Beiträge von Drumstudio1

    Seit einigen Jahren erzählen mir immer wieder junge Drummerkollegen von drehenden, rotierenden, kreisenden oder "sonstwas" Drumsets maskierter Männer und wie neu und innovativ das alles sei.


    Andere kontern dann und berufen sich auf Erinnerungen an Tommy Lee (ja, der mit/ohne Pamela Anderson) der das schon viele, viele Jahre vorher tat.


    Die alten Senioren wie ich schmunzeln über beide "Gruppen" und ihr viel zu junges Gedächtnis. ;)


    Hier "Joey Jordison" mit einer Gesichtsmaske und einem Drumset was mich irgendwie an einen anderen Drummer erinnert...


    ... wie hieß´der doch gleich? ;)
    http://www.youtube.com/watch?v=Q3ty4cw0YsU


    Humor rules! ... oder rulez ?

    Slightly Off-Topic:
    Ich habe immer wieder mal das AT4040 und die ehemaligen AT 4035 an den Toms.


    Manchmal denke ich, "ja, die Höhen sind etwas seidiger, sauberer und weniger verfärbt". 2-3 Tage später montiere ich sie wieder ab. Mein Problem ist, dass abgesehen von irgenwelchen Kapsel-Charakteristika bzw. Richtcharakteristiken auf Meßwerttabellen, die Einstreuung der Cymbals schon sehr! deutlich ist. Das finde ich auch bei den Sennheiser MD421 zwar auch nicht wirklich gut... aber mit den AT die ich oben genannt habe ist es wirklich beim Einsatz an Toms nicht einfach, da das schon eine gewisse Cymbal-lastige-"Höhendominanz" hineinbringt, die man eigentlich traditionell eher über Overheads einpegelt. Dreht man die höhen raus... dann ist das logischerweise nicht mehr dramatisch... aber warum sollte man dann Großmembran-Kondensatoren verwenden, wenn man nicht auf die perligen Höhen setzt bzw. diese "on-track" wieder rausdreht? ;)


    Ist natürlich in meinen Räumlichkeiten sowieso ein Thema, da ich sehr viele Reflektionen habe. Insofern ist Übersprechen in reflektionsärmerer Umgebung sicher etwas weniger brisant.


    Und noch etwas (noch mehr) off-topic:
    Die C4000 von AKG finde ich klanglich deutlich besser als die 2 von mir genannten AT-Typen. Auch sie haben die Gefahr des Cymbal-Bleed-in beim Tom-Einsatz aber ihr Grundsound erscheint mir generell deutlich ausgewogener. Sie sind zwar ein bisschen teurer, aber meiner Meinung nach auch universeller einsetzbar - auch am Drumset.

    Zitat


    Es könnte sich aber auch um ein 1972 Pearl wood fiberglass set handeln. Das sieht bei oberflächlicher Betrachtung gleich aus.


    Charakteristisch sind die sog. Diamond Lugs, die schwarzen Typschildchen und die recht solide Tomaufhängung (im vergl. zum früheren 60´s Pearl President).


    Kann nicht sein. Diese Tomhalterung des Drumsets der ersten Thread-Seite gab es Anfang der siebziger noch garnicht. Diese Tomhalterung mit der speziellen Bassdrumrosette (eine einzige! Öffnung) mittels Mittelrohradapter in 2 Pearl-Style-Arme übergehend, hat der Bursche doch nicht auch noch nachgerüstet. Das ist nahezu ausgeschlossen.


    Dieses Tomhalterungssystem kam doch erst Ende der Siebziger. Es blieb noch wenige Jahre im Programm bis 1982. Es war aber schon ab 1979 die günstigere! Option bei Pearl Sets. Die besseren (auch die von Dir zitierten Fiberglass-Sets) hatten Ende der Siebziger schon die optisch und justagetechnisch edleren, stufenlosen! VARI-SET-Tomarme von Pearl (die dieses Set nicht hat).


    Die älteren Fiberglass-Kits hatten die deutlich altbackeneren Abhebungen, - die das Thread-Set aber nicht hat. Deswegen kann es so ein Set nicht sein. ;) Dieses Set ist eindeutig moderner als frühe Siebziger Jahre.


    Edit: letztendlich ist es ohnehin nicht wirklich wichtig in Bezug auf den Gebrauchtwert. Aber damit Rookies oder wissbegierige Drummer künftig etwas mit den Aussagen anfangen können, mein Hinweis. Da eben diese spezielle Tomhalterung mit der Ein-Loch-Rosette in der Pearl-Historie ziemlich genaue Zeitzuordnungen erlaubt. Also bitte nicht böse sein. Es geht mir nicht um Rechthaberei - sondern nur um Erkenntnisgewinn bzw. das Auschließen falscher Rückschlüsse ;)


    Kollegialer Gruß

    Ja, das kann ich nicht beweisen. Aber der Rest der Hardware würde auch noch bei den niedrigeren Serien gerade noch in dieses Zeitfenster passen. Übrigens auch die billigere Tomhalterung... die kurz danach ihr Produktleben bei Pearl aushauchte. Auch die Hihatbecken... etc.


    Aber natürlich wenn man diese Faktoren alle abzieht (was theoretisch natürlich denkbar wäre) - dann könnte man noch 1-2 Jahre früher landen. Aber mir fehlt daran de Glaube... das dat´ alles Zufall ist.


    Also die Hihat von 1980 - 1982.


    Der Rest gehört höchstwahrscheinlich auch dorthin... oder ganz knapp
    davor...

    Die 800 Hihat insbesondere mit dem eckigen, moderneren Trittflächen-Design (welches es 1979 nur bei dem Topmodell der 900´Serie gab - aber nicht bei der 800 Serie) weist zweifelsfrei darauf hin, dass dieses Set nicht Ende der siebziger gebaut worden sein kann.


    Erst 1980 erfolgte diese spezifische Trittplattenumstellung bei der günstigeren 800 Hihat, die jene geposteten Bilder zeigen.


    Somit ist das Set keinesfalls! vor 1980 gebaut worden. Ich wittere ;) den Dunstkreis 1980 - 82.


    Natürlich kann das Set sogar noch etwas später gekauft worden sein... je nachdem in welchem Shop sich ältere Modelle "einstaubten" bevor sich ein Kunde fand :D.


    Aber nochmals das Baujahr ist recht genau umrissen.

    Edit: soeben lese ich, dass es um Ebay geht. Ich möchte meinen Beitrag jetzt gemeinerweise nicht löschen. Mache aber darauf aufmerksam, dass ich seit Monaten keine Emails, PN oder Anrufe zu Ebay-Angeboten mehr beantworte.

    Jetzt nochmal ernsthaft:
    Vielleicht meinen es die Gitarristen nicht böse und wollen wirklich einen wertvollen Hinweis geben? Man soll ja Musiker und/oder Instrumentengruppen nicht gegeneinander ausspielen.


    Ich persönlich kann mich allerdings in jungen Jahren an nicht viele konstruktive Hinweise von Bandmitgliedern erinnern. Im Gegenteil, bis in die zwanziger Jahre meines Lebens (nicht die Zwanziger des letzten Jahrtausends, ganz soo alt bin ich dann doch nicht) waren selbst mit Kumpels viele Bands eher von "niederen" Motiven geprägt. Wer steht am besten da, wer ist der beste Virtuose am Instrument, wer ist der Bandleader, auf wem liegen die Blicke (oder Körper...hahaha) der Ladies? Das ist für die Musik selbst eigentlich völlig unbedeutend - und unkonstruktiv - und doch: vieles gesagte gilt einem ANDEREN Ziel als die Worte alleine ausdrücken. Sehr oft schwingen da andere Motive, Interessen, Absichten (gekränkte Eitelkeiten, den anderen Abwerten) etc. mit.


    Insofern denke ich: nehme weiter Unterricht und arbeite weiter (wie wir alle!) an der Lockerheit... aber nicht den Gitarristen zuliebe, sondern weil Du offensichtlich gerne trommelst. Das kommt nämlich auch auf dem Video ´rüber.


    Letzteres ist die ideale Voraussetzung ein toller Drummer zu werden. Und das kannst Du sicher werden. Die Gefahr solcher Videos ist immer, dass sich andere berufen fühlen (ich startete ja auch erst mit einem Joke über den Sound) darauf etwas rumzutrampeln. Aber es spricht immer für Mut so ein Video überhaupt zu platzieren. Die Dunkelziffer derer, die meckern aber in Wahrheit es nicht besser können (sondern schlechter) ist auch nie zu unterschätzen! Das schon mal zur Relativierung von all dem was noch kommen kann... ;)


    Nun noch eine Kugel zum Nachladen:
    Beim nächsten Spruch eines Gitarristen kannst Du ja kontern:
    "Bitte spiele mehr Appegios in Deinen Gitarren-Soli." Oder "Spiele das Solo mehr im Legato-Style".


    In diesem Sinne: Feuer frei!

    Fantastischer Sound. Endlich hört man mal den Vorteil von 24 Bit Datenformat und 192 kHz. Das erste You-Tube-Video das ich sehe und HÖRE! das diese feinauflösenden Sounds bieten kann. Verdammt ich möchte auch ein Premium-Mitglied bei "Du Tube" werden, damit ich neben dem Verzehr meiner Zahnpasta auch mal in den Genuß dieser hoch-fidelen Sounds komme.


    Ich denke der Thread ist ein Witz... oder? 8o


    Apropos: Viel wichtiger als locker ist der Begriff "Übersteuern"... bitte mal den Gitarristen fragen. Der weiß sicher auch warum Übersteuern bei der Gitarre mitunter gut klingt, bei Drums aber generell eine Katastrophe ist.


    Humor rules! ;)

    Kleine Anmerkung: vielleicht kiffen Deine Gitarristen zuviel... das Wort "Locker" bekommt dann einen ganz faden Beigeschmack.


    In diesem Sinne: DRUGS SUCK!


    Und wieder ernsthaft:
    An Lockerheit, Handhaltung, Aufbau- und Spielergonomie arbeiten viele Musiker lebenslang. Da lernt man immer noch dazu (auch wenn das allzuoft vergessen wird). Du spielst da recht schnell... dabei dann noch überlegene Lockerheit zu entwickeln ist nicht einfach.


    Deine Gitarristen sollen auch mal an ihrer Lockerheit und Spieltechnik arbeiten... da finden wir sicher auch was.


    Ein Drumlehrer egal ob in Übersee oder sonstwo kann natürlich immer wertvolle Hinweise, Rückmeldungen/Feedback und motorische Lernziele geben bzw. definieren. Aber letztendlich auch nicht immer Organtransplantationen durchführen. Gerade junge Schüler, neigen in Bands oft dazu sich unter dem Adrenalinkick nicht mehr allzu sehr um das erlernte zu scheren. Bzw. es manchmal im Spielrausch zu vergessen. In Anbetracht des hohen Tempos und Deines jungen Alters sei aber versichert: dass viele andere Drummer mit ähnlichen "Lebensparametern" deutlich! verkrampfter trommeln. Möglicherweise trommelst Du aber im Bandsetting, wenn die bösen... Gitarristen ihre teuflischen Verstärkeranlagen auf 11 drehen doch noch etwas verkrampfter um Volume-technisch mizuhalten? Ichweiß es nicht! Vielleicht wollen sie Dich aber auch nur ärgern... weil man aus Gitarristenperspektive mit einem "kleingeredeten" Drummer besser arbeiten kann... der läßt sich besser schubsen.


    Gibt es auch mal ein Video mit unverzerrtem Sound und etwas "getragenerer" Spielweise? Also etwas für BPM-Senioren... ?

    Zitat

    Ich dacht nur da wir ja hier auch den einen oder anderen "Profi - Musiker" haben, dass die Leute am ehesten wissen, wie und wo man an soetwas kommt.


    Gerade vielen Profimusikern fehlt oftmals die Zeit und Lust nach irgendwelchen Hardcore-Sammler-Stücken zu suchen. Gerade Profis haben womöglich sogar am wenigsten Ahnung auf welcher Ablage der AOR-Sekretärin oder in welchem Schredderer Tape 4425 des Jahres 1873 "verwaltet" wurde. ;)


    Und selbst wenn... dann wäre es doch viel folgerichtiger Musiker der entsprechenden Band anzuschreiben. Denn welcher Musiker einer anderen Band oder von anderen Labels sollte wissen, wo deren Tape heute noch liegt - von dem erahnen der damaligen Auflagenhöhe ganz zu schweigen?


    Es gibt für den Verbleib uralter Demotapes kein Standard-Procedere! Manches Label hat vielleicht ein kleines Archiv (bzw. der Labelchief sammelt sie aus "Melancholie" zu Hause), andere entsorgen ihre Altbestände sonstwo bzw. Mitarbeiter oder Praktikanten stauben was ab etc. Bei Management oder auch Label-Staff-Leuten ist oft ein kommen und gehen. Eine Drehtür eines Einkaufscenters ist nichts dagegen. Und in Deinem Falle, wenn das Tape so alt und selten ist, wie sollen wir da helfen, dem Label sein womöglich letztes Exemplar abzuquatschen, damit sie es Dir überlassen? ;) Nochmals: wie sollen wir hier wissen wo, welche Tapes liegen? 8o


    Damit der Humor ein Ende findet, hier mal ein paar pragmatische Ideen, wie Du vorgehen könntet und (je nach Budget) eine deutliche höhere Chance hättest das Tape zu erhalten, als hier in einem ausschließlichen Drummerforum nach der "Lagerlogistik von Labelarchiven" :D zu fragen. Trotzdem sei der Hinweis erlaubt, dass die wenigen Antworten auf den Threadstart hier nicht sehr verwunderlich sind... denn gerade bei Deinem Ansinnen ist sehr viel Eigeninitiative gefragt und Engagement.... vorausgesetzt dieses Tape ist Dir wirklich SOOOO WICHTIG.


    1.) Da es sich um eine dt. Band handelt sollte eine Kontaktaufnahme möglich sein. Diesen Weg kann man versuchen.


    2.) Es gibt manchmal gerade bei Metal oder Hardrockbands sehr loyale bis sehr akribische (bis hin zu zwanghaften) Fans. Die wirklich alles! über Jahre sammeln. Die sollte es auch bei der von Dir genannten Band geben. Womöglich auch Fanclubs. Irgendeiner wird dieses Tape haben... oder jemanden kennen, der es hat... und dann ist es meist "nur" eine Frage des Preises.


    3.) Insbesondere in Deutschland gibt es mehrere Mailorders und/oder Ladengeschäfte bzw. "Kultstätten" für Rock und insbesondere Metalprodukte von der CD, bis zum Demo, der importierten Japan-Pressung mit Bonustracks, der Pressung aus Kirgigistan mit Ziegenmilch-Napf als Specialbeilage etc. etc. Es gibt sehr professionelle Mailorder-Firmen mit höherem Umsatz und andere die kleiner oder zunächst unprofessioneller wirken aber mit viel Herzblut und Begeisterung ihrem Job nachgehen... eben aus Berufung. Da gibt es im Hintergrund (insbesondere in den kleineren Firmen) wirklich den ein oder anderen Extremstkenner. Auch diese kann man per Mail oder auch mal telefonisch kontaktieren. Da finden sich meist Szenemultiplikatoren, die eventuell auch einen Hinweis geben können, wer in Deutschland eines dieser Tapes hat und/oder zu welchem Preis eines aufzutreiben ist.


    4.) Auch auf Platten/CD-Börsen findet man auch ab und an Kontakte die weiterhelfen.


    5.) Eine Anzeige schalten in den Heavy-Gazetten mit Deinem Suchbegehr!


    6.) Normalerweise findet sich heute alles irgendwo. Wenn das Tape tatsächlich existierte wird es irgendwer auf CDR "gebackupped" haben. Ob es derartige CD´s dann in Japan, oder hier auf Plattenbörsen zu kaufen gibt... nein, das weiß ich nicht. Es ist möglicherweise auch nicht legal, darum möchte ich diesen Gedanken nicht weiter ausführen.


    Fest steht: fast alle "Frühdemos" oder "Jugendsünden" namhafter Bands werden seit zig Jahren als spezielle "Sammler-Pressungen" irgendwo gebrannt und tauchen dann irgendwann (manchmal sogar dauerhaft über Jahre) auf Plattenbörsen oder in merkwürdigen Online-Listen auf. Gut finde ich das nicht - aber es ist so wie es ist.


    Eigentlich alles Ideen auf die man selbst kommen kann... befürchte/unterstelle ich :)


    Wenn einem wirklich so viel an dem Tape liegt...

    Zitat

    Natürlich sind sie nicht soooo schlecht als erste Grundausstattung (besser als abgenudelte Originalfelle), aber hier ging es, soweit ich den Thread verstanden habe, um die Erneuerung eines vorhandenen Fellmaterials - und da würde ich immer die Originale vorziehen, bevor ich wieder nur "2.Wahl" aufziehe. Andererseits wenn`s nur für ein altes Proberraumset ist, reichen die auch - nur auf gar keinen Fall die UT Pinstripes, die sind wirklich sehr dumpf (so wie die alten Pinstripes - die neuen Original Pinstripes klingen ja mittlerweile auch schon etwas offener).


    Das ist natürlich völlig korrekt. Nur darf ich nochmal kontern... ;) gerade die Encore Felle sind wohl ab und zu sehr günstig zu haben. Das ist ja auch der Anreiz für die Fernostproduzenten... eben an den hohen Kosten von Remo USA-Fellen vorbeizukommen aber trotzdem keinen totalen Mist auf die Drums zu spannen, die ihr Produkt dann zum akustischen Müll machen würden. Ein Drumschüler hat unlängst in Südafrika Encore-Felle erworben, die er da nagelneu für eine handvoll Euro kauft(e). Mir völlig unverständlich über welche Wege die transportiert werden, und wie da diese Witzpreise möglich sind - aber ich bin nicht Interpol :)


    Insofern, wenn ich die Chance hätte die Encore-"Dinger" zu einem Bruchteil des Preises der (natürlich prinzipiell besseren) Original-USA-Hochpreisprodukte zu erhalten.... ja, dann würde sich auch für mich die günstige Variante entscheiden.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Threadstarter für Encore Felle den selben Preis zahlen würde wie für das teurere und besser klingende USA-Produkt. Wenn ja, wäre das ein Fehler, auf den hammu zurecht hinweist!
    Somit meine Ergänzung: es kommt auf den Preis an. Ich empfehle diese Felle keinesfalls generell.

    Ich kenne viele Encore-Felle.


    Ich halte sie nicht für Murks. Ja, sie klingen etwas lebloser als die Originale. Aber nochmals: wer ein passables Set kauft und diese Felle sind ´drauf, muß nicht gleich riesen Unkosten für neue Hochpreis-Felle raushauen.


    Diese Felle sind schon etwas besser als ihr Ruf... so mein Hör-Eindruck.
    Bei nüchterner Betrachtung: diese Felle sind klangtechnisch Lichtjahre über vielem, was bei günstigeren Sets vor 20 oder 25 Jahren als "Drumfell" zur Anwendung kam. Und auch deutlich besser als viele jener mitgelieferter totalen No-Name-Felle, die sich bei diversen Ebay-Ramsch-Sets aus Fernost-Massenproduktion finden lassen.

    Slightly Off-Topic:


    Ich erinnere mich an Videoausschnitte von King Diamond Auftritten, als der damalige Drummer Snowy Shaw mit gebrochenem Fuß oder whatever Frakturen und einem Gips bis zum Oberschenkel King Diamond typische flotte Doublebass-Figuren abspulte. Erschreckend mit welcher Kaltschnäuzigkeit mancher Profi sein hohes Niveau demonstriert - auch unter widrigen Bedingunen bzw. massiven Erschwernissen!

    In Anbetrachjt der Preise für ein einziges 14" Fell ist der Preis doch klasse. Selbst derbste Second-Hand-Snares mit deutlichen Gebrauchsspuren für eine Sprengung oder pyrotechnische Einlage im Bandvideo sind selten günstiger aufzutreiben.


    Wenn die Snare allerdings einen Metallkessel der massiv mit Rost und "Skorbut" ;) befallen ist, dann natürlich nicht. Wenn es eine Exportholzsnare mit Holzwürmern im paarungsfreundlichen Alter ist - dann natürlich auch nicht.


    Will heißen, wenn kein schwerwiegender Defekt vorliegt ist das ein guter bis toller Preis.

    Zitat

    Heut wird alles bis zum Erbrechen durchgestyled und durchchoreographiert dass man glaubt, eine Fernsehshow gesehen zu haben.


    Das ist in der Tat bei vielen Bands so. Es gab diese Tendenz allerdings auch schon vor 10 oder 15 Jahren... aber es wird bei vielen Bands immer schlimmer. Man nennt das öfters "Professionalisierung" - ich hasse das.


    Ganz übel ist auch, wenn spontan erscheinende Aktionen in Wahrheit gefakt werden. Also wenn Musiker so tun, als spielen sie gerade aus der Laune heraus eine (ironisierende, oder sonstwie skurril-passende) Musikphrase zwischen 2 regulären Songs an, der Sänger lacht und steigt kurz bei diesem Intermezzo mit ein. Das Publikum ist begeistert: "Man sind die spontan ´drauf und in toller Spielfreude. Die spielten sogar mal kurz Ob-La-Di, Ob-La-Da von den Beatles an".


    Erschreckend ist, wenn man dann mal bei Bootlegsammlern zu Gast ist. Und mal "schnell" in die letzten 15 Konzerte jener Band(s) an dieselbe Stelle zwischen Song 9 und Song 10 hört... und feststellt, dass genau dieselbe musikalische Phrase, mit demselben pseudo-spontanen Lachen des Sängers und seines Einstiegs erfolgt. Also selbst dieses vermeintliche Spontan-Gimmick fester Bestandteil des Tourprogramms ist. Ich hasse sowas.


    Ich persönlich mag echte Live-Spontanität mit 13197-Verspielern lieber als polierte Fake-Gimmicks oder professionelle aber emotionslose/leblose Livekonzerte. Nur ist die Frage warum sich alles so poliert entwickelt hat? Vielleicht will das Publikum auch diese Form der Professionalität? Ich weiß es wirklich nicht.


    Vielleicht sind die Ursachen aber viel profaner: das oftmals wirtschaftliche Zwänge tighteste/härteste Tourdates, massiven Anreisestreß, Schlafentzug und "beinahe-Hospitalisierung" durch die Anregungsarmut während endloslanger Tourbusreisen bedeuten und viele Musiker logischerweise nicht jeden Abend multiple Orgasmen auf der Bühne erleben, oder "himmelhochjauchzend aufspielen und 380 Prozent geben, als gäbe es kein Morgen mehr" sondern manchmal mit den Kräften haushalten oder je nach persönlicher Stimmungslage auch mal innerlich völlig frustriert, zerrissen, oder sonstwas sind, ist natürlich auch verständlich. Möglicherweise ist die oben erwähnte professionelle Hülle, der "Schutzkokon", der ganz bewußt in der Szene etabliert wurde um allzu heftige Waagschalen-Bewegungen des Niveaus (zum Beispiel ganz nach unten) weitestgehend zu reduzieren. Nämlich die weiteren Auftritte an den folgenden 27 Spieltagen in 48 Städten in 87 Ländern durchzustehen ;).

    Drumbestseller kritisch beleuchtet:
    MAPEX 14"X5,5" SEAMLESS SOLID STEEL SNARE


    Diese Snare wird seit einigen Monaten im Web oder auch diversen Gazetten massiv beworben bzw. häufig gelistet. Über reale Verkaufszahlen kann man nur mutmaßen. Die Tatsache das eines der 3 größten Musikgeschäfte Deutschlands bis vor wenigen Wochen erst eine einzige verkauft hatte - nämlich die an mich ;) kann natürlich bedeuten, dass ich mit dem Begriff Bestseller (wieder mal) etwas daneben liege. Andererseits hat die Webpräsenz dieser Snare beständig von Woche zu Woche zugenommen. Insofern ist davon auszugehen, dass sie der ein oder andere außer mir auch schon gekauft hat - oder noch kaufen wird, eben da sie in immer mehr Bestellmasken auftaucht.


    Ja, diese Snare habe ich ungehört gekauft. Mich hatten die kuriosen Produktcharakteristka so gereizt, dass ich nicht anders konnte. Zudem ergab sich die Gelegenheit sie deutlich günstiger zu erhalten, da ich aufgrund einer Reklamation bzw. Kulanzangelegenheit die Option zu vergünstigten Neuerwerbungen für dieses Jahr bei einem Shop hatte.

    Der reale Straßenpreis (also nicht die UVP von 599.-) in den Shops liegt bei ca. 495.- Euro.

    Selten ist es mir sooo schwer Gefallen ein Review sachlich, fachlich nüchtern und korrekt abzufassen.

    Zunächst: analog zu meiner Mapex "Special-Thomann Edition Phospor-Bronze-Snare" (von der ich mittlerweile 3 Stück besitze, die allesamt gleich und absolut makellos, genauergesagt fantastisch verarbeitet sind) ist die Verarbeitungsqualität auch dieser Snare auffallend gut. Man muß nüchtern sagen: sehr gut! Aufgrund der nahtlosen Kesselkonstruktion findet man auch im inneren keine "Verarbeitungsspuren".

    (Als einzige, vorsichtige Einschränkung sei auf meinen Exkurs zum Wissenschafts-"Theorem" der Sinnhaftigkeit bzw. des Ausprägungsgerades und Formverlaufs von Snare-Beds verwiesen)


    Die schwarze Optik ist makellos sowohl in Bezug auf die Stimmböckchen als auch die Gußreifen sowie Snareabhebung. Dem Mapex Abhebungssystem ist (wiederum analog zu allen Black Panthers die ich kenne und auch den 3 Thomann-Phospor Bronze-Snares) wirklich schwergängig... aber sie funktioniert! Man kann sich daran gewöhnen und es ist streng genommen nur eine Frage des Geschmacks, ob man leichtere, zur Not mit dem kleinen Finger in On- oder Off-Position zu bringende Abhebungen favorisiert - oder jene des Mapex-Typs die schon "reichlich Schmackes" brauchen bis sie ihren Status verändern - aber eben auch einen sehr soliden und stabilen Eindruck machen.

    Die Stimmschrauben sind mit Kunststoff unterlegt und laufen passabel in den Gewindehülsen. Der Stahl-Kessel verfügt wie von Mapex seit Monaten beschrieben über eine sehr beachtliche Materialdicke. 3 Millimeter mittig die sich deutlich um 2 weitere Millimeter erweitert (fast eine Analogie zu Verstärkungsreifen, nämlich 5 Millimeter nahe des Schlag und! nahe des Resofells). Ich habe nicht nachgemessen, aber der optische Eindruck deckt sich mit diesen Werksangaben von Mapex. Relativ auffallend ist das Fell, welches ein eigenwilliges Muster aufweist. Nicht wirklich Tribal-Style und auch nicht wirklich gut gezeichnet... aber das sind Peanuts. Genauso, wie die deutlichen "Abfärbe"-Spielspuren, die dieses kuriose Fell sofort, bzw. nach wenigen! Spielminuten auf den unbemalten Fellflächen entwickelt. Wer die Snare im Glauben erwirbt ein eines Tages wertvolles Sammlerstück zu haben, soll sie eben nicht spielen... hahaha... oder das Fell vor dem Gebrauch "wegschließen" :-).

    Die Snare ist schwer... keine Frage. Der Hersteller nennt 7,8 Kilo. Die Snare ist auf der Außenseite mit einer gemusterten, sehr rauen Oberfläche ausgestattet. Erinnert mich von weitem an einzelne Karbonstudien diverser Freaks. Ist aber wiederum reine Geschmackssache. Von weitem sieht sie toll aus. Von nahem empfinde ich dieses Muster (speziell beim Anfassen) als störend und eher lächerlich. Den Arbeitsschritt zur "Prägung/Fräsung" dieser Oberfläche hätte man sich meiner Meinung nach sparen können.

    Zu den anderen speziellen Produkt-Attributen die seit Monaten im Web, in Anzeigen und Katalogen kursieren später mehr.

    Wie bei manchen anderen (limited) Black Panther Snares wird diesem Modell ein auffallend edel erscheinender Koffer mitgeliefert. Ich persönlich brauche ihn nicht. Konsumenten wird immer unterstellt sie würden sich über sowas freuen im Sinne eines "Gratis-Geschenks" oder netten Kaufanreizes. Ich denke anders, und fände es klasse, wenn die UVP eines Produktes lieber gesenkt wird. Dann kann man sich auf Herstellerseite auch die "Geschenke" sparen. Aber auch darüber kann man geteilter Meinung sein. Wer diese Snare als alleinige Snare erwirbt (also bislang auch noch keinen Koffer hatte) wird sich freuen - denn viele Standard Snarekoffer des Marktes sind schlechter ausgestattet - und die meisten!!! sehen deutlich unprofessioneller bzw. klobiger aus.

    Der erste Höreindruck der Snare war überraschend. Zunächst: ich habe noch niemals bei einem professionellen Instrument so einen "Out-of-tune" Zustand erlebt. Einzelne Stimmschrauben waren fast lose. Andere eher stramm angezogen. Kurios! Sie klang demzufolge katastrophal. Ist aber nicht weiter schlimm. Manche Hersteller legen viel Wert auf eine passabel gestimme Snare, die das Werk verläßt - andere bekanntlich weniger. Das ist in wenigen Sekunden gefixt, zumal eine Werksstimmung ja nur in seltenen Fällen dem eigenen Geschmack entspricht. Also nur eine Randnotiz.

    Nach Vornehmen einer mir als sinnig erscheinenden Stimmung sind allerdings 2 Eindrücke so frappierend, dass ich Wochen (ehrlich) am Zweifeln war, ob ich diese kritische Beleuchtung überhaupt schreiben soll. Nicht das ich Gegenwind fürchte, dass ist mir wurscht... nur bin ich bis zum heutigen Tage am Zweifeln, ob die Konzeption dieses Instrumentes wirklich aufgegangen ist und was ich von der Snare halten soll.

    1.) Diese Snare hat auffallend wenig Obertöne. Ich mußte wirklich nochmal nachschauen, ob sich nicht ein coated Emperor auf die Schlagfellseite verirrt hat.

    OK, mancher wird nun einwenden: "was hast Du bei 3- 5 Millimeter Kesseldicke erwärtet? Das sie singt?" :) Gleichwohl muß ich einwenden dass diverse ca. 3 mm dicke Glockengußbronzesnares fantastisch resonieren können und je nach Stimmung auch ein sehr lebendiges Obertonspektrum entfalten können.

    Also, wer ein annähernd normales Obertonspektrum sucht oder einen auffallend resonierenden Kesselton der sollte die weiteste Distanz zu dieser Snare zurücklegen, die seine Fußsohlen zulassen.

    2.) Diese Snare soll nach Aussage vieler Händler und Websites eine der lautesten Snares überhaupt sein.


    Da ich kuriose Webquellen ungerne zitiere, halte ich es lieber mit der Produkt-Beschreibung des Mapex Hauptkatalogs 2007:
    Ich zitiere den Prospekt O-Ton:
    "This incredible drum delivers ear-shattering sonics unmatched by any other instrument. A completely seamless steel shell is precisely cut and routed for perfectly unforgetable dynamic reproduction. The uniquely paterned exterior design is cut directly into the steel shell giving it a look that screems power. The snare weighs in at a hefty 17,3Ibs and possesses all the punch expected from a true heavyweight"

    Und was sage ich dazu? Ich sage ganz profan: "Nö".

    Das hat mich am meisten verwundert. Sie ist laut, ja. Aber nicht wirklich auffallend. Ich habe meine Glockengußbronze Snare nicht mehr, aber ich könnte schwören die Sonor war deutlich lauter. Dazu kommt, dass ich diverse Snares hier habe und immer wieder verglichen habe. Der Lautstärkeunterschied zu traditionelleren Snares ist eher klein. Bei manchen Modellen garnicht zweifelsfrei feststellbar.

    Um klarzumachen, über welche "Gehör-Kalibrierung" wir reden: der Unterschied der Lautstärke beim Wechsel von 7a zu 5a Sticks ist wesentlich deutlicher als bei Snare XY zu dieser Snare.

    Dies ist für mich so verwunderlich, dass ich mehrere Kollegen und Drumschüler testen ließ. Ich sagte zum Snare-Typen oder den kolportieren Produkteigenschaften garnichts. Somit war keiner gebrieft oder in irgendeiner Weise in Bezug auf die Wahrnehmung der Dynamik oder Lautstärke "indoktriniert". Ich sagte "Spiel meine neue Snare doch mal an und sage mir bitte, ob Dir bei der Snare was auffällt." Es fiel aber keinem! was auf. Ok, der ehrlichkeithalber: einer sagte "Ja, dass ist eine Black Panther". Recht hat er. Zu dieser Reihe zählt auch diese snare. Das war lustig!

    Somit der letzte Check: Ok, wenn meine Ohren keine ear-shattering sonics" vernehmen und auch die womöglich besseren? Ohren diverser Schüler und Kollegen nicht... vielleicht basiert dann alles auf Messlabor-Ergebnissen. Natürlich habe ich keine Mittel, um sowas zu überprüfen. Da ich aber für diverse Aufnahmen um keinen Headroom zu verschenken, auch meine Snares eher knapp unter der Clipping-Grenze aussteuere, vermutete ich, bei meinem "Preset-Snareschlag" auf 2 und vier müßte sich mit dieser Snare ja etwas tun. Ich müßte doch jetzt eigentlich eher oder "wirklich mal" übersteuern, wenn sie so laut ist, wie es als Produktattribut behauptet wird. Wiederum Fehlanzeige. Pegel wie immer. Nein, ich nutzte weder Compressor noch Limiter.

    Was man aber sagen kann, dass diese Snare aufgenommen wirklich recht gut klingt. Sie klingt wie eine schöne Allround-Rock-Snare (der man die Obertöne weggeklebt hat) aber mit etwas mehr Bauch.

    Nochmals: sie klingt gut. Nur ob einem das 499.- Euro wert ist, das muß jeder für sich selbst entscheiden.

    Ganz kurios wird es, wenn man den fachlich-inhaltlich natürlich etwas absurden ;) Vergleich zu der limitierten 13 x 5,5 Mapex Thomann Phosphor-Bronze-Snare heranzieht. Diese hat nämlich die identische Abhebung, auch Gußreifen, einen tollen Sound und kostete 169.- Euro. Da es sich bei der Mapex Seamless Shell ja auch um etwas limitiertes handelt, ist vielleicht der absurde Vergleich doch nicht sooo weit hergeholt. Natürlich sind diese 2 Snares vom Sound Spektrum völlig verschieden... aber klingt "die kleine, billige" wirklich schlechter.... oder weniger wertig?

    Ich hatte im Idealfall ein klein wenig damit spekuliert eine günstige Alternative zu einem druckvollen, mächtigen und lauten!!! (aber für die meisten Drummer) eben unbezahlbaren Glockengußbronze-Kessel zu erhalten. Das ist diese Snare eindeutig nicht. Insofern hätte ich die Wahl für 500 oder 600 Euro auf dem Gebrauchtmarkt eine alte Sonor Glockengußbronze zu erwerben oder eben diese optisch wirklich schicke und audiotechnisch gut klingende Mapex... ich würde keine Sekunde zögern und zur Sonor greifen.

    Auch wenn ich diese Mapex mit anderen schönen Rocksnares vergleiche... komme ich ebenso in ein wenig Erklärungsnot... was wirklich soo deutlich für diese Mapex Seamless Solid Steel Shell Snare sprechen soll?

    Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht so recht...

    Verwunderter Gruß


    + Verarbeitungsqualität
    + recht guter Sound insbesondere im Recording-Setting


    +/- Obertonentfaltung sehr defensiv bis kaum vorhanden


    - die Sound-Attribute in Bezug auf die Dynamik und Durchsetzungskraft werden vielerorts übertrieben dargestellt


    Randnotiz:
    Die meisten von uns wissen um die Funktionen eines Snarebeds. In den letzten 15 Jahren wird ja immer mehr darüber philosophiert. Für mich allerdings ist vieles nicht soo eindeutig, wie es immer mal schnell aus der Hüfte geschossen von manchen Kollegen oder in der Industrie kolportiert wird. Ich kenne viele Snares mit beeindruckend verarbeitet erscheinendem Snarebed, die trotzdem massiv und schwer kontrollierbar einiges an unerwünschtem Teppich-Eigenleben aufweisen. Ich kenne auch Snares mit keinem oder nur leicht angedeutetem Snarebed, die wiederum eine fantastische Teppichansprache haben... bzw. deren unkontrollierter Teppichanteil kaum schlechter (wenn überhaupt) ist, als jener der erstgenannten Gruppe.

    Die Mapex ist in jedem Falle eine der Snares, die ich in den letzten Jahren immer mal wieder sehe. Das Snarebed bzw. dessen Verlauf ist schon recht... hust... "eigenwillig". Dies bedeutend, dass das Resofell an mehreren Punkten wenn man es so nennen will "gebrochen wird". Man sieht es an der Lichtreflektion aber auch beim ´drüberfahren, dass das Resofell, als würde man von innen mit einem Streichholzkopf dagegendrücken an mehreren Punkten sichtbar abgewinkelt wird. Ich behaupte keinesfalls das dies ein Verarbeitungsfehler ist - nein, dass sieht man genau so immer mal wieder auch bei anderen Snares die nicht günstig sind. Aber ich frage mich wirklich, welche abstrusen Fellverläufe noch zu rechtfertigen sein sollen, mit dem proklamierten Ziel ein Teppichrascheln zu verhindern oder gar eine bessere Response des Teppichs am Resofell zu ermöglichen? Gerade für jene Drummer, die sehr um eine konsequente und ausgegliche Fellspannung auf Resoseite bemüht sind. Wie will man die erzielen, wenn das Fell in sich an mehreren Stellen vom Fellrand entfernt abwinkelt bzw. in in seinem Formverlauf massiv verändert wird? Es mag sein, dass mir das wissenschaftliche Know-How fehlt, zu verstehen, warum man so vorgeht. In jedem Falle steht aber eines fest: die Mapex raschelt genauso heftig wie mehrere anderer meiner Snares. Kein bisschen weniger! (im Vergleich zu manchen sogar mehr). Ich habe sie an mehreren Stellen im Raum platziert um auszuschließen, dass ich einem standortbedingeten Fehler bei meiner Einschätzung der Teppich-Response mache.


    Edits: Nichts inhaltlich verändert. Aber viele Schreibfehler korrigiert - und ebensoviele ´dringelassen. Da ein "l" zuviel, dort ein "h" zuwenig...