Beiträge von Drumstudio1

    Ja - ganz wichtig. Der eine LInk zu dem Vergleichsthread ist ganz, ganz alt. Der ist auf das "Heute" nicht mehr anwendbar.


    Die neue Marketing-Kampagne von PDP finde ich übrigens sehr gelungen. Da ich sonst bei vielen Firmen oft meckere, darf ich das auch mal erwähnen ;)


    Wenn man jetzt noch das 5000-Pedal beigelegt hätte... das wäre DER SUPER-COUP gewesen.


    @ Bibbelmann
    Was bei dem Uralt-Thread auch noch wichtig ist: dass meine Worte damals Bibbel gegenüber viel zu hart - "fast" schon unverschämt waren. Entschuldigung dafür - ganz öffentlich! Auch könnte ich mich heute noch dafür ohrfeigen, dass mir die verschiedenen Kessellängen damals nicht sofort bei den Hörchecks aufgefallen waren (dir aber auch nicht...hahaha)- und das diese womöglich der Hauptgrund für den von mir festgestellten Klangunterschied bei Bass und Toms waren.

    Thanks für die netten Worte. Das baut auf!


    hausmeisterklee
    Danke, da habe ich Dussel mich verschrieben! Das war heute alles zu surreal für mich. Ich habe natürlich nur den Resofellspannreif ausgepackt. Also jenen, der den bei meinem Original-Set am schlimmsten betroffenen Spannreifen ersetzen sollte. Dieser neue hat die auf den Photos gezeigten Lackschäden und den "Splitterregen" der Lackierung heute beim Auspacken entfaltet. Der neue Schlagfellspannreif hingegen ist unberührt und noch komplett in weiß verpackt. Ich will auch garnicht mehr wissen ob der toll ist oder wieder murks...


    Zitat

    Die Spannreifen beim B/B sind vorne nicht lackiert? Komisch, weil beim Birke sind se komplett lackiert.


    @ MadMetalMatty
    Ja, die B/B Spannreifen von 2006 waren immer vorne wie auf dem Foto zu sehen nicht in Setfarbe lackiert. Auch nicht auf der Rückseite, aber das zeigt das Photo natürlich nicht ;) Das war aber auch bei anderen lackierten Farbvarianten der B/B Serie so (ist also keinesfalls Blue Galaxy fade typisch). Da finden sich auch im Web viele Bilder die das zeigen.


    Die alten Performer Birke-Sets hingegen waren komplett in Setfarbe lackiert. Das stimmt, so ein Set hatte ich ja auch mal.

    Zum Unglück kam das Pech hinzu...

    Nur um sicherzugehen: die folgende Episode ist leider kein Witz.

    Wie meinem Beitrag "Drumbestseller kritisch beleuchtet" zu entnehmen ist, bin ich seit Mitte Dezember 2006 Besitzer eines Starclassic Performer Bubinga (Birch/Bubinga). Dieses hatte ich bei Musikservice erworben und direkt bei einem netten Mitarbeiter bestellt, den ich seit mehreren Jahren als absolut verläßlichen Drumfachverkäufer erlebe - das muß hier unbedingt herausgestellt werden.

    Dummerweise hatte mein Set damals direkt beim Auspacken deutliche Beschädigungen, bzw. oberflächliche Risse oder tiefe Kratzer an einem Bassdrumspannreifen (der für das Resofell). Auch der Schlagfell-Spannreifen hatte nicht zu übersehende kratzer... aber nicht so tiefe.

    Ich teilte dies sofort nach dem Auspacken (auch belegt mit Fotos) dem Musikservice mit. Ich sagte die minimalen Kratzer am Schlagfellspannreifen sind für mich hinnehmbar - da braucht es keinen Austausch. Aber die tiefen Kratzer bzw. Risse! des Reso-Spannreifens kann ich bei einem neuen Set was mich viel Kohle gekostet hat, nicht akzeptieren. Mir wurde ohne Probleme das Nachbestellen eines kostenlosen Ersatz-Spannreifens zugesichert - allerdings mit der deutlichen Warnung, dies könne Monate dauern.

    OK, ich nahm es hin.

    Alle paar Monate fragte ich nach. Am 27. Februar 2007 mailte mir Musikservice, dass es immer noch keine Nachricht des Vertriebs gäbe, wann mich der Spannreifen erreicht.

    Am 01.03.2007 kam dann ein Alternativ-Vorschlag, der wohl mit dem Tama-Vertrieb abgestimmt war. Man bot mir an sofort MAPLE-Spannreifen zu liefern. Diese wären farblich fast identisch, nur wären eben vorne und hinten die helleren Maple-Lagen zu erkennen. Was mich eigentlich damals schon verwunderte, da ich die Tama Starclassic-Maple-Reifen nur vollflächig farbig lackiert kannte - aber ich lehnte sowieso ab, da ich ja ein Birke/Bubinga-Set hatte und im Falle eines Wiederverkaufs in der Zukunft, keinem Käufer eine exotische Kombination schmackhaft machen kann. Ich wollte eigentlich wirklich nur das was ich gekauft habe.

    Am 10.05.2007 erhielt ich endlich die Nachricht: die Spannreifen sind da. Man würde mir zunächst Reso- und Schlagfellspannreifen schicken. Ich könne dann den passenden behalten. Ich vermute man wollte ganz sicher gehen, dass ich nicht Schlag- mit Resoseite verwechselt habe ;).

    2 Wochen später hatte ich das Paket. Wir hatten vereinbart, dass ein Freeway-Ticket beiliegt, damit ich den defekten Spannreifen von mir mit einem der beiden neuen intakten (der für das Schlagfellseite, wo ich keinen Ersatz brauche) zurückschicke.

    Jetzt kommt das doppelte Pech: Ich hatte einen häuslichen Unfall und das Kreuzband war angerissen. Ich konnte lange Zeit nur stehen oder aufrecht ins Bett fallen - aber nicht (bzw. nur unter schlimmstem Schmerz) in die Hocke gehen. An einen Wechsel des Spannreifens war nicht zu denken. Ich machte nur das Paket auf und sah 2 verpackte Spannreifen aber kein Freeway-Ticket. Ich mailte noch mal den Musikservice an und netterweise erhielt ich vor wenigen Tagen das Freeway-Ticket. Ich hatte dem Musikservice schon vorab geschrieben, dass ich in wenigen Tagen, wenn es mir besser geht und nach Erhalt des Freeway-Tickets den Austausch vornehmen werde.

    Seit gestern kann ich endlich wieder schmerzfrei in die Hocke. Also wollte ich vorhin (Samstag 23.6.2007) den Spannreifen wechseln. Ich entferne vorsichtig mit den Fingern! (nix Schere) die weiße Synthethik-Umhüllung und denke mich trifft der Schlag:

    1.) Massive Lackschäden am Resofellspannreifen... nur den habe ich aufgemacht. Siehe Photo.... dazu auch längliche Lacksplitter die mir entgegenrieseln. Weiß nicht - ich kann es am Foto auch noch erkennen - vielleicht ihr auch?

    Katastrophe! Und dafür ein halbes Jahr gewartet!


    2.) Dann fällt mir noch etwas auf. Die Performer B/B Reifen sind doch normalerweise vorne und hinten garnicht farbig-lackiert, sondern zeigen bei meinem Original-Set vom Dezember 2006 die einzelnen Birke und Bubinga- Holzlagen. Da stimmt was nicht! Selbst wenn sie unbeschädigt wären müßte ich nun beide austauschen, damit es zum Set einheitlich paßt.


    3.) Dann vergleiche ich einen Sticker, der an denen neuen Spannreifen an der Verpackung angebracht ist. Da steht MBH 22 BGF. Das sagt mir erstmal garnichts. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Tama nun die Spannreifen anders lackiert als im Dezember 2006... ???

    Schnell recherchiert und jetzt das:
    MBH 22 Codierung bedeutet STARCLASSIC Maple - nicht aber Performer B/B

    Performer B/B Spannreifen werden Tama-intern mit MBBH 22 codiert. HILFE!

    Auf dem Sticker steht MBH 22 BGF (BGF für Blue Galaxy Fade). Dieses Blue Galaxy Fade gibt es aber meines Wissens nur bei Performer B/B-Sets und nicht beim Starclassic Maple.

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass die Tama Mitarbeiter ihr eigenes kompliziertes Codierungssystem der Starclassic-Serien nicht verstanden haben. Ein Armutszeugnis!

    Anyway: ich habe jetzt einen neuen Bassdrumspannreifen, mit massiven Lackabsplitterungen und sichtbaren Lackschäden, der noch dazu auf Vorder und Rückseite lackiert ist, was meine Original-Spannreifen, und jene der B/B-Sets die ich kenne nicht haben. Außerdem hat er einen Sticker, der ihn als Maple-Reifen ausweist.

    Ich könnte die Beherschung verlieren. Darauf wartete ich nicht seit Dezember 2006.

    Was würdet ihr machen? Ich bin sooo verärgert - zumal ich damals unentschlossen war, ob ich ein Tama B/B oder ein Pearl BLX oder gar ein Masterworks kaufen soll.

    Ich kann nur feststellen: Bei Tama stimmt was mit der Lackierung der Spannreifen nicht. Ich habe ja bei meinem B/B zwei Spannreifen die direkt beim Auspacken schon Kratzer und Lackschäden hatten - und nun bei der Nachlieferung auf die ich seit Dezember 2006 warte und warte hat einer der Reifen wieder Lackschäden "straight out of the Box". Den anderen könnte ich jetzt auch noch auspacken. Möchte ich aber nicht, da ich den Musikservice KEINESFALLS verärgern will und ich ja gesagt habe, ich tausche nur den Reifen aus, der bei mir kaputt ist.

    Was würdet ihr machen? Mir ist so der Spaß an meinem B/B-Set vergangen. Das könnt ihr Euch nicht vorstellen. Diese verfluchte Warterei auf etwas, was ich vollständig seit Dezember 2006bezahlt habe. Dann wird wieder etwas defektes geliefert. Soll ich jetzt wieder ein halbes Jahr warten?

    Wie gesagt, wenn es ein Basix Custom wäre oder ein anderes Set billigster Preisklasse, würde ich keine einzige Zeile schreiben. Aber bei einem Set für fast 1900.- Euro ist das eine ganz bittere Pille für mich.


    Diese Aufnahmen zeigen den neuen, heute ausgepackten Spannreifen für die Resofell-Seite. Man sieht den Lackschaden, die Lacksplitter und die in Setfarbe lackierte Vorderseite:

    Shot at 1969-12-31


    So war das Finish bislang der Tama Performer B/B Spannreifen

    Shot at 1969-12-31


    Dies ist der Sticker für den Code des Spannreifens. Entsprechend der Tama-Codes, "sagt" die Sticker-Aufschrift eigentlich Starclassic Maple...

    Jaja... ich weiß, es beleidigt wieder die Ehre ;) mancher todernst-seriös-konzertanter Drummer... weil sie es sicher albern finden werden.


    Aber Cozy war ein Meister im zelebrieren seines "Larger-Than-Life"-Mythos. Schon zu Lebzeiten! Unendliche TV-Auftritte und Promotionspots belegen das eindrucksvoll. Er war ein wirklich guter Drummer - wahrscheinlich sogar ein sehr! guter. Da lohnt es immer mal in seinem Backkatalog zu forsten, da findet man sehr vieles an variablerem Drumming und stellt schnell fest, dass er KEINESFALLS so limitiert oder hausbacken trommelte, wie manche ihm post mortem unterstellen wollen.


    Dieses Video hatte ich Ende der achtziger... dann hab´ ich es verlegt oder versehentlich gelöscht? Egal es war unwiederbringlich verschwunden.


    Seit You-Tube on ist, habe ich danach kontinuierlich gesucht... keiner schien es zu platzieren... und nun seit Ende Mai ist es endlich on.


    Nochmals: es geht hier nicht um Spieltechnik, schon garnicht um die schnellsten Singelstrokes der gegenwärtigen Drum-Olympioniken - sondern ausschließlich um Fun - dieser noch dazu medienwirksam transportiert. Wohlgemerkt entstanden ca. Mitte der Achtziger zu seiner Emerson - Lake and Powell-Phase.


    Enjoy!
    http://www.youtube.com/watch?v=VWYmXIFArG0


    P.S: ich vermute den Rekord wird bald wieder jemand brechen (wollen)

    Zitat

    Funktioniert aber nicht gut. Die Toms verstimmen sich und was die Haltbarkeit der 1,2mm Spannreifen angeht bin ich mir auch nicht so sicher.


    Es müßten eigentlich auch bei Pearl die klassischen Eins-Komma-Sex Spannreifen sein ... nicht 1,2 ;)


    Es gibt aus Fernost leider noch deutlich schlechtere Standardspannreifen, als jene, mit denen die Pearl Exports ausgestattet waren... bei den neuen Visions weiß ich es nicht.


    Aber es ist wirklich allen Drummern zu wünschen dass sich Pearl von ISS verabschiedet, aufgrund der massiven de-tuning-Phänomene, die dieses System mit sich bringt (zumal Pearl ja deutlich bessere Alternativ-Systeme hat). Insofern sind die obigen Vorbehalte in Bezug auf ISS wirklich berechtigt.

    nano


    Ein hochinteressanter Testbericht. Tausend Dank dafür.
    Ich hatte das Pedal von einem Kollegen mal kurz gecheckt. Dieser flüchtige Eindruck war wirklich gut und deutlich besser, als es die Preisklasse vermuten läßt. Aber ich zittere immer in Sachen Langzeitstabilität bei "derartigen Produkten".


    Umso wichtiger, dass Du nun viel exaktere Eindrücke, längerer Nutzung schilderst.


    Trotzdem... sollte in nächster Zeit etwas "auftreten" ;) - dann bitte nochmal eine kurze Info nachreichen.

    Zitat

    Auch ist deine Auswahl natürlich ein wenig verfälschend, weil du alle meine anderen Posts ohne die Nennung der einen Marke wohl nicht gefunden hast.


    Falsch! Du glaubst doch nicht ernsthaft das ich hier "Dixon" eingebe und ´rumsuche.


    Ich habe beim aktuellsten "Beitrag" von Dir auf "suchen" gedrückt und dann kommt man sofort auf derartige Marken-Treue-Spam-Posts. Da muß man nicht mal viel aussortieren... die finden sich in Sekundenschnelle - und zwar überwiegend.


    Ich denke Du müßtest eigentlich erschrecken, wenn Du mal durchliest in welchem Verhältnis deine Posts der letzten Monate zu Deiner 33-jährigen Erfahrung stehen und in welchem Prozentsatz sich dixonlastige, firmeneinseitige, "brieftaschen- und lohnbuchhaltungstreue" Spambeiträge finden lassen. Nochmals, was hier aus gutem Grund anderen Firmenmitarbeitern konsequent versagt wird.


    Before I forget: Du warst es doch, der mir glaubhaft versichen wollte, die Gibraltar Hochpreis-Racks und Hochpreis-Klammern der Roadserie seinen identisch mit den Dixon Racks und Klammern... und manches inhaltlich falsche mehr! Auweia! Wie weit soll die Desinformation noch gehen?


    Sei doch wenigstens so aufrichtig und halte Dich an die Spielregeln wie alle anderen.


    1.) Warum beanspruchst Du eine Sonderrolle?


    2.) Mit welchem Recht?


    3.) Warum hast Du hier 2 Adressen mit denen Du nachweislich 2-fach weitestgehend DIXON-Posts schaltest? (Eigentlich wollte ich schreiben "Dixon-Stiefelhalter-Posts")


    4.) Warum nutzt Du nicht als Firmen-Assozierter Mitarbeiter oder sonstwas die Firmennews, wie es eigentlich alle anderen, wenn sie hier User sind, aber parallel auch für Firmen tätig sind.


    Dies ist der vorläufige Abschied von Drumstudio1 in diesem Forum.


    Ich kehre dann zurück, wenn diese 2-Klassen-Gesellschaft des Herrn Broadcaster beendet wird.


    Ich will aber niemand erpressen und kann gut damit leben, wenn Broadcaster das Staffelholz übernimmt und ich garnicht mehr in Erscheinung trete. Es waren tolle Jahre die mir überwiegend Spaß gemacht haben. Ich arbeite(te) hier aber deshalb so gerne mit, da das Forum unabhängig war. Diese Unabhängigkeit war der größte Vorteil dieses Forums gegenüber ALLEN ANDEREN MEDIEN und für mich Hauptmotiv(ator) hier engagiert mitzumachen. Diese Unabhängigkeit besteht nicht mehr.


    Sorry Freunde... aber was sich hier seit Monaten abspielt... und Broadcaster ist ja nicht der einzige, gewesen. Wenn auch einer der aufdringlichsten! und zweifelsfrei der unbelehrbarste, der sich am wenigsten um die Regeln schert.


    Ich bleibe dabei: Dein Verhalten ist UNFAIR vielen anderen gegenüber und führt die Unabhängigkeit dieses Forums ad absurdum!

    E-drum Accessoires...


    Bei aller Bewunderung für die Podestbauer um den Trittschall der "Pedalerie" bei E-Drums in Mehrfamilienhäusern zu minimieren - das war mir stets zu viel Aufwand.


    Bei Yamaha scheint es einen deutlich unauffälligeren und weniger arbeitsintensiven Ansatz zu geben. Scheint interessant... wobei der ein oder andere Kollege sicher auch schon Werkstoffe/Materialien gefunden hat, die man so verwenden kann :D.

    Zitat

    Nur sehe ich es nicht ein mir teure Sticks zu kaufen. Diese gehen nämlich bei mir genau so schnell oder langsam kaputt wie die günstigen.


    Sorry aber ein Statement wie es gäbe keinen Unterschied ist unhaltbar und ganz ehrlich: nonsens und keinesfalls allgemeingültig.


    Aber um das zu belegen, müßte ich weiter ausholen. Mache ich aber heute nicht, weil es vergebliche Mühe wäre.


    Insofern lassen wir die unhaltbare These einfach im Raum stehen und schmunzeln. Rookies sei aber nochmals versichert, dass diese Aussage natürlich nonsens war. Denn Spaß hin- oder her: für gezielte oder unfreiwillige Desinformation ist dieses Forum zu schade!


    Zitat

    oder schlicht und einfach vergessen wie groß der Unterschied ist


    Göttlich, das war auch mein Gedanke, und noch mehr als das: das ihm die Vergleichsmöglichkeiten/Erfahrungen fehlen um so eine kühne Behauptung belegen.


    P.S: das Wort kühn ist gerne Wahlweise von den härteren Burschen mit "absurd" zu ersetzen.

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    - hier wird da echt eine Wissenschaft draus gemacht, die Raketentechnologie nach einem Häufchen Dreck aussehen lässt


    Damit hast Du nicht unrecht :D
    Aber es ist auch in der Industrie ein riesen Thema und der Aufwand, den viele Betreiben um viele Sticks nach Gewicht, Tonhöhe etc. nach der Produktion vorzuselektieren und dann erst dem Händler weiterzugeben ist teilweise immens. Gerade auch technisch.


    Hammu merkt korrekt an, dass dieser Aufwand nicht immer zum Erfolg führt.


    Und vielen Drummern ist der Aufwand völlig egal. Das ist Fakt. Da stellt sich nur noch die Frage... warum machen die sich dann diesen Aufwand? :D


    ... nur für Nils und mich? hihihi

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    als Hobby-Drummer muss ich über die Briefwaage und das Probespielen mit den Sticks im Geschäft auf einem Pad aber durchaus schmunzeln.


    Ich schmunzel da selbst ´drüber. Denn für das "normale" tägliche rumdaddeln tue ich das nie.


    Ich bin auch oft Hobby-Musiker und sehe da nix verwerfliches :D. Aber, es geht doch im Thread auch darum, wenn jemand es sehr genau nimmt, wirklich gut passende Sticks zu erhalten das ist dann ein (hoffe ich doch) konstruktiver Tip dafür.


    Aber auch für den Hobbymusiker kann! es Phasen geben wo eine strengere Selektion Sinn macht. Wenn man mal ein cooles Demo aufnimmt und einen Punch-In macht... dann den anderen Stock verwendet, kann es durchaus nervig sein wenn im letzten Refrain das Ride (oder je nach Gehör die Snare) wirklich anders klingt. Natürlich kann man auch hier sagen, ist doch egal. Merkt kaum einer im Gesamtmix.


    Zitat

    nicht zu jedem bisschen noch eine ellenlange Abhandlung schreiben (müssen ?!).


    Du hattest doch inhaltlich nicht verstanden was Balance als Qualitätskriterium bei einem Stick bedeutet.


    Erklärt man es, paßt es Dir auch nicht. Schade!

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    Warum sprech hier alle immer von "Balance" der Sticks ?! Ich fasse die Dinger immer hinten an, und nicht in der Mitte.


    Sorry, vielleicht beschäftigst Du Dich mit solchen Dingen grundsätzlich nicht.... ist nicht schlimm. Das Wort "Balance" kann man bei einem Drumstick verwenden, um etwas über die Handhaltung zu sagen. Natürlich hält man den Stick unter dem Balancepunkt (also weiter hinten, wie Du es nennst). Da machst Du nichts falsch. Das tun wir alle. Wir fassen ihn ganz bewußt nicht exakt am Balancepunkt.


    Das war aber oben in meinem Beitrag garnicht gemeint!
    "Balance" in Bezug auf die Qualitätsbewertung eines Stockes besagt streng genommen, etwas ganz anderes. Und das habe ich gemeint. Es bezieht sich nicht per se auf die Stockhaltung sondern die Ausgewogenheit, die Balance des Stockes in Bezug zu seiner Länge und seiner Dicke und dem Formverlauf.


    Nämlich, dass der Stock korrekt in Balance ist. Hinten ist er dicker, vorne dünner. Soweit verstehen wir uns noch! Aber wenn die Holzqualität sehr schlecht ist, dann kann im schlimmsten Falle die dünnere Vorderseite viel schwerer sein, als wir es erwarten würden. Oder das dicke Ende zu leicht im Verhältnis zum Umfang! Oder es treten "Sprünge" im Gewichtsverlauf auf. Auch das gibt es. Also kein kontinuierlicher Gewichtsverlauf. All das ist mit Balance gemeint bei der Bewertung!!! eines Drumsticks. Schwer zu erklären. Natürlich können Hersteller auch bewußt auf sowas einfluß nehmen "eher Kopflastig" oder eher umgekehrt. Aber nochmals: bei vielen schlechten Sticks schwankt diese BALANCE innerhalb der Paare.


    Ich bin der letzte, der per se teuren Drumsticks das Wort redet. Man kann mit vielen günstigen Sticks massig Spaß haben. Und viele tolle Firmen bieten auch viele tolle preiswerte Sticks an. Und wann man die noch selbst selektiert hat man noch mehr Spaß.


    Man kann auch alles sein lassen, einfach lostrommeln und irre viel unbeschwerten! Spaß haben. Das ist dann auch völlig in Ordnung. Hier wird keiner gegeneinander aufgewogen! Vielleicht sind jene, welche zuviel Zeit mit Stöcke sortieren verbringen sowieso die schlechteren Drummer. Oder die Menschen, mit zu großen Ohren. Das ist gut möglich 8o


    Zitat

    Außerdem sehe ich es, ehrlich gesagt, nicht ein, daß ich für ein paar Sticks , selbst wenn die aus "Premium Hick-Holz wasweißich" bestehen, 20€ auf den Tisch legen soll. Da kauf ich mir lieber für 20Euro 10 Paar meiner billigen Grobmotorikerhölzer und habe dann genau so lange meine Freude dran (eher noch länger).


    Premium Hickory muß den Endkunden nicht 20 Euro kosten... sondern eher die Hälfte... anyway. Ich werde den Eindruck nicht los, dass Dich das Thema garnicht wirklich interessiert. Also entweder diesen Thread nochmal aufmerksamer lesen und das Balance-Thema mal sacken lassen, denn wir können hier alle! voneinander dazulernen (sofern die Bereitschaft dazu besteht). Oder diesen Thread besser nicht weiter verfolgen und einfach trommeln. Daran ist nie etwas falsch.


    Doch in diesem Thread muß es auch um jene Details gehen, wenn jemand den Thread startet und sich über Toleranzen bei Sticks beklagt. Man muß den Thread aber nicht lesen!


    edit... ich gründe Selbsthilfegruppe "Anonyme Dyslektiker"

    Zitat

    @ Drumstudio1: Das ist genau der Punkt! Aufgrund der markigen Werbung einiger hochpreisiger Stickhersteller ist die Erwartungshaltung eben sehr hoch. Wenn sie es aber, wegen des unberechenbaren Naturstoffes Holz nicht garantieren können, dass exakte Ware (wie in der Werbung suggeriert) verkauft wird, dürfen sie das Produkt eben nicht so teuer verkaufen. Wenn ich Sticks (Verbrauchsmaterial!!! ab 15 € aufwärts) kaufe, will ich nicht noch einen grossartigen Test beim Kauf ausführen, die Sticks haben so, wie sie aus dem Regal kommen, vernünftig ausgewogen und haltbar zu sein - sonst würde ich ja einen hohen Aufpreis für nichts (gegenüber den Billigsticks) bezahlen .


    Ja, ich muß ehrlich gestehen, diesen Standpunkt kann ich gut verstehen, denn er ist sachlich/logisch völlig schlüssig.


    Eine letzte Anmerkung trotzdem: höhere Preise bei Sticks sind nicht ausschließlich der aufwendigeren Selektion nach der Fertigung zuzuordnen (oder eben keiner Selektion bei totalen No-Name Billigteilen) sondern eben auch oftmals der Holzqualität. Also der Wahl des Holzes ALS ROHSTOFF bereits vor der Produktion der Sticks. Also der Wertigkeit/Haltbarkeit/Makellosigkeit des Holzes welches eingekauft wird, um es dann zu Sticks zu verarbeiten.


    Wenn ich auf Herstellerseite Premium-Hickory einkaufen will... zahle ich in aller Regel mehr, als wenn ich irgendein Hickory ranhole. Dieser Mehrpreis schon beim Einkauf kann dann aber auch wirklich bessere Produktattribute sichern: bessere Haltbarkeit, besseren Balance (durch gleichmäßigere Holzkonsistenz/Holzverlauf) etc. etc.


    Das ist keinesfalls Gras-Wachsen-Hören... sondern für viele Drummer feststellbar.