Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Nun meine Frage: Wie fest kann man die Feststellscharauben anziehen und ist es sinnvoll, die Snare bei gleichzeitigem Mithineindrehen der Feststellscharauben aufzuspannen und zu stimmen?


    Wirklich eine gute Frage. Das beschäftigt nicht nur Dich bei der IP.


    Ich habe zunächst die "Konterscheiben" ganz lose gelassen. Dann erst nach erzielter Stimmung mit den Fingern festgezogen. Das so fest es mit den Fingern möglich war. Spielt man keine Rimshots ist das kein Problem, die Spannung hält dann wirklich recht gut.


    Bei sehr heftigen Rimshots ist dann allerdings auch mein Eindruck, dass es noch eine Tendenz zum Verstimmen gibt. Also habe ich das Fell über die bereits durch die Finger fest angedrehten Konterscheiben hinaus! mit dem Stimmschlüssel die Spannschrauben noch weiter angezogen. Somit die Snare natürlich (was ich mag, somit noch höhergestimmt). Dann sind diese Konterscheiben irre fest und man kann sie mit den Fingern wirklich nicht mehr lockern. Das wirkt in Sachen Verstimm-Resistenz" also deutlich effektiver.


    Ich vermag allerdings nicht zu sagen, was materialtechnisch passiert , wenn man das übertreibt. Ich würde vermuten das kann bei einer ganzen Umdrehung oder gar mehr, nicht wirklich gesund sein. Weder für die Spannschrauben, noch für die Gewindegänge bzw. Stimmschraubenböckchen, weil dann dort ERHEBLICHE "Kräfte wirken".


    Vielleicht rede ich auch Quatsch, da mir da das "physikalische"-Fachwissen fehlt. Aber ich hatte kein so gutes Gefühl dabei! Das kann ein Maschinenbauer sicher besser erklären. Haben wir einen hier?

    Den Stabil-Eindruck von Mr. Schneider kann ich nur bestätigen.
    Ich habe am Messetisch mit Rütteln und Schütteln (in meiner bekannt kritischen Art) alles denkbare versucht.


    Da war kein Spiel oder die geringste Materialtoleranz feststellbar. Das heißt natürlich nicht, wie das Teil langzeittechnisch alles überlebt. Aber der erste Eindruck unter akribischen Blick und Fingern war wirklich gut.


    Ich denke das Teil ist/war ein Prestige-Objekt. Da haben die Taye-Burschen oder wer auch immer viel Kohle, Zeit und Manpower investiert um mal zu beweisen was sie können, wenn sie sich wirklich anstrengen.

    No Prob.


    Übrigens das Anbaugebiet des "geernteten Weines" war Kanada!!!!


    Nicht das Luddie und ich gesoffen hätten... gemeint ist die Herkunft des Birdseye Maple Deiner Snare.

    Also ganz amtlich:


    Luddie´s Bild zeigt einen Snare Kessel der wie Deiner aus Birdseye Maple besteht. Und zwar komplettes Birdseye Maple. Keine Funier-Lagen wie sonst oft üblich.


    Seine entstammt aber einem anderen Baujahr (siehe andere Böckchen), hat das ganz normale Stimmsystem, eine andere Kesseltiefe und ist wirklich eine andere Snare.


    Das Rohmaterial, ja... hahaha, das ist identisch.


    Schmunzelnder Gruß

    Sorry Luddie...


    Dein Bild zeigt eine ganz andere Snare! Deswegen auch die andere Nummer.


    Da war meine Mühe ja umsonst. Heul.... kreisch
    Bitte nicht böse sein!

    So agieren Profis!!!


    Super, da ja auch volle Kulanz zugesichert wird, wenn es nicht klappen sollte mit dem Farbton.


    Aber es ist wiedermal belegt: dieses Verfahren ist eigenwillig und sorgt für Sand im Getriebe. Warum werden die Kessel nicht im Werk UV ausgesetzt um sie einheitlich zu verschicken? und die Verwirrung bei Kunden auszuschließen?

    Bitte nicht gleich als Off-topic verdammen...


    Es ist wirklich etwas mehr als das... nämlich eine grober Hinweis, wie man eine Snare bestimmen kann. Genauer: wie kreist man eine fremde Snare ein, die man noch nie in den Händen hatte ein.


    1.) Grobraster: Firma
    Sofort am Badge zu sehen: TAMA


    2.) Kesseloberfläche (Finish):
    Seltsames Finish, verdammt, dass sieht doch aus wie Birdseye Maple


    3.) Grobe Zeitphasenbestimmung:
    Also diese Badges und diese sehr speziellen Stimm-Böckchen gab es doch Ende der Achziger. Wenn man es zeitlich garnicht zuordnen kann, hilft ein Blick in die Tama History (oder andere Quellen bei anderen Firmen), um zu entdecken in welchem Zeitrahmen diese speziellen Böckchen vorkamen.


    4.) Spezielle Auffälligkeiten/Charakteristika bei der Hardwarebestückung...
    - Gußreifen
    - hier ganz auffällig: ein spezielles Tuningsystem (erkennt man ja sofort an den seltsamen Schrauben, da braucht man kein Experte sein)
    - Snare-Strainer, Snare-Butt (sofern auf Fotos erkennbar, dummerweise hast Du was ganz wichtiges weggelassen: den Snare Strainer: es kann aber eigentlich nur der Cam Level Strainer sein, aber für Rookies oder Menschen die dazu lernen wollen ist dessen Abbildung firmenübergreifend lebenswichtig!)


    Mit all diesen Informationen ist eine Snare sofort bestimmt. Hat man nicht alle Parameter bestimmen können aber zumindest ein paar davon, dann ist man oftmals zumindest schon mal sehr dicht ´dran und kann daraufhin zumindest die Serie bestimmen. In diesem Falle Tama Artwood (Birdseye Maple mit kuriosem PAT 30 Stimmsystem)


    Dann kann man aufgrund der Serienbezeichnung googlen und Bilder schauen und versuchen den Links zu folgen. Doch vorsicht: manchmal sind Angaben wie so oft im Web falsch. Insofern immer mehrfach cross-checken.


    So "muß" man früher oder später auf die AW 546 bzw. AW548 stoßen.


    edits... besser strukturiert - hoffentlich?

    Zitat

    Sound ist das eine, und es ist hier bekannt, dass er mir besonders am erzen liegt, aber Langlebigkeit und Wiederverkaufswert spielen für mich bei der Anschaffung auch eine Rolle.


    Natürlich - und deswegen Hände weglassen im Falle Keiper!

    Der Sachlichkeit willen:
    Ich hatte unlängst eine Mini-Snare hier. Ich denke Keiper hatte eine Weile auch mal Cocktail- bzw. Minidrumsets im Angebot. Von einem solchen stammte diese Snare. Keine Ahnung, ob es diese jetzt noch gibt.

    Ein talentierter Schüler mit einem sehr! guten Gehör für das Stimmen hatte diesem Teil einen akzeptablen Sound entlockt.

    Aber: auf der herstellungstechnischen Seite war folgendes festzustellen:

    a.) sehr schlechte Montage. Mehrere Schrauben schienen in der Anordnung (Horizontal/Vertikal) falsch bzw. ungenau in der Höhe gebohrt zu sein. Snare Butt, Snarestrainer etc. Das sah aus als hätte jemand bei der Fertigung einfach "Pi mal Daumen" per Augenmaß mit der Bohrmaschine unter massivem Zeitdruck "draufgehalten".

    b.) Snare-Bed (ich glaube das war als solches gedacht - oder es war ein Kesselfehler und sollte kein Snarebed sein?) war etwas versetzt neben dem Teppich-Verlauf. Wie gesagt ich war mir nicht sicher, ob Keiper bei der Mini-Snare wirklich beabsichtigte ein Snare-Bed anzufertigen und dabei "verrutscht" sind, oder der Kessel ein Manko auf Resofell-Seite hatte 8o.

    c.) Alle Innen-Schrauben (z.B. zur Böckchen Fixierung) wirkten super-primitiv und so habe ich das in dieser Form vorher selten irgendwo gesehen (oder sollte ich sagen "nie").


    d.) das Holz... bzw. die Holzverarbeitung machte insgesamt einen eher beunruhigenden bzw. sehr "rustikalen" 8o Eindruck.


    Ich würde diese Produkte persönlich auch für kleines Geld niemals!!! kaufen. Trotzdem muß ich fairerweise sagen, dass dieses sehr eigenwillig verarbeitete Instrument trotz der vielen offensichtlichen Mängel nicht nach totalem Müll klang.


    Aber nochmals: ich würde das niemals (selbst bei kleinstem Budget) kaufen, eben da es immer deutlich bessere Alternativen gibt. Und sei es "nur" auf dem Gebrauchtmarkt. Ich würde auch anderen von diesen Produkten abraten.


    Aber ich habe auch schon früher bei meinem Ur-alt-Luxor-Hoshino-Set festgestellt, dass der eher "gerade so passabel bis schwache Klang" im Hinblick auf die irre miese Verarbeitung eigentlich noch viel schlimmer hätte ausfallen müssen. Solche Phänomene existieren...

    Und noch etwas:


    Meine Erfahrung in Bezug auf Yamaha Drums ist eine völlig andere.
    Wenn man sich die Mühe macht dezidiert zu schreiben (kein E-mail Formular sondern ein konventioneller Brief) mit vielen Photos und belegt was los ist, dann verhält sich Yamaha Europe (nochmals meiner Erfahrung nach) HÖCHST PROFESSIONELL.


    Ein weiterer Grund, warum man jetzt nicht in marktschreierische Preisgebote verfallen sollte 8o.

    Ich denke aber es gibt keinen Grund das mit Verlust zu tun.
    Denn andere Optionen sind doch jetzt viel logischer:


    a.) Yamaha sicherstellen lassen, dass die Trommeln garantiert die korrekte Farbe annehmen.


    b.) Bin kein Jurist... aber ich würde wenn a.) nicht erfolgt: vom Kauf zurücktreten bzw. deutlichen Preisnachlaß für nicht erbrachte Produkteigenschaften einfordern.


    Mit Verlust verkaufen scheint mir die schlechteste Option. Würde ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht!!! machen.


    So hatte ich auch Williken´s Post interpretiert.

    Zitat

    Es ist ein beschissenes Gefühl, wenn Du im Geschäft stehst - und die werfen dir vor, mit dir gäbe es nur Probleme. Du stehst dort wie ein
    Vollidiot und kannst nichts wirklich beweisen...
    Bis ich die zwei anderen Kostenvoranschläge zeigte - da wurde die
    Stimmung plötzlich etwas freundlicher...


    Nochmals, ich denke Du hast keine Paranoia ;)
    Es liegt möglicherweise ein fast schon typischer Versuch vor, eine Fehlervertuschung vorzunehmen (Fehler die vielleicht wirklich innerhalb des Shop-Teams erfolgten) und dem Kunden zuzuweisen.


    Sowas ist eine harte Prüfung und die Kunst liegt darin, als Kunde sachlich und aufrecht zu bleiben und einen fairen Tonfall zu wahren.


    Es kann aber auch alles ein Mißverständnis sein - und schlechtes Gedächtnis trägt dazu bei, dass die Shopbesitzer wirklich glauben der Fehler läge nicht ausschließlich bei ihnen sondern auch bei Dir. Wir sind alle Menschen und gerade im hektischen Tagesgeschäft von Musicshops kann schon mal was durcheinandergeraten.


    Du wirst aber gegenwärtig Zeuge eines anderen Kernproblems und bist damit nicht der einzige und dies ist für uns alle nicht uninteressant:


    Zum Ablauf:
    Es wurden Toms falsch geordert. Die gingen zurück. Dann kommen die von Dir gewünschten Toms die aber höchstwahrscheinlich ein anderes Herstellungsdatum haben und/oder einer anderen Charge angehören.


    Nun wird seit wenigen Jahren kolportiert, dass Yamaha ein anderes Verfahren der Beize bzw. Lackierung anwendet, dass mitunter je nach Charge einige Wochen braucht, bis sich Farben anpassen, "einpendeln".


    Natürlich kann man diesen Prozeß abwarten, wenn Yamaha schriftlich sichert, dass wenn sich die Farben nicht "einpendeln" nochmal kulant zur Seite steht.


    Mein Problem als Nutzer auch einiger feiner Yamaha-Produkte ist aber ein ganz anderes, aus ganz profaner Konsumentensicht:


    Ich kenne zig Drums anderer Hersteller mit großen Lackierungs/ Beizetoleranzen, die sich auch nach 5 oder 10 Jahren nicht angeglichen haben. Ich habe da aus meinem eigenen Drummerleben viele Beispiele "rumstauben". Yamaha muß wissen, dass ein flippiges, neues Verfahren nur für Chaos auf dem Markt in bezug auf Händler und Endkunden führen wird - eben weil sie jahrelang auch andere Erfahrungen gemacht haben. Sei es auch "nur" mit anderen Firmen und deren Produkten. Ob da ein wie auch immer formuliertes Infoblatt zur Beruhigung wirklich ausreicht, da habe ich große Zweifel.


    Wie will Yamaha mit derartigen Drumsets über traditionelle Shops im Schaufenster, Sets platzieren, bewerben, verkaufen? Oder wollen sie das garnicht mehr? Denn Dein Beispiel ist ja eher ein Spezialfall.


    Wenn wir ganz abseits Deines Falls mal von der Norm ausgehen, kommen normalerweise bei einem pre-konfigurierten-Set (Shellkit ab Werk verpackt) die Bass und Toms höchstwahrscheinlich aus einer gemeinsamen Charge. Haben also ein sehr ähnliches Herstellungsdatum.
    Habe ich nun als Kunde die Gewißheit, dass sie im Verlaufe ihrer Reise im dunklen Karton und Containerschiff schon ihre endgültige Farbe annehmen... oder sehe ich beim ersten Aufbauen des Sets im Schaufenster des Musikalienhändlers zwar (aufgrund der gleichen Charge) ein einheitlich gefärbtes Drumset (also keine Toleranzen, da sie ja annähernd zum gleichen Zeitpunkt hergestellt wurden) aber wird dieses Set wenn ich es kaufe, Zuhause nach Wochen einen ganz anderen Farbton annehmen?


    Will heißen: WAS KAUFE ICH? Tunten-Rosa oder martialisch maskulines Orange-Braun? Vielen geht sowas am Hintern vorbei. Mir ist sowas als Kunde aber wichtig. So wie es für meinen Händler einen Unterschied macht, ob ich ihm mein hart erarbeitetes Geld auf den Tresen lege oder die Monopoly-Währung meiner Tochter.


    Eine weitere Kernfrage:
    Welche Farbe ist denn dann die Referenz für mich als Kunde? Der Farbprospekt der in Massenauflage auf der Messe gereicht wird? Eine Referenztafel mit Farbproben, die ein Händler unter dem Tresen für besonders kritsiche Kunden bereit hält? (fiktives Beispiel).

    Wie ist es denn, wenn ich beim Händler ein konkretes Yamaha-Set sehe, dass mir soundtechnisch wie optisch super-gefällt. Muß mich der Händler dann mit folgenden Worten informieren?:


    a.) "diese Farbe hat das Endstadium der Lackierungsalterung erreicht. So wird Dein Set auch zuhause aussehen, wenn es Monate alt ist. "


    oder je nach "Standzeit":


    b.) "dieses Set haben wir gestern erst aufgebaut. Wenn Du Dir die Farbe um plus 17% gesättigt vorstellst und 11 % Helligkeit abziehst, dann kannst Du ermessen, wie es in einigen Wochen aussehen wird, wenn es seine endgültige Farbe hat."


    Das kann doch nicht wirklich wahr sein? Wäre es nicht viel logischer (sicher entgegen jedes Just-In-Time-Konzeptes) wenn Yamaha die Kessel bei sich mittels Lichteinwirkung, "beschleunigter Alterung" oder sonstwas seine endgültige Farbe annehmen läßt und ERST DANN ausliefert?


    Sorry, ich glaube als Konsument ist man manchmal im Tollhaus!


    P.S: sollten Umweltschutzgründe für die Verwendung neuer Lacke, Beize whatever sprechen bin ich prinzipiell begeistert. Aber nochmals: es ändert nichts daran, dass Produkte im ENDGÜLTIGEN!, dem vom Kunden ja auch bezahlten ZUSTAND übergeben werden sollten.


    Ich behaupte KEINESFALLS, dass Lackierungen grundsätzlich keiner Alterung bzw. Farbveränderung unterliegen. Das wäre nonsens! Aber bei derartig GRAVIERENDEN Unterschieden wie auf den geposteten Fotos wirft das massive Fragen auf (siehe oben).


    edits: zu schnell in die Tastatur gehackt... many Schreibfehler da zu viele Tasten verfehlt

    Thanks für die Bilder.
    Ja, da haben wir den Salat!


    Zitat

    solche schäden beim verkauf nicht anzugeben ist ne schweinerei.


    Ja, das ist der Hammer des Monats. Das ist wieder mal ein schwarzer Tag bei Ebay.


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    Parallel zu den anderen Aktionen, die du jetzt startest, würde ich Bilder deiner Snare mal direkt an Le Soprano schicken. Ein Anruf bei PPC in Hannover (Vertrieb) könnte auch schon Klarheit bringen

    .


    Ob Parallel weiß ich nicht, ich würde sagen wenn der Verkäufer keine Einigung zuläßt, dann wäre das eine Option. Denn sonst vertröstet er Dich noch mit "versuchs doch einfach selbst bei Soprano".


    Soprano muß natürlich ein vitales Interesse daran haben, dass derartige Bilder nicht um die Welt gehen. Trotzdem denke ich, ist der Ansprechpartner zunächst der Verkäufer. Zumal er ja noch anderen Drumstuff verkauft - vielleicht sogar dauerhaft.


    Natürlich schließt das nicht aus, dass fitte PPC Mitarbeiter (ich habe da vor ein paar Jahren mal eine super-nette Erfahrung bei dem Kauf meiner Sonor Bellbrass gemacht, und die deswegen damals mit gutem Grund beim PPC gekauft) Dich persönlich kontaktieren und Dir ein kulantes Killerangebot unterbreiten. Das wäre die Wucht. Hoffentlich lesen sie mit!


    Sorry, Kid für meine anfängliche Skepsis und das abklopfen etwaiger anderer Möglichkeiten:
    Gerade bei der Faßbauweise kommt es bei manchen Drummern immer mal wieder zu falschen Vermutungen. Ich hoffe also Dein Ego wurde durch mein "Bohren" nicht beschädigt. Vielleicht hätte ich Zahnarzt werden sollen?

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    Entlang der Maserung können sich aber sehr leicht Risse bilden. Vorallem wenn die Snare nur geölt ist und über Jahre zu trocken gelagert wurde.


    Natürlich! Nur ich kann am Bild nix erkennen. Zumal das ja vor dem Verkauf gepostet/gemacht wurde... oder


    Ob der Verkäufer sooo blöd wäre...


    Also ein Bild der jetzigen Snare muß her!

    Also nochmals um sicherzugehen:


    Wenn die Snare wirklich echte Risse hat, sollte man natürlich wenn der Verkäufer abtaucht bzw. keine Einigung ermöglicht, schnellstmöglich Ebay informieren.


    Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Käufer weiß, welche Snare er gekauft hat und wie diese konstruktionsbedingt aussehen können.


    Es wäre immer noch möglich, dass jemand aneinandergesetzte Segmente irrtümlich als Risse empfindet. Sind die "Risse" gleichmässig verteilt? Wäre eine weitere Frage...


    Vielleicht unterschätze ich den Käufer auch (ich werde auch bald mal Bilder von echten Rißkesseln posten... und in Folge dessen wahrscheinlich von der Industrie gelyncht 8o ) aber ich befürchte immer noch das es zu 60 % ein Mißverständnis ist.


    Neben der Abhebung sehe ich auf dem Bild übrigens keinen Riß, sondern einen Maserungsverlauf. Aber ich kann irren, denn das Bild ist bei mir total unscharf.


    Also bitte schnellstmöglich Detailgenaue Bilder posten.


    P.S: in wichtigen Fällen kann man auch mal beim Nachbarn klingeln und sich ihn oder zumindest seine Digitalkamera ausleihen. Das führt doch viel konstruktiver zu einer Entscheidungsfindung als unser heiteres rumstochern.

    Freunde, bitte kein hektischer Aktionismus.


    Ich denke Du hast eine Snare in Faßbauweise gekauft. Soprano ist dafür schon lange berühmt. Schau bitte mal durch das Resofell nach innen.


    Hust... das Resofell ist das untere, durchsichtige!


    Bei diesen Snares werden Blöcke von Hölzern aneinandergesetzt. Somit sind systemimmanent Übergänge zu sehen. "Risse"... sind was anderes.


    Wie gesagt natürlich könnte Deine Snare auch Risse haben... allein mir fehlt der Glaube.