Beiträge von Drumstudio1

    Ich denke schon...


    ... gerade bei Deiner tollen Ausstattung könnte man optisch noch eine Menge rausholen. Alleine die Stützstreben (von denen sich in dieser Art glücklicherweise fast alle Markenhersteller längst verabschiedet haben)braucht man auch beim jetzigen Aufbau nicht wirklich 3-Fach. Aber wie gesagt das vordere Rohr würde ich als kurzes kaufen - oder besser massiv kürzen lassen.


    Dann sind die Tomarme so lang dass sie nach unten optisch "erschlagen". Gerade beim High-Tom konnte man das optisch sehr reizvoll umsetzen. Auch bei den Cymbal könnte man über 1-2 Stack-Adapter nachdenken, oder eine subtilere Multiklammer-Lösung mit feinerem Cymbalarm für ein kleiners Becken von einem Cymbalrohr ausgehend... um nicht so viele massive Beckenarme wie jetzt zu benötigen.


    Das ist natürlich total subjektiv ;). Ich finde das Set so auch schon klasse... aber sehe irre viel Potential nach oben. Ich hatte auch viele Gigs wo Dein Set so garnicht auf die Kneipenbühne gepaßt hätte... genauergesagt, weil dann der Sänger oder Gitarrist neben oder vor mir nicht mehr auf die Bühne paßt :D. Wenn Du aber verstärkt große Gigs spielst ist das Platzargument von mir natürlich blödsinn.


    Trotzdem auch das hintere Rohr würde ich kürzen - es sei denn Du nutzt es als Groupie-Sperre ;)


    Rock on - tolles Teil - in jedem Falle!

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    schönen sonntag noch, ich lese deine posts auch sehr gerne, bin aber glücklich verheiratet


    Trotz meiner leicht homoerotischen Farbwahl meiner Drumsets in diesem Jahr interessierte ich mich nie für Männer. Sorry, Du brauchst somit die Scheidung nicht einreichen. Das wird nix mit uns ;)


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    glücklich verheiratet


    Wer kann das noch sagen, heutzutage. Finde ich super!!!

    ;)


    Das detailverliebte liegt mir eigentlich im Wesen garnicht. Bei Drums ist es mir aber wichtig, da immer noch viele Hersteller wichtige Details... die uns im Alltag kleinen, aber eben immer wieder Trouble bereiten, oftmals nicht bedenken, übersehen. Zumal die Industrie hier ja fleißig mitliest. Viel mehr als das der normale User vermuten würde...


    Ich habe sooo viele Bilder. Aber die Bilderverwaltung unseres Forums gefiel mir nie. Die externe Verwaltung über Image-Fuck und wie die alle heißen ist für mich ein ständiges Ärgernis. Ich hatte das monatelang gemacht:


    1.) Unzählige Bilder verschwanden, wurden gelöscht.


    2. Imagehack und 1-2 Konkurrenten stürzte oft ab. Will heißen um ein Bild hochzuladen mußte ich 3 Versuche starten.... sehr oft. Das kostete unendlich viel Zeit. Die habe ich dann so üppig doch nicht. Es mag an AOL liegen - ich weiß es nicht.


    3.) Dazu kommt, dass ich jobtechnisch etc. jetzt schon 20 - 25 verschiedene Paßwörter für alle möglichen Websites, Zugänge im Kopf haben muß - das ist fürchterlich! Deswegen hilft es mir auch nicht, wenn ich nun noch weitere Webspaces mit meiner Mitgliedschaft belästige. Ich kann dieses Paßwort-Mist nicht mehr in der Birne verwalten. Ich möchte aber auch für Paßwörter jenseits meiner mentalen Leistungsgrenze kein Logbuch oder Computerprogramm erstellen.


    So dreht sich seit Wochen alles im Kreis - und ich hoffe darauf, dass eines Tages die Bildergrenze hier erweitert wird.


    Ich träume das man eines Tages wenn es ein Thread erfordert 3 Bildern je Thread einstellen kann, mit jeweils 50 Kilobyte Umfang als Obergrenze. Damit könnte man sooo viel machen. Die Bilder könnten in deutlicher besserer Optik präsentiert werden und wir wären autark von diesen blöden Photo-Park-Webanbietern, die soweiso machen was sie wollen und über deren weitere Zukunft (geschweige denn die Langzeitsicherung der Bilder) keiner etwas sagen kann.


    P.S: Wortreiches "rumgequatsche" im Alltag liegt mir garnicht. Im Gegenteil - ich bin als rationaler, "straight-logischer" Sachlichkeitsfanatiker verschrien. Da spricht auch mein steriler Studioraum eine eindeutige, wenn auch kühle Sprache ;)


    Und noch etwas ist wichtig: ich informiere interessierte Drummer generell gerne. Mich suchen mehrfach in der Woche viele Drummer auf, auch Vertriebsleute und Firmenvertreter (von denen mich nachweislich einige garnicht mögen - kicher) und wollen Infos zu unendlcih vielen Themen. Es gibt eine riesen Anzahl von Leuten die diesem Forum offiziell fernbleiben - aber eigentlich doch gerne lesen. Einige auch aus Entäuschung über manche Wortgefechte hier. Viele denken, wir wollen hier keine "neuen" - was faktisch ja garnicht stimmt! Ich finde das alles nicht so dramatisch, gleichwohl akzeptiere ich auch jeden, der sich hier aus Frust nicht mehr mit Threads beteiligt. Insofern greife ich aber logischerwiese oft auch mal Fragen auf, die hier im Forum keiner gestellt hat. Sie wurden aber faktisch in der realen Welt gestellt - somit schadet es auch keinem wenn ich sie hier in der virtuellen beantworte - denn, sie findet ihren Adressat. 100 % Sonst würde ich garnicht so viel Zeit investieren, wenn ich das nicht zig- fach rückgemeldet bekäme ;) Und das finde ich so auch sehr schön.

    Was ein wunderschönes Set! Und im Kontrast: was für ein sehr materialintensiver, unökonomischer Rackaufbau...


    Im Studiosetting wenn das Drumset auf Jahre steht, kann man natürlich materialtechnisch verballern, was die Elefantenwaage hergibt. Mache ich auch gerne. Dann ist alles m,illimetergenau festgetackert... mit zig Klemmen, Rohren, "Metallmaterial".

    Aber wenn Du von "Zerlegen" sprichst, kommt dieses Set wohl auch häufiger Live zum Einsatz 8o.


    Wenn mir die Bemerkung erlaubt ist ;):
    Da könnte man mit einem freien Sonntag-Nachmittag logistisch so viel umstellen, dass Du am Ende zig Rack-Einzelteile in der Hand übrig hast, ein logistisch viel rationaler strukturierten Rackaufbau - und dieses dadurch auch wesentlich schneller auf- und abgebaut ist.... dazu auch für Stagehands oder die Einräumausmaße beim Transoort viel bequemer zu handeln ist... und die Frage des Zerlegens sich auch erheblich reduzieren würde.


    Auch über das ordern von 2-3 kürzeren Rackstangen würde ich nachdenken. Die kosten erschreckend wenig völlig egal ob Magnum oder Dixon etc. Rackstangen kann man per se von allen mir bekannten Herstellern guten Gewissens verwenden (nur bei anderem Rackteilen machen sich erhebliche Qualitätsunterschiede mitunter schmerzhaft bemerkbar, insbesondere bei Magnum).


    Aber wie gesagt bevor was gekauft wird, erst mal mit Skizzenblock und Zollstock über eine materialfreundliche Konfiguration nachdenken. Dann käme dieses wunderschöne Set auch viel besser zur Geltung. Die überlange Frontstange zum Beispiel "entwertet" das Set erheblich... oh weh. ;)

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    Danke für den Bericht zum Artisan-Set! Mich würde interessieren, ob du Wallnuss einen eigenen Klangcharakter zuordnen kannst/würdest(und diesen mit beispielsweise dem Bubinga-Charakter des Performer B/B vergleichen kannst), und ob du diesen wenn er denn vorhanden ist sinnvoll findest.
    Solltest du keinen eigenen Charakter hören können dann meine Frage: Wozu dieses Holzgemisch?


    Viele Grüße, Josef


    Danke Josef!


    Deine Frage ist gemein! ;) Und genial, denn sie rührt genau an den Manifesten des Wissens. Aber hier muß ich ehrlich sein. Meine Antwort: NEIN! Ich kann dazu nichts sagen. Ich könnte jetzt Prospektinhalte der Hersteller und leere Marketingsalven abfeuern (auch von 2 anderen Herstellern) die auch Walnut in Sandwichbauweise mit anderen Hölzern kombinieren (deren Kombisets übrigens auch gut und darüber hinaus klingen), aber ich persönlich kann es nicht eindeutig zuordnen, welches Holz, welcher Lage was klanglich bewirkt. Ich gehe noch weiter: das kann per se kein sterblicher. Ich gehe davon aus, dass bei diesen moderneren Sets Klanganalysen in audionahen Instituten vorausgegangen sind - und darauf basierend die ein oder andere besser geeignete Lagenkombination über Analysen ausfindig gemacht wurde. Sollten diese Holzlagen-Kombis beim ein oder anderen Hersteller hingegen aber einem simplen "Try and Error- Prinzip" von 1-2 Firmenmitarbeitern entstammen ohne jede Einbindung von aufwendigen Meßreihen oder Klanglabors... würde mich das aber auch nicht wirklich wunden.



    Sorry Off-Topic:

    Vor wenigen Tagen war ein super-netter Kollege hier. Er brachte mir sein Tama 12" Starclassic MAPLE!!! Tom inklusive seines neuen Evans EC2 Clear (die mit dem Silberreifen) mit. Er hatte es super-tief gestimmt, wie ich es im Rock, Pop etc. -Bereich liebe (nicht jeder mag das).


    Es flatterte kein bisschen und klang toll. Tiefer Grundton, sauber gestimmt... knapp an der physikalischen Grenze - aber kein Flattern... noch ein recht "reiner" Ton hörbar.


    Im direkten Vergleich mit meinem 12" B/B Tom war seines tiefer im Tuning - dafür hatte mein B/B hörbar mehr Attack. Ansonsten waren beide Toms (ich hielt seines 2 Zentimeter neben meines und schlug beide im Wechsel an) nicht soo unähnlich.


    Die Luft bei teuren Sets wird recht dünn, die letzten Jahre. Natürlich gibt es Klangunterschiede... aber je nach Stimmung bzw. musikalischem Betätigungsfeld (und je nach Spielweise) oder wie im Beispiel bei deutlich unterschiedlicher Befellung sind die Unterschiede oftmals minimal oder nähern sich zumindest stark an. Eben weil kaum noch ein Hersteller dort oben Mist anbieten kann. Die Konkurrenz ist viel zu groß und der Markt zu brutal!



    Kurios:

    Wir konnten nicht mehr defintiv sagen, welches besser klingt. Von Vorne klang sein Tom besser. Satt, fett und deeeeeeeeep.


    Hinter dem Drumset (Drummerposition beim Spiel) klang meines wirklich gleichgut - weil man hier richtig hörte, dass meines (trotz G2 ....kicher) noch einen recht klaren Attack und Stockanschlag hatte - den man bei seinem dort nicht hatte und dies seine tolle, tiefe Bassfülle ausglich. Quasi Unentschieden!


    Es würde sicher auch ein paar Drummer geben, die meines in der Drummerposition aufgrund des deutlicheren Attacks als ein klein wenig besser empfunden hätten als das Maple mit EC2. Trotzdem auch in dieser Position dort war es in Sachen Tiefbass meinem B/B nach wie vor etwas überlegen. Kurioserweise auch eine Erfahrung die ich Monate vorher im direkten Vergleich zwischen einem Sonor Delite Maple Vintage-Bauweise 14" und meinem 14" B/B Accel Tom mit einem anderen coolen Drummer machte. Beide Toms klangen in A/B in fast identischer Position (wenige Zentimeter nebeneinander) toll. Das Delite konnte im Grundton etwas tiefer runter... welches allerdings "besser" war, vermochten wir beide auch damals nicht zu sagen. Mein Eindruck war, dass mein 14" Tom dafür etwas crisper in den Höhen war... was ich sehr schätze.

    Handling bezog sich weniger auf mangelnde Stabilität sondern die gewisse "Klobigkeit", Griffigkeit und Komfortabilität im Umgang, wenn man Einstellungen verändern will. Will heißen Flügelschraubengriffigkeit, die Rasterung der Beckenausleger... die ganz eigenwillig ist etc. etc.


    Aber nochmals für die 648.- habe ich ja beschrieben, kann man da nicht meckern. Aber in Bezug auf die ehemalige! UVP.


    Aber hier gebe ich Dir wirklich recht: Den Begriff "Handling" konnte man falsch verstehen. Den werde ich seltener einsetzen, wenn möglich ;) oder präziser beschreiben, was gemeint ist.


    Rock on!

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    hardware: du solltest da bedenken,dass dieses jahr die hardware neu rausgekommen ist(mit vielen änderungen). von daher würde ich jetz nicht sagen,dass denen von sonor die fehler mal hätten auffallen sollen(denn anscheinend sind sies ja).


    Natürlich wurde vieles an der Hardware verändert. Das wissen wir doch alle. Das Force 3005 war doch schon "Mega-Out" zumindest im Sinne von Sonor, da das 3007 ja längst erhältlich war, als ich es kaufte. Deswegen ist es doch so günstig bzw. drastisch reduziert worden. Ich bin mir nur nicht sicher, welche Kritikpunkte von mir Du zu entkräften suchst.


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    außerdem finde ich die hardware sau gut und stabil.
    der doppeltomhalter hält ne 13 und 14 tom ohne probleme.


    Den Tomhalter habe ich positiv herausgestellt! Genau wie Du - ich habe niemals! behauptet dass er die Toms nicht hält. Hast DU womöglich was mit meinem Tamburobericht verwechselt???


    Bitte lest genau ;) bevor ihr postet - sonst entsteht hier nur Chaos!


    Zitat

    der eine beckenständer wurde mit nem zweiten dth ausgestatet und trägt jetz ne tom und nen becken,auch ohne probleme.


    Ich habe nie behauptet, dass die Force 3005 Beckenständer nicht stabil seien! Nochmals verwechselst Du nicht was mit meinem Tamburo Review???


    Zitat

    mit der 14er tom hab ich keine probleme. liegt vielleicht daran weil es eine mit tar ist und keine standtom


    Hilfe!!!! Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass es das Standtom
    betrifft. Mit den 3 fetten Böckchen und 3 Beinen. Das fällt klanglich völlig ab. Ich habe selbst darauf hingewiesen, dass die anderen 2 Toms deutlich besser und resonanter klingen und diese in Sachen Sound eher positiv bewertet. Gerade zu dem Preis von 648.- Euro.


    Das ist so eine Rückmeldung wo ich mich frage, ob ich mir diese Mühe künftig noch machen soll? Wenn jemand die Beiträge nicht versteht, dann akzeptiere ich natürlich die Kritik wenn ich zu kompliziert oder doof formuliert haben sollte, aber frage doch lieber erst mal nach, als so was zu posten wie gerade über diesem Post zu lesen.


    Wenn ich den Eindruck habe, jemand postet OHNE etwas wirklich gelesen zu haben - dann tut mir das fast schon weh 8o. Du glaubst garnicht wieviel Zeit und Aufwand es mich kostet mehrere Sets parallel miteinander zu testen. Das ist übrigens ein Aufwand den selbst viele internationale Fachmagazine kaum betreiben. Nur so kann man aber wirklich fair und im permanenten A/B Soundvergleich fundiert berichten... wenn Sets an fast selber Stelle im Raum unter identischen Hörbedingungen aufgebaut sind. Unser auditives Gedächtnis für komplexe Klangstrukturen "verblaßt"
    sehr schnell. Kein Mensch kann also ein Drumset der Marke X, dass er vor 6 Wochen spielte mit einem Drumset der Marke Y, das er JETZT IM MOMENT anspielt gewissenhaft vergleichen. NO WAY - das ist nahezu unmöglich. Wenn die Drumsets bzw. Höreindrücke womöglich noch in verschiedenen Räumen stattgefunden haben, wird es noch absurder.


    Ich würde gerne von Dir nochmal wissen wie Du auf Deine Aussagen kommst. Da stimmt was nicht!


    Ich will Dir wahrlich nix böses - fühle mich aber wirklich auf den Arm genommen... nur warum weiß ich nicht!


    Ich bitte Dich herzlich Deinen Post zu editieren oder zumindest nochmal genau zu lesen was ich wirklich zum Force 3005 geschrieben habe.

    Hallo Muly,


    mein Starclassic ist komplett.


    Ja, der Spannreifen kam so wie es der Roland Meinl Mitarbeiter versprochen hatte. Die leidliche Geschichte fand somit ihr Ende. Eine schwere Geburt war das!


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    Du hast sozusagen das Set bestellt, eines war irgendwo am Lager, das war zu weit um es vorher zu Prüfen, und dann ist es quasi mit dem falschen Reifen gekommen. Ich las, der falsche Reifen resultiere aus einem Fehler, der "in Japan" gemacht worden sei. Daraus folgerte ich, dass der Händler das Set nicht geprüft hat; was mMn in dieser Preisklasse schonmal machbar ist, und es quasi nur kurz ungeprüft durch Meinl zum Händler und dann zu dir ist, und niemandem ist vorher der Fehler aufgefallen.


    Entschuldigung Muly - aber Du hast es wieder falsch verstanden. Gerade weil ich es nicht weiter breittreten will laß ich es dabei. Ich wollte ein Set und habe Händler angerufen wer mein Wunschset hat. Das ist genau das GEGENTEIL einer Vorbestellung. Das Konzept heißt Nachnahme und schnelle Lieferung der VORRÄTIGEN WARE per gelbem Postauto.


    Der defekte Spannreifen wurde

    Zitat


    Ok, du hast dein Set Ende 06 gekauft. Da war die Situation vielleicht anders


    Sie war nicht vielleicht anders sondern definitiv so wie von mir beschrieben. [B]Auch schon Wochen vorher mehrere Farben und Setkonfigurationen faktisch ausverkauft. Ich kann das deswegen so genau belegen, da ich zig Drummer die ab Herbst B/B gekauft haben bzw. kaufen wollten und eben sehr viele Details der Händler erfahren habe - und natürlich auch ein "paar"... kicher... Händler gut kenne.


    Apropos: ähnliche Nachfragengpässe gab es vorher auch schon mit dem New Superstar und diversen Farben bzw. Konfigurationen die ausverkauft waren. Im Prinzip ist es für eine Firma oder einen Vertrieb ja klasse, wenn die Ware einem aus den Händen gerissen wird. So häufig ist das nicht in dieser Branche... ob man vielleicht auch die Logisitik und INSBESONDERE das Bestellwesen verbessern kann... .. dazu äußere ich mich nur ungern :D


    No bad feelings at all.


    Viel Spaß mit Deinem Set. Das B/B ist ein fantastisches Set mit einer hinnehmbaren/annehmbaren Snare - die man aber im Idealfall rausrechnen läßt - sofern einem dies das eigene Verhandlungsgeschick und/oder ein kulanter Händler gestattet.

    Zitat

    Jetzt frage ich mich, welcher Serie, da ja offensichtlich komplett aus Birke/Walnuss das hier getestet Set entspringt?


    So weit ich weiß ist es garnicht unter den gängigen Sets im 2007 Katalog zu finden... ganz sicher bin ich aber nicht. Es ist natürlich die Artisan Serie, denn die Badges und dieser recht ungewöhnliche Holzmix weisen eindeutig daraufhin.

    Eisenmike

    Zitat

    Ausnahme : Pearl BRX!! Hinter dieses Geheimnis blicke ich bis heute nicht


    Ja, da hast Du eindeutig recht. Die BRX 22 x 18 ist eine fantastische Bassdrum.


    Zu den Fellen:
    Sowohl das Dixon als auch das Tama B/B haben Evans G2 Schlagfelle bei den Toms on Top.


    Snare Standard: G1.


    Die Dixon Tom Resofelle scheinen mir No-Name Produkte zu sein. Sie klingen nicht so übel - fühlen sich aber eindeutig anders an als G1 oder Amabassador oder andere mir gut bekannte und tausendfach befummelte Felle. Die Tatsache, dass die Dixon Resos keinen Aufdruck haben, ließ mich schon beim Auspacken vermuten, dass hier Dixon (warum auch immer) womöglich gespart hat.


    Das Tama B/B hat hingegen auf Reso-Seite die Evans G1.

    Drumbestseller kritisch beleuchtet: DIXON ARTISAN (Birch/Walnut)


    Sorry, das ich hier ausnahmsweise? kicher... einen totalen Exoten vorstelle. Aber seit ca. 2 Jahren schaue ich sehr beeindruckt auf das, was die Firma Dixon im Hochpreissegment anbietet. Viele Produktphotos sehen in Bezug auf die Lackierungen und/oder Farbverläufe gigantisch aus. Dazu kommen sehr interessante Produktfeatures, Holzsorten etc.


    Dixon will ganz offensichtlich das No-Name-Image ablegen und Kunden im höheren Preissegment gewinnen.


    Der Zufall will es, dass seit einiger Zeit ein einziges Artisan Set der recht kuriosen Holzsorten Birch/Walnut als Sandwich-Kessel beim PPC Hannover als Vorführmodell zum Verkauf stand. Zum Preis von 777.- Euro.


    22, 10, 12, 14 + snare + Tomhalter.
    Da der Preis deutlich unter Liste ist (sie kosten regulär mehr als das doppelte!) 8o dachte ich "OK, wenn der Verkäufer jetzt noch ein kleines Entgegenkommen zeigt, dann schlage ich zu."


    Ich rief an und hatte einen super-netten Verkäufer am Hörer. Auf seine Aussage hin, dass Set sei sehr gut in Schuß und meine Nachfrage ob wirklich KEINE Kratzer vorhanden sein, entgegnete er hilfsbereit - "OK - ich schaue noch mal ganz genau nach". Ich sagte: das kannst Du Dir sparen, wenn Du mir O-Ton: "irgendeinen Hocker mitlieferst, das kann ein Vorführhocker sein, oder so versifft wie auch immer - nur ich brauche noch einen Hocker und dann wäre ich bereit über kleinere Mängel des Sets hinwegzusehen".


    Er bot sofort einen nagelneuen Hocker von.... hoppla ... Dixon an. Man war sich also einig.


    Ich bin mir nicht ganz sicher... ob es dieses Set in Walnuß-Birke so noch komplett gibt... oder das Set in Sachen Holz, Kessellänge oder der schrillen Farbe!!! nicht eine Studie ist/war. Ich meinte sowas vom Verkäufer gehört zu haben - kann aber irren, der Tag war irre voll heute.


    Das mich die Farbe als personifizierte Testosteron-Spiegel-Absenkung outet bzw. einen der "heftig aufs andere Ufer rudert" - war mir klar.... hahaha. Dem ist nicht so, der Vermählung mit der Kollegin "Paiste" steht also nach wie vor nichts im Wege ;)


    Im Ernst: mir gefällt die Farbe auch nicht. Aber es war die Chance ohne Anbiederung ganz neutral so ein Set zum akzeptablen Preis zu bekommen.


    Erste Eindrücke:
    Die Lackierung sieht gut aus. Das Ganze ist für ein Vorführset in einem sehr guten Zustand. Bis auf Fingerabdrücke und ganz wenige Spielspuren auf den Fellen im Grunde neu! Irgendwie erinnert diese Farbe an Auftragsarbeiten von Autolackierereien - aber das soll per se keine Abwertung sein. Die Farbe ist einfach sehr speziell - aber nochmals: die Lackierung wirkt gut oder besser als ordentlich ausgeführt.


    Der peinlich-billige Dixon Schriftzug des Bassdrums-Felles wird allerdings Kunden mit längerem Gedächtnis zweifeln lassen, ob sie vor einem Hochpreisinstrument bzw. einem Start zu neuen Ufern der Firma Dixon stehen. Warum hat man nicht "ARTISAN" als Label gepusht mit entsprechendem Aufwand, Schriftzug etc?


    Die Drum-Badges an den Kesseln sehen irgendwie von weitem noch recht kurios/witzig aus - von nahem leider wie eine ganz billige Weihnachtskeksdosen- Prägung. Ach je - Badges sind für mich eigentlich völlig unbedeutsam - aber für die Artisan-Serie finde ich diese Gestaltung etwas... hust... "gewagt". Da sehen selbst die Kunsstoffbadges der Pearl EX-Sets der letzten 2-3 Jahre wertiger aus. Jemand anders mag das vielleicht konträr beurteilen... who knows?


    Kesselhardware:
    Die Gußreißen die das Set aufweist sehen sehr exakt gefertigt aus. Kein Hauch von No-Name-Anbieter. Die anderen Hardwareteile (Tomböckchen, Floortomböckchen) sehen hingegen recht klobig aus. Es ist Fakt, dass die Hersteller in der 2. oder 3. Reihe immer noch 7 - 8 Jahre hinter dem Produktdesign von Yamaha, Pearl und Tama hinterher-rennen. Schade! Warum stellen sie nicht mal ein Team aus fähigen Ingenieuren, namhaften europäischen (oder asiatischen) Produktdesignern zusammen, und machen es einmal wirklich High-End-Kompatibel?


    Was man aber sagen muß: entgegen der klobigen Optik mancher Hardwarelösungen dieses Sets funktionierten alle Details tadellos. Alles paßt sehr-exakt. Zwischen den Tom-Rosetten und dem aktuellen Stand von Tama liegen zwar optisch noch 1-2 Produktgenerationen, aber funktional ist alles bestens beim Dixon Artisan.


    Selbst die Bassdrumspurs (da wo diverse No-Name oder ehemalige Billighersteller oft patzen) sind funktional betrachtet in Ordnung.


    Da unlängst irgendwo kolportiert wurde, die Gewinde der Artisan-Sets seien nicht so genau geschnitten oder ähnliches, kann ich auch hier Entwarnung geben. Die Schrauben laufen zwar nicht ganz so smooth wie bei meinem Tama B/B - aber sie sind faktisch nicht beanstandenswert. Völlig OK. Ich habe jede einzelne Gewindehülse 2 mal getestest. Keine einzige ist makelhaft.


    Auch die Snareabhebung sieht recht klobig aus - funktioniert aber auch tadellos. Oder besser - obwohl sie wahrlich nicht designpreisverdächtig aussieht - sie funktioniert prima. Ich mag sie in Sachen Handling! Die On- oder Off-Position einzustellen geht mir ihr sicher von der Hand.


    Die Rims-Clones mag ich nicht. Ich mag Rims generell optisch nicht. Für ein angehendes Oberklasse-Set würde ich erwarten, das man selbst wenn man das RIMS-System übernehmen will, zumindest das Design endlich mal aufwertert. Diese "Wellblechhütten"-Optik ist dermaßen abwertend für ein Set dieser Preisklasse... kann ich nicht verstehen, wer dafür die Verantwortung trägt.


    Wenn eine kleine Customschmiede (wie es oft geschieht) die Dinger billig aus Fernost zukauft - dann mag das tolerabel sein, da sie keine Designabteilung hat - oder nicht die Finanzpotenz um zumindest einen Auftrag an eine freie zu erteilen. Bei Dixon, die seit Jahrzehnten Hardware "raushauen" kann ich es aber nicht nachvollziehen. Insbesondere, da sie doch zu den ganz großen aufstoßen wollen. Tama, Pearl, Mapex/Sonor - alle haben ihre eigenen Systeme - aber nochmals: selbst wer diese klanglich als dem original Rims unterlegen empfinden sollte, wird zugeben, dass RIMS eine schönere, weniger störende bzw. billig erscheinende Optik nicht schaden würde.

    Zur Holzverarbeitung (Fairnis Part 1):
    Ich muß sehr fair bleiben: Beim Tama Starclassic B/B hatte ich auf eine prinzipiell gute, aber etwas rustikalere Verarbeitung hingewiesen, die am Übergang bzw. an den Bubingalagen erkennbar ist. Die Gratung war allerdings makellos! Das alte Performer sah mit seinen ausschließlichen! Birkenlagen da etwas besser, "feinabgestufter" aus. Wahrscheinlich wirklich, wie Tama selbst ja immer herausstellt, Bubinga nicht leicht zu verarbeiten ist.


    Beim Dixon Artisan macht die Kesselverabeitung zunächst einen guten Eindruck. Will heißen etwas "rustikaler" als das alte Performer - aber etwa gleichwertig zum jetzigen Tama B/B. Vielleicht sogar minimal besser... oder minimal schlechter.... ich bin dahingehend nicht ganz sicher, da die Holzoberfläche der Innenlagen zwischen beiden Sets einfach ganz anders aussehen. Insofern kann man B/B und Dixon schwer vergleichen.


    Tja und jetzt kommt der Punkt, wo ich mir wieder Ärger mache:
    An einem Tom gibt es einen seltsamen hellen Fleck auf/nahe der Gratung. Er entspricht weder der Helligkeit der Birkenlagen, noch der Walnußlagen. Wenn man "darüber fährt" spürt man nichts. Insofern tangiert er auch nicht wirklich die Qualität der Gratung. Nur habe ich keine Ahnung worauf das hinweist. Ist da was ursprünglich porös gewesen und man hat dann den Kessel einfach nochmal nachgeschliffen um die Gratung wieder sauber zu glätten? Aber weiß? Die Farbe ist mir unerklärlich! Welches Holz ist weiß?


    Etwas weiter entfernt davon sind dann leider wirklich 2 kleine Schrammen in der Gratung die fühlbar sind. Noch im sensiblen Bereich der Fellauflage. Peanuts, werden manche sagen aber das darf streng genommen bei einem Instrument im Hochpreissektor nicht vorkommen: erst recht nicht wenn immer wieder Personen selbstbewußt äußern, alles sei mindestens genauso gut wie bei den etablierten Firmen - dafür sogar noch etwas günstiger.


    Diese kleinen Schrammen und dieser seltsame Fleck woanders (der wirkt als wäre da ´drübergeschliffen worden) sehen aber nicht nach kleinen Mängeln durch heftig ´dreinschlagende Shopbesucher aus. Da verwette ich meinen .... das die schon bei Werksauslieferung da waren. Ich kann das schwer erklären. Es ist kein Bauchgefühl. Man sieht es! Verpackt war das Set übrigens sensationell gut. Ich habe niemals zuvor so ein gewissenhaftes gepolstertes Set erhalten. Die Jungs die das beim PPC verpackt haben, wissen worauf es ankommt! Kompliment und vielen Dank dafür.

    Fairnis Teil 2:

    Manch einer wird sich an meine Odyssey in Bezug auf beschädigte Spannreifen des Tama B/B Sets erinnern - und das ein fälschlicherweise nachgelieferter Maple-Ring wieder einen Lackschaden hatte.


    So auch dieses Dixon-Set. Am Schlagfellspannreifen ist auch ein kleiner Lackschaden. Genaugesagt ein länglicher Streifen, wo offensichtlich die Farbe abgeplatzt ist.


    Nicht dramatisch - und bei dem Preis von 777.- lach´ich darüber. Wichtiger ist was womöglich? dahintersteckt: Auch hier sieht es NICHT danach aus, als sei im Shop einer daran "vorbeigestreift". Im Gegenteil: keine Schramme in der Nähe garnichts. Es ist auch nicht die Stelle wo je nach Setaufbau eventuell mal eine Snare verdächtig nahe stand. Die Bassdrum erreichte mich komplett befellt so wie sie im Shop stand. Man kann die 2-3 Zentimeter lange Lack-Mangel-Stelle nicht mal erfühlen.


    Ich habe eine ganz andere Vermutung: ich befürchte im Streben um immer mehr Lackschichten diverser Drumhersteller wird trotz polieren oder was auch immer, mancher Lackauftrag an sensiblen Bereichen zu dick! Es gibt wirklich in letzter Zeit Spannreifen die sehen aus wie "emailliert". Man sieht, dass die ursprüngliche Form durch den Lackauftrag "verrundet ist" bzw. verrundet erscheint. Schwer zu beschreiben. Nicht falsch verstehen: Die Lackierung des Dixon sieht gut aus - Ok, die Farbe ist etwas homoerotisch. Aber ich befürchte manchen Herstellern ist nicht ganz klar, wie sensibel ihre aufwendigen Mehrfachlackierungen sind... ich befürchte mehr ist nicht per se besser - sondern neigen an Kanten bzw. den Kantenübergängen der Spannreifen zum Abplatzen. Ist aber nur eine Vermutung.


    Zum Sound:
    Alle Felle waren bis auf geringfügige Spielspuren (das Dixon Artisan haben offensichtlich nicht viele getestet) auf allen Drums in tollem Zustand. Auf der Snare waren sogar garkeine Spielspuren zu sehen - keine Ahnung ob da jemand ein neues Fell aufgezogen hat.


    Das Drumset klingt gut. Keine Frage! Ich erlaube mir den Vergleich mit dem Tama Starclassic B/B - einfach weil sich das Dixon Artisan ja mit den großen Tieren messen will.


    Die Toms klingen schön - sind recht leicht zu stimmen und reagieren auf Stimmveränderungen recht gutmütig. Das B/B ist bei 10" und 12" vielleicht minimal gutmütiger, variabler, in etwas weiterer Range stimmbar. Aber wirklich nur minimal. Bei den 14" Toms, mein Tama Tom ist ja "gehängt" und beim Dixon, das als Floor-Variante vorliegt (und man gerade hier eventuell Unterschiede hätte vermuten können) gibt es keine Unterschiede in Bezug auf die Tuning-Range.


    Das Dixon Artisan klingt auch eindeutig nach einem hochwertigen Drumset. Gerade die 3 Toms im Zusammenspiel miteinander harmonieren bestens. Aber im direkten Vergleich klingt das B/B Hifi-esquer. Hat mehr Tiefbass, und etwas weniger Härte im Attack - und doch ist der Attack gerade beim B/B selbst mit G2 Fellen (die hat das Dixon auch) klar definiert.


    Es ist also nicht so , dass jenes "etwas mehr an Härte" beim Dixon einen Attack-Vorteil brächte. NEIN - es klingt schön und wertig aber minimal - sorry - schlechter , etwas unmusikalischer als das B/B. Ich habe immer wieder verglichen. Es ist etwas im Anschlag das mein Dixon minimal "billiger" oder etwas weniger wertig klingen läßt. Während das B/B hörbar musikalischer, etwas sensitiver, voller & crisper klingt.


    Ein anderer Vergleich: Force 3005 oder Tamburo Studio ziehen beim direkten Hörvergleich eindeutig den Kürzeren - das Pearl EX möchte ich garnicht erst bemühen :) Das Dixon hat bei diesen Sets klanglich weit die Nase vorn. Muß es ja auch aufgrund seiner Preisstruktur. Gerade das 14" Standtom des Dixon klingt prima. Ich hatte ja unlängst den massiven Sustainverlust des Sonor Force 3005 beklagt, der wirklich eklatant und rätselhaft ist. Auch heute im Vergleich mit einem nagelneuen Pearl SBX klingt das SBX 14" Standtom eine ganze Klasse besser und wesentlich sustainreicher als das Sonor - das kein homogenes Sustain zuläßt - sondern in vielen Stimmbereichen abgewürgt klingt. Das Dixon in Relation resoniert und "sustained" das es eine Freude ist - trotz den recht wuchtigen, klobigen Standtomböckchen. Die irre Schwingungsfreundlichen Gummifüße der Standtombeine des Dixon (das Tom pulsiert! wie eine Seance-Szene im Horrorfilm) können niemals der alleinige Grund für diese tolle Resonanz sein. Das Sonor (sorry) klingt im Bereich des Floortoms 1-2 Klassen schlechter!


    Die Snare des Dixon kann ich schlecht bewerten. Der mit Schnüren gehaltene Teppich in Messingoptik scheint in der Qualität garnicht übel. Ich habe mir mit ihr stimmtechnisch keine große Mühe gegeben, da recht schnell ein witziger Oberton beim Höherstimmen entstand, der sie recht vital und frech im Sound machte. Kein Star-Instrument - aber keinesfalls schlechter als die B/B Snare. Mindestens gleichwertig im Sound - womöglich sogar einen Hauch besser? Schwer zu sagen, ich habe nur die Snare nicht einem A/B Vergleich ausgesetzt..


    Jetzt wird es schwierig: die Bassdrum (22 x 18")
    Das ist insofern natürlich gemein da die Performer Bass schon zu Birkenzeiten nicht oder nur von sehr wenigen Kicks getoppt wurde. Auch die B/B ist in Sachen Tiefbass ein Bollwerk und wirklich beeindruckend. Solche Sounds gab es zu Vintage-Zeiten bei Bassdrums nicht. Da hilft auch kein verklärter Blick zurück. Moderne Bassdrums müssen offensichtlich "Sounddesigned" sein. Dieser immense Unterschied im Tiefbass zu früher muß der Versuch der Hersteller sein, unserem Kundenwunsch (das eine Bassdrum näher an dem ´dran sein soll, was wir bei Konzerten oder CD´s hören) Rechnung zu tragen.


    Die Bass hatte ein Evans Emad Fell mit dem von außen eingeschobenen Dämpfring. Ich war geschockt. Denn sie klang zwar tief, aber deutlich leiser! als die B/B. Irgendwie als hätte ich Athrose im Fußgelenk oder jemand hätte den Lautstärkeregler heruntergedreht. Der Sound war zwar schon recht gut - aber neben der mangelnden Durchsetzungskraft klang sie irgendwie zu attackarm und leblos. Also habe ich den Ring entfernt. Nun war etwas mehr Attack zu hören... aber es bleibt dabei: sie klingt als habe jemand versucht Bässe reinzudrehen, aber die Höhen abgesenkt.


    Streng genommen hat die Tama Starclassic mindestens!!! den selben Tiefbass (ich behaupte sogar mehr), klingt aber dazu hörbar wertiger, attackreicher, schmatzender! und lebendiger.


    Die Artisan Bass "bollert" irgendwie. Sie klingt verdächtig nach dem "Medizinball-Aufdotzen" in der Sporthalle. Das mag viele Rookies auf das erste Hören beindrucken - aber nochmals: die Tama klingt hörbar ausgewogener und hat auch fulminante Bässe. Natürlich klingt die Artisan Bass "irgendwie" wirklich gut und beeindruckend - aber doch sehr extrem und limitiert aufgrund ihres eigenwilligen Frequenzspektrums. Wirklich kurios!


    Ich habe extra nochmal die Force 3005 Bassdrum (sie ist klanglich wiederum der Basix Custom deutlich hörbar überlegen) mit der Dixon verglichen. Sie klingen total anders - aber ich würde behaupten von 10 hörgeschulten Drummern würden:
    3 sagen die "Sonor ist besser"
    3 sagen "die Dixon ist besser"
    4 sagen "sie klingen einfach anders - jede klingt auf ihre Weise recht gut".


    Ich habe den Eindruck, dass an dieser Bassdrum wirklich von Dixon mit guter Absicht in Sachen Bass-Entfaltung/ Verstärkung bzw. Sound gearbeitet wurde. Also als habe man versucht eine spezielle EQ-Einstellung durch die Kesselkonstruktion nachzuahmen. Aber irgendwie ist man etwas über das Ziel hinausgeschossen. Sie wirkt auffallend! Verhalten im Volumen und irgendwie zu wenig definiert in Sachen Attack und Crispness (wenn man so ein Wort bei einer Bass überhaupt verwenden darf).


    Fazit: für 777.- Euro war das ein toller Kauf. Es ist ein toll klingendes Instrument, welches in Bezug auf Toms aber auch der Bassdrum dem Tama B/B noch etwas unterlegen ist bzw. nicht so ausgewogen klingt. Natürlich wissen wir alle, dass dies mancher Drumschüler nicht hören wird - aber um die geht es hier ja nicht ;)


    Es folgt noch ein Kurzreview zum Hocker, der mir freundlicherweise Gratis mitgeliefert wurde - bzw. entsprechend meines Vorschlags, dass ich bei kleinen oberflächlichen Kratzern die durch testende Kunden entstanden sind, nicht gleich Beschwerde einlege ;). Aber nochmals: diese Kratzer gab es nicht. Das Set sieht aus wie neu.


    Es wird für diesen Thread zig Nachbearbeitungen geben. Nicht inhaltlich, sondern weil immens viele Fehler drin sind. Das Licht ist seit Stunden kaputt... und meine Augen tränen. Sollten hier bald 15 Edits stehen... nicht wundern! 8o


    Weitere Edits... größere Bilder! Außerdem versucht den Bassdrum-Sound der Artisan so genau und angemessen wie möglich zu beschreiben!

    Prinzipiell denke ich sind die Zeiten echter Parallelabhebungen vorbei. Mich würde zwar nicht wundern (eigentlich erwarte ich es sogar), wenn in 2-3 Jahren ein völlig neues Parallelabhebungssystem etabliert wird (da ich denke das mechanisch die Weiter-Entwicklung einfach abgebrochen wurde und nie auf dem Maximalstand angekommen war)... aber das ist womöglich "Halluziniererei" von mir - man wird sehen...


    Ich liebe die Ludwig Super-Sensitive und auch die Ferro Mangan von Sonor. Die sah aus wie ein Panzer, aber wann immer ich sie spielte ging für mich die Sonne auf. Ich hatte damals (achtziger des letzten Jahrtausend) die Tama Kingbeat (ebenfalls Parallelabhebung), ebenfalls nahtlosgezogener Kessel, ebenfalls Gußreifen und diese war klanglich und in Sachen Teppichansprache der Sonor (dem PANZER) unterlegen. Auch der Ludwig in Sachen Soundgüte!


    Aber meine Meinung zählt nicht. Ich vermute Dein Drumlehrer (Gruß) ist genau wie ich etwas von Melancholie ergriffen. So sehr ich obengenannte Modelle liebe - ich würde keinem! jungen Drummer heute per se zum Kauf einer dieser Snares raten oder den Rat geben die Uhr der Zeit zurückzudrehen. Gerade deshalb weil die meisten jungen Drummer andere Dinge vordringlicher lernen können/sollten/dürfen ;)


    Es gibt heutzutage soviele Wahlmöglichkeiten fantastischer Snares auf dem Markt, wo der kleine Vorteil (den viele sogar negieren) der damaligen
    Parallelabhebungen durch andere Produktfeatures aufgehoben wird!


    Nur ist das Hier und Heute nicht bei allen der reiferen Herren (ich gehöre ja auch dazu) wirklich angekommen ;).


    Es gibt tatsächlich noch 1-2 Fernosthersteller die ab und an schlechte Kopien eines alten Parallelabhebungstyps raushauen. Finger weg! Damit würdest Du nicht glücklich. Die tun das nicht aus Überzeugung, oder gar aus Klanggründen, oder für bessere Teppichansprache, sondern weil sie nichtmal in der Lage sind ihre Uhren zu stellen. Will heißen die nutzen den Maschinenpark von vorgestern und produzieren schlechte Kopien von Instrumenten von "Vor-Vorgestern" und wollen Geld sehen... sie tun nichts - nein, GARNICHTS im Sinne einer Produktentwicklung oder im Sinne von "guter Sound".


    Entweder kaufst Du die Originale gebraucht (obwohl um es auszuschlachten wäre es zu schade und auch ZU TEUER) - wenn Du Deinem Drumlehrer eher vertraust (was per se nicht falsch sein muß - denn er wird Gründe für seine These haben) oder Du erinnerst Dich an den Altersunterschied zwischen Dir und Deinem Drumlehrer. Das kann manchmal schon einiges klarmachen und einen frischen, zeitgemäßen Blick frei von Verklärung auf die Jugend der reiferen Herren und ihre Trauminstrumente von DAMALS ermöglichen.


    Gruß von einem 41-jährigen ;)


    Fazit: Bau die Killer-Snare mit der modernsten normalen Abhebung die es heute gibt. Da hast Du mehr davon! Ganz ehrlich!


    Edit: ein "n" zu wenig.

    Zitat

    Mittlerweile kostet ein professionelles Musikvideo doch meist mehr als die komplette Albumproduktion. Unter 50.000€ geht da nix.
    Ich glaube, da sind auch 2000€ für ein Set im Regen vernachlässigbar.


    Nein, das kann mo so generell NICHT sagen.


    Ich behaupte frech das Gegenteil ;). Zum einen gestatten immer
    professionellere Computeranwendungen viele "Dinge" des Films (nicht nur Effekte, auch Schnitte, Belichtungen, sonstige Bearbeitungen etc.) recht gut bis gigantisch umzusetzen. Dinge, die früher mit analoger und/oder konventioneller Technik noch Unsummen Verschlungen hätte - und/oder deren Umsetzung nur lachhaft und völlig unrealistisch aussehend möglich war.


    2. Nutzen immer mehr Künstler/Agenturen auf kleinerem Budgetlevel den Schulterschluß mit Filmhochschulen, ehemaligen Hochschulabgängern etc. Man sollte nicht unterschätzen das nicht nur im hochkommerziellen Filmumfeld talentierte Leute und funktionale technische Bedingungen existieren, sondern zuweilen auch Film- und mediennahe Bildungsstätten sinngebend angezapft werden können.


    Das die Effekte oder die Filmrealsierung von Werken wie Spiderman 3 oder King Kong natürlich immer wieder Rekorde in Sachen Unkosten aufstellen - ist ein ganz anderes Thema - und hat mit den Musik-Videos per se nichts zu tun. Vielleicht sind deswegen aber viele immer irritiert und denken Musikvideos müßten auch prinzipiell in Sachen Produktionsbudget IMMER STEIGEN?


    Es ist auch alles relativ: manches wird "relativ" teurer. Wenn eine Band ehemals 1 Million Stückzahlen von CD´s abgesetzt hat, nun aber wegen Internet, Kopierverhalten, "verbrauchten" Hooklines/kreativem Verschleiß oder wegen verändertem Musikgeschmack der Käufergruppe ihre angestammte Fanbase verliert - ja, dann ist in den Gazetten immer zu lesen: "Ein Video? - nee, darüber haben wir zwar lange nachgedacht, die sind aber vom Produktionsaufwand heutzutage viel zu teuer". Da weiß man eigentlich wie das zu verstehen ist.


    Hinzu kommt das viele Musikstile in den Medien (außer dem Internet) nicht mehr stattfinden. Bzw. für einige Musikstile für ihre Videos um eine Single am Markt zu forcieren garkein Fernsehformat mehr existiert.

    Witzige Frage!


    Es gibt tatsächlich sogar Profi-Videos (vor dem Zeitalter der "digitalen Trickrevolution"), wo Drumsets im Regen - oder noch wüster im Wasser stehen!!!!


    Bezeichnenderweise wurden dann in den meisten Fällen Billigmühlen verwendet (die Hochpreis-Endorserkits also nicht zum Einsatz kamen).


    Dort wo tolle Drumsets zu sehen waren in aktuelleren Videos (egal ob Schnee oder Regen), wirkte es hingegen öfters eindeutig nach digitalem Trick.


    Also, wenn es tricktechnisch nicht möglich ist, dann kauf Dir einen Schrotthaufen für 100 Euro - und stifte ihn danach für einen guten Zweck. Dann hat(te) der snobistische Videodreh :) mit echtem Monsun sogar noch eine soziale Komponente.


    In den folgenden Beispielen geht es nicht um die Musik. Sondern ausschließlich um die Witterung bzw. die suggerierte Witterung!
    Voila`:


    Modernes Trickvideo:
    http://www.youtube.com/watch?v=8OrtkoXe198


    Moderner Wasserrohrburch aber Drumset auf PODEST + Regen von Oben...
    http://www.youtube.com/watch?v=sCNKrPdt8t0

    Nein - ich bin kein Hellseher! ;)


    Dieses Statement wurde heute bei Melodicrock.com veröffentlicht:


    Is this guy a class act or what?? From Michael Anthony's blog: "Thanks For The support!! First of all, I hope all of you are having a great Summer!! I want to thank everyone for all the support you're shown me during the past months. It's all been pretty crazy, and I just wanted to bring you all up to speed. A lot of you have been asking about the upcoming Van Halen tour and my response to it. It's not that I'm not touring with Van Halen because I'm going out with Sammy, I'm going out with Sammy because I was not invited to do the VH tour.
    Sammy told me that if I was asked to be part of the VH tour and decided to do it, it would be totally cool, and it would not tarnish our friendship in the least!! Well it's not to be, and life goes on. I'll still be out there with Sam, and I can't wait to do some partying with all of you. One last note from myself to all the Van Halen fans out there who will be attending their shows...Wolfgang is a great kid, so don't judge him too harshly. I'm sure he'll do just fine!!....See you all soon, Mike."


    Fairplay-Preis-verdächtig!

    Sein Spiel ist da stellenweise immer noch klasse...


    ... eigentlich schreibt man sowas nicht öffentlich: aber dieses Video ist trotzdem schockierend. Das ist höchstwahrscheinlich kein "temporärer Suff" sondern das sieht sehr nach massiven Ticks und "fest gebahnten" motorischen Verhaltensauffälligkeiten aus (Mimik, Gestik) wie man sie eigentlich nur bei jahrelang, schwerst-suchtabhängigen feststellt. Schrecklich.


    Das würde auch erklären, warum bei VH seit zig Jahren nichts mehr vorwärts geht. Das man nach Zungenkrebs nicht mehr rauchen sollte - es aber dennoch tut, untermauert ohnehin ausgeprägtes selbstzerstörerisches Handeln. Warum richten sich so viele Ikonen der Musikgschichte zugrunde? Übel.

    Zitat

    Ich hab die Starclassic Kupfer (mit 42er Teppich) so brachialst laut garnicht in Erinnerung ich denke eher, an eine relativ gute Ansprache die bei verschiedenen Schlagstärken sehr gleich klingt, halt nur lauter. Das der Rim dann kracht, ist noch etwas ganz anderes. Finde sowas wäre durchaus auch im klassischen Konzertbereich zu gebrauchen, oder?


    King


    Ich kenne die Copper mit den 42´er Teppich recht gut. Sie ist schon hörbar lauter als Standard Metall-Snares. Sie ist aber KEINESFALLS brachial oder destruktiv aufgrund ihrem etwas mehr an Lautstärke.


    Sie ist auch keinesfalls sooo laut wie eine Bellbrass - oder jene Metallsnares, die 3 + X Millimeter Wandstärke haben.


    Ihr habt somit beide nicht ganz unrecht ;). Die Wahrheit liegt wirklich in diesem Falle genau in der Mitte Eurer Aussagen! Witzig!