Bei mir ist das im Laufe Jahre immer schlimmer geworden...
... ob man massives Schwitzen an den Händen unter "individuelle Besonderheit(en)" oder in die Rubrik vegetative Störung einordnet - da scheiden sich die Geister.
Wie gesagt bei mir wurde das seltsamerweise ab dem 30. immer deutlicher. Und wenn wie jetzt das Wetter schwül ist, merke ich es schon nach 2 Minuten trommelei im heimischen Keller... und ärgere mich ´drüber.
Bei manchen Leuten fliegen die Stöcke wenn sie schwitzen... bei mir ist es umgekehrt: sie kleben! Das macht dann Ghosts, Doubles nicht immer prickelnd - und mitunter höllisch schwer.
3 Dinge helfen mir:
1.) Ventilator. Nicht super hoch geschaltet, sondern kleinste Stufe auf die Hände gerichtet.
(Der Hinweis sei erlaubt, dass manche Leute keinerlei Probleme mit Ventilatoren haben... andere sich schon sehr schnell gesundheitliche Probleme durch die Zugluft holen... ).
2.) Nasser Waschlappen hinter dem Set beim Gig. Alle paar Songs damit mal über die Hände reiben. SUPER-EFFEKTIV!!!!
3.) Für Dich nichts, sondern jene, bei denen der Schweiß klebt
und die Haftung zu stark erhöht. Etwas Puder hinter dem Set beim Gig.
Bei mir ist die Kombination aller 3 Dinge (Venti, Puder und Wasser) die beste Methode.
Und ja, ich weiß - wir sind Warmduscher, Mimosen und schlimmer als Filmdiven... aber Moritz Mecker läßt den Ball vor jedem Aufschlag auch 5- 10 mal aufdotzen. Da dürfen wir Drummer ja wohl auch ein paar neurotische Rituale anwenden... oder? ![]()
Edit:
Mein uralter Tip für Drummer denen die Sticks rutschen:
Die Trommelstöcke zunächst umdrehen und mit großer Kraft auf den Snaredrum-Spannreifen schlagen. 100 – 150 mal. Z.B: kraftvolle Single-strokes. Dabei bewusst die Trommelstöcke immer wieder etwas nach vorne und auch nach hinten rutschen lassen. Ziel ist es, um den idealen Balancepunkt der Stöcke herum (also dort, wo sie normalerweise von unseren Fingern gehalten werden) sehr viele kleine Kerben zu erhalten. Diese Einkerbungen werden den Grip wesentlich verbessern. Die Tiefe der Kerben lässt sich natürlich durch die Kraft der Schläge selbst definieren. Meist reichen allerdings schon leichte, oberflächliche Kerben um das Spielfeeling eindeutig zu verbessern. Der Lebenserwartung der Sticks ist dieses Procedere NICHT wirklich abträglich, da sie danach wieder in die normale Spielposition gedreht werden. Also die erzeugten Kerben niemals wieder auf ein Becken oder den Snare-Rim treffen werden sondern lediglich unseren Fingern besseren Halt liefern.