Beiträge von Drumstudio1

    Ich verbreite grundsätzlich keine Unwahrheiten.


    Es geht um Deine Sonor-Posts. Bitte meinen Beitrag lesen, dann kannst Du Dich selbst zuordnen. Das gelingt jedem hier!


    Um es noch leichter zu machen:
    Broadcaster postet auffallend häufig zum Theam Dixon/Knauer
    addi666 postet auffallend häufig zum Thema Thomann
    Drumdiddi auffallend häufig zum Thema Sonor
    Drummaniac auffallend häufig zum Thema Masterworks


    All jene stets in positiver Konnotation.


    Es führt doch jetzt zu nichts, wenn man sich doof stellt! :)
    Wir können natürlich auch so tun als wären hier nur Idioten. Damit würden wir alle aber nicht der Güte des Forums gerecht!


    Bitte meinen Post im Zweifel ein zweites Mal lesen! Du hast ihn offensichtlich nur überflogen!
    Ich bitte Dich eindringlich darum Deinen Post zum Thema "Unwahrheiten im Zusammenhang mit meinem Avatar oder Namen" zu editieren!


    Edits: inhaltlich nichts verändert. Aber Thomann schreibt man mit "nn" und ohne "i" :)

    drum-maniac


    Geschätzter! Kollege: Sirom hat recht. Bitte unterlasse zum Wohle des Forums derartige Beiträge.


    Es passiert nun seit Wochen genau das was Broadcaster (ob gewollt oder nicht) initiiert und begonnen hat. Drumdidi, Drum-Maniac, Addi666 und Broadcaster halten sich leider nicht an das Gentleman-Agreement, was hier jahrelang galt. Das ist sooo schade. Ich kann nur daran appellieren, wieder zum gemeinsamen "ich halte mich ´raus" wenn ich Endorser, firmenassoziierter Mitarbeiter oder Shop-Owner bin"", zurückzukehren.


    Ich bin dann oft der Buhmann, da ich dies immer wieder thematisiere. Kann aber versichern, dass mich und auch viele andere nahezu täglich auch andere Forumuser und Ghosts auf derartige Posts ansprechen. Das tragische ist: die überwiegende Mehrzahl traut sich nachweislich nicht, derartiges Verhalten öffentlich zu kritisieren. Somit tue ich dies auch in der Gewißheit dass eventuell nun 4 Personen oder mehr gegen mich aufgebracht sind.


    Nun könnte mancher meinen, wenn hier Dixon-Vertreter, Sonor-Endorser, Masterworks-Endorser, Thomann-Mitarbeiter etc. dauernd firmenloyal posten, dann hebt sich ja alles auf, dann sei womöglich garkeine einseitige Firmenpropaganda mehr auszumachen...


    Dem möchte ich nur 2 Dinge entgegenhalten (es gäbe noch viel mehr zu nennen):


    1.) Es halten sich diverse andere Endorser und Firmenvertreter total an die Spielregeln. Viele!
    Es ist somit sehr unfair - den einen zu gestatten was andern verwehrt wird!


    und fast noch wichtiger:


    2.) Wir kommen dann immer mehr in die Richtung "Geseier"-Threads. Völlig einseitige Lobhudelen oder "Scheuklappen-störrisch-einseitige Empfehlungen" nehmen überhand.


    Nochmals: war dieses Forum nicht mal so viel mehr?

    Zitat

    Gerade bei Tama ist auffällig das die Toms und Snares egal von welcher Serie charakterlos und beliebig klingen. Mag daran liegen dass die meisten Tama Drummer die ich kenne ihr Set zu stark dämpfen. aber selbst Sets die ich im Drum Center Bochum....Gott habe sie selig...probierte hatten nie einen Klangcharakter sondern klangen gegenüber preislich gleichwertigen Sets von Yamaha, Pearl, Premier (Signia), Ludwig und selbst den Damals verfügbaren Mapex mit tollem Sound aber beschissener Hardware bescheiden



    Sorry, dies ist mein letzter Post zu aktuellen Drumsets, da ich aufgrund des Drum-Endorsements allenfalls noch was im Vintage-Bereich posten werde. Zu Hardware eventuell noch weiterhin, da ich aufgrund vieler persönlicher Produktideen, Endorsements für Hardware bisher konsequent ausklammere - da ich diese Hardware-Konzepte weiterhin frei und neutral Firmen anbieten möchte.

    Viele wissen ja, dass ich mich auch zu Cymbals nur noch zu Vintagesachen äußere. Dies ist übrigens KEINE Auflage der mich unterstützenden Firmen (dazu bin ich ohnehin nicht zu bewegen) sondern meine feste Überzeugung: wer Endorser für Stuff ist, sollte einfach die Klappe halten wenn es um diese spezifischen Produkte geht, oder jene der Mitbewerber.

    Da mein Drumendorsement aber erst seit wenigen Tagen besteht hiermit offiziell mein letzter Drumbeitrag zu aktuellen Drumprodukten/Firmen.


    Vorweg, alles ist subjektiv im Leben. Die oben von Memphis gemachte Aussage halte ich aber aufgrund meiner Erfahrung mit fast allen in Deutschland erhältlichen Tama-Serien seit 1979 für völlig unhaltbar. Ich befürchte Du hast a.) doch nicht so viel getestet wie in Deinem Post suggeriert und/oder b.) nicht genug beim Drumcenter Bochum "herumgeschraubt", um die bestmögliche Tuning-Range der diversen Tama-Serien auszuloten.


    Nochmals obige Aussage von Dir ist höchst subjektiv und meiner Meinung nach mehr... siehe unten. Ich habe seit zig Jahren immer wieder Drumsets aller etablierten Drumhersteller zuhause. Wir (Drumschüler, erfahrene Kollegen, super-erfahrene Kollegen etc. und ich) testen dann gemeinsam "ihre Drumsstes" gegen a, b und c diverser anderer Hersteller die bei mir sind. Da gibt es auch immer wieder mal ein Sonor Delite-Tom in einem spezifischen Durchmesser das die Nase ganz knapp vor einem B/B Tom gleichen Durchmessers hat, mal ist es ein Starclassic Maple-Tom, was hörbar das Tom des Herstellers XY schlägt. Mal schlägt ein Starclassic Performer (alte Birkenversion) ein BRX Pearl etc. etc. mal hat ein Pearl MMX die Nase vorn. Manchmal (nicht selten gibt es ein Patt). Dann ist der Tiefbass-Anteil vom Tom des Herstellers X klasse, dass Tom des Herstellers Y hat aber einen resonanteren, frischeren Sound. Es ist stets spanned und auch viele Snares treten gegeneinander an - schon alleine, weil hier der Transport und die Vergleiche in identischer Position so viel leichter durchzuführen sind. Interessant auch, das verschiedene Drummer durchaus oft zu ähnlichen Höreindrücken gelangen!


    Vieles ist Beleg dafür wie viel die großen Drumhersteller offensichtlich tun, um Sets auf dem Markt konkurrenzfähig zu halten bzw. sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten.


    Überprüft werden genau definierte Parameter: bei Toms u.a.
    1.) tiefstmöglich zu stimmender, sauber ausklingender "Grundton" (ohne Auftreten von Flattern bzw. "Pergamentpapier-Effekt")
    2.) höchstmöglich zu stimmendes Tuning, ohne allzu abgewürgt bzw. "compressed" zu klingen
    3.) "Sustainverlauf/Länge"
    4.) Höreindruck der Frequenzantzeile (Mittendominanz? oder basslastig etc. etc.)
    5.) Tuning-Range (enges Feld in dem die Trommel passabel klingt oder gar eine sehr weite Tuning Range? mit guten Soundergebnissen?)


    Je nach Zeit der Beteiligten gibt es noch 3 andere Parameter... aber das führt hier zu weit.
    Voraussetzung für obige und die nichtgenannten Parameter: Hörvergleiche in identischer oder zumindest nahezu identischer Raumposition!


    Hörerfahrungen insbesondere in Bezug auf ihre Gültigkeit und Aussagekraft wie "habe ich gestern noch live-gespielt" möchte ich hier nicht weiter kommentieren. Fast jeder von uns weiß aber welche (hörphysiologischen) Steiche :) uns gerade Livebedingungen spielen können, wieviele individuellen Club- oder hallenspezifische Faktoren da für den Drumsound vor Ort eine Rolle spielen. Und nochmals: Setvergleiche kann man sachlich nur in derselben Rämlichkeit zeitgleich! anstellen.

    Zu behaupten alle Tama Snares aller Setserien und alle Toms aller Tama-Serien seien anderen Firmen unterlegen, ist so ein pauschalisierter Unfug (Entschuldigung), dass ich mir derartige Posts nicht erklären kann. Nochmals obige Aussage(n) von Dir halte ich für hochgradig subjektiv und aufgrund meiner Hörerfahrung und unzähliger GEMEINSAMER HÖRVERGLEICHE nach gemeinsamen Tuning und Hörvergleichen mit anderen erfahrenen Kollegen für nachweislich falsch. Nochmals: falsch und unhaltbar. Derartige Aussagen können gerade Rookies dermaßen verwirren oder völlig einseitig prägen, dass sie leider eine so deutliche Gegendarstellung erfordern.

    Und auf noch etwas sei hingewiesen: diverse Serien der großen Hersteller, sind teilweise klanglich nicht soo weit auseinander. Natürlich gibt es hörbare - auch deutlich hörbare Unterschiede. Aber diese sind oftmals nicht so gigantisch wie mancher vermutet. Das bedeutet man kann mitunter! durch Austauschen eines Remo Emperor auf Tom 1 des Herstellers X und Bestückung eines Toms von Hersteller Y derselben Preisklasse mit Evans EC2 diese Sounds mitunter deutlich annähern. Auch dieses Detail nur "mal Rande" erwähnt, da man auch diese komplexen Zusammenhänge, mit welchem Fell und welchem Tuning, lassen sich Kesselmaterial und Kesselspezifikationsunterschiede annähern bzw. nahezu nivellieren nur durch viel Erfahrung und unendlich mehr gemeinsame Hörvergleiche erlernen kann.


    Nochmals Memphis: Du bist ganz sicher ein Pfundskerl und womöglich trifft man sich mal zum lockeren Plausch auf ein kühles Getränk. Aber das ändert, leider nichts an der völlig unhaltbar pauschalisierten, vorurteilsbehafteten Aussage von Dir oben. Das ist faktisch und nüchtern betrachtet: inhaltlich falsch. Großes Sorry von mir für meine Deutlichkeit in dieser Sache.

    Adrian_on_Drums


    Ich will hier niemand was böses. Ich habe mit vielen kleinen Händlern als auch den großen wie Thomann sehr viele gute Erfahrungen gemacht.


    Wenn hier aber ein Mitarbeiter immer wieder die Unabhängigkeit dieses Forums (die neben der Kompetenz einiger seiner Mitglieder unser größter Trumpf ist) versucht auszuhebeln, dann ärgert mich das maßlos.... und nicht nur mich, da mich vor Tagen Kollegen darauf ansprachen, dass hier ein Thomann-MItarbeiter, versteckte oder auch mal offensive Werbe-Statements abgibt.


    Ich bitte Dich eindringlich, versteckte oder offene Hinweise künftig zu unterlassen - und zu respektieren, dass sich viele andere Endorser, Productmanager der großen Vertriebe und Mitarbeiter diverser großer Drumshops auch daran halten. Dann sollte diese Zurückhaltung auch Dir möglich sein.


    Ich erwarte somit nur eines: RESPEKT vor den Regeln dieses Forums.

    Ja, Interview wäre super.

    Zitat


    Für Ottonormalverbraucher gibt es schon längst eine frei-verkäufliche alternative zum Stein-Costum Drumset:


    http://www.ppc-music.de/?frame=/exec/detail~0059085.html


    Zitat

    In einer Drumheads!! Ausgabe gab es schon einen Testbericht


    Einzelne Snares (auch mal ein Tom Prototyp) waren mir durchaus bekannt. Aber der Zeitungsbericht suggeriert ja, dass der Bursche mehr als ein einzelnes Snaremodell baut.


    Insofern mir ist kein Testbericht seiner Ware bekannt.Es ging mir nicht um die Dixon-Snare die vor geraumer Zeit durch die Zeitschriften ging.
    Nochmals: es geht mir um den jungen Steinmetz und seine Ideen! Her damit :)

    Rattenscharf!


    Hoffentlich auch die Gratung :)


    Seit zig Jahren haben Land, auf Land ab immer wieder Drummer gemunkelt: "man müßte mal ein Drumset aus Granit bauen" und auch aus dem Lautsprecher R&D Umfeld waren mir in germany Leute bekannt die Prototypen aus "stein-ähnlichem" Material (wie es auch bei vielen edlen Boxen zum Einsatz kommt) als Toms herstellten.
    Tja, aber jetzt zeigt einer mal den Unterschied zwischen "nur reden", "halbherzig probieren" und wirklich konsequent umsetzen.

    Eigentlich ist es schon fast egal wie die Kiste klingt- die Umsetzung alleine ist schon den Post des Jahres 2008 wert. Toll und RESPEKT!


    At Braindead-animal bzw. ipo: bitte, bitte diesen jungen Visionär für uns bzw. das Forum interviewen. Da fiele mir ein Stein vom Herzen :) wenn das DF wieder mal den Fach-Gazetten einen Steinsplitter voraus wäre.

    Zunächst keine Sorge... nach den Erfahrungen der Vergangenheit mache ich sehr häufig Backups.


    Gleichwohl würde mich interessien: wenn eine Festplatte von einem Tag auf den anderen plötzlich höllisch laut wird. Also die Rotationsgeräusche der einen Haushaltsgerätes nahe kommen... heißt dass sie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bald kaputt?


    Nochmals: Tips wie sichere jetzt alles, brauche ich nicht. Das habe ich.


    Es würde mich nur brennends interessieren ob dies IMMER untrügliches Zeichen ist, dass sehr bald Schluß ist.

    Ich bezog mich durchaus auf die Trigger-Sticks.


    Also dass man nun versucht das Konzept konsequent (da wo es vielleicht sogar mehr Sinn macht) auch für E-Drums an den Mann zu bringen.
    Die super-kleine Stockspitze ist in jedem Falle schon mal höchst markant und auffällig - und soll sicher punktgenaues Triggern suggerieren. Das ist kein Zufall.

    Bei Meshheads ist der Rebound durchaus sehr Fell-ähnlich (da es streng genommen ja ein Fell ist). Bzw. sich im Reboundverhalten durchaus je nach Stimmvorliebe einem realen Akustik-Drumfell anpassen läßt.


    Da würde ich bei derartigen Sticks keinen großen Vorteil sehen - bzw. keinen Grund dafür Spezial-Sticks zu entwickeln.


    Bei (je nach Hersteller) mitunter harten E-Drum-Gummipads (oder anderen harten Rebound"-Reflektoren" wie z.B. alten Simmons-Pads) könnte eventuell ein derartiger Stock aber durchaus Sinn machen. Eben weil gerade hier der Aufschlag bzw. der Aufdotz-Impuls sehr hart ist und sich bei manchen Drummern in den Gelenken bemerkbar macht. Ob an jene der Hersteller wirklich gedacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Zitat

    Ein Badgewechsel waere auch schon zu spaet, es sind ja schon Dreicke ausgeliefert, oder?


    Einspruch Euer Ehren :)
    Badgewechsel kommen bei nahezu allen Drumfirmen immer wieder vor. Eben da sie ab und zu nach neuen edleren "Visitenkarten" für ihre Drumserien suchen.


    Und nochmals: auch wenn es manchem als Detail erscheint... warum sollte ein so wichtiges Erkennungszeichen bzw. im wahrsten Sinne des Wortes "Aushängeschild des Firmenprofils", hinter der Qualität der Produkte zurückbleiben?

    Hoffentlich mute ich jetzt den Mods nicht zu viel zu :)
    Aber vielleicht könntest Du mit deren Hilfe wie damals beim "Drumsigns Fell-Entwurf-Wettbewerb" eine Aktion starten.


    Wir haben hier durchaus talentierte Grafiker und Layouter. Die Tatsache das die noch reichlich Drumhintergrund und Herzblut für Drums haben, dürfte sie gegenüber "Fach-Fremden" Graphikern nochmals auszeichnen. Ich fände so eine Aktion klasse! Ich bin fast sicher, da könnte was tolles dabei herumkommen.

    Fantastisch!
    Wunderschön!


    Jetzt stellt sich nur (mal wieder) ein anderes Problem: da Deine Arbeiten immer schöner und edler werden, denke ich immer mehr bzw. wird es unausweichlicher an der Badge-Güte auch noch etwas zu feilen.


    Wie wäre es, wenn Du hier einen Ideen-Wettbewerb startest? Ich denke wirklich, Cube-Drums brauchen spätestens jetzt ein Badge, welches der enormen handwerklichen Qualität und dem Ästhetik-Empfinden der Macher (und der Kunden) Rechnung trägt.


    Sorry, wenn es so geschwollen formuliert ist. Der Broadcaster hat mich heute mit seinem Oberlehrer-Latein-Exkurs wieder sooo geärgert... kicher! :D

    OK, bei einem Hilite Tom, würde mir das kürzen ohnehin schwerfallen. Ich liebe die Hilite Toms (auch die Snares). Aber ich hätte da auch mit Vents Skrupel :)


    Anywayl, wenn Du es seitlich montierst, hat die Tiefe natürlich keinen Aufbau- bzw. Platzeriungsnachteil... ermöglicht sogar klanglich etwas "mehr Bauch" und Fülle (solange die Vents das Tom bzw. die "Snare" sie nicht zum schweizer Käse machen, also nicht überhand nehmen).

    Apropos "groß": Du könntest das 13" Tom ja auch kürzen. Wenn schon, denn schon. Z.B. auf 13 x 7, 13 X 6 oder 13 x 5,5 whatever. Dann könntest Du Dich an diversen erhältlichen 13" Snares mit "Löchern" orientieren.


    Direkt vorhersagen wie der Sound wird - das wird keiner können, dass hängt von so vielen Faktoren ab. Das 13" allerdings ungekürzt zu lassen, würde vielen Drummern (mir auch) sicher mißfallen, da man so einen "tiefen Topf" auf dem Snarestand beim Drumming nicht unter dem Kinn haben will :)

    Offensichtlich versteht Dein Lateinlehrer nichts von Musik.


    Desweiteren habe ich doch straight from the start geschrieben, dass wenn dies so wäre oder angestrebt wird, völlig andere (Material und Spieltechnik) Fragen lange vor der "Vented-Frage" kommen. Manchmal will man nicht verstehen, schade!


    Irgendwann postet hier sicher keiner mehr umfassend. Dann werden hier komplexere Fragestellungen vielleicht auf Bildzeitungsniveau beantwortet - so wie vereinzelt in den Ferienphasen festzustellen.


    Vented? Finde ich krass!


    Back to topic!

    Sorry, sollte es off-topic sein:
    Seit wann ist Lautstärke in der Musik ein Qualitätsattribut? Wenn dem so ist, dann kauft Euch eine Glockengußbronzesnare (meinetwegen auf dem Gebrauchtmarkt) und eine eigene PA und hämmert only Rimshots auf der Kiste! :)


    Back To Topic: ich war bei der ein oder anderen Messe mehrere Tage fast nonstop, stundenlang an dem Odery-Stand mit ihren Vented-snares. Der Vented-Effekt war dort einstellbar "mittels Fenster". Also wie groß soll das Loch werden? - das war vom Drummer justierbar.


    Ich persönlich befürchte das in dieser Diskussion einiges verwechselt wird. Deswegen versuche ich den Physik-Kram weitestgehend wegzulassen und wirklich "nur" von meiner Hörerfahrung mit vented Snares des obigen Herstellers zu sprechen (obwohl ocdp hatte ich auch schon längere Zeit vor dem Ohr - da deckten sich die Höreindrücke). Das weglassen ist auch insofern besser, da mancher vergißt dass bevor Materialtechnische Kabinettstückchen ob Messing, Kupfer oder Stahl, die Kesseldicke oder die Luftlochposition oder Größe VIELMEHR über die Lautstärke entscheidet ob ich 7a oder 5a Sticks spiele (ganz zu schweigen von dem körperlichen Input des Spielers :-)). Ich bin oft etwas verwundert, dass dies in vielen Diskussionen vergessen wird.


    Bei vented snare ist allzu offensichtlich, dass die "Crispness" (der Höhenanteil und das Ausmaß des Teppichklangs, hörbar zunimmt). Die Crispness, dass was für viele Ohren als "spitzer" bzw. höhenreicher beschrieben wird. Manche empfinden den Sound auch als etwas "penetranter". Nicht jeder steht auf eine Verschiebung der Kesselsound-Teppich-Ratio zugunsten des Teppichanteils. Der Sound wird auch etwas trockener, als wäre der Kessel bzw. die Kesselresonanz weniger in die Klangformung involviert (wen wunderts?).


    Aber nochmals, der Teppich-Klang dominiert den Klang etwas mehr als normal. Dieses "etwas mehr" steht in Relation zur Größe der Öffnung UND AUCH zur Position der Snare zum Zuhörer. Bei mehreren, gleichmässig verteilten Löchern spielt letzteres natürlich keine Rolle mehr.


    Das viele (je nach Zustand ihres Gehörs) eine, crispere, höhenreichere Soundentfaltung als subjektiv "lauter" wahrnehmen ist an für sich nichts neues. Witzigerweiser (im Kontrast zu Broadcaster) empfand ich den Sound, CRISPER, trockener und etwas DÜNNER! Nicht fetter! Diese Wirkung ist gerade bei den einstellbaren Vented-Snares sehr gut zu "dokumentieren".


    Nochmals: diese Höreindrücke stammten weitestgehend von Snares, die regulierbar waren. Dadurch konnte man in zig Nuancen oder auch Extremen immer wieder gehörtechnisch cross-checken: "spinne ich jetzt - oder ist da wirklich etwas hörbar" oder "hörst Du es auch so?". Deswegen bin ich mir mit den bisher oben gemachten Aussagen sehr sicher!


    Jetzt wird es subjektiver: ich schwankte zwischen 2 Extremen in der Beurteilung:
    Viele (ausladende) Öffnungen empfand ich als zu spitz/crisp bzw. dünn-höhenreich im Sound. Ich wage den leicht übertriebenen Vergleich: als sei man Zuhörer eines Marching-Corps und höre die an sich vorbeilaufen.


    Etwas kleinere Öffnungen empfand ich bei den von mir getesteten Snares durchaus sehr interessant und teilweise (durch den kleinen Crispness-Boost) deutlich besser als die Snares ohne jegliche Holeöffnung. Da ich den leichten Höhenboost bzw. ein klein wenig Zunahme der Crispness und der Teppichansprache selbst sehr mag. Aber ich mochte auch Snares mit voller Öffnung, wenn ich nicht direkt vor der Öffnung stand, sondern die Öffnung von meinen Ohren "wegzeigte".


    Insofern empfinde ich den Hype mancher Hersteller, oder sklavische Fan-Allüren "mein Stardrummer hat Löcher, die will ich auch" zwar lächerlich bis kindisch :) - das Konzept hingegen aber durchaus INTERERESSANT und ernstzunehmend.


    Nochmal Offtopic:
    Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen Concert Toms und sogar Roto-Toms von ambitionierten Hobby-Musikanten als "lauter bezeichet" wurden als normale Toms mit Schlag- und Resofell. Solche Aussagen empfand ich inhaltlich als falsch. Aber statt gleich zu vermuten, "die haben ungewaschene Ohren" oder "die haben überhaupt keine Ahnung", konnte man ja mal Überlegungen anstellen, was andere Menschen zu einem subjektiv anderen Urteil kommen lies. Mitunter ist es "nur" eine Verwechslung von Begrifflickeiten. Ein gemeinsamer Nenner war damals: bei Single-Headed-Toms (sogar ohne Resonanzkessel/Körper: also Remo Rotos) hört man den Attack, also den wirklichen Anschlag des Schlegels auf dem Fell sehr dominierend und direkt. Nicht wirklich lauter... hahaha aber man hört ihn, bzw. "ortet" ihn akustisch leichter. So kann man noch unendlich weitere Beispiele finden, bei denen klangliche Besonderheiten die vielleicht sogar mehreren Personen gleichzeitig auffallen nur "falsch" bzw. unterschiedlich beschrieben werden.