Der Maserungsverlauf ist tatsächlich einzigartig... schön!
Wahnsinn!
Beiträge von Drumstudio1
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Schneider
Ganz ernsthaft: wenn jemand eine Erklärung finden kann, dann Du.Ich habe das Anhauchen vor vielen Jahren (als die CD-Player noch als neue Technologie galten) selbst "erfunden" ;). Mag sein, dass vor mir schon andere auf denselben absurden Gedanken kamen - gut möglich.
Das Anhauchen kann ich empirisch mit mehr als 12 CD-Playern die vom Status "startet von 50 regulären Versuchen kein einziges Mal" durch meine Anhauchmethode nach 1-3 mal Anhauch-Verrsuchen endlich - teilweise erstmalig - wieder eine CD anspielten und ABSPIELTEN! Geräte waren von Phillips, Universum, Hyundai, Sharp etc. etc.
Das funktioniert irre oft. Es gelang mir auch bei fremden CD-Playern mehrfach. Es ist also nicht so, dass ich Elektrotechniker wäre (heimlich aufschraube und repariere, dann vorführe und anhauche und sage: "seht her, es geht").

Da ich grundsätzlich nicht an Voodoo oder astrologischen Hokuspokus glaube sondern erzkonservativer Empiriker bin, muß es eine rein physikalische Erklärung geben. Aber wie gesagt, da fehlt mir das Wissen.
Das Anhauchen hilft übrigens auch in vielen Fällen wenn man eine auf einem fremden Gerät gebrannte CD bekommt und diese im Player aufgrund leicht abweichender Laserjustierung (zwischen Brennergerät des schenkenden und Abspielgerät des beschenkten) zunächst als "NO DISC" angezeigt wird. Also der Player wiederum trotz mehrmaliger regulärer Versuche nicht in die Abtastspur findet. Auch hier empfehle ich jedem es zumindest 1 -3 mal zu versuchen insbesondere, wenn man kurz davor ist die CD wegzuwerfen und denkt "es liegt ein Brennfehler vor".
Es ändert natürlich nichts am Status, wenn ein CD-Player grundsätzlich keine CDR lesen kann. Darauf hat das hauchen logischwerweise keinen Einfluß

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Dat´ Ding is´vom anderen Stern. Sowas würden andere (wenn sie es denn hinbekämen) als Diplom- oder Doktorarbeit einreichen und folgerichtig mit AUSZEICHNUNG bestehen.
Unglaublich... gut!
... aber ich meine ich hätte das schon mal lobend erwähnt...
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Ja, es ist die 5,5 B/B Snare gemeint. Ich finde die wirklich nicht herausragend und für das B/B in Sachen Soundqualität ziemlich unpassend. Ein Kollege der sein Set wenige Tage nach dem ich meines hatte erwarb, war wirklich enttäuscht - zunächst auch völlig unabhängig von meinem Urteil... ich hatte meine nämlich erst getestet als er rückmeldete, er käme mit dem Stimmen der Snare nicht klar und ihr Sound gefiele ihm nicht. Mir geht es fast genauso: ich komme zwar mit dem Stimmen klar- ihr Sound ist aber einfach nichts besonderes, sogar weniger als das! - völlig egal wohin ich sie stimme!
Edit 1: dann sind wir jetzt schon 3 Leute, denen deutlich auffällt das die 5,5 B/B-Snare der sonsten Klanggüte des B/B-Sets NICHT entspricht.
Edit 2: Mein Kollege hat sein Set auch in "Dark Mocha". Eine sehr ungewöhnliche, aber wirklich tolle Optik.
Kollegialer Gruß!
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Interessant - dann schaue bitte auch, ob Dein BD-Spannreif innen auch schwarz ist. Ist er es nicht - dann würde Dein Set nicht dem geposteten Bild des Threadstarters entsprechen.

Herrlich verwirrend mit den Rockstars
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Hmmm... aber warum sollte Tama dann bei dem BD-Spannreifen innen schwarz färben? Bei dem geposteten Bild gehe ich fest davon aus, dass es foliert ist. Nein, dass gezeigte Set muß Folie haben.
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Super!
Für Hardcorefreaks gibt es noch 2-3 weitere Indizien die für ein Rockstar dieser Zeitphase sprechen. Aber aufgrund des einen Bildes ist das nicht ganz so einfach, da in der Rockstarhistorie meist viele Features beibehalten wurden und die echten, kleineren Detailveränderungen mittels eines Fotos nicht immer zweifelsfrei erkennbar sind.
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Es ist keinesfalls ein Rockstar Pro!
Ich konnte endlich die Hihat identifizieren. Sie wurde so about 1994 den Rockstar Kits beigefügt.
Mein Lieblingsthema: diese Hihat hatte ein Downgrade gegenüber den vorherigen Rockstarmodellen. Die komfortable Federspannungsjustierung der Hihat HH 45 mittels des schwarzen Kunststoffkranzes war entfernt.
Sie behielt kurioserweise die Bezeichnung HH45 des früheren (komfortableren) Modells der Rockstar (bzw. Rockstar Deluxe) Sets aber man entfernte die Justagemöglichkeit und erneuerte (wie erwähnt) das Design der Trittplatte. Die HH45 war nun (1994) faktisch eine andere!
Es ist purer Zufall, dass ich mich in die Hihat so festgebissen hatte - aber mit ihr ist eine noch exaktere Bestimmung des Baujahres möglich geworden. Kurios!
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nochmals, ich tippe auf Rockstar Baujahr 91 bzw. short after bis maximal 95.
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Vom Skippen habe ich auch bewußt nicht gesprochen.

Es geht nur um das Starten und Nonstop hören der CD. Also vom Innenrand der CD non-stop nach außen hören. Beim Programmieren oder gar Skippen versagt der Trick... leider.
Wenn Du kurz vor dem Erwerb eines neuen bist - und mich nicht verfluchst, wenn es schiefgeht (weil Du die Lade nicht mehr aufbekommst) gibt es den viel häufiger bekannten Trick:
Eine alte abgefuckte CD (die sollte niemals mehr gespielt werden, denn sie wird durch das scheuern bis zur Unkenntlichkeit verkratzen) oder fehlgebrannte CDR über die CD legen, die Du einführst und hören willst. Also faktisch 2 CD´s übereinander in die Schublade legen. Dadurch wird die Laufbewegung der CD wesentlich! stabiler (weniger schaukeln nach oben und unten). Auch deutlich dejustierte Laser haben es nun viel!!! leichter die Spur zu finden.
Das große aber: bei einigen, wenigen! Modellen mancher Hersteller, geht die Lade nicht mehr auf. Man muß sie aufziehen. Bei SO-NIE geht es fast immer... auch bei einigen anderen Marken.
Aber nochmals, das nur machen, wenn der CD-Player wirklich nervt - keine Gewähr wenn die Lade hakt.
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Ich tippte zunächst auf ein Rockstar Deluxe bzw. DX about 1990.
Was mich stutzig macht, das der Hihatstand (sollte er original sein) nicht die schwarze "Kunststoff-Manschette" zum Einstellen der Federspannung hat. Ist die abgefallen oder hat die Hihat wirklich keine - oder wurde sie unabhänig vom Set erworben?
Auch die Pedalform der Hihat spricht minimal gegen das Jahr 1990! Zwar ein ungenaues Photo aber man kann erkennen, dass das Pedal in dieser Form eigentlich nicht 1990 verwendet wurde. Es ist minimal moderner.
Die Böckchen weisen allerdings eindeutig daraufhin, dass es nicht vor 1990 und nicht allzuweit danach schonn garnicht Ende der Neunziger sein kann!
Ab 1991/92 wurde diese Pedalform mit dieser TAMA Schriftzugplatzierung eingeführt.
Insofern sind "wir" mit 1991/92 schon nahe am korrekten Zeitrahmen.... nur die Hihatmanschette gibt Rätsel auf.
Ende der Neunziger kann es nicht sein, da die Böckchen ja eindeutig eckig sind! Also irgendwo zischen 91/92 und Mitte der Neunziger.
Prinzipiell ist bei diesen Sets die Altersbestimmung nicht wirklich wichtig, da es keine besonders tollen Drums sind... sorry!
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Das kann das Hoshino Werk sicher.
Ein Bild hilft uns mehr. Da können wir anhand der Produkfeatures in aller Regel recht genau die Zeitphase bestimmen!
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Super Idee mit den Unterlegscheiben.
"Erschwerte Gewindegänge" sind immer wieder mal auf ein minimal falsches Anbringen bzw. eine falsche Distanz der Böckchen zum Kessel zurückzuführen. Dies mit dicken Lettern ins Lehrbuch mancher Fernosthersteller - aber auch mancher Drumbauer geschrieben!
Tolle Snare!!!!! Nur die Abhebung mundet auch mir nicht. Die wirkt (sorry) zu billig!
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Wie schon in einem anderen Thread erwähnt:
Meinl hat nachgebessert. Sie haben aus der laufenden Produktion Spannringe per Luftpost aus Japan an Roland Meinl geschickt - letztere dann diese auch recht zügig an mich mit Freewayticket um die falschlieferung (die Maplereifen, von denen einer ja auch einen Lackschaden hatte) an sie zurückzusenden.3 paar Drumsticks waren auch dabei.
Insofern ist der Fall für mich erledigt und Meinl muß sich nix vorwerfen (lassen) ;).
Ich mag mein B/B sehr und bis auf die Snare die mir klanglich einfach nicht gefällt und das sonstige hohe B/B-Soundniveau nicht wirklich erfüllt (auch einem Kollegen geht das mit seiner B/B Snare so), ist es klanglich ein extrem gutes Drumset. Klanglich in Bezug auf Bass und Toms ohne Zweifel High-End. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
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Zitat
Problem ist bei mir, dass ich manchmal andere Leute auf meinem Set spielen lassen muss (Konzerte etc.). Deshalb sollten die Becken nicht ganz so anfällig sein, wenn man sie einmal aus Versehen nicht ganz so pfleglich spielt.
Ich weiß ich wirke jetzt unsozial. Aber ich finde so etwas sehr schwierig. Es ist natürlich sehr nett und höchst lobenswert, wenn jemand für andere etwas unentgeldlich zur Verfügung stellt/stellen will.
Trotzdem gibt es keine Cymbals die "alles abkönnen". Gerade live spielen viele Drummer (selbst einige der höchst-professionellen) anders, meist deutlich heftiger/kräftiger als sonst. Ob es dem Adrenalin-Schub zuzuschreiben ist oder whatever ist an dieser Stelle wurscht.
Da wäre mir die Gefahr viel zu groß, dass meine eigenen Cymbals zerstört werden. Die häufig entgegnete Antwort, "dann bezahlt er sie mir einfach" ist leider nicht immer so einfach, da Mikrorisse oft nicht gleich erkannt werden und Wochen später es meist keiner gewesen sein will.
Auch denkbar ist, dass Dein Material durch andere Drummer sehr massiv beansprucht wird - die Schäden aber im Sinne von Materialermüdung etc. etc. erst deutlich später auftreten - aber womöglich maßgeblich auf den damaligen Gig mit der Grindcorekapelle "Satan´s Dampframme" zurückzuführen sind - nur wer will das beweisen?
Außerdem: generell sollten Cymbals Dir vom Sound gefallen.
Sorry - für meinen Negativismus!
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Slightly off-topic. Aber für jene, die nicht immer alles gleich wegsschmeißen wollen - oder ganz simpel einfach Geld sparen wollen, hier eine kleine Hilfestellung.
Zugegeben etwas umständlich, aber ein Uralt-Trick der insbesondere bei SO-NIE und einigen anderen Herstellern, die für "ihre" Laserabtastprobleme bekannt sind, hilft.
Die CD vor dem Einlegen in die Lade massiv ANHAUCHEN! Das ist kein Witz. So, dass die CD sichtbar beschlägt. Jetzt ganz schnell ins Schubfach, sofort auf Play-drücken. Nicht warten! So schnell wie es die manuelle Geschicklichkeit gestattet!
Das kuriose: ein hoher Prozentsatz der Player, die vorher die CD trotz unzähliger Versuche garnicht erkannten, also wo der Laser (... sein Servo oder whatever) verzweifelt, die Abtastspur such(t)en und nicht fanden und "zurückfuhren", finden nun den Start und spielen ab.
So muß man bei den betagten Playern allerdings jedesmal aufs neue verfahren. Manchmal 2-3 mal das Hauchspiel wiederholen.
Aber nachweislich eine Vielzahl von Playern, die auf den Bauhöfen Deutschlands rumstehen oder wo Kostenvoranschläge in Fachwerkstätten garnicht mehr gemacht werden bzw. einem schon bei der Kundenstelle entgegenschallt: "das lohnt nicht mehr... entsorgen sie es selbst", kann man so noch Monate nutzen.
Warum das so ist weiß ich nicht. Ich habe das immer wieder (auch mit fremden) CD-Playern vorgeführt. Vor 3 Wochen vor einem studierten "Physik-Preisträger", der fassungslos war und sagte das KANN NICHT funktionieren. Ich war schon nervös, aber es funktionierte! Ooops - that was close

Prinzipiell, wird ja eigentlich durch das Anhauchen die Lesbarkeit (bzw. die "optischen Bedingungen") nicht verbessert, sondern erschwert. Warum, gerade die Erschwerung das Finden der Abtastspur bewirkt bzw. teilweise auch das Ausbleiben vom Springen des Lasers während des Spiels weiß ich leider nicht 8o.
Kollege Schneider - das wäre eine harte Nuß für Dich. Ich weiß es wirklich nicht!
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Wenn die Stange zu dick ist, erledigt sich das natürlich von selbst, ist die Stange zu dünn, halte ich das für gefährlich, denn durch auftretende Bewegungen innerhalb der Beaterhalterung können Beschädigungen an dieser auftreten. So bei mir geschehen mit einer älteren YAMAHA-Maschine, da ist infolge eines Beaters mit zu dünner Stange eine Halterung gebrochen.
Prinzipiell darf man den Beaterschaft nie über Gebühr festschrauben... auch bei passenden Beatern kann man so das (Guß)Aufnahmestück zum platzen/reißen bringen - was bei manchen Herstellern/Produktreihen garnichtmal soo selten passiert.
Trotzdem ist der obige Hinweis richtig und wichtig.
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Wer kann konkret von Inkompatibilitäten berichten? Also wo ein Schlegel selbst mit Geschick nicht einzuführen ist?

Ich kenne da seit den letzten Jahren kein persönliches Beispiel.
Kurios ist folgendes: Mapex Schlegel hat in Pearl Pedalerie minimal mehr Spiel. Geht aber anstandslos, wenn man die Schraube fest genug anzieht.
Umgekehrt müßte man ja jetzt befürchten, dass der Pearl Quadbeater (oder der Duobeater) dann bei Mapex nicht paßt.... weil minimal zu dick. Ist aber nicht so. Er paßt tadellos. Seltsam. Immer wieder auspropiert mit 4 Mapex Maschinen und 8 Pearl. Der Effekt tritt immer wieder auf.Auch Yamaha, Pearl, Sonor, DW (old) kann ich seit Jahren hin- und hertauschen.
Mich würde brennend interessieren, wo es definitiv nicht geht!
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Klare Antwort:
Jein.Die meisten sind untereinander austauschbar Yamaha, Pearl, Mapex, Sonor etc. Die wenigsten Drummern bemerken da irgendetwas ungewöhnliches.
Und doch fällt Erbsenzählern auf, dass es manchmal minimal mehr Spiel gibt (oder eben weniger), wenn man einen "firmen-fremden" Schlegel in eine Maschine des Herstellers XY "versenkt". Warum ist mir bis heute ein Rätsel, da ich eigentlich auch davon ausgehe, dass der Schaftdurchmesser eigentlich seit vielen Jahren genormt sein müßte.
Anyway, es ist wie erwähnt in allen Fällen die ich kenne mittels oben erwähntem festen Anziehen der Schraube(n) handelbar. Wenn der Schlegel allrdings zu Dick ist... hilft die Schraube natürlich nicht.
Edit: bei alten DW-Schlegeln (Mitte-Ende der Achtziger... die braunen!) hatte ich nie ein Problem. Die konnte ich recht flexibel mit anderen Herstellern kombinieren.