Beiträge von Drumstudio1

    Drumbestseller kritisch beleuchtet: Dixon Drumhocker PSN9290


    Features:
    - doppelstrebiger Drumhocker
    - Spindel mit Memory-Lock
    - runde Kunstledersitzfläche


    (Mein Körpergewicht: ca. 70 Kilo ;)) Nur damit keiner von Extremen ausgeht!


    Kurioserweise auf der Website des PPC mit einer UVP von 88.- Euro angegeben, wohingegen im aktuellen 2007 Dixon Katalog (des PPC), genau jener Hocker mit 75.- Euro als UVP angegeben ist.


    Diese Unregelmäßigkeiten bei UVP´s stelle ich in den letzten 2-3 Jahren auch bei einigen anderen Firmen immer häufiger fest. Seltsam! Das sollte man ändern damit die Kunden nicht vollends jeden Glauben an die Sinnhaftigkeit und Berechtigung von UVP´s verlieren.


    Nun gut, ich erhielt ihn im Zuge des Erwerbs eines Drumkits netterweise
    gratis insofern kann ich mich zu dem realen Endkundenpreis nur insofern äußern dass er beim PPC Kunden gegenüber mit 65.- Euro angegeben wird... die UVP´s sind ja ohnehin nicht selten Konsumenten-"Blendwerk" ;).


    Mein Hocker war ganz regulär originalverpackt und ungeöffnet - somit werksneu!


    Da er mit dem realen Preis von 65.- Euro sehr nah am Big-Seller von Fame (dem 9000 Hocker) ´dran ist erlaube ich mir ab und zu einen Vergleich. Da ich den Fame neben vielen anderen Hockern ja auch habe - und ich mit dem Fame leider nur schlechte Erfahrungen gemacht habe (siehe weiter vorne im Thread).


    Beim Dixon empfinde ich das "Sitzgefühl" ähnlich wie beim Fame als eher ausreichend. Ganz schwer zu beschreiben. Nicht wirklich bequem - aber auch nicht dramatisch unbequem. Akzeptabel! Eine individuelle Sache - deswegen möchte ich es hier nicht weiter "vertiefen". Vor dem Kauf wenn möglich "Probesitzen".


    Der Dixon hatte bei mir den Vorteil, dass die Sitzfläche wirklich korrekt austariert ist. Bei meinem Fame war direkt bei Neu-Erwerb die Sitzfläche leicht schräg. Was für viele jüngere Peanuts oder als Kleinlichkeit meinerseits wirken mag, kann älteren Drummern durchaus Bandscheibenprobleme bei längeren Drumintervallen machen, wenn ein Hocker in Bezug auf die Sitzfläche leicht schräg ist. Ein ganz nerviges Spielgefühl... bei dem auch nachweislich die Beinarbeit bzw. die Microtime der Kicks leiden kann.


    Wie gesagt beim Dixon prima! Sitz ist absolut perfekt austariert.
    Nicht gut hingegen ist, das eine der 3 Doppelstreben, genauergesagt 2 der Nieten völlig ungenau eingepaßt sind. Diese Doppelstreben wackeln total und hörbar. Die beiden anderen Doppelstreben halten bombenfest.


    Sowas darf nicht durch die Endkontrolle rutschen. Mein Tip auch für alle die den Gebrauchtmarkt "beehren". Ob die Nieten bei Streben noch intakt sind bzw. "tight"-sitzen hat man in 3 (drei) Sekunden getestet. Mit den Händen auf Spiel und Wackeln sowie Geräusche überprüfen. Auch beim Neuerwerb im Laden sollte man dies immer überprüfen. Diese 3 Sekunden bei der Endkontrolle dürften auch in Taiwan nicht so teuer sein... umso trauriger das man dort den Test (kurz an den Streben rütteln um zu schauen ob sie korrekt vernietet sind) offensichtlich nicht durchführt.


    Der Fairnishalber sei erwähnt, dass ich viele Pao Chia, Stagg und Tamburo Produkte made in China kenne, wo dieses massive Spiel eher die Regel als die Ausnahme war. Aber nochmals: wenn man ein neues Stativ oder einen neuen Drumhocker kauft, hat der in Bezug auf die Streben stabil und ohne Spiel zu sein!


    Noch mal Fairnis: der Dixon Hocker Made in Taiwan den ich habe ist dadurch zunächst nicht wirklich instabiler, denn wenn man mit seinem Gewicht ´draufsitzt, werden alle Streben ja Richtung Boden gedrückt... da kann in diesem Moment auch nichts mehr wirklich wackeln. Aber in Sachen Langzeitnutzung wird man sehen.


    Auch nicht gut ist, dass es oben an der Gußklemme zur Fixierung der Sitzfläche keine Memory-Clamp gibt, mit der die Sitzfläche fest arretiert werden kann. Das haben natürlich einige Hocker dieser Preisklasse nicht - aber man muß sich klarmachen was das bedeutet: die Sitzfläche ist somit selbst bei festem Andrehen der Schraube nicht dauerhaft zu fixieren.


    Jene Drummer, die es lieben wenn sich die Sitzfläche z.B. bei ausladendenden Drumfills vom 6" Concerttom bis zum 18" Floortom leicht mitdreht, haben mit dem Dixon dann natürlich kein Problem. Ich hasse aus Prinzip jegliches "Drehen" der Hockersitzfläche, da ich beim Drumming meinen Körperschwerpunkt kaum verändere - also danach strebe, dass ich alle Toms und Cymbals bequem mit den Armen erreichen kann ohne die Körperbalance und Ausrichtung zu stark zu verändern. Wenn aber der Hocker von sich aus dazu neigt kleinsten-minimal-Bewegungen zu folgen, führt dies zu zahllosen ungewünschten Interaktionen zwischen der Körperbalance und "Hocker-Eigenleben". Nicht soo toll. Jene Drummer die meinen Standpunkt teilen, sollten dann um diesen Hocker einen Bogen machen.


    Dieses Manko hatte aber auch mein Fame.


    Ganz wichtig: diese fehlende Möglichkeit die Sitzfläche wirklich dauerhaft vor dem ver- bzw. mitdrehen zu bewahren hat nichts mit dem Memory-Lock-System der Spindel zu tun. Die Spindel selbst kann beim Dixon tatsächlich makellos und dauerhaft fixiert werden. Meine Kritik bezieht sich auf die mangelhafte Möglichkeit die Sitzfläche dauerhaft zu fixieren!


    Positiv ist allerdings dass jenes Dixon-Gußteil der Sitzfläche durch sein Klemmprinzip zu manchem Billighocker einen positiven Unterschied bildet. Denn bei meinem Fame drückte quasi die Feststellschraube massiv in eine Richtung und bewirkte letztendlich auch das Auf- bzw.- Abplatzen des Gußteils. Dieses Risiko ist beim Dixon Hocker denke ich bauartbedingt etwas geringer, da die Klemme die Spindel quasi umgreift/umfaßt.


    Obwohl der Fame-Hocker bei weitestmöglich ausgezogenen Streben optisch etwas wuchtiger erscheint als der Dixon, würde ich von der Material- und Konstruktionsprinzip-Wertigkeit den Dixon schon als etwas höherwertiger ansehen. Ob einem das 10 Euro mehr wert ist, muß jeder selbst entscheiden. Auch kann ich zum Dixon noch nichts in Sachen Langtzeitnutzung sagen.


    Fazit Dixon PSN9290
    + Memory-Lock der Spindel
    + Sitzfläche perfekt austariert


    - Nieten haben Spiel
    - Sitzfläche kann nicht sicher fixiert werden... dreht sich nach wenigen Sekunden wieder bzw. bekommt "Eigenleben" (obwohl man die Schraube fest angezogen hatte)


    Vorsicht: Das Bild bzw. die Perspektive täuscht. Der Dixon-Hocker ist in Sachen Sitzfläche bzw. in der Ausrichtung wirklich super-gerade!


    Hardcore-Detail (wird viele nicht interessieren):
    In manchen Testreviews rund um den Globus kann man immer mal wieder von großen Gummifüßen bei Stands oder Drumseats lesen. Wichtig ist aber das bei Stativen nur die reale! Auflagefläche bzw. "Auflage-Größe" bzw. deren Beschaffenheit auf dem Boden eine Bedeutung in Bezug auf die Stabilität/Rutschfestigkeit hat. Also nicht jene Gummiflächen die den Boden garnicht mehr berühren und den Übergang zu den Metallstreben ausmachen bzw. "formvollenden" ;). Die Bodenhaftung (aufgrund einer eher geringen Auflagefläche) ist beim Dixon eher klein. Bei Teppichnutzung (also für 99% aller Drummer) aber kein nennenswertes Thema.

    Nochmals "Nein"... auch wenn man das Force 3005 mit anderen wertigen Ahornsets vergleicht.... wundert man sich etwas über die gewisse "Härte" des Anschlags des Force 3005.


    Wie von mir erwähnt ist die Kritik nicht auf den Vergleich Ahorn gegen Birke bezogen... sondern Ahorn-Holz mir unbekannter Herkunft/Qualität versus hochwertig klingende Birke des SBX!


    Ich befürchte ich werde nicht verstanden... 8o

    Berechtigt und akzeptiert!


    Also Back to Topic:
    Schon die frühen Veröffentlichungen weisen trotz großer Mix-Unterschiede in Bezug auf den Drumsound kurioserweise doch viele Gemeinsamkeiten in Bezug auf den Sound von Mickey Dee auf.


    Da es der Threadstarterin aber nur um die moderneren Motörhead-Outputs geht - sei nochmals mein Hinweis gestattet - das sein individuelles Spiel, seine Technik etc. (neben dem ja schon erwähnten Material) einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf sein Soundergebnis haben dürfte.


    Damit ist u.a sein "körperorientiertes", sehr kraftvolles Drumming gemeint (natürlich ist es nicht nur die Lautheit die ihn auszeichnet ;))


    Die Wirkung von derart powervollem Drumming auf den Klang der Toms bzw. das finale Recordingergebnis ist nicht zu unterschätzen.


    Es macht einen großen Unterschied ob Toms (und andere Drums natürlich auch) mit immensem weit überdurchschnittlichem Körpereinsatz angespielt werden oder eher verhalten/"defensiv" angeschlagen werden. Dies betrifft einerseits den akustischen Sound, die dynamische Entfaltung des Tons bzw. des Klangspektrums der Trommel im Raum als akustisches Instrument - andererseits aber auch die Weiterverarbeitung des Audiosignals: denn bei sehr kraftvollem Drumming, wird der Mikrofon-Pre-Amp jedes Kanalzugs deutlich weniger aufgedreht werden müssen, einfach weil ein ohnehin schon sehr hohes Eingangssignal kaum noch weitere Anhebung benötigt: das wiederum führt nicht selten zu einem besseren, druckvoll-cleanen Recording-Sound! Glauben viele nicht: ist aber selbst mit jedem Homerecording-Equipment feststellbar.


    Die Spielweise hat je nach Drummer mitunter wieder eine massive Wechselwirkung auf seine Stimmvorlieben bzw. das von ihm präferierte Tuning. Wenn ich sehr hart schlage, und im Metal nicht selten anzutreffen, tiefe, satte Tomsounds liebe, kann ich Toms sehr niedrig, teilweise extrem low tunen - sehr nah an ihre physikalische Grenze stimmen.
    Denn bei hohem Kraftinput durch den Drummer wird das Tom im Moment des Spiels faktisch etwas hochgepitcht. Übrigens das wichtigste Wirkprinzip unserer Instrumente überhaupt -was alle mir bekannten Drumfibeln NIE ERWÄHNEN! Dabei fängt damit erst das Verständnis aller anderen Drumtuning-Parameter, insbesondere wenn man sehr tiefe Sounds mag, an. Alles basiert auf diesem Wirkprinzip: Der Stockaufschlag dehnt das Fell. Will heißen: ein super-tiefes Tuning scheitet, wenn sich ein "Hänfling" mit 7a Sticks an eine solche Kiste ransetzt. Eben da ein "kitzeln" von derartig low-gestimmten Toms mit "Eßstäbchen" (7a) kein nennenswertes hochpitchen ermöglicht - und auch dann wiederum auf einem sehr niedrig gestimmtem Fell kein wirkliches Kessel-Resonieren gestattet. Es klingt dann im worst case wie eine verstimmte, tote! Trommel mit "Pergamentpapierfell". Eben weil der Schlagimplus viel zu gering ist um das Fell zu dehnen - dieses wiederum nicht genug in Schwingung(en) und Dehnungen versetzt wird, um ein kraftvolles, umfassendes Resonieren des Kessels zu ermöglichen.


    To make a long story short:
    Ich habe mich bemüht, dass so einfach und Anfängerkompatibel wie möglich zu beschreiben. Wenn die Threadstarterin über einen heftigen Punch und tolle Spieltechnik verfügt dann kann sie möglicherweise etwas in die Richtung des angestrebten Sound kommen - entsprechende Stimmung vorausgesetzt. Sollte dies nicht der Fall sein... wäre meine fatale Antwort: NO WAY!


    P.S: sollten Schelme meinen, "OK, ich bin ein Leichtgewicht und spiele 7a Sticks - dann stimme ich meine Toms einfach von vornherein etwas höher, dann macht es ja nichts wenn das Fell durch weniger Schlagimpuls nicht so weit gedehnt wird, da es ja schon per se eine höhere Grundstimmung hat"... der mag glauben ;) logisch korrekt zu argumentieren: er wird aber niemals an diesen Tom-Sound herankommen. Ein sehr tief gestimmtes Tom sehr heftig angeschlagen klingt völlig anders!!!! als ein von vornherein höher gestimmtes Tom, was softer angeschlagen wird. Man kann diese Tuning-und Schlagimpulsunterschiede selbst mit Tricksen nicht wirklich identisch erzeugen sofern sich die eigenen "Parameter" noch deutlich unterscheiden!

    Zitat

    Santanismus hin oder her, ich finde King Diamond und vor allem Mercyful Fate musikalisch klasse.


    Santanismus ist auch völlig OK. Ich freue mich immer wenn mir Santa Claus was mitbringt.


    Im Off-Topic-Text ging es aber um Satanismus.


    Anyway, eine himmlische Fügung Deine tolle ´freudsche Fehlleistung. Es gibt also noch Hoffnung, die bösen Burschen auf den guten Pfad zurückzuführen.


    Santa Claus will rock you! ;)

    Mickey Dee war irre lange Phonic Plus Nutzer... und ja, er hatte schon recht früh ein Sonor Endorsement.


    Off-Topic:
    Das Buch "Wir wollen nur Deine Seele" bekam ich 1985 als Besucher im Anschluß an ein großes Open-Air mit Deep Purple (und anderen) auf dem Maimarkt-Gelände. Was habe ich gelacht - immer wieder, weil es so naiv und plakativ geschrieben ist. Da galt wohl das Ansinnen der verteilenden, Ritchie Blackmore als Person zu diskreditieren aufgrund seines Interesses an spirituellem und okkultem.


    Im Falle der Heulboje King Diamond muß man natürlich anmerken, dass er sich selbst als Satanist bezeichnet - was immer das bedeuten mag. Es gibt weltweit offensichtlich seit Jahrzehnten (Jahrhunderten?) erschreckend viele unterschiedliche Zweige, Gruppierungen, Logen, - so viele Ausrichtungen. Er versuchte ja seit Jahren in Fernseh- oder sonstigen Interviews seine Sichtweise/Ausrichtung zu erläutern.


    Das finde ich dann allerdings immer eher verdächtig... wenn jemand zig "Redeschwälle" benötigt um zu erklären was er nicht ist oder nicht tut.... wäre es da nicht einfacher Buddismus zu leben? Oder was auch immer... statt sich einem extrem negativ besetzten Begriff zu verschreiben?


    Ich komme auch nicht umhin festzustellen, dass jene wenigen Personen die sich irgendwo zum wie auch immer praktizierten Satanismus mal öffentlich bekennen
    a.) mediengeil sind (man will mal ins Fernsehen und bei dem Thema schalten Leute ein)


    oder
    b.) ganz offensichtlich die ein oder andere Persönlichkeitsstörung vermuten lassen


    Im Falle b.) könnte man natürlich schon Denkmodelle anstellen, warum sich der ein oder andere verhaltensauffällige ausgerechnet Logen im verborgenen mit radikaler Abschottung nach Außen sucht, um seinem Hobbies bzw. "Glauben" nachzugehen?


    Insofern denke ich, hat mancher Sektenbeauftragter recht, wenn er vor derartigen Logen und deren gruppendynamischen Prozessen warnt! Noch dazu da es zig spektzakuläre Fälle gab mit massiven juristisch relevanten Straftaten. Nur so ein plakativ-naives Buch wie wir es erhielten... wo man jede X-beliebige Band in den Schlund des Böses ziehen will, bzw. paranoia-artig unzähligen Bands die Mitgliedschaft im großen, geheimen Netzwerk des Gehörnten unterstellt, wird dem Thema sicher nicht gerecht.


    Insofern galten die Links wirklich NUR dem tollen Drumming seinerzeit - weniger dem Mummenschanz ´drumherum.

    Sorry -slightly off-topic:


    Hier seine Jugendsünden! ;) 8o
    Auch hier auffallend die unheimliche Power - das kraftvolle "Oberarmdrumming". Bei den frühen offiziellen Tonträgern von ihm war trotz teilweise eigenwilliger Drum-Mixe (die sich auch von Platte zu Platte oft erheblich! unterschieden) trotzdem oftmals ein "charakteristischer" Mickey Dee-Sound erkennbar. Es ist eben doch auch ein gutes Stück der Drummer, und sein Spiel, der den Drumsound ausmacht bzw. prägt!


    Angesehen von diesem peinlichen "Satanismus-Mummenschanz" des selbsternannten Diamanten-Königs war sein Drumming auch schon damals sehr herausragend und beeindruckend. Manche dieser "kranken"-Songs waren, wenn man ganz nüchtern und ohne Feindbild das Drumming analysiert, absolut progressiv und kreativ ge- bzw. "ver"-trommelt, was zum Kultstatus von Mickey bis zum heutigen Tage beiträgt. Das war Mitte der achtziger wirklich sehr speziell und herausragend. Unzählige Tempiwechsel, Breaks, mitunter abgefahrene Timesignatures etc. etc.


    Vorsicht: Heulbojen-Gesang, wüstes gepose und Schwefelgeruch.
    Rosenkranz bereithalten!


    1.) Videoclip zur SINGLE !!! Auskopplung (Bizarr, eine Single! Where is the hookline? Etwa das "Ghoooooooost"? )
    http://www.youtube.com/watch?v=cpX-QdG3hgU

    2.) Noch ein alter Liveausschnitt
    http://www.youtube.com/watch?v…8uoE&mode=related&search=

    Slightly Off-Topic:


    Wir hatten neulich das Force 3005 (DREITAUSENDFÜNF) mit der Badge-Aufschrift "FULL MAPLE" und ein "Justmusic"- SBX der Sonderaktion bei mir Zuhause verglichen.


    Das Pearl klang doch hörbar überlegen! Entschuldigung - es war so und hatte eher nichts ;) mit Maple oder Birke oder subjektiv-geprägter Geschmackssache zu tun...


    Das Pearl klang viel definierter, harmonischer, musikalischer - WERTIGER. Das war der Sound eines professionellen Drumsets ohne jede Abstriche. Es war super-komfortabel zu stimmen und auch das Sustain der Toms war deutlich besser. Zwischen den beiden 14" Standtoms lag hörbar eine ganze Preisklasse(Qualitätsstufe). Auch die anderen 2 Toms des Pearls klangen hörbar wertiger. Aber beim Standtom war es eklatant - nein erschreckend!


    Nein: das Force 3005 klingt nicht schlecht - bevor nun jemand falsche Schlüsse zieht. Es ist ein wirklich sehr! passabel klingendes Set.


    Tendenziell würde mich beim Force 3005 mal interessieren welches Ahorn-Holz da verbaut wird. Denn so wirklich hochwertiges Ahorn höre ich da nicht... aber ich mag da irren.


    Ich liebe diverse Ahornsets genauso wie ich diverse Birkensets liebe. Es ist also keinesfalls so, dass ich stets Birke oder umgekehrt Ahorn präferieren würde. Ich denke im konkreten Testfall kommt es auf die Holzqualität und Kesselkonstruktion etc. an (und nicht immer auf die doch sehr grobe Kategorie "Ahorn").


    Wem der hörbare Unterschied nicht so wichtig ist 8o dem sei noch mit auf den Weg gegeben, dass beim SBX auch die Kesselhardware schon einen viel! wertigeren Eindruck macht. Massive Bassdrumklauen beim Pearl gummiunterlegt (beim Sonor 3005 und auch 3007 das billigste vom Billigen - zwar jetzt beim 3007 nun auch Gummiunterlegt aber nach wie vor seltsam gebogene "Bleche"), Optimount-Tomhalterung vs. Tar, Standtombeine Pearl schwingungsfreundlich vs. Sonor starr und vieles mehr.


    Aber! das SBX war ja beim offiziellen Listenpreis auch deutlich über dem Force angesiedelt. Das darf man nicht vergessen... sonst wird es unfair!


    Insofern mein Vergleich auch nur, weil explizit danach gefragt wurde. ;)


    edit: die Grammatik war meine zweite "Liebe"... die erste war die Rechtschreibung

    Gerade wegen dem Flow (oder schlimmer kleinen "Timingschwebungen") würde ich trotzdem selbst bei modernster Technik immer minimal mehr Einspielen als ich brauche... wie gesagt man hat dann etwas mehr Material um die Stelle zu finden wo klanglich und in Sachen Mikrotime der beste Einstiegspunkt ist.

    Sowohl als auch!


    Es gibt wirklich alles! Interstellar gute Drummer die 5 verschiedene tolle Versionen jeweils als Firsttake reinklotzen, wo sich die Band oder der Produzent das beste aussuchen kann (aber nichts wirklich schlecht ist)...


    ... und Drummer die mehrere Punch-Ins nutzen bis man einen kompletten Song hat, der gut klingt.


    Genrell gilt bei Punch-Ins, dass Du bei einem Fill oder egal was Du einspielst immer einen "Überlappungsbereich brauchst".


    Das bedeutet: das Fill im Original war nicht gut gespielt. Nun trommelst Du auf eine Virtuelle Spur natürlich nicht nur das kurze Fill sondern fängst im Idealfall schon einige Sekunden früher an und spielst auch etwas länger. Und dieses "mehr" wird natürlich auch aufgezeichnet!


    Gerade da das Schneiden bei Crashes etwas Erfahrung braucht... kann man dann etwas bei unproblematischren Stellen früher rein und/oder später rausgehen.


    Aber strengbetrachtet ist auch das Schneiden im Crashbereich heutzutage technisch nicht mehr wirklich Zauberei.


    Nicht verschwiegen soll allerdings, dass es noch vor wenigen Jahren Consumer-Maschinen gab (z.B: Roland VS880, Roland VS1680) die nicht millisekundengenau ohne Versatz oder ohne "Soundloch" schneiden konnten. Das ist bei Gitarren oder mehr "legato-orientierten" Instrumenten meist nicht so schlimm. Bei Instrumenten mit messerscharfem, klar definiertem Attack (Drums und Cymbals) aber eine Katastrophe.


    Meine Güte war das übel... ich werde nie vergessen wie ich bei Roland anrief und sagte "ihr schreibt in die Bedienungsanleitung dauernd "Punch-In" - eure Geräte ermöglichen aber in Wahrheit keinen!" Da kam Freude am anderen Hörer auf... aber auch die Zustimmung, dass ich inhaltlich recht habe.


    Anyway das ist heute Geschichte - die mir bekannten aktuellen Geräte erlauben unhörbare Schnitte, soforn man etwas sucht um die ideale Position, audiowave-technisch zu finden.


    Eines ist allerdings wichtig: Dein Spiel muß "dynamisch reproduzierbar" sein. Das erfordert viel mehr Disziplin als die meisten Drummer bereit sind zuzugeben!


    Wenn ich gestern toll und vital körperlich ´drauf bin und heute Nacht um vier völlig verlebt noch mal eine Spur einspielen will - wird es schwer sein dieselbe Dynamik von gestern abzurufen. Da muß man das eigene Spiel sehr gut kennen und gerade die Dynamik wirklich PRESET-ARTIG abrufen können.


    Ja - und mit dem Flow hast Du recht. Der ist bei Punch-ins schon gefährdet. Aber auch das kann man mit etwas Übung "imitieren" bzw kaschieren. Nur redet man darüber ungerne ;)


    edit.... blöden Schreibfehler gefunden. Inhaltlich nix verändert!

    Hoppla, dat iss´ doch die Peace HS-751


    Wie klein die Welt doch ist!


    Hoch anrechnen muß man Thomann, dass sie durch ihre verflucht ähnliche Produktnummer garnicht so sehr kaschieren wessen Geistes Kind diese Hihat ist.


    Ich würde auch wenn Peace im "höherpreisigen" Drumbereich ganz offensichtlich in den letzten Jahren massiv dazuzulernen scheint (und besser wird) - bei dieser Hihat wie Scarlet, eher kritische Zurückhaltung üben.

    Zitat

    aber gut, dass es der musikbranche allgemein etwas schelchter geht ist bekannt, und dass die handgemachte musik momentan schwere konkurrenz hat auch, trotz allem gibt es hier und da noch sehr erfolgreiche supergroups.


    That´s the point! Hier und da! Und das "momentan" dauert streng genommen schon 10 - 20 Jahre an.


    Unzählige Konzepte der Wiederbelebung und die überwiegende Mehrzahl neuformierter "Supergroups" scheitern bzw. gingen schon von der Konzeption von altbackenen Phantasien aus - die im Hier und jetzt nicht mehr zünden. Denen gebe ich mich auch in melancholischen Momenten hin und wieder hin ("früher war der Rock noch richtig gut und handgemacht") - aber es ändert nichts an den Marktbedingungen - den realen Gegebenheiten bzw. dem realen "Musik-Konsumverhalten".


    Die meisten Musikhörer stehen auch heutzutage nicht mehr mit ihrer Lieblings-LP (...ähm CD) auf und gehen mit ihr zu Bett. Tonträger sind heute für sehr viele Menschen eine Variante des Freizeit-Amusements von VIELEN. Neben Videogames, Porno-Channel, Fußball-Channel, Eselreiten, River-Raftung, Tantra in der Tundra und unzähligen anderen Freizeitbeschäftigungen. Man kann die Zeit nicht zurückstellen - und selbst wenn, soll man es überhaupt? Musik und Tonträger haben heute (nicht nur wegen dem Kopieren) EINEN VÖLLIG ANDEREN STELLENWERT. Und der überträgt sich auch ein Stück weit auf den Stellenwert von Livemusik - insbesonderere den Stellenwert von Supergroups, oder den vielen Saurierbands (den alten, ehemaligen oder noch tatsächlichen Supergroups). Ich habe mit vielen! anderen Rockfreunden früher manchmal jahrelang auf die Veröffentlichung eines neuen Tonträgers meiner Lieblingsbands gewartet. Genauso jahrelang darauf, dass man sie sich mal live leisten kann. Heute wartet kaum noch einer. Das jetzt zählt mehr als das gestern oder morgen. Nicht weil heute die Leute schlechter sind... nein, es ist alles so viel bunter und so viel leichter Verfügbar geworden - auch Alternativen. Das hat massive Konsequenzen nicht zuletzt auf das Kaufverhalten und die Einnahmen der Bands bzw. deren Advances und Budgets.


    Die CD-Verkaufsbeispiele von Dir - ja das sind schillernde Branchengiganten, die gerne mal vorgeschoben werden...


    ... ja, die gibt es hier und da. Finde ich super, wenn nicht alles in Vergessenheit gerät.


    Aber nochmals: sogar ohne Copy-Kill als Schutzargument/Alibi zu bemühen würde ich Dir empfehlen mal die CD-Verkäufe ab neunziger Jahre bis heute anzuschauen. Da wird mancher seinen Augen nicht trauen... da gibt es unzählige der Supergroups die ihre Umsätze im 2-3 Jahreszyklus halbieren. Aber selbst wenn man darüber diskutieren mag: die Mehrzahl der Saurier geht rapide nach unten. Während eben die "hippen" (im wahrsten Sinne :( ) Musik-Konzepte reichlich verkauf(t)en.


    Übrigens setzt auch Purple (eine meiner absoluten Lieblingsbands
    ) von den meisten ihrer Tonträger logischerweise viel weniger ab als zu Glanzzeiten. Das Beispiel von Dir wundert mich wieder. Im Freundeskreis habe ich Die-Hard-Fans, die alles von Purple kaufen. Seit 30 Jahren. Selbst dort nervt etwas, dass Purple seit ca. 10 Jahren immer mehr dazu übergeht mit inflationärer Veröffentlichungsflut, jene Kohle einzufahren, die durch die Stückzahlen ihrer regulären Releases nicht mehr erreicht werden. Ein Stück weit, finde ich das aber auch klasse - da so echte Fans in den Genuß von gut gemischten Konzerten kommen, die sie früher nur als Bootleg mit lausigem Sound auf Plattenbörsen zum astrononischen Preis erhielten.


    Das Wort Zyklus hast Du glaube ich falsch interpretiert... gerade wenn Du bei Purple schaust... wäre Dir nicht entgangen das ich Spielorte nannte, wo Du sie heute genau findest... anyway - die Bananenflanke kam ja offensichtlich trotzdem an :D.


    Und Back To Topic: Vielleicht sollte mal irgendjemand (wenn sich mal die Gelegenheit bieten sollte 8o) Neil Schon fragen, wie erfolgreich er Soul Sirkus einschätzt... ich behaupte arrogant ;) seine Antwort zu ERAHNEN... kicher.


    Wiederum naiv und pauschal: Letztendlich ist wichtig, dass die Musik toll ist, völlig egal wie übel sich etwas verkauft oder ob Konzerte in großen oder kleinen Hallen stattfinden. Fernab der Naivität: Leider gibt es mitunter aber bei zuwenig Zuhörern auch negative Wechselwirkungen in Bezug auf die Qualität des Management, die sich im extremfall auch auf das Klima, die Qualität und erstrecht das Fortbestehen einer Band auswirken können - nicht müssen. Aber das ist wiederum ein anderes Thema.


    Mein Fazit:
    Ich liebe viele der Supergroups bis heute. Es soll keinesfalls der Eindruck entstehen als wolle ich diese madig machen. Ich bleibe aber dabei... vielen geht es schlecht. Und das Konzept als solches (lokale Gazetten nennen es oft ALTBACKEN) ist schon lange kein Garant mehr für Erfolg.


    Im Gegenteil: ich rate jedem der sich für Rock interessiert (das schließt Progrock ein) mal die Veröffentlichungsflut von Tonträgern herbeifabulierter oder tatsächlich als Supergroups bezeichneter Projekte seit 1990 mit den Verkaufszahlen oder der Medienpräsenz - jener Bands bzw. Projekte in Relation zu setzen. Es fand und findet geradezu ein inflationärer Projektausstoß statt - der uns Musikfreunden vielleicht mal kurzzeitig unendlich viele CD´s beschert mit tollen Dream-Team-Konstellationen - aber wirtschaftlich betrachtet den Musikern meist nichtmal die Finanzierung eines Folge-Silberlings sichert.


    Das erhellt mehr als die Zahlen von Bon Jovi, Iron Maiden oder AC/DC etc. Wobei als Progrock würde ich jene auch nicht bezeichnen ;).


    P.S: damit es wieder konstruktiv endet ;): hier 3-4 Perlen der jüngeren Zeit, die leider auch keine große bzw. erhoffte Wirkung erzielten - ich finde sie trotzdem klasse - bzw. Im Falle von der anstehenden Veröffentlichung von Kotzen recht sicher auch wieder keinen Durchbruch ermöglichen...

    1.) Ken Hensley (ex Uriah Heep - ex Blackfoot) Projekt: "BLOOD ON THE HIGHWAY" featuring Ken Hensley, Glenn Hughes, Jorn Lande, John Lawton & Eve Gallagher...


    2.) The Return of Mother Heads Family Reunion
    Ritchie Kotzen, Franklin Vanderbilt (nicht DONATI) , Virgil McKoy (auch nicht Donati) & Alan Schierbaum (der heimliche Schwippschwager von Donati)


    Humor rules :D ...


    3.) Living Loud "Living Loud"
    Lee Kerslake, Steve Morse, Chris Barnes, Don Airey & Bob Daisley,
    (wie weiter vorher im Thread sicher schon mal zitiert - echte handgemachte Musik, tolle Musiker - in den meisten Ländern völlig unbekannt)


    4.) Ok, schon wenige! Jahre her...
    Alles von RING OF FIRE - mit Mark Boals, Tony Macalpine und einem in irrsinniger Spiellaune, toll aufspielendem Virgil Donati!!!! Ring of Fire veröffentlichte heiße Scheiben - sofern man auch Power-Metal und Neo-Classical-Metal akzeptiert.


    Let´s roll!


    Edits: Rechtschreibung sucks

    Dankeschön. Diese Beiträge werde ich mit ihr morgen durchgehen.


    Ich hatte ihr gestern schon gesagt, dass es rechtlich meiner festen Überzeugung nach, nicht erlaubt ist. Ich bin ja selbst Gema-Mitglied und wie eingangs erwähnt - möchte auch ich nicht, dass meine Rechte durch dritte (und seien es Teenies) verletzt oder mißachtet werden. Auch das ich mir 90 % sicher bin, dass ich privat hafte und vielleicht noch parallel Youtube. Nur finden konnte ich dazu im Web garnichts seriöses. Insofern war mein Intervenieren gestern (Machtwort würde ich das nicht nennen) mehr mein Erfahrungswert mit gematypischen Fragestellungen. Aber Youtube ist für mich noch sooo neu...


    Mein konstruktiver Vorschlag gestern war, gemafreie-Musik zu verwenden und selbst einen eigenen, einfachen Zeichentrickfilm mit Magix zu erstellen (sie kann erschreckend gut!!! zeichnen) - aber parallel die Videospielfirma anzuschreiben und zu fragen ob wir nicht doch einzelne ihre Sequenzen verwenden dürften - ich befürchte aber auch hier, dass sie keine Zustimmung geben können/werden, Filmsequenzen ihrer Spiele bei You-Tube einzustellen.


    Anyway ich versprach aber, dass ich auch andere Meinungen einholen werde (was hier ja geschehen ist) - denn ich möchte nicht als Spielverderber oder Spaßbremse dastehen.


    Vielen Dank für die ausnahmlos konstruktiven Antworten. Da wird die Qualität des Forums (auch auf Nebenschauplätzen) deutlich.

    Ich liebe viele der alten Supergroups... aber ein Boom ?


    Gerade mehrere Deiner Beispiele belegen wie mittelprächtig (ich vermeide das Wort mies) es einigen der ehemals großen heutzutage geht - und belegt, dass sie nur noch einen Hauch ihrer ehemaligen Fanbase mobilisieren und eben nur noch rudimentär einzelne neue Fans jüngerer Generationen gewinnen...


    Ich wünschte es wäre anders!!!!! Jede Sekunde meines Lebens ;)


    BBM blieben damals (ist ja auch schon seit vielen Jahren! Geschichte) mit ihrem "Dream" hinter den anvisierten Verkaufszahlen zurück - und das trotz eines Marketing- und Promotionaufwands der damals gigantisch war. Das Poster und die Pappaufsteller standen in fast jedem CD-Shop "rund um den ganzen Erdball" ;). Unglaublich war das... aber (auch) nicht wirklich super war, das sie sich zerstritten auf der Bühne und selbige gemeinsam angeblich nie mehr betreten - insofern verstehe ich dieses Beispiel überhaupt nicht, da es ja gerade belegt welche "Umstände" mitunter Musiker zusammenführen, die sich nichts mehr zu sagen haben und als das Paradebeispiel des SCHEITERNS einer SUPERGROUP in die Musik-Geschichte einging... aber nichtmal letzteres soo wirklich ;), weil das Interesse der Medien, trotz des Werbeaufwands nicht so groß war, wie man erhofft hatte.


    Asia... von denen liebte ich vieles... aber schon seit den frühen Neunzigern! immer kleinere Clubs die sie beehrten und faktisch "Resteverwertung alter Hits". Teilweise Frischzellenkur durch junge (tolle) aber völlig teilnahmslose wirkte Mitmusiker, die auch das Publikum spüren ließen, dass sie wegen der Kohle alte Hits alter Menschen spielen - und nicht weil sie diese Musik lieben.


    Klar, dass unlängst Palmer mal wieder einstieg - fand ich auch toll... aber auf ein Album (bitte auch mit der Super-Songwriting-Qualität der alten Tage) einer "ASIA", "Aqua" oder "Astra" warte ich mit tausenden anderen sicher vergeblich. Der Zug ist abgefahren... sorry! So weh mir das tut... ich mochte vieles von Asia und kann einiges bis heute gerne hören. Und ob der Wiedereinstieg von Palmer oder kurzzeitig 1-2 anderen Mainplayern ehemals glorreicher Asia-Tage... sie auf mehreren Touren "trägt" - das bezweifel ich. Dieser "Effekt" wird sich ganz schnell abnutzen.


    Ich finde es gut, dass Du auch Supergroups magst - bitte Dich aber nicht zu vergessen, dass für viele der alten Stars (auch in neu aufgelegten Supergroup-Besetzungen) ganz kleine oder zumindest wesentlich kleinere Brötchen gebacken werden... als zu ihrer Blütezeit. Den Beatle klammer ich aus - der ist ein Jahrtausendphänomen... der backt sicher immer noch ganz große Brote - eigentlich BOOTE!


    Aber viele der anderen... haben es sehr schwer. Eben weil andere Musikstile genauergesagt "modernere" Vermarktungsmethodern für Musik (oder das was heutzutage gesellschaftlich als Musik definiert wird) viel mehr Kohle bringen - bzw. Kohle mit geringem Risiko.


    Die von Dir genannten Erfolge oder der Boom ist für mich insofern nicht erkennbar, da man auch nicht vergessen darf wie "lean" das management diverser auch von Dir genannter Bands ist. Selbst die Stones füllen nicht mehr so viele Stadien in einem Land wie früher...


    Viele andere Supergroups touren in ausgeklügelten Zyklen, um eben nicht den Anschein zu erwecken sie könnten gewisse Hallen oder gar Stadien nicht mehr füllen. Da lohnt es mal sehr genau zu vergleichen, wie Tourpläne der Supergroups 197X oder 198X aussahen - und wie sie heute aussehen.


    Mir persönlich ist es am allerliebsten, wenn ich eine Supergroup im intimen, kleinen Rahmen erleben darf. Ob allerdings eine Supergroup selbstgewählt auf der Bundesgartenschau oder einem mittelgroßen Gemeindefest wirklich lieber spielt als früher zu ihrer Hochphase im Madison Square Garden....? Da habe ich Zweifel.


    Anyway... ich liebe viele der alten und manche der neuen "Supergroups". Aber nochmals... diese Bands bzw. das Konzept trägt seit Jahren kaum noch dicke Früchte... leider!


    Gleichwohl freue ich mich für jeden, der den alten Herren noch ein offenes Ohr leiht - oder neuen jungen wilden Burschen, die eine neue Supergroup ins Leben rufen. Insofern:


    LONG LIVE ROCK ´N´ ROLL :D


    Edits... die "liebe" Rechtschreibung