Radsport ist zunächst klasse. Viele Sportarten sind klasse, da sie das körperliche und seelische Wohlbefinden sehr positiv beeinflussen und massiv zur Lebensfreude und einem ausgeglichenen Charakter beitragen können.
Die Tour De France und vieles mehr im Hochleistungssport ist hingegen Scheiße! Da dort das obengenannte völlig ausblendet wird - ja noch schlimmer: ins GEGENTEIL verkehrt wird! Diese Form des Tour De France- Profi-Radsports ist eng verknüpft mit Körperverletzung, schwerer Körperverletzung, kriminellem Umfeld, selbstzerstörischen Persönlichkeitseigenschaften und vielem unschönem mehr!
In Deutschland haben bislang die wenigsten den Mut gehabt das auszusprechen, da viele Sparten des Hochleistungssports nationales Heiligtum sind. Die Gründe dafür gehen sehr weit zurück...
In Bezug zur Tour de France gab es seit den späten siebzigern und frühen Achtzigern zig Interviews und Aussagen ehemaliger Stars/Betreuer etc. das einige derer die ganz vorne dabei sind systematisch!!! DOPEN! Das viele der Strapazen ohne Doping in den erforderlichen Zeiten, um vorne mitzumischen nicht (oder kaum?) zu schaffen sind.
Ich erinnere das so genau, da mich das damals als junger Bursche angekotzt hat und ich die Verlogenheit mit der alles einfach so ungehemmt weiterging - als wäre nichts ernstes vorgefallen, und die glorifizierende, heroisierende Berichterstattung nicht fassen konnte.
Wie soll eine Antidrogenpolitik (die ich für sehr wichtig und richtig halte) greifen, wenn junge Menschen in den Medien, immer wieder verlogene (kriminelle) Sportler sehen die sich Drogen und Hormone reinpfeiffen, schlimmer wie jeder Vampir mit Blut panschen, engste Kontakte zu kriminell ausgerichteter Ärzteschaft etc. unterhalten, dafür noch auf´s Siegertreppchen kommen, zig Sendezeit und Platzierungen in den Medien sowie millionschwere Werbeverträge erhalten, sich von den Tour De France-Hostessen flachvögeln und sich feiern lassen, wie Gott-Kaiser!
Personen die da mitspielen sind für mich erst in zweiter Linie Opfer. In erster Linie ehrlose Kriminelle die Schaden an der jungen Generation anrichten, der meiner Meinung nach (durch hoffentlich bald erfolgende) strafgesetzliche Veränderungen in der Gesetzgebung schwer! geahndet werden müßte.
Ich möchte von diesem Sport nichts mehr hören! Und zwar auf Jahre nicht mehr. Die immer wieder zitierten Selbstheilungskräfte durch eine engere Verzahnung der Anti-Doping-Kontrollinstanzen und Funktionärsebenen greifen nicht! Seit Jahrzehnten nicht.
Monsieur Scharping ist da für mich der personifzierte Looser. Seine inhaltlosen Lippenbekenntisse die einen Tag später schon wieder ad absurdum geführt werden und von der Tagespresse schneller aufgeholt sind als Jan Bullshit bei der Bergetappe von den Medienbegleitern auf dem ps-starken Motorrad. Immer wieder einem Rital gleich, ein massives, entschiedenes "Durchgreifen" anzukündigen... dann aber wie vor wenigen Wochen mit einem Wutanfall allzu kritisch fragende Journalisten in einer Pressekonferenz über die Fresse zu fahren "NEIN, DAS LASSE ICH NICHT ZU"... etc. Ich ertappe mich bald bei dem bösen Gedanken ihn auch noch im Hinterzimmer eines Dopingarztes zu sehen und sich sprach- und redefluß-beschleunigende Medikamente einzustecken.
Der Höhepunkt sind einige Radsport-Würstchen, die in Pressekonferenzen vor die Kamera gehen, und seltsamerweise immer nur jene Ereignisse ihres Dopings schilden, die ganz zufällig zig Jahre zurückliegen. Und dann spielen da Medienvertreter noch mit, filmen die geheuchelt reuigen Blicke und nehmen ihnen diesen Scheiß noch ab! Wie naiv muß man sein!
Ist doch seltsam, dass die Selbstbezichtigung (wenn überhaupt) ins letzte Jahrtausend zurückreicht. Heute machen sie das NATÜRLICH nicht mehr.... hahaha.
Diese Personen, sollen ihre Aussagen beim Staatsanwalt machen! Aber keine Medienplattform für ihr geheucheltes Selbstmitleid und die sehr einseitige schwarzweiß-malende Mär der "Opfer-Rolle" mehr bekommen.
Wenn die Kurve gestattet sei, da es inhaltlich paßt: es gab da einen viertklassigen Statisten (manche nennen ihn B-Darsteller) der irgendwas mit Rom in einem Filmepos zu tun hatte. Der zog vor Monaten durch dt. Schulen, ließ sich als Star feiern und erzählte in Diskussionsrunden den Schülern von seinem tollen Fleiß und dass auch die Ghetto-Kids es schaffen können. "Ihr müßt an Euch glauben und ganz hart arbeiten - ihr könnt es schaffen".
Dann fragte ihn einer keck: "Haben sie auch gedopt um diese Muskeln zu bekommen?"
Und er sagt "Ja!"
Es stimmt was nicht mit den Leitbildern in unserem Land.
Viel toller ist der Breitensport. Tausende drehen täglich ihre Runden ohne Aufbaupräparat oder gar Hormone oder Drogen. Das ist so viel wichtiger, als viele der verlogenen "Helden"... die noch dazu täglich das Ansehen der redlichen Leistungssportler beschädigen!
Ich schaue mir lieber ein Video der Laufrunden oder des Fahrradtrainings eines engagierten Nachbarn an, als die manchen Schwachkopfs der Tour De France der den mannhaften Helden mimt... seine Urinprobe aber unter dem Rock versteckt!
Die Glorifzierung, die Definition und der Umgang mit sogenannter "Leistung" in unserer Gesellschaft ist eine Schande! Es ist ebenso pervers und gefährlich! für eine Gesellschaft selbstzerstörerische Blutpanscher, Vampire und Hormonjunkies zu bejubeln (oder Sportler durch Druck von außen dazu zu machen) und zu Idolen zu erheben! Es ist eine folgenschwere Katastrophe Kindern und Jugendlichen, verantwortungslose und zumindest teilweise offensichtlich persönlichkeitsgestörte Personen mit selbstzerstörerischen Tendenzen als "Helden" und "Idole" zu verkaufen... an denen noch dazu illustre, zusammengewürfelte kriminell und gewinnsüchtig ausgerichtete Zweckbündnisse, aus Betreuern, medizinischem Personal, Funktionären, Sponsoren etc. Gewinn ziehen!
Nein, von diesem Scheiß will ich in den Medien nichts mehr sehen! Die Medienübertragung dieses "Sportereignisses" Tour De Blood bzw. Tour De Anabol soll sofort beendet werden. Juristisch sollen die aber alle belangt werden. Jeder einzelne, der Dreck an seinem Anabolika geschwängerten Stecken hat! oder zum Doping genötigt/veranlaßt hat.