Beiträge von Drumstudio1

    Keine Ahnung. Ich habe in den letzten Jahren eine recht harte Spannung. Allerdings nicht bis zum Anschlag.


    Ich hatte in den frühen neunzigern einmal Probleme mit Yamaha-Federn. Ich teilte dies dem Vertrieb mit und sie schickten mir sofort neue und betonten, es habe tatsählich Qualitätsprobleme ihres Zulieferes gegeben.


    Ich vermute, dass bei meinen Ergo Pedalen auch in Sachen Materialqualität was nicht stimmt. Denn bretthart sind meine Pedale nicht eingestellt.

    Gestern ist mittlerweile die 3. Feder gerissen.


    Das ist nun wirklich nicht mehr lustig, da ich die letzten Wochen 2 Recording-Projekte hatte. Da ist die Wartezeit auf eine Austauschfeder auf dem Postweg tödlich. Ich hatte natürlich noch eine Ersatzfeder von einem anderen Hersteller, die ich rasch einsetzte, um Zeitpläne nicht zu gefährden.


    Leider hat gestern überraschend Touch-Music meine Anfrage, ob man mir einige Ersatzfedern (da ja innerhalb von wenigen Monaten schon 3 gerissen sind) zukommen lassen kann, abgelehnt. ich solle mich an den Einzelhandel wenden und Sie dort erwerben.


    Ehrlich gesagt war der Erwerb eher ein sekundärer Gedanke von mir. Sehr traurig.


    Ich würde bei diesem Stand der Dinge keine Janus mehr kaufen. Mapex Federn kosten 2 Euro das Stück. Nicht sehr teuer, mag mancher denken, aber wenn ich jeden Monat eine brauche bzw. mehrere Tage vergehen bis mir bei Garantie-"Nachweis" eine zugeschickt wird, ist das sehr unschön. Außerdem entsteht da eine "versteckte" Nebenkostenrechnung- und Beschäftigung für die nicht jeder Geld und/oder Zeit investieren mag.

    Ich würde sie aus heutiger Sicht nicht mehr kaufen!


    Ich werde es nun nochmals beim sehr netten Händler versuchen... obwohl mir da der Einzelhandel fast schon leid tut... für solche Materialmängel die "Birne hinhalten zu müssen". Da schwindet ja irgendwann jegliche Gewinnspanne...

    Viele unserer Mitbürger prägen den Begriff Wegbwerfgesellschaft durch ihr verhalten.


    Ich sehe an den Bildern nichts was kaputt wäre. Alles was ich bisher von Slingerland (der Baujahre siebziger & achtziger) hörte, war recht gut. Teilweise sehr gut. Insofern freue Dich an dem Fund.


    Ich würde unbedingt versuchen den "Wegwerfer" ausfindig zu machen... nicht um ihn blöd anzubaggern ("falscher" könntest Du nicht handeln) sondern um zu eruieren/ermitteln, ob man die Quelle ausfindig machen kann. Ein Tom macht noch keinen Sommer - vielleicht läßt sich gegen ein gewisses Endgeld oder sonstige Gegenleistung noch was auftreiben.


    Tolle Story... wenn sie stimmt :)


    P.S: ja man kann mit Slingerland ins Stadion gehen! Wenn er gut damit umgeht spricht nichts dagegen. Wenn er und seine Kumpel allerdings von Zeit zu Zeit "reinbrechen" wäre es schade ´drum. Diese Trommel dürfte unter den Händen eines guten Trommlers/Drumstimmers nämlich richtig gut klingen.


    Bei Ebay wird sie möglicherweise KEIN Vermögen bringen, da Slingerland in Deutschland stets ein Schattendasein führte. Zwar weiß jeder um die hohe Qualität vieler Slingerland Trommel-Produkte (die diskutierenswerte Hardware lassen wir mal ausklammert) - durch die diversen Vertriebslücken waren sie aber seit Jahrzehnten extrem rar in Deutschland.

    ... ganz vergessen... bei den Tama Artwood Snares gibt es rattenscharf klingende Teile...


    Die Zeiten wo einige Nasen ungestraft behaupten konnten, die Japaner könnten keine Weltklasse-Snares bauen, waren spätestens mit Snares wie Deiner deutlich widerlegt. Neulich hatte ein Schüler eine Artwood hier. Allerdings kein Birdseye Maple... egal: ein Wahnsinns-Sound und eine beeindruckend gute Kessel-Verarbeitung!

    Birdseye Maple wie von Tama verbaut ist faktisch eher gelblich.


    Es ist höchstwahrscheinlich die AW 526BM (innerhalb der Artstar II Serie) Übrigens das Birdseye Maple Furnier außen und innen!!! eine Lage...


    auch bekannt unter der Tama ARTWOOD Snare-Serie. Dafür steht das AW (nicht für Artstar).


    Allerdings gibt es auch da mehrere Produktgenerationen. Deine hat nicht die "gerundeten" Böckchen-(Halter) sondern die eckigen. Es gab jene Snares mit "gerundeten Böckchen auch mal mit Nylon Rod Locks.


    Anyway... was bei deinem Modell noch auffällt, da hat jemand offensichtlich das Tama-"Gewebeband" zum Halten des Snare-Strainers durch Schnüre ersetzt... genug Flöhe husten gehört. Sleep well!

    Zitat

    Ich paktiere doch nicht mit Besatzern!


    Sollte das ironisch sein... ? Auch dann kapier ich es nicht.


    Gefällt mir nicht - populistischer Studi-Jargon hin oder her.


    Beim nächsten Zeitmaschinentrip mal ´ne Fahrkarte ins Deutschland zwischen 1933 - 1945 buchen. Das zum Thema "Besatzer".


    Sorry für´s politisieren aber Satire-Beiträge sollten besser gekennzeichnet werden.

    Auch bei Paiste hat der Stick-Kugelschreiber schon eine lange Tradition... oder war es Sonor???


    Anyway... die Maple-Stöcke beider Firmen stammten in den frühen achtzigern ohnehin vom selben Werk. Insofern weiß ich nur noch... einer von beiden hatte die bei einigen Messen in den achzigern vielfach verschenkt... ich hatte auch welche. Aber die schrieben schlecht! Ohne Witz - da hatte man offensichtlich an der Minenqualität gespart.


    ... und nächste Woche erfinde ich den Farbfernseher... :)


    Nix für ungut!

    Ich versuche es mal 2-gleisig...einmal ohne direkten Bezug zu den geposteten Lyrics - einmal mit.


    Zunächst ohne (oder fast ohne) jeden Bezug zu dem geposteten:


    Gestern Abend fand ich endlich seit Wochen mal wieder die Zeit mit meiner Tochter ein paar Runden Karten zu spielen. Parallel dazu legte sie "The Essentials" von Journey auf. Ich liebe diese Band seit 25 Jahren. Ich bin auch froh, dass ihr mit 12 abseits von Britney Spears oder dem Radio-Gedudel (was sie oft auch mag) Journey gut gefällt.


    Leider konnte ich es mir trotz der guten Vibes in lockerer Runde gestern nicht verkneifen einige Textzeilen simultan zu übersetzen... und anzumerken, dass es für mich unvorstellbar ist, warum der überragende Steve Perry (der für mich immer zu den besten Rock/Pop/whatever Vokalisten überhaupt gehörte) in vielen Lyrics solche platten Textbausteine rausgehauen hat - und wie beschämend ich das finde - zumal er damals erwachsen war. Das ist nicht etwa meine geheuchelte Altersweisheit, sondern ich empfand auch als 15-jähriger viele seiner Texte als unerträglich. Wenn man sie simultan übersetzt fühlt man sich schnell in die Musikantenstadl- oder dt. Herzschmerz-Schlagerabteilung versetzt. "Lovin´, Touchin, Squeezin", "I´ll be alright without you", "When you love a woman"... etc. etc.


    Klaro ertappen sich viele von uns die selbst texten dabei auch schon mal solche leeren Texthülsen aneinandergereit zu haben... und sei es nur darum, weil wir
    a.) im englischen nicht geschickter oder inhaltlich interessanter formulieren können
    b.) diese hohlen Textphrasen schon in der Muttermilch aufgesogen haben und nun wieder rauswürgen... burps!
    c.) die Musik für uns im Vordergrund steht und die Texte nur die vocal-lautmalerische Vervollständigung ersterer sind


    Alles (möglicherweise) nur zu verständlich...


    Wenn ich mich aber an die Kern-Motivation meiner frühen Rockmusikliebe zurückerinnere, dann ging es mir beim Hörkonsum von Alice Cooper, Sweet, Kiss, über Purple, Lizzy, Whitesnake, zu Rush ... schon in frühen Jahren um die heftigen Songs - insbesondere die Kraft, Energie, "Unangepaßtheit/Wildheit" die jene Bands in ihrer Musik transportierten. Texte konnte ich mit 9 oder 10 Jahren garnicht übersetzen. Als ich es dann eines Tages annähernd konnte, fand ich sie bei manchen Bands zum würgen und infantil-peinlich (z.B: Kiss). Und noch schlimmer bei vielen Bands im krassesten Widerspruch zur in der Musik transportierten "power" oder wie auch immer gearteten Rock-Attitüde.


    Irgendwann gelang mir dann auch eine bessere Differenzierung... das größere between-the-lines-Verständnis machte mir deutlich, dass bei Thin Lizzy oder Rush prozentual betrachtet die Texte eine viel gewichtigere Aussagekraft und vor allem deutliche inhaltliche Tiefe haben als z.B. die meisten Songs der anderen Bands die ich hörte. Und noch viel mehr: bei ihnen eine größere Kongruenz/Deckungsgleichheit zwischen Musik/Lebenslauf der Musiker und Lyrics vorlag. Drastischstes Beispiel "Got to give it up" von Thin Lizzy.


    Insofern erwachte irgendwann ab der Pubertät andauernd bis zum heutigen Tag bei mir das Idealbild, dass tolle Musik für mich am schönsten ist, wenn sie durch tolle Texte veredelt wird. Diesem Anspruch werden die wenigsten (ich schon garnicht) gerecht. Trotzdem finde ich es klasse, wenn es immer wieder Künstler egal ob jung oder alt, versuchen bzw. das schwer zu erreichende wagen. Die Symbiose aus tollen Texten mit klasse Musik.


    Nun ganz kurz konkreter zu den 3 Lyrics:
    Ich persönlich hätte mit 18 Jahren NIEMALS solche Texte (schon garnicht in Bezug auf das Vokabular) schreiben können. Das ist eindeutig positiv und respektvoll gemeint!


    Gleichwohl würde ich mich als Lyric-interessierter Musikliebhaber sehr freuen, wenn wir das uns sichernde "Gerüst" an dem wir uns fast alle textlich entlanghangeln als da wäre: "du hast mich verlassen, deswegen geht es mir schlecht, ich glaube ich werfe mich vor die U-Bahn, denn ohne dich hat das Leben für mich garkeinen Sinn mehr" verlassen würden.


    Vier sehr spitze Fragen die ich an uns alle richte:
    1.) Wer braucht diese Textbausteine noch?
    2.) Warum und mit welchem Recht haben wir früher großkotzig und überheblich über die Schlagertexte unserer Omas gelacht?
    3.) Welche Text-Teile würden wir noch aufrechten Hauptes unterschreiben, wenn wir englische Texte ins deutsche übersetzen würden und uns bei jeder Silbe die Sinnhaftigkeit oder sollte ich sagen die SINNLOSIGKEIT des beschriebenen unmißverständlich bewußt wird?
    4.) So wichtig zwischengeschlechtliches in unserem Leben im Bereich Trennung (Journey "I´ll be alright without you"), Liebe (Talisman "In love with my best friends girl") und Sex (Whitesnake "Slide it in") ist... es dürfte doch noch 2-3 andere Themen geben, über die es sich zu schreiben lohnt!!!


    Lange Rede kurzer Sinn... wer auf textlichen Anspruch verzichtet, hat es deutlich leichter. Man schnappt sich Textbausteine die am besten zur Musik passen und kann alles vorher von mir gesagte sofort und guten Gewissens vergessen!


    Wer als "Lyriker" oder "Texter mit Anspruch" antritt muß sich härterer und genauerer Analyse durch Außenstehende stellen. Selbst dann wenn diese frechen, alters-senilen Deppen es auch nicht besser oder sogar selbst viel schlechter texten. So ungerecht ist die Welt... manchmal :)


    edits... unendlich viele Schreibfehler entfernt... "Genitiv und "Dativ" - euch hasse ich auch!

    Ich denke die Überschrift ist etwas voreilig - zumindest in Bezug auf Deine Erfahrung... das ist ja nicht sonderlich aussagekräftig - zumal Dir auch nicht viel passiert ist. Total nervig ist ein federreißen live natürlich. Aber kommt leider ab und zu vor. Warum die Feder-Qualität in den letzten Jahren bei einigen Herstelelrn nicht besser - sondern eher schlechter wird - ist für mich ein bislang ungelöstes Rätsel. Vielleicht stützen sich mittlerweile mehrere größere Hardware bzw.- Drumfirmen ausgerechnet in Sachen Federn auf 1-2 miese Zulieferer ...


    Trotzdem sei (vorsichtig) angemerkt, dass mir sehr wohl bekannt ist, dass im unteren Preissegment von DW nicht selten "die Späne fliegen". So war bei einem Bekannten u.a. 3 mal! die Kette gerissen - nicht die Feder.... die Kette(n) etc. etc. und ich persönlich würde unter den 5000 ´er nicht anfangen... aber so etwas muß jeder selbst entscheiden.


    Es ist prinzipiell sehr schwierig Ausfallquoten aufgrund persönlicher Erfahrung und oder engstem Freundeskreis herzuleiten. Aber so ein Post kann natürlich helfen sich von anderen Infos zukommen zu lassen... vielleicht hätte ein "?" die Überschrift aber fairer abgerundet :)

    Zitat

    danke mal an alle für links und kommentare. werd natürlich vorsichtig sein, brauch meine finger doch noch, um unsere sängerin durch die gegend zu kutschieren ( @ drumstudio)


    Der Wink mit dem Zaunpfahl wurde verstanden...
    herzschmerzender Gruß :)

    Der Hund "Hasso" hat in den Sitz offensichtlich schon reingebissen. Das Teil ist defekt und hat auch im Neuzustand nicht viel getaugt.


    Der Begriff "Mittelschwer" für diesen super-billigen low-weight-looser-Sitz ist auch verdächtig nah an der Kundentäuschung. Eigentlich schon ´drüber hinaus.


    Mittelschwer war möglicherweise die Sauerstofff-Unterversorgung in den Gehirnarealen des Verkäufers, als er diesen Bullshit getextet hat - um scheinbar Leute zu verarschen, zum Kauf von minderwertiger Schrottware zu bewegen bzw. ein weiteres Mal Ebay zum Hort von unseriöser Preistreiberei zu machen.

    Auch interessant, dass das übergroße Wort "SITZ" in roten Lettern ganz oben im Photo zum Angebot, die aufgerisse Stelle verdeckt. Natürlich nur Zufall.


    Möge der Hund sich in den Verkäufer verbeißen!!!! Verdient hätte er es allemal. Fass´ Hasso


    Ja, da kommt was großes auf uns zu. Auf eine Whitesnake DVD warten wir "älteren Herrschaften" schon seit Jahren.


    Ein superinteressantes Interview verkürzt die Wartezeit einerseits.... schraubt die Erwartungen aber gleichzeitig ins unerträgliche....


    Vielleicht kennst Du es schon ??? Anyway... here we go (again)...

    Interview zur DVD von Mr. Coverdale: http://www.Whitesnake.com

    Hoppla... das freut mich - das wir hier so aufmerksam hören. Auch ich war seinerzeit vom "Balance" Drum-Sound schwer beeindruckt! Trotzdem gab er auch dort seinen typischen Sound nicht auf. Das Cover allerdings empfand ich als sehr geschmacklos und war geschockt... und finde es bis heute völlig inakzeptabel - aber das ist ein anderes Thema.


    Was bei Alex Van Halen geradezu erschreckend ist (und ihn von vielen Rock Drummern positiv abhebt) ist, dass er den "Grundinkredenzien" seines Drumsounds immer treu geblieben ist. Vom ersten Van Halen Output in den späten siebzigern (war damals eine meiner ersten LP´s) über die erste "Hägar Platte" (trotz zuhilfenahme von vereinzelten E-drums) bis hin zu moderneren Outputs, hat sich zwar sein Sound stets ein klein wenig verändert. Aber stets nur marginal.


    Sein spezieller, offener Tomsound und seine Bass sind stets so charakteristisch, dass ich oftmals irgendwo an der Supermarkttheke, by Friends oder sonstwo dachte "hoppla, hier spielt der Alex Van Halen". Also wenn irgendwo Musik läuft mit Tracks die ich vorher nicht kannte, wies stets das Schlagzeug den Weg : "aha, ein neuer Van Halen Song." Das erreichen nicht allzuviele Drummer...


    Das finde ich unglaublich beachtlich, denn es gibt eine Menge Drummer deren "Vielseitigkeit" in Soundfragen für mich eher mit BELIEBIGKEIT gleichzusetzen ist. Beim Alex Van Halen war das stets anders. Ein irrer hoher Wiedererkennungswert. Ein echtes DRUM-TRADEMARK!