Beiträge von Drumstudio1

    Simmons-Kick sollte anschluß- und triggertechnisch klappen.


    Aber nie vergessen: die meisten Simmons-Kicks sind höllisch laut. Sollte man die in einer Mietwohnung einsetzen wollen - "gibt es Tote auf der Tanzfläche".


    Ich habe mir zu Studi-Zeiten damit beholfen, dass ich vor die Aufschlägfläche der Simmons-Kick meines SDS2000 (welches ich damals mit dem Alesis D4 kombiniert hatte), 2 Lagen Mouse-Pads geklebt habe. Dadurch wurde zwar der höllisch harte Anschlag wesentlich leiser (und auch fußfreundlicher, statt dieses brettharten Rebounds, der mit einer natürlichen Bassdrum nichts gemeinsam hat)... nur das machte das dann die Triggereigenschaften deutlich! schlechter.


    Man muß einfach wissen, dass die klassischen Simmons Kicks akustisch aufgrund ihrer Werkstoffe den Schleglanschlag wesentlich lauter wiedergeben als man diese heutzutage erwarten würde.


    Diese Kritik richtet sich an die am meisten verbreiteten Simmons Kick-Pads. Ich meine mich zu erinnern, dass es wenige Jahre vor dem totalen Exitus von Simmons nochmal modernere gab, die eine spezielle, gerundete Auftreff-Fläche für den BD-Schlegel hatten - trotz des weiterhin klassischen Simmons-Gehäuses. Jene waren womöglich deutlich besser...

    Völlig wertfrei von irgendwelchen Firmen oder Personen:
    Bitte niemals per se Tourneen im Umfeld berühmter/professioneller Musiker(als Härtefall für Drumequipment, egal ob Hardware, Drumkesssel, Cymbals etc,) heranziehen. Es sei denn, ihr wart dabei und/oder seid oder kennt die Drumtechs.


    Dann wären wir nämlich schon der Industrie und ihren Marketing-Strategien auf den Leim gegangen... die immer wieder gerne mal Anzeigen schalten mit fingiertem oder echtem Live-Setting und Drummer XY aufsagen lassen "dieses Equipment ist so professionell - es ließ mich unter härtesten Roadbedingungen nie im Stich".


    Das ist in einigen Fällen nämlich der pure Nonsens. Jeder der sich mal etwas tiefer in dies Thema reinkniet, weiß dass vielen professionellen Drummern mit Sponsoren nicht nur die Produkt-Lebensdauer wichtig ist - sondern genauso der schnelle und unbürokratische Austausch (neben manchen anderen Dingen mehr) wenn eben doch mal was kaputt geht. Und das tut es nun mal ab und zu - GERADE unter den harten Tourbedingungen. Nur komischweise finden diese REAL viel häufiger gemachten Aussagen "Hersteller XY ist logistisch nicht zu schlagen. Wann immer mir etwas um die Ohren fliegt oder ich neuestes Material an exotischsten Auftrittsorten brauche - organsisieren sie das!" und manches viel aussagekräftigere mehr, sooo viel seltener in den Anzeigen.


    Am häufigsten verschwiegen wird dieses Faktum: Bei vielen professionellen Drummern ist die zu erwartende logistische Power (Transportlogistik, professionalität und Häufigkeit von Workshops, Hotelbuchung, Betreuungsqualität etc.) und die Werbepotenz einer Unterstützerfirma ein ganz großer Motivator Produkt X dem Produkt Y vorzuziehen. Das wollen viele nicht so gerne hören - ist aber so. War auch schon vor 15 + X Jahren nicht anders.


    Dazu kommt das viele wirklich tolle Musiker (fantastische Instrumentalisten) in vielen Fällen nur einen Bruchteil der Materialkenntnis haben - die wir immer blind voraussetzen. Wir alle kennen zig tolle, namhafte Drummer, die weder die Bezeichnung ihrer Fußmaschine kennen, noch wissen welche Hardwarekapriolen ihren "Goldschmuck" (die Cymbals) in Position halten. Da ist auch garnichts schlimmes ´dran. Sensationell trommeln und sensationelle Materialkenntnis haben erfordert eine Lebensspanne, die den meisten nicht vergönnt ist... und fast jeder Drummer von uns würde sicher besseres Drumming, dem besseren Materialverständnis vorziehen, wenn er die Wahl hätte.


    P.S: Nein, ich behaupte nicht, dass professionell tätige Drummer die möglichst problemlose Langzeitnutzung ihrer Produkte nicht wichtig sei. Im Gegenteil: das ist natürlich auch! wirklich wichtig. Nur darf man nie vergessen, dass einige garnicht der Versuchung ausgesetzt sind, ein Produkt über einen längeren Zyklus auf Herz und Nieren zu testen - eben weil schon auf einer laufenden Tour Cymbals ausgetauscht werden oder alle 2-3 Jahre eine neue Hardware-oder Kesselgeneration schon aus Werbegründen ausgetauscht wird etc. etc.

    Zitat

    Momentan gibt es hier und da nagelneue Exports für 649,- €.


    Auch darunter! Auch 599.- läßt sich vereinzelt finden.


    Hörbar besseren Sound bietet das Sonor Force 3005 für 648.- bei Thomann (dessen wuchtige, coole Bassdrum meinem Höreindruck nach auch die Basix Custom Bass deutlich schlägt). Beim Sonor ist allerdings die Hardware eine Klasse schlechter als die des Pearl.


    Aber wenn der Sound vorrangig zählt und Du Deine Preisklasse ernst nimmst (und nix gebrauchtes willst) - dann würde ich das Sonor empfehlen.


    Oder noch besser: Wenn Du die Hardware im Prinzip schon hast und im Idealfall sogar eine brauchbare Snare und nur 1-2 einzelne Hardwareteile neu brauchst, wäre das Pearl SBX als Shellset für 499.- bei Justin Music eine Investition von Dauer! Erschreckender Preis...


    Auch andere Denk- und Fianzierungsmodelle mit dem Pearl BX wären vorstellbar. Pearl SBX + Peace Phosphor Bronze Snare etc.


    Anyway für 650.- kann man heute erstaunlich gute Neu-Sets erwerben... in dieser Hinsicht eine beneidenswerte Generation!

    edit... es heißt vorrangig - nicht "corrangig"

    NEIN - kaum noch! Aber wenn die Musik/Band ins Programm paßt, gibt es durchaus "Teil"-Advances. Also Vorschüsse, die zumindest einen Teil der Produktion decken.


    Ob dies erstrebenswerter ist als sich Stiftungen anzudienen - muß jeder selbst entscheiden.


    Es hat aber (je nach Vertragslage) den Vorteil, dass das Label natürlich ein vitales Interesse hat (OK, haben SOLLTE), das Geld auch wieder einzufahren. Will heißen, Gazetten bemustern, Vertriebslogistik nutzen etc. etc. Eben das mit dem Tonträger zu tun, wofür Labels existieren!

    Sorry, aber konkreten Hörbeispielen von Konserve, also teuer gemischten CD´s diese Sounds zu entlocken ist fast unmöglich.


    Fairerweise muß man aber sagen, dass kaum eine andere Bassdrum als die alte Starclassic Performer oder eben die neue B/B Performer so dicht an "produzierte" Kick-Sounds ´rankommen kann.


    1.) Raumanteil nicht unterschätzen. Sollte Deine mächtige Bass jetzt nur "Pöck - Pöck" oder schlimmer noch: Pück - Pück :D machen... kann der Raum Schuld sein.


    2.) Schon tausendfach gepostet: Schlagfell so stimmen, dass die Spannschrauben gerade so greifen und die Fellfalten verschwinden - oder je nach Wunsch sogar nur fast verschwinden. Diesen Sound mag sicher nicht jeder: aber Du wärest dann (sofern es Dein Raum zuläßt) schon mal sehr nahe an einem tief-frequent-schmatzend-fetten aber NICHT ALLZU RESONANTEN SOUND (den Dein Hörbeispiel ja auch nicht hat) ´dran. Die Fellfaltenmethode kann bei einer B/B Bass eigentlich nicht mehr sooo schlecht klingen.


    3.) Schlegel überprüfen. Gerade eine 24" verlangt viel muskulären Input. Wenn Dein jetziger Schlegel oder Deine Fußpower die Kiste nicht zum Beben bringen, dann entweder einen schwereren Schlegel holen - oder versuchen über Wochen etwas an dem Kick-Kraft-Impuls zu arbeiten. Keinesfalls über Nacht Wunder erwarten - Du willst ja sicher gesund bleiben!


    Es ist die größte Idiotie oder Ironie? ;) dass hier und sogar in den Gazetten immer wieder (große?) Nasen ;) den Begriff der "Männergrößen" inflationär in die Runde werfen, ohne zu erwähnen, dass 24" oder gar 26" mitunter auch mal massive Nachteile bringen - spieltechnisch wie in Sachen Rebound und Soundflexibilität. Insofern also 20" oder die von mir favorisierten sehr flexiblen 22"-Kessel für viele Normalbürger wesentlich leichter zu handeln sind.


    edits: 2 Buchstaben übersehen

    @airbear


    Auch ich klopfe auf Holz, dass mit Deinem neuen Set dann alles klargeht.


    Ein kleiner Hinweis sei aber gestattet. Das ich dieses Lackierungsverfahren für suboptimal halte... das habe ich schon auf den ersten Seiten mehrfach geschrieben und auch begründet warum.


    Mir ist aber unlängst von einem Händler (der wie ich Yamaha-Drum-Produkte eigentlich sehr schätzt!) in Anspielung auf Deinen konkreten Fall ein "Verfahren" zu Ohren gekommen das ich hier einfach mal wiedergeben möchte. Ich finde es sehr konstruktiv und war positiv überrascht!


    Es gibt Händler, die Sets mit dieser Lackierung erst auspacken dem Licht aussetzen und dann wenn alles MAKELLOS ist, dem Kunden übergeben. Nur um sicherzugehen: es handelt sich um keine Vorführsets im Shop sondern es ist makellose Neuware, die nicht im Shop aufgebaut ist. Diese Methode mag für manchen Händler sehr umständlich sein, ist aber Beleg wie ernst es einzelne mit ihren Kunden meinen.


    Öffentlich möchte ich nichts weiter dazu posten - um mich keinem Verdacht der Schleichwerbung auszusetzen ;).

    Die P201 ist eigentlich sehr solide!


    2 letzte Anmerkungen und dann wird entschieden! :D


    Bei Gebrauchtkauf unbedingt auf das seitliche Spiel der Pedalfläche achten. Da kann durch Elefantenfüße auch aber der P201 schon eine kleine Beeinträchtigung vorliegen. Wenn sie sehr gut erhalten ist, dann ist null seitliches Spiel vorhanden.


    Beide Pedale haben nämlich Nieten bzw. Metallstifte, die der normale Endkunde nicht justieren kann. Wenn da etwas schwerwiegend verbogen ist kann nur jemand mit mechanik-kenntnissen helfen. Oder man arrangiert sich mit der Biegung. Es wäre wie gesagt wie gesagt kein Weltuntergang - aber checken würde ich es doch!


    Prinzipiell könnte man vermuten, dass die P201 im späteren Wiederverkauf etwas mehr einbringt als die P120 - eben da die P201 früher einer recht hohen Preisklasse angehörte. Faktisch wird aber der Gebauchtmarkt seit vielen Jahren von unendlich vielen Pearl-Pedalen überschwemmt. Viele sind identisch andere unterscheiden sich nur durch minimale Details. Insofern halte ich den Mehrerlös durch die P201 als eher vernachläßigbar. Auch in Bezug auf ihr Alter!


    Schau Dir das Ding an. Wenn Dir aber Garantie/Sicherheit durch die Herstellerfirma bzw. genauergesagt zunächst durch den Shop wichtiger ist, dann MUßT Du die P120 kaufen. Dann gäbe es hier auch kein Überlegen.

    In Deutschland arbeiten und sparen zuweilen Musiker (auch junge Musiker) und versuchen Geld zu verdienen, um dann mit eigenen Mitteln was auf die Beine zu stellen. Das ist sicher in der Schweiz nicht anders.


    Ich kenne viele Studenten und Lehrlinge die tun das. Kann also so selten oder abwegig nicht sein. Es entbehrt jegliche Anbiederung an nicht selten allzu konservative Stiftungsträger (in Deutschland umgibt nicht wenige Stiftungen der Nimbus des allzu Konservativen oder gar Scheintoten - ob zurecht oder unrecht, da verkneife ich mir jegliches Urteill).


    Dazu kommt, dass das autarke Finanzieren der eigenen Musik durch die Musiker selbst bei vielen Musikstilen in Sachen Attitüde meiner Meinung nach auch wesentlich glaubhafter ´rüberkommt... ist aber möglicherweise nur meine (engstirnige) Meinung.


    Fernab meines Schwarzweiß-Denkens weiß ich aber das in manchen Sparten "konzertant-klassischer Musik", oder einzelner Musiker ausgewählter Jazzsparten oder "folkloristischen Liedguts" tatsächlich mitunter Künstler den Schulterschluß mit Stiftungen suchen. Nothing wrong with that. Jeder wie er will.

    verstehe ich nicht... warum beim Händler?


    Ich denke die eine ist gebraucht. Die ist einigen Händlern garnicht mehr bekannt, da sie Geschichte ist (die 201).


    Oder bietet die Dein Händler gebraucht an... wegen Inzahlungnahme?


    Ich habe beide. Ich favorisiere die 120P. Sie hat eine Einzelkette und erscheint mir stets minimal fußfreundlicher, easier zu handeln in Sachen Laufeigenschaften.


    Die 201 habe ich auch seit Ewigkeiten. Im Prinzip das Vorgängermodell der Eliminator (obwohl sie dann streng genommen auch noch eine Weile Parallel zur Eli als diese rauskam, eine Stufe unter der Eli angeboten wurde). Sie hat Doppelkette und 4-Way-Beater und die bequemer zu handelnde seitliche Schraube zum festdrehen der "Haltebacke" am Bassdrum-Reifen. Die P201 hat außerdem noch eine Einstelloption der Pedalhöhe bzw. der "Kettenlänge", "unabhängig" vom Schlegelwinkel (den man bei beiden Modellen auch seitlich über der Feder einstellen kann.


    Bei der P201 gibt es das aufwendigere "Pendulum-sowieso"-System der Federaufhängung, welches meiner bescheidenen Meinung nach KEINEN wirklichen, spürbaren Vorteil gegenüber dem total einfachen/simplen mit wenig Material auskommenden P-120P Federaufhängungsystem hat.


    Desweiteren bietetn die P201 einen Fußstopper (der sich je nach Werksmontage teilweise lösen läßt - mitunter auch nicht). ;)


    Beiden gemeinsam ist die Powershifter-Funktion.


    Nochmals: gut sind beide. Die 201 zielte ehemals auf betuchtere Kunden und hat mehr Einstelloptionen - aber nochmals deren Laufeigenschaften sind für manchen Drummer nicht per se besser.


    Fehlkauf sind sie beide nicht!


    Edit: Buchstabe zuviel

    Macaluso & Jorn bei Malmsteen... bis die Fetzen flogen und erstgenannte Yngwie während der laufenden Tournee verließen.


    Bis auf diverse "Intonationsschwebungen" - Jazzer würden es je nach Wohlwollen eventuell noch "Blue Notes" nennen ;) eine hormonschwere "röhrender Hirsch"-Live-Fassung die mir irre gefällt. Aber nochmals: sehr rauh und ruppig und nicht wirklich intonationssicher. But who cares as long as the energy flows! :D


    http://www.youtube.com/watch?v=tPMgXYeTMGo


    Hier wiederum die Band ARK mit Burning Down... ein Track der ersten ARK-Scheibe... Mist die habe ich noch nicht. Leider sehr mieser Sound.
    http://www.youtube.com/watch?v=DHrWuKb2JBU

    Zitat

    E-Drummer eliminieren das Übersprechen doch mit entsprechenden Trigger-Parametern elektronisch ;)


    Im Ernst, das glauben wirklich manche Leute. Diese Einstellungsparameter bietet die Industrie notgedrungen an - eben weil wesentliche Hausaufgaben seit den frühen achtzigern im Bereich "Trigger" und "Pads" noch nicht gemacht sind. Jeder der E-drums einsetzt und jenseits des "Uff-Ta-Uff-Ta-Ta" spielt, weiß das Crosstalk, Maskierungszeitparameter und andere Augenwischereien zwar gewisse Probleme lindern - aber selbst bei individuellster Kalibrierung auf die eigene Spielweise bezogen zig! andere Nachteile einbringen... insbesondere bei der Umsetzung sehr schneller Figuren!


    Selbst die modernsten und teuersten E-drums unserer Zeit (so sehr ich die Übungs-technisch liebe und ja auch immer mal wieder selbst erworben habe) erfordern immer noch eine Anpassung des Drummers an die Technik. Leider nicht wirklich umgekehrt... da ändern auch diese Parameter nicht wirklich was... in 10 oder 15 Jahren ist das womöglich anders.


    Das Ausschäumen ist wie gesagt ein alter Hut. Yamaha selbst und auch der ein oder andere Drummer machen das seit vielen, vielen Jahren.

    Der Rohrdurchmesser ist ja nur ein beachtenswerter Parameter...


    Eine andere Einschränkung sind innen gefüllte Rohre. Es gibt nur sehr wenige Hersteller die ihre Rohre innen mit Füllmasse ausspritzen... (ok, manche Drummer machen das nachträglich custom-made) meines Wissens Yamaha bei ihren Drumracks für Akustikdrums.


    Dabei würde gerade gegen das leidvolle Übersprechen vieler E-Drums das füllen von Rohren mit vibrationsdämmenden Schäumen INSBESONDERE bei den E-drums so viel Sinn machen. Da ich aber unterstelle, das weder Roland noch ihre Zulieferer so intelligent sind :D... vermute ich Roland Racks sind nicht gefüllt und es funktioniert mit den Aufsätzen. Aber nochmals: 100 % sicher bin ich nicht - da ich es mit denen nie probiert habe.


    Andererseits... wenn es bei Roland so wäre (also eine Füllung), könnte man die Kabel ja nicht in den Rohren versenken... kann also zumindest für die neueren Roland Racks NICHT gelten :D

    Letzte Antwort bitte überdenken Drummertarzan.


    Das Teil ist ja genau dafür da Beckenarme, Tomarme etc. einzuspannen und dann sogar abwinkeln zu können. Also freie Winkelwahl. Dies ist die teurste Pearl-Klammer mit den meisten Optionen! Funktioniert aber logischerweise nur an den Pearl-Racks. Davon habe ich auch zwei. Funktionieren tadellos. Aber der durchmesser des Galgenarmes darf nicht zu groß sein. Alles was dem durchmesser der Pearl Tomarme entspricht (und nicht allzu deutlich größer ist) paßt super!


    Zur Deiner Frage mit den Roland Racks. Die habe ich bei einem Drummerkollgen mal inspiziert. Ich denke das müßte gehen... habe es bei den Roland-Racks selbst noch nicht getan!

    OK! Verstehe!


    Dann würde ich wiederum (ähnlich wie damals beim Gibraltar) überlegen ob ich beim Kauf nicht gleich 2 weitere Aufnahmeteile für die hinteren Rackrohre bestelle. Du erinnerst Dich? ;)


    http://www.thomann.de/de/pearl_cl100_drumrack_pipeclamp.htm


    Diese sind nämlich sehr günstig (13.- Euro) und erlauben auch dort noch mal einen Galgenarm zu platzieren. Den Galgen selbst kann man dann wieder Richtungf Drummer führen, so dass nicht alles so weit ab vom Schuß ist.

    Jetzt mal wieder ganz sachlich unabhängig von Biegungen oder Rundungen oder sonstigen Details - das hilft Elloy wahrscheinlich nicht wirklich ;)


    Das Gibraltar Rack was Du vor wenigen Tagen in die Runde als Favorit warfst, ist klasse.


    Das Pearl Rack ist auch super. Egal ob rund oder gerade.
    Alle erstgenannten sind in Sachen Stabilität!!! und Langzeitnutzung ganz heiße Teile. Da macht man nix falsch. Da kann man nur nach günstigem Preis und/oder nettester unterstützenswertester Händler suchen.


    Das PDP Ding konnte ich nur kurz auf der Messe checken. Es machte einen wirklich guten und durchdachten ersten Eindruck. Nur da kann ich über Langzeitnutzung garnichts sagen. Ein paar der PDP-only-Rackinnovationen (Wasserwaage) mögen viele als overengineered empfinden - komischerweise ist aber genau die Ausrichtung des Hauptrohres, dass was bisher an konventionellen Racks mit am meisten Friemelei erfordert. Insofern ist die Wasserwagensache durchaus überlegenswert.


    Die Spikes hingegen bräuchte ich nicht. Ich habe sogar fast Zweifel, dass die irgendetwas zur Stabilität beitragen können... mag aber irren. Ich hatte mit Pearl und Gibraltar niemals Stabilitätsprobleme.


    Pedantendetail:
    Was ich als Detail klasse finde ist, dass die Rackklammern des PDP auch silber "daherkommen". Wünsche ich mir bei Gibraltar eigentlich auch schon lange... da das schwarz mir irgendwie zu störend und Handwerksbetrieb- mäßig erscheint.


    Vielleicht finden wir einen Kollegen, der differenzierter zu den PDP Racks etwas sagen kann... im Idealfall schon einige Monate inm Nutzung hat.

    Zitat

    Naja - dann sehen die Haltearme natürlich nicht mehr so richtig parallel aus


    Wenn man sich mal das Gros der Rackdrummer (selbst viele Profis mit erfahrenen Drumtechs) anschaut wird man feststellen, dass die wenigsten in der Lage sind, die Tomarme oder L-Stücke oder whatever nach optischen Gesichtspunkten auszurichten - völlig unabhängig davon ob deren Rackstange rund oder gerade ist.


    Das ist insofern kurios, da auf einer Bassdrum ja faktisch keine Biegung vorliegt - dort aber viele Drummer sehr wohl optisch ästhetische Aufbauten hinkriegen.


    Ein Phänomen!