Beiträge von Drumstudio1

    Bei mir ist das im Laufe Jahre immer schlimmer geworden...


    ... ob man massives Schwitzen an den Händen unter "individuelle Besonderheit(en)" oder in die Rubrik vegetative Störung einordnet - da scheiden sich die Geister.


    Wie gesagt bei mir wurde das seltsamerweise ab dem 30. immer deutlicher. Und wenn wie jetzt das Wetter schwül ist, merke ich es schon nach 2 Minuten trommelei im heimischen Keller... und ärgere mich ´drüber.


    Bei manchen Leuten fliegen die Stöcke wenn sie schwitzen... bei mir ist es umgekehrt: sie kleben! Das macht dann Ghosts, Doubles nicht immer prickelnd - und mitunter höllisch schwer.

    3 Dinge helfen mir:

    1.) Ventilator. Nicht super hoch geschaltet, sondern kleinste Stufe auf die Hände gerichtet.


    (Der Hinweis sei erlaubt, dass manche Leute keinerlei Probleme mit Ventilatoren haben... andere sich schon sehr schnell gesundheitliche Probleme durch die Zugluft holen... ).


    2.) Nasser Waschlappen hinter dem Set beim Gig. Alle paar Songs damit mal über die Hände reiben. SUPER-EFFEKTIV!!!!


    3.) Für Dich nichts, sondern jene, bei denen der Schweiß klebt :) und die Haftung zu stark erhöht. Etwas Puder hinter dem Set beim Gig.


    Bei mir ist die Kombination aller 3 Dinge (Venti, Puder und Wasser) die beste Methode.


    Und ja, ich weiß - wir sind Warmduscher, Mimosen und schlimmer als Filmdiven... aber Moritz Mecker läßt den Ball vor jedem Aufschlag auch 5- 10 mal aufdotzen. Da dürfen wir Drummer ja wohl auch ein paar neurotische Rituale anwenden... oder? :D


    Edit:
    Mein uralter Tip für Drummer denen die Sticks rutschen:

    Die Trommelstöcke zunächst umdrehen und mit großer Kraft auf den Snaredrum-Spannreifen schlagen. 100 – 150 mal. Z.B: kraftvolle Single-strokes. Dabei bewusst die Trommelstöcke immer wieder etwas nach vorne und auch nach hinten rutschen lassen. Ziel ist es, um den idealen Balancepunkt der Stöcke herum (also dort, wo sie normalerweise von unseren Fingern gehalten werden) sehr viele kleine Kerben zu erhalten. Diese Einkerbungen werden den Grip wesentlich verbessern. Die Tiefe der Kerben lässt sich natürlich durch die Kraft der Schläge selbst definieren. Meist reichen allerdings schon leichte, oberflächliche Kerben um das Spielfeeling eindeutig zu verbessern. Der Lebenserwartung der Sticks ist dieses Procedere NICHT wirklich abträglich, da sie danach wieder in die normale Spielposition gedreht werden. Also die erzeugten Kerben niemals wieder auf ein Becken oder den Snare-Rim treffen werden sondern lediglich unseren Fingern besseren Halt liefern.

    Zitat

    über 40 Jahre alt soll es sein und prima in schuss....


    Newsound über vierzig Jahre alt... :D


    Ist theoretisch möglich... wenngleich ich in Europa noch niemals ein so altes Newsound gesehen habe... erste zaghafte Versuche Richtung Drums haben sie angeblich in den ganz frühen fünfzigern des letzten Jahrtausends unternommen.


    Bilder her! ;) Dann lernen wir alles was!

    Rattenscharfe Fotos. Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen!


    Da fallen mir einige Produktphotos professioneller Hersteller ein, die
    a.) nicht so schöne/edle Snares haben
    b.) ihre Snares nicht so toll photographisch inszenieren (können)
    Gerade das Bild in der Mitte ist mein Playmate des Monats!


    WOW !!!

    Ich habe es hinbekommen.


    Fragt nicht wie... ich mußte völlig absurde Parametereinstellungen in der NVIDIA 6600 Graphikkarten-Benutzeroberfläche eingeben.


    Diese Einstellungen sind völlig idiotisch, aber nun ist das Bild am TFT super.


    Einziges Manko... der Bootbildschirm und der Desktop sehem zunächst (wie bisher) sehr übel aus. Aber 5 Sekunden nach Anzeigen des Desktop-Screens "erinnert" sich dann die Graphikkarte an die neuen Einstellungen, ruft sie ab... und hoppla plötzlich ist das Bild klasse!


    Ich verstehe es nicht, aber das macht nichts. Das Funktionieren, darauf kommt es an!

    P.S: die beiliegende CD des Videoseven enthält auch keine speziellen Treiber.


    Der Videoseven wird unter Hardwareprofile als sogenannter Plug and Play Monitor erkannt.


    Aber das Bild ist fürchterlich! Aber eben nur am PC.


    An der Tascam Workstation SX-1 die ja auch einen PC intus (eingebaut) hat aber das BEOS Betriebssystem nutzt, ist das ein toller Monitor.

    Zunächst: das Teil funktioniert eigentlich tadellos an meiner Tascam Workstation.


    Nun wollte ich ihn heute dauerhaft an meinem PC ACER T-140 mit Windows XP betreiben!


    Aber es geht nicht! Das Bild ist eine Katastrophe! Alle manuellen Veränderungen können über das OSD vorgenommen werden. Aber das Bild ist selbst wenn ich die Helligkeit absenke immer noch viel zu hell und grell. Auch mit allen anderen Parametern schwankt das Bild nur zwischen Grell -supergrell falsche Farbwiedergabe und SUPERFALSCHE Farbwiedergabe.


    Kurioserweise hat die Kiste eine AUTO-Funktion. Da macht der Videoseven ein rattenscharfes, tolles kontrastreiches, mit sattem, realem Farbbild. Nur, das Mistding zeigt es nur 2 Sekungen an und geht wieder zurück zu dem verflucht miesen Bild.


    Die Bedienungsanleitung erklärt nicht warum. Im Gegenteil sie "sagt" mittels Auto macht der Monitor quasi eine gute Bildempfehlung. Aber er läßt sie nicht in diesem Idealzustand.


    Es wird auch nicht bekanntgegeben, ob man seinen Vorschlag irgendwie speichern kann! Er selbst tut das leider auch nicht!


    Nochmals: alle manuellen Veränderungen können vorgenommen und auch gespeichert werden. Man erreicht aber nicht 5 % der Qualität die der VIDEOSEVEN selbst mittels Auto anzeigt... diese verdammten 2 Sekunden.


    Wer weiß was los ist?


    Und nochmals: NEIN er ist nicht kaputt. Er läuft tadellos mit tollem Bild (für meine Verhältnisse :) an der Workstation. Aber das Teil muß doch auch an einem PC funktionieren!

    Zitat

    wie also könnte ich sinnvoll vorgehen, wenn ich im proberaum oder leisern songs mal lautstärkereduktion benötige?


    Ich hatte auch lange Zeit diverse Meinl Lightning Crashes und Splashes. Ich fand die in Anbetracht der eher niedrigen Preisklasse damals sehr gelungen!


    Es ist aber Fakt, dass Du dickere Crashcymbals ohne impulsive Spielweise nicht wirklich zum Höhepunkt bringst. Da gibt es keinen Trick - es geht einfach nicht. Ein dickes Crashcymbal wird soft angespielt niemals crash-typische, explosive Soundfülle entwickeln sondern eher wie ein mieseres Ride, ein fades "Ping" von sich geben und KEINEN CRASH-Effekt hörbar machen.


    Es führt nichts daran vorbei: wenn Du bei subtileren Proben trotzdem einen echten Crash-Sound (aber eben leiseren) haben willst, dann solltest Du ein dünneres 15" oder 16" Thin Crash erwerben!


    Ein anderer Kompromiß ist folgender (kommt für die meisten Drummer aber aufgrund diverser Nachteile nicht in Frage):


    Umwickel die Stelle des Sticks mit denen Du Deine Crashes anschlägst mit Isolierband (Paketklebefolie)... mehrere! Lagen.


    Nun kannst Du (wenn es sein muß) so energetisch wie immer auf das Crash schlagen. Der Anschlag selbst ist aber wesentlich leiser-subtiler, da die Klebelagen den Attack wesentlich leiser machen - insbesondere das auftreffen des Holzes auf das Crash mindern. Der Sound wird deutlich dumpfer, dunkler, etwas in die Richtung, als würde man mit Mallets oder Gongschlegeln ein Crash anspielen. Natürlich nicht wirklich sooo extrem soft. Trotzdem kommt das Crash in "Wallung" man sieht es auch am Aufschaukeln. Es wird aber wirklich hörbar leiser!


    NACHTEILE:
    a.) mit dem mehrfachen Umwickeln des Stockes wird der Stock kopflastiger. Viele Drummer benötigen da einige Minuten der Anpassung, da sich dadurch natürlich auch die Balance, der Rebound etc. verändert.


    b.) Je nach Klebefolie, bleibt im Laufe von Tagen und Wochen immer mehr Kleberückstände am Beckenrand hängen. Tas ist teilweise schon mühsam zu entfernen.

    Zitat

    Gerade in dem Bereich ganz außen, wo keine Hämmerung mehr vorhanden ist, sind die Veränderungen soundmäßig noch gut bis sehr gut "zu verkraften".


    Das kann man so nur mit deutlicher Einschränkung (wenn überhaupt?) sagen - da es so klingt als Läge der Hauptzusammenhang mit massiven oder geringeren Soundveränderungen nur daran, ob Bereiche der Hämmerung deutlich betroffen sind... oder eben kaum oder garnicht.


    Tatsächlich sind Vorhersagen oder allgemeingültige Leitsätze von Normalsterblichen über die Effekte des Abdrehens von Cymbals bei Rissen nicht zu machen.


    Warum?


    Cymbals unterliegen einer immensen Anzahl verschiedener Parameter.
    Die meisten denken jetzt "Wieso, ich kenne sie doch: Größe, Dicke sowie Legierung!"...


    ... aber das ist bei weitem nicht alles...


    Profil, Profilverlauf, Kuppenform, Kuppengröße, Ratio Kuppengröße zum Beckenumfang bzw. "planen Cymbalteil" etc. etc.


    Und fast alle diese Parameter unterscheiden sich ja auch von Cymbaltyp zu Cymbaltyp. Die Kombination und die Wechselwirkung all dieser Parameter, sowie die Art ihres Zusammenspiels (ihre "Komposition" durch den Hersteller) macht den Sound!


    Damit es nicht zu weit führt erlaube ich mir nur einen einzigen weiteren vorsichtigen Hinweis, warum obengenannte Thread-Aussagen höchstens manchmal (wenn überhaupt) gelten können:


    Gerade der Flächen-Anteil zwischen Kuppe (und dessen Einfluß auf den Sound) und eher plane "nicht-Kuppenfläche" ;) ändert sich MASSIV!!! bei üppigeren Abdreh-Vorgängen. Und diese Verändung der Oberflächenanteile hat dann einen ebenso massiven Einfluß auf den Sound.


    Wer damit nichts anfangen kann: man stelle sich ein reguläres 16" Crash vor, welches auf 14" oder gar 13" abgedreht wird, wegen Rissen. Jeder würde danach sofort anmerken (selbst wenn er nichts vom Abdrehen weiß): "VERDAMMT, hat Dein Cymbal eine große Kuppe".


    Da uns hier Optik nicht intereressiert, sei nochmals darauf hingewiesen, dass dieses deutlich veränderte Verhältnis auch massiven Einfluß auf den Sound haben wird!


    Und ähnlich ist es auch mit vielen anderen Parametern... die garnicht aufgeführt wurden...


    Prinzipiell ist das aber alles meiner Meinung nach garnicht so wichtig:
    1.) Wer auf Kulanz des Händlers stößt, sollte ein Becken wenn es schadhaft, er aber damit zu Lebzeiten vernünftig umgegangen ist, Umtauschen lassen.


    2.) In den Fällen wo das nicht geht, kann das Abdrehen des Cymbals in jedem Falle die weitere Ausdehnung des Cymbalrisses verhindern und somit ermöglichen, dass es noch eine Weile (oder sogar länger...) musikalisch voll einsetzbar bleibt.


    Ich würde das jedem Empfehlen, der keinen Umtausch erhalten hat und jemanden kennt, der das handwerklich solide machen kann. Im Idealfall "für umme", oder zumindest dicht ´dran.


    Manche Becken klingen nach dem Abdrehen oder dem "geschwungenem Teil-Aussägen/Teil-Abdrehen" des Cymbals (eine Methode die ich favorisieren würde, weil sie WESENTLICH mehr Material am Cymbal läßt und den Sound deutlich weniger beeinträchtigt, nur etwas uncool aussieht) nicht soo schlecht - und man kann sie dann noch musikalisch nutzen. Nicht selten deutlich länger, als ein Cymbal mit Riß, das im des Verlaufe des weiteren Drummings immer größer werden wird, bis ein Cymbal zum Schrotthaufen wird und in 2 Teile zu fallen droht 8o.


    Nicht verschwiegen werden darf, dass Cymbals die schon einen oder mehrere Risse hatten und dann abgedreht oder aussgesägt wurden, leider in einigen Fällen über kurz oder lang wieder Risse bekommen. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie umstritten. Auch das führt hier zu weit. Gerade deswegen würde ich Abdreh- oder "Aussägearbeiten" nur dann machen lassen, wenn es sehr wenig kostet!


    3.) Wer 1-2 scheut kann immer noch ein schadhaftes Cymbal dort einsetzen wo es musikalisch Sinn macht und damit zweifelsohne Spaß haben! Und sei es nur zum Stacken, um 2 ohnehin kaputte Becken übereinander zu legen, und mit etwas Geschick (und glücklicher Kombination) genau jene witzig-kaputten Trash-Sounds zu erzielen, für die andere Drummer "hippe" Neuware kaufen, um ihren Idolen und dessen schrägen Effektvorlieben nahe zu kommen ;)


    edits... die Rechtschreibung! Inhaltlich NICHTS verändert.

    Zitat

    Und Ediths Schwester Esther meint, dass an meiner Eli die potenziellen Gewichte auch als Memoryclamps genutzt werden.


    Beides ist mit dieser Konzeption möglich. Bei Pearl hingegen ist die Gewichtsfunktion allerdings für fast alle Drummer unnötig, da Pearls 4-Way Beater schon sooo schwer ist. Da muß man das Gewicht nicht noch zusätzlich zum Schlegelkopf schieben, sondern kann es unten "lassen" und als Memory-Funktion nutzen.


    Dem skeptischen, "ungläubigen" Drummern ;) sei der Hinweis gestattet, dass es vergleichbare Gewichte seit vielen Jahren ganz offiziell auch von 1-2 unabhängigen "Accessoire-Drumfirmen" als Add-ons zu kaufen gibt. Eben mit der ausdrücklichen Funktion, die Laufeigenschaften Schwere/Power der Fußmaschinen individuell zu verändern.


    Auch diverse Produktfotos verschiedener Firmen zeigen seit Jahren auch einige Maschinen, wo man diese Memory-Clamps eben an völlig anderer Beaterschaft-Stelle sieht. Also offensichtlich nicht immer in Memory-Funktion, sondern teilweise mittig am Schaft, im oberen Drittel etc. etc.


    Probiert es aus. Es wirkt! Ob man eine Erschwernis beim Spielfeel allerdings mag oder anstrebt- das ist eine ganz andere Frage...

    Zitat

    ( Hammu: Ich glaube nicht, dass das kleine Gewichte sind...dafür sind sie doch zu leicht!)


    Doch!!! :P Verschiebe diese kleinen "Racker" mal Richtung Schlegelkopf. Du wirst sofort spüren wieviel diese (abhängig von der Position) an Power - aber auch Spielerschwernis ausmachen!!!!


    Diese kleine Gewichte haben eine riesige Wirkung. Aber je dichter sie an der Schlegalaufnahmestelle liegen (also dort wo man den Schlegel einführt), desto weniger Wirkung haben sie... das ist der Grund warum viele Drummer nicht gleich verstehen, welchen Sinn sie haben.


    Dein Bericht stößt hier auf großes Interesse. Wir alle lauern auf die Eierlegende Wollmilchsau. Und wenn Millinium oder Fame für 99 Euro passable Qualität liefert freuen wir uns alle! Was gibt es besseres als gute Langzeitqualität für kleines Geld zu erhalten.


    Nur überwiegt bei den alten Hasen eben die Skepsis... da auf dem Markt auch sooo viel Murks ist. Und uns immer wieder mal vorgemacht wurde, man würde tolle Qualität für kleines Geld erhalten... man hatte das dann bereitwillig ausgegeben und viel auf den Arsch! Diese Skepsis keinesfalls persönlich nehmen.


    Bitte halte uns weiterhin auf dem laufenden... sofern doch etwas beanstandenswertes auftritt. Oder gerne in weiteren 10- 12 Monaten mit der Meldung: immer noch alles bestens!


    Drummertarzans kleingedruckte Anmerkung galt nicht Dir sondern, einem Kollegen, der mit Eigeninteressen/genauergesagt monetären Firmeninteressen, die Unabhängigkeit des Forums aushebeln will - oder sich zumindest so verhält als sei dies sein Ziel. Das hat mit Dir nichts zu tun - und kann, wenn man die lange Vorgeschichte nicht kennt, von Außenstehenden mißverstanden werden. Dieses Thema hat nachhaltig zum Niveauverlust des Forums beigetragen und wir alle hoffen, das das Thema bald erledigt ist.

    Das habe ich ja geschrieben. Es gibt 2 Denkmodelle mit dem Namen Superstar, die beide preislich in Ordnung sind.


    Aber der Preis geht nur in Ordnung wenn es wirklich komplette Superstar- Kessel sind.


    Wie beschrieben: Es gibt leider ab und zu mal Angebote wo einzelne Drums einem feinen Set entstammen und dann mit weiteren Drums aber leider No-Name Mist aufgefüllt werden, um auf ein Standart-Set zu kommen.

    Deswegen wird jeder vernünftige Käufer nochmal genau checken: sind wirklich alle Drums vom Superstar Set (egal ob das alte oder das neue)?


    P.S: Ich weiß, ich bin da negativistisch. Aber ich habe schon soviele Drumsets mit Tama Frontfell gesehen, die nicht von Tama waren, Ludwig Schriftzüge auf Sets die weder von Ludwig noch von Tama waren... 8o


    ... da würde ich ungern ungeprüft über so verwirrende "Bekanntheitsgerade" etwas kaufen... da möglicherweise eine etwaige Rücknahme oder Mängelbeseitigung, dann erstrecht schwierig würde!

    Frage bitte die Großnichte des Barons, ob er seine Schwippschwägerin fragen kann, ob sie den Fotografen der von der Reise nach Basel 1873 im Zug im benachbarten Abteil saß, bitten kann, ein Foto des Sets zu machen.


    Dann können wir viel konkreter helfen.


    Das 3000 Paiste ist in jedem falle ein tolles Cymbal
    Das Drumset wenn es denn wirklich das Superstar ist (wenn das Kesselmaß stimmt, mit 22 x 18") dann wäre es das neue Superstar sein.


    Die Beckenauflistung läßt einen aber fast zweifeln... da dies ausnahmslos Museumsstücke sind, die EINIGE Jahre auf dfem Buckel haben. Da könnte es sein, dass das Drumset ein viel älteres Tama Superstar ist. Superstar Sets gab es in den frühen Achtziger Jahren mal als gute Hochpreisserie - dann wurde diese Serie eingestellt.


    Seit einigen Jahren gibt es wieder Superstar Drumsets, die aber völlig andere Produkteigenschaftenn haben, als die älteren Sets.


    Der Preis klingt zunächst für beide "Denkmodelle" recht interessant. Aber bevor ich was kaufen würde, würde ich 100% checken was es ist.


    Nicht das nur eine Trommel einem Superstar entstammt, und der Rest zusammengewürfelter No-Name-Kram. Es gibt manchmal die absurdesten Verkäufe ... und in anbetracht der skurrilen Cymbal-Auflistung würde ich zunächst noch mal genauer und vorsichtiger checken!


    Fazit: Bilder werden benötigt!


    P.S: wie erkennt man an Stimmschrauben, dass ein Set etwa 3 Jahre alt ist?


    edit: nein, ich bin nicht verkalkt. Kollege Moya war einfach schneller! ;)

    Ganz wichtig (sollten die diversen Links, dass nicht schon mehrfach erwähnen)...


    ... der Stick-Verschleiß ist das geringere Problem.


    Wer so ein China aufhängt und nicht gerade "Mädchenpensionat-soft" mit dünnen Eßstäbchen dieses antippt, sondern womöglich mit "rocktypischer"-Stärke kraftvolle Akzente setzt - läuft hohe Gefahr das China zu zerstören.


    Diese Kante ist die sensibelste Stelle des China! Sie ist überhaupt nicht dafür vorgesehen aus dem von Dir skizzierten Winkel! massiv angeschlagen zu werden!


    Das kannst Du vielleicht Deinem Freund neben einem gut gemeinten Tip, wie man normalerweise Chinas aufhängt, mitteilen.

    Rattenscharf! Toll sowohl die beeindruckende dynamische! Spielweise des Trommlers als auch der Sound. Meine Fresse - bitte sag mir dass es in "Wahrheit" doch mehr als ein Mikro war... bitte! ;)


    Wenn man kritisieren wollte (aber auch nur wenn man sehr negativistisch ´drauf ist), dann könnte man höchstens minimal die Bassdrum kritisieren, die bei dieser Aufnahme für einige Musikstile etwas zu mittig klingen würde bzw. eventuell auch das Mitresonieren der Toms die Bass etwas undefinierter macht.


    Aber nochmals: sollte das mit einem Mikro aufgenommen sein, mache ich jetzt besser ´nen Anglerschein ;)


    Kurios ist, dass ich beim Snare Sound zunächst massiv erschrocken war... ich habe hier soviele Basix Custom Sets zusammengestellt... und keiner Snare (obwohl die Snares garnicht so übel sind) so einen Sound entlockt...


    ... sehe aber gerade, zumindest da darf ich mir die Sorgenfalten wegstreichen!

    Zunächst Off-Topic - Weiter unten dann endlich wieder On-Topic:
    Der Hocker eines Drumschülers hielt aber wirklich länger. Wenn ich mich recht entsinne 10 Monate oder sogar noch ein paar Wochen mehr. Ich meine es brach ein Gußteil über der Spindel. Also das Teil, welches an der Sitzfläche festgemacht ist. Der Drumschüler sagte auch, dass sein Dixon-Basisteil wirklich gut gewesen sei bzw. ist. Nur das obere Dixon-Stück mit der Sitzfläche sei bei ihm totaler Murks gewesen. Er hat irgendwie mit Bastelei ein Marken-Topteil, was er später einzeln erworben hat ´draufgepflanzt" ist nun also mit seinem Dixon + XYZ "Kombi-Teil" sehr zufrieden.


    Dem Herrn Broadcaster sei mein offener Brief an Pearl unter der entsprechenden Rubrik dieses Forums angeraten... bevor wieder mit der Dreckschleuder um sich geworfen wird und per se den Mitgliedern des Forums mangelnder Mut unterstellt wird! Aber von vielen netten Kollegen gibt es noch viel bessere, fundiertere sehr kritische und mutigere Rückmeldungen zu den Branchengiganten und etwaigen Versäumnissen in Bezug auf einzelne Produkte. Da sollte Broadcaster82 mal etwas genauer nachlesen. Das nennt man bei Dixon-intern sicher auch "Zeit für Marktbeobachtung" oder ähnliches - kannst Du also sicher während Deiner Arbeitszeit ganz offiziell lesen.

    Trotzdem muß festgehalten werden, dass die Material- und Fertigungsqualität von Dixon meiner Meinung nicht per se soo schlecht ist. Da gibt es ganz andere Firmen, wo produktübergreifend massive Mängel bestehen und man kaum eine Produktgruppe ausmacht, die wirklich "Langzeitlebenserwartung" ermöglicht. Und auch und besonderes diese! Firmen werden hier immer wieder genannt! Hier geht es nicht um das anschwärzen von Firmen, sondern darum andere Drummer, User, Mitglieder über etwaige Mängel zu informieren und auch Vergleiche anzustellen.


    Diese Rückmeldungen werden von zahlreichen Firmen nicht nur gelesen - sondern in manchen Fällen auch an die Produktionsstätten weitergegeben. Das gibt keine Firma gerne zu - aber ich weiß von mehreren Fällen, wo man versuchte aus mehrfach und wiedetholt gelisteten Mängeln Verbesserungen für neue Produktgenerationen abzuleiten. Und das ist gut so!


    Ich kann mir nicht vorstellen, das Dixon per se auf die Erfahrungen ihrer Kunden nicht hört. Eine derartige Arroganz erlauben sich nicht mal die umsatzstärksten Branchengiganten - und ganz, ganz sicher auch nicht Dixon!


    Ob die Personalauswahl von Dixon oder seiner Inlandsvertriebe allerdings
    professionellen oder zumindest den branchenüblichen Ansprüchen genügt - da erlaube ich mir seit Heute kein Urteil mehr. Ich bin sehr erschrocken über untenstehendes Zitat. Da möge sich jeder selbst seinen Reim ´daraus machen.


    Ich kann mich nicht erinnern, hier schon mal so eine vorurteilsbehaftete Pauschalabrechnung gelesen zu haben.


    Zitat des "Kollegen" Broadcaster82 vom Sonntag, 15.07.2007:

    Zitat

    Ich find das ja zum Kotzen, dass hier immer welche ihr angebliches Wissen um alle Modelle einer Marke zum Besten geben müssen. Wenn ihr bei TAMA/PEARL/YAMAHA auch mal solchen Rufmord wagen würdet, wäre die Aufregung hier wahrscheinlich groß.


    Wer ist mit "ihr" gemeint?
    Was mit "Rufmord" - ist damit eine Drohung gemeint, das ein (weiterer) Angriff auf die Unabhängigkeit dieses Forums ansteht?


    Wieso wird hier renommierten Mitgliedern u.a. Drummertarzan so was unterstellt? Ja noch schlimmer mit "Ihr" das Forum per se angegriffen?


    Das ist ein starkes Stück- seit den seligen "Fish-Zeiten" habe ich hier sowas nicht mehr erlebt. Sehr traurig! Aber auch beschämend für Mr. Dixon!


    Back To Topic!


    1.) Arztbesuch schadet in den seltensten Fällen. Lieber ein paar mal zu oft aufgesucht, als einmal zu wenig (guter "Doktore" vorausgesetzt) :D


    2.) Trotzdem noch ein paar Hinweise:
    Sicherheitshalber parallel dazu auch noch mal einige Parameter des Hockers prüfen/variiieren bzw. verändern und Wirkung erspüren:


    a.) Position auf dem Hocker (ich sitze z.B. nicht ganz drauf, sondern nur auf dem vorderen Drittel des Hockers. Keine Ahnung warum. Ich finde das für mich besser.


    b.) Abstand des Hockers zum Set. Z.B in 5-Zentimeter-Schritten variieren.


    c.) Höhe des Hockers noch mal checken. Ist er zu hoch oder zu tief? Ergibt sich daraus möglicherweise eine Verspannung bis zum Schmerz?


    edits: die Rechtschreibung - inhaltlich nix verändert!

    Ich wollte von Anfang an garnicht sooo viel zu sooo einem Set schreiben. Man wird hier regelrecht dazu gezwungen... ;)


    Dein Set (nicht unbedingt das von Ballroom, das kenne ich ja nicht) ist ein foliertes, "normales" Rockstar von about 1994.


    1.) Wie gesagt, dass ist durch die Hihat ohne schwarze Federspannungsverstellung sicher bestimmt.


    2.) Das wird dann nur noch untermauert, durch den Spannreifen der Bassdrum (der auf der Innenseite schwarz ist), außen aber die Folie in Kesseloptik hat.


    3.) Dafür sprechen auch die Kesselmaße, die Kesselhardware, die sonstige Hardware etc.


    Da ist es nur noch eine kleine Randnotiz wert, dass auch das geschlossene Bassdrumfrontfell einen klitzekleinen, ergänzenden Hinweis gibt (auf das was das Set nicht sein kann).


    Ich bin mir da ganz, ganz sicher! ;)


    Deines ist mit den Rockstar Deluxe bzw. DX in vielen Features sehr verwandt. Das macht(e) die genaue Einordnung aufgrund des einen Fotos etwas schwieriger. Man muß also schauen, gibt es neben den vielen Gemeinsamkeiten mit den Deluxe-Sets wirkliche Unterschiede? Und da war mir sofort die komische Hihat aufgefallen. Wenn man dann genauer hinschaut, findet man noch mehr (siehe oben) Unterschiede.


    Dein Rockstar ist somit "produktionszyklisch" ein moderneres Rockstar als das Deluxe, Deines wurde meines Wissens nur noch unter dem Namen "Rockstar" geführt. Deines muß ganz dicht um das Jahr 1994 gebaut worden sein!