Beiträge von Drumstudio1

    Hi Bassfuss...


    aber ich habe ja auch nur die abgespeckte Version. Also keine 2 zusätzlichen Audio Cd´s. Die brauch(t)e ich persönlich nicht und deshalb habe ich mich bewußt für die günstigste Version der R30 entschieden.


    Andererseits habe ich mal gehört das es die Deluxe Version (also Deine) auch schon vereinzelt für 27.99 geben soll... nicht ärgern - vielleicht stimmt es ja nicht.

    Gerne auch von mir ein paar Anmerkungen:


    Seit einigen Wochen habe ich das Teil, noch dazu sehr günstig als 2-er DVD Version (ohne die Extras) für 22.99 Euro.


    Tolles Teil, sogar ein überraschend schönes Booklet mit vielen Pics, die man selbst als Rush-Kenner nicht alle kennt, wobei man sich überlegen muß wenn man die Rush in Rio DVD hat, ob man die R30 noch braucht.


    Anyway, mir gefällt sie sehr. Gerade das Intro-Medley! von R30 an das ich zunächst keinerlei Erwartungen knüpfte. Das Medley zeigt erschreckend auf, wie genial die Instrumentalbasis vieler alter Tracks war. Würde mich mal interessieren wieviele Bands auf dem Planeten existieren, die auf Instrumentalbasis so sichere Harmoniebögen spannen... keine Sekunde Langeweile.


    Mir persönlich mißfallen aber alle! Coverstücke. Ganz schlimmer Tiefpunkt, dieser schwuchtelige Love-Song nach Resist. Resist liebe ich, aber dieses "Heart full of Soul" läßt mich ganz hektisch nach der Skip-Taste suchen. Da war ich entsetzt. Aber da haben sich die Herren scheinbar selbst einen Wunsch erfüllt??? Ich mochte diese Tracks schon im Original nicht so sonderlich und auch die Rush-Versionen empfinde ich als zu brav bzw. nicht progressiv-genug-aufgemotzt.


    Der von mir kritisierte Mix der "Rush in Rio" ist nun in Sachen Band-Balance besser. Bei Rush in Rio war Lifesons Gitarre alles überschattend. Die Folge: Ghostnotes der Drums oft unhörbar, Geddy´s Vocals mußte man von den Lippen ablesen. Dieses schwere Mixing-Manko (welches sich mir unverständlicherweise in keinem Reriew fand) ist bei der R30 ausgebügelt. Klar die Gitarre ist immer noch sehr! dominant, aber die anderen 2 sind endlich auch an Bord. Thanks! Eine Aufwertung im Vergleich zur Rush in Rio


    Ach so die Easter Eggs... sind nicht soo berauschend. Sie finden sich auf der 2. DVD mit den Interviews. Ich würde die normale Implementierung im Menü vorziehen!
    1.) Insert Disc 2. Hit the right arrow on your DVD remote about 3 or 4 times. Eventually, the menu will reload with the egg on the bottom as a new option.
    2.) Check the "Interviews" menu on the DVD. Hit the right arrow about 3 or 4 times, and the guy with the broom will all of a sudden "highlight." Just click on him!


    edits... zu viele Schreibfehler

    Zunächst: sehr ehrenwerte Absichten. Unglaublich, wieviel Mühe Du Dir machst... und toll was Du als Nichtdrummer(in) immerhin inhaltlich zu vermitteln in der Lage bist.


    Mich erinnert es ein wenig an Anrufe bei Sorgentelefon-Hotlines. "Hallo hier ist die Ines. Meine beste Freundin glaubt sie ist schwanger. Ich natürlich nicht, ich rufe nur für Sie an."


    ... hahaha


    Ich persönlich würde folgendes Vorschlagen. Wenn der Bund den Drummer mit den vielen Sorgen mal am Wochenende freigibt (das soll ja möglich sein... so wie er sich scheinbar auch mal zu Proben verirrt) geht er ´nen Stündchen surven und stellt seine Fragen direkt! an uns. Soviel Zeit muß sein, wenn ihm die Sache ernst ist. Oder noch besser, er nimmt eine Stunde Drumunterricht und bildet sich weiter. Dies kann so viel mehr Erhellung bringen als 1000 noch so gut gemeinte Anrufe... ähm ich meine natürlich Internet-Posts durch Freunde oder Freundinnen :)


    Ich halte jede noch so gut-gemeinte "Zwischenstation" für eher verfälschend bzw. sehe die kleine Gefahr, dass wir etwas aneinander vorbeireden. Möglichst direkte Kommunikation ist immer die beste/effektivste und Mißverständnis-"freieste" :)


    P.S. Viele Grüße an Ines

    Hallo Spaßvogel!


    Zunächst: wer ein Bild in dieser Güte und "Schärfe" ablichtet, darf sich nicht wundern wenn der "Chor Der Drummer-Solidaritätsgilde" einstimmig bleibt.


    Meine Güte, dass kann genauso gut der Venushügel von Britney Spears sein :)


    Ich stelle manchmal fest, dass einzelne hier sehr viele Infos und Hilfe erwarten, aber selbst keine 5 Cent an Aufwand betreiben, um ihr Problem so angemessen zu schildern oder abzulichten, dass auch normalsterbliche kapieren worum es geht - geschweige denn helfen können.


    Meckermodus off... bitte obiges trotzdem mal selbstkritisch wirken lassen!


    Dein Briefmarkenpictogramm zeigt höchstwahrscheinlich die HP90P mit der sogenannten Power Glide (schon wieder zweideutig :) -Übersetzung oder ihr abgespecktes Pendant. Dein Bild läßt es nicht ganz genau erkennen, da es auch eine abgespeckte Standard-Version HP 90S (ohne Bodenplatte sowie ohne Customizing-Features) gab. Dazu weiter unten mehr.


    Du hast Interesse an der runden, Rolling Glide-Übersetzung wie es sie damals für die HP80P gab. Die Pointe: man konnte viele Einzelteile dieser Iron Cobra P-Modelle seinerzeit customizen. Just die Übersetzung war aber NICHT als Austauschteil offiziell angeboten. Natürlich kann/konnte man jede Tama-Unterlegscheibe in den damaligen Replacement Parts Katalogen ordern (habe ich nicht). So auch die Übersetzung. Aber nochmals, diese galt nicht als offiziell zu customizende Option. Man sollte sich (so Tamas Ansicht) vor! dem Kauf entscheiden, welches Feel man bevorzugt.


    Wenn Dein Bild besser wäre wüßte ich ob das Pedal tatsächlich eine Bodenplatte hat. Wenn nicht ist es die HP90-S. Dann suchst Du die Übersetzung der HP80-S. Dies waren abgespeckte Iron Cobra Versionen (S=Standard) die garnicht für das Customizen vorgesehen waren. Aber auch hier war jedes Teil einzeln als Replacement im Reparaturfalle bestellbar und somit auch die Übersetzung.


    Ob Tama bzw. der Roland Meinl Vertrieb dir ein Teil von 1994/95 (das zur Untertreibung des Monats: "etwas ältere") nachliefern will, und was noch wichtiger ist zu einem angemessenen Preis... wissen die Götter. Das Auseinandernehmen und Umrüsten sollte mittels deutlichem handwerklichen Geschick möglich sein. Mein Rat demnächst Eliminator kaufen, wenn Tama nicht mitspielt.


    Nicht verschwiegen werde sollte, dass sich die Pedale nicht nur durch die Übersetzung unterschieden. Das Runde, Rolling Glide System war für Einfach-Kette designt. Das Powerglide (exzentrisch) war als Doppelkette ausgelegt. So meine ich es auch auf Deinem Bild zu sehen. Auch sowas würde deine Nachrüst-Kosten wiederum erhöhen, da Du ja die Einfach-Kette auch noch bestellen müßtest. Immerhin, die Achsen waren identisch :) insofern wäre das Umrüsten theoretisch möglich. In meinen Augen aber vom zeitlichen und materiellen Aufwand her, fast schon sinnfrei.


    Nun hast Du eine Antwort erhalten, die mit Sicherheit das 10-fache an Liebe zum Detail und Empathie :) aufgebracht hat, als Dein Schnellschuß-Post, inklusive Deiner "Beschwerde" warum keiner hilft. Think about it next time!

    Zitat

    Gleichzeitig musst du aber auch bedenken, dass im Metal die Snare sehr sehr oft getriggert wird, grad im Black, Deathmetal Bereich.


    Ganz wichtiger Hinweis! Auch im Melodic, Metal, Hardrock etc. etc. Bereich.


    Ganz davon ab: die über PA "transportierten" Sounds sind alles andere als unbestechliche Referenz wenn es um die "natürlichen Sound" einer Snare geht. Vom Sound eines Konzertes auf den Klang des Instrumentes Zuhause zu schließen halte ich mit Verlaub für verwegen. Selbst wenn kein bisserl´ getriggert wurde, habe ich keine Ahnung wieviel Prozent des natürlichen Snaresounds Du gehört hast. Natürlich hat auch der Drummer selbst und seine Spielweise Einfluß auf den Klang, die Hallenakustik, der EQ des Mischers etc. Aber das hatten wir alles schon soooo oft :)

    Zitat

    Interessante Story. Ich glaube aber, dass das nur funktioniert, weil


    Logo. ´Drum habe ich ja von der Bassdrum geschrieben. Bei Toms war ich immer harter Anhänger von Freischwingsystemen und möglichst Null-Gewicht am Kessel. Da können je nach Kessel und Stimmung die Unterschiede von "marginal" bis "deutlich" hörbar sein.


    Ich denke auch bei der Bass macht es eventuell Sinn wenn man eher Hochstimmt (was ich prinzipiell nicht mag) und eher Kesselton bzw. Kesselresonanz zum Tragen kommt. Bei tiefgestimmtem "booom" scheint es aber keine gravierende Rolle zu spielen, ob eine "halbe Tonne" an Gewicht den Kessel belastet oder eben nicht.


    Auch müßte ich dieses Experiment mit verschiedenen bassdrums (Hersteller, Holzmaterial etc.) durchführen um das auch "belastbarer" belegen zu können. Nur das alle Leute, die dieses Set seit langer Zeit spielen KEINEN nennenswerten Unterschied hörten... das finde ich schon spannend - und überraschend.

    Zum Thema Freischwingen der Bassdrum hat sich vor drei Wochen ein eher zufälliges Experiment ergeben.


    Ich hatte große Probleme eine 20" Bassdrum vor dem Wegrutschen zu hindern. Ich wollte in meinen Räumlichkeiten keinen Teppich drunterlegen. Sie steht auf glattem, gefließtem Boden. Auch ein Sonor Bassdrum-Anker und dicke Gummi-Keilstücke unter dem vorderen Spannreifen (also des Resofelles) verhinderten das Rutschen welches sich mit jedem kräftigen Tritt einstellte, nur unwesentlich.


    Nach langem Grübeln besann ich mich meiner Physiknote (1-2 Punkte im Abi) und der "Trägheit der Masse". Zig Kilo an Büchern, Hanteln und andere Erschwernisse wurden in die Bassdrum gepackt. Sie ist nun soo schwer dass man sie durch Ziehen und hohen Kraftaufwand kaum bewegen kann!

    Die Pointe: seit Wochen waren viele Drummer hier. Keiner (auch ich nicht) hört einen wesentlichen Unterschied zu vorher. Und was vielleicht noch wichtiger ist: auch die sehr routinierten und "hör-erfahrenen" Drummer machen keinerlei Verschlechterung des Sounds geltend, wurden vielmehr erst von mir aufmerksam gemacht, dass nun viele Kilo Bücher und sonstiges Material ´drin steckt.


    edits... gröbste Schreibfehler hoffentlich eliminiert

    nd.m


    Ein super-wichtiger Hinweis. Das gilt für Hardware wie Drums gleichermaßen. Das ganze pauschale Gefasel wie z.B: "Sonor-Sets sind Topklasse" oder "Yamaha-Hardware ist die beste" ist einfach Schwachfug. Solche Sprüche nutzen höchsten den Ebay-Abzockern, um uninformierte Leute mit derartigen Platitüden finanziell abzuziehen. Immer wieder bei Ebay zu lesen: Profischlagzeug von Tama (Swingstar... hahaha)


    Man sollte sich immer in der jeweiligen Preisklasse (bzw. den Serien) orientieren und dann die konkurrierenden Modelle vergleichen. Und dann liegt mal Firma XY mit dem Modell "2323", in einer anderen Preisklasse Firma YY mit ihrem Modell "02392" vorne. Wer da gewissenhaft vergleicht bekommt in aller Regel etwas mehr für sein Geld.

    DrummerinMr...


    ich weiß, es ist noch früh am Morgen! Über diesen Link reden wir doch die ganze Zeit!


    :)


    Kollegialer Gruß nach Marburg


    Noch eine Info zum Preis:
    Immer handeln, klaro. Weit runter geht es aber nicht mehr. Ich habe ja unlängst ein gebrauchtes Starclassic Shellset in total neuwertigem Zustand für 799.-verkauft. Da waren aber nicht 3 Tama Galgenstands dabei. Für den Gebrauchtmarkt war mein Set preislich kaum zu schlagen. Aus ganz Deutschland trafen dauernd E-mails mit Anfragen ein. War schrecklich.... :)


    Mehr als 50 Euro geht er als Händler niemals runter... wenn er bei Verstand ist!

    At Bibbel...


    ich verwette meinen "...." dass es die reine Birkenversion der Performers ist.


    a.) Es scheinen (wenn mich meine Sehkraft nicht täuscht) die Accel-Tom-Maße zu sein. Die gab es erst mit der Einführung der reinen Birkenversion. Bei Zweifeln müßte er beim Händler nur Nachmessen. Wenn es die Accel-Maße sind - dann muß es die reine Birkenversion sein, da diese Maße vorher beim alten Performer (jenen mit Mischkessel) NICHT verwendet wurden.


    b.) Es hat nicht die Accu-tune Spannreifen aus Synthetik.


    Noch was: Das Starclassic Performer ist dem Sonor 3003 (so verlockend das gegenwärtige Angebot beim Store ist) eindeutig überlegen. In Sachen Sound, in Kesselhardware etc. etc,

    Noch was... wie von mir schon mehrfach empfohlen:


    Die Silencer-Tips von Tama ausprobieren. Diese Gummi-Noppen (sorry Theresa!) mildern die Abnutzung und Belastung aller Pads generell, immens. Sie kosten nicht die Welt und sind meiner Meinung nach eine von der Drummerwelt total "übersehene" respektive ignorierte Erfindung.


    Aber nochmals: mit das wichtigste am Trommeln ist der Rebound und das Nutzen dieses "physikalischen Geschenks". Wer gegen die Trommeln (oder Pads) mit Gewalt kämpft, darf sich nicht wundern wenn Körper (Sehnen, Gelenke etc.) und Material (Pads, Sticks, Felle) vor die Hunde geht.


    Übrigens sei noch ein Überprüfungsparameter genannt, der E-drummer darauf hinweisen sollte, dass vielleicht doch auch etwas mit ihrer Spielweise nicht stimmt. Der ehemalige, kurzzeitige Drumschüler hat auch immer mal wieder Sticks am E-drumset geschrottet bzw. zerbrochen. Das ist mir persönlich seit meiner allerersten E-drum-Nutzung 1988 bis heute noch kein einziges Mal passiert.

    Wie ich vor Wochen erfahren durfte, haben sich mehrere andere geschädigte Personen zusammengeschlossen und eine Strategie entwickelt, um den Abzocker zu stoppen.


    Ich wünsche viel Erfolg.


    Die Firma die er geprellt wird aber an einer anderen "Lösung" des Problems arbeiten.

    Pedal der Firma Maxtone. Einer der Taiwan-Hersteller, die manche Drummer als günstigen Segen, andere als billigen Fluch empfinden (u.a. ich).


    Dieses Pedal wird immer mal wieder auch von anderen Händlern angeboten.


    Off-Topic: mir kommen immer die Sorgenfalten wenn ich lese "superschnell". Ein Drummer spielt eventuell super-schnell. Wie kann ein Pedal super-schnell sein? Es soll wieder suggeriert werden "mit unserem spielt man wie von selbst superschnell". Was meiner Erfahrung nach nonsens ist.


    Ontopic: Zugute halten muß man: dieses Pedal ist in jedem Falle Maxtones Topmodell (und für die Freaks: weitgehend identisch mit der Lazer DFP9000 und der Fame PD 222 Doppelfußmaschine, die beide teurer! sind). Es gibt von Maxtone wesentlich! schlechtere. Ich persönlich würde in dieser Preisregion aber eindeutig ein gebrauchtes, ehemaliges Topmodell z.B: Yamaha DFP 880 oder Yamahas folgende Produktgenerationen und erst recht Pearls Eliminator-Verläufer, P201/202 vorziehen.


    Meiner Erfahrung nach ist eine wirklich professionelle und dauerhaft funktionierende Doppelfußmaschine unter 199.- Euro produktionstechnisch sehr schwer möglich. Unter 150.- kenne ich bislang keine.

    "Grüne Post" = Post von der entsprechenden Zollstelle, die Deine Sendung bearbeitet.


    Inhalt: ein formales Schreiben mit der Aufforderung vorbeizukommen und im Beisein eines Mitarbeiters das Paket zu öffnen bzw. Kunde über dessen Wert abzulegen... wenn dem Paket keine Rechnung beiliegt. Es findet sich auch die Info im Schreiben wieviele Tage die Ware aufbewahrt wird und ab wann (wenn Du es nicht vorher abholst) Lagerkosten vom Zoll berechnet werden. Ich meine mich zu erinnern, dass auch die Vernichtung (oder Weiterverkauf, wenn es Sinn macht) durch den Zoll möglich ist, wenn keiner Abholen kommt.


    Wenn Du bislang nie Post vom Zoll bekommen hast, dann hast Du viel Glück gehabt! Ich blieb auch mal 1 1/2 Jahre verschont... dachte jetzt haben die Mitarbeiter es verstanden und plötzlich kam eine Lieferung die sie wieder mit mir persönlich diskutieren wollten.


    Ich habe es immer als "Mehrwertsteuer" verstanden, die sie erhalten wollen. Dies kann bei Gebrauchtware auch der Zeitwert bzw. die Mehrwertsteuer vom Gebrauchtmarktwert sein (oder das was ein Zoll-Mitarbeiter aufgrund schneller Ebay-Recherche für einen angemessenen Gebrauchtmarktpreis hält)

    So genau weiß ich es aber nicht, weil ich mich bislang immer kategorisch geweigert habe, Geld zu zahlen, was einige sehr brisante Gespräche ausgelöst hat... und auch nicht ungefährlich ist, da man seinen Besitz ja mit nach Hause nehmen will... und da sitzt der Zoll am ganz deutlich längeren Hebel! Da ist jede Selbstüberschätzung fehl am Platz.
    Glücklicherweise gelang es mir bislang immer, mein Material zu bekommen ohne Zahlung. Aber es war mehrfach sehr knapp und in einem Fall haarscharf... inklusive Beratung mehrerer Mitarbeiter mit dem Dienststellenleiter während ich mit geballter Faust :) vor der Tür warten mußte. Ich hatte ihnen damals mehrfach dargelegt, dass eine Unterstützung durch Endorsements keinen Sinn mehr macht, wenn der Unterstützte beim Erhalt der für ihn individuell gefertigten Ware (die nachweislich nicht auf den Markt zum Weiterverkauf gelangt) Geld zahlen soll. Aber dafür schien es keine Rechtsgrundlagen bzw. Präzedensfälle in deren Akten zu geben... das war eine Diskussion - schrecklich! Und immer wieder wurde mit dem Taschenrechner vor meinem Gesicht rumgefuchtelt. Fast schon ein Monty Python-Klassiker.


    Bei offizieller Ware (siehe deine Bestellung) gibt es natürlich nichts zu diskutieren. Wenn sie dein Paket stichprobenartig checken und dich tatsächlich anschreiben, dann mußt du zahlen.


    Im Prinzip kannst Du ja mal jemand beim Zoll anfragen lassen, wonach eingeführte Ware berechnet wird. Dann kannst Du ganz realistisch kalkulieren und hast zumindest den Worst Case eingeplant. Umso besser, wenn er nicht eintritt! Viel Erfolg!

    Zitat

    Mir gefällt das "Holländische Modell"


    Der Konsum dort ist zwar auf einem relativ hohen Level...aber da bleibt er auch. Keine jährlich steigenden Zahlen wie z.B. bei uns. Der Verkauf ist kontrolliert und wer was haben will, muss sich nicht auf irgendwelchen Hinterhöfen in Gefahr begeben. Außerdem ist das Zeuch sauber.
    Weder mit Schuhcreme noch mit sonstwas gestreckt. Dem "Kunden" wird in Coffee-Shops auch nichts aufgelabert, was er eigentlich niemals ausprobieren wollte. Damit meine ich ausschließlich die Kifferei...alles andere und härtere gehört ins Klo.


    Vorsicht, auch hier ranken besonders in Deutschland viele Mythen zum Thema Holland. Was ich weiß ist folgendes: die Zahl der Coffee-Shops wurde angeblich eingefroren. In Holland ist deren Existenz schon lange nicht mehr unwidersprochener Gesellschaftskonsens - im Gegenteil!


    Die Meinung (die tatsächlich, mir unverständlicherweise) lange Jahre von breiten Teilen der holländischen Bevölkerung Pro-Coffee-Shops war, kippte als man nachwies dass in mehreren Shops unter der Theke mit harten Drogen gedealt wurde.

    Zitat

    und wenn man jetzt zu zweit oder dritt was bestellt geht der versand wieder aufgeteilt und von zollgebüren oder ähnlichen hab ich bis jetzt noch nichts gehört und bis jetzt musste ich auch noch nichts bezahlen..


    ????


    Holla, dann hast Du sicher noch nicht viele Waren aus dem Ausland bezogen!


    Selbst bei Full-Endorsements (also Ware aufgrund nachweisbaren bzw. vorlegbaren Verträgen und Artist-Agreements umsonst von Firmen erhalten, die nicht für den Verkauf bestimmt oder deklariert sind) versucht, der Zoll in Deutschland mir (und anderen Kollegen) seit Jahren immer wieder den Taschenrechner unter die Augen zu drücken. Das weiß ich defintiv von vielen Kollegen und mehreren Zollstellen in diversen Städten Deutschlands.


    Selbst dann, wenn der Sendung keine Rechnung beiliegt. In den letzten 1 1/2 Jahren werden verrückterweise auch immer mehr private Sendungen besteuert (ihr wißt schon Thema EBAY, da hat der Zoll immer mehr ein Auge ´drauf). Ich bin mir nicht sicher, ob da Zoll-intern eine neue Richtlinie rausgegeben wurde. Fakt ist der Zoll wurde viel!!! rigider. So altbacken viele Zollstellen in Sachen Mobiliar wirken (ich kenne viele :-), sie nutzen auch das Internet und durchforsten Ebay, wenn sich keine Rechnung findet und versuchen Preise/Werte von Waren zu taxieren.


    Auch immer wieder schön, wenn die grüne Post kommt und man zum Öffnen des Pakets im Besein des Zollpersonals "vorgeladen" wird, ist jener Satz, von dem ich schon Alpträume bekomme:


    O-Ton: "Jetzt sagen sie endlich, welchen Wert die Ware hat!"


    Solltest Du also bislang noch nie bei Einfuhr neuer Produkte oder Materialien vom Zoll gehört haben, dann hast Du schlicht und ergreifend Glück gehabt. Aber das Kleeblatt kann fallen.... ich will nix heraufbeschwören, nur mit totaler Passivität des Zolls rechnen - darf man nicht. Das wäre unrealistisch.


    Und was bei Deiner Kalkulation wichtig ist, diese Kosten solltest Du (und potentielle Mitbesteller) schon von vorneherein einkalkulieren - eben damit hinterher keine böse Überraschung passiert - bei Diskussionen unter den käufern kommt nämlich noch Zeitstreß hinzu. Der Zoll hebt Ware nicht lange umsonst auf. Nach kurzer Zeit werden für diese zusätzliche Lagerkosten berechnet. Und die sind happig oder sollte ich sagen unverschämt?


    Ich will nicht bange machen, da hätte man meinen Post deutlich mißverstanden. Mein Rat ist nur, vor dem Bestellen und/oder Anwerben etwaiger Mitbesteller genau über die Abläufe und Modi kundig machen! Dann macht so eine Bestellung auch mehr Spaß. Aber nochmals auch die Inlandsangebote checken. Mancher Händler läßt da in Bezug auif die (Kessel)- Preise sowieso noch etwas mit sich reden!


    In jedem Falle wünsche ich Dir alles Gute, denn selbstgebaute, -entwickelte oder -konfigurierte Kits machen HÖLLISCH FUN! Das ist einfach so.

    Zitat

    An dieser Stelle ist Prävention viel wichtiger, gerne durch Bilder von Raucherlungen, exemplarischer Lebensläufe von Heroinabhängigen und anderem schockenden Material. Leider ist das immer mit einem gewissen Mindestmaß an Selbstreflexion verbunden, was einigen Menschen leider völlig abgeht.



    Jein, bzw. teilweise. Die Psychologieforschung der letzten Jahre konnte leider mehrfach empirisch nachweisen, dass die Schockbilder nur bei einem gewissen Prozentsatz der "aufzuklärenden" oder informierenden Bevölkerungsgruppen Wirkung zeigen. Bei diesen dann allerdings recht deutlich und wirklungsvoll. Insofern ist auf diese "Hammer-Methodik" auch nicht generell zu verzichten, auch wenn es manchen den Appetit verdirbt.


    Es gibt aber leider mindestens noch einen anderen recht großen Personenkreis (aufgrund persönlichkeitsrelevanter Eigenschaften) bei dem Schockbilder nahezu das Gegenteil bewirken. Sehr einfach und verkürzt ausgedrückt: das totale "Dichtmachen", das Abschotten der Sinne vor dem Aufklärungsmaterial (den Schockbildern) und noch schlimmer,
    den parallel übermittelten (intendierten) Botschaften und Informationen. Insofern wird ein gewisser Prozentsatz mit dieser Methode nicht nur "Nicht erreicht" sondern fatalerweise deutlich schlechter erreicht als mit moderaten, milderen Aufklärungs- und Präventionsmitteln. Leider!


    Das macht die Anti-Drogen-Kampagnen (auch bei Aids und anderen sehr ernsten Themen, wo sich eigentlich reale Horrorbilder sehr einfach auf jedem Bahnhofsklo oder in der Psychiatrie zu tausenden finden ließen) soo irre schwierig. Dies ist auch der Grund warum manche Kampagnen im Verlauf bewußt unterschiedlich gestaltet werden. Man richtet sich nicht immer an denselben Persönlichkeitstypus. Letzteres würde zuviele Personen ausschließen bzw. nicht-erreichen, siehe oben. Man muß leider (was logischerweise auch viel mehr Geld kostet) bei vielen Präventions- oder Aufklärungsrelevanten Themen mehrere Strategien parallel konzipieren.