Beiträge von Drumstudio1

    Der Fame 9002 ist dem Roadworx deutlich überlegen.
    Er ist aber auch etwas teurer! Sollte man nicht übersehen!


    Einiges der neuen "Fame-Hardware" ist zwar nicht makellos aber scheint das Geld wert zu sein. Insbesondere die Cymbalsstands 9002 und der gerade 9000 die mir vorgelegt wurden (und bislang noch bei den Drummern im Einsatz sind) machten einen sehr passablen Eindruck. Die sind im wahrsten Sinne des Wortes schwer... gut, Gewicht ist nicht alles aber die machten auch in Sachen "Teilepassung" einen passablen Eindruck. Schon spürbar wertiger als die Basix/Roadworx-Hardware und auch Lichtjahre über vielen Pao Chia-Produkten anzusiedeln. Die Langzeitlebenserwartung muß man natürlich auch hier kritisch abwarten. Den alten Drumhocker Fame 9000 nehme ich sowieso aus. Den kenne ich genau und habe schlechte Erfahrungen damit gemacht.


    Edit... Rechtschreibung...

    @Hyper
    Das liegt womöglich an Deiner Sehkraft. :D


    Auch unzählige Endorser wurden direkt zum Marktstart von anderen Firmen sofort abgeworben! Auch das ist nicht nur branchenintern bekannt... und läßt sich den Gazetten, dem Web etc. entnehmen.


    Insofern, sorry - sind Deine Aussagen nicht haltbar - ganz nüchtern betrachtet. ;)


    Aber gegen Werbung und Endorser spricht sowieso nichts. Im Gegenteil! Der Markt ist seit Jahren gesättigt - anders bewegt sich garnichts mehr.


    Edit: Anrede vergessen... es haben schon mehrere dazwischen gepostet :)

    Zitat

    Nur wenige bekannte Künstler spielen sie, es wird kaum (oder überhaupt nicht?) geworben


    Vorneweg: aus mir spricht der NEID!
    In der gesamten Branche herrscht seit dem Marktstart von Anatolian ungläubiges Staunen woher so ein Riesen-Werbe-Etat kommt. Da sind viele Firmen geplättet.


    Bitte mal die letzten Jahre Drumagazine wie z.B. Drums & Percussion aufschlagen. Derartig flächendeckende, großflächig-teure Werbung hat es meines Wissens niemals zuvor in Deutschland gegeben. Selbst wenn wir die Instrumentenbranche verlassen... wird es schwer vergleichbare Geballtheit! in Sachen Werbeoffensive in Frequenz und Umfang zu finden!


    Glücklich darf sich schätzen, wer über derartige Werbemittel verfügt.

    Natürlich ist so ein Snare-Drumausleger (diese Teile gibt es schon seit Ewigkeiten) auch mittels einer vernünftigen Pearl-Rackclamp am Pearl Rack fixierbar. Müßte mit der PCX 200 gehen! Eben einer, die selbst auch noch mal eine Winkelverstellung zuläßt!


    Viel naheliegender allerdings wäre das:
    Du kannst (je nach Aufbau und Postion Deiner Bassdrum(s)) dieses Teil sogar an den Pearl-Basis-Rundrohren befestigen. Dann brauchst Du nichtmal eine Pearl Clamp weil erfreulicherweise alle Rundclamps egal ob Gibraltar, HIXON (hahaha), Millenium etc. an die Pearl-Basis-Rundrohre passen. Ich meine nicht die Pearl Alu-"Kanthölzer" an denen normalerweise die Pearl-Clamps befestigt werden - sondern wie gesagt die Pearl-"Rundrohre", die zu den T-Auslegern am Boden führen!


    Das ganz große ABER... ich habe mit derartigen Auslegern immer wieder experimentiert. Ich hasse sie. Wenn man eine normale (14 x X) Snare daran befestigt und eventuell heftig spielt (womöglich Rimshots) fühlt sich das irgendwie sehr schwammig an.


    Nicht falsch verstehen: die Teile sind stabil, die Snare wird niemals abstürzen - aber der Metallauslegearm (sei er noch so massiv) wirkt wie ein "Schwingkörper". Auch Cross-Sticks/Rimclicks/Sidesticks für Balladen sind eine Plage... da diese Snareaufhängungen die Snares so vibrieren/schwingen lassen. Man kann natürlich alle Schrauben so massiv festdrehen, dass sie knirschen - bis kurz vor Exitus - aber selbst dann gibt es noch Vibrationen und "Schwingungs-Effekte"... die spielerisch verunsichern können.


    Natürlich gibt es Drummer, die sich damit arrangieren. Ich möchte nur vorsichtig gewarnt haben, dass es Drummer gibt die das nicht mögen. Me too!


    Edits: Rächtzchraibunk - inhaltlich nichts verändert!

    Seppel - bitte keine Verwirrung streuen! :D


    Wir alle wissen, das die legendäre Mercury genau wie die Titan oder Spartan eine einstellbare Federspannung hatte. Ein "dickes Rohr" was vorne parallel zur Basisstange verlief.


    Die oben gezeigte Hihat ist nicht das Mercury Modell, sondern das Modell, welches ich genannt habe.


    Bitte komme wieder zu Bewußtsein! :D


    Und da du die Mercury (die sie eindeutig nicht ist sooo lobst):
    Die Tama Mercury, Titan und Spartan hatten alle die identischen Laufeigenschaften! Da sie sich lediglich in der Anzahl der Streben bzw. dem Material (Spartan hatte ja Alu-Streben + Spikes) unterschieden. Alle 3 zählen zu den "unkaputtbarsten" Hihats der Drumhistorie. Es gibt zig Modelle die bis heute tadellos ihren Dienst verrichten ohne jemals einen Anflug eines Wartungsinputs ihrer Besitzer teilhaftig geworden zu sein. Das ist gerade deswegen so erwähnenswert, da ich immer wieder völlig abgefuckte Drumsets sehe, wo alles kaputt ist... nur eine Hihatmaschine obengenannter Typen ist dabei - und stets funktiniert sie als einziges Hardwareteil. Kurios!


    Ich weiß nicht was Du demontiert hast - aber hättest Du es gelassen, würde Deine Hihat sicher auch noch funktionieren... hahaha


    Oder Du hast jetzt noch Bauteile übrig....? hahaha. Die Mercury hast Du dann aber nicht auseinandergebaut sonst wüßtest Du auch besser welche Produktfeatures sie hatte! ;)


    Gleichwohl waren ihre Laufeigenschaften egal wie man die Feder justiert (denk´an das dicke Rohr...hahaha) im Vergleich zu HEUTIGEN MODELLEN, aber eben doch etwas träge -oder sollte ich sagen "spät" in Sachen Reaktion bzw. Ausführung des Trittimpulses. Und damit meine ich nicht einmal unfaire Vergleiche mit Leverglide oder sonstigen physik-Kabinettstückchen.


    Humor rules!


    edits: Rechtschreibung! Außerdem jene Textpassagen, die von anderen Lesern außer Seppel womöglich als langweilig empfunden werden, kleingedruckt. Inhaltlich nichts verändert!

    Slightly Off-Topic:
    Die neue 400 ´hardware des 3007 ist schon streng betrachtet etwas verbessert gegenüber der des 3005... "Rohreinlaß" bzw. Aufnahmeklemmen der Rohre etc.


    Aber nochmals: ich beziehe mich ja gerade darauf, dass die Force 3005 Hardware wesentlich besser ist als die des Target.
    (nur wirklich prickelnd - dass ist sie nicht.... Details unter dem Thread Drumbestseller kritisch beleuchtet).


    Aber nochmals: für 648.- ist das Force 3005 ein tolles Set und die Hardware wirklich brauchbar! Die ehemalige UVP von 1295.- oder gar 14XX ist hingegen ein Witz gewesen und völlig an den Marktgegebenheiten vorbei definiert worden.


    edits: die Rechtschreibung! "Froce 3005" sollte Force 3005 heißen.

    Wenn Du ein neues Schlagzeug kaufen willst, weil Du das Feel der hihatmaschine gegenwärtig nicht toll findest.... stimmt etwas mit Deinem Ansatz nicht. Entschuldigung... ich glaube ich verstehe Deine Frage nicht.


    Thomann Link:
    http://www.thomann.de/de/sonor…5_bs_fusion_2_limited.htm


    Ich dachte Du seist mit Deinem Drumsound sehr unzufrieden. Dementsprechend hatte ich geantwortet.


    Wenn jemand vorrangig eine wirklich gute Hihatmaschine wollte, wäre das Force 3005 als Komplettset eher die falsche Wahl. Ich bezog mich in meinem Statement nur darauf, dass sowohl Sound als auch Hardware dem Target eindeutig überlegen sind.

    Das 3005 bekommst Du NEU für 648.- Euro (z.B: Bei Thomann).
    22 x 17,5", 10, 12, 14 + snare + Hardware.


    Es klingt Welten besser als das Pearl Target!


    Die Hardware des Sonor ist nicht berauschend (streng betrachtet Mapex-typisch) aber Welten besser als die Hardware des Target.


    Wenn man sich auskennt, kann man für 600.- Euro ohnehin tolle Sachen bekommen... auf dem Gebrauchtmarkt... z.B. feine ältere Pearl BLX-Kisten, Tama Superstars (alte Serie) etc. etc.

    Ja, Broadcaster Du hast recht!
    Auch das "Doctor Doctor" aus London (insbesondere das Intro) läßt erkennen, dass da massiv was nicht stimmt. Ich kenne unzählige verschiedene Intros von ihm seit Jahrzehnten zu diesem Song. Es gibt wirklich auch einzelne Phrasen oder bewußte Timing-Veränderungen die er von Abend zu Abend variiert. Sowas wie die London-Version und auch manches im weiteren Verlauf des Songs habe ich von ihm noch nie gehört...


    ... für mich wirft das immer wieder die Frage auf wie lange man sagt "the show must go on" - und wann der Punkt erreicht ist, wo Mitmusiker den Profi-Unterhalter wegstecken und sagen: "Du bist nicht nur Bandkollege und es geht hier nicht nur um monetäre Verpflichtungen, sondern an erster Stelle bist bist Du Freund/Kamerad/Mate/Mensch und Du brauchst Hilfe!".

    Und wieder richtig ernsthaft:


    ... um nochmal zu belegen warum trotz unserer schelmischen Exzesse das ganze so wahnsinnig kompliziert ist - auch für die Kenner:


    Eine sehr häufige Verbreitung hatten früher HAYMAN-Sets. Die sind eigentlich auch schon lange Geschichte.


    Nun hat leider vor einigen Monaten jemand aus Fernost die Namensrechte erworben bzw. diese nun wieder am Markt lanciert und wirft diverses Drumzeug unter diesem Namen auf den Markt.


    Soll man jetzt sagen "Hayman" Drums gibt es doch! Im Prinzip schon, nur haben die Fernost-Mühlen mit den traditionellen Hayman-Sets (von den vielen Sets die man von früher kennt) nichts zu tun.


    Das ist also alles irre kompliziert - und eine derartige Liste wäre auch kaum ohne permanente Wartung bzw. dauernde Updates zu realisieren... zumindest wenn man es ernst meint.


    Nochmals: die Grundidee finde ich keineswegs bescheuert. Da haben wir hier schon mit ganz anderem die Seiten gefüllt. Aber die Recherche ist eben sehr aufwendig und setzt sehr viele Intimstkenntnisse der Drumindustrie voraus. Wer will sich da schon die Mühe machen... zumal die Frage nach dem Sinn auch noch nicht ganz beantwortet ist ;)

    Michael Schenker Group!


    Michael Schenker gehört seit Jahren (seit 1979) zu meinen absoluten Lieblingsgitarristen. Er ist für mich immer der beste Guitarslinger unseres Landes gewesen und keinesfalls nur Rock oder Hardrock-kompatibel. Unendlich oft bis zum heutigen Tage habe ich seine zeitlosen, Soli von UFO oder eben MSG gehört. Dazu ein völlig eigenständiger Gitarren-Tone (nicht nur seine Wah-Wah-Passagen). Fantastisch!


    Auch seine Drummer waren immer Weltklasse - egal ob Live oder auf Platte:


    Eine Auswahl:
    Simon Phillips
    Cozy Powell
    Bodo Schopf
    Shane Gaalaas
    Ted Mackenna
    etc.


    Diese Live-Power und Qualität war damals wie heute beeindruckend:
    http://www.youtube.com/watch?v=zrRBHO28iLY


    "Extreme Lebensführung" und Turbulenzen im Privatleben scheinen ihn seit jeher zu begleiten. Von Schicksalsschlägen ist keiner frei und jeder von uns weiß, wie psychische oder physische Turbulenzen sich auf das Spiel des Instrumentes auswirken. Davor ist per se keiner gefeit. Viel wichtiger ist aber gerade dann ein solides soziales Umfeld das hilft, zu erkennen, wenn es nicht mehr aus eigener Kraft weitergeht.


    Traurigerweise scheint sich in den letzten Jahren vieles immens zuzuspitzen. Es wird immer turbulenter. Unvergessen vor 2-3 Jahren seitenlange Einträge auf seiner eigenen Website von ihm selbst gepostet (u.a. wer wann mit wem schlief oder behauptet dies oder das getan zu haben und unter welchem Drogeneinfluß was, wem geklaut wurde, der Stand diverser juristischer Auseinandersetzungen etc.) ließen schlimmste Befürchtungen aufkommen...


    ... dann Live- und Backstage-Epsioden, Prügeleien mit Musikern... Abbrüche von Konzerten... das volle Programm. Auch viele Mitschnitte belegen, dass erfahrene Mitmusiker auf der Bühne dann nur noch betreten nach unten schauen... und nicht wissen wie sie "durchkommen" sollen.

    Das was sich vor wenigen Tagen ereignet hat (you-tube hält noch mehr bereit) tut aber in der Seele weh! Ein Weltklasse Gitarrist mit atemberaubender Technik, eigenem TONE! und Stil...


    Wenn ich nicht selbst viele frühere Konzertmitschnitte gesehen hätte, würde ich glauben es ist ein anderer.


    Wie gesagt, es geht weniger um das "Spiel" dieses Abends an sich - sondern das was dahintersteckt. Traurig!
    http://youtube.com/watch?v=_vmo_ePVGGI


    edits... Kampf mit den URL´s

    Jetzt fällt mir auch noch Chester in den Rücken...


    ich habe gerade ernsthaft versucht das Ding zu retten und Du nennst wieder kreuz und quer Firmen.


    Capelle gibt es natürlich noch (wieder) wie viele von uns wissen. Bitte das Ding hier vor dem Trash bewahren und erst nachdenken... und nicht willenlos Namen raushauen... von denen man vielleicht doch nicht so wirklich was versteht ;)

    Dieser Thread wird immer konfuser...


    Amati ist gerade deswegen ein eigenwilliges Beispiel weil die seit zig Jahren Cymbals fertigen! Insofern also uns Drummern bis zum heutigen Tage treu blieben.


    Der ein oder andere Shop in Germany führt die seit Jahren.


    Und tatsächlich ist "Marke" etwas anderes als Hersteller oder Produktionsstandort.


    Da mußten wir kleinlich sein, da gerade Hoshino genannt wurde und Kollege Schneider völlig zurecht daraug hinweis, dass zwar keine Drums mehr mit der Aufschrift "Hoshino" gefertigt werden, aber eine Firma namens Hoshino bis zum heutigen Tage existiert die sehr erfolgreich Drumsets unter dem Namen Tama herstellt. Selbes gilt für Luxor (deren Sets ja auch z.B. von Hoshino Gakki gefertigt wurden).


    Und derartige Verwechslungsgefahren gibt es ohne Ende, wenn man da nicht etwas genauer vorgeht in der Definition was man will.


    Da ich das ganze nicht 100 % verstanden habe - aber auch nicht für totalen Unfug, agiere ich im Glauben es geht um Drummarken! bzw. "Brandnames" die es so heute nicht mehr gibt.


    Ich nominiere die HIP (Hipercussion) Drumsets. Dieses Drumlabel gibt es nicht mehr... und meines Wissens auch keine wie auch immer mit den ehemaligen Fertigungsstätten assoziierte schlagzeugrelevante "Folgefirma".


    Ähnlich ASBA... die französischen Drumsets mit diesem Label gibt es auch schon lange nicht mehr.

    Von der Snakes & Arrows bin ich super-enttäuscht.


    Das verrückte ist das die ersten Sekunden die es mal vor Monaten Gratis als Appetizer gab, von dem Song "Far Cry" (wenn ich es richtig erinnere)erschreckend nah (im positiven Sinne) an alte Glanzzeiten anknüpften. Just diese Gratis-Sekunden sind aber auch das einzige gewesen, dass an alte Zeiten heranreicht. Alles andere danach - auch von anderen Songs leider nicht.


    Dazu verwirrenderweise Statements vor dem Release aus dem Studio- und Bandumfeld... man hätte schon lange von Rush nichts mehr gehört, dass so nah an alte Vibes und Glanztaten heranreicht! Von einer Band - nein DER BAND, die wie keine andere über die Jahrzehnte hinweg auf Integrität und Glaubwürdigkeit gesetzt hat, bin ich da doch etwas verwundert...


    Anyway... ich hatte ohnehin nach der verstörenden! Scheibe "Vapor Trails" auf keine wirkliche Besserung mehr in Sachen Songwriting gehofft.


    Grandios finde ich auf Snakes & Arrows hingegen in vielerlei Hinsicht den Drumsound. Eine tiefe, "schmatzende" Bassdrum wie man es in dieser tollen Güte selten hört. Ach du Schande! Dazu einzelne Effekt-Toms die einen feinen-Raumambience Sound aufweisen aber trotzdem kristallklar & "hifi-esque" klingen - also Ambience ohne verwaschen zu klingen wie es sonst viele Studios über zu "dreckige" Effektparameter machen. Toll und beeindruckend!


    Musikalisch sind die 3 ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Wenn nur Songwriting-Güte und Hookline-Qualität auch stimmen würden.


    Es ist so traurig das Geddy Lee sich seit Jahren hinter penetrantem (Amis würden sagen "annoying") Stimmdoubling versteckt und so keine einzige klare Vocal-Linie mehr erkennbar ist, geschweige denn eine schöne Tonfolge die man gerne und beherzt mitsingt. Stets wird terz- oder sonstwas versetzt gedoubelt. Das ist so penetrant, bemüht & "gezwungen" und wirkt auf mich, als mag Geddy seine eigene Stimme nicht (ich mochte sie früher immer) und sucht krampfhaft nach einer Veränderung (und sei es durch Doubling bzw. das transponieren bis zum Exzess).


    Anyway: Rush-Freunde besorgen sich die Scheibe natürlich trotzdem, erfreuen sich an fantastischem! Drumming und einem Drumsound den normalsterbliche zu Lebzeiten niemals erzielen können/werden/dürfen... schnief.


    Live-sehen muß man Rush sowieso mindestens einmal im Leben... sonst ist man kein Musiker - vielleicht nichtmal ein "Mensch" :D ;)


    Edits: Die Rechtschreibung ist mein Sargnagel - sorry!

    Zitat

    Dabei ist doch grade die SuperSensitive ein schlechtes Beispiel für eine Parallelabhebung, weil sie dem Namen nicht gerecht wird: Die beiden Strainer bewegen sich nämlich nicht parallel zueinander, sondern werden nur im Winkel nach unten gekippt. Der Teppich behält beim lösen vom Resonanzfell nicht konstant die selbe Spannung.


    Das kann man so nicht sagen. Kein Mensch behauptet, dass ein Teppich, wenn er vom Resonanzfell gespannt wird, die Spannung genau so hält, wie sie auftritt wenn die Teppich-Wires gegen das "Resofell drücken".


    Ich kenne bis heute tausende :) Drummer die nach dem Trommeln, extra den Teppich ihrer regulären Snares (nix Parallel) in die Off-Position bringen, damit er "relaxed"... im Glauben dies erhöhe seine Lebenserwartung. Jene würden dies womöglich als Vorteil der Ludwig bezeichnen ;).


    Es gibt mehrere Konzepte echter Parallelabhebungen - dazu noch eine Vielzahl der Pseudoparallelabhebungen (um die es hier aber ohnehin nicht geht).


    Dazu kommt, das auch viele anderen Parallel-Abhebungssnares, welche ähnlich der Sonor-Typen (z.b. die Tama Kingbeat etc.) die komplette Abhebungen links und rechts gleichermaßen runterfahren und "vorgeben" die Wire-Tension konstant zu halten, ein Stück weit auch beim in die On-Position-bringen die Teppich-Spannung zwangsläufig erhöhen, da er (je nach Einstellungsvorliebe) mehr oder weniger stark gegen das Resofell gepreßt wird. Nochmals: auch bei vielen Snaretypen dieses Prinzips ist es ein Irrglaube zu vermuten die Wires würden in der Off-Position der absolut identischen Spannung unterliegen, wie in der On-Position.


    Ich verstehe was Du prinzipiell sagen willst... denke aber es führt zu nichts außer Verwirrung (von 70 % der Drummer die bis heute keine Pseudo-Parallelabhebung von einer echten Parallelabhebung unterscheiden können nun auch noch zu verlangen echte Parallelabhebungssnares aufzusplitten), da es zu einer Uminterpretation der halben Snare-Drumhistorie führen würde, wenn Du aufgrund Deiner individuellen Differenzierung klassische Parallelabhebungssnares nach eigenem gusto "(r)ausselektierst" ;)