Beiträge von Drumstudio1

    Jein...


    ... auf dem Gebrauchtmarkt kann man ab und zu verschiedene Vorgänger-Modelle von Sonor zu wirklich passablem Preis erwischen. Also auch mit diesem rattenscharfen Glockengußbronze-Kessel, der (unerhörten) Lautstärke... aber mit anderer (keinesfalls schlechterer) Sonor-Kesselhardware.


    z.B: mal nach den Sonor Glockengußsnares Signature snares HLD596 (die hat allerdings 6") oder der HLD598 (8") Ausschau halten.


    Die HLD596X ist auch ein feines Teil... sie weist eine etwas aufwändigere Abhebung auf... Pseudo-Parallel...


    edits... "schreibfehlers leave the hall"

    Es sind die runden Böckchen bzw. Böckchen-Führungen gab es about 1989. Dat´ is´ schon ´ne Weile her...

    Ich würde in jedem Falle bei Meinl anfragen.


    Zur Not (also dann, wenn Meinl "Nein, haben wir nicht" sagt) mich bitte per PN kontaktieren. Ich kenne eine Japan/Hoshino-Kontaktperson, die möglicherweise hilft.

    Ja, ich weiß.


    Doppler habe ich diesmal extra nicht erwähnt...


    ... die Verbindung war mir schon bekannt.


    Die Preisdifferenz kann nur ein Parapsychologe erklären :D


    Trotzdem ist Dein Hinweis wichtig. Denn vielleicht fällt nun jemand auf, dass er genau die Snare zu der Du Auskünfte suchst, schon besitzt.... wenn auch unter anderem Namen.

    Zitat

    Keiner? Schade.


    Für die wenige Resonanz gibt es mehrere Gründe...


    1.) Peace ist für einige Drummer immer noch recht unbekannt.
    2.) Peace ist für einige Drummer immer noch mit low-budget-Produkten verbunden und findet (noch) nicht viel Beachtung


    Jetzt wird es kompliziert(er):
    3.) Peace ist nicht immer unter dem Label Peace zu finden...


    Es gibt in Deutschland nicht nur mehrere Anbieter von Peace-Produkten, sondern auch Anbieter die Peace Snares unter anderem Namen anbieten.


    Nur mal zwei Beispiele:
    Z.B: "Red Rock Snare 14"x5,5" Brass" ... entspricht faktisch der Peace SD-142


    Auch die "Scott Snare Brass 14x5,5" entspricht meines Wissens auch der Peace SDS-142


    Dies trägt mitunter zur Verwirrung von Händlern und Endkunden bei und bewirkt im schlimmsten Fall, dass sich Drummer gegenüberstehen und nicht wissen, dass sie vom selben Produkt reden (wie im Telefonat mit einem DF-Kollegen neulich) ;)


    P.S: nur um sicherzugehen: die von Dir gesuchte Black-Brass 14X5,5 ist das nicht. Sie hat u.a. andere Böckchen, geflanschte Reifen etc. Die SD-511 ist in unseren Breiten noch nicht sooo oft (... Schmidkonz) anzutreffen. Aber auch hier wäre nicht auszuschließen, dass sie unter anderer Produktbezeichung bzw. Label existiert.

    Komplexes Thema!


    Zitat

    Am harten Aufprall auf den Becken/Hats?


    Das würde ich eindeutig verneinen!


    Prinzipiell kann das Rutschen von Stöcken (sofern es wirklich auch bei verschiedenen Sticktypen und Holzsorten auftritt) ein Indiz sein, dass die Stockhaltung nicht korrekt verinnerlicht ist.


    Gerade die Stockhaltung ist aber nicht nur eine Sache von richtig oder falsch, sondern auch langjähriger Erfahrung.


    Komplizierter ausgedrückt: die Sensitivität für das Wahrnehmen "wo ist denn mein Stick gerade beim Trommeln und welche Finger liegen wo an?"


    1.) Natürlich kannst Du versuchen mit Tape zu experimentieren.


    2.) Auch sicherstellen ob es wirklich mit jeder Art von Drumsticks im gleichen Außmaß auftritt. Nur zur Sicherheit: es gibt viele verschiedene Holzarten mit spürbar anderen Grip-Eigenschaften, es gibt verschiedene Lackierungen - wiederum mit erheblicher Auswirkung auf die Haftung, Haltewirkung etc.


    3.) Parallel dazu würde ich Dir gerne empfehlen zu testen, ob es Dir gelingt während des Spiels! den Drumstick nach und nach ein paar Millimeter nach vorne... und danach wiederum in kleinen Einzelschritten "zurückwandern" zu lassen. Diese (relativ schwierige) Übung kann langfristig viel zur Verbesserung der Kontrolle bzw. in Bezug auf das Ausmaß des Wegrutschens beitragen... und kann dieses letzendlich auch verhindern. Aber wichtig: während des Spiels.


    4.) Banal: natürlich können Drumlehrer oder erfahrenere Kollegen helfen, die Handhaltung noch mal konstruktiv kritisch zu beleuchten. Das leistet in aller Regel (noch) keine DVD. Aus einer Außenperspektive können oftmals Details wahrgenommen werden, denen man sich selbst nicht bewußt ist. Das kann viel bewirken!


    5.) Die "Stockbalance" bzw. das Gespür für den idealen Haltepunkt des Trommelstocks ist auch sehr wichtig. Ich kann es in Deinem Fall nicht beweisen, aber bei vielen Drummern die massiv über rutschende Stöcke klagen, ist nicht nur die Handhaltung etwas... hust "unsicher" sondern auch das Gefühl für die "Balance" des Stockes verbesserungsfähig. Viele Drummer die ihr(e) Anfangsjahr(e) erinnern, wissen bestimmt auch über Rutscherfahrungen zu berichten. Aber auch über ein anderes Phänomen: nämlich dass wenn sie die Stöcke für das Üben in die Hand heben, sie 3-4 mal Nachgreifen (müssen) und den "Haltepunkt" neu suchen!, bis sie ihn (mehr oder weniger) erwischt haben. Insofern, auch wenn es vielleicht bei Dir nicht zutrifft: würde ich auch darüber nachdenken, ob Dein "Haltepunkt" wirklich der entsprechend Ideale in Bezug auf Deine Hände und Finger ist.

    Sagenhaft! Danke fwdrums!


    Ein weiteres Lehrstück, wie die Erwartunghaltung die Wahrnehmung prägt. Ich glaubte "alter" gelesen zu haben und fand das zweideutig weil ich an alte Männer dachte, die anfangen am Drumkessel zu schaben.


    Deswegen hatte ich ein zweites Mal hingeschaut... aber immer noch "alter" gelesen.


    Erst seit Deinem Post weiß ich, dass ich ein ernsthaftes Sehproblem habe.


    "Danke" dafür ;)


    Wieder on topic:
    Ich möchte memdee in jedem Falle in seinem Entschluß bekräftigen die "dicken Dinger" zu entfernen.


    Die Rede ist von den Pinstripes

    Interessante Frage(n) Renttuk!


    Zum isolierten Mikro... dafür ist es mir heute zu spät... vielleicht demnächst mehr. Nur soviel: ich würde davon abraten!!!


    Die Absorbervariante finde ich persönlich (Zeit, Geschick und Fachwissen vorausgesetzt) klasse.


    Der Hinweis mit den Teppichen und Kartons klingt banal - kann aber wirklich sehr viel bewirken, insbeondere die Reflektion der Schallsignale von Wand zu Wand (oder Boden zu Decke) deutlich minimieren.


    Ich wende meistens recht einfache Methoden an, die ohne allzu großen Aufwand umsetzbar sind bzw. schnelle Veränderungen der Raumakustik je nach Geschmack zulassen. Ich bin erstaunt wie wirkungsvoll 4 Billiggartensitze inklusive flauschigen Sitzbezügen sind, wenn ich sie aus einem Nebenraum exakt in den 4 Drumraum-Ecken platziere. Sofort ist der Raum hörbar "trockener". Jeder weitere Teppich oder "Behang" (z.B: pseudo-Raumteiler aus Decken) im Raum hilft nochmals weiter.


    Mit etwas Experimentierfreude kann man sehr gezielt durch die räumliche Platzierung spezieller Gegenstände auf den Hallanteil bzw. das gerade noch gewünschte Ausmaß von Reflektionen Einfluß nehmen.


    Go for it ;)


    edits... Go for it schreibt man so!

    Aber nur gratis... und die Datenblätter könnt ihr zum "Flieger-Bauen" behalten :D



    00Schneider
    Jetzt hat´s bei mir geklingelt


    Sorry Off-Topic:
    Anyway, bei manchen Hifi-Herstellern finde ich gegenüber den standartisierten vorgedruckten Datenblättern klasse, wenn Kenndaten wie Wattleistung oder Klirrgrad im Werk nachgemessen und per Hand auf dem Verpackungskarton oder auf einem beiliegenden Datenblatt inklusive der Namenskennung des Mitarbeiters eingetragen werden. Für mich eher der Versuch die tatsächlichen Daten zu benennen. Eben da man um die Toleranzen weiß. Klaro diese Angaben könnten natürlich auch gefakt sein...

    00Schneider


    Ich weiß, dass ist jetzt abgedroschen... aber sind diese Datenblätter wirklich immer zutreffend?


    Du stützt Dich gegenwärtig sehr selbstbewußt darauf. Ich weiß es offengestanden nicht... wie seriös die sind.


    Früher (ich weiß ich bin zu alt und unflexibel) wurde oft gemunkelt:
    a.) das Mikrofone mitunter großen Herstellungsschwankungen unterliegen können. Also Membran-Materialtoleranzen, schlecht selektierte Bauteile (z.B: bei Vorverstärkern), schlecht selektierte Röhren.


    b.) Das Datenblätter insbesondere von einigen nicht sooo renommierten No-Name Anbietern manchmal "schön-geredet sind". Nein ich meine "ge-schönt". Klar das kann ein doofes Vorurteil sein...


    Ich persönlich hatte aber zumindest bei dynamischen Mikros schon mehrfach in meinem Leben vermeintlich tolle, in Versandkatalogen angepriesene Teile mit fantastischen Frequenzdatenblättern (kennt jemand noch Westfalia?) erworben, wo ich nach dem Kauf erhebliche Zweifel hatte, ob die Höhenaufzeichnung wirklich nennenswert über 5 khz hinauskommt.


    Ich will keinesfalls opahafte -Vorurteile schüren... ich persönlich weiß nicht, wie seriös und Aussagekräftig diese Datenblätter sind. Was denkst Du?

    Wo der Avatar doch eindeutig ein "Closed-Loop-Double-Capstan-Tapedeck" zeigt... hahaha


    Ich kann nicht mehr vor lachen... bitte back to topic!

    Ich glaube aber nicht das es nicht-defekt ist. Vielleicht liegt auch ein Anschlußfehler bzw. schlechte Röhrenselektion etc. vor

    Weiß nicht so recht...


    ... das RB500 habe ich völlig außen vorgelassen. "8" als Richtcharakteristik und Bändchen kenne ich von Aufnahmen persönlich nicht... da fällt es mir dann auch schwer die Klangrelation zu anderen Mikros fair einzuschätzen.


    edit... zu spät

    Wie?... was?... beim 800 war der Gain schon deutlich höher als beim 700??? Das wäre dann ja noch schlimmer als ohnehin schon angenommen!

    Chesterhead hat recht!


    500 Euro - sind viel zu teuer.... behaupte ich ungesehen!


    FINGER WEG.


    Jetzt nichts übereilen. Mache Dich bitte mit unserem Forum die nächsten Tage vertraut.


    Dann helfen wir Dir gerne Deine 500 Euro so anzulegen, dass Du zufrieden mit passablem Sound trommeln kannst... und es nicht schon Tage später bereust... wie es sicher bei dem Angebot was man Dir jetzt gemacht hat, passieren würde.

    Zitat

    Das SCT700 finde ich da zwar auch rel. gut, aber eine Höhenanhebung bedeutet für mich noch nicht gleich brilliantere Höhen oder bessere Auflösung.


    Das ist prinzipiell richtig...


    ... aber da in diesen Preisklassen potientielle Kunden eher selten über ein NEVE oder AMEK-Pult verfügen, würde ich es prinzipiell als Vorteil bezeichnen wenn ein zum Overhead-Einsatz kommendes Mikro eher eine leichte Höhenanhebung hat und tüchtigen Output liefert, als das Gegenteil:
    schwaches Signal und muffige Höhenaufzeichnung...


    ... denn die Folge wird sein, dass die Mehrzahl der "Homerecord´ler" an ihrem Mischpult wenn das Mike zu muffig aufgezeichnet hat die Höhen anheben.. mit all den verfluchten Folgen, also die miesen Preamps mehr Rauschen erzeugen, der Sound zwar spitzer und crisper wird aber auch unmusikalisch-agressiv etc. etc.


    Auch jegliches Auspegeln/Angleichen von Mikros mit schwächerem Output
    z.B. um sich nicht mehr täuschen zu lassen ala dem alten Psycho-akustik-Phänomen "das lautere ist besser", führt bei vielen günstigen- bis Billigmischpulten zu einer oftmals hörbaren Verschlechterung der Signalreinheit. Bei Gitarren oder verzerrt mittenlastigen Instrumenten ist das wurscht - und ist für die meisten Menschen kaum bis garnicht wahrnehmbar. Bei Gesang und Cymbals (beides will man in aller Regel möglichst clean und unverzerrt aufzeichnen) hört man das aber oftmals sehr deutlich. Insofern werden selbst bei Pegelangleichung über das Pult, auch dann wahrscheinlich bei den meisten Anwendern ohne Nummernkonto in der Schweiz, die Outputstärkeren Mikros noch etwas besser und reiner klingen.


    Matzdrums Befindlichkeiten hin- oder her :D. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er bei den Aufnahmen so unterschiedlich getrommelt hat - als das dies den laschen Pegel des 800 erklären könnte. ich vermute immer noch andere Gründe... wissen tue ich es natürlich nicht.


    Mensch ist dieser Thread spannend...

    Ja, korrekt. Das ist ein Rockstar!


    Schlimm - schlimm es unter einer deutlich höherwertigeren Produktbezeichnung zu bewerben. Ist jemand von uns so nett und schreibt ihn an? Er hat es sicher nicht böse gemeint und benötigt nur einen Hinweis.


    "Gußeiserne Snare" ist auch wieder eine (ob gewollt oder nicht - darüber spekuliere ich nicht mehr) irreführende Aussage. Es ist KEINE Gußsnare.


    Zitat

    Die gusseiserne Tama- Snare hat einen sehr kräftigen Pitch


    Bei so einer Formulierung würde man normalerweise "kein Fünkchen" Sachverstand unterstellen. Meine traurige Erfahrung ist allerdings, dass sich seit Monaten immer mehr Verkäufer nur "blöd stellen". Behaupten also das Vorhandensein von Produktfeatures die eindeutig wahrheitswidrig sind... erwecken aber durch lachhaft-naive Formulieren den Eindruck, dass ihr Fachwissen jenseits einer Erbensuppe liegt. Nachweislich ist dies bei manchen Anbietern aber garnicht der Fall. Immer mehr Produktbeschreibungen sind nur auf dusslig-getrimmt bzw. gefaked um sich vermeintlich vor negativen Konsequenzen zu schützen, wenn die herbeifabulierten Produkteigenschaften entdeckt werden.


    Eine sehr traurige Entwicklung. Letzterer Abschnitt steht natürlich in keinem Zusammenhang mit diesem Ebay-Angebot. Es kam mir - warum auch immer - kurioserweise gerade jetzt in den Sinn. Eben weil man bei Ebay immer mehr aufpassen muß!

    Naja, fairerweise könnte man ja auch festhalten, dass Röhrenmikes nicht die klassische Overhead-Anwendung sind...


    ... aber kurioserweise klingt in meinem Gehörgang bei den Aufnahmen das 700 hörbar besser (wirklich passabel) als das 800´er. Und das SCT700 ist doch auch ein Röhrenteil.


    Heiße Sache...


    Jetzt wäre wiederum spanned zu wissen, ob selbst bei Vocaleinsatz (also eine der klassischen Domänen der Röhren) das 700 das 800 schlägt...


    ... aber wir sind ja ein Drummerforum!