Beiträge von Drumstudio1

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    Ganz nach dem Namen vom neuen Slipknot Album kann ich zu diesem thread und seinem Starter nur sagen: ALL HOPE IS GONE


    Gemein! ... und doch lustig. Ich mußte gerade so lachen :-). Mein Bauch tut weh!


    Trotzdem müssen wir uns schon ab und zu selbstkritisch vorwerfen, das bezieht sich nur am Rande auf diesen Thread hier (wir haben noch viele andere), dass wir mit Neu-Postern oder nicht so erfahreneren Drummern oftmals zu schnell, hart oder radikal-ironisierend umgehen... sie oftmals sogar "Vorführen". Muß eigentlich nicht sein... oder?


    Mich kitzelt es auch manchmal und doch denke ich, wir alle sollten da manchmal etwas innehalten. Wir haben alle mal angefangen - und dachten alle mal Zildjian ist besser als Paiste oder umgekehrt... oder "Ludwig rules" oder ... oder ... oder. Streng genommen lernen wir doch alle (Lernwille vorausgesetzt) täglich dazu. Insofern sollten wir nicht unseren (kleinen) Vorsprung anderen Vorhalten. Zumindest meine Meinung.

    Kleine Anmerkung... die ersten (alten) Imperialstar Drums hatte ich in Jugendjahren oft gehört. Bei einem Kumpel und dessen riesen Kit about 1981 auch öfters mal gespielt.


    Unlängst hatte ein Schüler bei Ebay ein altes Imperialstar in mäßigem Zustand erworben. Bassdrum klanglich eher mittig und matt. Die wird von manchem unteren Mittelklasse oder obere Einsteigerklasse-Drumset von heute klanglich geschlagen. Die Toms aber, die in X-Tra Version vorlagen, waren in Sachen Tiefbass wirklich gut und manchen Drums von diversen Herstellern heuzutage ebenbürdig (bzw. im Worst Case einfach nurn etwas anders, aber nicht pe se schlechter). Wie gesagt dieses Statement bezieht sich auf die Xtra´s Imperialstar Toms - und bezieht sich nur auf Tiefbass und Bass-"Macht" durch Low-Tuning und nicht auf fein-resonante jazzy-sounds :)


    Das bestätigt aber ohnehin meine These (und die von vielen anderen) dass von Bassdrums heute wesentlich mehr Bass-Schub erwartet wird, als sie viele ältere (auch edlere) Vintage-Kisten bieten. Da hat sich tatsächlich in den letzten 10- 15 Jahren einiges bei den Drumherstellern getan - bzw. unseren Hörerwartungen, was eine Bassdrum leisten soll.


    Zur Snare ist zu sagen, dass die Nahtlos-Kessel damals (so auch bei Deiner alten Imperialstar-Snare) von Tama über viele Produktgenerationen hinweg angeboten wurden. Seltsam dass, das was bei Tama und Sonor schon Mitte der Siebziger ab einer gewissen Preisstufe nahezu Standard war - heutzutage bei aktuellen Produkten und Drumfirmen mit der Lupe gesucht werden muß. Es wird eben nicht alles besser in der Moderne :)

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    zum design muss ich allerdings anfügen, dass du nicht ganz auf der höhe der zeit bist; rundungen und pastell gibt's seit jahren nicht mehr. das aktuelle zeugs sieht eher so aus:


    Ja, damit hast Du sicher recht!
    Kollegialer Gruß und Danke für das hier stets sachlich und cool-abgebrüht bleiben. So macht das Miteinander Spaß.

    @ Jürgen


    Ich mußte den Beitrag von Dir 3 mal lesen - um ihn zu verstehen :) Ich glaube ich habe es jetzt und vieles spricht mir aus der Seele! Thanks.
    Denn meine Computererfahrungen der letzten 10 Jahre sind mit vielen Ausfällen gespickt (Feuer im Netzteil, Tod des Motherboards aufgrund nicht-Anspringens des Kühlers, Dejustierung des CD-Laufwerks, sterbende Festplatte etc...).


    Mein Problem ist "nur" das zuverlässige Equipment zu finden... aber sobald ich etwas Zeit habe werde ich 1-2 lokale kleine Händler besuchen die auch Service anbieten. Wäre schön, wenn sich da jemand findet, der mir hilft zuverlässiges Equipment zu finden - und sollte in einem seltenen Fall mal was passieren, dieses austauscht.

    Das was ich graphisch mache oder mit Videoschnitt ist ambitioniertes Hobby. Das soll mir Spaß bringen! Und das macht es - jede Menge! Und back to topic da wäre ein schnellerer Prozessor super - wenn! er denn ein schnelleres Rendering oder Formatkonvertieren schafft als mein jetziger. Denn wenn die Kiste eine halbe Ewigkeit herumrechnet und dabei keine andere Programme mehr richtig laufen ist das eine Spaßbremseeeeeeeeeeeeeeeee.


    Davon ab checke ich manchmal Dokumente die mir Leute zum Sichten ´rüberschicken. Das ist dann aber entweder ein Worddoku, ein PDF oder ein JPG-Bild. Das können zig Programme darstelllen und da sehe ich auch kein so großes Weiterbildungspotential - schon garkeine Notwendigkeit. Einziges Problem sind ab und zu Mim-Dateien von Macs... aber zu diesem Thema siehe oben. Insofern wird mein PC zwar auch beruflich genutzt - aber eben nur mit jahrzehntealten Formaten wie JPG oder Textfiles. Wenn da eines Tages andere Graphikformate am Horizont auftachen, werden sie eben in diese konvertiert. Da sehe ich kein wirkliches Problem. Eher ob der neue Rechner mehr als 3 Jahre hält...


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    nur einige Damen und Herren Freiberufler und Selbstständige meinen, sie hätten das nicht nötig und die technische Entwicklung habe sich gefälligst ihrer Faulheit (sie selbst nennen das dann natürlich "Prioritäten") anzupassen.


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    Das funktioniert maximal ein paar Jahre bis zu dem Zeitpunkt, wo die alte Software nicht mehr auf einem aktuellen BS läuft und/oder alle um einen herum mit anderen Dateiformaten arbeiten bzw. sich endgültig verweigern, ihre Arbeit abwärtskompatibel bis zum dreißigjährigen Krieg zu speichern.


    Da fühle ich mich nicht angesprochen. Das gibt es natürlich - aber darum geht es bei mir nicht wirklich. Wie gesagt ich habe da beruflich garkeine Zwänge oder Notwendigkeiten. Die Anwendungen die ich einsetzen will - setze ich ein, weil mir das hantieren mit ihnen großen Spaß macht. So einfach ist es... wäre es. Wie gesagt ich muß checken, ob das Programm auf einem neuen Rechner läuft.


    Natürlich schaue ich seit vielen Jahren auch in andere, professionellere Graphikprogramme... aber total ungern! Damit bin ich weder richtig kreativ noch machen sie wirklich Spaß. Und letzterer ist für mich KERNVORAUSSETZUNG (quasi die Eingangsvoraussetzung) um kreativ zu sein. Aber da sind die Menschen unterschiedlich...


    Worauf ich aber Privat und gerade auch wirklich beruflich! angewiesen bin ist das Internet und Emails. Aber das sollte jeder Rechner fertigbringen der heutzutage verkauft wird. Da sehe ich kein Kriterium für eine Kaufentscheidung oder dagegen :)


    edits... problems with quote-implementation etc.

    Ihr seid gemein!


    Wieher! :)


    Ich liebe diese Optik und ebenso Humor, Selbstironie und das Spielen mit Klischees - aber ausgerechnet die Sparrow-Filme mag ich nicht. Die sind mir zu maskulin... hahaha.

    Back to topic:
    Eine ganz andere Frage: wäre es mit zwei Festplatten in einem Rechner möglich eine mit XP zu bestücken und die andere mit Vista - oder schließt Microsoft so etwas aus? Spätestens dann müßte es doch möglich sein alte Programme unter XP zu nutzen und anderen, moderneren Kram unter Vista? Oder ist das nicht so einfach wie von mir vermutet?

    hihihi... theoretisch denkt man natürlich genau das Gegenteil :) Aber mich erinnern sie leider nicht an weibliche Körper :) sondern an tuntige... speziell die pastell-farbenen Varianten... ach, lassen wir das :) Jeder wie er mag!


    Viel mehr beunruhigt mich jetzt, ob Photodraw von 1998/1999 wirklich nicht auf ganz modernen PC´s bzw. deren Betriebssystemen wie z.B. Vista läuft. Unter meinem jetzigen Acer mit AMD 64 Athlon gab es unter XP keine nennenswerten Probleme. Da wird Photodraw seit 3-4 Jahren fast täglich eingesetzt. Es gab bei mir beim Installieren eine komische Meldung, dass dieses Programm nicht bekannt sei oder nicht unterstützt wird... (eine Meldung die ich unter Windows 98 nicht hatte) aber es läuft unter XP tadellos bei mir!


    Aber das muß ich tatsächlich auf einer ganz modernen Kiste erstmal prüfen (lassen). Um die Überarbeitung des Mac-Produkt-Designs kümmer ich mich später :-)... wenn die mal einen Ideenwettbewerb bezüglich eines anderen Designs starten, mache ich mit. ;)

    Macmarkus: nicht lachen - (aber für mich reichen die völlig aus):


    Magix Videomaker 2006 bzw. 2007


    und... das unausgereifteste Graphikbearbeitungsprogramm was jemals veröffentlicht wurde... aber eben doch mit vielen guten Ansätzen und wesentlich intuitiveren Anwendungsoptionen als alles was ich von Adobe oder Corel kenne. Photo-Draw. Mit diesem kann ich (trotz seiner vielen Mängel) alles tun, was mir in der Birne herumgeistert. Eben weil ich mich da vor vielen Jahren als ich mal ein paar Wochen Zeit hatte, total reingekniet habe. Dieses Programm ist keinesfalls eine generelle Empfehlung von mir. Es wird meines Wissens auch seit 10 Jahren nicht mehr unterstützt oder gar weiterentwickelt. Es ist eigentlich in dieser uralt Version die ich nutze nicht wirklich gut. Aber ich habe mich da so tief reingekniet und bin über alle Fragezeichen zum Glück längst hinweg. Das einzige Programm (neben dem obigen Videoschnitt), das meinem mentalen Ideen strikt folgt :-). Und das ist ein schönes Gefühl dass ich nicht missen möchte! Aus Photo Draw hätte für die breite Masse etwas werden können... warum ausgerechnet dieses Programm Microsoft gekickt hat... ist mir unerklärlich - wie so vieles in der verrückten Computerwelt.

    Zur Homo-Erotik... ich mag dieses dauernd überall "verundete" nicht. Das ist mir zu tuntig. Ich mag dieses Pseudo-"Colani-Designschule bei 4 Promille" nicht. Das Design der Apple IIE mochte ich auch nie wirklich. Gefiel mir aber immer noch besser als die Geräte der Gegenwart. Das einzige Gerät das einen gewissen Design-Charme (für die damalige Zeit)hatte war der klassische Macintosh about 1984. Da hatten wir schon gestaunt, dass es mal jemand anders macht. Aber das ist alles nicht wichtig. Wie gesagt, wäre ich reich, hätte ich beide Welten parallel zuhause. Wegen diesen Kisten muß kein Glaubenskrieg sein, dafür sind beide Welten zu sehr Peanuts - und in Wahrheit auch zu ähnlich! :)

    Zitat

    Du sagst du hast einige Bekannte, die in dem Bereich versiert und interessiert sind, falls einer von denen so eine "Höllenmaschine" hat, frag doch mal ob du testweise deine Programme aufspielen darfst.



    Das ist eine gute Idee.
    Beim Videoschnitt sehe ich da keine Probleme, da es mein Programm immer in Neuauflagen gibt. Beim Graphikprogramm sollte ich aber tatsächlich Deinem Hinweis folgen!

    Ganz ehrlich: ich würde es nicht machen. Also bohren bzw. Hand anlegen.


    Einfach da das Delite ein tolles Set ist - und eine derartige Nachrüstung durch Bohrung(en) zum Wertverlust führt. Sicher weniger, wenn diese Sonor durchführt. Aber meine Meinung bleibt auch dann!


    Würden wir hier über andere Preisklassen reden würde ich sagen, "schnapp Dir die Bohrmaschine" oder "Loch das Ding ein". Beim Delite, aber nicht.


    Was ich nur nicht verstehe, warum hier nicht deutlicher auf den schon völlig korrekten Hinweis der Designer- Halteplatte eingegangen wird. Diese war auch mein erster Gedanke.
    Ok, die war optisch schrecklich - aber sie würde Dir ermöglichen, den Wert der Bass zu erhalten.

    Ihr habt Probleme :)


    Off-Topic (wie manches andere):


    Die "Beharrlichkeit" bzw. das zwanghafte Insistieren mancher Personen um anderen einen Mac schmackhaft machen wollen, hat oftmals etwas sektiererisches. Das bezieht sich weniger auf diesen Thread sondern auf mein ganz persönliches Umfeld. Das macht mir große Sorge da ich Freunde habe, die da mitunter agieren als wären sie eine personifizierte Mischung aus Amway und Scientology. Ich verstehe die Motivation für dieses Insistieren nicht!


    Teilweise hat das die absurdesten Ausmaße: "Bei Mac gibt es nur gutartige Viren (keine bösartigen) weil die Leute die Mac´s nutzen nicht so negativ ´drauf sind - nicht anderen Schaden wollen, sondern einfach effizienter arbeiten wollen".


    Dann fühlen sich manche zu einer Art Elite berufen - das schreckt mich noch mehr ab! Mein Eindruck war immer, dass da die Macher von Mac auch gerade an diesem Image eifrig mitgefeilt haben. Das spricht mich nicht an: das erschreckt mich in dieser Selbstherrlichkeit und Offensivheit.


    In der PC-Umwelt wissen wir alle, dass wir keine Elite sind... sondern ab und zu instabile Schrottkisten haben... hahaha. Man nutzt den Mist und arrangiert sich damit :)


    Auch immer schön: in mehreren Fällen, wo man mich einlud um die nie abstürzende Apple-Welt zu erleben, kam es genau an diesen denkwürdigen Meetings zu ABSTÜRZEN. Da wurden dann stets die abstrusesten Erklärungen verwendet. In einem Fall war das ein USB-Teil. Dieses war nachweislich für PC UND MAC-Annwendung gedacht. Als es beim Anschluß den Mac-Rechner zum Aufhängen brachte, war schnell ein fast schon paranoides Erklärungskonstrukt aufgebaut. "Der Absturz hat hat mit dem Apple nichts zu tun. Da hat sich die Firma nicht an den Apple-Standard gehalten. Jeder der sich an den Mac-Standard hält, hat keine Probleme. Diese sind ausgeschlossen. Wenn es also Probleme gibt (was mit Apple nie vorkommt), dann ist die andere Firma Schuld." Da mußte ich so lachen - der Anwender meinte das aber ernst - und dann konnte ich nicht mehr lachen.


    Aber nochmals: abgesehen vom homo-erotischen Design der Mac-Computer habe ich nichts prinzipiell gegen diese. Garnichts. Für mich ist es faktisch (PC oder Mac) die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub. Es sind in meinen Augen seit vielen Jahren mehr oder weniger offensive, nahezu imperialistisch agierende Programme bzw. Computersysteme mit Betriebsoberflächen, die ihre Nutzer möglichst lange an sich ketten wollen - ihnen aber per Marketing, Individualität bzw. Anwendungs-"Freiheit" vorgaukeln.


    Bestes Beispiel wiederum Kumpels von mir: immer wenn da etwas hardwaretechnisch abschmiert, macht Ihnen "Apple" ein ganz tolles Angebot doch einfach den neuen noch teureren Rechner zu einem Rabatt zu kaufen. Das bejubeln die dann immer und glauben ein tolles Schnäppchen gemacht zu haben. Ich bin dann ähnlich sprachlos wie oben. Da werden die eigenartigsten Rechenexempel aufgestellt - während ich dann immer denke: zu dem Preis hätte ich auch den teursten PC neu bekommen - und zwar ohne! den alten in Zahlung geben zu müssen.


    Aber das ist alles egal: wäre ich reich würde ich beide Systeme parallel nutzen. Also das "stalinistische" und das "faschistische" Computersystem, einfach um immer und mit jedem! Datenaustausch herstellen zu können. Das würde mir vieles erleichtern, da gerade Mac-user immer wieder an mich MIM-Dateien verschicken die ich nicht öffnen kann. Alleine um diese Spaßbremsen hinter sich zu lassen, also die ganze Mailerei hin- und her bis ich ein Format bekomme, dass ich öffnen kann, würde ich wenn ich reich wäre beide Systeme besitzen wollen.


    Aber abseits von diesem ganzen Bullshit: ich bleibe nur bei der beknackten PC-Welt (die ich nie sonderlich mochte) da ich wie erwähnt Programme perfekt beherrsche und Dinge umsetzen kann, die ich mit den Programm,-Alternativen hierzu nicht umsetzen könnte ohne lange Einarbeitung. Das ist ein ganz pragmatischer Grund der weder PC´s lobt oder Loyalität heuchelt (die ich den Kisten gegenüber nie hatte) noch richtet es sich gegen Mac oder Apple. Es ist ein ganz sachlicher, emotionsloser Grund!

    Nur um sicherzugehen: ein Mac steht bei mir nicht zur Diskussion. Garnicht.


    Insbesondere da ich mit einem verwaisten uralten-Graphikprogramm arbeite, dass unter Windows läuft. Das kenne ich wie meine Westentasche. Selbst wenn Software anderer Anbieter ein recht schnelles Erlernen gestatten sollte - dafür ist mir meine Lebenszeit nun zu knapp :) Ich kann mit diesem alten PC-Programm alles Umsetzen was mir im Kopf herumgeistert. Ein effektiveres "Gehirn-Maschine-Interface" :) (eben weil ich das Ding seit Jahren schlafwandlerisch beherrsche) kann ich mir nicht wünschen - und auch nicht vorstellen.


    Dasselbe gilt für (m)ein ebenso billiges aber für mich völlig ausreichendes Videoschnittprogramm (legaler Anschaffungspreis 29 oder 39.- als es reduziert war).


    Insofern gilt für mich persönlich nachweislich nicht:


    a.) die teuersten Kosten wären die Software
    b.) Mac als Alternative.
    Für mich nicht, da ich eben genau auf Windows laufende Programme nutzen will und ich auf eine Windows-Emulation auf Mac-Hardware bei Videoschnitt GERNE VERZICHTEN möchte.
    c.) Wiederverkaufswert.
    Der spielt für mich keine Rolle. Garkeine! Ich möchte eigentlich einen Rechner der im Idealfall nicht so anfällig ist als die Kisten bisher!

    Meiner Meinung nach ist das der falsche Ansatz! Mit absurden Jokes unterschätzt man nicht nur das Ausmaß des Reformbedarfs der Gema - viel schlimmer man lenkt fatal von viel wichtigeren Reformen ab. Es ist auf vielen, vielen Ebenen eine Reformierung der GEMA überfällig.


    Für viele Mitglieder ist die Rückverfolgung wie es zum genauen Anteil der Tantiemenausschüttung kommt - mehr als schwierig. Man könnte auch sagen nahezu kaum nachzuvollziehen. "Mehr Transparenz" wäre hier mehr als ein Mode-Schlagwort.


    Noch immer ist es so, dass manche Mitglieder jahrelang (manchmal 3-4) auf die Auszahlung von Tantiemen über kooperierende Verwertungsgesellschaften (Schwestergesellschaften) der Gema warten. In jenen Zeiträumen/Dimensionen ist man als reiferer Musiker schnell mal verstorben. Das ist nur ein banales Beispiel von vielen.


    Die Gema-Newsletter per Post erwecken immer wieder den Eindruck eines verstaubten Führungsriege-Treffs des Politbüros. Auch das finde ich sehr schade und auch etwas beunruhigend auch wenn dies nur Randdetail ist - und hoffentlich nicht kennzeichnend für die interne Politik dieser großen Gesellschaft.


    Die Gema ist in den Augen vieler Mitglieder noch nicht in der Neuzeit angekommen. Natürlich sind viele Mitarbeiter der GEMA nett. Einige oder mehr sogar wirklich sehr kompetent. Es ist somit keinesfalls per se ein Mistladen - aber es gibt da so unglaublich viel, was einem mehr als ein Kopfschütteln abverlangt. Ich frage mich immer wo in diesem undurchsichtigen Geflecht von Institution die Reformer oder der "frische Input" durch vitale, neue Führungskräfte steckt? Es muß diese doch auch in so einem großen Laden geben...

    Thanks für die Erwähnung.


    Barracuda war immer mein absoluter Lieblingssong von Heart. Besser wurden sie dann später auch nicht mehr - eher das Gegenteil als von Heart die ganz kitschigee (aber millionenschwere Verkäufe sichernde) Kommerzschiene Ende der Achtziger eingeschlagen wurde.


    Egal: Barracuda - ein fantastisches Metal-Riff eingebettet in einen Song, der so viel mehr! als Metal ist. Die Gesangslinie bzw. Melodieführung im Textteil! ist so abgespact und crazy (weil eigentlich harmonisch überhaupt nicht naheliegend) dass es mir auch heute noch die Schuhe auszieht. Toll gemacht und einzigartig. Dazu wunderbares Drumming in einer Band in der fast immer nur die 2 Ladies die Aufmerksamkeit erhielten. Insofern gut, wenn der tolle Drummer mal zumindest hier etwas mehr als einen Schattenwurf abbekommt. Vielleicht kann Sonor nochmal über eine Endorsementverlängerung bzw. REAKTIVIERUNG mit diesem coolen Burschen nachdenken :) Verdient hätte er es.


    Hier mal ein Play-Back-Posing von damals... durchaus auch interessant. Der Live-Clip oben ist natürlich besser.
    http://www.youtube.com/watch?v=hpkitLUbeEg

    Zitat

    Da freut man sich auf einen von Geralds hochwertigen Beiträgen, und dann sowas...


    Ja, ich habe mir auch in den Hintern gebissen - aber ich muß mich an die Regeln halten. Ich werde ja von einer anderen Firma unterstützt und da könnten Foren-Mitglieder vielleicht auf die Idee kommen, ich wolle irgendeine andere Firma (z.B: Pearl oder Tama) zweckgebunden mies machen.


    Andererseits: da ich kurz vor dem Endorsement (von dessen Anbahnung ich nix wußte) aber noch 2 Hyperdrive Kits gekauft hatte, hatte ich auch noch Vergleiche hier im Hause mit Pearl EX etc. anstellen können.


    Ich mache es kurz und möglichst neutral: ich kenne beide Sets (fast alle Export Generationen) und auch das NEW Superstar und das Hyperdrive sehr genau.
    Letztere sind klanglich besser als die Export Sets - ohne wenn und aber. Alles andere hat der werte Kollege Buddyroach super-korrekt in Worte gefaßt.


    Der immense Mehrpreis für die Tama-Superstar-Holzoberflächen muß nicht sein. Da hat Buddyroach mit den Folien schon einen guten Hinweis gegeben - der auch viel Geld spart ... wenn es denn ein Tama sein soll :)


    Doppelte Daumen hoch für Buddyroach´s Hinweis mit der Verklebung. Ich weiß dass da immer noch einzelne Musikalienhändler (zum Glück nicht alle) bei Kunden immer noch was "vom Krieg erzählen"... da würde ich nur den eigenen Ohren trauen! und keinem "Veteranen"-Gewäsch mit Blick auf höhere Provision. Aber die meisten Händler wissen das auch... nur ein paar wenige erzählen da noch Unsinn oder zweckgebundene Halbwahrheiten! Es gab früher und heute noch bei den Schrottanbietern Mängel - die sich auch auf den Sound auswirkten - aber um die geht es hier ja nicht!

    Ich hatte damals ein Cordia-Set (genauergesagt Artstar 1 Cordia-Birke Mix). Das war klanglich sensationell und mit Abstand das beste was Tama damals im Programm hatte. Es bleibt natürlich die Holz-Diskussion. Auch ich hatte damals (nach dem Kauf) mehrfach verlauten hören "muß es so exotisches Holz sein?" und manches mehr.


    Zum neuen Kit (das seit Monaten beworben wird) kann ich garnichts sagen. Zumal wir ja auch schon woanders hier die berechtigte Diskussion um Hölzer haben.


    Aber der alte Cordia-Birke Mix war seinerzeit eine Antwort auf das Sonor Signature (das ja optisch und preislich ähnlich aufwendig daher kam) die sich gewaschen hatte. Das Artstar 1 war damals ohne jeden Zweifel klanglich eines der besten Drums-Sets firmenübergreifend. Mit einem fulminanten Tiefbass-Anteil und je nach Fellkombi auch tollem, resonanten Sound. Unvergessen das Statement eines damals frühen dt. DW-Lovers der sich so oder ähnlich äußerte "verdammt, dass ist der erste Japaner der verflucht gut klingt. Sowas fettes habe ich selten gehört".


    Die Optik fand ich anfangs klasse... später allerdings (nach 2-3 Jahren) erinnerte mich das irgendwie an rustikale Spießbürger-Schrankwände :)
    Ich konnte es irgendwann wirklich nicht mehr sehen! Nur deswegen entschloß ich mich zum Verkauf, was zu den schwärzesten und dümmsten Tagen meines Drummerlebens führte. Für 2000 DM (oder 2200 ?) 2 x 22", 8", 10", 12", 13", 16" und einige Multiklammern :) Gezahlt hatte ich locker das 3-fache!


    Wie schon in anderen Threads mehrfach erwähnt hatte ich die Artstar 1 Cordia/Birke Kiste monatelang im Vergleich zu einem Sonor 3000 Maserbirke (und dem ein oder anderen Set). Sowohl im selben Raum als auch unter Recording-Bedingungen. Zwischen diesen beiden Sets lagen in Sachen Soundgüte Welten! OK, das Maserbirke war damals ja auch preislich eher Mittelklasse - aber da konnte wirklich JEDER den Unterschied zwischen Hochpreis und Mittelklasse hören. Niemals zuvor hatten Drumkollegen bei mir im Hörvergleich so eindeutig für den Sound eines Sets votiert. Da gab es keine subjektive Meinung, sondern es gab niemanden, der zweifelte welcher Sound ihm besser gefällt.


    Im Klangvergleich zwischen Artstar 1 und Artstar Esprit (erste Produktgeneration, also untere Mittelklasse) hatte man schon fast den Eindruck ein Musikinstrument mit LOW-Budget zu vergleichen. Da lagen zwischen Toms und Bassdrum mehrere (Klang)-Klassen. Da war jeder direkte Klangvergleich schon nahezu entwürdigend :)


    Mag sein, das damals Tama das beste Birkenholz des Erdballs für das Artstar 1 verwendete - ich kann nicht beschwören, dass es (nur) oder ÜBERHAUPT die 2 Cordia-Lagen waren :)


    Ich teile durchaus manche gemachten Äußerungen oben. Aber der Drumhistorie bzw. der nüchternen Sachlichkeit zuliebe, in Hinsicht auf die Soundattribute und die Rolle des Artstar 1 about 1983 - 1985 (und das was andere damals boten) muß das gesagt sein dürfen :)



    edit: Rechtschreibung - sonst nix verändert.