Doch Aria gab es auch als Drum-"Marke". Ein Ableger des relativ bekannten Gitarrenherstellers.
Beiträge von Drumstudio1
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... ganz schwer zu beantworten.
Fest steht es gibt immer wieder Ausnahmen, also Drummer auf Weltniveau (als könnte man das so einfach definieren...
die abseits der Endorsement-Fotosessions die Speed-King von Ludwig oder die alte Pearl P880 spielen oder auch günstige Standard-Modelle und nicht die High-End-Line der jeweiligen Hersteller.Generell freue ich mich irre über die Fortschritte einzelner moderner Fußmaschinengenerationen. Gleichwohl überschätzen viele die Möglichkeiten dieser Maschinen. Sie sind eben keine Vibratoren, die quasi automatisch in 10 Sekunden zum Höhepunkt führen, sondern man muß auch bei ihnen einige Zeit investieren und (s)eine Spieltechnik entwickeln. Das wird aber durch geschickte Werbung der Industrie gerne kaschiert. Immer wieder gerne von mir zitiert ein Verkaufserlebnis mit einem jungen Burschen, der bar jeglicher Fußtechnik nach 10 -sekündigem "Test" meiner zum Verkauf angebotenen Pedale fragte "es gibt aber doch welche die schneller sind?". Meine gedachte Antwort: mit dieser Technik... nein!
Natürlich hat die Industrie ihren Spaß uns zu suggerieren eine Fußmaschine an sich sei "schnell". Ich halte es für Unsinn... gerade weil ich traurigerweise oft erleben mußte was tolle Drummer aus Maschinen-Generationen von vor-vorgestern rausholen.
Natürlich soll man es sich auch nicht extra schwer machen... das wäre "Opa-Geschwätz". Ich würde auch eine moderne Iron Cobra oder Eli einer Uraltmaschine, mit Kugellagerbruch vorziehen. Trotzdem: viele ältere Maschinen waren nicht sooo viel schlechter in ihren Laufeigenschaften. Ich habe vor 2 Jahren eine Sonor der späten Siebziger unter den Füßen gehabt (ein Standard Modell der Phonic Reihe) und war verblüfft wie irre leichtläufig und "fußfreundlich" sich dieses Riemenmodell verhielt. Die war leichtläufiger und direkter als viele meiner Fußmaschinen.
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Zunächst: Großes Lob, dass Du hier nachfragst - um einen Fehlkauf auszuschließen.
1.) Das Set ist doch etwas zu teuer, wenn ich wirklich richtig lese, dass keine Hardware dabei ist! Da reißen die Koffer auch nicht allzuviel.
2.)
ZitatDas ganze ist mit Accu Tune Hoops ausgestattet und Koffer für alle Trommeln sind auch dabei.
Belegt, dass Du Dich nicht allzu gut auskennst (was nicht schlimm ist - wir helfen gerne weiter) und/oder das der Verkäufer eventuell??? mit Blendgranaten und Nebelkerzen um sich wirft.
Nicht "das ganze", sondern die Bassdrum ist möglicherweise mit "Accu Tune Hoops" ausgestattet. Diese kamen bei älteren Rockstars zum Einsatz bzw. der folierten Version.
Die etwas höherwertigere Rockstar Custom Serie (lackierte, recht edel wirkende Kesseloberflächen) hatte in der Schlußphase nicht mehr die Accu-Tune-Hoops sondern Wood-Hoops an der Bassdrum... und eben nicht die Accu-Tune Reifen, die aus Kunststoff-Material waren.
Auch möglich: der Verkäufer verwechselt "Accu-Tune" mit "Star-Mount" (einem recht guten Tomhalterungssystem).
Egal wie man die sicher zunächst verwirrenden Vokabeln beleuchtet - der Preis ist zu hoch. Selbst wenn das Set lackiert sein sollte...
Sollte die Aussage "die Felle sind runter" darauf hinweisen, dass prinzipiell keine Felle dabei sind, wäre der Preis aber (fast) schon frech.
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Gottseidank! hatte deine Ma das Heftchen nicht mehr.
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An Mumm mangelt es mir hoffentlich nicht

"Mulm", mulmig... damit meine ich das was bei tiefton-lastigen Sounds im WORST-CASE passieren kann. Ein diffuses, verwaschenes Klangbild, wo der einzelne Anschlag nicht mehr richtig ortbar ist und alles in einem Klangbrei verschwimmt.
Das ist aber glücklicherweise bei der Performer Bass (trotz ihres mächtigen Tiefbasses) nicht der Fall.
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Zitat
wie kann eigentlich ein fell, bei dem gerade die falten rausgedreht sind, einen tiefen ton, druck und "schub wie hölle"erzeugen? das macht doch nur "bapp" ...
Nein das tut es nicht! Was immer wieder vergessen wird, dass der Schlegel (wenn er mit Druck ins Fell bewegt wird) dieses in diesem Moment faktisch "höher tuned". Es macht nicht "bapp"... ich vermute Du meintest das ironisch oder leicht provozierend, denn ich bin sicher Du kennst die Antwort

Gruß
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Zitat
BD macht druck und schub wie hölle.
Besser hätte ich es nicht beschreiben können. So klang meine Performer... und dann noch dieser tolle Tiefbass. Aber definiert (dank Birke) - ohne Mulm!
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@ Doctor Speckmut...
da muß ich passen. Die Saturn Bass war nie hier gewesen. Da maße ich mir kein Urteil an.
Trotzdem gelten diese Vergleiche je nach Räumlichkeit streng genommen nur, wenn die Bassdrums im Raum fast an identischer! Stelle stehen. Schon das platzieren einer Bass (bzw. eines Sets) in eine Raum-Ecke und die Bass eines anderen Sets "gerade vor der Wand" läßt die (Tief)- Bassanteile völlig anders "verstärken" bzw. wirken.
Das macht diese verfluchte Vergleicherei auch so aufwendig. Da haben es die Blockflötenspieler viel einfacher, Soundunterschiede festzustellen.
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Gleichwohl gilt mein spätabendlicher Gruß und Appell gleichermaßen! den Mods. Denn dieser Thread ist hier völlig fehl am Platz. Er gehört zum Thema "Stimmen".
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Bei mir war es lange Zeit am besten mit den Werksfellen. Also dem Evans mit dem eingearbeitenen Dämpfungsring. Den habe ich aber nochmal mit dutzenden! kleinen Tesa-Stückchen etwas mehr am Fell fixiert. Ob das Voodoo war oder wirklich sinnvoll
weiß nicht mehr. Ich fand den Sound danach noch etwas besser. Besonders wenn es um Mikrofonierung ging. natürlich war auch noch ein Kissen bzw. auch mal eine Decke drin.Ich hatte die Kiste bis vor wenigen Wochen 4 Jahre non-stop. "Wir" hatten immer wieder mal andere Bassdrums da und stets "gewann" die Performer den Soundtest.
Was ich gerne mal probiert hätte wäre ein Aquarian Super Kick "sowieso"... Nummer vergessen! Dieses Fell hatte einem befreundeten Drummer bei seiner Rockstar Bassdrum (die der Starclassic soundtechnisch deutlich unterlegen ist) plötzlich! zu einem phänomenalen Sound verholfen. Dieses Fell wollte ich eigentlich auch mal mit dem Performer testen...
... man will soviel und erreicht soo wenig

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Ja... ich mache zuviel parallel :-)´Drum immer diese verfluchten Schreibfehler! Und um diese Uhrzeit werden es immer mährrrrrrrrrr

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WLX war die Prestige World Serie! ("L" vermutlich für laquered oder für "Lümmel", nämlich für den Schwachkopf des Monats im Pearl-Firmensitz, der vorschlug die PRESTIGE WORLD SERIE mit WLX abzukürzen!!!!!)
WX die folierte Version.
Ich hoffe die Verwirrung ist nun komplett.
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Ich erinnere 2 World Serien. Eine höherwertigere mit lackierten Oberflächen (Prestige World)...
... und eine mit folierten Kesseln (World). Beide! waren preislich, klangtechnisch und in Sachen mitgelieferter Hardware-Sets eindeutig über den Export Sets angesiedelt. Also nicht für die Rookies auf die das Export immer abzielt(e). Die World Serie(n) war(en) irgendwo in der Mittelklasse angesiedelt (das lackierte Prestige mit gutem Willen gehobene Mittelklasse - zumindest für einige Käufer damals
Somewhere in time about 1986...Zum Holz, da war selbst Pearl nicht allzu konkret. Mischkessel aus Birke und Mahagony sind 100% bestätigt. Ich meine mich sogar vage zu erinnern, dass noch irgend ein drittes Holz in den Kesseln verbaut wurde. Sicher bin ich aber nicht mehr... zu lange her.
In meinen Augen keine Drumsets nach denen man den Hals recken müßte. Da hat Pearl in diesem groben Zeitrahmen viel tollere Serien produziert.
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Ich befürchte auch Du unterliegst dem Wandel des Drumsounds durch andere Raumakustik - dem wie von mir immer wieder verwegen behauptet, größten Einfluß auf den Drumsound (noch vor Holzsorte, Kessellänge oder Fellwahl).
Gerade die Starclassic Performer Bassdrum ist eine der besten des Erdballs, wenn es um tief-frequente Power für Rock geht. Ich kenne kaum eine die besser wäre.
Es gibt zwar Unterschiede zwischen den G2 und den Emperor genauso zwischen G1 und Ambassador... aber die sind marginal und keinesfalls für große Soundunterschiede verantwortlich. Sie sind keinesfalls so bedeutend das ein guter Sound (wie Du ihn offensichtlich im Musikgeschäft erlebt hast) zu einem frustrierenden (wie gegenwärtig bei Dir im Proberaum) wird.
Trotzdem würde ich an Deiner Stelle (wenn nicht schon geschehen) massiv mit stimmtechnischen Tricks arbeiten, bevor schon wieder ein Satz neuer teurer Felle angeschafft wird. Eine Starclassic Performer 22 x 18 Bass, deren Schlagfell so lasch gestimmt ist, dass die Falten gerade so weg sind... oder größtenteils weg
kann kaum schlecht klingen. Zumindest habe ich noch nie eine gehört. Wenn es dem Ego nicht wehtut kann es auch nie schaden mal einen befreundeten Drummer mit Stimmerfahrung ranzulassen und zu sagen "walte Deines Amtes". Manchmal ist es überraschend, was jemand mit freiem Kopf, der ganz unvorbelastet an ein Set herangeht, rausholt. -
@Doctor
Vielleicht liegt es auch daran, dass Deine Fragen implizieren, dass Du Dich mit der (Snare)-Drum-Materie nicht allzu gut auskennst - um es vorsichtig zu formulieren. Es könnte sicher nicht schaden, wenn Du Dir aus Eigenimpuls erst mal einige Kenntnisse ´draufschaffst. Nur a la Automatismen "erklärt mir mal" wird das nämlich nix.
Vor dem ersten Trommelbau würde ich jedem empfehlen schon mal ein paar dutzend Kessel genaustens inspiziert zu haben. Dann klären sich auch manche Fragen ob eine Kesselgratung sein muß bzw. ob der Kessel nur "verbogen" ist ... hahaha.
Ein Metallurgie-Diplom sichert ja per se noch keinen sinnigen Konstruktionsentwurf für eine Snare. Auch bei Deiner Kesselfrage "nieten" oder "schweißen" erübrigt sich fast schon eine Antwort.Nix für ungut aber ich befürchte (kann natürlich nur für mich sprechen) dass es sehr viel Zeitaufwand wäre, wenn man versucht hier im Thread alle relevanten Konstruktionserfordernisse für Stahlsnares aufzuführen und zu beschreiben. Ich kenne schon die meisten... scheue aber den Aufwand.
Ums versöhnlich zu beenden: wenn Du in einem Metallbetrieb arbeitest (und um Erlaubnis fragst!) hast Du zumindest schon mal einen riesen Vorteil in Bezug auf Materialbeschaffung, - Verarbeitung und Werkzeug. Das sind insofern schon mal niicht die schlechtesten Voraussetzungen. Trotzdem, das gewissenhafte, inhaltliche Einarbeiten ins Thema ist GRUNDVORAUSSETZUNG.
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Man könnte viele Antworten geben... ernsthafte und belustigte... oder belustigende...
Ich schnappe mir die leichtesten Fragen raus: Stahlkessel bewegen sich bei 99% aller Markenmodelle about 1 Millimeter Kesseldicke. Er muß nicht so dick/dünn sein, aber ich vermute die großen Hersteller und der "ein oder andere Drummer" der diese Modelle spielt, halten dieses Maß für geeignet.
Die Frage nach dem Free-Floating Konzept ist schnell beantwortet. Wenn Du schon eine Free Floating hast (mit einem anderen Kesselmaterial) würde sich ein Stahlkessel ohne Bohrungen ja geradezu anbieten. Denn das macht Dir die wenigste Arbeit. Wenn Du keine FF hast (da sind wir wieder bei der Ernsthaftigkeit deiner Fragen
macht es monetär gesehen vielleicht wenig Sinn extra eine Free-Floating zu kaufen, nur um einen selbstgebauten Stahlkessel Kessel testen zu können... aber jeder wie er will.Die anderen Fragen überlasse ich den Kollegen...

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Mit der kleinen Einschränkung, dass das Tama Archiv in vielen Daten und Abbildungen falsch ist. Es ist mehr als peinlich, dass Tama-Fans über den Erdball verteilt, die Firmenhistorie teilweise besser kennen als Tama-Mitarbeiter. Sehr traurig.
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Ganz toll auch sein "Laber-Elaborat" zu no-name Artikeln generell und wie viel schneller diese kaputt gehen, als Markenartikel.
Erstaunlicherweise finden sich dann genau jene No-Name-Produkte aber auch zuhauf in seinem zu verkaufenden Sammelsurium. Z.B. die einer Peace zum "verwechseln ähnelnde" Doppelfußmaschine über deren "überragende" Lebenserwartung hier im Forum schon mehrfach berichtet wurde. etc. etc.
Ein ganz fragwürdiges Ebay-Angebot. Die wirklichkeitsferne Preisgestaltung lasse ich da gerne unerwähnt. Sollte der Verkäufer dieses Forum lesen, bitte ich umgehend um Kontaktaufnahme mit mir (gerne per PN). Mein Spiegelbild würde zerplatzen, wenn ich so einen irre-führenden und potentielle Interessenten zu degenerierten Halbaffen degradierendes Ebay-Angebot gepostet hätte.
Aber wir sind (Gottlob) ein freies Land und man kann offensichtlich bei Eaby posten was man will.
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Zitat
Hier gehts darum Gratungen die nichts oder nichts mehr taugen selbst zu fräsen.
Korrekter Hinweis. Und gerade wenn es sich um No-Name-Mühlen handelt, nach denen auf dem Gebrauchtmarkt kein Schwein mehr die Brieftasche zückt, kann man wenig verschlechtern. Es kann mit beherztem Einsatz und handwerklichen Geschick! eigentlich nur besser werden.
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grins und Gruß
