Beiträge von Drumstudio1

    Hatte nicht mal jemand gepostet, es gäbe Probleme mit "Fellen", die nicht richtig passen.... hoppla, hoffentlich alles nur ein Mißverständnis.


    Prinzipiell wäre so eine Aussage (wenn es so wirklich in Sticks stehen sollte) natürlich nicht so prickelnd. Eben weil mit der exakten "Rundheit" eines Kessels der Ruf einer Firma bzw. der Produkte "steht"... bzw. bei Nichtvorhandensein der Rundheit "fällt". Andererseits gibt es bei jeder Firma mal eine Montagsproduktion... nur sollte das Qualitätsmanagement diese Montage deutlich reduzieren helfen. ;)


    Anyway, die Marktlage für Acryl wird sowieso immer chaotischer. Abgesehen von den Hochpreisranges von Sonor, Tama und Wahan sowie 3-4 Firmen aus den USA die wieder Acrylsets anbieten, gibt es in etwas günstigeren Sphären Kirchhof und DDRUM... und mich würde es nicht wundern wenn auf der Namm oder spätestens zur Musikmesse noch 1-2 No-Name bzw. Fernost-Anbieter auch wieder Acryl für sich entdecken.


    Ich bezweifel (obwohl ich IMMER ein großes Faible für Acryl hatte) dass es soviele Endkunden für Acryl-Sets gibt. Das wird wieder mal ein spannender Kampf um Marktanteile.

    Es sind die Maxtone Pedale... nur das jetzt Drum-Tec darauf steht. Aber gefertigt werden sie von Maxtone.


    Das von dir bemerkte Pedal heißt bei Maxtone DP-921FB. Ich kenne leider keinen Drummer, der das persönlich erworben hat. Die regulären Maxtone Doppelpedale tauchen allerdings recht oft bei Evilbay auf aber auch bei diversen Drumanbietern deren Onlineshops (also auch völlig unabhängig von Evilbay).


    Generell gilt aber auch hier: ich den ersten Eindruck nicht überbewerten. Bei Fußmachinen sollte man erst mal 2-3 Jahre wartungsfreies bzw. ausfallfreies Spiel abwarten, bevor man über die Qualität mutmaßt.

    Das muß man handwerklich erstmal nachmachen. Respekt.


    Betreff: Buchstabensalat
    Die Böckchen sehen verdächtig nach ASBA aus (nicht Aspa) ;).


    Es war eine recht bekannte französische! Drummarke, die jahrzehntelang bis Anfang der Achziger aktiv war und teilweise auch recht innovativ. Inklusive völlig eigenständiger Hardware-Programm (recht eigenständig sowohl in Design wie Funktionalität), variablem Kesselmaterial (Holz, Acryl, Metallkessel-Drumkits).


    Ich hatte früher noch manche selbst in Deutschland zu Gesicht bekommen... in den letzten 15 Jahren kam mir (abgesehen von ein paar Fußpedalen bei Vintage-Shops) garnix mehr vor die Linse(n). In Frankreich ist auf dem Gebrauchtmarktsektor logischerweise noch recht häufig was von Asba zu finden.

    Thanks, das war sehr nett :D

    Zitat

    Das wäre aber aufgrund der Physik-Grundlagen-Nähe ein Thema wo Kollege Schneider wirklich mehr bzw. korrekteres Erklärungs-Knowhow hat als ich. Mit Über- bzw. Unterdruck könnte man es sicher auch erklären. Bitte hilf, Kollege!


    Aber wie gesagt mit "Annäherung" war vom Erklärenden im letzten Jahrtausend (einem Drumlehrer) damals wohl nicht gemeint, dass es ein Vakuum ist oder sehr dicht ´dran, oder gar 16 Pferde benötigt werden, sondern, dass das im Prinzip das Auseinanderziehen schwerer wird. Also eher eine Tendenz.


    Aber wie gesagt, diesen Effekt, dass es träger wird - konnte ich persönlich nie feststellen. Auch nicht ansatzweise. Vielleicht weil die Erklärung falsch ist - oder ich zu unsensibel bin, um es wahrzunehmen.

    Schwieriges Thema:


    Also prinzipiell divergiert die Anzahl je nach Hersteller bzw. Modell.
    Die Hersteller, die wirklich konkret "Löcher" in die Bottom Becken bohren (und keine Sound Waves, Sound Edges oder was auch immer) sind u.a.
    Ufip = 2
    Zildjian "Quickbeat" = 4
    Sabian "Flat Hats" = 3, "Fusion" = 2
    Orion "Rubinho Barrsotti"-Modell = 4


    Ursprünglich hatte man mir die Sache vor einem Vierteljahrhundert :D so erklärt: Wenn man die Hihats fest zusammentritt... und sie vielleicht (weil es der Zufall will) sehr plan aufliegen - entsteht ein annäherndes! (sicher kein absolutes) Vakuum. Dieses annähernde Vakuum bewirkt, dass das erneute Öffnen bzw. Auseinanderführen der Cymbals "Schwerer" bzw. "Träger" vonstatten geht. Hat eine Hihat aber Konstuktionsbedingt Löcher (siehe oben) oder Wellen (ala Sound Edge Paiste, seit Ablauf des Patents auch Meinl oder Zildjian, oder Aussparungen ala Harpy etc.) ist ein schnelleres/leichteres Auseinanderführen der Becken möglich.


    Ich fand das seinerzeit zwar irgendwie sinnig und fühlte mich etwas an die Saugnäpfe erinnert mit denen wir verstopfte Abflüsse Zuhause wieder freimachten... hatte aber selbst bei Hihatmodellen ohne Öffnungen nie spüren können, dass sie mal ansatzweise Träger Auseinandergehen.


    Im Prinzip halte ich den Erklärungsansatz bis heute aber NICHT für totalen Nonsens... nur wie gesagt, in der Praxis habe ich es nie erlebt, dass ungebohrte Hihats oder jene ohne Sound-Waves einen die Becken "Träger" oder "Schwerer" öffnen lassen.


    Das wäre aber aufgrund der Physik-Grundlagen-Nähe ein Thema wo Kollege Schneider wirklich mehr bzw. korrekteres Erklärungs-Knowhow hat als ich. Mit Über- bzw. Unterdruck könnte man es sicher auch erklären. Bitte hilf, Kollege!


    edit: Schreibfehler suck! Alleine das Wort "Physik" war 2 mal falsch... hahaha

    Zitat

    Laut, hell, tight, guter Chick. Aber auch ein wenig kühl, steril. Ich beziehe mich da auf eine neuere 14" QB in brilliant finish, die in meinem Proberaum rumliegt und habe so das unbestimmte Gefühl, dass man die letzten beiden Adjektive durch die Auswahl eines älteren Modells in den Griff bekommt.


    Da sieht man wieder wie subjektiv Hörurteile sind ;).


    Ich hatte Jahre lang das 13" Quickbeat-Modell von Zildjian (matte Optik) und noch länger das fast identisch klingende Sabian 13" Flat Hat-Modell im Brilliant Finish (letzteres hatte unten nur 3 Löcher). Ich glaube das gibt es heute nicht mehr in 13" von Sabian... ich hatte mich von meinen beiden Modelle erst dann getrennt, als ich ein Modell eines anderen Hersteller fand, der diesen Sound auch möglich machte.


    Beide Hihats gehören für mich bis heute zum absolut Besten, was diese beiden Hersteller an Hihats zu bieten haben. Beide Hihats sind auffallend leise, etwas trockener mit reduzierten Obertönen (u.a. konstruktionsbedingte Folge der fehlenden Kuppe des Bottom-Beckens). Sie haben keinerlei dissonante Obertöne (selbst dann nicht, wenn man die Becken mit hohem Druck zusammentritt... also dann, wenn andere Hihats oft in der Tonhöhe "nach oben ge-pitched" bzw. detuned werden und dann dissonante Nachklänge auftreten).


    Sie haben beide einen extrem leisen, subtilen Chick. Einer der leisesten und subtilsten, den ich jemals bei einer Hochpreishihat gehört habe. Ich mochte das sehr. Der Chick war so leise, dass 2 Musiker unabhängig voneinander auf den Begriff "Bürolocher-Sound" zu sprechen kamen, wenn man die Hihat mal alleine auf Viertel mit dem linken Fuß durchlaufen ließ...


    Diese Hihats sind extrem gut für Aufnahmen. Der Anschlag ist sehr deutlich und direkt und wird ohne sonstiges "gesizzle" oder Hihat-Obertonartefakte (wie sie leider viele andere Modelle liefern) wiedergegeben.


    Toller Sound... ist mir seit Jahren unbegreiflich, warum diese Modelle von vielen Drummern zugunsten anderer Modelle der beiden Hersteller, mißachtet werden. Aufgrund mehrerer Drummer die sie mal anspielten habe ich allerdings in Erinnerung, dass mehrere ihren Sound als "zu subtil" oder "fleischlos" bezeichneten.


    Ich würde den Sound positiver, als "Hifi-Esque" :) bezeichnen. Er klingt vielen Hihat-Aufnahmen auf professionellen Tonträgern sehr ähnlich.

    Edit: Schreibfehler leave the hall

    Zitat

    130€ fuer nen rohkessel sind ansich recht guenstig,


    Ich wünschte die 2-3 Röhm (oder -"verwandte oder "outgesourcte", oder "vertochterte") Mitarbeiter und Drummerkollegen, die hier im Forum manchmal unterwegs sind würden das Geraderücken ;)


    Ich bleibe dabei... der Preis ist für einen Kessel nicht so prickelnd. Mehr dazu an dieser Stelle nicht.

    Die snare hiess (wie gesagt das ist 28 + X Jahre her) wenn ich es richtig zusammenbekomme Maxwin Power Shell Snare 2114" in der 6-Schraubigen "Super-Low-Budget"-Variante.


    Ich fasse das ganze auch humorig auf - keine Sorge.


    Ihr Wert ist offengestanden (Humor-Modus off!) dicht über Null. Ganz ehrlich! Wenn mir das Teil gebraucht jemand für 25 Euro geben wollte, würde ich abwinken. Bei 15 Euro wäre ein Video-Dreh mit pyrotechnischer Einlage mit diesem Instrument in diesem Zustand allerdings überdenkenswert!


    Das bedeutet nicht, dass es keine Menschen gibt, die so ein Instrument mit viel Liebe und Geduld wieder in Stand setzen... und eine Gratung machen lassen, die besser ist als es Maxwin seinerzeit tat. Da muß jeder selbst abwägen... ob der Spaß an Bastelei überwiegt oder rational/monetäre Gründe. Das will ich nicht werten - steht mir auch ganricht zu.

    Ich denke Souls Sirkus ist schon lange vorbei... es wird gemunkelt, dass die Burschen noch über einen DVD-Release nachdenken, da sie zig Material haben. Wirklich Sinn macht das aber auch nicht. Die CD ist schon gefloppt... wieso soll dann der DVD-Verkauf lohnen.


    Aber auch hier würde ich vermuten, dass das nur noch ein sehr lauer Sturm im Wasserglas wird. Eventuell irgendein Kleinstlabel aus Europa oder Japan das für wenige Dollar einkauft und verramscht - wenn überhaupt. Also eher der Versuch aus dem eigentlich schon verbranntenn Kapital noch ein paar Cent zurückzuholen.


    Soul Sirkus als Konzept fand ich von Beginn an eher tragisch und auch reichlich unüberlegt. Die Zeit der Dinosaurier-Supergroups ist martktechnisch lange vorbei. Etwas pauschal/vereinfacht ausgedrückt:
    Kiddies von heute interessieren SUPERGROUPS nicht. Warum auch, sie können weder mit den Namen der Musiker noch deren musikbiographischen background etwas anfangen. Und die Alten die mit derartigen Bands großwurden, liegen gesättigt auf dem Sofa - und haben weitestehend vergessen, das es ihre alten Helden noch gibt.


    Man könnte Neil Peart mit Yngwie Malmsteen, Ronnie Dio und Billy Sheehan als Band zusammengruppieren... und trotzdem wage ich die These dass sie keine nennenswerten Verkaufszahlen mehr erzielen würden. Der Zug ist abgefahren... da kann man noch so schnell rennen (oder viel Kohle reinpusten)... man sieht nur noch die Rückleuchten im Tunnel verschwinden.


    Auch ein gutes Beispiel ist/war "Living Loud". Echte handgemachte Musik, weltberühmte Musiker (Steve Morse, Jimmy Barnes, Don Airey, Bob Daisley, Lee Kerslake) die ehemals mit ihren Mainbands zig Millionen Tonträger abgesetzt hatten - aber für ihre neue "SUPERGROUP" finden Interviews bzw. Medienpräsenz allenfalls im australischen Frühstücksfernsehen statt. Das ist die harte Realität.


    Umso erstaunlicher dass die Soul Sirkus-Burschen (genauergesagt Neil Schon) da zu ihrem Marktstart teilweise viel persönliches Budget angelegt hatten... das mußte klar sein, dass sie (egal wie toll die Musiker einzeln oder in diesem Mix vereint! musizieren) keine große Marktplattform mehr finden.


    Castronovo´s gesundheitliche Krise (angeblich durch die Journey-Doppelbelastung) ist da streng genommen fast ein "gutgemeinter" Wink des Schicksals gewesen, dieses Boot sei es noch so schnittig designed, rechtzeitig zu verlassen.

    Es gibt für diese Musik seit vielen Jahren kaum noch nennenswertes Airplay. Faktisch garkeine Möglichkeit mehr Videos (die es von Soul Sircus) gibt (wenn auch Low-Budget-look-alikes) derartiger Bands in den Sendern zu lancieren/platzieren.


    Auch "derartige" CD´s finden sich kaum noch in den CD-Abteilungen der Shops. Oftmals muß man als Hardcore-Fan dieser Bands das Zeug in den Shops erst bestellen. Da das aber heute die meisten (wenn sie es überhaupt tun) über Internet tun, wird wieder erklärlich, warum sich diese Tonträger kaum noch in den CD-Regalen wiederfinden. Ohne Bestellung(en) in den Shops wird auch keiner mal wagen "1-2" mehr zu Bestellen und im Regal zu platzieren.


    Natürlich wird tolle Musik immer tolle Musik bleiben. Aber der Kuchen wird immer kleiner:
    1.) da die Fanbase für diese Musik nicht wirklich anwächst- (vielleicht sogar eher biologisch abnimmt/ausstirbt...)


    2.) Numerisch kurioserweise immer mehr Musiker dieses Feld des Melodic-(Hard)-Rock beackern... sehr viele der klassischen alten Bands wieder
    exisitieren bzw. reformiert wurden (teilweise schlicht und ergreifend deswegen, da das Geld ausgeht und die Tantiemen alleine zu spärlich fließen), dazu kommen 37492392 Soloprojekte, oder Neu-Kombinationen von Musiker "Z" mit Musiker "Y", dann noch neue jüngere Generationen, die auch in diesen Musikstil(en) tätig werden wollen.


    3.) Bekannterweise auch die CD-Umsätze immer rückläufiger werden und tolle Musiker/berühmte Namen kaum noch genug Advance einstreichen können, um ihre Miete zu bezahlen.


    Wie man diese finanziellen Einbußen (da die verkauften Einheiten bei regulären CD-Neu-Veröffentlichungen bei der überwiegenden Mehrzahl der "klassischen Rockbands" nachprüfbar von Jahr zu Jahr niedriger werden) versucht zu kompensieren, kann man bei Bands wie Purple oder Whitesnake sehen.


    Mehrere Releases, die sich inhaltlich faktisch weitestgehend entsprechen und alle paar Monate rausgehauen werden. Live- Konzerte auf CD, DVD, neue Live-Special-DVD, "Live-in Frankfurt", "Live in Buchschlag", "Live Zuhause", Special-Live-CD mit 3 neuen Studiotracks etc. etc.


    Eine schreckliche Entwicklung... natürlich nur Konsequent in Bezug auf die reale Marktlage und unser aller Kaufverhalten - oder sollte man Brennverhalten sagen?

    Vorsicht.... jetzt wird es noch verwirrender...


    Außer den 4 PCX-100 wird meiner Kenntnis nach das Dr-503 doch schon lange mit 2 zusätzlich! beiliegenden PCL-100 ausgeliefert (in den ersten Jahren noch nicht). "Ein Hoch" auf diese schwachsinnigen bzw. verwirrenden und schnell verwechselbaren Bezeichnungen.


    Das sind simpel gesprochen Aufsatzstücke/"Aufnahmeteile" für Beckenarme, Tomhalter etc. die statt den schwarzen Abdeckkappen auf 2 Rohre angebracht werden können. Eine super-schöne Sache, da so die Stativrohre endlich mal sinnig genutzt werden. Ein Konzept das Tama mal Ende der Achtziger erfand und dann rasch von Gibraltar und sehr spät! von Pearl übernommen wurde.


    Da ich Mathe-Looser bin, kann und will ich mich an den arithmetischen Berechnungen des Thomann-Teams nicht beteiligen. Nur nochmals der Hinweis: eventuell brauchst Du 2 Klammern weniger, je nach dem, ob dem Thomann-Burschen bewußt war, dass für 2 Rohre diese Aufsatzstücke beiliegen. Ich würde übrigens IMMER noch 2 weitere PCL-100 bestellen. Da das DR-503 bekanntlich 4 Rundrohre hat. Damit wäre man dann in der Lage 4 Galgenarme in den regulären Rundrohren zu verankern ohne eine Rackklammer bemühen zu müssen. Diese Aufsatzstücke für die Pearl Rundrohre (NICHT für die Vierkant-Alustreben) waren übrigens noch vor kurzem super-günstig zu haben. Obwohl sie designtechnisch viel schöner aussehen als die offiziellen Pearl-Rackklammern waren die deutlich günstiger als letztere bei MP und manchen anderen Anbietern zu haben. Ob das jetzt noch so ist.... ???


    edits... nein, ich rechne hier nicht mit!

    Wenn ich vorher schon abgetaucht wäre, hättest Du aber vielleicht nie erfahren was es für eine Snare ist ;)


    Jetzt mal ehrlich: wenn Du sie wirklich umfassend restauriert hast, dann machen weitere Bilder Sinn. Und dann freut sich hier jeder, wenn das Teil eines Tages gut aussieht!


    Deine Snare ist aber nun herstellungstechnisch bestimmt. Darum ging es doch in diesem Thread. Insofern bringen auch 5 weitere Fotos im jetzigen Zustand nichts mehr. ;)

    Deine Maxwin gab es übrigens in 2 Varianten. Einmal mit 8 Stimmschrauben... und dann noch ein schlimmeres ;) Maxwin-Modell mit 6-
    Stimmschrauben.


    8 Stimmschrauben stellen bei 14" null Problem dar. 6 sind allerdings wirklich dürftig und machen das Stimmen schon recht schwer und unkomfortabel!


    Kannst uns ja an Neujahr (vor dem Sekt) mal die Zahl Deiner Stimmschrauben mitteilen. ;)


    So, jetzt aber unter den Weihnachtsbaum...

    Der Geist der Weihnacht beseelt uns scheinbar fast alle... ich befürchte die Message ist immer noch nicht angekommen:


    Wie gesagt, es spricht vieles für eine Maxwin (das Billig-Label von Pearl).


    Endorser sind übrigens in vielen Fällen keine Firmen-Historien-Enzyklopädie! Gott sei dank nicht. Er soll sich glücklich schätzen ein Endorsement mit so einer innovativen Marke zu haben! Da muß er nicht noch die Schattenseiten vor 28 + X Jahren runterbeten.


    Jeder Drummer der Welt (egal ob Pearl-Endorser oder nicht) wird eine Pearl Reference Snare dieser "Ausgeburt" vorziehen.


    Over and out!

    Hammu liegt prinzipiell oft richtig. Einen Fernost-Nachbau würde ich in diesem konkreten Falle allerdings ausschließen. Eben weil Maxwin seinerzeit selbst in der Lage war genug Billig-Mist herzustellen und eben bei jener Snare nahezu alles (von dem was man noch erkennen kann) auf Maxwin hinweist. Nicht alles von Maxwin war schlecht... aber vieles waren die obsoleten Billigteile, von denen sich Pearl schon längst verabschiedet hatte.


    Anbei ein Pic der Original Maxwin.


    Schon schlimm wieviel Aufhebens wir um derartige Mistgurken manchmal machen :)


    Da würde man sich in Japan im Seniorenheim vor Lachen auf die Schenkel klopfen... wenn man das erfahren würde... obwohl ich garnicht so sicher bin, dass die ehemaligen Werksarbeiter von damals überhaupt noch ein "Hörnchen in den Kaffee tunken" können... das ist irre lange her!

    Es (oder das was davon übrig ist) ist eine alte Maxwin... jemand hat ja schon auf die Pearl-Nähe hingewiesen. Z.B. Mitte Siebziger.


    Dafür spräche auch die Abhebung die es so! lange Zeit bei Pearl und ihrem Low-Budget-Ableger: Maxwin gab.


    Das Ding sieht furchtbar aus. Die wird ein "Perverser" :) enthäutet haben!
    Also die ehemalige Folie abgerissen haben... und dann völlig eigensinnig bemalt, gebeizt, lackiert oder einfach durch Hunde-... hust... Kot gezogen haben. Schlimm das Teil. Davon ab... selbst in etwas besserem Zustand ist es faktisch nichts wert. So ehrlich mußte ich sein... sorry!