Beiträge von Drumstudio1

    Ganz lapidar: ich vermute Du spielst die Bassdrum mit reichlich Power. Keine Kritik, nur eine Vermutung die völlig wertneutral ist.


    Zu den Protektoren, die in aller Regel gute Dienste leisten:
    Die kannst Du auch zurechtschneiden. Du kannst künftig aus einem Protektor locker 3-4 machen. Also Stücke zurecht schneiden, die gerade ein wenig größer sind, als die Auftreff-Fläche des Fußmaschinen Schlegels.


    Sobald dieser Stickerauschnitt dann "durchgenudelt" ist, ziehst Du ihn ab und bringst den neuen Ausschnitt an. So kommst Du mit weniger Finanzinput deutlich länger über die Runden. Try it!

    Nein, es wird sich nichts wesentliches ändern... vorausgesetzt die wesentlichen Material- und Verarbeitungscharakteristika wie z.B: Holzlagen, Holzart, Gratung etc. bleiben wie beim alten Performer-Birke erhalten.


    Im "Volksmund" werden 10 Stimmschrauben bei Bassdrums eher mit hochwertigeren Drumsets assoziert. Das die Performer-Bass in der alten Birke Version auch mit 8 Stimmschrauben einen weltklasse-tieffrequenten-Sound lieferte ist hinlänglich bekannt. Ich persönlich konnte im Vergleich mit anderen 22" Bassdrums (wenn diese im Kontrast zur Tama 10 Stimmschrauben hatten) auch kein sooo wesentlich besseres Stimmverhalten feststellen.


    Keine Änderung, die Grund zur Unruhe bieten sollte :D


    Fazit des "warum": Ich vermute Tama sieht darin...
    1.) eine Möglichkeit die Wertigkeit auch in diesem Detail herauszustellen und vielleicht noch wichtiger: mit vielen anderen Firmen gleichzuziehen die selbst in niedrigeren Preisklassen 10 Stimmschrauben bieten.


    2.) den neuen Kunden ein letztes Quentchen mehr Feintuning zu gestatten (auch wenn ich es als nicht wirklich nötig erachte :)


    edits... Fehlerteufel exorziert

    Zitat

    Locker sind die Jungs ja, aber inhaltlich werfen sich da einige Fragezeichen auf. Ob man die Monitore tatsächlich mit den Tweetern nach innen positionieren sollte, halte ich für ein Gerücht.


    Inhaltliche Fragezeichen sind völlig legitim. Aber streng genommen auch völlig unabhängig von einfach-verständlicher Wissensvermittlung gibt es im audiophilen Universum unendlich viele Paradigmen. Da können und werden bei vielen Themenkomplexen divergierende Meinungen nicht ausbleiben... auch bei komplex(er) aufbereiteten Themen.


    Anyway.... ich werde mir den Monitorbeitrag nachher mal downloaden.


    Die Frage "wie differenziert stellt man ein Thema da"... ist mit dem Manko behaftet, dass bei zu tiefem Einstieg in die Materie unerfahrenere garnix verstehen - oder noch schlimmer "abgeturned" den Themenkomplex für sich als zu trocken oder kompliziert völlig beerdigen und sich diesem auf Jahre verschließen.


    Wir alle kennen das Phänomen: die alle paar Wochen "flutende Mailingaktion" aus Burgebrach verleitet zig tausend Musiker, Hobbyisten, whatever nicht zuletzt auch zum Kauf von Equipment, mit dem sie jahrelang nicht angemessen umzugehen wissen.


    Wenn didaktisch ansprechende, einfach gehaltende Wissensvermittlung ein paar erreicht und diesen spielerisch aufzeigt, wie sie IHRE MUSIK etwas besser in Szene setzen.... dann ist das klasse!


    Ganz vergessen: thanks für den link!

    Unglaublich... die Karaoke-Methode war mir zwar bekannt... aber so genial didaktisch vermittelt... inklusive locker-unverkrampfter Art... habe ich das noch nicht erlebt. RESPEKT!


    Sagenhaft! Wenn auf diesem tollen didaktischen Niveau in Sachen Wissensvermittlung nur mehr Profs und Dozenten an den Unis und anderen Bildungsstätten wären... garnicht auszudenken wie viel schneller und effektiver Wissenvermittlung wäre... und wieviel mehr Spaß das hinzulernen machen würde.


    TOLL!

    Slightly off-topic... ;)


    "Bald-Kauf":
    Paul Stanley "Live To Win"... zwar schwankt(e) Kiss für mich immer zwischen mega-peinlich, primitiv und simpel-genial...


    Paul Stanley´s oftmals an der Leistungsgrenze eingesetzte Stimme (auch bei Studioaufnahmen deutlich zu hören) hat aber was und ist irgendwie zeitlos!


    ... der erste Appetizer der neuen Solo-CD, der Titeltrack "Live To Win" gefällt mir außerordentlich gut (trotz der tiefgestimmten Gitarren). Wer im Web etwas sucht, müßte irgendwo (z.B: You Tube) diesen Track als "Promo-Listen" oder ähnliches finden.
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    Ein anderes Album Russell Allen / Jorn Lande "The Battle" ist schlichtweg eine der besten Hardrock oder Pop-Metal Scheiben, die ich je gehört habe. Solche genial-eingängigen und doch reizvollen Hooklines habe ich seit vielen Jahren nicht mehr in dieser Wertigkeit gehört.


    Jeder der Rock, Melodic Rock, Hardrock, Metal, Progressive-Rock
    etc. mag... sollte dieses Teil besitzen. Erst recht, wer 2 der ausdrucksstärksten Sänger des Genres in Bestform kennenlernen will - ohne auf deren umfangreichen Backkatalog (Symphony X, Ark, Masterplan etc.) zurückgreifen zu müssen.


    Arrangementtechnisch interessant: Strophen/Texteil(e) und Bridges stehen bei den meisten Songs dieser Scheibe den Chorus-Parts in Sachen Hookline nicht nach. Sowas habe ich selten erlebt... dass jede Bridge in Sachen "musikalische Wertigkeit" :) für sich alleine schon den Song tragen könnte... wenn dann bei den Burschen nicht noch ein noch-feinerer Refrain um die Ecke käme.


    Dringendst empfohlen diese Scheibe! Es sei denn, man lehnt eingängige Hooklines ab und favorisiert sperrige Sachen.


    Der Nachfolger wird derzeit schon aufgenommen und wird von mir 100%
    ungehört gekauft.

    Zitat

    Zu dem minimalen restquietschen kommt jetzt (naja, mir ist es jetzt erst richtig aufgefallen), dass beide pedale (von meiner sonor DP492S-DoFuMa) massives (seitliches) Spiel unten am Gelenk zwischen Fersenteil und Trittplatte haben.


    Dieses Pedal erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und ist ein absoluter Top-Seller. Die Verkaufszahlen sind unglaublich. Um so schlimmer, dass alle Exemplare die ich kenne bzw. vorgelegt bekam, starkes bis unerträgliches seitliches Spiel haben. Bei einem Schüler schon nach 4 - 5 Wochen aufgetreten.


    In Bezug auf eine "Reparatur" kannst Du Dir mal die Hochpreismodelle mehrerer Anbieter anschauen. Da findet sich dann oft ein "schraubbares" bzw. justierbares Stift-System. Sowas (handwerkliches Geschick vorausgesetzt) sollte eigentlich bei vielen Low-Budget- oder No-Name-Modellen anzubringen sein. Wer hat Erfahrungen damit und postet was dazu???

    1000 Dank Lars für die Offenheit und das Teilen des Leids und die Eröffnung dieses hochinteressanten Threads.


    Ich denke viele von uns fürchten genau jenen Tag, an dem so ein Schreiben im eigenen Briefkasten liegt.


    Alles Gute für Dich in dieser Sache!

    Zitat

    Die Dicke des Beckens sagt, wie hier auch schon oft behandelt, nichts über die Rissfestigkeit aus.


    Jein. Die hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Ich wollte aber nicht das ganze Metallurgie-Lexikon runterbeten. Fakt ist, dass die Crashes für extrem körperbetonte Rockmusikstile, alle, egal welcher Hersteller eher dicker sind. Und dafür gibt es Gründe... dies wird sich eines nicht allzu fernen Tages wahrscheinlich ändern (entsprechend neue Legierungen sind bei mehreren Herstellern in der "Beta-Phase")...


    ... insofern gilt mein Tip gegenwärtig! für Drummer die nicht sooo erfahren sind und sehr körperbetont spielen, die entsprechenden Crashcymbals für diese Musikstile (die faktisch dicker sind) anzutesten! Eben und nicht zuletzt auch aufgrund der Garantieansprüche.

    Zitat

    Noch was, der Typ der mir die Becken verkauft hat hat mir versichert (weil ich ihm gesagt habe dass ich im härteren bereich tätig bin) dass mir die garantiert nicht reissen werden.


    Ich glaube, den Typ kenn´ ich. Der sagt seinen Konkubinen immer, wenn er schnell genug raus...ieht werden sie nicht schwanger. Hilfeeeeeee X(


    Ganz im Ernst: ich denke nicht dass er jetzt an seine (sinnfreie) Aussage erinnert werden will... aber ich würde mich womöglich totlachen, "wenn Du die Traute hast" ihn jetzt, nachdem er Dein Geld hat, an eben jene Garantie zu erinnern.


    Aber ich denke "wieviel" man auf solche Statements im Rahmen eines Verkaufsgespräches geben kann... weißt Du selbst.

    Zitat

    OK, aber das kann doch nicht sein dass das 16" Becken nach so kurzer Zeit nen Riss bekommt.


    Doch. Ein Riß kann sogar schon im Werk auftreten... oder auf dem Weg vom Werk in den Musikshop... etc. etc.


    Das Alter alleine sagt eigentlich eher wenig über die Auftretenshäufigkeit von Rissen.


    Materialermüdung durch permanente Überbelastung schon eher...
    z.B. durch zu heftiges Drumming in Bezug auf den Cymbaltyp, falsche Montage etc. etc. (zu diesem Thema gibt es schon andere threads)

    Zitat

    Naja spiele mehr im Hardcore/Metal/Emo bereich, ich mein schon ja ich schlag schon drauf, aber ich bin hier nicht der brutalo, der denkt hier sein Becken erschlagen zu müssen. 5B sind ja jetz auch nich so dick.


    Ich mache mich jetzt unbeliebt... aber beim Begriff "Hardcore" klingeln in Sachen Becken-Lebenserwartung (auch in der Industrie) alle Alarmglocken. Besonders wenn es sich womöglich um ein eher dünnes Crash-Becken handelt.


    5B alleine sagt auch noch nicht allzuviel darüber aus, wieviel Musikelinput Dein Cymbal erreicht(e), und "wie" und "ob überhaupt" dieses die Schwingungsenergie unbeschadet wieder abgeben kann.


    Zitat

    Was haltet ihr davon? Ist das normal ?


    Das kann man nach einem einzigen Beckenverlust noch nicht mit Gewißheit sagen. Klingt jetzt zynisch - ist aber nicht so gemeint. Wenn Du in wenigen Jahren mehrere Becken ins Jenseits beförderst, wissen wir genauer, ob es ein Ausreißer war, oder doch Hinweis auf die Spielweise bzw. individuelle Faktoren für den Exitus zu finden sind.


    Prinzipiell würde ich bei Folgekäufen:
    a.) die Garantiebedingungen berücksichtigen bzw. Einblick nehmen.
    b.) ein Crashbecken kaufen, dass vom Hersteller EXPLIZIT! für die Anwendung Rock/Metal/Punk/Hard... ausgewiesen ist (das garantiert noch kein Überleben, kann aber mitunter Umtäusche etwas leichter machen)
    c.) eventuell auch die Spielweise kritisch hinterfragen.


    Trotzdem kann es durchaus sein, dass DU GARNICHTS falsch gemacht hast! Also nicht in Sack und Asche gehen.


    Schreibfehler get out!

    Also wenn das Zeug nicht weg geht... dann klingt es wirklich ernst(er).


    OK, Vorredner haben recht. Mit dem Shop Kontakt aufnehmen. Zumindest, dass schon mal nachweislich ein Datum genannt ist, wo (erste) Mängel mitgeteilt wurden.


    Ich denke die wollen dann das Set (oder zumindest Teile) davon in Augenschein nehmen und dann wird entschieden wie es weitergeht.


    BTW: sollte es irgendwann doch möglich sein ein Bild zu posten... würde ich mich riesig freuen.

    Interessante Diskussion... mein Problem: sind es wirklich Chrompickel? Hast Du mal versucht die "Erscheinungen" auf den Hardwareteilen mit einem trockenen Toch (ohne irgendeinen Zusatz) wegzurubbeln? Vielleicht geht das... dann müßte man sich keine Sorgen machen.


    Wenn es hingegen wirklich Chrompickel sind... es dreht sich im Kreis... ich kann das nicht so recht glauben.


    Schreibfehler reduziert!

    Ob das schlimm ist???


    Prinzipiell "Nein". Entferne das Ding VOR DEM KAUF! Oder lasse entfernen.


    Im besten Fall sind minimale Klebestellen als Überbleibsel sichtbar. Das ist wurscht.


    Aber als Pessimist empfehle ich das Entfernen vor dem Kauf (z.B. in Anwesenheit des Verkäufers), im Shop wherever... nur um sicherzugehen, das nichts kaschiert wurde.


    Da wäre mit böser Phantasie vieles denkbar:
    a.) großer Kratzer
    b.) Delle
    c.) WORST CASE: HAAR-RISS


    d.) Im Besten Fall hat er nach einem Gig die Telefonnummer von der Nymphomanin "Babsi" ´draufgeschrieben, und bevor sie die Bandkollegen erheischen konnten, in die Bass verbannt.


    Wird sicher alles nicht zutreffen... aber sichergehen schadet nie im Leben!
    Konservativer Gruß ;)

    Schwer zu beweisen... ich denke hauptsächlich ist es nur Optik.


    Aber... auch bei Remo Ambassador Clear oder Black gibt es manchmal Ohren, die die Black Variante in Sachen Sound als minimal trockener empfinden. Es ist eine Frage der Genauigkeit (oder übersteigerter Sensitivität) des Gehörs bzw. Wahrnehmung und der Hörbedingungen (Umgebung).


    Man könnte theoretische bzw. wissenschaftliche Gründe bemühen... bzw. finden... vielleicht durch die Farbzumischung (also z.B. Schwarz), dass sich die Materialeigenschaften (und letztlich Klangeigenschaften) minimal veränden.


    Ich habe die Farbvarianten von Evans nie parallel gehört. Ich kenne die Glass-Variante vom Hören z.b. GARNICHT. Vermute auch, das dies auf 90 % der Musikalienhändler (sofern sie tatsächlich alle 3 Varianten haben sollten) zutrifft.


    In Bezug auf Remo meine ich einen kleinen Unterschied zwischen Ambassador Clear und Ambassador Ebony (Black) zu hören. Letzteres etwas trockener, minimal "oberton-kontrollierter" bzw." gedämpfter"-klingend. Aber gigantisch sind schon da die Unterschiede NICHT. Und ob es im Bandsetting noch sonderlich auffällt? Mein Eindruck war "Nein!".


    Bei einem 2-lagigen Fell mit Öltropfen dazwischen, mit dem Herstellungsziel es so trocken wie möglich zu bekommen... würde ich erstrecht keine großen Unterschiede in Richtung "offenerer Sound" erwarten :D


    Genug der Spekulation. Wer die Evans Felle zumindest mal in 1-2 Größen parallel testen konnte, soll jetzt posten.