´Tschuldigung aber bei der Steilvorlage kann ich nicht anders...
Zitatalles zurückgeben, dem händler ans auto pinkeln und woanders bestellen.
... und was wenn das Auto dann eine andere Farbe annimmt?
´Tschuldigung aber bei der Steilvorlage kann ich nicht anders...
Zitatalles zurückgeben, dem händler ans auto pinkeln und woanders bestellen.
... und was wenn das Auto dann eine andere Farbe annimmt?
ZitatEs ist ein beschissenes Gefühl, wenn Du im Geschäft stehst - und die werfen dir vor, mit dir gäbe es nur Probleme. Du stehst dort wie ein
Vollidiot und kannst nichts wirklich beweisen...
Bis ich die zwei anderen Kostenvoranschläge zeigte - da wurde die
Stimmung plötzlich etwas freundlicher...
Nochmals, ich denke Du hast keine Paranoia ![]()
Es liegt möglicherweise ein fast schon typischer Versuch vor, eine Fehlervertuschung vorzunehmen (Fehler die vielleicht wirklich innerhalb des Shop-Teams erfolgten) und dem Kunden zuzuweisen.
Sowas ist eine harte Prüfung und die Kunst liegt darin, als Kunde sachlich und aufrecht zu bleiben und einen fairen Tonfall zu wahren.
Es kann aber auch alles ein Mißverständnis sein - und schlechtes Gedächtnis trägt dazu bei, dass die Shopbesitzer wirklich glauben der Fehler läge nicht ausschließlich bei ihnen sondern auch bei Dir. Wir sind alle Menschen und gerade im hektischen Tagesgeschäft von Musicshops kann schon mal was durcheinandergeraten.
Du wirst aber gegenwärtig Zeuge eines anderen Kernproblems und bist damit nicht der einzige und dies ist für uns alle nicht uninteressant:
Zum Ablauf:
Es wurden Toms falsch geordert. Die gingen zurück. Dann kommen die von Dir gewünschten Toms die aber höchstwahrscheinlich ein anderes Herstellungsdatum haben und/oder einer anderen Charge angehören.
Nun wird seit wenigen Jahren kolportiert, dass Yamaha ein anderes Verfahren der Beize bzw. Lackierung anwendet, dass mitunter je nach Charge einige Wochen braucht, bis sich Farben anpassen, "einpendeln".
Natürlich kann man diesen Prozeß abwarten, wenn Yamaha schriftlich sichert, dass wenn sich die Farben nicht "einpendeln" nochmal kulant zur Seite steht.
Mein Problem als Nutzer auch einiger feiner Yamaha-Produkte ist aber ein ganz anderes, aus ganz profaner Konsumentensicht:
Ich kenne zig Drums anderer Hersteller mit großen Lackierungs/ Beizetoleranzen, die sich auch nach 5 oder 10 Jahren nicht angeglichen haben. Ich habe da aus meinem eigenen Drummerleben viele Beispiele "rumstauben". Yamaha muß wissen, dass ein flippiges, neues Verfahren nur für Chaos auf dem Markt in bezug auf Händler und Endkunden führen wird - eben weil sie jahrelang auch andere Erfahrungen gemacht haben. Sei es auch "nur" mit anderen Firmen und deren Produkten. Ob da ein wie auch immer formuliertes Infoblatt zur Beruhigung wirklich ausreicht, da habe ich große Zweifel.
Wie will Yamaha mit derartigen Drumsets über traditionelle Shops im Schaufenster, Sets platzieren, bewerben, verkaufen? Oder wollen sie das garnicht mehr? Denn Dein Beispiel ist ja eher ein Spezialfall.
Wenn wir ganz abseits Deines Falls mal von der Norm ausgehen, kommen normalerweise bei einem pre-konfigurierten-Set (Shellkit ab Werk verpackt) die Bass und Toms höchstwahrscheinlich aus einer gemeinsamen Charge. Haben also ein sehr ähnliches Herstellungsdatum.
Habe ich nun als Kunde die Gewißheit, dass sie im Verlaufe ihrer Reise im dunklen Karton und Containerschiff schon ihre endgültige Farbe annehmen... oder sehe ich beim ersten Aufbauen des Sets im Schaufenster des Musikalienhändlers zwar (aufgrund der gleichen Charge) ein einheitlich gefärbtes Drumset (also keine Toleranzen, da sie ja annähernd zum gleichen Zeitpunkt hergestellt wurden) aber wird dieses Set wenn ich es kaufe, Zuhause nach Wochen einen ganz anderen Farbton annehmen?
Will heißen: WAS KAUFE ICH? Tunten-Rosa oder martialisch maskulines Orange-Braun? Vielen geht sowas am Hintern vorbei. Mir ist sowas als Kunde aber wichtig. So wie es für meinen Händler einen Unterschied macht, ob ich ihm mein hart erarbeitetes Geld auf den Tresen lege oder die Monopoly-Währung meiner Tochter.
Eine weitere Kernfrage:
Welche Farbe ist denn dann die Referenz für mich als Kunde? Der Farbprospekt der in Massenauflage auf der Messe gereicht wird? Eine Referenztafel mit Farbproben, die ein Händler unter dem Tresen für besonders kritsiche Kunden bereit hält? (fiktives Beispiel).
Wie ist es denn, wenn ich beim Händler ein konkretes Yamaha-Set sehe, dass mir soundtechnisch wie optisch super-gefällt. Muß mich der Händler dann mit folgenden Worten informieren?:
a.) "diese Farbe hat das Endstadium der Lackierungsalterung erreicht. So wird Dein Set auch zuhause aussehen, wenn es Monate alt ist. "
oder je nach "Standzeit":
b.) "dieses Set haben wir gestern erst aufgebaut. Wenn Du Dir die Farbe um plus 17% gesättigt vorstellst und 11 % Helligkeit abziehst, dann kannst Du ermessen, wie es in einigen Wochen aussehen wird, wenn es seine endgültige Farbe hat."
Das kann doch nicht wirklich wahr sein? Wäre es nicht viel logischer (sicher entgegen jedes Just-In-Time-Konzeptes) wenn Yamaha die Kessel bei sich mittels Lichteinwirkung, "beschleunigter Alterung" oder sonstwas seine endgültige Farbe annehmen läßt und ERST DANN ausliefert?
Sorry, ich glaube als Konsument ist man manchmal im Tollhaus!
P.S: sollten Umweltschutzgründe für die Verwendung neuer Lacke, Beize whatever sprechen bin ich prinzipiell begeistert. Aber nochmals: es ändert nichts daran, dass Produkte im ENDGÜLTIGEN!, dem vom Kunden ja auch bezahlten ZUSTAND übergeben werden sollten.
Ich behaupte KEINESFALLS, dass Lackierungen grundsätzlich keiner Alterung bzw. Farbveränderung unterliegen. Das wäre nonsens! Aber bei derartig GRAVIERENDEN Unterschieden wie auf den geposteten Fotos wirft das massive Fragen auf (siehe oben).
edits: zu schnell in die Tastatur gehackt... many Schreibfehler da zu viele Tasten verfehlt
Thanks für die Bilder.
Ja, da haben wir den Salat!
Zitatsolche schäden beim verkauf nicht anzugeben ist ne schweinerei.
Ja, das ist der Hammer des Monats. Das ist wieder mal ein schwarzer Tag bei Ebay.
ZitatParallel zu den anderen Aktionen, die du jetzt startest, würde ich Bilder deiner Snare mal direkt an Le Soprano schicken. Ein Anruf bei PPC in Hannover (Vertrieb) könnte auch schon Klarheit bringen
.
Ob Parallel weiß ich nicht, ich würde sagen wenn der Verkäufer keine Einigung zuläßt, dann wäre das eine Option. Denn sonst vertröstet er Dich noch mit "versuchs doch einfach selbst bei Soprano".
Soprano muß natürlich ein vitales Interesse daran haben, dass derartige Bilder nicht um die Welt gehen. Trotzdem denke ich, ist der Ansprechpartner zunächst der Verkäufer. Zumal er ja noch anderen Drumstuff verkauft - vielleicht sogar dauerhaft.
Natürlich schließt das nicht aus, dass fitte PPC Mitarbeiter (ich habe da vor ein paar Jahren mal eine super-nette Erfahrung bei dem Kauf meiner Sonor Bellbrass gemacht, und die deswegen damals mit gutem Grund beim PPC gekauft) Dich persönlich kontaktieren und Dir ein kulantes Killerangebot unterbreiten. Das wäre die Wucht. Hoffentlich lesen sie mit!
Sorry, Kid für meine anfängliche Skepsis und das abklopfen etwaiger anderer Möglichkeiten:
Gerade bei der Faßbauweise kommt es bei manchen Drummern immer mal wieder zu falschen Vermutungen. Ich hoffe also Dein Ego wurde durch mein "Bohren" nicht beschädigt. Vielleicht hätte ich Zahnarzt werden sollen?
ZitatEntlang der Maserung können sich aber sehr leicht Risse bilden. Vorallem wenn die Snare nur geölt ist und über Jahre zu trocken gelagert wurde.
Natürlich! Nur ich kann am Bild nix erkennen. Zumal das ja vor dem Verkauf gepostet/gemacht wurde... oder
Ob der Verkäufer sooo blöd wäre...
Also ein Bild der jetzigen Snare muß her!
Also nochmals um sicherzugehen:
Wenn die Snare wirklich echte Risse hat, sollte man natürlich wenn der Verkäufer abtaucht bzw. keine Einigung ermöglicht, schnellstmöglich Ebay informieren.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Käufer weiß, welche Snare er gekauft hat und wie diese konstruktionsbedingt aussehen können.
Es wäre immer noch möglich, dass jemand aneinandergesetzte Segmente irrtümlich als Risse empfindet. Sind die "Risse" gleichmässig verteilt? Wäre eine weitere Frage...
Vielleicht unterschätze ich den Käufer auch (ich werde auch bald mal Bilder von echten Rißkesseln posten... und in Folge dessen wahrscheinlich von der Industrie gelyncht
) aber ich befürchte immer noch das es zu 60 % ein Mißverständnis ist.
Neben der Abhebung sehe ich auf dem Bild übrigens keinen Riß, sondern einen Maserungsverlauf. Aber ich kann irren, denn das Bild ist bei mir total unscharf.
Also bitte schnellstmöglich Detailgenaue Bilder posten.
P.S: in wichtigen Fällen kann man auch mal beim Nachbarn klingeln und sich ihn oder zumindest seine Digitalkamera ausleihen. Das führt doch viel konstruktiver zu einer Entscheidungsfindung als unser heiteres rumstochern.
Freunde, bitte kein hektischer Aktionismus.
Ich denke Du hast eine Snare in Faßbauweise gekauft. Soprano ist dafür schon lange berühmt. Schau bitte mal durch das Resofell nach innen.
Hust... das Resofell ist das untere, durchsichtige!
Bei diesen Snares werden Blöcke von Hölzern aneinandergesetzt. Somit sind systemimmanent Übergänge zu sehen. "Risse"... sind was anderes.
Wie gesagt natürlich könnte Deine Snare auch Risse haben... allein mir fehlt der Glaube.
Ich will keinen verarschen...
nur um sicherzugehen:
Du hast nicht zufällig eine Snare in Faßbauweise (Staves) erworben?
Preisbeispiele... bitte beachten: die Währung ist in DM angegeben.
Es gab verschiedene Roman Serien. Steht wirklich nur Roman darauf?
Romen 74
UVP
Hihat 140 DM
Ride 170 DM
Crash 122 DM
Hingegen Roman Mark 70 etwas weniger "wertig":
Hihat 112 DM
Ride 98 DM
Crash 81 DM
Es versuchen einige engagierte Menschen ihm mit rechtsstaatlichen Methoden beizukommen. Der saubere Weg ist sicher anstrengender, langwieriger und manchmal auch irrsinnig frustrierend.
Aber ich halte ihn für den besten Weg! Wir sollten uns keinesfalls auf die Rotlichtebene des Powersellers herablassen - selbst wenn diese Sprache, womöglich die einzige wäre, die er versteht.
Es ist falsch!
Nochmals:
Deinen Impuls haben schon sehr viele geäußert - trotzdem so verständlich er aus dem Bauch heraus erscheinen mag - ich halte ihn für falsch! Grundsätzlich!
Was sich manche sicher wünschen würden - da sehe ich auch kein ethisches Problem: mehr gemeinsames Handeln - also im besten Fall über verschiedene Medien gemeinsam verzahnt. Es wäre ja denkbar, dass Redakteure von Fachzeitschriften auf diesen Thread aufmerksam werden und künftig deren Anzeigenleiter keine Schaltungen mehr von derartigen Händlern dulden. Also im Sinne ihrer Kunden / Zeitschriftenkäufer handeln und künftig keine unseriösen Angebote/Anbieter als Anzeigenkunden akzeptieren!
Nochmals ein Hinweis.
Ich persönlich würde nicht auf wochenlanges Nachdunkeln warten. Wenn ich ein Drumset neu kaufe, soll es auch gleich seinen teuer bezahlten Gegenwert liefern.
Ein super-netter Kollege (der ungenannt bleiben will) hat mich aber soeben auf Deinen Fall hin kontaktiert.
Ich solle doch darauf hinweisen, dass Yamaha eine spezielle Beize anwendet, die einige Zeit braucht, bis sie sich auf den angestrebten Farbwert einpendelt. Will heißen: das Problem löst sich seiner Aussage nach von selbst.
Ich habe zwar mehrfach in den letzten 2 Jahren in Bezug auf modernere Yamaha Lackeriungen vergleichbares gehört - aber nochmals: ich persönlich finde das suboptimal und würde ein derartiges Set nicht kaufen. Es sei, denn ich muß als Konsument bei Yamaha nur anzahlen und darf die letzte Zahlung an den Händler (oder der an Yamaha) Wochen später leisten, wenn die Yamaha Drums bei mir Zuhause dann die richtige, einheitliche Optik angenommen haben.
Und noch was ist wichtig: wer garantiert mir das beim Kauf, dass wirklich nach einigen Wochen der Farbton identisch ist?
Und noch etwas: es gibt nachweislich viele Trommeln diverser anderer Hersteller wo dieses Nachdunkeln oder vereinheitlichen nicht auftritt. Eben weil sie andere Beize, Lacke whatever anwenden. Auch nach Jahren sich nichts vereinheitlicht. Bitte also keine falschen Schlüsse aus diesem Post ziehen!
Thanks für den neuen Link
Nein, das würde ich nicht akzeptieren. Ich kenne auch keinen, der so einen gigantischen Unterschied (es ist faktisch eine andere Farbe) bei einem neuen Set akzeptieren würde.
Kurios!
ZitatDer Zettel, den er mir präsentierte, war ganz eindeutig von IHM geschrieben -
von meiner Liste, die ich am Vortag noch in seiner Schreibtischlade gesehen
hatte, will er nie was gesehen haben.
Wenn das stimmt- ist der Händler nicht empfehlenswert. Fehlervertuschung der unfeinen Art!
ZitatWürdet IHR diesen Farbunterschied akzeptieren...?
Sorry, aber das Bild ist viel zu klein bzw. ein Link scheint nicht zu funktionieren. Ich meine beim kleinsten Tom einen Unterschied zu erkennen - aber aufgrund einer "Briefmarke made in Lilliput" können wir hier nix sagen.
Bild größer machen oder Mod um Hilfe bitten. Das Thema ist hoch interessant, und wenn gute Bilder folgen können wir definitiv Stellung beziehen - was vielleicht auch bei Yamaha hilft, eine kulante Entscheidungsfindung zu beschleunigen.
ZitatFrage an Händler (Yamaha): Würden Sie dieses Schlagzeug in die
Auslage stellen, oder Dave Weckl zur Verfügung stellen...?
Diese Aussage verstehe ich allerdings garnicht: es wird zwar keiner Zugeben, aber natürlich ist Dave Weckl für Yamaha wichtiger als Du. Außerdem ist Yamaha nicht der Händler. Solche Aussagen würde ich aus diplomatischen und atmosphärischen Gründen Yamaha gegenüber unterlassen. Naja, vielleicht sollte es ja nur ein Witz für uns hier sein.... ???
Die Romen Cymbals wurden einige Zeit lang zusammen mit den Star Drumsets angeboten/veräußert.
About Anfang bis Mitte der Siebziger des letzten Jahrtausends
Tja... zu spät. Drummerin MR war eine handvoll Millisekunden schneller an den Tasten.
REVENGE ! ![]()
Sorry. Natürlich ist der Spar-Tip für noch besseres prinzipiell nie verkehrt... aber er spart doch für ein derartiges Set deutlich länger. Das finde ich jetzt nicht so nett, so zu tun als wäre bei 900 Euro die magische Grenze geschafft um ein viel feineres Set zu erhalten.
Ihr empfehlt in Sachen SBX reine Shell-Sets. Hat der Bursche denn schon alle Hardware - bzw. diese in passabler Qualität?
Diesen Fehler machen wir hier leider öfters... das wir Äpfel mit Birnen ;)vergleichen. Ich hoffe jetzt kommt nicht jemand mit dem Einwand man könnte für ganz geringen Aufpreis tolle tolle Hardwaresets gebraucht kaufen... denn wir können es drehen und wenden wir wir wollen wir kommen weit! über 900 Euro wenn wir ein SBX plus guter Hardware empfehlen.
Also auch ich unterstütze das Sparen und/oder mal einen Blick auf den Gebrauchtmarkt... finde auch das SBX gut... es geht "nur" um die Geld-Relation.
Sorry, was ich ganz vergessen hatte - die Frage zu Beyond Shimano.
Das ist wirklich selbst für Hardcore-Freaks eine totale Überraschung, wie es zu einem gemeinsamen Projekt zwischen Mapex (China) und der eher kleinen Drum-Manufaktur "Beyond Shimano" aus Nagoya (Japan) kommen kann. Heiße Sachen die sich 1-2 Seiten vorher bei der Mapex Abbildung finden lassen.
Beyond Shimano kenne ich erst von einem Messebesuch. Noch vor 2-3 Jahren hätte ich die für einen Fahrradzulieferer gehalten ;).
Beyond Shimano präsent sich auf den ersten Blick eher unspektakulär - sind aber bei genauerer Betrachtung sehr detailversessene Holzfreaks mit tollen Lackierungen. Insofern lohnt es, sich mit Beyond Shimano genauer zu beschäftigen - was scheinbar auch Mapex erkannt hat... vielleicht auch um den japanischen Markt zu verblüffen bzw. für sich zu gewinnen, Vorurteile interkulturell-historischer Natur oder "nur" chinesischen Produkten gegenüber abzubauen etc... who knows?
Sie sind Spezialisten in Japan für Custom Snares mit sehr dünnem Ahorn-Kesseln (5,2mm). Diese werden in wirklich beeindruckenden Lackierungen angeboten. Mich stößt leider ihre Hardware etwas ab - die übrigens in Sachen Böckchen deutlich! an Sonor Phonic Zeiten erinnert.
Edits... in so einem kurzen Text so unendlich viele Rechtschreibfehler. Die japanischen Schriftzeichen machen mich noch völlig konfus...
Die Pearl Kardanwelle, die der P-122 TW beiliegt:
Drumbestseller kritisch beleuchtet: Pearl P-122 TW Doppelfußmaschine.
Sie befindet sich im harten Wettbewerb der Doppelpedale unter 200 Euro.
Die P-122 TW ist die Doppelversion der P120 die seit 3-4 Jahren den Export-Sets beiliegt. Eine Produktgeneration vorher gab es die P-100 bzw. P-100 TW als Doppelpedalversion, die viele Drummer sicher auch noch erinnern und die grundsätzlich einige Ähnlichkeiten in Sachen Spielfeel und Laufkultur aufwiesen, aufgrund mancher konstruktionsbedingter Gemeinsamkeiten.
Zurück zur Gegenwart:
Die Doppelfußmaschine TW122 bietet die Powershifterfunktion (Fußplatte in der Distanz zur Bassdrum verstellbar, dadurch spürbar "direktes" oder "indirekteres" Kraftumsetzungsfeel - je nach Vorliebe), Singlechain-Kettenantrieb, den Duo-Beater mit Filz oder drehbarer, alternativer Plastikoberfläche und Beater-Angle Adjustment.
Schön ist, dass seit einigen Jahren Pearl eine neue extrem gut verarbeitete Kardanwelle seinen Pedalen beilegt. Auch diesem günstigsten Modell, welches sich je nach Anbieter zwischen 179.- und 199.- Euro als realer Shoppreis finden läßt (teilweise mit Tasche, teilweise ohne).
Ich habe seit geraumer Zeit 2 dieser Doppelpedale sowie zusätzlich 2 der P-120 Einzelpedale. Insofern kann ich (denke ich) recht differenziert über Vor- und Nachteile gerade in Bezug auf mittelfristige Lebenserwartung berichten.
Positiv:
+ Meine Fußmaschinen sind auffallend gut verarbeitet. Beide Kardan-Wellen gehören zu den hochwertigsten, die ich je gesehen habe. Keinerlei Spiel an der Welle (auch nicht dort, wo ich es von hier ungenannten anderen Anbietern kenne). Es ist dieselbe Welle, die auch den Eliminator-Pedalen beiliegt.
+ Die Fußmaschinen weisen keinerlei Spiel im Bereich der Fußplatte auf. Dieser positive Zustand hat sich im Laufe der Nutzung bisher auch (noch) nicht verändert.
+ Die Pedale sind geräuscharm, und die Laufeigenschaften behagen mir sehr. Leichtgängig genug wenn man das liebt - aber auch deutlich schwereres Feel (wie ich es bevorzuge) sind mittels Feder und Powershifter- Optionen, problemlos einstellbar.
+ Abweichungen des Spielfeels zwischen Main- und Slavepedal sind wie bei den meisten guten Doppelpedalen kaum vorhanden. Aber natürlich für Kenner feststellbar.
Negativ oder Überdenkenswert:
- Ich hege grundsätzlich große Zweifel Pedalen gegenüber, deren Fußplatte nicht mit Schrauben sondern mit Stiften bzw. Nieten am Fersenstück fixiert ist. Noch ist bei meinen Pedalen keinerlei Spiel festzustellen - aber ich denke die Industrie sollte auch in diesem Preissegment ein verschraub- und somit auch justierbares Fixierungssystem anbieten. Das wäre vertrauenserweckender! Gleichwohl haben die Pearl-Pedale nicht die immensen Probleme einiger Sonor-Modelle dieser Preisklasse... dazu unten mehr.
- Mir persönlich ist der Duo-Beater zu drucklos in Sachen Punch. Weder mit der Filzseite noch mit der Plastikseite erziele ich den Punch, den ich mir wünsche. Insofern habe ich an einem Doppelpedal Janus-Schlägel (da sie korrekt angebracht auch zu wenig Punch liefern) seitlich versetzt angebracht und am anderen Doppelpedal die original Pearl Beater gedreht. In beiden Fällen trifft somit die Längsseite des Schlegels auf das Fell, was deutlich mehr Druck mit sich bringt. Die Pearl Quadbeater kann man gegen Cash natürlich nachkaufen/nachrüsten, diese habe ich auch, aber vielen Drummern ist deren Eigengewicht zu hoch. Insofern kann man, wenn man mehr Druck aber nicht mehr Gewicht des Schlegels sucht, meinen Kompromiß (Beater falsch herum montieren) mal probieren. In jedem Falle natürlich das BD-Fell mit einem Sticker schützen!
Noch etwas am Rande erwähnt, dass ich mir selbst leider nicht erklären kann, aber auch für die 122 spricht:
Seltsamerweise komme ich mit der Pearl 122 TW vom Spielfeeling noch etwas besser zurecht - genauergesagt der Übersetzung des Trittimpulses, als mit meinen Pearl TW 202 die früher als sie noch regulär erhältlich waren oftmals deutlich teurer angeboten wurden oder manchen Eli´s wenn diese Schüler mitbringen. Meine alte TW 202 hat viele Gemeinsamkeiten mit der Eli. Doppelkette und dieses Clamp-System bei Pearl "Uni-Pressure-Spring-Clamp" genannt. So göttlich letzteres im Design und Einstelloptionen erscheint: ich werde den Eindruck nicht los, dass es die Fußmaschinen ein klein wenig träger macht als das simple Clamp-System der P122 oder der P120. Und das, obwohl bei Eli und der älteren TW202 ja noch zusätzlich an der aufwendigen Clamp das "Floating-Spring-Pendulum" verwirklicht wurde, welches ja zusätzlich Speed und Direktheit fördert/fördern soll. Seltsam. Natürlich könnte auch die Doppelkette am etwas trägeren Feel "Schuld" sein... aber nochmals: ich vermute das Uni-Pressure-Spring-System. Dieses andere, etwas trägere Feel ist leider sehr schwer in Worte zu fassen... vielleicht kann jemand anders aber diesen Effekt "eines Tages" bestätigen, widerlegen oder besser in Worte kleiden... ?
Fazit:In Sachen Verarbeitungsqualität toppt das Pearl P122 Pedal meines erachtens die Sonor 492 oder die neuere DP 472 R bei nüchterner Betrachtung deutlich. Die Sonor- und die Pearl-Modelle sind ja in diesem Preissegment knallharte Konkurrenten.
Auch im Vergleich zur DW 4002 und 7002 scheint mir die Pearl wertiger verarbeitet und macht einen etwas solideren Eindruck.
In Sachen Laufeigenschaften bin ich vorsichtiger! Da muß jeder selbst entscheiden. Ich liebe das Feel der Pearl. Kann aber von vielen Tests des Sonor-Pedals 492 oder dem neueren DP 472 R behaupten, dass bis auf das oftmals schlimme seitliche Wackeln bzw. Verrutschen der Trittplatten (Spiel in den Nieten), das viele 492 direkt ab Werk oder spätestens nach wenigen Wochen Nutzung aufweisen, die Sonor Doppelpedale je nach Einstellvorlieben ein fast "butterweiches", behagliches Spielfeel erlauben (ähnliches gilt für die DW7002). Dieses Feel favorisiere ich persönlich zwar nicht, aber es spricht für Maschinen, wenn sowas einstelltechnisch und aufgrund der Laufeigenschaften möglich ist. Deswegen muß das jeder für sich selbst prüfen.
Nur um sicherzugehen!
Ich favorisiere keinesfalls Pearl Fußmaschinen generell gegenüber Sonor oder DW. Meine "Beleuchtung" oder "Verdunkelung" je nach Ermessen des Lesers
bezieht sich nur auf diese Preisklasse.
Ich mag z.B. die 5000 von DW sehr! und erstrecht die tolle 9000. Ich mag das Giant Step Pedal und finde diese Maschine wirklich beeindruckend. Meine Statements beziehen sich somit nur auf das kleine Fenster unter 200.- Euro im Handel und obengenannte Modelle. Nicht mehr als das!
Scheibfehler editiert. Inhaltlich nix verändert!
Vorsicht: Das Bild zeigt die Janus-Schlegel, die ich an einem Doppelpedal seitlich versetzt angebracht habe.
Bilder sagen mehr als Worte ![]()