Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    na na, man vergesse nicht, dass
    1. viele in ihren Kindertagen mal Klavieruntericht hatten und da was hängen geblieben ist
    2. es Mitte der 60er bis Mitte der 70er ein Phenomen gab, das mit so vielfältigen Begriffen wie classic rock, avangarde rock, progressive rock etc. hieß. Die Begriffe sind sehr schwammig und man meint auch immer was anderes oder das gleiche. Was ich hier meine, sind die Jungs wie Rick "one take Wake" Wakeman (der zugegebener Maßen ursprünglich Musik studieren sollte/wollte, dann aber, da er mehr Geld als Sessionmusiker verdiente, das Studium schmiss) und die ganzen anderen Leute aus der Zeit. Die Beatles hatten halt Glück, dass sie George Martin hatten, die anderen hatten selber meist ne klassische Klavierausbildung oder standen in regem Kontakt zu Komponisten der Zeit)
    3. Bach wird doch überall in der Popmusik verwurstet.


    Vergesse ich nie :) Im Falle von Jens viel einfacher erklärt: Sein Vater war der berühmteste Jazz-Pianist Schwedens.


    Und die Geschichte geht schon wieder ganz aktuell weiter:
    Das Label von Tolkki gab soeben bekannt, dass man zwar seine erste neue CD seiner neuen Band Revolution Renaissance ordnungsgemäß veröffentlichen werde... nicht aber einen 2. Studio-CD-Output dieses Projektes. Business Gründe wären für diese Entscheidung verantwortlich. Man wünscht sich alles Gute blablbla...
    Ganz zufällig jenes Label, dass er vor Wochen attackierte. Sicher "erinneren" sie sich an den massiven Streit vor wenigen Wochen als es um die Online-Vermarktung seiner Solo-Scheibe ging...


    P.S. die "Psychoproblematik" kann man selbst dann oft nicht vollends "verstehen" wenn man es beruflich macht :)
    Es gibt unendlich viele Erklärungsparadigmen und Therapiekonzepte... aber das "verstehen" psychischer Ausnahmezustände und insbesondere ihrer Auslöser ist mitunter schwierig bzw. ein hochkompliziertes Geflecht... leider.


    Edits: die verfluchte Rechtschreibung

    Kann ein Einzelfall sein.


    Ohne mir Kritik anmaßen zu wollen stelle ich aber oftmals fest, das eine nicht gerade kleine prozentuale Gruppe von Drummern zu weit in die Trommeln/Cymbals/Pads "reinspielt. Völlig egal ob E-Drum oder Akustik-Set. Ich empfehle immer, sobald der Stock das subtilste Signal des Zurückfederns gibt - diesem Signal sofort "nachzugeben" und den Stock zurückkommen zu lassen. So klingen für mich seit Jahrzehnten akustische Toms auch deutlich besser... bei Pads mag das Problem sein, dass da vielen der Klangunterschied durch etwas längeres nachdrücken oder reinpressen nicht bewußt werden kann - eben weil das Sample das selbe bleibt. Einer der kleinen Nachteile von E-Drums. Aber nochmals: sollte es kein Montagsmodell des Stockes sein, lohnt das Überprüfen des Körperempfindens bzw. die Beschäftigung mit dem größten Geschenk das die Physik uns Drummern machte, namens "Rebound"!


    Ich kannte persönlich mal einen Drummer, der 3 Yamaha Pads, zig Sticks auf dem E-Drum geschrottet hatte... und letzlich auch seine Handgelenke schwer geschädigt hat durch völliges negieren jeglichen Rebounds und reinperssen jedes Strokes. Letzteres natürlich ein Extrembeispiel, das mit Dir sicher NICHTS zu tun hat.


    Edit: neben der Anmerkung von Matz verweise ich auch gerne an die Silent Tips von Tama. Diese "Gummi-Verhüterli" für Drumsticks machen mir auf E-Drums riesig Spaß und fristen verkaufstechnisch seit Jahrezehnten völlig unberechtigterweise ein Schattendasein. Ich finde die an E-drums prima. Damit läßt sich jeder Stock jedes Herstellers ausrüsten für kleines Geld. Sind irre lang haltbar. Einziger kleiner Nachteil: der Tip wird minimal kopflastiger - aber nach wenigen Minuten hat man sich daran angepaßt.

    Diese 4 Songs liebe ich durchaus. Die zeigen ziemlich genau den Radius (so klein er sein mag :) in dem Sich Stratovarius seit vielen Jahren bewegen. Kitschig aber schöne Balladen mit sparsam-Instrumentierung, Power-Metal mit "Bach-Kantate" oder pubertärem Schlager-Refrain. Aber ich mag das in dieser Form... so skurril das vielen erscheint. In jedem Falle repräsentieren die 4 Songs das was ich mit der Band verbinde. Man haßt es oder liebt es. Beide "Lager" schmunzeln aber auch über diese coole Musik. Man darf das alles nicht so bierernst sehen.


    Mit Ausnahme dieser "Psycho-Problematik". Sowas ist nie lustig, völlig egal ob im privaten Umfeld oder am Arbeitsplatz!

    Timo Tolkki ist nach meinem Geschmack trotz allem ein toller Songwriter. Zum raschen Fastfood-kennenlernen:


    http://www.youtube.com/watch?v=lNLdTfwx5ZQ
    "Black Diamond" Powermetal mit dem schönsten "Spinett/Cembalo"-Style-Intro, dass Bach zu Lebzeiten NICHT komponierte :)


    http://www.youtube.com/watch?v=8BvV9arABLs (fanmade Video)
    "Forever" ... eine der schönsten (wenngleich sehr kitschige) Balladen die ich kenne. Wahrscheinlich die schönste!


    http://www.youtube.com/watch?v=0CdT1UIrsOo
    Twilight Symphony live... malmsteen-"esquer" geht es nicht.


    http://www.youtube.com/watch?v=C2HhJkOsFus&feature=related
    Eagleheart-Videoclip. Simple- super-eingänge "Schlager-Melodie" - und doch genial. By the way: Weltklasse-Produktionsgüte der Finnvox Studios.


    Jens Johansson ist tatsächlich ein geiler Keyboarder. Auch wenn er mit vielen Rockgrößen (Malmsteen, Dio, Macalpine, Stratovarius etc.) zugange war tut man ihm mit dem Begriff "Rockkeyboarder" :) aber schwer unrecht. Mehr Klassik/Bach-Einflüsse bzw. "Zitate" auf der einen Seite und aberwitzige Jazz/Fusion-Scales (gerade auf seinen Solo-Releases) auf der anderen Seite gehen doch weit über das hinaus was man gemeinhin mit dem Begriff "Rock" verbindet. Gleichwohl freut es mich Thomas, wenn Du sein Spiel auch magst! Me too - für mich musikalisch der interessanteste Keyboarder überhaupt. Die Pinkel-Attacke war schlimm, es gibt im Web aber leider noch viel mehr belegte negativistische Auswüchse des Tastenmannes...

    Aktueller Stand von Jörg Michael und dem Rest der Band!


    A thank you
    Open letter to Timo Tolkki from three remaining Stratovarius members.
    Dear Timo, we thank you for the waiver of your rights dated May 20, 2008 in the name Stratovarius, and the gift of your share of the income from the back catalog.


    Technically and morally none of us was in the position to alone give or withhold the name Stratovarius. So, this certainly clarifies the situation, and we three thank you for that.


    Good luck with your projects in the future!


    Jörg Michael, Jens Johansson and Timo Kotipelto

    Vielleicht wurde es schon mal gefragt... aber ich verstehe es einfach nicht wirklich!


    Mich erreichen PN´s. Aber wenn ich die nach dem Lesen wegclicke sind sie scheinbar? unwiederbringlich weg. Früher konnte ich eine Woche lang auf diese zugreifen bevor sie gelöscht waren. Ich konnte sie komfortablerweise früher immer dann aufrufen (wie gesagt eine Woche lang), wenn ich auf den Benutzernamen eines Anwesenden users hier klickte der mich vor Tagen mal angemailt hatte. Das geht jetzt nicht mehr- oder ich verstehe nicht "wie" es jetzt funktioniert.


    Sind im neuen Forum diese Pn´s wirklich weg? Ich meine nicht die Mails für das Postfach - diese mails sind natürlich da.

    Die Chinas bedürfen einer anderen AUFHÄNGUNG! Aber das weiß eigentlich jeder Drummer, da man die Chinas ja auch in Prospekten oder Broschüren der Firmen nahezu ausschließlich in ihrer speziellen China-Position aufgehängt sieht. Eben damit die sensibelste Stelle (der Cymbalrand) beim Drumming nicht erigiert :D zum Stock zeigt, sondern nach unten verläuft.

    Zitat

    Natürlich werden die Experten wieder zu bestimmten Kombinationen raten, die bestimmte Vorteile haben. Wenn man dann jedem Expertenrat folgt, hat man zum Schluss die komplette Produktpalette zuhause. Selber testen ist da billiger.


    Vielleicht VOR dem Kauf der Ölfelle folgender Hinweis:
    Bei knappem Budget würde ich folgendes Vorschlagen: man kann jedes dünne(re Fell durch abkleben oder gar massives Abkleben und Dämpfen dem Sound der Ölfelle annähern. Sie nämlich (subjektiv) bassbetont-wuchtig und obertonarm klingen lassen.


    Es ist aber umgekehrt unmöglich! Ölfelle offener und resonanter klingen zu lassen. Man will ja nicht mit dem Strohhalm das Öl absaugen :D.


    Fazit: Wer viel Kohle hat sollte allen Fellen mal eine Chance geben und sich dann für sein Traumprodukt entscheiden. Wer hingegen wenig Kohle hat, sollte oberes vor dem Kauf zumindest bedenken.


    Off-Topic: das neue System ist so langsam dass jedes Posten bei mir mit meinem DSL-Zugang zur Qual wird. Bis alle Smilies und die Zitierfunktion geloaded sind, vergehen bei mir jedes Mal locker 10 - 15 Sekunden. Wird das noch besser? Das schränkt wenn es so bleiben sollte, den Spaß am Posten wahnsinnig ein. Man hat daran dann keinen Spaß mehr.

    Zitat

    In letzter Zeit sehe ich verstärkt Angebote von gehämmerten Snares, deren Oberflächen ja gemeinhin z.B. Obertöne im Vergleich zu den ungehämmerten, sonst baugleichen, Kollegen bieten. Es gibt da ja attraktive Angebote diverser "Billig"-Marken wie Peace, Worldmax, Millenium usw..


    Ich bin nicht ganz sicher, ob ich verstanden habe, was Du suchst ;) .


    Viele gehämmerte Snares klingen gerade deutlich trockener (haben also für den flüchtigen Zuhörer subjektiv empfunden ein zurückhaltenderes, defensiveres Obertonspektrum).
    Insofern wäre...
    a.) interessant zu erfahren ob es hier um ein Mißverständnis geht, wenn Du also super-spritzige, "ringy"-Overtones suchst, würde ich gerade diverse gehämmerte Snares eher ausklammern.
    b.) was Dein Wunschsound ist... vielleicht finden sich dann noch andere Alternativen - als jene, die Du gegenwärtig in Betracht ziehst.


    Rock on

    Ich habe lange überlegt ob ich hier auf "sowas" hinweisen soll. Es ist nämlich eine sehr komplizierte, bizarre! Story, deren Wurzeln Jahre zurückreichen und viele Teilinformationen der einzelnen Phasen-Abläufe im Web heute nur noch sehr schwer mit viel Recherche nachzuweisen sind. Es fordert einem als Leser (egal ob Freund der Musik oder nicht) unendlich viel Geduld ab die ganzen einzelnen Phasen, Reaktion und Gegenreaktion zu erahnen und mental zu ordnen.


    Es wird auch gerade für jüngere Kollegen hier sehr schwer sein (mit weniger Lebenserfahrung, oder die bislang noch niemals mit Personen in ihrem Umfeld in Berührung kamen, die manische, depressive oder gar schwer-psychotische Schübe haben bzw. in wie weit man "sowas" faken bzw. vortäuschen kann) alles inhaltlich zu verstehen. Es ist auch nicht ganz klar, ob einzelne Stadien der Bandkonflikte zunächst nur fingiert waren - um irgendeine Medienaufmerksamkeit zu erhalten oder was auch immer...


    Das was sich erahnen läßt wirkt wie ein heftiger Riß durch eine ehemals erfolgreiche Band. Bandleader/Gitarrist Timo Tolkki gegen Drummer Jörg Michael und Sänger Timo Kotipelto. Das 2 der Mainplayer bzw. Kontrahenten innerhalb der Band beide "Timo" heißen macht es noch schwerer alles zu ordnen. Da Jörg Michael aber alles andere als unbekannt ist (und auch mit vielen namhaften anderen Bands und Musikern erfolgreich war und sich als Drummer in unseren CD-Regalen findet), macht so eine Mammut-Story vielleicht für einige Leser auch in unserem Drummer-related-Forum, Sinn. Und sei es "nur" um sich selbst zu fragen: "wie würde ich in so einem Fall handeln?". Oder "Wieviel würde ich hinnehmen? Und ab wann würde ich wie auf was öffentlich reagieren?". Oder "wieviel wird unter medizinischen Gesichtspunkten erduldet?"

    Vorab, die eigentliche Vorgeschichte der jetzigen Web-Statements des ehemaligen Bandleaders Timo Tolkki und die verbliebenen Restmitglieder von Stratovarius um Jörg Michael startete bereits vor Jahren. Es ist schwer festzustellen aufgrund der Infos die nach außen dringen, was intern in der Band damals wirklich los war. Auch ist schwer herauszufinden, wer der zerstrittenen Parteien heute "aus welchem" Grund "was" behauptet... vielleicht liegt "die Wahrheit" auch irgendwo dazwischen?


    Ganz kurze Zusammenfassung der Vorgeschichte: Es gab vor einigen Jahren auf dem Karriere-Höhepunkt der Band Stratovarius einen schweren psychotischen Schub des Bandleaders, Gitarristen und Hauptkomponisten von Stratovarius: Timo Tolkki. Dieser psychotische Schub war kurioserweise auch in der Öffentlichkeit erahnbar, da der Bandleader von einem Tag auf den anderen plötzlich nahezu stündlich auf die Stratovarius Web-Seite zugriff und für rational denkende Menschen nicht mehr nachvollziehbare Statements postete...
    1.) zum einen völlig bizarre Fantasien, die er aber als reale oder erleuchtende Visionen/Erscheinungen die sein Leben ändern, listete.
    2.) zum anderen Aufgrund ersterer "Visionen" oder "Einsichten" nahezu täglich bandrelevante Entscheidungen postete - die im radikalen Widerspruch zu dem schienen, für was die Band bisher stand
    3.) manche der Entscheidungen zur Bandzukunft richteten auch diverse Kolateralschäden an, da zum einen die bsiherigen bandmitglieder davon auch erst im Web lasen und andererseits die schon vorab als neue Bandmitglieder vorgestellten Personen davon garnichts wußten. Im wahrsten Sinne des Wortes von ihren Stammbands angerufen wurden "ich lese gerade Du steigst bei Stratovarius ein. Du bist doch unser Drummer, wie kann das sein?"


    ...und unendlich vieles absurde mehr...
    Das letzte woran ich mich erinnern kann war, dass irgendwann der Web-Administrator einen Post schrieb in dem er sich von allen absurden Webstatements des Bandleaders distanzierte. Er habe keine Möglichkeit diese Statements zu stoppen und wolle für alle sichtbar machen, dass er dafür nicht haftet bzw. gerade steht.


    Nochmals: es war für jeden Menschen ersichtlich, dass ein toller Musiker entweder im übelsten Drogenrausch ist, womöglich alle einfach nur verarschen will !!! (und womöglich - warum auch immer - vortäuscht psychotisch zu sein) oder tatsächlich? unter schwerster psychischer Krankheit litt und die ganze Web-Welt (ungewollt, da er nicht Herr seiner Sinne war) an seinen absurden Fantastereien teilhaben ließ.


    Dies ist insofern wichtig zu erwähnen, da der Begriff "Bipolare Störung" der in unteren Quellen Erwähnung findet nicht automatisch einschließt oder gar erahnen läßt, was damals im Web mitzuerleben war... und was nun ja nirgends mehr zu finden ist... da die kruden Einträge von damals weg sind.


    Auf schwerste Depressionen und Suizidal-Episoden folgte dann die Psychiatrie-Einweisung. So zumindest wurde es berichtet. Es folgte das Abtauchen eines begnadeten Musikers und die Unklarheit ist der Mastermind von Statovarius und seine Band dauerhaft erledigt... oder geht es irgendwann wieder aufwärts?


    Nach Wiedergenesung bzw. Einstellung auf die richtige Medikation schien es doch mit Stratovarius weiterzugehen. Es folgte 2006 eine neue CD & Gigs... aber irgendwie sprang der Funke nicht mehr über. Es kamen immer wieder Gerüchte auf Stratovarius würde sich auflösen... die sich nun auch zu bestätigen scheinen, da Timo Tolkki eine neue Band (oder ein "Projekt" namens Revolution Renaissance) am Start hat - oder zu haben scheint.


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    Nun zum ganz aktuellen Stand. Sehr verwundert sind viele Fans von Tolkki über seinen jüngsten Solo-CD-Output "Saana Warrior of light" http://www.saana-warrioroflight.com/(abseits von Stratovarius veröffentlichte er auch ab und zu Solo CD´s). Der aktuelle Solo-CD-Output führte wiederum zu einem öffentlichen Statement und Gegenstatement von seiner Plattenfirma und ihm und war tagelang als heftiger öffentlicher Konflikt web-präsent.


    Um es kurz zumachen. Wenige Tage vor Release der Solo-CD kam es zu einem Eklat. Wieder ausgetragen über diverse Websites. Tolkki bestand auf eine Direktvermarktungsmöglichkeit durch ihn auf seiner eigenen Website. Die Plattenfirma für seine Solo-CD auf eine offzielle CD-Veröffentlichung durch ihre regulären Vertriebskanäle. Das wirkte insofern unglaublich wirr, da nicht zu verstehen war, dass so eine elementare Entscheidung erst wenige Tage/Wochen vor Release geklärt wird. Dazu dann noch eine krude Geschichte die original-Masteraufnahmen wären verloren geangen etc. etc. Ich konnte der Sache mangels Zeit und Verstand :) inhaltlich nicht mehr folgen. Der Schlagabtausch wurde Tage später im gegenseitigen einvernehmen geregelt. Tolkki zahlte einen nicht unbeträchtlichen Betrag - den kompletten Produktionsadvance zurück an die Plattenfirma und kann im Gegenzugauf seiner Website damit machen was er will. Diese also direkt vermarkten. Die Plattenfirma macht mit dieser CD nichts mehr! Das was man bei You-Tube findet... oder eben auf seiner Website möchte ich nicht kommentieren. http://de.youtube.com/watch?v=0pLRGZJomTY
    http://www.saana-warrioroflight.com


    Wirtschaftlich betrachtet war das Bestehen auf Selbstvermarktung über seine Website natürlich ein riesen Fehler. Dessen ist er sich vielleicht bewußt...


    Nun zu Stratovarius und letztendlich dem Grund für diesen anstrengend zu lesenden Thread.
    Timo Tolkki hat ganz aktuell die Namensrechte bzw. quasi alle Vermarktungslizensen des Bandnamens von Stratovarius an seine ehemaligen Bandmitglieder abgetreten. Unklar ist mir derzeit, ob dies auch die Songrechte beinhaltet. Kann ich mir aber mittlerweile nicht so recht vorstellen, da ja fast alles von ihm komponiert war. Einige Internetquellen interpretieren seine Nachricht an das Management so. Das wäre sofern es stimmt, wirklich erin Vorgang ohne gleichen, denn Stratovarius hatten ja durchaus über Jahre hinweg viele, viele CD`s veröffentlicht, Maxi-Singles ohne Ende etc. etc. Was einem da wenn man 90% der Tracks komponiert hat an Tantiemen entgeht... garnicht auszumalen. Sollte die Message so zu interpretieren sein... dann wäre dass nicht die rationalste Entsscheidung unter der Sonne...


    In jedem Falle ist in den letzten Monaten ein Chaos ohne gleichen in den Medien zu finden - und ich bin fast sicher dass es nicht der definitive Schlußstrich unter der Geschichte ist.


    Hier sein Statement: http://www.timotolkki.com/Final%20Statement.html


    Untenstehend nun das Statement von Jörg Michael und dem Rest der Bandmitglieder von Stratovarius das so wohl der Auslöser für Tolkki´s Entscheidung die Rechte abzutreten war. Nochmals: untenstehendes Dokument war vorher da. Es war wiederum eine Reaktion auf Aussagen von Tolkki vor wenigen Wochen, die manche der ehemaligen Bandmitglieder in ein eher negatives Licht hüllten.


    Tolkki's main motivation was greed Timo Tolkki published a statement ; on on April 2 this year. The other members of Stratovarius would now like to set the record straight. You can't argue with someone's perception of things, you can just explain how you see things differently.
    The confrontations, fights, incompetence, tensions, negativity, bitterness, hostility, disinterest, bad musicianship, and unfriendliness that Timo described were never there. He constructed this alternate reality around these simple and for him painful facts:


    1) The band's momentum has been slowing since 2004.


    2) The media chaos of 2004 made him lose a lot of trust and respect both within and outside the band.


    3) Stratovarius' label Sanctuary had severe financial problems from 2005 on. It forced us to start a legal process at the beginning of 2007.


    If you live your life through other people's eyes, declining sales or a perceived loss of power are matters of deep, stinging personal humiliation.


    Other sad facts remain. The legal fight left us without a way to make a new album, and financially strapped. Timo's main motivation for what he did was greed, not issues of friendship or art.


    In the summer of 2007, he presented the Stratovarius/ Revolution Renaissance demos we had all financed and recorded to Frontiers Records, and signed a recording agreement for a solo project. Unbelievably, he promised Frontiers that he alone could (and would) stop Stratovarius from being active for the duration of the R.R. project, for marketing reasons. In exchange for this, Timo alone was paid 154,000 US dollars.


    He did this behind our backs, as we were deep in pursuit of Sanctuary legally with a large legal bill. He still hasn't had the guts to tell us what he did. We pieced it together from various press releases of his and scattered email correspondence.


    In October he sent us a mail saying he didn't want to continue, a quite impersonal way after having been in the same band for 12 years. He explained that he was tired of Stratovarius, and would concentrate on things like his opera. We had known for some time he really hated playing live.


    He did not mention anything about his Frontiers deal, which placed the rest of us at great financial risk. He very clearly asked that we wouldn't contact him and try to talk him out of it, which we all respected. He would later make much of the fact that nobody tried to talk him out of it.


    This year, Sanctuary agreed to settle, but Timo's announcement and Timo's announcement alone ruined that, leaving us with a debt of 54,000 US dollars. The total loss is around 346,000 US dollars. There was no reason for the timing of his announcement other than some foolish belief it would make the promotion of Timo's project record a bit easier. What he did to the rest of us was stupid, selfish and more than disappointing to us since we all stood shoulder to shoulder with him financially in 2004.


    Then late January, surprisingly, he proposed us playing as hired guns on R.R. (turning it into a Stratovarius record), and doing a tour with Jari on bass. Apparently he again had financial problems due to his failed opera project. He then quickly dismissed the idea himself.


    In short it's not so much a story of simmering discontent leading to a wise and respectable decision. It's definitely not a story of naiviti. It's the story of Faust, the story of madness, of a band's natural and slow decline, but in the end something mundane: the story of a supreme narcissist going broke and betraying friends of 12 years who helped save him a few years earlier.


    Hopefully this explains the situation a little bit. Sorry if it is long on business crap, and short on humor or music. This was a terrible, disaapointing blow to us.


    We would like to thank our fans who make it all worth it, and despite it all, we would like to thank Timo for the past, the nice music and the good moments.


    The rest of us want to make clear that we are doing great and that we will continue making music together, because we care about each other and we care about our fans. We have grand plans indeed, and we will have some very interesting news in the months ahead!


    This statement is officially signed by: TK JM JJ LP
    the remaining members of Stratovarius



    viele edits: Links eingefügt, Rechtschreibung, Text versucht zu strukturieren? Aber wie kann eine völlig irre, verworrene Story strukturiert werden?

    Zitat

    Beispiel JOURNEY - Trommler Steve Smith wurde bei Raised on Radio teils von Larrie Londin, der auch viel auf Steve Perry`s Street Talk Album einspielte, ersetzt - beides tierische Drummer....das finde ich schon bedenklich...


    Das Besipiel greift insofern joruney-historisch nicht so ganz, da ja zu dieser Bandphase massive Auflösungserscheinungen der Band auftraten und Perry als Person und Navigator immer mehr die Band dominierte. Diese Platte klingt viel mehr nach Steve-Perry-Solo-CD-Weichspülerpop als nach Journey. Wenn man sich die vorherigen Alben mit Smith anhört, dann sind spätestens auf den 2. Blick (trotz zunächst ja auch recht eingängiger hit-tauglicher Songs) teilweise rattenscharfe Drumarrangements und alles andere als straightes Drumming am Start. Das kann man ja auch noch heutzutage bei manchen Coverbands bestaunen, wie schwer das Smith-Drumming vieler Journey Songs umzusetzen ist. Raised on Raido hingegen klingt so viel glattgebügelter, am Reisbrett entfworfen. Bietet sehr viel abgespeckteres, straigtheres Drumming. Vielleicht war es abgesehen von den bandvibes somit auch eine stilistische Entscheidung gegen Smith? Vielleicht verinterpretiere ich mich da auch... ich habe mich nie mit der Bio von Journey befaßt. Aber im Zusammenhang mit Perry´s Solo-CD´s ist eindeutig feststellbar, dass Raised on Radio 100% nach ihm klingt und 0 % nach anderen Journey-Musikern.


    Ich erinnere die Zeitphase noch sehr genau. Auf die zeitlose fantastische Frontiers Platte von Journey mit "Seperate Ways", "The Edge" und anderen fulminanten Rockkrachern und atemberaubenden Drumming folgte eben diese Scheibe Raised on Radio. Eine völlig glattgebügelte Produktion mit einem sterilen Sound der eher zu Spandau Ballet oder sonstwohin gepaßt hätte. Viele Kumpels fanden damals ihren glattpolierten Sound toll und wegweisend - letzteres war er in Bezug auf diese Zeitphase womöglich. Mir fiel eher dieser synthethische Drumsound auf, und diese extrem sparsamen Drumarrangements. Ich hatte die Scheibe damals als Journey-Fan natürlich auch (und habe) aber war sehr enttäuscht. Klar waren da Weltklassedrummer beteiligt - aber für mich klang diese Scheibe wie eine Auftragsarbeit wo Produzenten oder Sänger diktieren "was der Song braucht".... und eben damit nicht bemerken, was der Song mit Smith weit darüberhinaus alles bekommen hätte...


    Natürlich ist diese Scheibe tausendmal besser als 90 % aller CD-Outputs vieler anderer Bands. Aber für mich der musikalische Tiefpunkt von Journey. Insofern besser, wenn die Scheibe nicht mit Smith assoziert wird.

    Endlich ist das Forum wieder da. Wunderbar!


    Wie so oft ist im Zusammenhang mit AOL oder meiner Konfiguration aber wieder etwas seltsam. Schaue ich über die AOL-Software hier vorbei ist die Schrift doppelt so groß wie normal. Das bewirkt ziemliches Chaos und tausendfaches Scrolling.... dazu dann noch schwer zu lesende Umbrüche etc. Ich finde keinen Hinweis, wie ich bei der AOL-Software manuell die Schriftgröße von Websites definieren kann. Für e-mails geht das. Für Internetsites habe ich es noch nicht entdeckt.


    Schaue ich über den Internet-Explorer vorbei - wird die Schrift der neuen Drummerforrum-Seite richtig! dargestellt. Somit werde ich das die nächsten Tage nutzen.


    Sollte jemand einen Tip haben wie ich meine AOL-Oberfläche dazu bringe die neue Seite korrekt und lesbar darzustellen: her damit! Übrigens wird die alte Seite bzw. die Kleinanzeigen dort von AOL noch richtig angezeigt. Seltsam...


    Anway, Hauptsache es geht prinzipiell! Thanks dafür!

    Ich habe eine ganz "dunkle" Vermutung... gerade da Du noch jung bist.
    Vielleicht ist das Tamburo einfach besser gestimmt.


    Folgender Vorschlag: lade einen erfahrenen (unabhängigen Drummer ohne Verkaufs- oder Kaufinteressen) zu Dir nach Hause ein, um Dein feines DW-Kit zu stimmen. Ich verwette meinen ... das Du dann überrascht sein wirst, wie gut (oder sollte ich sagen sensationell?) die DW-Kiste klingt.


    Liebe Kollegen - gibt es hier jemanden mit viel! Drumtuning-Erfahrung in seiner Region, der ihm helfen kann.


    Ich wette nämlich, das Tamburo ist besser gestimmt (da erfahrener Drummer, der es vielleicht sogar loswerden will...).


    Das Statement "der Sound gefällt mir besser" - würde ich gelten lassen... aber erst nachdem Dein DW-Set gut gestimmt ist - und Du nochmal nüchtern vergleichst. Auch bedenken, ob DW und Tamburo Kit in Sachen Fellbestückung (alter, Typ) etc. überhaupt vergleichbar ist. Wie gesagt, ich glaube Du machst einen großen Fehler. Hole Dir vor dieser Transaktion unbedingt nochmal einen unabhängigen Berater nach Hause!!!


    Verkauf oder Tausch ändert ja nichts an der Tatsache, dass hier einige durchaus Deine Entscheidung tolerieren würden/werden... ja, wenn es nicht wie ein seltsamer Vorgang anmuten würde. Nochmals: wenn Du erst 16 Jahre als bist, dann sei versichert, dass viele Kollegen und auch ich "von dort" ;) noch Jahre gebraucht haben in Sachen Gehörschulung, bis sie ein Set sehr gut stimmen konnten - bzw. das Maximum rauskitzeln!


    Ich würde Dich gerne vor einem Fehler bewahren. Will aber nicht der Oberlehrer sein. Sowas hasse ich und kann deswegen nur über meine EIGENE Unerfahrenheit in diesem Alter sprechen und jene, von der mir viele Kollegen aus ihrer persönlichen Drum-Biographie/Sozialisation berichten.


    Viel Erfolg!


    Edits: wichtiges durch Fettdruck hervorgehoben.

    Sollte der Thread ernst gemeint sein... ich wüßte nicht, warum Du ein DW Collectors-Set gegen ein Tamburo Opera eintauschen solltest.


    Ob Du die Snare wegläßt oder nicht, sei der vorsichtige Hinweis erlaubt, dass Dein DW auf dem Gebrauchtmarkt wesentlich wertstabiler ist als ein Tamburo. Auch der Neupreis dürfte sich schon nicht unwesentlich unterschieden haben... aber selbst wenn nicht.


    Wenn Du unbedingt auf den Sound des Opera abfährst, würde ich mit Geduld auf dem Gebrauchtmarkt lauern... bis dann eines auftaucht. Aber ein Collectors dagegen! eintauschen? Nein, nein, nein. Da wäre das Gegenüber der "Transaktion" sehr happy: "Make my day".


    Edit: Ich will hier keinem was böses... vermute aber das eventuell Dein noch junges Alter, bzw. Deine Unerfahrenheit im Sinne von Preisverfall oder Preisstabilität, Firmen- und Material-Knowhow ausgenutzt werden könnte!