
    irre kompliziert. Wenn die dann Betriebsferien machen, können soviele Bestellungen eingehen wie wollen - das Werkstor bleibt zu und kein LKW verläßt das Gelände. Und faktisch ist auch keiner da!


    Die Vorstellung mancher, dass Vertriebe stets nur ein Büro sein müssen - ist im Zeitalter des Internets nicht grundsätzlich falsch. Das gibt es durchaus.


    Aber nochmals es gibt Produzenten (Hersteller) die neben ihrer eigenen Produktion von Produkt "X" auch Vertriebs- und Lagerkapazitäten (also das Personal und die LAger-Fläche stellen) für Produkt Y von Hersteller Z. Es ist eine komplizierte Welt :) Das ist von Land zu Land, von Firma zu Firma wieder ganz verschieden. Somit gehen auch Vertriebe, Lager und sogar Büroboten :) in die Sommerpause.

    Zitat

    Außer Tamburo fällt mir jetzt nix aus der Region ein .


    Nicht vergessen: diese Länder haben teilweise auch autarke Vertriebe bzw. Lager etc. für diverse Drum- und Cymbalrelevante Hersteller. Die machen auch dicht. Es hat also mit Tamburo nichts zu tun - auf die ich mich nicht bezog.


    Aber in den "ehemals" heißeren Regionen/Ländern ist das immer noch viel weiter verbreitet als hier ... aber wie Kollegen schon erwähnten - auch in unseren Breiten ist das ab und an der Fall.

    Zitat

    Man lernt nie aus. Ich glaube allerdings nach wie vor nicht, dass das noch viele Hersteller machen...


    Leider doch... in Frankreich, Italien, Spanien etc. für einige Firmen bzw. Branchen (auch im Musikinstrumentesektor) Gang und Gäbe. Mich hat das auch in der Kommunikation mit diesen Firmen immer völlig krank gemacht. Hinzunehemen, dass egal wie wichtig Veränderungen oder Projektstadien sind, es heißt: "laß uns in X-Wochen wieder weiterreden - das Werk wird jetzt geschlossen, ich bin dann auch weg".

    Nur von der 4000 Serie ist mir bekannt dass sie aus Brass (Messing) sind und in der aktuellen Version von Sabian gefertigt werden.


    Die 6000 ´ Serie ist teurer. Wo diese Becken gefertigt werden entzieht sich meiner Kenntnis. Ich meine aber auch diese wurden eine zeitlang in "Kanada" gefertigt.

    Ein toller Drummer - auch hier im DF als "Drum-maniac" aktiv.


    Unlängst stolperte ich über ein super-cooles Video von ihm mit practice-pad im Fahrstuhl. Das wirkte völlig surreal und abgedreht, weil der Fahrstuhl so archaisch - und aufgrund der Lichtverhältnisse, der Akustik und eben der "Kulisse" fast schon bedrohlich wirkte. Ich dachte im ersten Augenblick es sei eine Photomontage - aber dafür war es dann doch zu perfekt! :)


    Wir hatten vor 1-2 Jahren schon mal sehr nett gemailt - und vor wenigen Tagen kam es mal wieder zu einer virtuellen Kontaktaufnahme im Rahmen eines heiß diskutierten Threads im Forum und wir thematisierten in den PN´s dann auch das Thema "Drumming an ungewöhnlichen Orten"... tja, und nun hat Michael nochmal nachgelegt und mit dem ganzen Drumkit den "Lastenaufzug" (so heißt das Ding, klärte mich Michael auf) heimgesucht. Ich finde das Video spitze und kultverdächtig!


    Beleg dafür dass Musikmachen mit Humor und etwas abgedrehtem Einfallsreichtum noch mehr Spaß machen kann.


    Enjoy: http://www.youtube.com/watch?v=lA_3tzLmY3c


    P.S: ich weiß nicht woran ihr vorher bei Fahrstühlen immer dachtet - ich denke ab jetzt nur noch an Drums! :)

    Thanks für den Hinweis: das wollte ich auch in meinen vorherigen Posts klarmachen. Es gibt immer wieder auch Ankündigungen die nicht gehalten werden. So werden aus 3 Monaten 6. Aus 6 Monaten 9 etc. Bei manchen Firmen ist das zum Glück die Ausnahme - bei anderen die Regel. Wiederum für viele Kunden nicht tolerabel.


    Die genaue Lieferzeit kann man erst "ausrechnen", wenn man die Ware in den Händen hält!


    Hinzu kommt, dass manchmal "Löcher geflickt" werden. Will heißen die bestellte Ware erhält garnicht der Kunde der als erster auf der Liste steht... sondern der wird vertröstet (also der ursprüngliche ihm mitgeteilte Liefertermin wird nicht gehalten) und die Ware wird an einen potenteren, wichtigeren Händler für dessen Kunden weitergereicht (obwohl dieser später bestellt hat). Das machen zum Glück wenige - aber leider gibt es das auch. Dies kann mitunter den Eindruck erwecken, ein einzelner Händler könnte zaubern. Das kann mancher vielleicht wirklich. Aber es gibt mitunter auch mal (ethisch betrachtet) diese unsaubere Hilfe durch "Vertauschen" der eigentlichen Bestellreihenfolge zugunsten des "wichtigeren" Geschäftskunden. Ein derartiges Beispiel wurde mir gerade vor wenigen Wochen zugetragen. Gleichwohl sind das Ausnahmen. Viele in der Branche - ich denke sogar die meisten, arbeiten total redlich und zuverlässig und tun alles für einen ordnungsgemäßen, fairen Ablauf.


    Und um auf das Threadbeispiel zurückzukehren: die Tatsache, dass kein Händler auch im Ausland die gewünschten Teile hat spricht ja dafür, dass diese erst produziert werden, oder wenn sie es schon sind, den Seeweg zurücklegen oder durch die Verzollung müssen. Das wird schon alles noch!

    Wiederum nochmals off-topic und in keinem Bezug zu aktuell genannten Firmen oder Vertrieben!


    Zitat

    Der Drummarkt ist ja auch mittlerweile extrem modisch und trendy geworden, wenn man sich mal jedes Jahr die Musikmesse anschaut.


    Und genau deswegen sind Lieferzeiten von 6 - 12 Monaten (die es durchaus gibt) sehr, sehr unschön. Weil mitunter eine eben bestellte Setfarbe, erst dann im Inland an den Endkunden ausgeliefert wird, wenn wieder die nächste Messe vor der Tür steht - und das eben komplettes Drumset des Kunden schon wieder "dated" - also etwas veraltet ist. Es gibt zig Beispiele, wo ein Kunde dann (s)ein Modell erstmals komplett im Proberaum stehen hat - wenn der Markt schon wieder die upgedatete Version ankündet - im schlimmsten Fall sogar bereithält. Das ärgert viele, viele Kunden. Was ich gut verstehen kann.

    Dies in Zusammenhang mit den Werbe-Broschüren und den Händlerplacements mancher Produkte in Web-Bestellmasken der Shops (die enthalten nämlich oftmals keinen oder nur einen ganz kleingedruckten Hinweis, dass die Ware auf zig Monate garnicht lieferbar ist) ist ein riesen Fehler einiger Firmen. Bei manchen Händlern die dann doch noch eiens Tages kleingedruckt einen derartigen Hinweis in der Bestellmaske hinter das Produkt einfügen, sind erst zig Bestellungen, Nachfragen warum die Ware nicht kommt bis hin zu Beschwerden eingegangen, bis dieser Schritt erfolgte.


    Lange oder gar überlange Lieferzeiten sind keinesfalls per se Ausdruck unserer Zeit - dass wäre eine einseitige Verkürzung der internen Zusammenhänge mancher Firmen, sondern manchmal eben auch in klassischen Mißmanagement begründet. Ich würde gerne konkreter werden... darf nicht.

    Nochmals: dies hat in manchen! nachgewiesenen Fällen nichts - garnichts mit "Just in Time" oder "nicht auf Halde produzieren" zu tun, sondern mit Mißmanagement u.a. teilweise auch mit völlig unzureichender Logistik-Software in Bezug auf das Liefer- und Bestellwesen. Da hilft auch kein Schönreden, oder pauschalisieren, da es durchaus Firmen gibt, die das oftmals anders, nämlich zeitnäher und effektiv(er) für den Endkunden aber auch die Musikshops handeln.

    Was viele Kunden im Automobilbereich erdulden, sollte ja wohl nicht die Blaupause für andere Branchen werden. Wenn wir das Anstreben, dann gute Nacht Deutschland. Aber auch ohne zu polemisieren :) : der Vergleich mit der Automobilbranche hinkt auch insofern, da gerade in den letzten Jahren viele namhafte Drumfirmen ihre Produktionen in China zentral hochgezogen bzw. dort von der Grundsteinlegung an radikal und konsequent "autonomisiert" haben. Da gibt es im Unterschied zum Automobil wo die "halbe Welt ´dranhängt (Luftschlangen aus Winnipeg, Zierleiste aus Prag, Hupe aus Ulan Bator:-) ) deutlich weniger Zulieferbetriebe - sondern fast alles wird vor Ort hergestellt. Das macht somit das Kalkulieren von Zeitphasen bzw. das Verhindern von etwaigen Engpässen oder Verzögerungen durch krisengeschüttelte Subunternehmer oder unzuverlässige Zulieferbetriebe viel kalkulierbarer bzw. geringer!


    Damit es versöhnlich und unfreiwillig lustig endet, hier mal ein kurioses Beispiel:
    Ich zitiere einen Mitarbeiter eines großes Vertriebes (ein Zitat aus der Gegenwart - aus welcher Branche, dass soll hier keine Rolle spielen):
    Auf die Frage, warum auf das Logistiksystem des Vertriebes nicht die soliden Partner (über Jahre etablierte, vertrauensvolle Händler) zugreifen können (wie es übrigens diverse moderne Vertriebe heutzutage gestatten) um nämlich nachzuschauen, ob die Produkt-Konfiguration, die ein Kunde heute im Geschäft nachfragt, überhaupt beim Vertrieb lieferbar ist... also man dem Kunden schon im Shop die berechtigte! Frage zur Lieferbarkeit des Wunschartikels beantworten kann, entgegnet er:

    "So ein System brauchen wir nicht. Wenn sie etwas zur Lieferbarkeit wissen wollen, brauchen sie mich nur anzurufen".

    Wer denkt dass sei die Pointe, der irrt. Es kommt noch besser:
    "Sie brauchen diesen Zugriff auf unser System nicht!" "Ich habe alles im Kopf, jeden Artikel unseres Lagers - also rufen sie mich an, wenn sie etwas zu einem Artikel wissen wollen."

    Wunderbar! Es geht nichts über gesundes Selbstvertrauen - und wenn Außenstehende einem sagen was man selbst wirklich braucht und was nicht. Aber zu behaupten das Lager der Größe eines halben Fußballfeldes inklusive des täglichen Waren- ein und Augangs könne ein einzelner Mitarbeiter im Kopf haben, da rotiert selbst Einstein im Sarg. Diese fast schon sympathische Selbstüberschätzung hilft mir täglich :) wenn ich daran denke, ein Erklärungsmuster für das hakende Agieren vieler Firmen zu entwickeln.

    Wir alle machen Fehler - das ist menschlich und KEINESFALLS kritisierenswert. Schlimm und kritisierenswert ist es erst dann, wenn systemimmanente Fehler auf Dauer verleugnet werden und eine Verbesserung der Unternehmensabläufe und des Service am Kunden so auf Dauer VERUNMÖGLICHT wird.

    Leicht Off-Topic von mir und weder in Bezug zur oben erwähnten Firma noch anderen Firmen oder Vertrieben:


    Es ist unübersehbar das in den letzten Jahren einige ausgewählte Firmen dazu übergehen, Produkte ganz knapp am Markt-Bedarf zu produzieren bzw. auf Lager zu haben.


    Viele vermuten neben vielen anderen Motiven u.a. folgende "Beweggründe":
    a.) Der Preis für das Produkt kann stabil gehalten werden - da die Zahl potentieller Käufer eher etwas höher ist als Sets vorrätig sind
    b.) unflexible genauergesagt veraltete Lieferlogistik bzw. Bestellwesen (bis zur Software)


    Dies wirkt sich umso schlimmer für Endkunden aus, wenn riesen Marketing-Kampagnen gefahren werden, teilweise ein 3/4 Jahr vor Lieferbarkeit - auch Prospekte und Broschüren tausendfach seit Monaten in der Drumcommunity und in den Shops ausliegen - nur die gezeigte Ware garnicht da ist.


    Es mag siehe oben zunächst vermeintlich "logische" Gründe für so ein Vorgehen geben. Ich behaupte aber, dass es langfristig ein Fehler ist:
    1.) Man verprellt Kunden - heutzutage wartet kaum noch einer gerne lange
    2.) Viele entscheiden sich bei zu langer Wartezeit für ein Konkurrenzprodukt eines Mitbewerbers das JETZT lieferbar ist. Denn es ist offensichtlich, dass es bnach wie vor Firmen gibt die sehr schnell und flexibel Ware liefern.


    Ich persönlich gehöre zu denen die ungerne lange Warten (jeder Tag kann der letzte sein). Andere Menschen sind gelassener...


    Manche Produkte, Ersatzteile oder Add-ons entsprechen auch nicht den häufigst georderten bzw. "Bestselling-Artikeln". Dies kann dann nochmals zu Erschwernissen bzw. langen Wartezeiten führen, da toll laufende "Prepacked-Artikel" auch monetär in besserem Verhältnis zum Produzenten- bzw. -Vertriebsaufwand stehen, als spezielle Add-Ons die in Relation 100 mal seltener nachgefragt werden. Sollte man auch nicht vergessen...

    Sorry - hört man in Deinem Alter nicht gerne: auf die Mami hören, denn in diesem Punkt zumindest hat sie sicher recht.


    Auch Deinen Drumlehrer auf die Art, Stelle und den Auftretenszeitpunkt der Schmerzen hinweisen. Dies ist sehr wichtig. Er wird Dich dann auf andere Übe-Intervalle und Lernmöglichkeiten hinweisen, die sicher das Auftreten von Schmerzen zukünftig vermeiden.


    P.S: ich glaube nicht dass diese Schmerzen vom Wachsen kommen. Ich kenne niemand der beim Trommeln Wachstumschmerzen hat(te), die immer nur beim üben auftreten.


    Trotzdem kann man auch andere Ursachen nie ausschließen. Sportunfall, einseitige Belastungen am PC, bei anderen Hobbies etc. Da durchaus auch noch mal Brainstorming betreiben, ob es wirklich nur beim Drumming auftritt!


    Sowieso gilt: wenn es wiederholt auftritt: Arzt!