Beiträge von Drumstudio1

    Fubi


    Zitat

    Die Japaner bauen zwar viel lustiges Zeug, in erster Linie um den dortigen Top Endorsern das Ego zu streicheln, aber wer brauchts wirklich?


    Ich denke da tust Du den Firmen schwer unrecht. Gerade das "in erster Linie" ist nachweislich nicht zutreffend wenn man den japanischen Markt verfolgt.


    Es gibt natürlich seit Jahren viele limitierte Modelle auf dem japanischen Markt, also z.B. spezielle Snares für die japanischen "Inlandsendorser" (wenn ich das mal so nennen darf). Die gibt es aber bei jeder US- oder europäischen Drumfirma auch. Auch schon vor Jahrzehnten. Nur damals ohne WEB nicht so werbewirksam lanciert. Die gegenwärtigen Promotionkanäle zu nutzen, ist aber nicht unehrenhaft sondern im harten Markt vieler Mitbewerber nur logische Konsequenz.


    Ich habe aber schon zu Beginn des Thread hingewiesen, dass ich weitestgehend limitierte Modelle hier ausklammere, sondern mich hauptsächlich auf reguläre Modelle stützen will, die offiziell im Program sind - aber nur (ich denke bei manchem Modell leider) in Japan.


    Und davon gibt es sehr, sehr viele!


    Meine bisherigen Posts beinhalten auch in der Mehrzahl Modelle, die keine Endorsermodelle sind. Also weder limitiert - noch Endorsermodell, noch limitiertes Endorsermodell... hahaha.


    Z.B. die 3 Carbon-Maple snares von Pearl, die 2 Tama Rosewood, die 3 one-Ply Pearl snares. Das sind sehr beeindruckende "Geräte" - zumindest von den Produktfeatures her gesehen - und die haben (nochmals) mit den oft vorurteilsbehaft abgelehnten oder kritisch beäugten Endorser-Instrumenten NICHTS zu tun.


    Rock on

    Niop


    Gerne mache ich auf die heißen One-Ply Snares in Japan aufmerksam... diese sind ganz reguläre Modelle (kein Endorser-Stuff):


    Erstaunlich welche Design - und Ausstattungsvarianten Pearl bei den 3 Snares auffährt. Die Preise sind sehr dicht beieinander!



    In wenigen Tagen soll es scantechnisch mit einer kuriosen Neuauflage einer (den älteren Semestern noch bekannten) "Kessel-Veredelung" weitergehen... Maple + "Fiber"


    ... die Schlagzeugserie GAX (Giant Step Artist): Von der in Europa kaum einer etwas mitbekommen hat. Pearl hat diese letztes Jahr als Neuauflage anläßlich ihres 60 jährigen Drumjubiläums vorgestellt und sie ist nach wie vor auch 2007 in Japan erhältlich. Diese befindet sich preislich zwischen Masters MMX/MRX/MSX und der Reference Serie. Ist also mitnichten eine Low-Budget Serie - auch wenn sie optional auch mit direkt am Kessel montierten Tomrosetten angeboten wird.


    Bei GAX handelt es sich zwar streng genommen um eine limitierte Auflage... da die speziellen Kesselherstellungs- bzw. die Produkteigenschaften aber schon mal vor Jahrzehnten bei Pearl angeboten wurden - lohnt die Vorstellung hier für Freaks allemal.

    @ Fu(r)bi


    Sorry, aber elitäre Gedanken liegen mir seit jeher völlig fern. Ich mochte Elitedenken nie - und wenn dieser Eindruck entstanden ist, tut es mir leid.
    Es ging mir nicht darum eine 5% Elite zu definieren - sondern im Gegenteil:
    Die einleitenden Worte sollten eine WARNUNG :D an die Mehrheit sein, dass dieser Thread wenn man nicht sehr material-verliebt ;) oder "material-verrückt" ist, stinklangweilig wird.


    Wer mich kennt, weiß, dass ich über meinen eigenen Materialfetischismus und den mancher Kollegen herzhaft und selbstkritisch lachen bzw. den Kopfschütteln kann.


    OK ? ;)


    Jetzt aber weiter im Text:
    Für Pearl eine sehr untypische Snare (siehe Oberflächen-"Behandlung")
    Toshi Nagai Snare. Die einzige Snare die ganz offiziell (also nicht limitiert) in Japan, neben den Chad Smith, Ian Paice und sonstigen internationalen Hero-Modellen von Pearl steht.

    Blick nach Japan... seit ich mich erinnern kann ist allzu offensichtlich, dass es auch in der Drumindustrie große Unterschiede zwischen Binnenmarkt und Exportprodukten gibt. Ein Thema welches 95 % der Drummer im DF wahrscheinlich nicht interessieren wird. Die Hardcore-Kenner und Freaks unter uns aber sicher... alleine, da uns seit Jahrzehnten einige tolle Produkte entgangen - respektive vorenthalten wurden. Die Gründe sind manchmal völlig unverständlich.

    In den nächsten Wochen möchte ich aber historisch noch nicht zurückgehen, sondern einige sehr lecker erscheinende Produkte der japanischen Gegenwart aufzeigen.


    In loser Reihenfolge (wann immer es die Zeit erlaubt) möchte ich hier auf Produkte aufmerksam machen, die es weder nach Europa nach auf den US-Markt schaffen. Teilweise sind diese mit Inlandsendorsern (mehr oder weniger außerhalb Japans also nicht ganz so bekannten) Drummern entstanden... die aber in Japan gewisse Absatzschancen versprechen...

    Ich möchte der Übersicht halber nicht auf die vielen limitierten, kurzzeitigen Sondermodelle hinweisen, die gibt es natürlich auch, die findet man auch recht schnell im Web, sondern auf reguläre (nicht limitierte) Modelle, wie sie "drüben" in den Shops angeboten werden.


    Maple-Carbonfiber Snares:



    Freefloating Alu Guß-Snares (etwas verwandt mit dem Tico Torres Model... aber nicht identisch, andere Abhebung, außerdem in einer zusätzlichen Größe angeboten etc.). Wurden laut Text von Mr. Murakami supervised, den der ein oder andere Jazz-Freund womöglich auch in unseren Breiten kennt.

    Es gab drumhistorisch öfters 15" Snares.


    Gegenwärtig erhältlich ist in jedem Falle die Kenny Aronof Trackmaster Snare von Tama in 15".

    Ich wiederhole es gerne nochmal... was ich seit dem Einzug der Maus (bei mir seit dem Amiga 500) in unser aller Haushalte anwende.


    Die edlen Mousepads (also nicht die ultra-dünnen, die man oft als Werbegeschenk nachgeworfen bekommt) haben einen derart realistischen Rebound und eine sehr leise Geräuschentwicklung, dass sie meiner Meinung nach immer noch 90 % aller auf dem Markt befindlichen Übepads, (egal wie teuer diese sein mögen) schlagen.


    Man erkennt die edleren an ihrer Dicke! Außerdem erinnern die mich sehr an Neopren von Tauchernanzügen - bei letzterem mag mir mein Gedächtnis einen Streich spielen.


    Egal diese einfach auf einen Tisch gelegt und losgetrommelt oder wenn gewünscht auf ein leicht angewinkeltes (oder je nach gusto, flaches Bretchen) geklebt und fertig!
    1.) Macht irre fun
    2.) Ist aufgrund der Mousepaddicke super-subtil und leise
    3.) Kommt dem Rebound einer minimal lascher als der Durchschnitt gestimmten snare sehr nahe, so dass einem spieltechnisch in Sachen Rebound auch nicht alles geschenkt wird, wie es leider bei manchen kommerziellen Übe-Pads der Fall ist - wo einem schnell beim Wechsel zum Drumset die "harte" Realität einholt!


    Die Unkosten dürften inklusive Mousepad bei 3 - 5 Euro liegen...


    edit: die lasche, reboundarme Realität ist inhaltlich gemeint!

    Man hat quasi nahezu jeden "ehemals betreuten" dt. Pearl Endorser angeschrieben/ angesprochen und gebeten nun auch die Seiten zu wechseln um weiterhin von der logistischen Power von M&T zu profitieren.

    Ich beantrage hiermit zu prüfen, ob nicht fairerweise alle Neuheiten und Produktinformationen der Firmen "Mige", "Mittec", "Schnittig", "Hakelig" oder sonstiger Folge- oder assoziierter Unternehmen....


    1.) nur noch unter Firmennews platziert werden sollten. Natürlich erst nach Freigabe durch unsere Moderatoren, wie es hier für jeden normalsterblichen gilt.


    2.) Auch Produktneuheiten oder Produktinformationen die durch Firmenmitarbeiter, "assoziierte Mitarbeiter" oder beratende Funktionsträger oder - sonstige "Zuspieler" gepostet werden, nur unter Firmennews platziert werden - und wiederum: nur nach Prüfung durch Mods.


    Wenn ich mir im Kontrast zu diesem Thread ansehe wie toll sich Johann mit seinen Cymbal-Kreationen und seinem immensen fachlichen Potential an diese (nochmals: für alle Firmen bzw. für Firmen tätige Personen geltene) Regel hält und das hier nun wieder unsägliche Rechtfertigungen und möglicherweise wieder eine chaotische Firmenpolitik debattiert wird... dann wird mir ganz anders.


    Wenn wir das weiter dulden, messen wir mit zweierlei Maß. Das finde ich nicht fair.

    Ich bitte herzlich die Moderatoren um Prüfung, warum hier etwas geduldig hingenommen wird (und das auch noch bei DER Vorgeschichte) was wir anderen zurecht verwehren.


    Ich möchte gerne Trommeltotti zitieren, dem ich für den guten Beitrag danke!

    Zitat

    Nun, wir befinden uns hier in einem Fachforum - IMHO sogar in einem ziemlich guten - wo man sich jederzeit Umfang- und Detailreiche und Hersteller unabhängige Informationen zusammen stellen kann.


    Diese Unabhängigkeit gilt es zu schützen. Hier wurde im Falle obengenannter Firmen und Personen schon oftmals eine Ausnahme gemacht. Warum?


    Wenn jemand mit Lieferterminen, nicht erhaltener Ware, der zigfachen Produktrelease-Verschiebung etc. Probleme hat, verstehe ich nicht, warum er es hier nicht äußern darf? Die Vokabel"Betrug" würde ich natürlich
    a.) aus juristischen Gründen vermeiden


    b.) auch persönlich vermeiden, da ich einige Drummer persönlich kenne, die mir die für oben genannte Firma tätige Person stets als nett und hilfsbereit beschrieben haben. Das soll auch mal erwähnt werden... aber


    ... wie wir alle wissen, halten tolle Persönlichkeitsattribute eine Firma im harten Wettbewerbskampf nicht alleine über Wasser.


    Noch ein Tip, wenn es mir erlaubt ist:
    Beanstandungen von Endkunden zu posten, finde ich gerade hier im Forum völlig legitim. Wenn es eine Firma oder beratende Mitarbeiter :) aber so umtreibt reagieren zu müssen, (gerade auch aufgrund der Deja Vu-Effekte... wir hören das nämlich alles nicht zum ersten Mal), würde ich einen offenen Brief empfehlen. Der könnte nach Prüfung durch Moderatoren unter Firmennews platziert werden.


    Da könnte man mal richtig alle Register ziehen und einen wirklichen Neuanfang glaubhaft erscheinen lassen - nein, besser: einen tatsächlichen Neuanfang aufzeigen!
    a.) Mit Geschick und Sachlichkeit mal aufzeigen, was jetzt (hoffentlich) durch die ganz neue Firma alles besser gemacht wird.


    b.) Aufzeigen, wie man die logistischen Mängel im Bestell- und Lieferwesen, die Termintreue etc. etc. künftig besser handelt.


    c.) Welche internen Maßnahmen, zukünftige Kunden sich mit einer Bestellung gut aufgehoben fühlen lassen etc.


    d.) Wie man sicherstellt, dass die ganzen unseligen Geschichten der Vergangenheit wirklich ebendieser angehören und sich nicht wieder 1 zu 1 wiederholen.


    e.) Endlich mal Transparenz in diese doch eher seltsam anmutenden Firmenverbindungen bringen.

    Wer sowas verschenkt ist ein toller Mensch!


    So alt (wie Du vermutest) ist weder die Bandmaschine noch das Mischpult. Auch in Sachen Bedienung bzw. Anwendungshandling "versteige" ich mich zur These, dass es eher einfacher ist als sich durch tausende Menüebenen bei den aktuellen digitalen Multitrackrecordern zu kämpfen.


    Beneidenswertes Geschenk. Toll, dass es sowas noch gibt.

    Zitat

    Passt irgendwie nicht zu meinem E-Drumset- Sie hat mir aber so gut gefallen dass ich dieses kleine Ding haben musste.


    OK, aber bevor sie zu einem Fehlkauf wird, mach´zur Not ein Triggerhead-Fell ´drauf und bau´Dir einen Piezo ´dran/drunter oder wie auch immer, und Du hast zumindest ein super-schickes Triggerpad für Dein E-Drum-Set.


    Akustische trommeln an einem E-Drumset finde ich abseits von Gigs (und Pa-Lautstärke) prinzipiell eher schwierig zu handeln. Denn wenn man bei Zimmerlautstärke E-drummed, kann man die akustischen Leckerlis aufgrund der Lautstärke nicht sinnig einsetzen. Insofern war der Trigger-Vorschlag kein doofer Jux.

    Die Aufnahme klingt fast "compressed to fuck"... das kann natürlich auch an der (falschen/oder wirklich gewünscht über-hohen) Aussteuerung beim Aufnehmen auf Analogband (oder beim dubiosen duplizieren auf Tonträger bzw. Rausschmuggeln aus dem Studio) entstanden sein. Mit extremer Bandsättigung kann man ja auch (schlimme oder je nach ermessen schöne) compressor-ähnliche Sättigungen erreichen/vortäuschen/erzielen. Das wurde in sechzigern und siebzigern sehr häufig getan. Bei der Journey Platte Infinity (mit Dunbar) hört man sogar bei einzelnen Songs die Verzerrung bei manchen Drumbreaks... zuweit übersteuert :P


    Zurück zu Deinem Link mit Bonham oder wer auch immer da spielt:
    Da ist soviel Raum-Ambience drauf, dass man 100 % sagen kann:
    der Sound der Snare ist weitestgehend vom Raumanteil geprägt. Natürlich auch vom "Heavy-Hitter" hinter der Snare.


    Aber nochmals: wenn Du nicht so einen Raum hast (bzw. die entsprechende Mikrofonierung) klingt keine Snare der Welt so.


    Sorry... sollte das eine enttäuschende Antwort gewesen sein.


    edits... Buchstabendreher

    Zitat

    sorry, ich habs am spannreifen....


    Nein hast Du nicht ;)


    Du hast einen Bassdrum-Anker (anchor). Der soll(te) das Wegrutschen der Bassdrum verhindern. Insbesondere wenn die Bassdrumspurs nicht genug Haltewirkung haben. Diese Teile sind historisch fast schon so lange erhältlich, wie es Bassdrums gibt. Eben, da die meisten alten Vintage Bassdrums oftmals (es gibt auch Ausnahmen) total unterdimensionierte, schwache Spurs hatten. Sie haben meist eine, manchmal auch 2 Flügelschrauben um mit "Haltebacken" am Spannreifen fixiert zu werden. Und nur da!


    Kapitel zu!
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    Gesucht wurde aber ein Teil, welches das Wegrutschen des SLAVE-PEDALS bei einer Doppelfußmaschine verhindert. Das nennt sich mitunter Pedal-Stabilizer. Das hat in aller Regel keine Flügelschraube, um irgendwo selbstständig festgemacht zu werden...
    eben da viele Slavepedals selbst eine Anschraubvorrichtung (wie das Mainpedal) haben. Die Pedal-Stabilizer sind chronologisch erst nach der Massenverbreitung von Doppelpedalen auf den Markt gekommen.


    Siehe Bild

    Ich kritisiere meinen Kollegen (den ich in manchen anderen Bereichen sehr schätze) nur ungerne ;)


    Aber der Link der gepostet wurde ist falsch bzw. höchst irreführend, wie man leider auch schon am völlig falschen Schluß von Vomitory (was bedeutet das übersetzt?) erkennen muß.


    Es ist die Rede von einer Tama Superstar Custom Bassdrum (nicht der folierten - die als link gesetzt wurde)


    Eine Superstar Custom Bassdrum hat einen Listenpreis von 655.- Euro


    Wenn Dein Händler Dir diese für 570.- überläßt und sie wirklich nagelneu ist, dann ist er KEIN Schurke. Es geht sicher noch etwas billiger, aber ein Thomann-Vergleich mit der folierten Version die Liste 469.- kostet ist in keinem Falle zuläßig.


    Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: CTF dürfte Custom Titanium Fade bedeuten.

    Zitat

    Also wie gesagt. Die Karte hat Geld gekostet und da will man auch bis zum Schluss was sehen dürfen. Ausser die Stunde wird einem irgendwie rückerstattet. Und selbst wenn man 2 Wochen da steht, kommt es auf eine Stunde auch nicht mehr an.


    Ich verstehe beide Seiten! Natürlich will man für sein Geld maximale Leistung bzw. Gegenwert. Erst recht bei den fast unverschämt hohen Einlaßbeträgen am Besuchertag. Da einen angemessenen Gegenwert einzufordern ist absolut berechtigt! und die "Titanic-Stimmung" die an manchen Ständen in den letzten Stunden ausbricht, ist nicht schön, vielleicht sogar wirklich inakzeptabel. Fairerweise muß man aber auch festhalten, dass vereinzelt auch noch nach 18.00 Uhr manches betrachtet werden kann. Ich persönlich habe zum Beispiel selten gehört, dass man um Punkt 18.00 Uhr rausgeworfen wird.


    Die andere Seite: Es ist Fakt, dass wenn man die Messe jeden Tag NONSTOP erlebt, die Nerven wirklich in Streifen liegen. Ich persönlich! kompensiere das damit, dass ich täglich nur 5 Stunden da bin und im Anschluß nicht mehr viel arbeite und wirklich Abends "Warmduscher-früh" ins Bett gehe. So kann man für Ausgeglichenheit, Ausdauer/Geduld und vielleicht noch wichtiger ein für Fachfragen halbwegs funktionierendes Gehirn am Messestandort zumindest die biologischen Voraussetzungen schaffen.


    Wenn man aber jeden Tag wie es einige Aussteller tun von 8.00 bis 18.00 oder 19.00 Uhr dort ist (viele denken immer der offizielle Besucher-Einlaß sei die Zeit wo auch alle Aussteller erst anrücken), dann finden manche Aussteller den Publikumstag nicht mehr wirklich prickelnd. Eben da dann die Gesamtlautstärke und zig-fach parallel ablaufende Geräuschmuster sowie "das überlaute anderen etwas beweisen wollen" ein kaum erträgliches Ausmaß annimmt - und der Körper und Geist für diesen "audiophilen Overkill" eigentlich keine Rest-Reserven mehr haben.


    Wie gesagt: das kann man sich aus einmaliger Besuchersicht, wenn man nur am Samstag da ist, nicht wirklich vorstellen. Diesen Tag alleine steht jeder durch... aber wenn man die Tage vorher auch schon auf dem Buckel hat sieht es eben anders aus - man spürt das nicht nur körperlich, sondern baut wirklich mental massiv! ab.


    Mir wäre der personelle Austausch am liebsten. Also z.B. alle 2 Tage eine neue frische Crew, die nett und geduldig allen Besuchern zur Seite steht. Sei es für Produktfragen, sei es für das würdigen der unzähligen Soli der Besucher-Drummer und dem geduldigen quittieren jener mit Beifall. Aber selbst die größten und finanz-potentesten Aussteller schaffen das nicht. Dies wäre nämlich ein erhebliches mehr an Personal- und KOSTENFAKTOREN. Und gerade für die mittleren oder gar kleinen Ausstellerfirmen aus dem Ausland ist das unmöglich zu leisten.


    Der Kostenfaktor (Anreise, Transportkosten, hohe Kosten für Unterkunft zur Messezeit in und um Frankfurt, hohe Standmiete etc.) macht sich auch durch die hastigen Verkäufen einzelner Aussteller zum Schluß bemerkbar. Ich bin da zum Glück schon längst Zuhause! Ein Vorredner hatte diese Verkäufe zurecht kritisiert. Andererseits wollen auch viele Endkunden mal etwas wesentlich reduziert abgreifen - da ist für viele Aussteller (über die Messestatuten lasse ich mich jetzt nicht aus) die Versuchung groß, für beide Seiten eine einvernehmliche Lösung zu finden.


    Ich sehe für dieses Dilemma keine wirkliche Lösung... wie man es unter den bestehenden Kostendruck-Faktoren dem die meisten Aussteller ausgesetzt sind, besser organisieren könnte.

    Zitat

    so ein kleiner 8 jähriger, ungefähr halb so groß wie ich (bildlich gesprochen), hat zwar kaum hinter das schlagzeug gepasst, aber unglaublich gut gespielt..


    Ja, der war auch mal bei uns. Ganz toll! Und auch mit dem Doppelpedal für das Alter toll "unterwegs". Wenn der ´dran bleibt... garnicht auszudenken... in jedem Falle ein überrragendes Talent! Einer von 10.000... vielleicht findet sich so ein Talent sogar nur einmal unter 100.000...


    Kurios war die teilweise "wüst-verdrehte" Handhaltung... aber das wird noch :)

    Vielen Dank! für die messenahe Info Kai


    .... ich kam auch dieses Jahr wieder nicht dazu bei Roland vorbeizuschauen. Obwohl mich dieses "Mini-Ding" total interessiert hat. Ich finde das Design vom Produktphoto total gelungen und das wäre damals in der Studentenbude eine supertolle Sache gewesen...


    Das es keine Möglichkeiten gibt eine reguläre Fußmaschine anzuschließen bzw. auch ein Pad um ebensolche zu bedienen ist für mich eine wichtige Info, die das Gerät trotz des wahnsinnig coolen, kompakten Designs für mich persönlich! leider schon durchs Sieb fallen läßt.