Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    ich nenne sowas "rabatt", nicht "endorsement".

    Ich sehe es da weitestgehend wie Matz.


    Aber generell ist es nicht einfach heutzutage: ich persönlich verstehe unter echten Endorsements: Material umsonst - Werbewirkung, oder sonstiger Input des Drummers für den Hersteller und/oder Inlandsvertrieb als Gegenleistung etc.


    Es gibt aber je nach Firma die unterschiedlichsten Endorsement-Modelle (und nicht jeder definiert Endorsements so wie ich und einige andere). Nochmals: vieles erfolgt individuell. Und auch diverse A-B-C-Modelle haben unendlich viele Ausnahmen.... je nach Status oder Verhandlungsgeschick des Drummers - aber auch der Herstellerfima! Je nach dem was der Chef (s)einer Firma "denkt" bzw. der für Endorsements Verantwortliche im Zuge der Endorsementpolitik für richtig hält bzw. befolgen soll/muß. Dies kann von vergünstigtem Einkauf, über 3 Produkte Gratis, bis eine Vielzahl von Gratis-Produkten + vieles mehr :) gehen.


    Es gibt Firmen die Endorsements selten vergeben, andere geradezu inflationär. Das alles kann man werten, muß man aber nicht.


    NORMALERWEISE gehen Endorsements mit Verträgen einher (mindestens sogenannte Artist Agreements).


    Wenn sowas garnicht erwähnt wird
    a.) ist man entweder sehr berühmt und für die Firma unentbehrlich...
    b.) oder die Partner extrem gut miteinander bekannt so dass man sich schon irre vertraut...
    c.) oder es stimmt was nicht!


    In den letzten Jahren gehen aber auch verstärkt immer mehr Musikalienhändler dazu über, leichtfertig das Wort "Endorsement" zu verwenden, wenn sie einem Kunden Instrumente zu Lasten ihrer Gewinnspanne günstiger überlassen. Das macht es dann wirklich verwirrend, da...
    1.) ... es KEINE Endorsements im Sinne der eigentlichen Hersteller oder Inlandsvertriebe sind und somit das was da abläuft, so nett und hilfreich es für den einzelnen sein mag, nichts mit den für 99% aller Drummer assoziierten Inhalten von Endorsements zu tun hat. Es ist dann ein "Endorsement" vom "Musikalienhandel und Posaunenreparatur Kalle Jupp in Bad Salzdetfurth".
    Oder...
    2.) ...dadurch (IM AUSNAHMEFALL) der ein oder andere Musiker und Endkunde schlichtweg verarscht wird.


    Also: vergünstigter Einkauf über Händler ist KEIN Endorsememt im Sinne der Herstellerfirma und/oder der Inlandsvertriebe und somit nicht das was 99% aller Musiker dieses Erdballs darunter verstehen. Es ist vielmehr eine womöglich nette Geste eines einzelnen Musikalienhändlers. Nicht mehr und nicht weniger. Vielen hilft das sicher, darum möchte ich so ein Entgegenkommen keinesfalls kritisieren. Nur der Begriff ist da mehr als irrerführend!


    Nicht verschwiegen werden soll (und da sind wir leider nochmals beim Begriff "Verarsche") dass es eine Handvoll kleiner Vertriebe oder auch mal Kleinst-Direkt-importeure gibt, die auch auf Messen oder beim Besuch ihrer Verkaufsstellen oder Outlets, Kunden wirklich verarschen. Will heißen, sie sagen "Du wirst Endorser" und bieten die Produkte "verbilligt" an. In Wahrheit machen sie genau den Gewinn, den sie mit einem Abverkauf an einen regulären Musikalienhändler auch machen würden. Da sollte man höllisch aufpassen. Der Drummer wirbt dann auf seiner Website als "Endorser" - die Herstellerfirma weiß davon aber garnichts. Bzw. bittet ihn sollte sie davon erfahren, den Begriff zu entfernen.


    Manche Vertriebe bzw. Hersteller - das halte ich übrigens für den besten Weg, schützen das Wort Endorser stark. Bieten es nach Prüfung jenen wenigen, von denen sie sich eine große Werbewirkung etc. versprechen. Bieten aber anderen die dieser engen Rasterung nicht entsprechen, die aber noch eine große zukünftige! Entwicklung als Szenemultiplikatoren oder tolle Drummer erahnen lassen, einen SUPPORT an. Das bedeutet dann: Material günstiger. Dann darf der Künstler sich supported Artist nennen oder supported by XXXX. Aber eben NICHT Endorser.


    Sorry, wenn dies für manche Rookies verwirrend klingt oder gar nach Haarspalterei durch die verschiedenen Begrifflichkeiten. Spätestens bei 2-3 mal Lesen sollte der Groschen aber fallen. Die Materie ist leider verwirred und nochmals: wird von den verschiedenen Herstellern nicht einheitlich gehandhabt.


    edits: inhaltlich nix verändert. Rechtschreibung und Farben ins Spiel gebracht, Text hoffentlich besser strukturiert, und mich über das super-langssame neue Forum beim Aufbau des Textbox geärgert, dass auch mehr Edits für mich mit sich bringt.

    Das war auf der Messe zu sehen. Ich fand es optisch grandios! Das wirkt real viel edler als auf Bildern. Natürlich ist da die Gefahr des Kitsches gegeben... aber nochmals: real fand ich das recht beeindruckend.


    Natürlich nichts für eine Blastbeat-Kapelle :) Obwohl - vielleicht kann man auch schwarz auf schwarz beleuchten :)

    Wo empfängt man diese Hornochsen-Paranoia?
    So was bizarres wie aus seinem Mund habe ich abseits von Substanz-Induzierten-Psychotikern im ganzen Leben noch nicht gehört.
    Wie finanziert der diesen Bockmist?


    Bitte klärt mich auf - das ist das schrecklichste, selbstherrliche Dummgelaber, dass ich je im deutschsprachigen Fernsehen gesehen habe. Mir fehlt auch fast etwas der Humor darüber zu lachen...

    1.) Live and Dangerous / Thin Lizzy
    Bis auf die Drums ist bei dieser Scheibe zwar nahezu alles gefakt und leider nicht live... aber was Downey da tatsächlich und belegt live trommelte ist zeitloses groovendes! Rock-Drumming vor dem ich seinerzeit mit 14 und heute mit 42 Jahren auch noch auf die Knie falle. Einer der besten und eigenständigsten "Rock"-Drummer aller Zeiten, der es nicht verdient hat nur mit "Whiskey in the jar" (das glücklicherweise nicht auf der Scheibe ist) assoziiert zu werden und den viele, viele Drummer leider völlig unterschätzen.

    2.) Rainbow "On Stage"

    Die magischste Live-Platte des letzten Jahrtausends. Man mag von Cozy halten was man will. Diese Platte ist grandios. Auch wenn Cozy öfters mal ähnliche bzw. die selben "Break-Trademarks" 5-10 mal pro Song wiederholt (so wie in späteren Jahren auch) - es ändert nichts daran dass diese Scheibe zeitlos und gleichsam fantastisch ist. Am Cozy-Style inklusive seiner unbändigen Power und seiner speziellen Microtime versuchten sich viele... die meisten scheitern. Diese Platte hörte ich unglaublich oft - stellte mir vor Cozy und Dio gleichzeitig zu sein. Schöne Jugendphantastereien waren das damals. Solche ekstatische, verzaubernde Live-Musik existiert seit über 30 Jahren nicht mehr... leider!


    3.) Billy Squier "Don´t say no"
    Der aufgrund ungesunder Lebensführung viel zu früh verstorbene Bobby Chouinard ist in Deutschland größtenteils unbekannt obwohl er viele millionenfach verkaufte LP´s eintrommelte und auf diversen Tourneen zu sehen war. Er ist meiner Ansicht nach einer der ganzwenigen Drummer, der so viel Schwere und "mächtige-Erhabenheit" in simple Rockbeats packen konnte - außer Bonham. Ihn mit letzterem in einem Atemzug zu nennen, mag manchem verwegen vorkommen. Ist aber nicht ganz unberechtigt, je genauer man sich mit Bobby befaßt.

    4.) Dio "Holy Diver"

    Vinnie Appice at his best. Fantastisches Drumming - unglaublich guter Drumsound. Erst Jahre später fanden sich in diversen Interviews Hinweise, warum dieser Drumsound tatsächlich so gut war... und welcher Aufwand dafür betrieben wurde. Aber Sound ist sekundär - das unglaublich vital-testosteron-haltige Drumming nagelt einen an die Wand. Viele Drummer spiel(t)en die Platte mit - und scheitern doch.


    5.) Rush "Moving Pictures"
    Extraterrestrische Hörerfahrung... für jeden Drummer/Musiker der sie das erste Mal hört. Selten eine CD/LP gehört die von der ersten bis zur letzten Note einen euphorisiert und gleichsam verstört zurückläßt. Toller Sound, ultra-einfallsreiches und doch songdienliches offensiv-Drumming. Diese Scheibe werden Rush nie wieder toppen... auch wenn sie immer behaupten sie wollten dies auch garnicht.

    6.)Yngwie Malmsteens Rising Force "Marching Out"

    Neo Classical Metal als neue Musikrichtung war zwar schon mit seiner ersten LP ein Jahr vorher geboren... mit dieser seiner 2. Solo-Veröffentlichung war aber klar, er setzt sein Spiel unbeiirt fort! :) Tolles Drumming eines noch sehr jungen Anders Johansson. No Filler Tracks. Diese beständige Songgüte gab es fortan von Yngwie nicht mehr... leider.


    7.) "Rush Exit Stage Left"
    Verflucht, diese Live-Scheibe machte deutlich: ihre spieltechnische Güte setzt das Power-Trio aus Kanada offensichtlich auch live erschreckend gut um. Neben der Moving Pictures (siehe oben) bei mir jahrelang in Dauerrotation. Zeitlose Scheibe für Drummer und Musiker... und jene die tolle Harmonieführungen (eingängig und doch jenseits normaler Popkultur bzw. Hörsozialisation) lieben.


    8.) Kiss Alive II
    Diese Scheibe hörte ich von 12-14 so unglaublich oft, dass kaum noch Rillen auf den 2 Scheiben übrig blieben. Peter Criss ist ein sehr eigenwilliger Drummer. Seine Drumaufbauten hatten mich maßlos beeindruckt. Erst in den letzten Jahren wurde mir klar, dass auch unter Hardcore-Drummaterial-Kennern völlig verkannt wird, dass er die Modewelle tiefer Snares 14 x 8 + X zig Jahre vorwegnahm und manches andere auch. Wenn ich auch bis heute denke, dass er 8-Tel Triolen immer zu schnell bzw. hastig spielte (sowohl auf Studioplatten als auch Live). Apropos: unvergessen meine Versuche nach 4-5 Stunden Drumunterricht "Detroit Rock City" der Live- DLP mit einem straighten 4/4 Achtel Beat zu begleiten und mich stets zu wundern warum es nicht so ganz paßt :) Ternäre Auflösungen und nebenbei bemerkt das Verständnis wie sexistisch bzw. eindeutig alle Kiss-Texte sind - kamen sooo viel später. Anyway, es bleibt doch mein Respekt vor meinem ersten Drumidol - bevor es als ich 15 wurde von Brian Downey und Ian Paice entthront wurde.

    9.) Apropos sexistisch:

    "Komm´ und hols´Dir" Whitesnake
    Auf das erste hören ultra-simple Beats. Der Mainbeat den Ian Paice auf dieser Scheibe spielt ist gar bei 3/4 aller Songs der Platte identisch. Und doch: diese simplen Beats so groovend zu spielen! Nicht einfach! Ich unternahm unzählige Versuche in jungen Jahren mitzutrommeln. Und kapierte lange, lange Zeit nicht, warum er so anders klang.... wo doch seine Snare auch auf der "2" und der "4" liegt. Gottgleiches Drumming auf einer starken Rock-Scheibe die man als Drummer haben muß. Eine zeitlose Killerproduktion von Martin Birch, die mir heute noch Runzeln auf die Stirn treibt. Wie kann so eine alte Platte so gut gemischt sein und selbst heute in unseren Ohren noch so homogen und GUT klingen? Unbegreiflich... Das Zusammenspiel zwischen Drummer Ian Paice und Neil Murray am Bass ist unglaublich tight und läßt eineiige Zwillinge vermuten. Wer glaubt es habe je eine bessere und symbiotischere Rhythm-Section im Rockumfeld gegeben als Paice/Murray sollte diese Scheibe hören und dann Abbitte leisten :)


    10.) Black Sabbath "Mob Rules"
    Wiederum Martin Birch als Produzent und Engineer. Völlig anderer Drumsound (obwohl im selben Jahr aufgenommen) als das Whitesnake Werk... nicht nur wegen der gänzlich anderen Drumstile und Drummer sondern auch alle Hall- bzw. Raumparameter völlig anders. Und doch zeitlos, mächtig und erhaben. Vinnie Appice in Bestform. Der Song "Sign of the Southern Cross" ist dramaturgisch, "drummerturgisch", Hookline- und arrangementtechnisch der beste epische Hardrocksong aller Zeiten und wesentlich besser als alles mystische was Zeppelin, Rainbow oder sonstwer je aufgenommen hat. Die selbst von vielen Musikern am meisten übersehene Perle der Rock-Musikgeschichte. Das überraschend spät einsetzende Riffing des Songs "Sign of the Southern Cross" von Iommi schneidet Brot wie Beton und das Drumming ist ein didaktisches Lehrstück für den feinen aber wichtigen Unterschied zwischen schleppend gegenüber laid-back-MÄCHTIG!!! Wundervoll und zeitlos!

    Ich tue mich immer schwer mit derartigen Meldungen im Web.


    Wenn das stimmt, bin ich geschockt.


    Ich hatte mit Johan nie direkt gemailt. Aber wir haben uns mehrfach hier in Threads öffentlich geantwortet bzw. aufeinander Bezug genommen und es war ersichtlich, dass wir uns ohne uns je begegnet zu sein, sehr respektierten. Ich habe das irgendwo hier schon geschrieben: der Bursche war ein Zauberer und hatte ein riesen Potential.


    See you on the other side, Johan!

    Unter Zubehör und Kleinkram paßt der Herr Rondinelli aber wirklich nicht rein.


    1.) Aufgrund seines Körperumfangs
    2.) Aufgrund seiner tollen spielerischen Klasse


    Der Bursche war übrigens für sehr viel mehr Bands/Platten und CD´s verantwortlich: u.a. Doro, Blue Öyster Cult, seine eigenes Solo Projekt "Rondinelli", Riot etc. etc.
    Sehr umtriebig!

    Ich weise grundsätzlich nicht auf eigenes Zeug hin! Das stellt sonst (für jene die mich nicht kennen) meine Aussagen womöglich in ein falsches Licht. Dafür ist mir das Forum und der Gehalt meiner Aussagen zu wichtig.

    @Panik


    Vorsicht: in Deinem gutgemeintem! Beitrag geht viel durcheinander.

    Zitat

    Es hat praktisch das alte Export abgelöst, soll heißen der Kessel ist identisch dem alten Export!!!!!. (Hat mir der Pearl Vertreter persönlich erzählt)


    Obwohl es Pappelkessel hat (das meinte wohl der "Vertreter") hat es mit dem EX selbst in der ganz neuen Forum-Version FZ725 einiges nicht!!! gemeinsam. Ja es hat jetzt ISS, ja es hat schönere Bassdrumklauen als das alte Forum...


    ... aber es hat immer noch die schwachbrüstige Forum-Style-Hardware die der des EX Meilenweit! unterlegen ist. Die überragende EX-Hardware machte seit Jahren der ganzen Branche zu schaffen. Die des FX wird eher belächelt.


    Und noch schlimmer: das Forum-Set das Su listet ist doch das alte Forum. Jenes ist nicht nur dem EX meilenweit unterlegen sondern in Sachen Produktfeatures auch dem neuen Forum.


    Für Pearl-Fans verbietet sich der Kauf des Forum auch zum dritten weill es immer immer wieder ELX Sets nagelneu zum Ausverkaufspreis von 648.- Euro gibt. Dieses hat lackierte Pappelkessel, überragende Hardware und schlägt dadurch jedes Forum egal ob alt oder neu um Meilen.


    P.S: seit wann stellen wir hier Aussagen von Vertretern oder meinetwegen Produktmanagern über jene kompetenter Forum-User? hahaha
    Die fachliche Qualität ersterer ist in vielen Fällen nachweislich Firmenübergreifend derer mancher Forumuser meilenweit unterlegen :D.


    Ich entschuldige mich vorab für den inflationären Umgang des Wortes "meilenweit" - und doch wurde es oben inhaltlich korrekt verwendet und ist KEINESFALLS eine Übertreibung.


    Edit: ein Kluger Kollege war schneller mit dem Hinweis auf die Hardware... aber wegen den paar Sekunden lasse ich meinen Beitrag trotzdem so wie geschrieben. Nur Rechtscheibung editiert

    Unabhängig vom Hersteller gibt es eigentlich nur 3 Möglichkeiten.


    a.) Deine Aussage dass Du immer! beim Transport sowie bei Auf- und Abbau auf die Becken achtest stimmt nicht.
    Mal ein Beispiel: beim Abbau mal kurz mit der Dorfschönheit gesprochen während 3 Meter neben einem im Halbdunkel das Bottom-Becken (nicht das der Schönheit) auf dem Boden abgelegt wurde. Stagehand eilt vorbei und tritt ´drauf. Das ist in einer Viertelsekunde geschehen und niemand hat es gesehen bzw. wird je von diesem Vorfall erfahren!


    b.) Die Becken waren von Anfang an nicht ganz plan. Das sollte nicht passieren - kann aber bei jedem Hersteller mal vorkommen. Manchmal passieren "mit einem selbst" die kuriosesten Dinge: Man trommelt ein paar Jahre, die Gehör-analytischen Fähigkeiten und die Körpersensibilität nehmen zu und irgendwann fallen einem "Dinge auf", von denen man glaubt, dass sie vorher nicht da waren.


    c.) Die prügelst so heftig auf Deine Hihat, dass Du faktisch nicht nur Drummer sondern auch UNFREIWILLIGER CYMBALSSCHMIED bist. Das ist zwar gerade wenn die Becken eher Dick sind sehr unwahrscheinlich aber doch möglich. Wahrscheinlicher ist es aber bei dünnen (insbesondere dünnen No-Name) Hihats die man durchaus mal durch heftigen Fußdruck auf der montierten Hihat zu Chinas "transfomieren" kann und die durchaus durch ultra-heftiges Drumming insbesondere mit dicken, "unflexiblen" Sticks oder massive sonstige Einwirkungen daran Schaden nehmen können. Also nicht mehr plan sind oder ihre ursprüngliche Form auch nach zurückbiegen nicht mehr korrekt einnehmen. Bitte nicht zu Hause probieren. Es ist so!

    Zitat

    An welcher Latte wird denn gemessen?


    Wie mehrfach beschrieben sind u.a. die Main- Kriterien der Industrie easy handling und sinnige Produktfeatures die den Drummeralltag erleichtern - nicht zu vergessen Produktqualität (auch Langlebigkeit)!


    Jetzt komme ich mir aber langsam albern vor, wenn ich das nochmals erwähnen soll :) Manchmal will jemand offensichtlich nicht verstehen.


    Und nochmals in Bezug auf die Threadüberschrift und den ersten Post gibt es hier nur 3 asiatische (japanische) Firmen zu nennen... und eine aus den USA. Diese Antworten würde man völlig unabhängig von mir :) auf der ganzen Welt, in jeder Entwicklungsabteilung der Drumindustrie erhalten... egal ob in China, Taiwan oder auf dem Mond.


    Das Problem ist nämlich wenn hier Rookies mitlesen und glauben Mapex, Dixon und sonstwer wären unter den ersten Herstellern für die beste Hardware (egal ob nur Snarestands und Hihatmaschinen oder sonstwas) dann ist dieser Eindruck schlicht und ergreifend FALSCH. Und diesen falschen Eindruck muß ich ausräumen.

    1.)

    Zitat

    In Bezug auf die Threadüberschrift muß ich aber sagen, dass mich hier eine Nennung von "Mapex" und "Dixon" an der Fachkenntnis mancher postender massiv zweifeln läßt.... und dies ist sehr diplomatisch in Worte gekleidet. Gerald! Werd net polemisch! Ich habe eine Mapex Hihat, die in etwa dem derzeitigen 750er Model...


    Das war leider sachlich! Es hilft ja nichts, wenn Du als "Gegenbeleg" ein einzelnes Mapex Produkt (was Dir gefällt) heranführst... während manch anderer :) dutzende aller Hersteller testet/testete.


    Das derzeitige Hardware-Program von Dixon oder Mapex oder XXX en gros mit den teuersten von Tama, Pearl und Yamaha vergleichen zu wollen, ist nüchtern betrachtet eine FARCE! Übrigens umso erstaunlicher, das Du das nicht so siehst, da alle mir bekannten Entwicklungsingenieure aus anderen Ländern nicht nur unter 4 Augen anerkennend bemerken, dass sie auf die Innovationskraft der 3 großen Japaner schielen und im zweiten Satz zugeben! dass sie deren Manpower bzw. deren R & D bzw. Produktentwicklungsteam-Qualität (noch) nicht haben. Auch DW ist übrigens eine Firma die mancher als "sorgsam beobachteter Hardware-Innovator" nennt, dessen Niveau und Innovationskraft man gerne erreichen würden.


    2.) Insofern ist es eine amtliche Nebelkerze, wenn Du Dich auf Hardware von 1980 berufst oder tolle Drummer der Historie und was für jene im rückwärtsgewandten Blick zum trommeln ausreicht(e). Dixon und Mapex und viele andere Hadrwarehersteller mit viel Potential! die sich derzeitig noch in der 2. Reihe befinden wollen keineswegs Hardware der 60´ oder siebziger oder achtziger Jahre machen. Da tust Du diesen Firmen die sich redlich bemühen aufzuschließen in Sachen Produkthandling, Innovationskraft und Qualität großes Unrecht! Sie würden gerne in einem Atemzug mit TAMA, YAMAHA, PEARL und DW genannt werden.


    Und jetzt wird es wirklich polemisch: wer das bestreitet: lügt ! :D Denn genau so ist es!

    Zitat

    Bin auch gerade auf der Suche und zu dem Ergebnis gekommen, daß man sich die Hardware beim größten Händler in der Nähe angucken und ausprobieren muß. Dann kannst Du selber entscheiden


    Das ist ein guter erster Schritt.


    Leider kann man streng genommen aber erst dann wirklich fundierte Aussagen treffen, wenn man die Hardware aller Hersteller(auch immer wieder die aktuellen Hardware-Versionen) im Langzeiteinsatz hat. Leider ein kostspieliges bis ruinöses Unterfangen - wie ich aus eigener Erfahrung der letzten Jahrzehnte berichten muß.
    Aber nur so, kann man annähernd fundierte Aussagen treffen. So ist auch mein obiges Posting zu verstehen gewesen. Nicht jeder Händler kann da fundierte Aussagen machen, da manchmal das Bestellwesen des Chefs, des Drum-Abteilungsleiters etc. und ein dementsprechend volles Lager, Produkt/Marke "X" dem Kunden gegenüber auzudrängent... leider. Diese gewisse Voreingenommenheit mit schielendem Auge auf die Lagerlogistik und oder die Provision ist natürlich bei vielen tollen und guten Händlern nicht so gravierend.


    Aber bei den wenigen nicht so seriösen Händlern eben leider doch vorherrschend und täglicher Alltag!


    P.S: die Ladies brachte ich nur und gerade deshalb ins Spiel um die Absurdität bzw. allgemeine Unbeantwortbarkeit der Fragestellung "ist der doppelte Preis mir etwas mehr an Qualität wert?" - bzw. "wieviel mehr an Qualität würde ich erwarten, um bereit zu sein das doppelte zu zahlen", aufzuzeigen. Anyway sorry, wenn dies für hormonelle Turbulenzen sorgte! :D

    Ich habe diverse Sachen der Kinde Serie unter den Fingern gehabt. 2 verschiedene Hardwareteile davon auch länger getestet.


    Es ist das beste was DIXON! an Hardware bisher zu bieten hat. Da führt nichts ´dran vorbei. Es ist ein Stück in die richtige Richtung - ohne jede Häme.


    ABER! Bei nüchterner Betrachtung (ich erwähne hier bewußt nur 2 schwammige Aspekte: "Alltags-Handling" & "Produktfeatures") sind u.a. Pearl und Tamas High-End-Produkte leider noch 8 - 10 Jahre voraus. Oder meinetwegen 1 1/2 bis 2 Produktgenerationen. Das ist nicht böse sondern sachlich. Natürlich kann man (und sollte) man den günstigeren Preis der Dixon Sachen als Konsument oder potentieller Käufer bedenken! Das sollte man immer tun. Alles andere ist unfair und je nach individueller Lebenslage und persönlicher Ausrichtung (z.B: wieviel ist mir mein Hobby wert?) auch unklug!


    Deswegen hat es auch nicht allgemeingültig Sinn zu fragen "ist das bessere doppelt so viel Geld wert?" - weil jeder Mensch diese Frage nur für sich beantworten kann. Ist Sandra Bullock doppelt so hübsch oder drei mal schöner als Theresa Orloswski?


    In jedem Falle macht es aber Sinn sich zu überlegen: wieviel mehr ist mir persönlich ein Höchstmaß an tollem, verläßlichem Alltagshandling und Produktfeatures wert? Aber wiederum: diese Frage "muß" und "kann" nur jeder für sich selbst entscheiden. Insofern reden wir hier vielleicht vereinzelt aneinander vorbei.


    1.) In Bezug auf die Threadüberschrift muß ich aber sagen, dass mich hier eine Nennung von "Mapex" und "Dixon" an der Fachkenntnis mancher postender massiv zweifeln läßt.... und dies ist sehr diplomatisch in Worte gekleidet.


    2.) In Bezug auf die Threadüberschrift sind derartige Nennungen sachlich und nüchtern betrachtet: off-Topic, da die Threadüberschrift sich ja nicht auf monetäre Grenzen beruft sondern ABSOLUT FORMULIERT: das beste!


    Vielleicht könnte man irgendwann mal eine Diskussionsrunde machen "beste Hardware der Preisklasse". Aber nochmals das wäre dann nicht dieser Thread! Aber spannend wäre der... keine Frage!

    Meine erste (drumkonstruktionstechnisch falsche!) Assoziation war Peavey Radial Drums...


    ... die zweite und inhaltlich womöglich korrektere Teletubbies!


    Aber die Dinger tauchten schonmal irgendwo auf... und nur weil sie grausam aussehen... müssen sie nicht schlecht klingen.


    Nein umgekehrt - um diese schlimme Optik zu kompensieren, müßten es soundtechnisch dann zumindest die besten Drums der Welt sein... :D

    Zitat

    Im Falle a) stellte sich dann die Frage, ob dieses Merkmal sich im Rahmen des zu Tolerierenden einschließlich der absoluten Normalität befindet oder ob es bereits als Schaden zu bezeichnen wäre. Je nach Ergebnis siehe oben. Die Sachverhaltsermittlung ist dann aber - wie so oft - das vorrangige Problem. Bei der Beurteilung dürfte es wieder Interpretationsspielraum geben. Was der Sachverständige des Unternehmens sagt, kann eine andere Meinung sein, als der freie Sachverständige, den man per Privatgutachten beauftragt. Der vom eventuellen Gericht beauftragte Sachverständige könnte wiederum zu einem anderen Ergebnis kommen.
    So ist das in der Welt. Alles relativ.


    Für die ambitionierte Laiendiskussion wären aussagekräftige Lichtbilder hilfreich.


    Meine Güte, der Jürgen läuft in den letzten Monaten hier zur Hochform auf... besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Langsam mein Post(er) des Monats.


    Ohne Bild können wir hier tatsächlich garnichts ermessen, da gerade bei der Cymbalherstellung meist viele manuelle und unter echter Handarbeit vollführte Bearbeitungsschritte vorliegen - und man im "Expertenkreis" aufgrund von Bildnachweisen eher diskutieren kann was tolerierbar ist und was nicht.


    Zwecks Lebensdauer bzw. etwaiger Ansprüche auf irgendwas in Bezug auf erworbene Cymbals ist ohnehin nie verkehrt, die Zuhause, direkt nach dem Kauf entdeckten Anomalien SOFORT zu fotographieren.

    Deswegen zähl ich ich auch Mapex (noch) nicht dazu!


    Bei nüchterner Betrachtung sind die teuersten High-End-Mapex Produkte sowohl in Sachen Engineering als auch Fertigungs- unmd Materialqualität eindeutig nicht mit den teuersten Yamaha, Pearl und Tama Produkten vergleichbar.


    Und damit es kein unkonkretes ´rumgeeier wird:
    Dies bezieht sich auf Fußmaschinen Eli & Cobra vs Mapex Janus oder die 950/980
    Auf Beckenstands: Gyrolock vs. Mapex
    Sämtliche(s) Funktionalität/Handling der gesamten Multiclamp-Sparte Tama & Pearl versus Mapex (die bei Mapex engineeriung- und designtechnisch lockere 10 -12 Jahre dahinter liegt)
    desgleichen gilt das für Hocker etc. etc.


    Selbst wenn man ganz fair bleiben will und preisklassenspezifisch vergleicht, würde die Export Hardware (oder meinetwegen die neue Pearl 900) immer noch diverse gleichteure Mapex-Sachen schlagen.


    Anyway... Mapex mausert sich aber von Jahr zu Jahr... das sollte man schon sachlich-nüchtern bemerkt haben. Insofern ist denkbar dass sie in 5 oder 8 Jahren beim Engineering und insbesondere in sachen Alltags-Funktionalität bzw. Handling beim Niveau der 3 großen Japaner angekommen sind. Man wird sehen.


    Edits: inhaltlich alles 100 % gleich gelassen. Allerdings viele Rechtreibungs-"Sachen" verbessert - hoffentlich...