Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Beispiel JOURNEY - Trommler Steve Smith wurde bei Raised on Radio teils von Larrie Londin, der auch viel auf Steve Perry`s Street Talk Album einspielte, ersetzt - beides tierische Drummer....das finde ich schon bedenklich...


    Das Besipiel greift insofern joruney-historisch nicht so ganz, da ja zu dieser Bandphase massive Auflösungserscheinungen der Band auftraten und Perry als Person und Navigator immer mehr die Band dominierte. Diese Platte klingt viel mehr nach Steve-Perry-Solo-CD-Weichspülerpop als nach Journey. Wenn man sich die vorherigen Alben mit Smith anhört, dann sind spätestens auf den 2. Blick (trotz zunächst ja auch recht eingängiger hit-tauglicher Songs) teilweise rattenscharfe Drumarrangements und alles andere als straightes Drumming am Start. Das kann man ja auch noch heutzutage bei manchen Coverbands bestaunen, wie schwer das Smith-Drumming vieler Journey Songs umzusetzen ist. Raised on Raido hingegen klingt so viel glattgebügelter, am Reisbrett entfworfen. Bietet sehr viel abgespeckteres, straigtheres Drumming. Vielleicht war es abgesehen von den bandvibes somit auch eine stilistische Entscheidung gegen Smith? Vielleicht verinterpretiere ich mich da auch... ich habe mich nie mit der Bio von Journey befaßt. Aber im Zusammenhang mit Perry´s Solo-CD´s ist eindeutig feststellbar, dass Raised on Radio 100% nach ihm klingt und 0 % nach anderen Journey-Musikern.


    Ich erinnere die Zeitphase noch sehr genau. Auf die zeitlose fantastische Frontiers Platte von Journey mit "Seperate Ways", "The Edge" und anderen fulminanten Rockkrachern und atemberaubenden Drumming folgte eben diese Scheibe Raised on Radio. Eine völlig glattgebügelte Produktion mit einem sterilen Sound der eher zu Spandau Ballet oder sonstwohin gepaßt hätte. Viele Kumpels fanden damals ihren glattpolierten Sound toll und wegweisend - letzteres war er in Bezug auf diese Zeitphase womöglich. Mir fiel eher dieser synthethische Drumsound auf, und diese extrem sparsamen Drumarrangements. Ich hatte die Scheibe damals als Journey-Fan natürlich auch (und habe) aber war sehr enttäuscht. Klar waren da Weltklassedrummer beteiligt - aber für mich klang diese Scheibe wie eine Auftragsarbeit wo Produzenten oder Sänger diktieren "was der Song braucht".... und eben damit nicht bemerken, was der Song mit Smith weit darüberhinaus alles bekommen hätte...


    Natürlich ist diese Scheibe tausendmal besser als 90 % aller CD-Outputs vieler anderer Bands. Aber für mich der musikalische Tiefpunkt von Journey. Insofern besser, wenn die Scheibe nicht mit Smith assoziert wird.

    Endlich ist das Forum wieder da. Wunderbar!


    Wie so oft ist im Zusammenhang mit AOL oder meiner Konfiguration aber wieder etwas seltsam. Schaue ich über die AOL-Software hier vorbei ist die Schrift doppelt so groß wie normal. Das bewirkt ziemliches Chaos und tausendfaches Scrolling.... dazu dann noch schwer zu lesende Umbrüche etc. Ich finde keinen Hinweis, wie ich bei der AOL-Software manuell die Schriftgröße von Websites definieren kann. Für e-mails geht das. Für Internetsites habe ich es noch nicht entdeckt.


    Schaue ich über den Internet-Explorer vorbei - wird die Schrift der neuen Drummerforrum-Seite richtig! dargestellt. Somit werde ich das die nächsten Tage nutzen.


    Sollte jemand einen Tip haben wie ich meine AOL-Oberfläche dazu bringe die neue Seite korrekt und lesbar darzustellen: her damit! Übrigens wird die alte Seite bzw. die Kleinanzeigen dort von AOL noch richtig angezeigt. Seltsam...


    Anway, Hauptsache es geht prinzipiell! Thanks dafür!

    Ich habe eine ganz "dunkle" Vermutung... gerade da Du noch jung bist.
    Vielleicht ist das Tamburo einfach besser gestimmt.


    Folgender Vorschlag: lade einen erfahrenen (unabhängigen Drummer ohne Verkaufs- oder Kaufinteressen) zu Dir nach Hause ein, um Dein feines DW-Kit zu stimmen. Ich verwette meinen ... das Du dann überrascht sein wirst, wie gut (oder sollte ich sagen sensationell?) die DW-Kiste klingt.


    Liebe Kollegen - gibt es hier jemanden mit viel! Drumtuning-Erfahrung in seiner Region, der ihm helfen kann.


    Ich wette nämlich, das Tamburo ist besser gestimmt (da erfahrener Drummer, der es vielleicht sogar loswerden will...).


    Das Statement "der Sound gefällt mir besser" - würde ich gelten lassen... aber erst nachdem Dein DW-Set gut gestimmt ist - und Du nochmal nüchtern vergleichst. Auch bedenken, ob DW und Tamburo Kit in Sachen Fellbestückung (alter, Typ) etc. überhaupt vergleichbar ist. Wie gesagt, ich glaube Du machst einen großen Fehler. Hole Dir vor dieser Transaktion unbedingt nochmal einen unabhängigen Berater nach Hause!!!


    Verkauf oder Tausch ändert ja nichts an der Tatsache, dass hier einige durchaus Deine Entscheidung tolerieren würden/werden... ja, wenn es nicht wie ein seltsamer Vorgang anmuten würde. Nochmals: wenn Du erst 16 Jahre als bist, dann sei versichert, dass viele Kollegen und auch ich "von dort" ;) noch Jahre gebraucht haben in Sachen Gehörschulung, bis sie ein Set sehr gut stimmen konnten - bzw. das Maximum rauskitzeln!


    Ich würde Dich gerne vor einem Fehler bewahren. Will aber nicht der Oberlehrer sein. Sowas hasse ich und kann deswegen nur über meine EIGENE Unerfahrenheit in diesem Alter sprechen und jene, von der mir viele Kollegen aus ihrer persönlichen Drum-Biographie/Sozialisation berichten.


    Viel Erfolg!


    Edits: wichtiges durch Fettdruck hervorgehoben.

    Sollte der Thread ernst gemeint sein... ich wüßte nicht, warum Du ein DW Collectors-Set gegen ein Tamburo Opera eintauschen solltest.


    Ob Du die Snare wegläßt oder nicht, sei der vorsichtige Hinweis erlaubt, dass Dein DW auf dem Gebrauchtmarkt wesentlich wertstabiler ist als ein Tamburo. Auch der Neupreis dürfte sich schon nicht unwesentlich unterschieden haben... aber selbst wenn nicht.


    Wenn Du unbedingt auf den Sound des Opera abfährst, würde ich mit Geduld auf dem Gebrauchtmarkt lauern... bis dann eines auftaucht. Aber ein Collectors dagegen! eintauschen? Nein, nein, nein. Da wäre das Gegenüber der "Transaktion" sehr happy: "Make my day".


    Edit: Ich will hier keinem was böses... vermute aber das eventuell Dein noch junges Alter, bzw. Deine Unerfahrenheit im Sinne von Preisverfall oder Preisstabilität, Firmen- und Material-Knowhow ausgenutzt werden könnte!

    Jetzt komme ich aber doch ins Grübeln???


    Ein paar Drumsticks ist doch völlig legitim. Auch erstaunlich, dass Du den Wert der Sticks gleich taxierst. Bist Du vielleicht doch nicht so frei von materiellen Begehrlichkeiten?


    Nochmals:
    1.) Ganz wichtig: sich selbst eingestehen was man will.
    Kuß, Geld, teure Stöcke.... etc. ???


    Zweitens für was?
    Für das Zuführen neuer Schüler, für eine finanzielle Beteiligung an der Miete etc. ???


    All das mal in einer stillen Minute ganz genau und ehrlich zu sich selbst definieren. Vielleicht sogar mit Papier und Bleistift. Das würde ich auch nicht öffentlich posten! Sondern wirklich mal über Nacht liegen lassen und am nächsten Tag durchlesen.


    Ich glaube ich verlasse den Thread :D.

    Zitat

    Sooo genau weiß ich es auch nicht. In den alten Räumlichkeiten war ich nicht lange, da wurde auch schon gewechselt.
    Soviel ich verstanden habe, hatte der Vermieter die Räume auch an Bands vermietet und die Bands haben ihn da irgendwie rausgeekelt/vertrieben oder wie auch immer.


    Eine weit! überdurchschnittliche soziale Kompetenz bzw. Sympathieträgerfunktion ist aber als Instrumentallehrer lebenswichtig. Natürlich gibt es auch interstellar-tolle Musiklehrer die auch als soziale Null noch Schüler ziehen. Aber das sind seltene Ausnahmen! Insofern verstehe ich Jürgens Insistieren durchaus. Man könnte nämlich auf die Idee kommen, dass hier (siehe Quote oben) womöglich eine (von ihm verharmloste oder von Dir unterschätzte) Ursache des lauen Geschäfts bzw. des mangelnden Erfolges der Drumschule liegt.


    Vielleicht auch zuviel Spekulation. Aber nochmals: das Berufsprofil herauszuarbeiten und zu Schärfen inklusive des Erschließens und nutzen der Marketing- und "Selbstvermarktungsstrategien" ist vornehmliche Aufgabe des Lehrers - nicht des Schülers.

    Zitat

    Da ich zum Glück nicht so sehr auf das Geld achten muss, will ich meinem Lehrer gerne unter die Arme greifen und z.B. die Hälfte der Miete übernehmen (wenn ich dafür am Gewinn beteiligt werde, den er durch seinen Unterricht, Vermietung des Proberaums und durch das Tonstudio einnimmt).


    Ein ganz edles Ansinnen von Dir... es spricht sehr für Dein solidarisches Handeln und Denken (selten heutzutage) Deinem Lehrer helfen zu wollen. Trotzdem 2-3 vorsichtige vielleicht (zu) konservative Hinweise...


    1.) Warum willst Du eine Gewinnbeteiligung... wenn er so ranzuklotzen scheint bzw. vielleicht sogar monetäre Engpässe bestehen, um die Drumschule aufrechtzuerhalten - dass Du helfen willst... für mich klingt das eher nach einem Widerspruch. Macht er denn da einen nennenswerten Gewinn, dass dann Dein Geld wieder reinkommt? Irgendwie macht das für mich keinen Sinn. Wenn es einen nennenswerten Gewinn bringt, dann könnte er die Kosten auch selbst aufbringen.


    2.) Ich persönlich finde ein faires Miteinander und eine (fast) freundschaftliche Interaktion zwischen Lehrer und Schüler klasse. Aber ich halte genauso gewisse Grenzen für wichtig. Gerade wenn ein nennenswerter Altersunterschied besteht, dann sehe ich mich eher mal als väterlicher Ratgeber. Aber nicht als Freund. Ich würde auch nicht wollen, dass Schüler ein finanzielles Risiko oder eine Beteiligung eingehen. Das wäre damit plötzlich eine ganz andere Schüler/Lehrer Ebene bzw. würde ganz eigenartige Verbindlichkeiten schaffen, die ich persönlich nicht für Erstrebenswert halte. Weder für Lehrer noch Schüler!


    Aus derartigen Verbindlichkeiten können schneller bzw. mehr Schattenwürfe bzw. Bad Vibrations entstehen als durch das klingeln der Centstücke Wohlklang.


    Außerdem denke ich es liegt nicht an Dir, Deinem Lehrer eine materielle Perspektive zu entwickeln bzw. sichern zu helfen, sondern an ihm. Nochmals: Dein Vorschlag ist super-lieb gemeint aber wirkt auf mich wie ein Bauchgefühl bzw. ein vielleicht zu kurz überlegter Schnellschuß. Hoffentlich ist nicht Amors Pfeil im Spiel. Das war ehrlich gesagt mein erster Gedanke (hoffentlich falscher Gedanke) als ich von Deinen Plänen las.


    Edit: Die Kollegen waren mit dem Wesentlichen schneller... wie ich gerade sehe. Ich lasse den Text nun aber trotzdem...


    ... bis auf die Rechtschreibung!

    Zitat

    Hat sich jemand eigentlich auch schon mal in die Lage eines Durchschnittsjugendlichen versetzt? Insgesamt ist einfach vieles zu teuer, speziell wenn man Musik machen will/Schlagzeug spielt.
    In meiner Klasse bin ich der EINZIGE , der Alben kauft. Alle anderen ziehen sich Musik aus dem I-net. Verständlich. Wenn ich mal wieder eine Band höre die hammergeil ist, aber nur ein einziges Album schon wieder 15-20 € kostet, ist das Geld schnell wieder weg. Warum lässt man dann nicht mal ein paar drumsticks mitgehen (als Musiker)? Da sinkt die Hemmschwelle doch sehr schnell...


    Danke für diesen Beitrag! Jetzt verstehe auch ich die komplizierten Zusammenhänge endlich.


    Für junge Leute (Durchschnittsjugendliche) ist vieles zu teuer.


    Da sie wenig Geld haben müssen sie über ihre Computer Stücke downloaden. Für Alben die 15-20 Euro kosten ist kein Geld da.


    Deswegen sinkt die Hemmschwelle... und der ein oder andere läßt womöglich mal ein paar Drumsticks mitgehen um mit den geklauten dann am heimischen, (eigenen) Drumset zu trommeln. Aha!


    Derjenige der brav die Alben kauft, hat nicht das neueste Handy.


    Sorry - gerade als jemand der seit vielen Jahren und super-gerne mit vielen, vielen Jugendlichen arbeitet komme ich aus dem Staunen nicht heraus - oder ich habe die Ironie des Beitrags nicht verstanden.


    Wir reden also nicht von Menschen ohne Hab und Gut die in der Sahelzone mangels Wasser, Nahrungsmitteln und fehlender medizinischer Versorgung sterben ... sondern von Personen die Computer, Handy, Drumset etc. haben und Mitleid wollen, weil sie nicht das neueste Handy haben?


    Das ist so bizarr! - da streuben sich mir alle Nackenhaare.


    Für jeden mir bekannten Musiker waren früher 20 DM für eine Schallplatte auch schweinisch viel Kohle. Da hat man dann eben darauf gespart, weil man die Musik liebte. Ich kann mich nicht entsinnen damals Drumsticks geklaut oder sonstiges geklaut zu haben. Mein Taschengeld war wie das vieler Kollegen damals sehr niedrig. Und aus der Sicht von Jugendlichen UND Erwachsenen war vieles damals teuer! Früher war nicht alles besser! Und heute nicht alles schlechter.


    Das Bild des Durchnittsjugendlichen von Heute, dass hier versucht wird zu zeichnen und die Motivlage für Diebstahl, ist geradezu amüsant. Zumindest das.

    Zitat

    Uns ist etwas ähnliches passiert, allerdings mit einem Gesangsmikro. Wir machten das ganze per freundlicher Durchsage über die PA puplik, merkten an, daß die Person bei dem Diebstahl beobachtet wurde (was nicht so war) und gaben dem Täter die Gelegenheit, das Mike unauffällig beim FOH abzulegen und im Gegenzug ungestraft zu bleiben, ansonsten würde sie beim Verlassen des Saales von der Security in Empfang genomen. Und - man glaubt es kaum - das Mike lag NACH dem Gig tatsächlich dort.


    Gute und konstruktive Idee!

    Auf der Musik-Messe wurde schon immer geklaut. Vor 30 Jahren, vor 10 Jahren und auch diesmal. Das ist branchenintern und auch darüberhinaus den meisten seit vielen Jahren bekannt.


    Wichtig dabei: dies bedeutet nicht! das Aussteller sich damit arrangieren und das gar billigend hinnehmen würden. Es tut immer noch weh.


    Es gibt leider bei manchen der ganz wenigen schwarzen Schafe der Besucher eine Tendenz ihren Diebstahl Robin Hood-Like mit absurdesten THC-Phantasien zu rechtfertigen ("ihr verdient ja genug", oder "die Sticks nehmt ihr sowieso nicht wieder mit wenn die Messe um ist" etc.). Das erinnert mich in Sachen Absurdität der "Rechtfertigung" verdächtig an einen Einbrecher der vor Jahren bei unserem Nachbarn in dessen Wohnzimmer mit der Taschenlampe herumsuchte und bevor ihm mein Nachbar der ihn dabei überraschte und die Fresse polierte, stammelte "was willst Du denn ich habe doch garnichts gestohlen, nur mal geschaut, ich wollte nur mal gucken").


    Völlig vergessen wird, dass selbst jene Aussteller, die eine weite Anreise haben und tatsächlich nicht alles wieder zurück nachhause mitnehmen Absprachen bezüglich des Materials mit ihren Inlandsvertrieben haben. Und dieses jenem übergeben. Also dieses Material sehr dezidiert gelistet ist und eben eine genaue (weitere) Bestimmung hat! Was nichts anderes bedeutet als: geklaut ist geklaut und der Sherwood Forest liegt WOANDERS!


    Auch mit dem Vorurteil, dass die Standgröße "entscheidet" btw. erkennen läßt wie weh ein Diebstahl dem Aussteller tut - auch davon muß man sich verabschieden. Es gibt einzelne Aussteller die (obwohl imposanter Messestand) die letzte Etat-Mark in den Messeauftritt stecken. Auch hier hat ein krimineller überhaupt keinen Einblick in das Ausmaß dessen, in dem Diebstahl jenem Aussteller auch wirtschaftlich wehtut.


    Nach 25 Jahren wurde ich dieses Jahr das erste Mal wieder beim Verlassen der Messe gefilzt, da ich mein Endorsermaterial mit mir herumtrug. Dabei erfuhr ich, dass bei dieser Musikmesse ein kleines "negativ-Highlight" verzeichnet wurde. Ein krimineller hatte tatsächlich einen übergroßen! Plasmabildschirm in den Armen und wollte so durch einen Ausgang. Daraufhin wurden angeblich zumindest an jenem Tag die Kontrollen an allen Ausgängen nochmal verstärkt so dass auch ich kontrolliert wurde, was ich aber sehr gerne über mich ergehen ließ, wenn es zur Verhinderung von Diebstahl beiträgt.


    Trotzdem: die Messe ist ein anstrengendes aber wunderschönes Event. Für viele Menschen, Besucher, Aussteller! Ich denke immer die wenigen schwarzen Schafe haben mit ihrer gestörten Gier und ihrem asozialen Verhalten kein Recht anderen Spaß und Lebensfreude an diesem Event zu nehmen! Die meisten Besucher sind super-redlich.

    Vielleicht off-topic? Aber ich fänd´ es auch klasse, wenn wir auch mal abseits der juristischen Thematik diskutieren... Seven kam mir da wie ich sehe gerade zuvor :)


    1.) Das Tama Performer B/B ist ein Set was man vielerorts antesten kann. Auch die Snare.


    2.) Über den beeindruckenden Sound dieses Sets (aber auch die "Rolle" der Snare im Vergleich zur tollen Klanggüte von B/B Toms und Bass haben sich diverse Drummer schon geäußert). Über das Umweltthema auch...


    Wenn nun also ein Kunde ganz gezielt eine Trommel (und GENAU DIESE TROMMEL) ordert, die je nach Farbe oder Spezifikation wahrscheinlich erst nach Eingang der Bestellung gefertigt wird (ist bei diversen Herstellern in höherwertigeren Klassen garnicht unüblich - nur weil etwas im Katalog abgebildet ist, hat doch nicht jeder Hersteller jede Farbvariante in allen Kesselspezifikationen lagernd), um sie dann zurückzugeben? Welchen Sinn sollte das haben?


    Man darf auch nicht vergessen, dass die Performer-Snares in aller Regel für die Performer-Drumsets in der entsprechenden Setfarbe gefertigt werden. Wenn nun also einer eine Snare einzeln will, dann wird die eben NICHT aus der SetKonfiguration genommen sondern sehr wahrscheinlich als Einzel-Auftrag für diesen Kunden bzw. den Shop der sie im kundenauftrag bestellt, einzeln gefertigt.


    Es ist völlig klar, das bei Produktmängeln Tama mit Sicherheit (so wie jede andere seriöse Firma) einen Ausgleich, Umtausch whatever mit dem Kunden sucht. Aber ich habe hier im Thread nicht ganz verstanden worum es geht? Ich glaube nicht um Produktmängel sondern "einfach" die Rückgabe bzw. das Nicht-kaufen-wollen nach der Bestellung.


    Nochmals: ich würde diese Snare erstmal testen. Alles andere wäre nämlich auch (ob juristisch lupenrein oder nicht) eine Vergeudung von Ressourcen die nicht sein muß. Ich denke wer ausprobieren will, sollte dies im Geschäft tun.


    Bei Produkten wo das schwer möglich ist - weil sie so selten sind bzw. ihre Marktpräsenz gegen Null geht, ja, da finde ich macht ein Antesten bei Bestellung Sinn - wenn man sich eigentlich schon recht sicher ist, dass das Gerät paßt - man aber noch die allerletzten Zweifel ausräumen will.


    Aber ein Modell, dass vielerorts!!! antestbar, aber unter weitestgehender Handarbeit entsteht ordern - um es dann zurückzugeben? Warum sollte das jemand tun? Vielleicht bin ich altmodisch... aber ich verstehe es nicht, und würde mich meinem Händler gegenüber auch nicht gut damit fühlen! Was ich sagen will: auch wenn es mir juristisch erlaubt wäre/ist alles zu bestellen um es dann zurückzugeben, würde ich es
    trotzdem nicht ausnutzen/anwenden wollen.

    Da bin ich erleichtert... ich dachte Du wärst sauer... weil es ja nicht das ist was Du suchst.


    Aber ich liebe diesen Song seit 1979 - einer meiner alltime Favorites! Und alleine Gary Moore mal an einer Kesselpauke zu sehen... das war das Off-Topic-Posting hoffentlich wert!


    Kollegialer Gruß!

    Im bunten Reigen derer, die die konkrete Ausgangsfrage des Threadstarters mal wieder süffisant ignorieren (gefragt wurde: "Habe mal von einer Rockband gehört, in der der Basspart von einem Pauker übernommen wurde... Hat da jemand einen Namen oder Link? ") darf ich nicht fehlen :D


    Höchste Paukenratio zu Bandmitgliederanzahl in Rock-Context ever :D


    http://www.youtube.com/watch?v=oDxjcZ71ZyI

    Ich erinnere mich an Royalstar-Acrylsets. Eine Ebene über Swingstar.


    Das alleine bedeutet zwar nix... deutet aber schon an, dass sehr wohl in günstigeren Tama-Serien Acryl "verbraten" wurde.


    Tatsächlich hatte ein entfernter Kumpel Ende der Siebziger bzw. 1980 ein Tama Acryl-Set. Da ich ihn nie besuchte (Schande) werde ich nie erfahren von welcher Serie :)


    Zur Wertigkeit: Aufgrund des Acryl-Hypes und der insgesamt recht hohen Acryl-Set-Preise ist ein derartiges Set heute eher mehr Wert als vor 10 Jahren. Selbst wenn Swingstar ´draufsteht. Für ein Wurstbrot wird es nun keiner mehr hergeben.

    Ich würde gerade bei Nerven eher einmal zu oft Ärzte konsultieren - als einmal zu wenig. Die Fingersensibilität ist auch abseits des Drummings von elementarer Bedeutung.


    Also zur Not oder bei Unsicherheit noch mal einen weiteren/anderen Arzt aufsuchen. Lieber etwas übervorsichtig, als knallharter Macho der womöglich wichtige Heilungschancen verpennt oder negiert!


    Nicht als Trost (schon garnkein Bezug zu Deiner Verletzung).


    Ich hatte in jüngeren Jahren mal einen halben Abend an 2 Bassdrumfellen rumgeschnippelt. Erst 4" Loch, dann dieses vergrößert auf 5", dann 6", dann 8". Immer wieder und wieder. Der Daumen und insbesondere der Mittelfinger taten schon nach einer Viertelstunde höllisch weh, weil es eine klitzekleine Minischere war, in die faktisch meine Finger garnicht richtig reinpassten. Sondern nur durch reinquetschen. Die Abdrücke der "Kinderschere" waren millimetertief in den Fingern auch noch Stunden später! Auch alles blau... übel.


    Am ganzen Abend war dann der Mittelfinger und der Daumen taub. Pelziges Feel, größtenteils aber total! taub, wie wenn sie unter Eiswasser gehalten worden wären.


    Am nächsten Tag sowas wie massiver "Wundschmerz" im Daumen und insbesondere im Mittelfinger. Die Wochen darauf wurde es stetig ein klein wenig besser. Nur der Mittelfinger blieb an einer Stelle recht lange pelzig. Erst nach 5 oder 6 Monaten war es wieder wie früher. Glück gehabt.


    Aber auf Glück sollte man es nicht ankommen lassen.


    Arzt nochmal aufsuchen (oder einen anderen) und genau fragen was
    Sache ist, wie Du den Heilungsprozeß fördern kannst oder was man tun kann um Spätfolgen auszuschließen.

    Vielleicht ein Zufall! Aber dann bleibt zumindest der "Brand" der ersten Leiste bzw. das Flackern und permanente An- und Absinken der Spannung der angeschlossenen Geräte.


    Anyway... diese No-Name Billig-Stecker-Leisten kommen mir nicht mehr ins Haus. Vielleicht irre ich total oder glaube an "Voodoo" - aber ich verzichte auf weitere empirische Selbstversuche :)