Natürlich sofort zum Händler.
Aber womöglich ist mein Hinweis (etwas im Widerspruch zu manchen Anmerkungen hier bislang).
Zitat
"Gut" hab ich mir gedacht, "vielleicht hab ich beim Vorspannen der Remo-Felle etwas übertrieben" (Anmerkung: dieses Vorspannen dürfte ja bekannt sein, Verklebung plattbekommen durch hoche Fellspannung sowie gefühlvolles Pressen auf die Fellmitte und Einsatz eines Föhns).
Zitat
bis ich einen kleinen Riss im Lack der Bassdrum gefunden habe, und zwar direkt an einem der Spannböckchen
Ich würde (völlig egal was andere Quellen, "Bibeln" oder sonstwer behaupten) niemals eine radikale bzw. verdächtig hohe Fellspannung vornehmen. Höchstens auf Metallsnares, oder jenen Trommeln, die genau dafür (Marching-Corps)konstruktionstechnisch (im Sinne der Zug bzw. Spannungskräfte) ausgelegt sind.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel in Deinen post. Andererseits kenne ich manche Drummer, die das übertreiben und ganz verunsichert sind wenn ich laut rufe "HALT, keinen einzigen Millimeter weiter, was machst Du da?". 
Was ist verdächtig hoch? Alle Spannungen wo Geräusche auftreten, die nicht mehr ausschließlich vom Fell stammen (ich nenne das "Ächzen und Stöhnen" oder "U-Boot fällt unter die 1000 Meter-Grenze"). Und streng betrachtet, kann wenn jene nicht fellbezogenen Geräusche auftauchen, schon was passiert sein! Streng genommen sollte man es garnicht erst zu solchen Geräuschen kommen lassen.
Mir wird mancher widersprechen... aber ich würde doch gerne folgendes behaupten: Ein hoher Prozentsatz der Rißbildungen die von Spannböckchen ausgehen sind nicht ganz zufällig dort entstanden!
Wahrscheinlich scheint in Deinem Fall auch ein Zusammenhang mit
dem Lack bzw. dem Lackierungsverlauf oder der "Dicke des Lackauftrags" zu bestehen. Es geht also nicht um persönliche "Schuld" oder sowas.
Trotzdem würde ich gerne dringendst raten, insbesondere bei Markenfirmen, bei denen die Metallteile heutzutage teilweise ultra-belastbar geworden sind, nicht zu vergessen, dass bevor das Metall bricht, womöglich eher der Holzkessel, die Holzaußenlage oder der Lack kapituliert.
Mein Tip, reklamieren und künftig das Stimmprocedere ganz kritisch hinterfragen! Ich halte es für gefährlich und prinzipiell für suboptimal. Das führt hier aber zu weit... müßte man noch weiter ausholen.
Aber nicht ganz zufällig waren auch meine ersten Acryl-Risse um die Stimmschraubenböckchen Mitte der Achtziger Jahre genau so
und dort entstanden. Ab da an war ich kuriert.
Auch Kessel- (ist zum Glück selten heutzutage) oder eben wie bei Dir Lackrisse die mir Kollegen zeigten, breiteten sich oftmals genau von den Stimmschraubenböckchen aus. Sie standen in mehreren Fällen ganz offensichtlich im Zusammenhang mit den Zug bzw. Spannungskräften, teilweise auch einem alternativen Tomaufhängungssystems eines ungenannten Herstellers die genau dort "systemimmanent" auf die Tomböckchen übertragen, viel zu starke Kräfte walten ließ.