Drumbestseller kritisch beleuchtet: DIXON ARTISAN (Birch/Walnut)
Sorry, das ich hier ausnahmsweise? kicher... einen totalen Exoten vorstelle. Aber seit ca. 2 Jahren schaue ich sehr beeindruckt auf das, was die Firma Dixon im Hochpreissegment anbietet. Viele Produktphotos sehen in Bezug auf die Lackierungen und/oder Farbverläufe gigantisch aus. Dazu kommen sehr interessante Produktfeatures, Holzsorten etc.
Dixon will ganz offensichtlich das No-Name-Image ablegen und Kunden im höheren Preissegment gewinnen.
Der Zufall will es, dass seit einiger Zeit ein einziges Artisan Set der recht kuriosen Holzsorten Birch/Walnut als Sandwich-Kessel beim PPC Hannover als Vorführmodell zum Verkauf stand. Zum Preis von 777.- Euro.
22, 10, 12, 14 + snare + Tomhalter.
Da der Preis deutlich unter Liste ist (sie kosten regulär mehr als das doppelte!)
dachte ich "OK, wenn der Verkäufer jetzt noch ein kleines Entgegenkommen zeigt, dann schlage ich zu."
Ich rief an und hatte einen super-netten Verkäufer am Hörer. Auf seine Aussage hin, dass Set sei sehr gut in Schuß und meine Nachfrage ob wirklich KEINE Kratzer vorhanden sein, entgegnete er hilfsbereit - "OK - ich schaue noch mal ganz genau nach". Ich sagte: das kannst Du Dir sparen, wenn Du mir O-Ton: "irgendeinen Hocker mitlieferst, das kann ein Vorführhocker sein, oder so versifft wie auch immer - nur ich brauche noch einen Hocker und dann wäre ich bereit über kleinere Mängel des Sets hinwegzusehen".
Er bot sofort einen nagelneuen Hocker von.... hoppla ... Dixon an. Man war sich also einig.
Ich bin mir nicht ganz sicher... ob es dieses Set in Walnuß-Birke so noch komplett gibt... oder das Set in Sachen Holz, Kessellänge oder der schrillen Farbe!!! nicht eine Studie ist/war. Ich meinte sowas vom Verkäufer gehört zu haben - kann aber irren, der Tag war irre voll heute.
Das mich die Farbe als personifizierte Testosteron-Spiegel-Absenkung outet bzw. einen der "heftig aufs andere Ufer rudert" - war mir klar.... hahaha. Dem ist nicht so, der Vermählung mit der Kollegin "Paiste" steht also nach wie vor nichts im Wege 
Im Ernst: mir gefällt die Farbe auch nicht. Aber es war die Chance ohne Anbiederung ganz neutral so ein Set zum akzeptablen Preis zu bekommen.
Erste Eindrücke:
Die Lackierung sieht gut aus. Das Ganze ist für ein Vorführset in einem sehr guten Zustand. Bis auf Fingerabdrücke und ganz wenige Spielspuren auf den Fellen im Grunde neu! Irgendwie erinnert diese Farbe an Auftragsarbeiten von Autolackierereien - aber das soll per se keine Abwertung sein. Die Farbe ist einfach sehr speziell - aber nochmals: die Lackierung wirkt gut oder besser als ordentlich ausgeführt.
Der peinlich-billige Dixon Schriftzug des Bassdrums-Felles wird allerdings Kunden mit längerem Gedächtnis zweifeln lassen, ob sie vor einem Hochpreisinstrument bzw. einem Start zu neuen Ufern der Firma Dixon stehen. Warum hat man nicht "ARTISAN" als Label gepusht mit entsprechendem Aufwand, Schriftzug etc?
Die Drum-Badges an den Kesseln sehen irgendwie von weitem noch recht kurios/witzig aus - von nahem leider wie eine ganz billige Weihnachtskeksdosen- Prägung. Ach je - Badges sind für mich eigentlich völlig unbedeutsam - aber für die Artisan-Serie finde ich diese Gestaltung etwas... hust... "gewagt". Da sehen selbst die Kunsstoffbadges der Pearl EX-Sets der letzten 2-3 Jahre wertiger aus. Jemand anders mag das vielleicht konträr beurteilen... who knows?
Kesselhardware:
Die Gußreißen die das Set aufweist sehen sehr exakt gefertigt aus. Kein Hauch von No-Name-Anbieter. Die anderen Hardwareteile (Tomböckchen, Floortomböckchen) sehen hingegen recht klobig aus. Es ist Fakt, dass die Hersteller in der 2. oder 3. Reihe immer noch 7 - 8 Jahre hinter dem Produktdesign von Yamaha, Pearl und Tama hinterher-rennen. Schade! Warum stellen sie nicht mal ein Team aus fähigen Ingenieuren, namhaften europäischen (oder asiatischen) Produktdesignern zusammen, und machen es einmal wirklich High-End-Kompatibel?
Was man aber sagen muß: entgegen der klobigen Optik mancher Hardwarelösungen dieses Sets funktionierten alle Details tadellos. Alles paßt sehr-exakt. Zwischen den Tom-Rosetten und dem aktuellen Stand von Tama liegen zwar optisch noch 1-2 Produktgenerationen, aber funktional ist alles bestens beim Dixon Artisan.
Selbst die Bassdrumspurs (da wo diverse No-Name oder ehemalige Billighersteller oft patzen) sind funktional betrachtet in Ordnung.
Da unlängst irgendwo kolportiert wurde, die Gewinde der Artisan-Sets seien nicht so genau geschnitten oder ähnliches, kann ich auch hier Entwarnung geben. Die Schrauben laufen zwar nicht ganz so smooth wie bei meinem Tama B/B - aber sie sind faktisch nicht beanstandenswert. Völlig OK. Ich habe jede einzelne Gewindehülse 2 mal getestest. Keine einzige ist makelhaft.
Auch die Snareabhebung sieht recht klobig aus - funktioniert aber auch tadellos. Oder besser - obwohl sie wahrlich nicht designpreisverdächtig aussieht - sie funktioniert prima. Ich mag sie in Sachen Handling! Die On- oder Off-Position einzustellen geht mir ihr sicher von der Hand.
Die Rims-Clones mag ich nicht. Ich mag Rims generell optisch nicht. Für ein angehendes Oberklasse-Set würde ich erwarten, das man selbst wenn man das RIMS-System übernehmen will, zumindest das Design endlich mal aufwertert. Diese "Wellblechhütten"-Optik ist dermaßen abwertend für ein Set dieser Preisklasse... kann ich nicht verstehen, wer dafür die Verantwortung trägt.
Wenn eine kleine Customschmiede (wie es oft geschieht) die Dinger billig aus Fernost zukauft - dann mag das tolerabel sein, da sie keine Designabteilung hat - oder nicht die Finanzpotenz um zumindest einen Auftrag an eine freie zu erteilen. Bei Dixon, die seit Jahrzehnten Hardware "raushauen" kann ich es aber nicht nachvollziehen. Insbesondere, da sie doch zu den ganz großen aufstoßen wollen. Tama, Pearl, Mapex/Sonor - alle haben ihre eigenen Systeme - aber nochmals: selbst wer diese klanglich als dem original Rims unterlegen empfinden sollte, wird zugeben, dass RIMS eine schönere, weniger störende bzw. billig erscheinende Optik nicht schaden würde.
Zur Holzverarbeitung (Fairnis Part 1):
Ich muß sehr fair bleiben: Beim Tama Starclassic B/B hatte ich auf eine prinzipiell gute, aber etwas rustikalere Verarbeitung hingewiesen, die am Übergang bzw. an den Bubingalagen erkennbar ist. Die Gratung war allerdings makellos! Das alte Performer sah mit seinen ausschließlichen! Birkenlagen da etwas besser, "feinabgestufter" aus. Wahrscheinlich wirklich, wie Tama selbst ja immer herausstellt, Bubinga nicht leicht zu verarbeiten ist.
Beim Dixon Artisan macht die Kesselverabeitung zunächst einen guten Eindruck. Will heißen etwas "rustikaler" als das alte Performer - aber etwa gleichwertig zum jetzigen Tama B/B. Vielleicht sogar minimal besser... oder minimal schlechter.... ich bin dahingehend nicht ganz sicher, da die Holzoberfläche der Innenlagen zwischen beiden Sets einfach ganz anders aussehen. Insofern kann man B/B und Dixon schwer vergleichen.
Tja und jetzt kommt der Punkt, wo ich mir wieder Ärger mache:
An einem Tom gibt es einen seltsamen hellen Fleck auf/nahe der Gratung. Er entspricht weder der Helligkeit der Birkenlagen, noch der Walnußlagen. Wenn man "darüber fährt" spürt man nichts. Insofern tangiert er auch nicht wirklich die Qualität der Gratung. Nur habe ich keine Ahnung worauf das hinweist. Ist da was ursprünglich porös gewesen und man hat dann den Kessel einfach nochmal nachgeschliffen um die Gratung wieder sauber zu glätten? Aber weiß? Die Farbe ist mir unerklärlich! Welches Holz ist weiß?
Etwas weiter entfernt davon sind dann leider wirklich 2 kleine Schrammen in der Gratung die fühlbar sind. Noch im sensiblen Bereich der Fellauflage. Peanuts, werden manche sagen aber das darf streng genommen bei einem Instrument im Hochpreissektor nicht vorkommen: erst recht nicht wenn immer wieder Personen selbstbewußt äußern, alles sei mindestens genauso gut wie bei den etablierten Firmen - dafür sogar noch etwas günstiger.
Diese kleinen Schrammen und dieser seltsame Fleck woanders (der wirkt als wäre da ´drübergeschliffen worden) sehen aber nicht nach kleinen Mängeln durch heftig ´dreinschlagende Shopbesucher aus. Da verwette ich meinen .... das die schon bei Werksauslieferung da waren. Ich kann das schwer erklären. Es ist kein Bauchgefühl. Man sieht es! Verpackt war das Set übrigens sensationell gut. Ich habe niemals zuvor so ein gewissenhaftes gepolstertes Set erhalten. Die Jungs die das beim PPC verpackt haben, wissen worauf es ankommt! Kompliment und vielen Dank dafür.
Fairnis Teil 2:
Manch einer wird sich an meine Odyssey in Bezug auf beschädigte Spannreifen des Tama B/B Sets erinnern - und das ein fälschlicherweise nachgelieferter Maple-Ring wieder einen Lackschaden hatte.
So auch dieses Dixon-Set. Am Schlagfellspannreifen ist auch ein kleiner Lackschaden. Genaugesagt ein länglicher Streifen, wo offensichtlich die Farbe abgeplatzt ist.
Nicht dramatisch - und bei dem Preis von 777.- lach´ich darüber. Wichtiger ist was womöglich? dahintersteckt: Auch hier sieht es NICHT danach aus, als sei im Shop einer daran "vorbeigestreift". Im Gegenteil: keine Schramme in der Nähe garnichts. Es ist auch nicht die Stelle wo je nach Setaufbau eventuell mal eine Snare verdächtig nahe stand. Die Bassdrum erreichte mich komplett befellt so wie sie im Shop stand. Man kann die 2-3 Zentimeter lange Lack-Mangel-Stelle nicht mal erfühlen.
Ich habe eine ganz andere Vermutung: ich befürchte im Streben um immer mehr Lackschichten diverser Drumhersteller wird trotz polieren oder was auch immer, mancher Lackauftrag an sensiblen Bereichen zu dick! Es gibt wirklich in letzter Zeit Spannreifen die sehen aus wie "emailliert". Man sieht, dass die ursprüngliche Form durch den Lackauftrag "verrundet ist" bzw. verrundet erscheint. Schwer zu beschreiben. Nicht falsch verstehen: Die Lackierung des Dixon sieht gut aus - Ok, die Farbe ist etwas homoerotisch. Aber ich befürchte manchen Herstellern ist nicht ganz klar, wie sensibel ihre aufwendigen Mehrfachlackierungen sind... ich befürchte mehr ist nicht per se besser - sondern neigen an Kanten bzw. den Kantenübergängen der Spannreifen zum Abplatzen. Ist aber nur eine Vermutung.
Zum Sound:
Alle Felle waren bis auf geringfügige Spielspuren (das Dixon Artisan haben offensichtlich nicht viele getestet) auf allen Drums in tollem Zustand. Auf der Snare waren sogar garkeine Spielspuren zu sehen - keine Ahnung ob da jemand ein neues Fell aufgezogen hat.
Das Drumset klingt gut. Keine Frage! Ich erlaube mir den Vergleich mit dem Tama Starclassic B/B - einfach weil sich das Dixon Artisan ja mit den großen Tieren messen will.
Die Toms klingen schön - sind recht leicht zu stimmen und reagieren auf Stimmveränderungen recht gutmütig. Das B/B ist bei 10" und 12" vielleicht minimal gutmütiger, variabler, in etwas weiterer Range stimmbar. Aber wirklich nur minimal. Bei den 14" Toms, mein Tama Tom ist ja "gehängt" und beim Dixon, das als Floor-Variante vorliegt (und man gerade hier eventuell Unterschiede hätte vermuten können) gibt es keine Unterschiede in Bezug auf die Tuning-Range.
Das Dixon Artisan klingt auch eindeutig nach einem hochwertigen Drumset. Gerade die 3 Toms im Zusammenspiel miteinander harmonieren bestens. Aber im direkten Vergleich klingt das B/B Hifi-esquer. Hat mehr Tiefbass, und etwas weniger Härte im Attack - und doch ist der Attack gerade beim B/B selbst mit G2 Fellen (die hat das Dixon auch) klar definiert.
Es ist also nicht so , dass jenes "etwas mehr an Härte" beim Dixon einen Attack-Vorteil brächte. NEIN - es klingt schön und wertig aber minimal - sorry - schlechter , etwas unmusikalischer als das B/B. Ich habe immer wieder verglichen. Es ist etwas im Anschlag das mein Dixon minimal "billiger" oder etwas weniger wertig klingen läßt. Während das B/B hörbar musikalischer, etwas sensitiver, voller & crisper klingt.
Ein anderer Vergleich: Force 3005 oder Tamburo Studio ziehen beim direkten Hörvergleich eindeutig den Kürzeren - das Pearl EX möchte ich garnicht erst bemühen
Das Dixon hat bei diesen Sets klanglich weit die Nase vorn. Muß es ja auch aufgrund seiner Preisstruktur. Gerade das 14" Standtom des Dixon klingt prima. Ich hatte ja unlängst den massiven Sustainverlust des Sonor Force 3005 beklagt, der wirklich eklatant und rätselhaft ist. Auch heute im Vergleich mit einem nagelneuen Pearl SBX klingt das SBX 14" Standtom eine ganze Klasse besser und wesentlich sustainreicher als das Sonor - das kein homogenes Sustain zuläßt - sondern in vielen Stimmbereichen abgewürgt klingt. Das Dixon in Relation resoniert und "sustained" das es eine Freude ist - trotz den recht wuchtigen, klobigen Standtomböckchen. Die irre Schwingungsfreundlichen Gummifüße der Standtombeine des Dixon (das Tom pulsiert! wie eine Seance-Szene im Horrorfilm) können niemals der alleinige Grund für diese tolle Resonanz sein. Das Sonor (sorry) klingt im Bereich des Floortoms 1-2 Klassen schlechter!
Die Snare des Dixon kann ich schlecht bewerten. Der mit Schnüren gehaltene Teppich in Messingoptik scheint in der Qualität garnicht übel. Ich habe mir mit ihr stimmtechnisch keine große Mühe gegeben, da recht schnell ein witziger Oberton beim Höherstimmen entstand, der sie recht vital und frech im Sound machte. Kein Star-Instrument - aber keinesfalls schlechter als die B/B Snare. Mindestens gleichwertig im Sound - womöglich sogar einen Hauch besser? Schwer zu sagen, ich habe nur die Snare nicht einem A/B Vergleich ausgesetzt..
Jetzt wird es schwierig: die Bassdrum (22 x 18")
Das ist insofern natürlich gemein da die Performer Bass schon zu Birkenzeiten nicht oder nur von sehr wenigen Kicks getoppt wurde. Auch die B/B ist in Sachen Tiefbass ein Bollwerk und wirklich beeindruckend. Solche Sounds gab es zu Vintage-Zeiten bei Bassdrums nicht. Da hilft auch kein verklärter Blick zurück. Moderne Bassdrums müssen offensichtlich "Sounddesigned" sein. Dieser immense Unterschied im Tiefbass zu früher muß der Versuch der Hersteller sein, unserem Kundenwunsch (das eine Bassdrum näher an dem ´dran sein soll, was wir bei Konzerten oder CD´s hören) Rechnung zu tragen.
Die Bass hatte ein Evans Emad Fell mit dem von außen eingeschobenen Dämpfring. Ich war geschockt. Denn sie klang zwar tief, aber deutlich leiser! als die B/B. Irgendwie als hätte ich Athrose im Fußgelenk oder jemand hätte den Lautstärkeregler heruntergedreht. Der Sound war zwar schon recht gut - aber neben der mangelnden Durchsetzungskraft klang sie irgendwie zu attackarm und leblos. Also habe ich den Ring entfernt. Nun war etwas mehr Attack zu hören... aber es bleibt dabei: sie klingt als habe jemand versucht Bässe reinzudrehen, aber die Höhen abgesenkt.
Streng genommen hat die Tama Starclassic mindestens!!! den selben Tiefbass (ich behaupte sogar mehr), klingt aber dazu hörbar wertiger, attackreicher, schmatzender! und lebendiger.
Die Artisan Bass "bollert" irgendwie. Sie klingt verdächtig nach dem "Medizinball-Aufdotzen" in der Sporthalle. Das mag viele Rookies auf das erste Hören beindrucken - aber nochmals: die Tama klingt hörbar ausgewogener und hat auch fulminante Bässe. Natürlich klingt die Artisan Bass "irgendwie" wirklich gut und beeindruckend - aber doch sehr extrem und limitiert aufgrund ihres eigenwilligen Frequenzspektrums. Wirklich kurios!
Ich habe extra nochmal die Force 3005 Bassdrum (sie ist klanglich wiederum der Basix Custom deutlich hörbar überlegen) mit der Dixon verglichen. Sie klingen total anders - aber ich würde behaupten von 10 hörgeschulten Drummern würden:
3 sagen die "Sonor ist besser"
3 sagen "die Dixon ist besser"
4 sagen "sie klingen einfach anders - jede klingt auf ihre Weise recht gut".
Ich habe den Eindruck, dass an dieser Bassdrum wirklich von Dixon mit guter Absicht in Sachen Bass-Entfaltung/ Verstärkung bzw. Sound gearbeitet wurde. Also als habe man versucht eine spezielle EQ-Einstellung durch die Kesselkonstruktion nachzuahmen. Aber irgendwie ist man etwas über das Ziel hinausgeschossen. Sie wirkt auffallend! Verhalten im Volumen und irgendwie zu wenig definiert in Sachen Attack und Crispness (wenn man so ein Wort bei einer Bass überhaupt verwenden darf).
Fazit: für 777.- Euro war das ein toller Kauf. Es ist ein toll klingendes Instrument, welches in Bezug auf Toms aber auch der Bassdrum dem Tama B/B noch etwas unterlegen ist bzw. nicht so ausgewogen klingt. Natürlich wissen wir alle, dass dies mancher Drumschüler nicht hören wird - aber um die geht es hier ja nicht 
Es folgt noch ein Kurzreview zum Hocker, der mir freundlicherweise Gratis mitgeliefert wurde - bzw. entsprechend meines Vorschlags, dass ich bei kleinen oberflächlichen Kratzern die durch testende Kunden entstanden sind, nicht gleich Beschwerde einlege ;). Aber nochmals: diese Kratzer gab es nicht. Das Set sieht aus wie neu.
Es wird für diesen Thread zig Nachbearbeitungen geben. Nicht inhaltlich, sondern weil immens viele Fehler drin sind. Das Licht ist seit Stunden kaputt... und meine Augen tränen. Sollten hier bald 15 Edits stehen... nicht wundern! 
Weitere Edits... größere Bilder! Außerdem versucht den Bassdrum-Sound der Artisan so genau und angemessen wie möglich zu beschreiben!