Beiträge von Drumstudio1
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Ihr habt alle recht. Ich mache mit dem "Laden" (nicht nur der Software) seit Jahren die absurdesten Erfahrungen... wäre fast ein Buch wert.
Insofern würde ich niemals für AOL-Werbung machen... aber ich kann mich aus Gründen die hier zu weit führen von denen nicht trennen.
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1000 Dank.
Ich habe es selbst hinbekommen. Der AOL-Weg war irre umständlich - und funktionierte bei mir nicht.
Ich habe einfach unter Backup (oder war es organize) per Hand (hihihi) die Backup-Datei meines Namens gefunden und von einer Backup-Kopie letzte Woche in das jetzige Verzeichnis kopiert.
Das ging mit mehreren Datensätzen zunächst nicht. Stets die der letzten Tage ließen sich zwar reinkopieren, aber wurden wieder NICHT angezeigt.
Nur der von letzter Woche. Ich bin auch sicher zu wissen, warum die alten Daten weg sind bzw. warum nur der Datensatz der letzten Woche funktioniert.
Die AOL Software schmierte schon früher mal ab, wenn die Mails zuviele werden. Es kommt dann keine Warnung - sondern sie sind einfach weg! Von einem Tag auf den anderen.
Demzufolge ließ sich auch kein Backup von gestern aufrufen... weil die auch
schon viele tausend Mails beinhaltete...Also ich muß Ausmisten. Dies nur als Warnung an alle. 3000 Mails im Eingang und 3000 Mails im Ausgang geht nicht lange gut...
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Soeben starte ich meinen PC und starte AOL.
Er sagt er findet eine Datei nicht. Der AOL-Zugang funktioniert aber, sonst wäre ich jetzt nicht hier

Aber tatsächlich sind viele hundert Mails der letzten Monate weg.
Die hätte ich gerne wieder (ich kann natürlich ohne sie leben). Da mein Rechner auch immer eine von AOL-Implementierte Sicherheitskopie in einem Verzeichnis anlegte, sollte dies auch möglich sein.
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AOL sagt es geht so:
um nach einer Deinstallation von AOL 9.0 aus dem auf dem Desktop gespeicherten Ordner Ablage-Dateien Ihre eMails und Favoriten wiederherzustellen, gehen Sie bitte wie folgt vor:Schritt 1: Versteckte Dateien und Ordner einblenden
Damit Ihnen alle AOL Daten angezeigt werden, müssen versteckte Dateien und Ordner eingeblendet sein. Um versteckte Dateien und Ordner einzublenden, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie in Windows mit der rechten Maustaste auf den Button Start und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Explorer.
2. Klicken Sie in der Menüleiste des Windows-Explorers auf Extras und wählen Sie den Eintrag Ordneroptionen.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Ansicht im Abschnitt Versteckte Dateien und Ordner die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen aus.
4. Klicken Sie auf OK.
Schritt 2: Wiederherstellen der eMails und Favoriten
1. Beenden Sie Ihre AOL Software und öffnen Sie auf Ihrem Desktop den Ordner Ablage-Dateien.
Hinweis: In diesem Ordner finden Sie für jede zuvor deinstallierte AOL Version einen Ordner. Die Ordner sind durchnummeriert: die erste Installation heißt also C_AOL 9.0, die zweite C_AOL 9.0a, die dritte C_AOL 9.0b.
2. Öffnen Sie den Ordner der zuletzt installierten und verwendeten AOL Version.
3. Klicken Sie den Ordner Organize mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Kopieren. Der Ordner ist nun im Zwischenspeicher von Windows abgelegt.
4. Öffnen Sie Ihren Arbeitsplatz.
5. Gehen Sie zu folgendem Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\AOL\.
6. Klicken Sie den derzeit verwendeten Ordner C_AOL 9.0 mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Einfügen. Der nach der Installation darin enthaltene Ordner Organize wird mit dem alten Ordner ersetzt, bestätigen Sie also die Abfrage nach dem Ersetzen der Dateien mit Ja.
Sie können nun Ihre AOL Software starten und Ihre alten eMails und Favoriten werden wieder angezeigt.
------------------------------------------------------------------------------Mein Problem ist nur ich will AOL 9.0 garnicht deinstallieren. Muß ich dass, um an meine alten Mails zu kommen? Ich habe alle Schritte durchgeführt wie beschrieben (bis auf die Deinstallation).
Ich finde zwar die Backupdateien, das sind viele MB, aber das AOl-System erkennt sie nach dem Reinkopieren immer noch nicht bzw. zeigt sie nicht an.
Auch ist komisch, dass auf dem Desktop die als "Ordner Ablage Dateien" garnicht angezeigt wird. Selbst wenn ich wie beschrieben alle versteckte Ordner anzeigen, anwähle.
Suche ich aber per Hand die Backupdaten, finde ich sie. Nur sind die in irgendeinem seltsamen Programmcode, so dass ich sie nicht einsehen kann... aber sofort ab Umfang erkenne: das sind sie!
Klaro kann ich jetzt die Datein sicherheitshalebr auf CD brennen. Aber es muß doch möglich sein die wieder in AOL sichtbar zu machen.
Hilfe!
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Zitat
Vielleicht können sich auch ein paar etwas ältere (ab 25 vielleicht) hier daran erinnern, was für ein erhebendes Gefühl es als Teenager war, eine neue CD oder LP zu hören, die man gerade im Schweisse seines Angesichts aus irgendeinem weit entfernten Plattenladen ergattert hatte. Man hatte daran lange was zu hören und zu entdecken und kannte innerhalb kurzer Zeit alle Songnamen. Lange und häufig hat man die Booklets und Cover angeguckt, die Anekdoten, Danksagungen usw. darin gelesen.
Word! Auch auf die Gefahr, dass es wie von vor-vorgestern klingt: so war es wirklich. Auch die Reihenfolge von Songs, ein oftmals geradezu dramaturgisch erscheinender Aufbau einer Platte, wann kommt welcher Song bzw. was war die Intention der Musiker diesen Song dort zu platzieren? Das alles trug unheimlich zur Atmospähre und zur individuellen Verbindung des Käufers mit seiner Schallplatte/CD bei... sich eine Schallplatte oder CD über Wochen und Monate zu erschließen!
Und doch... die ganzen Vibes um Musik auf Tonträger haben sich ja auch verändert. Es ist nicht nur die Form der "neuen" Vermarktung (Web, Napster, I-pod etc.) oder das Problem des "Klauens" bzw. der so leichten Zugänglichkeit für Musik im Web. Auch so vieles andere und so unendlich viele Alternativen zur Musik bestimmen die Freizeit der Menschen... das hat sicher auch seine Rückwirkung darauf, dass viele den Wert der Musik nicht mehr so hoch schätzen (was ihr gutes Recht ist)... diese folglich auch viel schneller vielleicht sogar unreflektierter konsumieren. Dieser rasante(re) Konsum hat ja viele anderen Lebensbereiche auch erfaßt. Da ist auch keine Kritik (wir sind nicht besser) sondern eher eine subjektive Zeitgeistumschreibung.
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Des Friedens willen, editiert.
Der ehemalige Inhalt kann auf Anfrage per PN angefordert werden.
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Jetzt habe ich es: Der Hund ist der Sohn der beiden!
Teufelswerk!!!
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Der Hund hat was perverses! Ich weiß nur (noch) nicht warum!
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Zitat
Ich habe das Gefühl, dass man Musik in jüngeren Jahren genrell "tiefer" in sich aufnimmt und eher noch dieses "WOW" empfindet, von dem Du sprachst. Sicher hängt das auch mit der Kombination aus "Pubertät", "Selbstfindung", "Sich auflehnen", "sich im Zimmer einschließen und stundenlang Musik hören" oder "Nur noch mit Kopfhörern aus dem Haus gehen" etc zu tun.
Das stimmt entwicklungspsychologisch natürlich. Erklärt aber nicht unbedingt, warum auch erwachsene, die erst jetzt RUSH CDs von den siebzigern entdecken oder Saga Veröffentlichungen about the early eighties heute (als erwachsene) erstmalig hören, diese als "WOW-Erlebnis" wahrnehmen.
Schwieriges Thema... ich glaube bei mir und vielen von uns kommt hinzu das wir einfach auch seit Jahrzehnten viel zu viel Musik hören. Insofern gibt es nicht mehr sooo viel neues zu entdecken.
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Ich tippe etwas konkreter auf Mitte siebziger bis Ende siebziger Jahre.
Es käme in Bezug auf Modelltypen und den von mir genannten Zeitrahmen auch die berühmte 2001 (also Modell 2001) in Frage.
Da gab es nämlich das 2001 Modell mit Woodkessel, einem sehr ähnlichen (bishin zu identischem) Premier-Badge, diesen Hoops un dieser sehr häufig verwendeten Parallelabhebung. Selbst diese Old-School-Folie gab es bei Premier genau in diesem Zeitrahmen. Nur dummerweise erinnere ich mich persönlich nicht jemals eine Parallelabhebungssnare 2001 mit dieser Folie gesehen zu haben. Aber es wäre nicht unwahrscheinlich, dass man diese so ordern konnte... denn nochmals diese Folie wurde als Covering damals von Premier angeboten.
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Ich wußte den Track gibt es... habe ihn aber nie gehört. THANKS for posting.
Verfluchte Satanisten. Das diese beiden eine schwarze Seele haben und bei Einbruch der Nacht heimlich Metal hören hatte ich allerdings schon immer geahnt... wieher

Das die musikalische Umsetzung sooo übel garnicht ist, sei trotz Schalk im Nacken der Fairnis-halber trotzdem erwähnt.
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Wenn man deren Stil vergleicht (und diverse gemeinsame Drumbattles) fällt auf, das Vinnie (dessen Spiel ich seit 1982 heiß und innig verehre) irre viel von Carmine "abgeschaut" hat. Es ist völlig offensichtlich, dass Vinnie in jungen Jahren sehr auf seinen großen, älteren Bruder schielte. Diverse Breakkonzepte, Paradiddle-Kombis etc. sind von beiden als "Appice.-Trademark" egal mit welcher Band unterwegs auf ihren Konzerten fast 1 zu 1 zu hören. In Sachen "Power", "mächtige Schwere" und "Fettheit" im Groove ist Vinnie aber mein absoluter Favorit der beiden und schon hörbar unterscheidbar. Sie sind somit logischerweise keinesfalls identische Drummer... aber haben in ihrer Drummersozialisation viele gemeinsame Wurzeln und das ist hör- und sichtbar.
Ich freue mich immer tierisch, wenn auch andere Drummer seinen Drumstil mögen... denn er ist einer der unterschätztesten Drummer des Erdballs.
Ich kenne wenige Drummer, die Live so Risikofreudig völlig improvisierte Breaks abfeuern die sich über zig Sekunden erstrecken und den anderen Bandmitgliedern ansatzweise die Sorgenfalten auf die Stirn bügeln... aber doch in der Gewißheit belassen, dass Vinnie spätestens auf der über-über-übernächsten Eins (also einige Takte später) das Crash punktgenau setzen wird und sein abenteuerlicher Break ein timingtreues Ende finden wird. Manchmal wirklich nett - oftmals aber grandioses Drumming!
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Ich weiß, es klingt intolerant.
Irgendwann in den frühen achtzigern gab es den Buck Rogers Spielfilm im deutschen Fernsehen. Der US-Film von 1979 dem wohl dort noch eine Serie folgte.
Im Spielfilm gab es damals eine völlig bescheuert erscheinende Tanzszene mit irre-übler Musik, die aufzeigen sollte wie sich irgendwann in der Zukunft mal Musik entwickelt. Ich und Kumpel fanden damals diese Musikszene widerlich und lächerlich. So bescheuert könne Musik niemals werden... selbst im billigsten Tanzschuppen am Rande der Galaxis nicht.
Und schon Jahre vorher bei der dt. Schwarz/weiß-Kultserie Raumschiff Orion. Auch hier eine Tanzszene inklusive ulkig skurriler Choreographie und eigenwilliger Zukunftsmusik.
So verschieden die "Zukunftsmusik" in beiden Filmen dargestellt ist/war. Beiden "Tracks" war gemeinsam, dass die Komponisten für die Filme voraussetzten genauergesagt vorhersahen, dass Mainstream-Tanzmusik der Zukunft irgendwie auf "Dada(-ismus)", Monotonie, oder erschreckende Simplizität setzt und von sehr eintönigen elektronischen bzw. computer-generierten Tonsequenzen bestimmt wird.
Wenn ich an einiges im Techno-Sektor und manche anderen elektronischen Auswüchse der letzten 15 Jahre denke, stelle ich erschreckt fest, dass diese debil und lächerlich erscheinende Musik der Szene von Buck Rogers oder der Kult-Tanz der Raumschiff-Orion-Besatzung auf Heimaturlaub eine erschreckend realistische, geradezu PROPHETISCHE Vorwegnahme mancher Musikformen in der Zukunft war.
Ich selbst wage keine Prognose mehr. Ich habe 1989 mal im Bandkollegenkreis prognostiziert, dass irgendwann mal jemand ein 50 Hz-Netzbrummen aufnimmt, es durch einen Kompressor und/oder Harmonizer jagt und davon dann einem Mix für Discotheken produziert... ich befürchte auch das wurde mittlerweile schon umgesetzt. Noch simplizistischer vermag ich nicht zu denken.
Was mir immer wieder auffällt, dass sich im Genre der Rockmusik (das mich immer am meisten interessierte) nicht mehr soo viel tut.
Anfang der Achtziger war RUSH noch für mich eine tolle Entdeckung und diese Form progressiver Musik erschien mir als wirklich neu, völllig eigenständig und authentisch. Auch Saga mit ihrer Form Keyboard-lastig-
progressives mit Rock und Pop sowie "etwas" Kommerzialität zu vermischen empfand ich als einen eigenen, irgendwie neuen Musikstil. Oder Ende der Siebziger "The Police". Später dann noch Neo-Classical-Metal- Stuff (der aber strenggenommen auch schon von Purple und Rainbow zuerst umgesetzt wurde). Grunge empfand ich nicht als "neu"... führt zu weit hier. Dann kam Dream Theater (die ich sehr mochte) und viele jüngere Kumpels sagten zu mir: das ist total neu... ich dachte aber; Rush in etwas härterer, moderner Form :-).Wirklich das Gefühl noch eine neue musikalische "Welle" zu erleben oder als Zuhörer auf Tonträger zu erschließen habe ich viele Jahre nicht mehr gehabt. Entweder werde ich alt - oder was viele Kumpels bestätigen, es hat sich in den letzten Jahren nicht mehr viel neues musikalisch ereignet. Manche denken, es sei fast alles erschlossen, was die schwarzen und weißen Tasten hergeben... und selbst die Vermischung mit musikalischen Kulturkreisen, die noch ganz andere Töne kennen, sei auch nicht mehr wirklich neu.
Ich wünschte in der Zukunft nur noch ein mal dieses Gefühl "WOW!" zu erleben. Wie damals beim ersten hören von The Police, RUSH, Saga, Purple etc.
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Zitat
Tja, leider hatte ich das fragwürdige Vergnügen Lizzy in Offenbach NUR mit Snowy White zu sehen- Scott lag erkältet im Bett! Das war ein Scheiß. Dafür durfte man dann mal die Keyboards richtig hören...
Das wußte ich garnicht. Heiß bzw. interessant!Sorry nochmal offtopic: hier viel backgroundinfos zur berühmtesten Kiss Live-Platte Alive:
http://www.youtube.com/watch?v=35SqIJYm9p8&feature=related
Back To Topic:
Aldridge mit Lizzy:
http://www.youtube.com/watch?v=iNYPGv63SAY -
Es war aber der Silbereisen
... entweder ist er da aufgetreten oder es war eine andere "kommerzielle Pseudo-Volksmusik-Sendung...großes Sorry!
Es war ein blonder junger Mann der "Silbereisen" genannt wurde. Womöglich war er Gast im Stadl oder es war eine seiner Shows mit anderem Namen. Ich habe wie gesagt gezappt. Also sorry wenn es nicht der Stadl war. Es war ein Voll-Playback völlig out of Time in einer Volkstümlichen Sendung mit ausgeprägter Sendezeit. Und der Artist war ein junger Mann namens "Silbereisen".
Den Borg (die! Borg Mr. Picard) kenne ich optisch durchaus. Der ist viel fülliger und nicht so blond. Der war das nicht
Der nennt sich auch nicht Silbereisen. 
Es geht mir nicht darum Musikstile gegeneinander aufzuwiegen (steht mir garnicht zu) Ich wollte nur auf das beknackteste out-of-time-Playback das ich je gesehen habe hinweisen und das jenes ganz offensichtlich auch die Kameraleute vor immense Anforderungen gestellt hat. Das es in jedem (noch so exotischen) Musikstil gottgleiche Musiker gibt, steht sowieso völlig außer Frage.
Jodelnder Gruß
ZitatHatte nicht Drumstudio1 mal vor einiger Zeit hier als es um Livespielen ging gesagt, daß es viele Gruppen gibt die zum Zwecke der Irreführung absichtlich Fehler reinmachen?
???
Spannendes Thema. Was früher klasse war (gibt es heute ja auch noch ab und an). Wenn schon aus technischen Gründen (Teil)playbacks verwendet werden, dass zumindest der Vocalist noch live singt.
Da gibt es einige gelungene Beispiele. Exemplarisch eines meiner absoluten Lieblingslieder. Fools Gold von Thin Lizzy. Hier war allerdings der Youtube Coder nicht lip-synch. Also genau nicht der Silbereisen-Effekt. Es ist WIRKLICH LIVE gesungen im Studio. Es ist somit deutlich rauher als die LP-Version. ENJOY!
http://www.youtube.com/watch?v=pxVQakfRETQ -
Zitat
Ohja! Die geilsten sind immernoch diese Volksmusikhanseln die ohne Mic auf die Bühne kommen, die Arme ausbreiten, den Kopf auf die Seite legen und über Liebe singen...
Sorry Off-Topic... ich mag eigentlich keine Häme... da sie den sich verächtlich äußernden meist mehr entlarvt als den über den man sich lustig macht.
Die erste Ausnahme in meinem Leben: hat jemand irgendwann schon mal eines der Playback-Stücke dieses Mr. Silbereisen im Musikantenstadl oder wie das heißt gesehen? Ich war neulich beim zappen und dachte mich trifft der Schlag. Der Bursche war so out of time, da lagen ganze Silben zwischen seinen Mundbewegungen und dem Playback. Ich habe schon immens viele Playbacks gesehen... und mich als Kind schon über starke Asynchronität einzelner Sänger oder sogenannter "Sänger"gewundert. Aber so gravierend wie bei diesem jungen Talent habe ich das noch nie gesehen. Der Witz war aber: Das Kamerateam wußte das wohl bzw. die Regie welche die Kamerschalten steuert. Der wurde nämlich in jenem Stadl-Song immer so weit weg gezoomt das alle jenseits der 80 (also der Durchschnittzuschauer dieses Sendeformats) aufgrund der von Gott genommenen Sehschärfe im Alter dieses Audio-visuelle-Treiben nur noch hören, aber sein out-of-time-Lippenspiel nicht mehr mitansehen mußte. Niemals zuvor habe ich bei einem Soloartist (hust) solche absurden Kameraschwenks und -Perspektiven erlebt. Keine Sternstunde des dt. Fernsehens. Warum muß ein Moderator! auch singen?.... kann er das nicht lassen, wenn jeder weiß er kann es nicht. Es gibt doch sicher auch in der Volksmusik sehr gute Vokalisten. Dann kann man die doch einladen, setzt eine mehr oder weniger gelungene Pointe als Moderator (wird genauso gut bezahlt) und gut ist. Sollte es davon mal ein youtube Video geben kann ich nur anmerken: ES WAR TATSÄCHLICH SO UNSYNCHRON, diesmal ist die Youtube-Codierung bzw. der Anwender schuldlos!

Back to Lizzy bzw. ungewöhnlichen Intermezzi mit Gary Moore und Cozy Powell (kennen auch nicht viele)
http://www.youtube.com/watch?v=K9n981iQz3w -
Sollte es ein Gebrauchtkauf sein, unbedingt auf die Rundheit der Kessel achten bzw. vor Geld-Übergabe die "schwimmende! Fellauflage" jedes Kessels überprüfen.
Sollte es hingegen ein Neukauf sein, kann man da im Rahmen der Garantie auch den ein oder anderen Tag später reagieren.
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Und da der Mythos die offizielle Live Doppel-LP/CD "Live and Dangerous" sei eine Live-Scheibe nahezu nicht auszurotten ist, hier die nackte Wahrheit.
Mir fiel mit 15/16 immer der eklatante Unterschied (in Sachen zweistimmige Läufe, Präzision, Intonation etc. etc.) zwischen der "Live and Dangerous" Doppel-LP und dem Rockpalast Konzert auf der Loreley auf, dass ein Kumpel auf einem der frühen VHS Video-Rekorder aufgenommen hatte.... those were the days

Dann gab es immer wieder Diskussionen mit anderen. Ich sagte "da stimmt was nicht mit der Live and Dangerous, da ist alles so viel exakter. Kaum Unsauberheiten bei den Gitarrenläufen und Soli, auch der Gesang ist so unglaublich perfekt" andere sagten "quatsch, die haben da die genialsten Gigs ausgesucht, die sind eben live oftmals so gut".... die Wahrheit und das ich richtig lag, erfuhr ich dann erst viele Jahre später... auch teilweise durch Einblick in die Bootleg-Archive mehrerer Sammler, also viele Hörproben, die bestätigten: es gab kein einziges Konzert wo Thin Lizzy so klang und so fehlerarm spielte wie auf der "Live & Dangerous".
Thin Lizzy war natürlich live immer eine überragende Band mit fast in allen Besetzungsphasen fantastischen Musikern mit überragendem handwerklichem Können. Nur ist die Live and Dangerous Doppel-LP doch noch etwas überragender als sie es wirklich je waren.
Auszug der Anekdoten des damaligen (und bis heute weltberühmten)Produzenten Tony Visconti
THIN LIZZY : LIVE AND DANGEROUS
Bad Reputation was a big hit. That meant Lizzy and I would get a second chance to create a great album. Unfortunately they caught me between a Bowie album and at least three other projects I had committed myself to produce -- albums by the Steve Gibbons Band, the Radiators and Rick Wakeman. I was also trying to launch my own Good Earth record label that year. The record company was clamoring for a new Lizzy album and the band wanted to work with me. As much as they wanted to do another studio album, they felt that I couldn't accommodate them because of my commitments (which was true). So we had a summit meeting at my Good Earth studios. Phil said that they had stacks of tapes from live gigs, so why didn't we spend two weeks going through the tapes and come up with a decent live album? That was the best we could do in two weeks. Hah! For the next eight weeks I was up to my eyeballs in Live And Dangerous!
We listened and listened and listened -- to at least 30 hours of tape recorded during many gigs, from Toronto to Philadelphia to London! We definitely had something, but the task of choosing the right takes was awesome. When we did, Phil asked if he could touch up some vocals. No harm in that -- this is commonly done for live albums because of technical faults, like microphone wire buzz and other gremlins. The trick to getting a studio vocal to sound like a convincing live vocal is to sing the song in the same way. Otherwise the live voice will poke through if the new voice is not in sync.
We spent a few days re-recording a few vocals. It went very well. Once we established a sound and a system to do this, Phil suggested that we might as well redo all the vocals. So we did. Then we noticed that Gorham and Robertson were not on mic for backing vocals half the time. If you listen closely you can hear Phil doubling the backing vocals at the same time he was singing lead! Then Phil realized that he'd missed a few notes on the bass when he was singing live. Could we replace some bass parts? "Of course!" I said. We did. The bass was harder and more precise and so ALL the bass parts were replaced. In walked Scott Gorham and Brian Robertson. Since it was so easy to replace Phil's parts, could they redo theirs? "Of course!" But now it was obvious that this was not completely live anymore. The guitars, bass and vocals were replaced -- just Downey's drums and the audience reaction were left! Fortunately Downey liked his playing and we kept ALL the drums.
I've gone on record before saying this album was 75% recorded in the studio, so I hope I haven't shattered any illusions. Still, the album went platinum, reaching #2 on the British charts, and it deserved it. Every track was performed before a live audience with the exception of "Southbound". There weren't any good takes of the song recorded in concert, so we used the recording made during the sound check onstage in Philadelphia and dubbed in the intro and outro audience reaction from that night's show.
Because the original recordings lacked certain details I had to resort to some trickery when Phil asked for audience participation. For instance, on the breakdown of "Rosalie" Phil asks the audience to "put yer hands together". I boosted up the audience tracks and there was a wildly enthusiastic audience clapping like mad, but the band was far louder. I couldn't use those tracks because the band would've sounded too echoey, picked up by the high audience mics. So I made a 20-second loop of the audience clapping for an encore. I put the loop through electronic gates that were triggered by a note from a keyboard. The loop was silent until I played a note on the keyboard. So when I played quarter notes (crotchets) it sounded like the audience was clapping along. Remember, they'd been clapping along that night but the mics just didn't pick them up loud enough. Also, at the end of this track the tape ran out and I had to edit in the audience reaction from the end of another song. That's why it literally sounds like a burst of applause at the end.
Despite the necessary trickery this album is very real. It represents electrifying moments before an audience and fabulous second chances to get it right in the studio.
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Ihr jungen Hüpfer!
Naja, aber feiern darfst Du trotzdem... und zwar möglichst schön!
Alles Gute!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Zitat
Nur so…..DW boeckchen sind fast die selbe groesse …..nur rund und kaum jemand beklagt darueber.
Ich fande imer das sie ein bischen wie schnecken aussehen.
Einspruch
Die übergroßen DW-Böckchen werden seit Jahrzehnten immer wieder mal von diversen Drummern kritisiert. Nicht zu letzt deshalb, weil sie
a.) schon etwas an die übergroßen uralten old-school Hayman Böckchen erinnernb.) im grobem Widerspruch zu dem zu stehen scheinen! was dieser und mancher anderer Hersteller uns sonst in Sachen "wenig Material soll die Kesselschwingung beeinflussen" stehen.
Anyway... DW klingen ja trotzdem meistens klasse. Und DW... seems big enough to ignore critics.
Aber deren Optik wird wirklich nicht selten kritisiert. Ich kenne selbst seit Jahren den ein oder anderen DW-Lover der ein oder gar 2 DW-Sets hat, der sie wegen dem Sound gekauft hat (richtig so) - die Kessel-Optik aufgrund der Böccken aber regelrecht haßt.
Auch von meiner Wenigkeit gab es hier im Forum seit Jahren immer wieder die Kritik warum nur diese Böckchen bzw. warum DW zumindest nicht optional eine Alternative anbietet.
Back to topic ;):
Weiter so Cube!!! Viele verfolgen Dein Wirken mit großem Respekt und Begeisterung.