Beiträge von Drumstudio1

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    Im Prinzip sind solche Leisten ja nicht besonders kompliziert. Ich versteh ach nicht wie da "zu viel" Strom rauskommen soll, kann ja nicht mehr raus kommen als rein geht. Mir viel halt nur immer auf wie unsauber die Dinger schalten, sprich es ist nicht ein bzw. aus sondern auf dem weg von aus nach ein oder andersrum grizzelt bzw. unterbricht der Strom nicht sauber auf einmal....


    Vielleicht ist zu viel Strom auch zu doof in der Beschreibung von mir... ich weiß nicht was die machen... jeder sagt, "da ist doch nix drin´". Ich weiß aber, dass ich vor Jahren schon eine hatte, wo der Strom dauernd schwankte und Abriß im "Muster" des Birnenflackerns. zuviel Strom, zu wenig, Kurzschluß - keine Ahnung. Aber die ruinieren mir meine Geräte :(


    Am Stromnetz im Haus liegt es eher nicht. Das ist nur von Fachhandwerkern gemacht worden (vor wenigen Jahren) und alle Verluste wie mir heute klar wurde, traten nur! mit diesen Leisten auf. Dutzende andere Hifigeräte die ich zum kurzen Check oder längeren Gebrauch in die Steckdose direkt steckte, arbeiteten seit ich hier wohne stets tadellos.


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    Das mit den zwei Decks tut mir Leid, aber war auch etwas unüberlegt das selbe direkt noch mal zu machen


    Klar war das mit den 2 Tapes dumm von mir 8o. Andererseits interpretierte ich das erste kaputte Deck zunächst als Motorschaden... und nicht als Stromproblem... weil das Band stoppte und der Motor so klackerte. Aber das Gerät ja noch Strom zog - also alles leuchtete. An die verfluchte Leiste hatte ich da zunächst nicht gedacht.

    Vorab: ich behaupte keinesfalls, dass untenstehendes mit allen No-Name Steckdosenleisten passieren kann.


    Ich mahne aber zur Vorsicht! Insbesondere wer Hifi- oder Recordinggeräte sein Eigen nennt.


    Vor etwa 10 Jahren erwarb ich diverse No-Name Steckdosenleisten mit
    beleuchtetem Schalter. Ich meine die kosteten damals um die 9.90 DM oder 15 DM. Man drückt diesen Schalter herunter und dann stehen die Steckdosen unter Strom und eine Betriebsleuchte unter dem Schalter leuchtet rot.


    Ich trennte diese Mehrfachstecker nach Nutzung meiner Geräte immer vom Netz... da ich diesen Teilen schon immer etwas mißtraute. Aber auch stets ganz sicher gegen wollte, dass im Off-Zustand wirklich garkein Strom mehr gezogen wird.


    Diese Mehrfachsteckdosenleisten trugen Tüv, GS und CE Logos und Nummern (eingraviert bzw. eingestanzt). Insofern hoffte ich auf einen regulären Betrieb ohne nennenswerte Folgeschäden.


    Folgendes passierte bislang...


    Eine dieser Leisten "streute" Funken hinter dem beleuchteten Schalter. Etwa 2-3 Jahre nach seltener Nutzung. Es roch verbrannt daraufhin habe ich das Ding weggeworfen, da mir ein Brandrisiko und dieser Funkenflug Innen, der auch mit einem permanenten Flackern des Schalters und Spannungsabfall (kann für angeschlossene Geräte ja auch nicht gut sein)einher ging, sehr unheimlich war.


    Vor ca. 2 Jahren schmierte dann meine Tascam-Workstation nach dem Einschalten ab. Sie führte noch Strom und zeigte ein eingefrorenes Monitor-Startbild aber sonst ging nichts mehr. Sie bootete nicht mehr. Nach dem mir die Service-Stelle eine mehrere hundert Euro teure Rechnung ausgestellt hatte (also die Tascam repariert hatte) mit dem Hinweis Elkos wären durchgebrannt, montierte ich auch hier diese Mehrfachleiste ab. Da die Tascam ja direkt nach dem Einschalten kaputt ging... schien mir nicht auszuschließen, dass die Leiste nicht ganz unbeteiligt war. Diesen damals "aus dem Bauch heraus" vermuteten Zusammenhang hatte ich aber bis heute vergessen (dummerweise).


    Heute kramte ich eine x-beliebige Leiste (möglicherweise die der Tascam-Story - ich habe insgesamt noch 3 davon) hervor und schloß mein Dual Tapedeck CC8040 an, dass vor wenigen Monaten noch tadellos funktionierte. Sofort nach dem Einschalten hörte man nun ein
    permanentes, lautes mechanisches Motorenklackern. Als würde dauernd der Koüpfschlitten zurückfahren... oder als würde versucht! ihn zurückzufahren bzw. die sogenannte Bandendabschaltung ausgelöst.
    Die Bandsteuerung versagt komplett bzw. reagiert nicht mehr auf Drücken irgendwelcher Tasten. Das Band läuft nicht. Kassettenauswurf (obwohl manuell) funktioniert nicht mehr, da der Tonkopfschlitten nicht mehr zurück fährt.


    Das Gerät zieht Strom aber dauernd wird eine mechanische Funktion ausgelöst - es klackert und klackert und man sieht auch einen kleinen Hebel vor- und zurückfahren. Ich bin sicher die Steuerelektronik für Play und Record ist beim Einschalten zerstört worden.


    Beim Entfernen des Deckels gelang es mir mittels manuellem Drehen am Schwungrad den Kopfschlitten zum herunterfahren zu bewegen. Somit konnte ich die Kassette wenigstens rausholen. Aber egal was ich tue. Play und record funktionieren nicht mehr. Auch an anderen Stromnetzen...


    Immer noch nix böses geahnt. 2. Tapedeck (Telefunken HC 880) angeschlossen. Ähnlich wie das Dual erst wenige Betriebsstunden auf dem Buckel. Zwar schon Mitte der Neunziger gekauft - aber kaum genutzt. Vor Wochen ging auch dieses tadellos.


    Ich schließe es an drücke auf Power... sofort wieder das identische Geräusch. Motor gibt Staccato-Geräusche von sich. Nichts geht mehr. Kassette kann nicht rausgeholt werden. Dieses Telefunken ist weitestgehend baugleich mit dem Dual. Einziger Unterschied die Pegelanzeige hat eine andere Elektronik und das Telefunken hat manuellen Biasregler. Alles sonstige Chips, Laufwerk, Laufwerksteuerung identisch.


    Auch hier die Kassette erst nach öffnen des Gerätes herauszuholen nach manuellem Drehen des Schwungrades. Jedes Wiederanschließen an andere Stromkreise belebt die Laufwerkssteuerung nicht mehr. Scheiße! " 2 Tapedecks in 5 Minuten vernichtet.


    Tja und nun fiel mehr ein... halt da war doch was nach dem Einschalten der Tascam! über diese Leisten.


    Ich werde jetzt alle wegschmeißen. Mir reichts.


    Was ich prinzipiell nicht verstehe (OOSchneider ist da cleverer)... ich dachte immer, wenn ein Stromimpuls zu groß oder gefährlich wird, fliegen die internen Sicherungen der Elektronikgeräte heraus um späterere baugrupenn vor größerem Schaden zu schützen. Sowohl das Dual als auch das Telefunken Deck (da fast baugleich) haben mehrere leicht zugängliche handelsübliche Sicherungen innen. Die sind alle Intakt!


    Verfluchter Mist!

    @ Threadstarter Wenn es Dir so gut gefällt... was sollen wir dann noch dazu sagen ;).


    Folgendes Statement steht in keinerlei! Zusammenhang mit Drumsonly. Es bezieht sich ausschließlich auf den ein oder anderen konkreten Fall von Shops und einzelner Produkte/Produktgruppen... deren Namen mir gerade entfallen sind...


    Es gibt durchaus einzelne Shops die teilweise "Hausmarken" oder "there only"-Produkte anbieten. Manche davon (keine feste Regel) werden sehr, sehr günstig eingekauft. Dann wird ein Endpreis bzw. Preis für Endkunden definiert der dem Shop eine sehr hohe Marge sichert... die der normale Endkunde aber nie erfährt respektive für möglich hält. Insbesondere dann, wenn der Anbieter ein Direktimporteur ist oder gar Exklusivanbieter.


    Nach außen wird aber suggeriert, "wir machen den günstigsten Preis für unsere Endkunden". Auch mitunter zu hören: "Wir geben diese guten Einkaufs-Konditionen direkt an unsere Endkunden weiter".


    Oder: "den niedrigen Preis können wir nur bieten, weil wir direkt importieren". Tja, da muß man dann im Einmzelfall grübeln - besser prüfen, welche These die realistischere ist. Das ist aber für normale Endkunden nicht einfach zu prüfen. Meine Erfahrung und die vieler Branchenkollegen zeigt: manchmal stimmt es und dann sollte sich der Endkunde wirklich an der tollen Qualität zu niedrigem Preis freuen!... manchmal ist es aber auch nur Verschleierungstaktik und der Preis ist keinesfalls soo günstig wie vermutet... mitunter sogar überhöht im Vergleich zu anderen Schnäppchen auf dem Markt. Das kann von Produkt zu Produkt bzw. von Shop zu Shop völlig unterschiedlich sein.


    Ich persönlich kaufe fast nur jene Produkte, bei denen ich cross-checken kann, was sie woanders kosten (bzw. die auch woanders erhältlich sind - und sei es bei Anbietern im Ausland) bzw. bei denen ich die Produkt-Qualität genau! prüfen kann (und nicht auf Äußerungen eines! Händlers angewiesen bin). Im Idealfall sogar zusätzlich! noch in Erfahrung bringen kann, zu welchem Preis der Händler sein Produkt bezieht... einfach um sicherzugehen dass ich für meinen Preis einen branchenüblichen Gegenwert oder sogar besser erhalte! (solche Zahlen sind natürlich schwer aufzutreiben - da mitunter sensible Firmendaten).

    Tolle Arbeit.


    Außerdem ein wertvoller "Recycling-Beitrag" der garantiert noch interessante Klangfarben für exotische Effekte zuläßt. Fraglich ob diverse Chimes, Bells, etc. sooo viel besser klingen...


    Mehr davon!

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    Zum ersten Mal bin ich total unschlüssig, welches Schlagzeug ich auf der Bühne aufstellen soll.


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    Die Fragestellung erinnert mich an einen Motorrad-Comic, wo sich der Fahrwillige zwischen seinen ganzen Mühlen (und den dazu passenden Outfits) nicht entscheiden kann, bis der schöne Sonnentag zuende ist...


    Besser so fragen... als uns zu fragen welchen Rock er beim Gig anziehen soll... :D


    Glücklich kann sich schätzen wer zwischen so vielen Setalternativen wählen kann. Aufgrund des Leslie würde ich stilecht (wenn schon kein Ludwig zur Hand) auf Dein ältestes Drumset setzen.


    P.S: Viel Spaß beim Leslie schleppen!
    "Leslie - sponsered by dt. Fachärzteverband"


    Ich möchte nicht wissen wie viele Musiker ihren ersten Bandscheibenvorfall diesen klobigen Kisten zu verdanken haben. Und Leslie somit der Ärzteschaft dauerhaft Kundschaft sichern konnte. Unvergessen meine vielen Kämpfe mit diesen sperrigen Dingern, als ich mit meinem Keyboardspezi zusammen in Jugendjahren dieses Ding die enge Kellertreppe hoch und runter wuchtete. Schrecklich! Aber der Sound ist cool... bei den echten Röhrenleslies.

    Der Shop kennt mich nicht.... aber ich ihn :)


    Der existiert seit Jahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da dubioses passiert.


    Beschwören will ich zwar nichts... aber nochmal: hake da nach. Der kleine Shop existiert seit vielen Jahren und Bensheim ist ein überschaubarer kleiner Ort. Da wird kein Händler ein Interesse haben sich die Finger zu verbrennen.

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    Es ist auch denkbar, dass bei der Herstellung der Feder ein Fehler gemacht wurde (z.B. eine Sollbruchstelle reingebogen wurde am der Stelle, wo die Spirale ausläuft).


    Ja, genau! Da reißen wirklich viele Federn. In meinem Drummer-Leben alleine 7 oder 8. Dort ist die Achillesverse vieler Federn. Dort wo die Feder ihren "Knick" macht und zur Öse zum Einhängen wird.


    Trotzdem wäre jetzt der Threadstarter mal wieder am Zug... im wahrsten Sinne :D

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    ???
    Hör ich zum ersten mal.



    Kleiner philosophischer Hinweis: Dafür sind wir alle auf dem Planeten- um voneinander zu lernen :D.


    Es gibt Drummer die nicht nur den Schlegel im Fell liegen lassen (das machen viele). Sondern manchmal wenn sie bei Spielpausen oder gar bei Dialogen dem Gitarristen Jupp Zurufen "welches Stück sollten wir in der Generalprobe nochmal spielen?" ... sekundenlang den Schlegel mit weit gedehnter Feder im Fell lassen. Nochmals das andauernde Verharren mit "durchgetretenem" Fuß auf dem pedal, und höchstauslöenkung der Feder ist eine Lebensverkürzende maßnahme diverser Federn.


    Dazu kommt, das einige Drummer für Ihre Spieltechnik (ich auch) Federn sehr hart anziehen... also diesen brettharten Rebound der Feder bis zum Anschlag benötigen. Das ist natürlich auch in Sachen Federauslenkung bzw. DEHHHHHHHHHHHHHHHHHHNUNG eine Herausforderung für die Lebensdauer.


    Aber nochmals: zunächst ist für weitere "Analysen" ;) wichtig, ob die Federn an identischer (oder fast identischer) Stelle reißen. Moya vermutet da ganz ähnlich wie ich (right form the start). Wobei dieses Phänomen nicht zwangsläufig mit der Verarbeitungsqualität oder Produktqualität diverser neuer oder alter Pedale zusammenhängen oder ihrer Federfürhung zusammenhängen muß... sondern teilweise auch bei leicht verdreht montierter Feder schneller auftritt (selbst wenn das Pedal modern, "gut" whatever ist)

    Es gibt je nach Federqualität (bzw. Hersteller/Zulieferer) aber eben auch Spieltechnik und Justage durchaus höhrere Sterberaten bei einzelnen Drummern. Auf welchen der obengenannten Parameter die dann zurückzuführen sind, ist zumindest für unerfahrenere Drummer nicht leicht herauszufinden.


    Ich hatte früher mit einer älteren Generation von Yamaha-Federn und noch mehr den Mapex-Janus Federn große Probleme. Also diverse Federrisse nach kurzer Zeit.


    Bevor es jetzt zu "wissenschaftlich" :D wird:
    Kurze Frage(n):
    1.) Rissen die Federn an der selben, oder nahe der selben Stelle?


    2.) Hast Du schon mal eine Feder eines anderen Herstellers erworben (eventuell sogar mit anderen Eigenschaften z.B: "Heavy" etc.) um zu testen, ob diese länger hält?

    Liebe Kollegen,

    ich erlaube mir an dieser Stelle mal auf eine CD aufmerksam zu machen, die mich schlichtweg aus den Socken kippt. Die neueste Veröffentlichung von S.I.N. ("unserem" Alex Hlousek).

    In den letzten Jahren hörte ich ab und zu mal in Soundfiles der Band und fand da manches wirklich gut. Muß aber gestehen ab und an vom netten oder witzigem Plausch mit Alex abgesehen, kein allzu großes Interesse an der Band gezeigt zu haben.


    Insofern ist die neue Scheibe für mich eine riesen Überraschung. Einfach, weil sie alles was ich von S.I.N. bisher hörte, nochmals massiv toppt. Mehrere Killertracks, absolut einfallsreiches Drumming (eben nicht nur songdienlich sondern wirklich clever mit vielen geschmackvollen Fills, Phrasierungen und rhythmischen Wendungen etc.) tolle Hooklines und teilweise sehr orchestrale aufwendige - aber nicht überladene, sondern stets passende! Arrangements. Die CD (ein Konzeptalbum mit beachtlicher Storyline) ist glücklicherweise keinesfalls ein Potpourri von allem, oder gar stilistischer Beliebigkeit, wie sie manche Konzeptalben auffahren. Zum Glück nicht. Der rote Faden von druckvollem Hardrock bzw. "power-getränktem Melodic Rock" wird nie verlassen. Aber eben stellenweise mit viel mehrstimmigen Gesang, Chören oder Keys veredelt.

    Bevor mir jetzt jemand Lobhudelei unterstellt: mir ist es völlig wurscht wieviel CD´s die davon absetzen. Aber den Rock- und Hardrockmarkt beäuge ich u.a. auch als stinknormaler Konsument seit Jahrzehnten. Der Niedergang der Hookline-Qualität vieler ehemals begnadeter Songwriter und Kombos ist für mich ganz schwer zu schlucken. Umso beeindruckender, dass diese Scheibe eine fantastische Hooklinegüte bietet. Noch dazu ist sie weitestgehend eigenständig - kein Clone von irgendwas.

    RESPEKT!

    Stilistisch ist es somit garnicht leicht Vergleiche anzustellen, da S.I.N wie erwähnt nicht kopieren. Gewisse Referenzen die mir in den Sinn kamen waren Queensryche´s geniale "Operation Mindcrime" (wobei ich behaupte, das der 13. Apostel da locker mithält), vielleicht auch Crimson Idol (das einzig wirklich ambitionierte Werk von WASP) und die besseren "Taten" von Savatage. Gitarrentechnisch gibt es einzelne sehr feine, vorsichtige Anleihen an John Sykes (in Bezug auf die Gitarrenarbeit) z.B. beim Refrain von "Junia´s Eyes.


    Nun ganz sachlich zur Einordnung : die Scheibe toppt 95 % aller Rock und Hardrockreleases der letzten 3 Jahre die ich kenne.

    Eine "Watschen" :D für den Alex habe ich dann doch noch. Bester Track ist nämlich (trotz seinem tollem Drumming auf den anderen Songs) der Track "Tears of Gethsemane". Eine Ballade die kompositorisch, in Sachen Hookline und Emotionalität (Gänsehaut-Faktor) einfach wunderschön ist - aber eben ohne Schlagzeug auskommt. Diese Ballade alleine schlägt "Silent Lucidity" von Queensryche´s good-selling CD Empire um Lichtjahre. Es ist zu befürchten, dass die Zeiten des Airplays für solche Songs um sind. Ein Hit wäre es zu recht geworden... zu anderer Zeit. Wenn irgendjemand im Management oder Label mitdenkt! sollte dieser Song zwecks Airplay an Radio und alle Fernsehsender bzw. Formatmacher gehen... es wäre eine Schande, wenn diese Perle unentdeckt bleibt. Zumal der Song auch völlig abseits von Schubladendenken oder gar der "Rock-Sparte", zieht!


    Meine Anspieltips (für jene die nur 2 kurze Chancen vergeben, bevor sie über "Kaufen" oder "Stirb" im CD-Shop entscheiden):
    "Junia´s Eyes" (Track 4)
    "Tears of Gethsemane" (Track 9)

    Zitat

    Aber so ist es doch immer mit irgendwelchen Trends: Jemand setzt etwas vor, andere machen es (gut oder schlecht) nach. Wie mit Autos, Klamotten usw. Und mir gefällt der Trend, in den sich nahezu alle Drumfirmen bewegen einfach weniger. Es wird mir etwas zu protzig und zu dick aufgetragen. Yamaha ist da keine Ausnahme. Ich mags schlicht und funktional.


    Ich weiß nicht so recht. Ich empfand da Yamaha fast immer als erstaunliche Ausnahme. Wenn die was designtechnisch vorgestellt haben, hatte das oft eine viel höhere "Halbwertszeit" als Produkte von den anderen Namhaften.


    Auch wenn die Unternehmensbereiche natürlich total getrennt sind.., aber das galt auch für ihre Hifi-Designs. Hatte Yamaha erstmal einen neuen Knopf oder Poti designed, dann war der
    1.) erstens oftmals wirklich schön...
    2.) paßte trotzdem zur Vergangenheit von Yamaha (ihrer Philosophie oder ihrem Firmenerbe)
    3.) und hielt sich jahrelang auch bei neuen Gerätegenerationen. Wurde also nicht sofort aufgegeben.


    So war das auch oft bei vielen Drumteilen. Selbst wenn was neues kam. Es stand in der Yamaha Designtradition. Aber selbst das neue führte vieles der alten Errungenschaften weiter.


    Alle 3 Faktoren erkenne ich bei diesen GRAUSAMEN Platten nicht. Deswegen finde ich diese "Innovation" eher Yamaha untypisch.


    Aber ist egal - die Dinger kommen weg und gut ist! :D

    Die schwarzen Platten sind als Tomhalter unmöglich da sie die Tom-Ästhetik (und die schönen Holzoberflächen auf die ja auch Yamaha setzt) vernichten. Ich verwette die Hälfte meines Hinterns :D das dieser Design-Murks Marke "Ersatzteil bei Obi" binnen der nächsten 2 Jahre weg ist... und sei es nur, dass sie künftig in Setfarbe lackiert werden. Meine Güte, wer ist für diese Ausgeburt verantwortlich?


    Sorry Back To Topic! Ich reiße mich jetzt auch am Riemen... ehrlich!

    Eben das meine ich ja. Es gibt natürlich Bürgerrechtler dort die Informationen weitertragen. Aber wer zu jenen keinen Kontakt hat, erfährt höchstenfalls von den Staatskanälen damals seien "Konterrevolutionäre Banden" aktiv gewesen.


    Das viele der Demonstranten damals den Sicherheitskräften nach dem diese schossen völlig zurecht! zugerufen haben "ihr seid Faschisten" und vieles wichtige mehr, wissen viele im Land nicht. Eben weil sie keinen Zugang zu freier Information haben und/oder der Kontakt zu Bürgerrechtlern nicht ungefährlich ist.

    Ich glaube ein Hauptfehler im Denken der meisten ist, dass seit Jahren manche Wirtschaftsfunktionäre oder manche! Politiker hier uns glauben machen wollen, China sei bald eine Weltmacht und deswegen müsse man schauen dies und das zu tun oder zu unterlassen.


    Für mich der größte Running Gag, da China es seit zig Jahren faktisch längst ist. Ich kann mich auch in meiner Behausung hier in Deutschland keinen Millimeter bewegen, ohne dass ich an die Produktionsallmacht und Weltmacht China erinnert werde. Ich kann mich an kaum einen Haushaltsgegenstand oder ein technisches Gerät, Hilfsmittel whatever erinnern, dass nicht ganz oder teilweise aus China stammt.


    Das Massaker am Platz des himmlischen Friedens hat sicher keiner meiner Generation vergessen. Sicher auch nicht die Generation unserer Eltern was die perverse sogenannte Kulturrevolution unter Mao und der beteiligten Mörderbanden angerichtet hat und wieviele Opfer sie zurückließ. Die lückenlose Aufarbeitung und Rehabilitierung (post mortem) der Opfer - ja darauf warten wir alle, wann sie denn in China erfolgt. Da drängt sich jedem mit klarem Verstand der Vergleich zur sowjetischen und dt. Diktatur auf.


    Fast schon witzig-bizarre Anekdote. Ein kurzer (da sinnloser) Dialog vor wenigen Wochen in China:
    Fragesteller (einer Gitarrenmarke die zu meiner Überraschung Fakes/Plagiate berühmter Instrumente herstellte - war vorher nicht klar) zu mir:


    Fragesteller: "Do you know Mao?"


    Ich: (im Bestreben keinen der staatstreuen Gastgeber sofort nach dem Kennenlernen total zu beleidigen, aber auch nicht zu leugnen was Sache ist):
    "Yes - everyone in Europe knows about him. He is very CONTROVERSAL discussed here in europe".


    Fragesteller: "Yes, he was great."


    Ende des Gesprächs.


    Solche Dialoge sind kennzeichend für jene Teile der Bevölkerung die regierungstreu sind und/oder jene die durch die gezielte Verdummung und orwellsche Medienüberwachung/kontrolle dort drüben´ groß wurden.


    Es ist selbst als Besucher nicht immer ganz einfach in diesem Land sauber zu bleiben. Diese Gastgeber einer Gitarrenmarke bestanden auf einem Photo mit uns (einem dt. Investor der mich und eine weitere Begleiterin mitnahm) auf dem Platz des himmlischen Friedens. Ich fühlte mich total unwohl an dem historischen Platz wo Leute ermordet wurden keep smiling zu machen. Erhielt auch keine klare Antwort ob es der Platz des himmlischen Friedens ist (den Begriff kannten die Gastgeber nicht), da er dort nur unter dem Namen Tian'anmen bekannt sei.. das sagte mir zunächst nichts. Ich fühlte mich unwohl, war eigentlich vom Gefühl sicher, dass ist dieser Scheiß-Platz und verweigerte mich leider nicht. Mir ging es super-mies danach. Das war ein Fehler!


    Auf dem Rückflug wollte ich es wieder "gutmachen". Eine junge Studentin die in Zürich für einen Versicherer arbeitet sprach mich an. Ich war mir da relativ sicher, dass im Flugzeug nicht allzuviel Spitzelei stattfindet bzw. sie auf eigenes Risiko antworten kann. Denn auch das ist in China bei mehreren anwesenden Personen heikel. Wir können als Gäste frei reden müssen aber bedenken, dass wer uns frei antwortet eventuell sich selbst gefährdet wenn andere Personen anwesend sind.


    Auf ihre Frage wie es mir in China gefallen hätte, sagte ich (was stimmt), dass man mich niemals zuvor im Leben so nett und gastfreundlich behandelt hat. Das ich aber einen großen Fehler gemacht habe. Am Platz wo viele mutige Menschen und wahre chinesische Patrioten ermordet wurden mich einem dummen Photoshoot nicht verweigert habe. Sie verstand das erst garnicht. Blickte irritiert. Ich erinnerte sie daran, dass dort Menschen nicht fremdmacht-gesteuert sondern, aus patriotischem Bewußtsein und für die Zukunft ihrer Kinder Reformen für China forderten und dafür starben. Das dies die mutigsten Chinesen ihres Landes waren. Sie blickte immer verwirrter. Sie fragte mehrmals wie viele Menschen denn damals dort gestorben sein, sie wüßte davon nicht viel. Ich sagte, ich weiß es nicht genau. Ich meine hunderte (nicht ganz korrekt, am Platz selbst wohl weniger- aber in den umliegenden Straßen und Vierteln wesentlich! mehr als einige hundert). Ich habe keine Ahnung inwieweit dieses Gespräch symptomatisch war, aber mir schien, dass sie nahezu nichts über diese Vorfälle wußte. Natürlich war sie zu jung, um es miterlebt zu haben, aber dass sie garnichts wußte, schockierte mich. Ich bin recht zuversichtlich, dass sie nach dem Flieger in Zürich zum Web geeilt ist um Informationen "nachzuholen". Aber das bringt insofern auch nichts, weil diese Informationen nur jene Chinesen erhalten können die im Ausland leben.

    Die Crux dieser diktatorischen Scheiße ist: wenn die Medien beherrscht werden und sogar das Internet völlig kontrolliert und gleichgeschaltet ist, dann ist es sehr schwer freiere Informationen einer breiten Basis der Bevölkerung zuzuführen. Es ist nahezu unmöglich. Die Öffnung des Landes erreicht man sicher nicht alleine durch außen. Dafür ist die Staatsmacht viel zu gut organsiert. Wie man die Staatsmacht "überzeugen" will ihre Bürger respektvoller zu behandeln? Ich weiß es nicht. Durch einen Schmusekurs sicher nicht.


    Außerdem nutzt die Staatsmacht dort seit Jahren (analog zu Putin aber auch diversen politischen Strömungen in der Türkei) das anstacheln und fördern eines übergroßen Patriotismus... bis hin zum Nationalismus. Um gerade junge Menschen gegen (Medien)Einflüsse von außen "stark zu machen" bzw. hinter die Staatsführung zu scharen. Auch das macht es schwer von außen einzuwirken ohne dem Vorwurf "feindliche imperialistische Interessen", oder "Gegner des Landes" ausgesetzt zu werden.


    Und wie schon mal erwähnt: ganz brutal ist es eben dann, wenn man das chinesische Volk in der Geiselhaft alter Politgreise läßt. Viele Chinesen "lechzen" nach Kontakt zu uns. Nach freien Informatioen etc. Einige haben großes Interesse an unserem Leben, unserer Kultur, suchen den Austausch etc. Der Gedanke quasi ein ganzes (noch dazu riesiges) Volk abzuschreiben bzw. zu sagen "wir machen dicht bis eure Regierung einlenkt" ist zwar konsequent und auch irgendwie logisch: aber eine knallharte Ohrfeige für jene, die JETZT leben wollen, oder zumindest sehr bald freie Informationen oder Kontakte zu anderen Staatsbürgern suchen. Es ist für uns leicht gesagt zu sagen: wartet mal 50 Jahre, dann erlebt auch ihr einen Gorbatschow. Irgendwann wird auch einer eures Zentralkommitees den Mumm haben, im Interesse seiner Kinder und Enkel die Lebensbedingungen zu verbessern auch wenn er offene Konflikte in der Partei heraufbeschwört. Wer will schon so lange warten?


    Vor vielen Jahren dachte ich auch oft über einen Kaufboykott nach. Aber den halte ich nicht durch. Alle mir bekannten Firmen fertigen auch in China. Wir wissen ja auch um namhafte Drumfirmen, die besitztechnisch ganz in chinesischer Hand sind. Aber auch die vielen anderen Firmen fertigen dort immer öfter. Bauen ganze Fabriken... auch Tama, Pearl etc. etc.


    Diverse Drumhersteller beziehen alles ihrer Hardware von dort. Einige sogar viele ihrer Kessel. Ich weiß nicht, wie ich dem Ausweichen könnte. Wenn man im Low-Entry-Bereich schaut sieht es noch dramatischer aus. Da kenne ich NICHTS mehr im Schlagzeugbereich was nicht aus China käme.


    Auch Drumkäufer von Sets kleinerer Drumfirmen z.B. aus Italien oder diverser kleinster Drumbauer aus Europa vergessen allzugerne, dass deren beiligende Hardware eben auch in den meisten mir bekannten Fällen seit Jahren in China gefertigt wird.


    Ich wünschte einer könnte sagen wie man es als Konsument richtig macht... ich weiß es ehrlich nicht. Jahrelang dachte ich das Land sollte man völlig isolieren, null Kontakt. Alles einfrieren. In den letzten Jahren kommen mir Zweifel ob das die Lösung ist. Auch gerade weil es (leider) noch perversere Kräfte, Terroristen etc. in der Welt gibt gegen die sich auch China stellt.


    Anyway - als Konsument habe ich dieses Procedere in jedem Falle nicht durchgehalten. Diverse meiner Sets oder Hardwarekapriolen kommen seit Jahren auch aus China. Bzw. neue wurden vor Wochen bestellt.


    Edits: Rechtschreibung sonst nix