Wundervoll !
Am besten die "Kunstpause(n)".
Beiträge von Drumstudio1
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Jetzt komme ich aber doch ins Grübeln???
Ein paar Drumsticks ist doch völlig legitim. Auch erstaunlich, dass Du den Wert der Sticks gleich taxierst. Bist Du vielleicht doch nicht so frei von materiellen Begehrlichkeiten?
Nochmals:
1.) Ganz wichtig: sich selbst eingestehen was man will.
Kuß, Geld, teure Stöcke.... etc. ???Zweitens für was?
Für das Zuführen neuer Schüler, für eine finanzielle Beteiligung an der Miete etc. ???All das mal in einer stillen Minute ganz genau und ehrlich zu sich selbst definieren. Vielleicht sogar mit Papier und Bleistift. Das würde ich auch nicht öffentlich posten! Sondern wirklich mal über Nacht liegen lassen und am nächsten Tag durchlesen.
Ich glaube ich verlasse den Thread :D.
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Sooo genau weiß ich es auch nicht. In den alten Räumlichkeiten war ich nicht lange, da wurde auch schon gewechselt.
Soviel ich verstanden habe, hatte der Vermieter die Räume auch an Bands vermietet und die Bands haben ihn da irgendwie rausgeekelt/vertrieben oder wie auch immer.Eine weit! überdurchschnittliche soziale Kompetenz bzw. Sympathieträgerfunktion ist aber als Instrumentallehrer lebenswichtig. Natürlich gibt es auch interstellar-tolle Musiklehrer die auch als soziale Null noch Schüler ziehen. Aber das sind seltene Ausnahmen! Insofern verstehe ich Jürgens Insistieren durchaus. Man könnte nämlich auf die Idee kommen, dass hier (siehe Quote oben) womöglich eine (von ihm verharmloste oder von Dir unterschätzte) Ursache des lauen Geschäfts bzw. des mangelnden Erfolges der Drumschule liegt.
Vielleicht auch zuviel Spekulation. Aber nochmals: das Berufsprofil herauszuarbeiten und zu Schärfen inklusive des Erschließens und nutzen der Marketing- und "Selbstvermarktungsstrategien" ist vornehmliche Aufgabe des Lehrers - nicht des Schülers.
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Da ich zum Glück nicht so sehr auf das Geld achten muss, will ich meinem Lehrer gerne unter die Arme greifen und z.B. die Hälfte der Miete übernehmen (wenn ich dafür am Gewinn beteiligt werde, den er durch seinen Unterricht, Vermietung des Proberaums und durch das Tonstudio einnimmt).
Ein ganz edles Ansinnen von Dir... es spricht sehr für Dein solidarisches Handeln und Denken (selten heutzutage) Deinem Lehrer helfen zu wollen. Trotzdem 2-3 vorsichtige vielleicht (zu) konservative Hinweise...
1.) Warum willst Du eine Gewinnbeteiligung... wenn er so ranzuklotzen scheint bzw. vielleicht sogar monetäre Engpässe bestehen, um die Drumschule aufrechtzuerhalten - dass Du helfen willst... für mich klingt das eher nach einem Widerspruch. Macht er denn da einen nennenswerten Gewinn, dass dann Dein Geld wieder reinkommt? Irgendwie macht das für mich keinen Sinn. Wenn es einen nennenswerten Gewinn bringt, dann könnte er die Kosten auch selbst aufbringen.
2.) Ich persönlich finde ein faires Miteinander und eine (fast) freundschaftliche Interaktion zwischen Lehrer und Schüler klasse. Aber ich halte genauso gewisse Grenzen für wichtig. Gerade wenn ein nennenswerter Altersunterschied besteht, dann sehe ich mich eher mal als väterlicher Ratgeber. Aber nicht als Freund. Ich würde auch nicht wollen, dass Schüler ein finanzielles Risiko oder eine Beteiligung eingehen. Das wäre damit plötzlich eine ganz andere Schüler/Lehrer Ebene bzw. würde ganz eigenartige Verbindlichkeiten schaffen, die ich persönlich nicht für Erstrebenswert halte. Weder für Lehrer noch Schüler!
Aus derartigen Verbindlichkeiten können schneller bzw. mehr Schattenwürfe bzw. Bad Vibrations entstehen als durch das klingeln der Centstücke Wohlklang.
Außerdem denke ich es liegt nicht an Dir, Deinem Lehrer eine materielle Perspektive zu entwickeln bzw. sichern zu helfen, sondern an ihm. Nochmals: Dein Vorschlag ist super-lieb gemeint aber wirkt auf mich wie ein Bauchgefühl bzw. ein vielleicht zu kurz überlegter Schnellschuß. Hoffentlich ist nicht Amors Pfeil im Spiel. Das war ehrlich gesagt mein erster Gedanke (hoffentlich falscher Gedanke) als ich von Deinen Plänen las.
Edit: Die Kollegen waren mit dem Wesentlichen schneller... wie ich gerade sehe. Ich lasse den Text nun aber trotzdem...
... bis auf die Rechtschreibung!
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Mapex kontaktieren und das Ersatzteil ordern... bzw. schauen wie kulant sie sind (Garantiezeit?)
So ein Produktmangel sollte nicht vorkommen - und wenn doch, dann schnell und kundenfreundlich aus dem Gedächtnis getilgt werden!
http://www.mapex.de/oder besser hier:
http://www.mapex.de/5949.html -
Zitat
Hat sich jemand eigentlich auch schon mal in die Lage eines Durchschnittsjugendlichen versetzt? Insgesamt ist einfach vieles zu teuer, speziell wenn man Musik machen will/Schlagzeug spielt.
In meiner Klasse bin ich der EINZIGE , der Alben kauft. Alle anderen ziehen sich Musik aus dem I-net. Verständlich. Wenn ich mal wieder eine Band höre die hammergeil ist, aber nur ein einziges Album schon wieder 15-20 € kostet, ist das Geld schnell wieder weg. Warum lässt man dann nicht mal ein paar drumsticks mitgehen (als Musiker)? Da sinkt die Hemmschwelle doch sehr schnell...Danke für diesen Beitrag! Jetzt verstehe auch ich die komplizierten Zusammenhänge endlich.
Für junge Leute (Durchschnittsjugendliche) ist vieles zu teuer.
Da sie wenig Geld haben müssen sie über ihre Computer Stücke downloaden. Für Alben die 15-20 Euro kosten ist kein Geld da.
Deswegen sinkt die Hemmschwelle... und der ein oder andere läßt womöglich mal ein paar Drumsticks mitgehen um mit den geklauten dann am heimischen, (eigenen) Drumset zu trommeln. Aha!
Derjenige der brav die Alben kauft, hat nicht das neueste Handy.
Sorry - gerade als jemand der seit vielen Jahren und super-gerne mit vielen, vielen Jugendlichen arbeitet komme ich aus dem Staunen nicht heraus - oder ich habe die Ironie des Beitrags nicht verstanden.
Wir reden also nicht von Menschen ohne Hab und Gut die in der Sahelzone mangels Wasser, Nahrungsmitteln und fehlender medizinischer Versorgung sterben ... sondern von Personen die Computer, Handy, Drumset etc. haben und Mitleid wollen, weil sie nicht das neueste Handy haben?
Das ist so bizarr! - da streuben sich mir alle Nackenhaare.
Für jeden mir bekannten Musiker waren früher 20 DM für eine Schallplatte auch schweinisch viel Kohle. Da hat man dann eben darauf gespart, weil man die Musik liebte. Ich kann mich nicht entsinnen damals Drumsticks geklaut oder sonstiges geklaut zu haben. Mein Taschengeld war wie das vieler Kollegen damals sehr niedrig. Und aus der Sicht von Jugendlichen UND Erwachsenen war vieles damals teuer! Früher war nicht alles besser! Und heute nicht alles schlechter.
Das Bild des Durchnittsjugendlichen von Heute, dass hier versucht wird zu zeichnen und die Motivlage für Diebstahl, ist geradezu amüsant. Zumindest das.
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Uns ist etwas ähnliches passiert, allerdings mit einem Gesangsmikro. Wir machten das ganze per freundlicher Durchsage über die PA puplik, merkten an, daß die Person bei dem Diebstahl beobachtet wurde (was nicht so war) und gaben dem Täter die Gelegenheit, das Mike unauffällig beim FOH abzulegen und im Gegenzug ungestraft zu bleiben, ansonsten würde sie beim Verlassen des Saales von der Security in Empfang genomen. Und - man glaubt es kaum - das Mike lag NACH dem Gig tatsächlich dort.
Gute und konstruktive Idee!
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Auf der Musik-Messe wurde schon immer geklaut. Vor 30 Jahren, vor 10 Jahren und auch diesmal. Das ist branchenintern und auch darüberhinaus den meisten seit vielen Jahren bekannt.
Wichtig dabei: dies bedeutet nicht! das Aussteller sich damit arrangieren und das gar billigend hinnehmen würden. Es tut immer noch weh.
Es gibt leider bei manchen der ganz wenigen schwarzen Schafe der Besucher eine Tendenz ihren Diebstahl Robin Hood-Like mit absurdesten THC-Phantasien zu rechtfertigen ("ihr verdient ja genug", oder "die Sticks nehmt ihr sowieso nicht wieder mit wenn die Messe um ist" etc.). Das erinnert mich in Sachen Absurdität der "Rechtfertigung" verdächtig an einen Einbrecher der vor Jahren bei unserem Nachbarn in dessen Wohnzimmer mit der Taschenlampe herumsuchte und bevor ihm mein Nachbar der ihn dabei überraschte und die Fresse polierte, stammelte "was willst Du denn ich habe doch garnichts gestohlen, nur mal geschaut, ich wollte nur mal gucken").
Völlig vergessen wird, dass selbst jene Aussteller, die eine weite Anreise haben und tatsächlich nicht alles wieder zurück nachhause mitnehmen Absprachen bezüglich des Materials mit ihren Inlandsvertrieben haben. Und dieses jenem übergeben. Also dieses Material sehr dezidiert gelistet ist und eben eine genaue (weitere) Bestimmung hat! Was nichts anderes bedeutet als: geklaut ist geklaut und der Sherwood Forest liegt WOANDERS!
Auch mit dem Vorurteil, dass die Standgröße "entscheidet" btw. erkennen läßt wie weh ein Diebstahl dem Aussteller tut - auch davon muß man sich verabschieden. Es gibt einzelne Aussteller die (obwohl imposanter Messestand) die letzte Etat-Mark in den Messeauftritt stecken. Auch hier hat ein krimineller überhaupt keinen Einblick in das Ausmaß dessen, in dem Diebstahl jenem Aussteller auch wirtschaftlich wehtut.
Nach 25 Jahren wurde ich dieses Jahr das erste Mal wieder beim Verlassen der Messe gefilzt, da ich mein Endorsermaterial mit mir herumtrug. Dabei erfuhr ich, dass bei dieser Musikmesse ein kleines "negativ-Highlight" verzeichnet wurde. Ein krimineller hatte tatsächlich einen übergroßen! Plasmabildschirm in den Armen und wollte so durch einen Ausgang. Daraufhin wurden angeblich zumindest an jenem Tag die Kontrollen an allen Ausgängen nochmal verstärkt so dass auch ich kontrolliert wurde, was ich aber sehr gerne über mich ergehen ließ, wenn es zur Verhinderung von Diebstahl beiträgt.
Trotzdem: die Messe ist ein anstrengendes aber wunderschönes Event. Für viele Menschen, Besucher, Aussteller! Ich denke immer die wenigen schwarzen Schafe haben mit ihrer gestörten Gier und ihrem asozialen Verhalten kein Recht anderen Spaß und Lebensfreude an diesem Event zu nehmen! Die meisten Besucher sind super-redlich.
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Vielleicht off-topic? Aber ich fänd´ es auch klasse, wenn wir auch mal abseits der juristischen Thematik diskutieren... Seven kam mir da wie ich sehe gerade zuvor

1.) Das Tama Performer B/B ist ein Set was man vielerorts antesten kann. Auch die Snare.
2.) Über den beeindruckenden Sound dieses Sets (aber auch die "Rolle" der Snare im Vergleich zur tollen Klanggüte von B/B Toms und Bass haben sich diverse Drummer schon geäußert). Über das Umweltthema auch...
Wenn nun also ein Kunde ganz gezielt eine Trommel (und GENAU DIESE TROMMEL) ordert, die je nach Farbe oder Spezifikation wahrscheinlich erst nach Eingang der Bestellung gefertigt wird (ist bei diversen Herstellern in höherwertigeren Klassen garnicht unüblich - nur weil etwas im Katalog abgebildet ist, hat doch nicht jeder Hersteller jede Farbvariante in allen Kesselspezifikationen lagernd), um sie dann zurückzugeben? Welchen Sinn sollte das haben?
Man darf auch nicht vergessen, dass die Performer-Snares in aller Regel für die Performer-Drumsets in der entsprechenden Setfarbe gefertigt werden. Wenn nun also einer eine Snare einzeln will, dann wird die eben NICHT aus der SetKonfiguration genommen sondern sehr wahrscheinlich als Einzel-Auftrag für diesen Kunden bzw. den Shop der sie im kundenauftrag bestellt, einzeln gefertigt.
Es ist völlig klar, das bei Produktmängeln Tama mit Sicherheit (so wie jede andere seriöse Firma) einen Ausgleich, Umtausch whatever mit dem Kunden sucht. Aber ich habe hier im Thread nicht ganz verstanden worum es geht? Ich glaube nicht um Produktmängel sondern "einfach" die Rückgabe bzw. das Nicht-kaufen-wollen nach der Bestellung.
Nochmals: ich würde diese Snare erstmal testen. Alles andere wäre nämlich auch (ob juristisch lupenrein oder nicht) eine Vergeudung von Ressourcen die nicht sein muß. Ich denke wer ausprobieren will, sollte dies im Geschäft tun.
Bei Produkten wo das schwer möglich ist - weil sie so selten sind bzw. ihre Marktpräsenz gegen Null geht, ja, da finde ich macht ein Antesten bei Bestellung Sinn - wenn man sich eigentlich schon recht sicher ist, dass das Gerät paßt - man aber noch die allerletzten Zweifel ausräumen will.
Aber ein Modell, dass vielerorts!!! antestbar, aber unter weitestgehender Handarbeit entsteht ordern - um es dann zurückzugeben? Warum sollte das jemand tun? Vielleicht bin ich altmodisch... aber ich verstehe es nicht, und würde mich meinem Händler gegenüber auch nicht gut damit fühlen! Was ich sagen will: auch wenn es mir juristisch erlaubt wäre/ist alles zu bestellen um es dann zurückzugeben, würde ich es
trotzdem nicht ausnutzen/anwenden wollen. -
Da bin ich erleichtert... ich dachte Du wärst sauer... weil es ja nicht das ist was Du suchst.
Aber ich liebe diesen Song seit 1979 - einer meiner alltime Favorites! Und alleine Gary Moore mal an einer Kesselpauke zu sehen... das war das Off-Topic-Posting hoffentlich wert!
Kollegialer Gruß!
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Im bunten Reigen derer, die die konkrete Ausgangsfrage des Threadstarters mal wieder süffisant ignorieren (gefragt wurde: "Habe mal von einer Rockband gehört, in der der Basspart von einem Pauker übernommen wurde... Hat da jemand einen Namen oder Link? ") darf ich nicht fehlen

Höchste Paukenratio zu Bandmitgliederanzahl in Rock-Context ever

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Scarlet hat ja ein Royalstar-Setbild gefunden! Thanks!
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Ich erinnere mich an Royalstar-Acrylsets. Eine Ebene über Swingstar.
Das alleine bedeutet zwar nix... deutet aber schon an, dass sehr wohl in günstigeren Tama-Serien Acryl "verbraten" wurde.
Tatsächlich hatte ein entfernter Kumpel Ende der Siebziger bzw. 1980 ein Tama Acryl-Set. Da ich ihn nie besuchte (Schande) werde ich nie erfahren von welcher Serie

Zur Wertigkeit: Aufgrund des Acryl-Hypes und der insgesamt recht hohen Acryl-Set-Preise ist ein derartiges Set heute eher mehr Wert als vor 10 Jahren. Selbst wenn Swingstar ´draufsteht. Für ein Wurstbrot wird es nun keiner mehr hergeben.
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Ich würde gerade bei Nerven eher einmal zu oft Ärzte konsultieren - als einmal zu wenig. Die Fingersensibilität ist auch abseits des Drummings von elementarer Bedeutung.
Also zur Not oder bei Unsicherheit noch mal einen weiteren/anderen Arzt aufsuchen. Lieber etwas übervorsichtig, als knallharter Macho der womöglich wichtige Heilungschancen verpennt oder negiert!
Nicht als Trost (schon garnkein Bezug zu Deiner Verletzung).
Ich hatte in jüngeren Jahren mal einen halben Abend an 2 Bassdrumfellen rumgeschnippelt. Erst 4" Loch, dann dieses vergrößert auf 5", dann 6", dann 8". Immer wieder und wieder. Der Daumen und insbesondere der Mittelfinger taten schon nach einer Viertelstunde höllisch weh, weil es eine klitzekleine Minischere war, in die faktisch meine Finger garnicht richtig reinpassten. Sondern nur durch reinquetschen. Die Abdrücke der "Kinderschere" waren millimetertief in den Fingern auch noch Stunden später! Auch alles blau... übel.
Am ganzen Abend war dann der Mittelfinger und der Daumen taub. Pelziges Feel, größtenteils aber total! taub, wie wenn sie unter Eiswasser gehalten worden wären.
Am nächsten Tag sowas wie massiver "Wundschmerz" im Daumen und insbesondere im Mittelfinger. Die Wochen darauf wurde es stetig ein klein wenig besser. Nur der Mittelfinger blieb an einer Stelle recht lange pelzig. Erst nach 5 oder 6 Monaten war es wieder wie früher. Glück gehabt.
Aber auf Glück sollte man es nicht ankommen lassen.
Arzt nochmal aufsuchen (oder einen anderen) und genau fragen was
Sache ist, wie Du den Heilungsprozeß fördern kannst oder was man tun kann um Spätfolgen auszuschließen. -
Vielleicht ein Zufall! Aber dann bleibt zumindest der "Brand" der ersten Leiste bzw. das Flackern und permanente An- und Absinken der Spannung der angeschlossenen Geräte.
Anyway... diese No-Name Billig-Stecker-Leisten kommen mir nicht mehr ins Haus. Vielleicht irre ich total oder glaube an "Voodoo" - aber ich verzichte auf weitere empirische Selbstversuche

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Im Prinzip sind solche Leisten ja nicht besonders kompliziert. Ich versteh ach nicht wie da "zu viel" Strom rauskommen soll, kann ja nicht mehr raus kommen als rein geht. Mir viel halt nur immer auf wie unsauber die Dinger schalten, sprich es ist nicht ein bzw. aus sondern auf dem weg von aus nach ein oder andersrum grizzelt bzw. unterbricht der Strom nicht sauber auf einmal....
Vielleicht ist zu viel Strom auch zu doof in der Beschreibung von mir... ich weiß nicht was die machen... jeder sagt, "da ist doch nix drin´". Ich weiß aber, dass ich vor Jahren schon eine hatte, wo der Strom dauernd schwankte und Abriß im "Muster" des Birnenflackerns. zuviel Strom, zu wenig, Kurzschluß - keine Ahnung. Aber die ruinieren mir meine Geräte

Am Stromnetz im Haus liegt es eher nicht. Das ist nur von Fachhandwerkern gemacht worden (vor wenigen Jahren) und alle Verluste wie mir heute klar wurde, traten nur! mit diesen Leisten auf. Dutzende andere Hifigeräte die ich zum kurzen Check oder längeren Gebrauch in die Steckdose direkt steckte, arbeiteten seit ich hier wohne stets tadellos.
Zitat
Das mit den zwei Decks tut mir Leid, aber war auch etwas unüberlegt das selbe direkt noch mal zu machenKlar war das mit den 2 Tapes dumm von mir 8o. Andererseits interpretierte ich das erste kaputte Deck zunächst als Motorschaden... und nicht als Stromproblem... weil das Band stoppte und der Motor so klackerte. Aber das Gerät ja noch Strom zog - also alles leuchtete. An die verfluchte Leiste hatte ich da zunächst nicht gedacht.
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Vorab: ich behaupte keinesfalls, dass untenstehendes mit allen No-Name Steckdosenleisten passieren kann.
Ich mahne aber zur Vorsicht! Insbesondere wer Hifi- oder Recordinggeräte sein Eigen nennt.
Vor etwa 10 Jahren erwarb ich diverse No-Name Steckdosenleisten mit
beleuchtetem Schalter. Ich meine die kosteten damals um die 9.90 DM oder 15 DM. Man drückt diesen Schalter herunter und dann stehen die Steckdosen unter Strom und eine Betriebsleuchte unter dem Schalter leuchtet rot.Ich trennte diese Mehrfachstecker nach Nutzung meiner Geräte immer vom Netz... da ich diesen Teilen schon immer etwas mißtraute. Aber auch stets ganz sicher gegen wollte, dass im Off-Zustand wirklich garkein Strom mehr gezogen wird.
Diese Mehrfachsteckdosenleisten trugen Tüv, GS und CE Logos und Nummern (eingraviert bzw. eingestanzt). Insofern hoffte ich auf einen regulären Betrieb ohne nennenswerte Folgeschäden.
Folgendes passierte bislang...
Eine dieser Leisten "streute" Funken hinter dem beleuchteten Schalter. Etwa 2-3 Jahre nach seltener Nutzung. Es roch verbrannt daraufhin habe ich das Ding weggeworfen, da mir ein Brandrisiko und dieser Funkenflug Innen, der auch mit einem permanenten Flackern des Schalters und Spannungsabfall (kann für angeschlossene Geräte ja auch nicht gut sein)einher ging, sehr unheimlich war.
Vor ca. 2 Jahren schmierte dann meine Tascam-Workstation nach dem Einschalten ab. Sie führte noch Strom und zeigte ein eingefrorenes Monitor-Startbild aber sonst ging nichts mehr. Sie bootete nicht mehr. Nach dem mir die Service-Stelle eine mehrere hundert Euro teure Rechnung ausgestellt hatte (also die Tascam repariert hatte) mit dem Hinweis Elkos wären durchgebrannt, montierte ich auch hier diese Mehrfachleiste ab. Da die Tascam ja direkt nach dem Einschalten kaputt ging... schien mir nicht auszuschließen, dass die Leiste nicht ganz unbeteiligt war. Diesen damals "aus dem Bauch heraus" vermuteten Zusammenhang hatte ich aber bis heute vergessen (dummerweise).
Heute kramte ich eine x-beliebige Leiste (möglicherweise die der Tascam-Story - ich habe insgesamt noch 3 davon) hervor und schloß mein Dual Tapedeck CC8040 an, dass vor wenigen Monaten noch tadellos funktionierte. Sofort nach dem Einschalten hörte man nun ein
permanentes, lautes mechanisches Motorenklackern. Als würde dauernd der Koüpfschlitten zurückfahren... oder als würde versucht! ihn zurückzufahren bzw. die sogenannte Bandendabschaltung ausgelöst.
Die Bandsteuerung versagt komplett bzw. reagiert nicht mehr auf Drücken irgendwelcher Tasten. Das Band läuft nicht. Kassettenauswurf (obwohl manuell) funktioniert nicht mehr, da der Tonkopfschlitten nicht mehr zurück fährt.Das Gerät zieht Strom aber dauernd wird eine mechanische Funktion ausgelöst - es klackert und klackert und man sieht auch einen kleinen Hebel vor- und zurückfahren. Ich bin sicher die Steuerelektronik für Play und Record ist beim Einschalten zerstört worden.
Beim Entfernen des Deckels gelang es mir mittels manuellem Drehen am Schwungrad den Kopfschlitten zum herunterfahren zu bewegen. Somit konnte ich die Kassette wenigstens rausholen. Aber egal was ich tue. Play und record funktionieren nicht mehr. Auch an anderen Stromnetzen...
Immer noch nix böses geahnt. 2. Tapedeck (Telefunken HC 880) angeschlossen. Ähnlich wie das Dual erst wenige Betriebsstunden auf dem Buckel. Zwar schon Mitte der Neunziger gekauft - aber kaum genutzt. Vor Wochen ging auch dieses tadellos.
Ich schließe es an drücke auf Power... sofort wieder das identische Geräusch. Motor gibt Staccato-Geräusche von sich. Nichts geht mehr. Kassette kann nicht rausgeholt werden. Dieses Telefunken ist weitestgehend baugleich mit dem Dual. Einziger Unterschied die Pegelanzeige hat eine andere Elektronik und das Telefunken hat manuellen Biasregler. Alles sonstige Chips, Laufwerk, Laufwerksteuerung identisch.
Auch hier die Kassette erst nach öffnen des Gerätes herauszuholen nach manuellem Drehen des Schwungrades. Jedes Wiederanschließen an andere Stromkreise belebt die Laufwerkssteuerung nicht mehr. Scheiße! " 2 Tapedecks in 5 Minuten vernichtet.
Tja und nun fiel mehr ein... halt da war doch was nach dem Einschalten der Tascam! über diese Leisten.
Ich werde jetzt alle wegschmeißen. Mir reichts.
Was ich prinzipiell nicht verstehe (OOSchneider ist da cleverer)... ich dachte immer, wenn ein Stromimpuls zu groß oder gefährlich wird, fliegen die internen Sicherungen der Elektronikgeräte heraus um späterere baugrupenn vor größerem Schaden zu schützen. Sowohl das Dual als auch das Telefunken Deck (da fast baugleich) haben mehrere leicht zugängliche handelsübliche Sicherungen innen. Die sind alle Intakt!
Verfluchter Mist!
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@ Threadstarter Wenn es Dir so gut gefällt... was sollen wir dann noch dazu sagen ;).
Folgendes Statement steht in keinerlei! Zusammenhang mit Drumsonly. Es bezieht sich ausschließlich auf den ein oder anderen konkreten Fall von Shops und einzelner Produkte/Produktgruppen... deren Namen mir gerade entfallen sind...
Es gibt durchaus einzelne Shops die teilweise "Hausmarken" oder "there only"-Produkte anbieten. Manche davon (keine feste Regel) werden sehr, sehr günstig eingekauft. Dann wird ein Endpreis bzw. Preis für Endkunden definiert der dem Shop eine sehr hohe Marge sichert... die der normale Endkunde aber nie erfährt respektive für möglich hält. Insbesondere dann, wenn der Anbieter ein Direktimporteur ist oder gar Exklusivanbieter.
Nach außen wird aber suggeriert, "wir machen den günstigsten Preis für unsere Endkunden". Auch mitunter zu hören: "Wir geben diese guten Einkaufs-Konditionen direkt an unsere Endkunden weiter".
Oder: "den niedrigen Preis können wir nur bieten, weil wir direkt importieren". Tja, da muß man dann im Einmzelfall grübeln - besser prüfen, welche These die realistischere ist. Das ist aber für normale Endkunden nicht einfach zu prüfen. Meine Erfahrung und die vieler Branchenkollegen zeigt: manchmal stimmt es und dann sollte sich der Endkunde wirklich an der tollen Qualität zu niedrigem Preis freuen!... manchmal ist es aber auch nur Verschleierungstaktik und der Preis ist keinesfalls soo günstig wie vermutet... mitunter sogar überhöht im Vergleich zu anderen Schnäppchen auf dem Markt. Das kann von Produkt zu Produkt bzw. von Shop zu Shop völlig unterschiedlich sein.
Ich persönlich kaufe fast nur jene Produkte, bei denen ich cross-checken kann, was sie woanders kosten (bzw. die auch woanders erhältlich sind - und sei es bei Anbietern im Ausland) bzw. bei denen ich die Produkt-Qualität genau! prüfen kann (und nicht auf Äußerungen eines! Händlers angewiesen bin). Im Idealfall sogar zusätzlich! noch in Erfahrung bringen kann, zu welchem Preis der Händler sein Produkt bezieht... einfach um sicherzugehen dass ich für meinen Preis einen branchenüblichen Gegenwert oder sogar besser erhalte! (solche Zahlen sind natürlich schwer aufzutreiben - da mitunter sensible Firmendaten).
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Tolle Arbeit.
Außerdem ein wertvoller "Recycling-Beitrag" der garantiert noch interessante Klangfarben für exotische Effekte zuläßt. Fraglich ob diverse Chimes, Bells, etc. sooo viel besser klingen...
Mehr davon!
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Zitat
Zum ersten Mal bin ich total unschlüssig, welches Schlagzeug ich auf der Bühne aufstellen soll.
ZitatDie Fragestellung erinnert mich an einen Motorrad-Comic, wo sich der Fahrwillige zwischen seinen ganzen Mühlen (und den dazu passenden Outfits) nicht entscheiden kann, bis der schöne Sonnentag zuende ist...
Besser so fragen... als uns zu fragen welchen Rock er beim Gig anziehen soll...

Glücklich kann sich schätzen wer zwischen so vielen Setalternativen wählen kann. Aufgrund des Leslie würde ich stilecht (wenn schon kein Ludwig zur Hand) auf Dein ältestes Drumset setzen.
P.S: Viel Spaß beim Leslie schleppen!
"Leslie - sponsered by dt. Fachärzteverband"Ich möchte nicht wissen wie viele Musiker ihren ersten Bandscheibenvorfall diesen klobigen Kisten zu verdanken haben. Und Leslie somit der Ärzteschaft dauerhaft Kundschaft sichern konnte. Unvergessen meine vielen Kämpfe mit diesen sperrigen Dingern, als ich mit meinem Keyboardspezi zusammen in Jugendjahren dieses Ding die enge Kellertreppe hoch und runter wuchtete. Schrecklich! Aber der Sound ist cool... bei den echten Röhrenleslies.