Beiträge von Drumstudio1

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    Ich soll herausfinden, für welche Musikrichtungen welche Hölzer verwendet werden.


    Das ist unmöglich da in einer freien Welt jeder das wählt was ihm gefällt. Es gibt keine prädisponierten Hölzer für spezielle Musikstile. Es ist sogar fraglich ob es sie je gab... es gab in der Industrie immer mal Versuche uns das glauben zu machen...


    Es gibt selbst bei Kesselmaßen nur noch vereinzelte Hinweise auf Musikstil-Einsatzbereiche. So findet man eine 18" Bass sicher eher bei einem Bar-Jazz-Trio als bei einem Metal-Event. Aber selbst bei den Kesselmaßen wird es immer schwerer Hinweise auf Musikstile abzuleiten.


    Nichts gegen die (den) Musiklehrer. Aber derartige Fragestellungen geben wieder vorsichtige Hinweise das "Breitbandwissen" eines Hausarztes diesen nicht unbedingt zur ersten Wahl für die Herzkranzgefäß-Op machen. Will heißen: ich denke Dein Musiklehrer ist kein Drumexperte.


    Aber wenn er sich von der Fragestellung nicht abbringen läßt ist es ja mannhaft-erlaubt in Deiner Arbeit eben dezidiert daraufhinzuweisen, dass es keine speziell Musikstilabhängigen Holzsorten gibt. Die Holzsorten eher vom Budget der Käufergruppe und/oder den INDIVIDUELLEN Klangvorlieben des einzelnen Drummers abhängen.


    Siehe eine Zeile über dem Quote. Dann hört man eben NICHT MEHR gut das original Drumsignal heraus... weil der Hallanteil so massiv auf das urprüngliche Originalsignal Einfluß nimmt. Man kann das im Extrem bis zur Unkenntlichkeit anwenden.


    Man kann das didaktisch alles wesentlich besser erklären... das jetzt mal in 3 Minuten reingehackt. Wichtig jetzt nur: wenn Dich diese Themen wirklich interessieren dann besorg Dir ein Gratishallprogramm und mache Hörerfahrungen. Das zahlt sich für viele Musiker lebenslang aus. Es braucht nicht jeder - aber viele profitieren nachweislich von selbstgemachten Hörerfahrungen!

    Schick ihr diesen Clip - vielleicht bekommst Du ihren Sli. ?
    ;)


    Sollte dieses Video kein Joke sein (was ich mir allerdings nicht so recht vorstellen kann)... dann gilt folgendes:
    Wir waren alle mal jung, und wenn es Dir Spaß macht von/mit Shakira zu träumen, dann tue das.


    Ob es allerdings soviel Sinn macht die ganze Welt am Liebestaumel teilhaftig werden zu lassen weiß ich nicht. Kritisiere ich auch nicht... nur manchmal gibt es Dinge, die man 2-3 Jahre später vielleicht anders bewertet... Das Internet hat dann aber womöglich solche Sachen schon fest im Cache-Griff bzw. auf andere Seiten verteilt bzw. vielfach gestreut und Du kannst es selbst nicht mehr rückgängig machen.


    Der Spaß an der Sache ist das was zählt... den scheinst Du zu haben. Trotzdem nie vergessen, dass es im weltweiten Web auch viele böse Burschen mit "niederen" Motiven und Absichten gibt. Da hätte ich schon Sorge, dass sich Leute was schnappen und mit Deinen Aufnahmen irgendwie Schindluder treiben oder sich darüber lustig machen. Ob Dir das in Deinem jungen Alter egal ist, weiß ich nicht. Ob Du über derartige "Spaßvögel" überhaupt nachgedacht hast, weiß ich auch nicht.


    Nochmals, wenn Dir sowas Spaß macht ist alles bestens und kein Schwein der Welt hat das Recht es zu kritisieren. Welche Dinge man im Leben für sich behält und welche man hinausschreit... darüber muß sich jeder selbst klar werden. Da lernen wir täglich alle gerade im Umgang mit dem immer noch recht neuen Medium Internet dazu.

    Der Gebrauchtmarkthinweis deshalb... da ich persönlich da nichts warten würde... wenn sie für Deinen Geschmack gut läuft würde ich sie spielen bis sie "stirbt"... und dann für 15 oder 20 Euro auf dem Gebrauchtmarkt eine andere Kingbeat abgreifen.


    Anbei das Service-Bild für jene die doch selbst Hand anlegen wollen ;)


    Es zeigt übrigens die weitverbreitete Fußplatte des Threadstarters!

    Ihr redet von der Tama Kingbeat. Dem jahrelangen Flagschiff von Tama.
    Diese funktionierte nach dem Kompressionsprinzip, die Feder wird also nicht gedehnt/auseinandergezogen, sondern "gestaucht".


    Es liegt nicht an diesem Prinzip generell - es hat andere Gründe, dass diese Metall-Orgie für meinen Geschmack eher üble und träge Laufeigenschaften hat(te). Ich habe sie früher oft unter den Füßen gehabt. Auch schon zu ihrer Zeit ghab es viel bessere Pedale.


    Sie war absolute Massenware (allerdings nicht mit jener Trittplatte, die das Bild von Nils zeigt). Somit ist ihr Gebrauchtmarktwert auch nicht wirklich nennenswert.

    Die Stimmschrauben Böckchen erinnern ein wenig an die ganz alten Hoshino bzw. Luxor Sets. Trotzdem nur eine vage Vermutung... denn irgendwie wirkt das nicht ganz stimmig.


    Der Bassdrum hat jemand das Fell abgezogen... schade. Das macht die Identifizierung nicht leichter.


    Schau genau! in den Bassdrum-Kessel hinein... ob irgendein Firmenstempel ´drin ist. Bei Hoshino gab es das einige Jahre. Trotzdem, ich glaube (noch)nicht so recht, dass es eine von denen ist.


    Außerdem brauchen wir ein Bild der Bassdrumspurs. Auch der Bassdrum... ups ... -Rosette. Damit wird die Identifizierung viel!!!! leichter.


    Ist es Zufall, dass Du nur mini-Ausschnitte abbildest, und genau die wichtigen Bass-Drum-Features bzw. Charakteristka nicht? - oder soll es eine Rätselaufgabe werden? 8o


    In letzterem Falle bitte auch den Thread dementsprechend kennzeichnen.

    Klasse Maggus, thanks!


    Zitat

    Die in Österreich angebotenen DIXON Artisan Serie 900 Sets bestehen aus anderen Hölzern, haben eine andere Lackierung und teilweise auch andere Hardware. Deshalb sind Sie auch etwas günstiger.


    Wobei wir das mit den anderern Hölzern und teilweise anderer Hardware ja schon wußten. Siehe mein Post oben.


    Leider ist es damit amtlich... Dixon hat eine weitere Subgruppe innerhalb der Artisan Serie definiert (wie ich oben andeutete... aber hoffte es wäre nicht so) und damit weiterer Konsumentenverwirrung um das Label Artisan Tür und Tor geöffnet. So schießt sich manche Firma selbst ins Bein. Schade, aber selber schuld.

    Bei z.B. 10" Toms sieht man bei diversen Rims (Clones) immer mal wieder ein Kunststoff-Stück zwischen Ring und Blech/Platte. Dies nur deshalb, um dem anderen Radius gerecht zu werden... bzw. nicht für jedes Tom eine eigene Metall-Platte im entsprechenden Winkel biegen/fertigen zu müssen. Das hat also nichts dadurch womöglich verbessertem Schwingungsverhalten oder Gras wachsen hören zu tun. ;)


    In aller Regel sind die Rimsbleche bei den meisten Tomgrößen DIREKT auf dem "Metallträgerreifen" des Rimssystems montiert.

    Nicht wirklich schlechte aber eher mäßige Resofelle unbekannter Herkunft bieten meines Wissens immer noch! auch die Artisan-Hochpreissets hier in Deutschland und auch in Taiwan und den USA.


    Das spricht per se nicht gegen diese Sets "aus Österreich"... sondern belegt eher das Dixon immer noch nicht weiß wohin sie mit der/den Artisan Serie(n) wollen... und auch noch Zweifel haben wie hochwertig diese Sets "sein sollen" bzw. angeboten werden.


    Einige/viele Features der regulären Artisan-Hochpreissets von Dixon scheinen auch bei diesen Angeboten aus Österreich gegeben... die guten Evans-Felle! (und die unbekannten Resos eben auch), Gußreifen, gummiunterlegte Hardwareteile am Kessel, etc.


    Was eher auffällt, dass bei den Angeboten in Österreich ein anderer Snare-Strainer verbaut wird und eine als 22" angebene Bass "nur" (reicht bekanntlich völlig aus) 8 Stimmschraubenn hat. Regulär haben die 22" bei der Artisan aber 10. Vielleicht habe ich auch eine Linsentrübung... und das Bild des blauen anderen Sets zeigt eine 20"... wird aber mit 22" gelistet?


    Ob das reicht Dixon nun innerhalb der Artisan Serie nochmal eine neue Subgruppe mit Produktdifferenzierung nach unten zu unterstellen weiß ich (noch) nicht. Das wäre natürlich das letzte was der Markt noch braucht... noch mehr Verwirrung, um Artisan... Aber die abgedruckten UVP´s die auch schon deutlich niedriger sind als hier in Deutschland weisen wohl daraufhin.


    Ich habe ein Dixon Artisan-Set mit Birke/Walnuß-Mix. Zum Sound finden sich Hinweise unter "Drumbestseller kritisch beleuchtet". OK, ein reiner Birkenkessel wird natürlich anders klingen - aber wenn die Birkenqualität (Anbau- und Ernteregion...hahaha) mit meinem identisch sein sollten, dürften auch diese reinen Birken-Sets nicht sooo übel klingen (eben da bei mir die Birkenlagen numerisch überwiegen, wenn ich richtig gezählt habe).


    In dieser Preisklasse bewegen sich aber eben auch viele Tama Starclassic Birke-Sets auf dem Gebrauchtmarkt, die bekanntlich sehr gut klingen und einen sehr stabilen Wiederverkaufswert bieten. Da sollte man schon sehr gneau abwägen!


    Kleiner Exkurs, sorry:
    Der Crux divergierender Inlands-Vertriebspolitik bzw. distributionstechnischer, nationaler "Eigenwilligkeiten" auf die Broadcaster diesmal völlig zurecht hinweist sind natürlich auch einige andere Produkte bzw. Firmen ausgesetzt - das ist kein Dixon-typisches Phänomen... wenngleich es bei Dixon wirklich in den letzten Jahren massiv auffällt.


    Streng genommen und schmerzhaft zugleich sind die Gründe recht einfach: solange Firmen nicht namhaft genug sind, eine selbstbewußte aber eben auch eindeutige und verbindliche Produktpolitik zu fahren (und diese dann auch in verschiedenen Märkten zu etablieren bzw. durchzudrücken), können kleinere Inlandsvertriebe ihre Ansichten, Ziele selbst definieren. Manche Mutterfirma ist froh in Land XY überhaupt einen Partner zu haben und nimmt das dann hin... mitunter weil ihr die Marktposition fehlt Eigenwilligkeiten nationaler Distributoren zu unterbinden.


    Der Nachteil ist natürlich, dass die Mutterfirma erstrecht an Prestige verliert bzw. dieses garnicht erst entwickeln kann, wenn jeder sein eigenes (Inlands-)Süppchen kocht, keine klare Produkt- und Werbestrategie erkennbar ist, weil jeder noch so kleine Inlandsvertrieb meint er kenne den Inlandsmarkt besser als alle anderen (was in manchen ausgewählten Fällen aber mitunter stimmt).


    Bitte das nicht mit großen, weltweit operierenden Konzernen (anderer Branchen) verwechseln. Das jene teuerste und aufwendigste qualitative Marktforschung betreiben, bevor sie landesspezifische Werbungen raushauen, ist zwar bekannt, aber mit unserer Branche, genauergesagt dem Marktwert und Marketingbudget vieler Firmen unserer Branche nicht vergleichbar.

    Erinnert mich optisch sehr an die 5000 ´und 7000 ´er Serie. Insbesondere die eckigen Böckchen. Das würde auch vom Alter genau hinkommen. Es müßte ein folierter Kessel sein. Also schwarze Folie (Jet Black).


    Wobei die Seriennummer auf den Toms im Sinne von 51X doch recht eindeutig auf die 5000´Serie (die günstigste) hinweisen... mit Phillipine Mahagony Kesseln.


    Zum Preis bzw. Zeitwert soll jemand anderes was sagen... der ist meiner Meinung nach extrem niedrig.

    Die meisten kennen sicher nur die Penis-Längen-Charts oder peinlichen
    Groupie-Stories von Metal-Sludge. Eine reichlich seltsame Webplattform bei der ich seit vielen Jahren nicht weiß, ob man sie boykottieren soll - oder gelassen mit einer guten Portion Humor betrachten soll. Vor Jahren machte mich mal eine Drumschülerin auf die Site aufmerksam... holla - was es alles gibt im Web 8o.


    Mitunter gibt es dort aber doch einzelne! Interviews die einiges enthalten was man woanders nicht liest. Gut, dass könnte natürlich herbeifabuliert bzw. erfunden sein. Aber davon gehe ich nicht per se aus.


    In jedem Falle ist dieses Eric Singer Interview sehr aufschlußreich und
    wirkt recht glaubhaft (zumal es scheinbar bei einer Kiss Convention vor hunderten von Zeugen stattfand)...


    ... es deutet den ein oder anderen monetären Sachzwang eines langjährigen Vollprofis an, von dem viele denken, dass er seine Projekte womöglich aussuchen kann...


    Teilweise eine geradezu erschreckende Offenheit, die auch eindrucksvoll zeigt das melancholisch-nostalgisch oder naive-verklärt Brillen im Sinne von "Vier Freunde sollt ihr sein" bei namhaften Bands nicht wirklich weiterhelfen... oder gar meilenweit an der Bandrealität vorbeischrammen.


    http://www.ccbanana.com/sludge/20questionsericsinger.htm

    Zitat

    Wer ohne Fehl ist, der werfe den ersten Stein!


    Sehe ich genauso. Ich denke die echten! Profis zeichnet vielleicht sogar aus, dass sie sich da nicht vor Schreck urinieren... sondern ihr Ding durchziehen.


    Es ist leider so, je mehr man Technik einbindet... umso mehr menschliche Autonomie bzw. Human-Factor-Ausgleichmöglichkeiten die man früher noch als rein handwerklich tätiger Musiker hatte, gibt man auf.


    Jeder kennt das.... der Strom fällt aus und der Drummer spielt ein (akustisches, unverstärktes) Drumsolo zur Überbrückung. Hat man ein E-drumset wird es schon schwierig!


    Bei Eddie wundert es mich zwar auch mit welcher Eloquenz er sich durch die ganzen falschen Scales durchkämpft anstatt mal 30 Sekunden hinter die Bühne zu rennen und den Schalter "dürcken zu lassen"... aber vielleicht ist das bei deren Live-Logistik auch nicht so einfach wie wir denken.


    Technikeinbindung ist super - wenn alles funktinioniert. Wenn es nicht klappt, kann es schnell katastrophal werden.


    Kleine (unwichtige Randnotiz):
    About 1984/1985 erwarb ein guter Freund von mir für damals unglaubliche 8 oder gar 10 tausend DM den Memory Moog. Eines der besten
    analogen Keyboards bis zum heutigen Tage. Ein Flagschiff mit unglaublicher Soundgüte... und einer eingebauten Sequenzersektion (bzw. das was man damals für einen Sequenzer hielt).


    Der Keyboard-Kumpel wollte unbedingt Live ein kleines Drum und Keyboard-Special. Also analoge Keyboardsounds vom Sequenzer abspielen, während ich einen simplen Beat "´drunterlege". Ich fand die Vorstellung gräßlich, da ich fürchtete die Kiste live nicht laut genug zu hören. Anyway... wir übten die Sache an einem Nachmittag im Proberaum. Ich war völlig frustriert - mein damaliger Drumlehrer hatte mich Jahre vorher zwar immer wieder mit Metronom üben lassen... aber es war mir nicht möglich synchron zu diesem Super-Teuren Synthy zu trommeln. Ich hatte immer das Gefühl das bei manchen Akkordwechseln in der Sequenz das Ding vor und manchmal nach der "1" den Akkord abruft. Ich kapitulierte und sagte: "das klappt live nicht, das funktioniert ja unter guten Hörbedingungen nichtmal hier im Proberaum". Das hatte schon an meinem Ego genagt... ich konnte mir die Erfahrung dieses Nachmittags mit einem der teuersten Synthies des Marktes nicht zusammenarbeiten zu können nicht erklären.


    Jahre später! erfuhr ich, dass der Sequenzer dieses superteuren Flaggschiffs von Moog, jenem Memorymoog (zumindest die erste Auflage)
    angeblich nicht in der Lage war timing-treu zu arbeiten. Die ganze interne Prozessorleistung war angeblich gerade bei mehrstimmigen Sequenzen bzw. Akkordfolgen völlig überfordert. Man konnte das wohl von Freaks überarbeiten lassen bzw. modifizieren lassen... aber ab Werk lief die Kiste bei den ersten Geräten stets "out of time" bzw. reichlich "ungroovy". Sauber!