All fingers crossed!
Zaphod - alles Gute!!!
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Und bitte schau hier mal wieder vorbei!
Du warst einer der Hauptgründe weshalb ich mich diesem Forum allzugerne anschloß!
ZitatAn welcher Latte wird denn gemessen?
Wie mehrfach beschrieben sind u.a. die Main- Kriterien der Industrie easy handling und sinnige Produktfeatures die den Drummeralltag erleichtern - nicht zu vergessen Produktqualität (auch Langlebigkeit)!
Jetzt komme ich mir aber langsam albern vor, wenn ich das nochmals erwähnen soll
Manchmal will jemand offensichtlich nicht verstehen.
Und nochmals in Bezug auf die Threadüberschrift und den ersten Post gibt es hier nur 3 asiatische (japanische) Firmen zu nennen... und eine aus den USA. Diese Antworten würde man völlig unabhängig von mir
auf der ganzen Welt, in jeder Entwicklungsabteilung der Drumindustrie erhalten... egal ob in China, Taiwan oder auf dem Mond.
Das Problem ist nämlich wenn hier Rookies mitlesen und glauben Mapex, Dixon und sonstwer wären unter den ersten Herstellern für die beste Hardware (egal ob nur Snarestands und Hihatmaschinen oder sonstwas) dann ist dieser Eindruck schlicht und ergreifend FALSCH. Und diesen falschen Eindruck muß ich ausräumen.
1.)
ZitatIn Bezug auf die Threadüberschrift muß ich aber sagen, dass mich hier eine Nennung von "Mapex" und "Dixon" an der Fachkenntnis mancher postender massiv zweifeln läßt.... und dies ist sehr diplomatisch in Worte gekleidet. Gerald! Werd net polemisch! Ich habe eine Mapex Hihat, die in etwa dem derzeitigen 750er Model...
Das war leider sachlich! Es hilft ja nichts, wenn Du als "Gegenbeleg" ein einzelnes Mapex Produkt (was Dir gefällt) heranführst... während manch anderer
dutzende aller Hersteller testet/testete.
Das derzeitige Hardware-Program von Dixon oder Mapex oder XXX en gros mit den teuersten von Tama, Pearl und Yamaha vergleichen zu wollen, ist nüchtern betrachtet eine FARCE! Übrigens umso erstaunlicher, das Du das nicht so siehst, da alle mir bekannten Entwicklungsingenieure aus anderen Ländern nicht nur unter 4 Augen anerkennend bemerken, dass sie auf die Innovationskraft der 3 großen Japaner schielen und im zweiten Satz zugeben! dass sie deren Manpower bzw. deren R & D bzw. Produktentwicklungsteam-Qualität (noch) nicht haben. Auch DW ist übrigens eine Firma die mancher als "sorgsam beobachteter Hardware-Innovator" nennt, dessen Niveau und Innovationskraft man gerne erreichen würden.
2.) Insofern ist es eine amtliche Nebelkerze, wenn Du Dich auf Hardware von 1980 berufst oder tolle Drummer der Historie und was für jene im rückwärtsgewandten Blick zum trommeln ausreicht(e). Dixon und Mapex und viele andere Hadrwarehersteller mit viel Potential! die sich derzeitig noch in der 2. Reihe befinden wollen keineswegs Hardware der 60´ oder siebziger oder achtziger Jahre machen. Da tust Du diesen Firmen die sich redlich bemühen aufzuschließen in Sachen Produkthandling, Innovationskraft und Qualität großes Unrecht! Sie würden gerne in einem Atemzug mit TAMA, YAMAHA, PEARL und DW genannt werden.
Und jetzt wird es wirklich polemisch: wer das bestreitet: lügt !
Denn genau so ist es!
ZitatBin auch gerade auf der Suche und zu dem Ergebnis gekommen, daß man sich die Hardware beim größten Händler in der Nähe angucken und ausprobieren muß. Dann kannst Du selber entscheiden
Das ist ein guter erster Schritt.
Leider kann man streng genommen aber erst dann wirklich fundierte Aussagen treffen, wenn man die Hardware aller Hersteller(auch immer wieder die aktuellen Hardware-Versionen) im Langzeiteinsatz hat. Leider ein kostspieliges bis ruinöses Unterfangen - wie ich aus eigener Erfahrung der letzten Jahrzehnte berichten muß.
Aber nur so, kann man annähernd fundierte Aussagen treffen. So ist auch mein obiges Posting zu verstehen gewesen. Nicht jeder Händler kann da fundierte Aussagen machen, da manchmal das Bestellwesen des Chefs, des Drum-Abteilungsleiters etc. und ein dementsprechend volles Lager, Produkt/Marke "X" dem Kunden gegenüber auzudrängent... leider. Diese gewisse Voreingenommenheit mit schielendem Auge auf die Lagerlogistik und oder die Provision ist natürlich bei vielen tollen und guten Händlern nicht so gravierend.
Aber bei den wenigen nicht so seriösen Händlern eben leider doch vorherrschend und täglicher Alltag!
P.S: die Ladies brachte ich nur und gerade deshalb ins Spiel um die Absurdität bzw. allgemeine Unbeantwortbarkeit der Fragestellung "ist der doppelte Preis mir etwas mehr an Qualität wert?" - bzw. "wieviel mehr an Qualität würde ich erwarten, um bereit zu sein das doppelte zu zahlen", aufzuzeigen. Anyway sorry, wenn dies für hormonelle Turbulenzen sorgte! ![]()
Ich habe diverse Sachen der Kinde Serie unter den Fingern gehabt. 2 verschiedene Hardwareteile davon auch länger getestet.
Es ist das beste was DIXON! an Hardware bisher zu bieten hat. Da führt nichts ´dran vorbei. Es ist ein Stück in die richtige Richtung - ohne jede Häme.
ABER! Bei nüchterner Betrachtung (ich erwähne hier bewußt nur 2 schwammige Aspekte: "Alltags-Handling" & "Produktfeatures") sind u.a. Pearl und Tamas High-End-Produkte leider noch 8 - 10 Jahre voraus. Oder meinetwegen 1 1/2 bis 2 Produktgenerationen. Das ist nicht böse sondern sachlich. Natürlich kann man (und sollte) man den günstigeren Preis der Dixon Sachen als Konsument oder potentieller Käufer bedenken! Das sollte man immer tun. Alles andere ist unfair und je nach individueller Lebenslage und persönlicher Ausrichtung (z.B: wieviel ist mir mein Hobby wert?) auch unklug!
Deswegen hat es auch nicht allgemeingültig Sinn zu fragen "ist das bessere doppelt so viel Geld wert?" - weil jeder Mensch diese Frage nur für sich beantworten kann. Ist Sandra Bullock doppelt so hübsch oder drei mal schöner als Theresa Orloswski?
In jedem Falle macht es aber Sinn sich zu überlegen: wieviel mehr ist mir persönlich ein Höchstmaß an tollem, verläßlichem Alltagshandling und Produktfeatures wert? Aber wiederum: diese Frage "muß" und "kann" nur jeder für sich selbst entscheiden. Insofern reden wir hier vielleicht vereinzelt aneinander vorbei.
1.) In Bezug auf die Threadüberschrift muß ich aber sagen, dass mich hier eine Nennung von "Mapex" und "Dixon" an der Fachkenntnis mancher postender massiv zweifeln läßt.... und dies ist sehr diplomatisch in Worte gekleidet.
2.) In Bezug auf die Threadüberschrift sind derartige Nennungen sachlich und nüchtern betrachtet: off-Topic, da die Threadüberschrift sich ja nicht auf monetäre Grenzen beruft sondern ABSOLUT FORMULIERT: das beste!
Vielleicht könnte man irgendwann mal eine Diskussionsrunde machen "beste Hardware der Preisklasse". Aber nochmals das wäre dann nicht dieser Thread! Aber spannend wäre der... keine Frage!
Meine erste (drumkonstruktionstechnisch falsche!) Assoziation war Peavey Radial Drums...
... die zweite und inhaltlich womöglich korrektere Teletubbies!
Aber die Dinger tauchten schonmal irgendwo auf... und nur weil sie grausam aussehen... müssen sie nicht schlecht klingen.
Nein umgekehrt - um diese schlimme Optik zu kompensieren, müßten es soundtechnisch dann zumindest die besten Drums der Welt sein... ![]()
ZitatIm Falle a) stellte sich dann die Frage, ob dieses Merkmal sich im Rahmen des zu Tolerierenden einschließlich der absoluten Normalität befindet oder ob es bereits als Schaden zu bezeichnen wäre. Je nach Ergebnis siehe oben. Die Sachverhaltsermittlung ist dann aber - wie so oft - das vorrangige Problem. Bei der Beurteilung dürfte es wieder Interpretationsspielraum geben. Was der Sachverständige des Unternehmens sagt, kann eine andere Meinung sein, als der freie Sachverständige, den man per Privatgutachten beauftragt. Der vom eventuellen Gericht beauftragte Sachverständige könnte wiederum zu einem anderen Ergebnis kommen.
So ist das in der Welt. Alles relativ.
Für die ambitionierte Laiendiskussion wären aussagekräftige Lichtbilder hilfreich.
Meine Güte, der Jürgen läuft in den letzten Monaten hier zur Hochform auf... besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Langsam mein Post(er) des Monats.
Ohne Bild können wir hier tatsächlich garnichts ermessen, da gerade bei der Cymbalherstellung meist viele manuelle und unter echter Handarbeit vollführte Bearbeitungsschritte vorliegen - und man im "Expertenkreis" aufgrund von Bildnachweisen eher diskutieren kann was tolerierbar ist und was nicht.
Zwecks Lebensdauer bzw. etwaiger Ansprüche auf irgendwas in Bezug auf erworbene Cymbals ist ohnehin nie verkehrt, die Zuhause, direkt nach dem Kauf entdeckten Anomalien SOFORT zu fotographieren.
Meat Loaf kann auch kein englisch?
http://www.youtube.com/watch?v=1fAPEUWowEc
Mit dem Song sind viele von uns groß geworden!
Obwohl ich auch Carmines Drumming super finde... muß mir nicht immer alles gefallen.
Dieser Multi-Mediale-Overkill-"Alles-in den Topf-rühren"-Eintopf ist nicht mein Ding.
Vielleicht gefällt es jüngeren Leuten?
Deswegen zähl ich ich auch Mapex (noch) nicht dazu!
Bei nüchterner Betrachtung sind die teuersten High-End-Mapex Produkte sowohl in Sachen Engineering als auch Fertigungs- unmd Materialqualität eindeutig nicht mit den teuersten Yamaha, Pearl und Tama Produkten vergleichbar.
Und damit es kein unkonkretes ´rumgeeier wird:
Dies bezieht sich auf Fußmaschinen Eli & Cobra vs Mapex Janus oder die 950/980
Auf Beckenstands: Gyrolock vs. Mapex
Sämtliche(s) Funktionalität/Handling der gesamten Multiclamp-Sparte Tama & Pearl versus Mapex (die bei Mapex engineeriung- und designtechnisch lockere 10 -12 Jahre dahinter liegt)
desgleichen gilt das für Hocker etc. etc.
Selbst wenn man ganz fair bleiben will und preisklassenspezifisch vergleicht, würde die Export Hardware (oder meinetwegen die neue Pearl 900) immer noch diverse gleichteure Mapex-Sachen schlagen.
Anyway... Mapex mausert sich aber von Jahr zu Jahr... das sollte man schon sachlich-nüchtern bemerkt haben. Insofern ist denkbar dass sie in 5 oder 8 Jahren beim Engineering und insbesondere in sachen Alltags-Funktionalität bzw. Handling beim Niveau der 3 großen Japaner angekommen sind. Man wird sehen.
Edits: inhaltlich alles 100 % gleich gelassen. Allerdings viele Rechtreibungs-"Sachen" verbessert - hoffentlich...
ZitatAlles anzeigenSo langsam wird Bestpreisparter ja richtig aggressiv bei den Bewertungen.
Ich zitiere mal aus einer aktuellen:
"DG26,UVP469.- HAHAHA !! Lackierfehler,Pickups lose,Controls schief,Griff rauh Käufer:
Antwort von bestpreis-partner (11.06.08 22:07):
UVP ist Sch..ssegal - 1 Euro Startartikel - bei uns nicht mehr du WiX..........."
Also ich würde solche Worte eher nicht verwenden...
Für Personen aus dem Rotlichtmilieu sind das gängige Umgangsformen...- habe ich mir sagen lassen.
Der noch größere Skandal ist, dass Ebay das alles zuläßt!
ZitatMeine Idee war ja eben bloß das Resofell zu dämpfen, anstatt ein Loch reinzuschneiden, und ich wollte wissen, ob Jmd mit sowas erfahrung hat.
Ja habe ich - reichlich! Aber nochmals: je mehr Du das Resonanzfell dämpfst umso weniger Einfluß hat es auf den Gesamtsound der Bassdrum.
Ich habe früher gerne bei einlagigen Resofellen ein "Ohr" eines Bettlakens da anliegen lassen. Nicht mehr.
Prinzipiell auch ein nicht ganz unwichtiger Hinweis!
Aber: der "Luftsäuleneffekt" tritt so aber nur bei geschlossenen oder geringfügig offenen Resofellen auf.
Der bessere Rebound bzw. das diskutierte Phänomen des Threadstarters und mancher anderer Drummer tritt aber auch als Unterschied zwischen 2 Single-Pedalen an Bassdrums ganz ohne! Reso auf im Unterschied zu einer Bassdrum und Doppelpedal ganz ohne! Reso.
Lösung?
Die liegt auf der Hand. Einige Drummer spielen Doppelpedal... und haben nur aus optischen Gründen eine 2. Bass-Drum vorne stehen. Sie nutzen also genau den Vorteil des Doppelpedals, den Du beschreibst! Bzw. wollen ihn n icht missen.
Der Effekt mit Doppelpedal an einer Bass versus 2 Singles an 2 Bass ist eigentlich nicht so unbekannt. Einige schätzen ihn - andere weniger. Dritte nehmen ihn nicht wahr. So what, nicht tragisch.
Er trifft insbesondere bei jenen Drummern auf, die den Beater sehr fest ins Fell drücken. Jene hingegen die sehr flott und ultra-schnell dem Rebound "nachgeben" berichten ihn zwar zuweilen auch (sehr gute Körperwahrnehmung vorausgesetzt) - erleben ihn aber im Ausmaß doch deutlich geringer.
Wenn ein Schlegel fest ins Fell gedrückt wird, wird das Fell natürlich durch die zusätzliche Spannung kurzzeitig gedehnt und somit "härter". Also noch etwas stärker gespannt als durch das jeweilige Tuning der Stimmschrauben. Der nächste auftreffende Schlegel kann davon minimal profitieren. Ich meine das auch zu spüren. Somit also das Empfinden der Rebound würde stärker/besser, bzw. das Double-Bass spielen leichter. Ich nenne das immer "die Oberflächenspannung nimmt spürbar zu".
Kritiker argumentieren: "das kann doch nicht sein, denn wenn der eine Schlegel auftrifft ist der andere doch längst weg! Legt also seinen Weg zurück um bei der nächsten sechzehntel wieder am Fell zu sein". Trotzdem meine ich, die Oberflächenspannung des Fells würde trotzdem Sekundenbruchteile höher "verweilen"/bleiben und somit den Rebound erhöhen.
Das ganze wird noch komplizierter: faktisch ist mit einem Doppelpedal auch eine Dämpfwirkung verbunden. Der auftreffende Beater des Slavepedals dämmt den Nachklang des Mainbeaters der zeitlich vorher auftraf und verhindert weitere Fellauslenkungen! Auch dieser Effekt wird vielen Jahren unter manchen Double-Bass-Fetischisten ausgetauscht bzw. "empfunden". Er wird von manchen! Drummern als schöner und regulierender Effekt wahrgenommen, der hörtechnisch! kontrollierteres und schnelleres Spiel ermöglich. Einfach weil jeder Anschlag klar definiert ist und nicht verwaschen ist durch all zu langen Nachklang bzw. zu viele, resonierende Fellauslenkungen.
Bei 2 Singlepedalen und 2 Bassdrums hingegen dauert es ja viel länger (doppelt so lange bei z.B. durchgehendenden 16´tel) bis der jeweilige Beater wieder am JEWEILIGEN Fell auftrifft. Das bewirkt erstens, dass die kurzfristig höhere Fellspannung wirklich längst weg ist. Und zweitens, dass jedes Fell auch viel länger hin- und herschwingt... bzw. länger ausschwingt, da es ja erst später durch das Auftreffen des Schlegels am ungehemmten Schwingen gehindert wird.
Ich kenne beide Effekte und liebe sie (zuweilen) beide... aber jeder empfindet da auch etwas anders... manchmal auch nach Tagesform
... und die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Ganz wichtig: dieser Effekt hat nichts (GARNICHTS) mit dem Fußpedaltyp oder verschiedenen Firmenprodukten zu tun. Es ist ein Effekt der immer als Unterschied zwischen Doppellpedal an einer Bass vs. 2 Singles an 2 Bassdrums auftritt. Nur auf das Ausmaß des Auftretens bzw. ob der Unterschied spürbar ist... darauf hat die Spieltechnik, das Tempo!!! des gespielten Patterns und das Körperempfinden des jeweiligen Drummers ganz großen Einfluß.
Nur um sicherzugehen, dass dem Drummer oben nicht der Kauf eines anderen Produktes empfohlen wird, oder gar eine bessere Wartung seines Materials ![]()
Denn damit hat das NICHTS zu tun.
Edits: Rechtschreibung und der Nicht-Kauf-Hinweis!
Das hinterfragenswerte ist, dass die Industrie seit Jahren etwas etabliert hat, was Bassdrums "Straight out of the box" im Musikalienshop um die Ecke oder beim raschen Aufbau zuhause, SOFORT recht passabel klingen läßt... aber streng genommen in vielen Fällen das wirkliche Sound- und Tuning-Potential von Bassdrums einschränkt bzw. limitiert!
Die "Instant"-Lösung der Industrie, Reso-Felle mit eingearbeitetem Dämpfring! Ich persönlich halte das seit Jahren für eine (etwas überspitzt formuliert) Fehlentwicklung. Abgesehen von den schnellen Vorteilen im Mainstream-Bereich
kann ich mir nicht wirklich erklären, warum das allumfassend! um sich greift. Je größer das Bass-Reso vorgedämpft ist, umso geringer ist sein Anteil am Gesamtsound. Vogel stets abgeschossen mit vorgedämpftem Resofell PLUS angebrachtem Resoloch (wie es viele, viele Drummer tun). Da bleibt nachweislich in massig Fällen nicht mehr viel hörbarer Anteil des Resofelles am WAHRNEHMBAREN Gesamtsound.
Das glaubt kaum einer... das liegt aber nur daran das viele heutige Drummer garnicht mehr wissen, wie ein einlagigens Bassfell ohne! jede Dämpfung auf Resonanzseite klingt. Wenn man den Kopf an die Resoseite hält und (Gymnastik sei Dank) mit einem Trommelstock am Boden liegend fest auf das Fußpedal drückt (oder einfach einen Kumpel zur Hand hat, der reintritt), ist bei vielen vorgedämpften Fellen zu hören... ja was ist zu hören? Das nicht viel zu Hören ist. Für den Gesamtklangeindruck dominiert da das Schlagfell.
Bei einem einlagigen alten traditionellen Fell, ist das völlig anders. Hier ist das Ausmaß am Gesamt-Sound viel größer. Klar wenn ich in dieser Konstellation keine Zeit auf gutes Tuning verwende... ist dann auch der Negativ-Anteil eines verstimmten oder schlecht getunten Resofelles größer! Das hat meiner Meinung nach die Industrie neben obigem ersten Statement zur Entwicklung dieser vorgedämpften Resos veranlaßt.
Ich weiß aus leidvoller
eigener Erfahrung wie schwer es sein kann Resofelle (ohne Vordämpfung/Ring) gut zu stimmen. Fakt ist aber: wenn man sich Mühe gibt, lernt und weiterlernt, dann ist es mit den alten, herkömmlichen Resofellen möglich einen super-tiefen, fetten Grundton rauszukitzeln. Vielleicht sogar das Reso noch ein klein wenig tiefer als das Schlagfell zu stimmen bzw. damit zu experimentieren und dadurch den Grundton im Nachklang minimal abfallen zu lassen... somit den Grundton "subjektiv" nochmals nach unten zu drücken. Das kann gigantisch klingen - ist aber mit den meisten der vorgedämpften aktuellen Reso-Felle fast unmöglich. Klar kann man die tief stimmen... aber da resoniert hörbar nichts mehr bzw. nichts mehr deutlich wahrnehmbar. Das mag für manche unglaublich klingen... sollte man aber mal testen. Wie gesagt Kopf vor das Reso bzw. Kumpel an die Bassdrum(s). Vergleichen mit Vorgedämpftem vs. ungedämpften. Im Idealfall bei Doublebass-Kits... denn durch die langwierigen Fellwechsel ist der Höreindurck viel zu schnell verblaßt - und faire Vergleiche nahezu unmöglich.
Somit mein Tip, Web-Fibeln oder Industrie-Brochüren kann man lesen. Stets aber auch zwischen den Zeilen interpretieren oder selbst (wenn man Spaß und Zeit hat) vieles in Frage stellen und das eigene Gehör entscheiden lassen! Nicht jede Mainstream-Entwicklung sorgt für das bestmögliche an Sound. Diverse "Erleichterungen" im schnellen Alltagshandling sind soundtechnisch betrachtet durchaus mal ein Rückschritt. Und das lassen viele der Web-Infoquellen unangesprochen... teils aus Mangel an Fachkehntnis- teils aus sonstigen Erwägungen. Führt zu weit hier...
Insofern würde ich prinzipiell auch abraten ein massiv vorgedämpftes Schlag-Fell ! (wie es hier der Threadstarter vorhat) )auf Resoseite aufzuziehen. Es sei denn man hat viel Geld und liebt es sich weiterzubilden. Dann hat so eine Maßnahme durchaus Nutzen!
Fazit: vorgdämpfte Resofelle können in vielen Fällen schnell und problemlos zu guten Klang-Ergebnissen führen. Man kann selbst wenn man unerfahren ist sehr wenig falsch machen. Super starke vordämpfte Schlagfelle braucht man auf Resoseite nicht wirklich zu montieren, da dann einfach kaum noch was hörbar resoniert.
Für jene die das spezielle Suchen, womöglich variableres Tuning, sind Bass-Resofelle ohne Vordämpfung zwar der "Standard von gestern" aber auch "(M)ein ganz heißer Tip für heute".
edits: Rechtschreibung - inhaltlich nix!
Hallo Mädels!
ZitatICH BIN EIN ER!!! keine sie!!
Kleiner Wink mit der Psycho-Latte"
ähm... dem Zaunpfahl: Gerade jene, die so besonders vehement darauf hinweisen müssen, offenbaren dadurch meist gewisse Unsicherheiten bezüglich ihrer Geschlechtsidentifikation... ![]()
Aber lassen wir das... kicher.
Prinzipiell ist die Frage (nicht nach dem Geschlecht, sondern den verbauten Hölzern) durchaus berechtigt. Trotzdem ist nicht nur Sonor sondern auch und gerade diversen anderen Firmen eine geradezu unüberschaubare Produktpolitik bzw. Modellplfege zu attestieren.
Im Falle der Sonor 200x und 300x Serien kam es durch dieses gane Holz-Chaos auch zu wochenlangen "Falschangeboten" von 1-2 großen (oder gigantisch großen) Versandhäusern vor 1-2 Jahren die Drumsets mit unzutreffenden Angaben bezüglich der verbauten Hölzer listeten. Denn viele Fachabteilungsleiter und Einkäufer sind mitunter von der dauernden Produktpflege der Hersteller überfordert.
Aber auch bei Pearl EX/ELX fand sich bei Thomann noch jahrelang der Hinweis "Phillipine Majagony" - als jeder Hirni schon wußte es wurde beim EX und ELX längst auf Pappel umgestellt.
In der Umgebung wirkt es Stilecht ![]()
Im Original von Tama heißen sie OCTOBANS.
Das Video zeigt nicht die originalen sondern Nachbauten. Gleichwohl verwendet die ganze Branche auch für Nachbauten diesen Begriff.
Die haben 6" Durchmesser und verschieden lange Kessel und außer dass sie nur ein Schlagfell haben und kein Reso mit den kessellosen Roto-Toms egal ob von Remo oder Fame NICHTS zu tun.
Please back to topic!