Zitat
rims verkürzen das "sustain", da sie unerwünschte obertöne reduzieren. der klang wird lediglich kontrollierbarer als bei anderen aufhängungen.
versprich dir von rims also besser keine verlängerung des sustains.
Ich denke seit Jahren, dass es sich hier um kleine "Inkompatibilitäten", bzw. scheinbare Inkompatibilitäten im Sprachgebrauch verschiedener Musiker handelt.
Um es möglichst einfach auszudrücken: Gerade wenn es um einen lang klingenden "Wohlklang" geht, man also das Tom in der favorisierten Stimmlage lange und möglichst "rein" ausklingen lassen möchte und verhindern will! das es schnell abgewürgt klingt: dann ist RIMS (oder die ein oder andere Alternative) eine gute Mlöglichkeit das erreichen. Sehr hohe Stimmkenntnis/Erfahrung immer vorausgesetzt!
Die Verwirrung entsteht dadurch, dass mancher im normalen Sprachgebrauch Sustain mit langem Nachklang oder gar "weniger "Energieverlust" gleichsetzt. Andere hingegen Sustain vorrangig im Zusammenhang mit dem Obertonverhalten erwähnen.
Mein Erklärungansatz dieser nicht sofort leicht in Übereinklang zu bringenden Sichtweisen ist seit Jahren dieser hier:
Gerade wenn es um einen sauber ausklingenden langen "Grund"-Ton geht, ist RIMS (aber auch Starmount) durchaus erstrebenswert. Ohne Rims kommt es je nach favorisierter Tonlage mitunter zu einer kürzeren Klangentfaltung des Tons (je nach Kesselmaterial, Aufhängung und diversen anderen Faktoren). Der favorisierte Ton entfaltet sich kaum und wird eindeutig früher abgewürgt. Ohne Rims durchaus auch mal mit störenden Obertönen überlagert - was ja auch zum früheren "Verschwinden" des favorisierten Tones führen kann. Aber nochmals: man hört es, dass er ohne RIms (und Alternativprodukte) oder eben mit ganz starrer Verbindung zum Kessel (bestes Beispiel: frühere Pearl-Sets: Tombracket mittig, dicker Schaft bis zum Anschlag "rein"... hust) früher beendet ist.
Insofern bleibe ich aus eigener Hörerfahrung und Tage- und nächtelangen Experimenten
dabei: Rims und die ein oder andere Variante können durchaus für einen freieren, ungehemmteren, längeren Klang eines vom "Stimmer" favorisierten Tones sorgen.
Tatsächlich haben viele Drummer alternatvie Aufhängungsysteme deren Klang-Optionen sie nicht ausschöpfen. Das ist auch nicht kritisierenswert. Ich erwähne es nur deswegen, da immer mal wieder Drummer für viel Geld mit alternativen Aufhjängungssystemen ihr Drumkit "tunen" - sie aber mangels Zeit oder Interesse gute Schlagzeugstimmer zu werden, alleine durch RIms auch keinen besseren Sound bekommen. Auch das ist nicht kritisierenswert. Nur ist man jung und hat wenig Geld, dann könnte man vor dem Zücken der Brieftasche über so eine Ausgabe durchaus nochmal ´drüber schlafen.
Die Materie ist recht kompliziert und hängt von einer Vielzahl von Parametern ab. Viele firmenasoziierte Personen kennen entsprechend ihrer eigenen Gehörleistung oder Materialerfahrung auch nicht alle Zusammenhänge. Auch das ist nicht schlimm... erklärt aber durchause manche Hardware-Kapriolen. Wir lernen eben alle (noch) dazu... mitunter lebenslang.
Genug theoretisiert. Ich rate dringenst im Zweifelsfalle nur dem eigenen Gehör zu vertrauen! Weder Produktgazetten, noch Seppel und wenn es sein muß auch nicht mir! 
Zweitens macht für uns alle immer wieder Sinn, an der Schulung des eigenen Gehörs zu arbeiten, sich mit anderen erfahrenen Musikern/Drummern zu treffen, gemeinsame Hörerfahrungen anzustellen, festzustellen wieviele divergierende sprachliche Begrifflichkeiten es für identische Höreindrücke zu geben scheint.... und leider auch umgekehrt!
edits... inhaltlich nix... bis auf Buchstabendreher