Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    WER in den achzigern getrommelt hat, kann sich sicher noch an die Color5 erinneren. Wir haben diese damailgen Cymbals analysiert und mit Verbesserungen neu aufgelegt - produziert !


    Ich wünschte die renommierte Firma Paiste hätte eine besser funktionierende Rechtsabteilung. Wie kann sie jahrelang diese und andere ständig verwendete Formulierungen die eine wie auch immer geartete inhaltliche, oder herstellungstechnische Nähe zu den Produkten der weltbekannten schweizer Marke suggerieren (um mehr dieser Produkte bei Ebay abzusetzen) tolerieren? Das werde ich niemals verstehen!

    Ich denke die "Wahrheit" liegt zwischen Euren Standpunkten. No reason to explode ;).


    Einige Firmen verhalten sich temporär (oder darüber hinaus) sehr kulant. Gerade in Anbetracht der immer stärker werdenden Konkurrenz und der kaum noch überschaubaren Marktlage aufgrund unendlich vieler (Neu)anbieter. Aber keine Firma wird (jetztmal vom Extremfall ausgegangen, diese Menschen gibt es vereinzelt wirklich) bei "Cymbal-Smashern" lebenslang, also wieder und wieder und wieder umtauschen. Das lassen die Gewinnspannen überhaupt nicht zu. Und das hilft auch dem Firmen-Namen nicht wirklich... sondern würde in der Drumcommunity eher dazu führen das man sagt "mit deren Becken kannst Du anstellen was Du willst, die geben Dir immer ein neues". Genau daran hat aber keine Firma ein Interesse.


    Außerdem behält sich jede mir bekannte Cymbal-Firma des Planeten vor, Becken vor einem "Blindumtausch" zu begutachten bzw. prüfen bzw. in Augenschein nehmen. Ob sie es faktisch tatsächlich macht, steht natürlich auf einem GANZ ANDEREN BLATT. Das läßt das Tagesgeschehen oftmals garnicht zu. Aber nochmals: auch dies ist Hinweis darauf, dass ein immer wieder geradezu automatisch erfolgender Ablauf nicht gegeben ist.


    Sollte dieser Eindruck bei manchen Drummern entstanden sein - weil sie gute oder sehr kulante Erfahrungen gemacht haben, dann können sich diese glücklich schätzen. Nur verlassen, dass es so weitergeht, nein darauf sollten sie sich nicht. ;)

    Wenn das (mit diesen Ausmaßen) ein Riß wäre, würdest Du es selbst bei 4 Promille und beidseitigem Tinitus hören
    ;).


    Wenn das Becken rein ausklingt (ohne reibende oder klirrende Metallgeräusche), dann ist es das wonach es aussieht: kein Riß.


    Wäre auch schade ´drum.

    Liebe Kollegen,


    ich bitte hiermit nochmals um Verständnis, dass ich aus selbstgewählten und wohlüberdachten Gründen zu Ebay-Angeboten keine Angaben mache.


    Ich und viele meiner Drumschüler und Kollegen haben mit kriminellen Abzockern oder Personen die so tun als seien sie zu blöd den Artikel wahrheitsgemäß zu beschreiben, viele schlechte Erfahrungen gemacht.


    Nein, ich behaupte nicht, ich hätte prinzipiell recht, deswegen Ebay abzulehnen. Ich behaupte nur, ich mag viele Anbieter bei Ebay nicht und möchte mit einigen nicht mal im selben S-Bahn-Abteil sitzen.


    Ich freue mich aufrichtig für jeden, der ausnahmslos tolle Erfahrungen mit Ebay macht, denn das Medium als solches ist eine feine Idee und es gibt mit Sicherheit eine Menge tolle, nette und ehrenwerte Verkäufer.


    Nur ich persönlich! mag nicht mehr.


    Seit den letzten 3 Jahren werde ich aber von Forummitgliedern mit Anfragen zu Ebay bombardiert. Und das nimmt immer mehr zu.


    Ganz aktuell gestern von einem Kollegen hier dem ich sehr nett geantwortet habe der aber nicht locker läßt und 5 Nachrichten an mich wegen diesem Ebay-Angebot raushaut. Mir vorwirft ich sei zu "empfindlich" etc. etc.


    Auch einige andere Kollegen zeigen sich uneinsichtig. Ich gebe in vielen Threads gerne öffentlich Hilfestellung... aber in letzter Zeit erhalte ich rund um die Uhr die skurrilsten PN-Anfragen zu Ebay oder sonstigen "Problemchen":


    Auszug:


    "Hallo, ich mal wieder. Ich habe wieder eine Frage. Ich habe das Hardwareteil des Herstellers XY paßt da das Teil des Herstellers ZZ ? Click mal auf den Link und sag´ mir was dazu"


    "Hallo, ich habe gehört Du kennst Dich gut aus. Ich möchte mir ein Behringermischpult kaufen. Hier kannst Du es sehen (link). Kann ich damit.....? Geht es mit dem Behringer folgendes zu tun?"


    Ich war nie Produktmanager bei Behringer und finde das Ausmaß der Anfragen mitunter reichlich frech. Ich bitte manchen der Anfragenden sehr herzlich in einer nüchternen Minute zu überlegen, weshalb er eine fremde Person bittet seine Lebenszeit unendgeldlich zu nutzen, damit er im Endpreis 10 Cent spart oder eine Anfrage an die offizielle Firemnvertretung unterlassen kann.


    Ich bin keinesfalls sauer, sondern eher amüsiert und verwundert über die Naivität oder Dreistheit mancher Anfragen.


    Ich liebe das Forum wie früher auch... bitte aber nochmals um Verständnis, dass ich ab heute derartige Spaßanfragen ganz unbeantwortet lasse.


    Nochmals: ich helfe gerne (und werde das ABSEITS VON EBAY-ANGEBOTEN) wann immer ich die Zeit finde auch weiterhin gerne tun. Ich weiß auch das viele Kollegen mir (wenn ich mal Hilfe bräuchte) auch sehr schnell und selbstlos helfen würden.


    Aber einige der Anfragenden gehen weit über das hinaus, was man von unbekannten Personen im Web einfordern sollte.


    Somit nochmals mein Fazit: ich gebe zu Ebay-Angeboten keine Auskünfte.

    Ja, das ist mit 2 Tombrackets machbar und wird so jahrzehntelang (seit Anfang der achtziger bei Tama so gemacht). Nur gewisse Zweifel habe ich bei Deinen 2 Stands. Mit jedem Stand ist das aus Stabilitätsgründen sicher nicht machbar. Die sollten schon sehr! stabil sein. Am besten auch die Doppel-Streben sehr weit ausziehbar.


    Prinzipiell könnte man auch überlegen, die Bassdrumspurs bzw. genauergesagt ihre Aufnahmerosetten "irgendwie" umzubauen bzw. zu modifizieren und dort die Aufnahme/Andockstelle für die 2 Stands zu integrieren. Aber das führt jetzt zu weit... ;)

    Zitat

    Zitat:
    Holzwahl: Maple, eher härtere Attack, eher Pop/ Rock; Birke, eher weicher, eher Blues/ Jazz; Acyrl, noch härter, POP/Rock.


    Zitat auf das Zitat

    Zitat

    Geht man DANACH, is das genau andersrum und drum standen wohl auch die Rocker alle auf die Birkenkessel(recording custom und SC performer lassen grüßen).


    Sorry, aber das ursprüngliche Zitat ist sowohl inhaltlich als auch darüber hinaus ;) falsch. Da hat jemand ganz offensichtlich etwas verwechselt. Auch gibt es diese Trennung nach Holzarten und Musik-Stilistik so schon lange nicht mehr (wenn es sie überhaupt je gab)... aber nochmals: das Zitat ist materialtechnisch bzw. in Bezug auf die behaupteten Klangattribute nicht haltbar. Birke ist in aller Regel für seine percussive und attackfreudige Ansprache bekannt, während Ahorn viele Drummer für seine eher weiche/warme Ansprache schätzen. Also genau anders herum als im Zitat. Wenn man dann aber noch verschiedene weitere Holz- bzw. Kesselcharakteristika einbezieht (Anzahl der Lagen, "Anbaugebiet", Gratung etc.) wird es noch komplizierter.... und fast alles wird diskutierbar/ widerlegbar.


    Trotzdem liebe Grüße in die Schweiz, sowas kann beim schnellen Tippen schon mal verrutschen. Nicht so tragisch. Nur stehenlassen sollte man es nicht, sonst blicken Rookies bald garnicht mehr durch.

    Ich habe ja auch ein Force 3005 Set. Meines bei Thomann für 648.- Euro erworben. Zu dem Preis wirklich empfehlenswert.


    Der Klang ist für diese Preisklasse wirklich gut (mit Ausnahme des 14" Standtoms - das klingt bei mir mies und resoniert nicht).


    Ich befürchte aber der Fehler den viele machen ist den Begriff "Full-Maple" zu mißinterpretieren. Da denken viele an USA oder Kanada Premium-Ahorn-Holz. Ich habe Zweifel, ob der Sound des Force 3005 mit den namhaften Drumsets die jene tollen Kesselhölzer nutzen, vergleichbar ist. Für mich klingt das Force 3005 nicht wirklich nach dem klassischen, wertigen Ahorn-Sound. Ich vermute das hat auch Sonor "gehört" im wahrsten und doppeltesten Wortbedeutungssinne und deswegen dem Force 3007 dieses Jahr einzelne Ahornlagen nordamerikanischer Herkunft "zugemischt". Zumindest wird das so seit wenigen Monaten ab und zu kolportiert, dass dessen Kessel nun ein Sandwich aus Asien- und US Maple sind.


    Nochmals: meine Vermutung war lange Zeit, dass beim Force 3005 ausschließlich Chinese Maple oder sonstige billigere Ahorn-Ableger zum Einsatz kamen. Denn es hat streng genommen trotz gutem Sound (nochmals: in Bezug zum Preis siehe oben) mit den renommierten hochwertigen Ahorn-Sets klanglich nicht soo viel gemeinsam. Beweisen, nein beweisen kann ich es nicht. Es ist mein Höreindruck... aber die Tatsache, dass seit kurzem beim 3007 auf einzelne Lagen nordamerikanischen Ahorns hingewiesen wird bestätigt mich in meiner Anfangsvermutung.


    In jedem Falle hoffe ich bei eines Tages womöglich als Force 3009 bezeichneten Drumkits auf die ausschließliche Verwendung hochwertiger Hölzer. Was beim Mapex Pro Maple möglich ist... sollte bei Sonor auch gelten.


    Sonst könnte nämlich der unschöne Eindruck entstehen, dass der chinesische Mutter-Konzern bei Mapex und Sonor in der absolut identischen Preisklasse, Sonor schlechter aussehen - genauergesagt "klingen läßt" als seine eigene "Hausmarke" Mapex. Und das wäre langfristig der Todesstoß für diese Sonorprodukte... denn wenn schon so viele Serien in China produziert werden (müssen?)... warum dann jene weniger wertig ausstatten als die eigene Hausmarke, die im selben Werk gebaut wird?

    Ein alter Hut. Wir haben hier viele Beiträge zu diesem Teil.


    Es ist die alte Tama Kingbeat. Eine eher schwergängige Fußmaschine (mit dem prinzipiell durchaus tauglichen Kompressionsprinzip).


    Die Fußmaschine ist absolute Massenware. Sie war Anfang der achtziger Jahrelang Tamas Top-Modell... also teuer... und doch ist sie Massenware, hat sich oft verkauft und taucht bis heute, dauernd und überall mal wieder auf.


    Sie erzielt auf dem Gebrauchtmarkt in aller Regel keine nennenswerten Beträge, da sie wie erwähnt
    a.) so häufig existiert
    b.) nicht wirklich prickelnd läuft

    Zitat

    Absolut nicht zu vergleichen mit heutigen Einsteigersets, die sind qualitativ um Längen besser.


    Korrekt!


    Wenn Du ein derartiges Set geschenkt bekommst (oder für eine wie auch immer geartete ganz geringe Gegenleistung) dann nimm´ es.


    Richtig nennenswerte Kohle solltest Du dafür nicht ausgeben.

    Zitat

    ein Beobachtungen in Ebay waren ca. 600 - 800 für ein "versifftes mit runtergedroschenen Fellen".


    Das wäre wieder Beleg dafür das bei Ebay einiges nicht stimmt bzw. sich mitunter seltsame Dinge ereignen. Der Gebrauchtmarktwert für ein Standardkit dieser Serie ist sicher! niedriger anzusiedeln. Was nichts daran ändert, dass faktisch das Granstar Custom ein feines Set ist/war.


    Die Toms würde ich auch nicht kürzen lassen, da dies wieder nur eine weitere "monetäre Vitalisierungsspritze" und Aufwand mit unbestimmter Wirkung auf potentielle Kunden bedeutet. Das würde erstrecht (selbst wenn es noch so professionell gemacht wird) als verbastelt gelten. So wollte ich den Hinweis auf die Tomlänge nicht verstanden wissen... sorry ;)

    Die Sets haben einen guten Ruf... weil sie gut sind.


    Liebhaber (oder gar derartige -Preise gibt es streng betrachtet keine)
    a.) da diese Serie trotz Qualität in Sachen Marktakzeptanz eher floppte
    b.) sich kaum eine Nase an diese Serie erinnert
    c.) diese Kesselmaße bei vielen Drummern ultra-out sind. Toms direkt "unter dem Kinn" liebt nicht jeder.


    Es wird sicher sehr schwer einen Preis zu erhalten, der auch nur annähernd der Qualität dieses Sets gerecht wird. Man kann nur versuchen wirklich Freunde guter Birkensounds zu finden bzw. Drummer beim antesten zu überzeugen, den eigenen Ohren zu (ver)trauen.


    Gerade die Upgrade-Kosten erhöhen zwar den Materialwert... machen aber in Sachen Endverkaufspreis-Erhöhung nicht soo viel Sinn...


    ... aber ich bin da eher Pessimist. Sorry! Vielleicht sieht es jemand anders differenzierter?


    Könntest Du mir mal ein 1-2 Jpgs zukommen lassen?

    Zitat

    Seh ich genauso. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, wie sich die Becken bewegen. Er tritt (da bin ich mir ziemlich sicher) die Hats auf den 8teln durch. Achtet mal auf die Becken, nicht auf den Fuß.


    Wenn das so wäre... meine Augen lassen es wirklich nicht zu das zu sehen... .


    ... dann wäre ich damit ja doch richtig:

    Zitat

    Meine Version bezieht sich zweifelsohne auf "derartige" Break-Effekte mit einem Pedal. Oder gerne auch mit Hihat durchtreten links, wenn diese Unisono mit der rechten hand spielt. Aber ich gebe es zu, mir war es ein Anliegen möglichst dicht an den Sound bzw. den Klangeindruck zu kommen...


    Denn die "triolischen Zeitpunkte" der rechten Hand (siehe Threadseite vorher) entsprechen dem Achtelpuls.


    Spannende Sache. Mal sehen wie es weitergeht...


    Meine Güte ich brauche bessere Speaker!!!! und bessere Augen!

    Zitat

    Schöne und ausführliche Darstellung, die sicherlich für jemanden, der solche Techniken erlernen möchte, hilfreich ist. Trotzdem ist es meiner Meinung nach nicht das, was Herr TC auf dem Video spielt. In Deiner Beschreibung wird der linke Fuss nicht eingesetzt, aber auf dem Video sieht man, dass er ihn benutzt (und man hört es auch).


    Ich bleibe dabei, es sind einfache R L RF LF R L triolen, instrumentiert auf Snare und Toms.


    Das kann ich wirklich (gerade bei dem Mix über meine PC-Speaker) nicht 100 %ausschließen. ;)


    Meine Version bezieht sich zweifelsohne auf "derartige" Break-Effekte mit einem Pedal. Oder gerne auch mit Hihat durchtreten links, wenn diese Unisono mit der rechten hand spielt. Aber ich gebe es zu, mir war es ein Anliegen möglichst dicht an den Sound bzw. den Klangeindruck zu kommen...

    Also ich höre das sehr ähnlich wie Tim.


    Wenn man vergleichbare Patterns mit einer Bassdrum spielt erlaube ich mir 1-2 Hinweise wie man es (bzw. vergleichbare Muster) als Rookie relativ! schnell erlernen kann.


    Phase 1:
    Zunächst ausgehend von der klassischen Drumfigur:
    Rechts
    Links
    Fuß( Fuß meint Bassdrum)


    Man kann es klassischerweise nett und klangvoll auf R (tom low) und L (tom hi) instrumentieren.


    Diese Abfolge endlos wiederholen: RLFRLFRLFRLFRLF usw.
    Alle Schläge und Tritte stehen im gleichen zeitlichen Abstand wie Perlen auf der Kette aufgereiht. Es existieren KEINE Pausen! Somit sollte schon jetzt mental ein "dreier-Feel" entstehen. Damit kann man beim Üben starten. Es ist damit faktisch auch schon ein ganz eigenständiger, musikalisch verwertbarer Break entstanden.


    Phase 2:
    Jetzt wird es motorisch und klangtechnisch vertrackter.


    Der dreierablauf wird beibehalten aber wir beziehen mehr Klangquellen ein (die Snare kommt hinzu und die "Melodik", die Reihenfolge bzw. die Sprünge der Tonhöhe werden verändert). Ich schreibe es mal untereinander um kein Verrutschen der Abfolge zu provozieren:
    R snare
    L Tom Hi
    Bass
    R Tom low
    L Tom Hi
    Bass
    R Tom low
    L Tom Hi
    Bass
    ----------------------- Jetzt startet das Pattern wieder von vorne
    R snare
    L Tom Hi
    Bass
    R Tom low
    L Tom Hi
    Bass
    R Tom low
    L Tom Hi
    Bass
    ---------------------


    Zwischenfazit: Phase 1 und 2 sind beide schon eigenständige, tolle Breakkonzepte (viel verwendet von Paice über Bonham und darüber hinaus - faktisch Weltkulturerbe). Wenn man Stufe 3 nicht mag oder nicht erreicht: no prob at all. Mit 1 und 2 hat man schon viele Möglichkeiten.
    Aber nochmals triolenfeel - im Idealfall: Sechzehnteltriolen verinnerlichen!


    Wichtig: für ein hohes Tempo hilft Üben. Aber viel wichtiger als das motorische endlos-üben ist die mentale Repräsentation. Insbesondere bei diesen Mustern! Ich kenne Drummer, die das Jahrelang geübt haben aber von Drumschülern die es erst 3 Wochen üben rechts und links überholt werden. Die Erklärung ist einfach: die mentale Repräsentation des Ablaufs ist entscheidend - erst danach die Netto-Zeit des motorischen Übens. "Rechte Hand"- "Linke Hand"-"Rechter Fuß" kann kein Mensch schnell Denken und schon garnicht sprechen. Es ist entscheidend diese triolische Abfolge anders und effektiver mental zu codieren und repräsentieren. Ich empfehle unbedingt an einen wohlbekannten "Gitarrenlauf" oder eine triolische Soundabfolge zu denken, die man als Referenz (von einem Lieblingslied) parat hat. Dideldidideldidideldidideldidel usw. (Evelyn Hamann R.I.P) usw. Bei mir waren das oft Malmsteen oder Steve Vai Gitarren-Läufe. Es ist fast schon erschreckend, wie schnell man Fortschritte erzielt, sobald die "Birne" in der Lage ist die Tonale und noch wichtiger! die rhythmische Abfolge schnell ZU DENKEN! Solange dieser Groschen nicht fällt kann man stundenlang üben und die Fortschritte sind nur sehr zäh feststellbar.



    Phase 3


    Hier gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
    Ich höre Flams bei dem adrenalinlastigen Livedrummer. Würde also sagen er verändert Pattern 2 und implementiert "tragischerweise" Flams, was das Muster klangtechnisch nicht unbedingt besser macht (reine Geschmackssache) aber in jedem Falle spieltechnisch SCHWERER!


    Zunächst: alle Snare-"Zeitpunkte" werden zu Flams LR
    Dadurch wird die Abfolge aber auch minimal anders... hat spieltechnische Gründe durch diesen Flam. Ich bilde mir ein er läßt manche linken Strokes weg (nämlich jeweils die linke Hand nach dem Flam) um das Tempo trotz Flams zu erreichen. Da kann ich irren. Das ist in diesem Tempo des Videos für mich nicht mehr zweifelsfrei zu hören - sorry. In diesem Falle (Sollte ich recht haben) liegt natürlich immer noch das triolische Feel zugrunde, aber streng genommen besteht immer nach dem Snareflam eine 16´tel triolen Pause. Die ist in diesem hohen Tempo natürlich nur Sekundenbruchteile lang. Lange Rede, kurzer Sinn, ich würde es so spielen:


    LR Snare Flam (dann 16´tel Triolenpause)
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass
    ----------------------------- Jetzt startet die komplette Sequenz wieder...
    LR Snare Flam (dann 16´tel Triolenpause)
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass


    Für mich klingt es nach Flams... und selbst in diesem hohen Spieltempo bilde ich mir ein, würden 2 Sechzehnteltriolen (wenn es kein Flam wäre) zeitlich weiter auseinander liegen müssen!


    Sollte ich damit falsch liegen (und dies keine Flams sein): dann wäre es ein Breakablauf ohne Flams mit 2 Sechzehnteltriolen auf der Snare mit alternierenden Händen. Dann würden also die 16´tel Triolen tatsächlich vollständig durchlaufen wie in Phase 1 und 2 (ganz ohne Lücke).


    R Snare
    L Snare
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass
    ----------------------------- Jetzt startet die komplette Sequenz wieder...
    R Snare
    L Snare
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass
    R tom low
    L tom hi
    Bass


    Edits: Der Zeilenumbruch bringt mich um!

    Das ist ein schlimmes Thema... hoch kompliziert und irre schwer in Worte zu fassen... und wer wirklich näher an der Wahrheit ist, weiß vermutlich auch keiner...


    Anyway... noch ein ganz "komischer" Hinweis von mir... es ist leider unheimlich schwer Klangeindrücke zu beschreiben:


    Natürlich gibt es ganz fantastische Kondensator-Kleinmembraner im High-End-Bereich... die besitze ich nicht... diese schließe ich gerne aus unterem Höreindruck aus.


    Was ich aber immer felsenfest zu hören glaube:
    Das viele Kondensator Kleinmembran-Mikros etwas komprimierter klingen. Nicht ganz so offen bzw. "groß".


    Bei Großmembranern (selbst bei den günstigeren, und manchen No-Namern
    die sich kaum oder garnicht von denen der Preisklasse vieler Kleinmembraner unterscheiden) finde ich persönlich fast immer...
    1.) einen luftigeren Klang, also oftmals etwas verfärbungsfreiere, unkomprimiertere Höhen.


    2.) einen etwas volleren, satteren Klang: überzeugenderer Tiefbass, dieser "weniger beschnitten" oder "eingeengt" als bei manchen Kleinmembranern.


    Fazit: Mir kommt es oftmals so vor, als seien Großmembraner etwas sauberer in der Höhenaufzeichnung und ebenso etwas dominanter im tiefrequenten Bereich. Gerade manche Gorßmembraner können auch bei der Bassdrum passabel bis klasse klingen. Bei jenen Kleinmembranern wo ich das versuchte, fand ich diesen Einsatzort eher suboptimal ;)


    P.S: ich weiß dass sich dieser Höreindruck oftmals so nicht 1 zu 1 aus Meßtabellen herleiten läßt. Vertraue aber meinem Gehör etwas mehr ;)


    Slightly off-topic:
    Wer sich mal erste, simple! Höreindrücke/Unterschiede von Großmembran vs. Kleinmembran erarbeiten will kann gerade auch mit einem guten Kopfhörer interessante erste Eindrücke gewinnen. Kleinmembraner gegen Großmembraner sehr nah an Mund bzw "Hals" antreten lassen und sowohl verbalisierte "S-Laute" ala "ssssssssss" (Höhentest bzw. feststellen wie stark Höhen verfärbt werden) als auch Schluckgeräusche ("Bass-Test", bzw. wie schmalbandig oder eben offen und voll wird tieffrequentes aufgezeichnet) der Stimme vergleichen. Natürlich geht es hier um Drums... aber manche Details lassen sich unter sehr kontrollierten Bedingungen etwas besser bzw. schneller erarbeiten. Über einen passablen oder gar guten Kopfhörer gehen auch nicht so viele Klangdetails verloren, wie bei manchen Abhör-Speakern... wo dann durch den Abstand zu unseren Lauschern auch wieder Raumakustik etc. manche kleineren Produktunterschiede kaschieren. Außerdem lassen sich so realtime Sounds vergleichen ohne Übersprechen bzw. wir müssen nicht vom Drumset zum Abhör-Equipment hin- und her hechten.