Beiträge von Drumstudio1

    Also, der Begriff Sammlerstück... ist reichlich relativierbar.


    Wenn es sich darauf bezieht, wieviele Sets mit dem Chromfinish von Yamaha heute noch existieren... respektive es sehr wenige sind,
    dann vielleicht "ja".


    Wenn man den Begriff "Sammlerstück" darauf bezieht, dass dieses Set womöglich einige Leute (Sammler) suchen und dafür bereit sind ordentliches Geld zu zahlen... tippe ich recht sicher auf "Nein".


    Ohne das Set gesehen zu haben tippe ich eher auf ein 25-jähriges Alter.
    Aber egal... poste ein Bild und man sieht klarer... Sammlerstück, da wollte Dir Yamaha Deutschland womöglich zur seelischen Erbauung etwas Gutes tun.

    Ja... das kenne ich. Das hatte about 1992 der Drummer einer (hier nicht genannten band)... wir spielten bei einem Psychiatrie-Gig (kein Witz) als Vorgruppe für jene Herren.


    Mir gefiel es nicht soo sonderlich. Der Headliner-Drummer wollte auch keine einzige Parameter-Veränderung an den Compressoren vornehmen, da es auf sein Drumming eingestellt war. Obwohl, kann ich heute fast schon wieder verstehen. Damals fand ich es kleinlich, aber er meinte das wäre ihm zuviel Arbeit alles wieder anders zu pegeln, da müßte man sehr genau sein etc.


    In Anbetracht der Tatsache wie immens der Qualität der Mic-Preamps vieler Mischpulthersteller in den letzten 10 Jahren zugelegt hat, würde ich persönlich nicht mehr allzu rückwärtsgewandt auf solche Teile schauen. So "dolle" war das auch nicht.


    Natürlich war es quasi eine All-In-Lösung für Drummer, und manchen machte diese Kiste im Live-Betrieb tatsächlich das Leben leichter. Also soll mein Statement keine zu harte Abwertung sein... es sind vielleicht eher die Umstände des "Kennenlernens" jenes Systems, die meine Bewertung möglicherweise sehr subjektiv einfärben.

    Auf die Stellen wo sich im Ansatz Blasen bilden ein traditionelles Pflaster anbringen. Die alten, guten auf Baumwollbasis. Keinesfalls so ein "antiseptisches-antiallergisches"Kunststoff-Ding, denn die sind so glatt, dass der Stock keine Reibung hat und man unwillkürlich noch fester zupackt - also erst recht Blasen bekommt, bzw. die vorhandenen vergrößern werden :(


    Die gravierendsten Blasen müssten am Zeigefinger sein... oder? Um diese Stelle wie gesagt ein Pflaster machen, dann kann man in aller Regel weitertrommeln, ohne das die Blase größer wird oder es womöglich zur "Blutung" kommt :) Gesunde Stockhaltung und nicht allzu harte Spielweise vorausgesetzt.


    Kurz vor der Tour hilft natürlich der Tip mit einer besseren Stockhaltung nicht mehr allzu viel. Sowas ist ein langwieriger Prozeß. Insofern checke die Pflasteroption. Das ist die pragmatischte Lösung, die übrigens die Hornhautbildung nicht verhindert! Keine Angst.

    Also die Fett-Schmierung ist typisch für die Speedking. Die Federn sind quasi mit Fett-eingeschmiert bzw. in Fett "eingelegt". Die von Dir beschriebenen Effekte der "Schwergängigkeit" kenne ich allerdings nicht.


    Ich befürchte ich habe die Sache auch inhaltlich nicht ganz verstanden:
    "Fast überhaupt keine Federspannung", bzw. "sich überhaupt nicht mehr spannen lassen."


    Auch das beide dasselbe Phänomen aufweisen, finde ich irgendwie seltsam. Klar Zufälle gibt es... trotzdem komisch.


    Du weißt schon prinzipiell wie man bei der Speedking die Federspannung einstellt - oder ? :)


    Und das es ein eher untypisches Kompressions-Prinzip ist... die Tiefe mit der Du die 2 Schrauben rein oder rausdrehst die Leichtgängigkeit bzw. Schwergängigkeit reguliert... ach, dass kann jemand anders besser erklären :)


    Ich hatte meine nur 2 Jahre, aber Schwergängkeit trat nur auf, wenn ich eine Extremeinstellung der 2 Schrauben vornahm. Im Gegenteil die Speed-King ist ja gerade durch ihren Leichtlauf bekannt geworden. Prinzipiell könntest Du natürlich die Schmiere mal erneuern. Sollte das Fett wirklich ranzig geworden sein, bzw. über die Jahrzehnte die Schmierwirkung verloren haben... letzteres ist natürlich denkbar, wenn es sich tatsächlich um 2 Uraltpedale handelt.

    Ja, zwei 10" Splashes sind durchaus als Hihat für die kleinsten Drummer geeignet. Da kannst Du gerne No-name Produkte kaufen. Im Idealfall (denn da tummeln sich mehrere Firmen) sogar eher dicke Splashes in Sachen Materialstärke erwerben, denn bei der Hihat werden sie schon heftig bearbeitet werden.


    Ich hatte früher mal just for fun 2 Meinl 10" Lightning Splashes zur Hihat "konvertiert" und war recht positiv vom Sound angetan. Meinl hätte gut daran getan jene Splashes mit dem Aufdruck "Hihat" zu vermarkten :)

    Vintagefans beachten bitte die abgebildeten Tama Spartan-Stative. Die waren Kult. Ich liebte die Dinger. Seinerzeit (about 1980) die teuerste Hardware-Serie von Tama, noch etwas über der Titan-Serie angesiedelt. Die Streben waren aus recht großflächigen, speziell designten Aluminium-Profilen, die unten an allen 3 Streben jeweils 2 Spikes aufwiesen, die man je nach Untergrund bzw. Stellfläche auch auf Gummi-Fuß umdrehen konnte. Ich war in das Design total vernarrt. Und mag es sogar heute noch :)
    Ich war aber damals wahrscheinlich in der Minderheit. Diese Hardwareserie war verkaufstechnisch eher ein Ladenhüter... deswegen sieht man die im Unterschied zu den vielen Titan und Mercury Ablegern der Tama Hardware-Geschichte so gut wie nie. Also Tama Fans - genau hinschauen!

    Wenn Du solche Antworten erhälst würde ich jene Fachhändler nicht mehr kontaktieren, sondern DIREKT M& T den Vertrieb für Pearl in Deutschland (Marburg)


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dieses Teil nicht einzeln geben soll.

    Offengestanden verstehe ich den Post nicht.


    Wie schon mehrfach erwähnt: die Doppelfußmaschine bekommt man bei manchen Anbietern für 219.- Euro.


    Ok, Thomann ist teurer - so what. Die Hihat Kombi Bei Thoman für 239.- und das Doppelpedal für 249.-


    Wenn Thomann die Doppel-Fußmaschine 10 Euro teurer anbietet muß man ja nicht allzuweit um die Ecke denken: es ist doch naheliegend, dass diese Hihat-Fußmaschinen-Kombi trotz ihres vermeintlich höhreren Materialaufwands nicht der Verkaufsrenner ist! Insofern ein simples marktwirtschaftliches Gesetz, den Preis für das nicht ganz so verkaufstechnisch-durchstartende Produkt :) zu reduzieren.


    Und sollte ich mich irren... ist es noch einfacher und Thomann hat sich verschrieben... hahaha... glaube ich aber nicht wirklich.


    In jedem Falle sind wir hier (ich nehme mich nicht aus) etwas off-topic wenn wir die Thomann´sche Preispolitik erklären sollen. Derartige Anfragen sind bei dem Thomann-Team besser aufgehoben :)


    Edits: Tonfall etwas freundlicher gestaltet :)

    rapid


    Stimmt. Besonders die Pre-Amps sind oftmals fatal beteiligt - insbesondere wenn man sie bei Billig-Geräten weit aufreißt. Dann steigert sich der "Muff" im Sound unverhältnismäßig deutlich.


    Etwas off-topic:


    Sicher kennt manch einer noch die irre häufig verkauften Roland Harddiscrekorder VS880 und VS1680... habe ich beide. Deren Pre-Amps habe ich besonders "gefressen"... da sie nicht ganz unschuldig am nicht so prickelnden Sound dieser Geräte zu sein scheinen (selbst wenn man sehr gute Mikrofone hat)


    Wenn man dort direkt die Mikrofone anschließt und die Pre-Amps über die Gain-Regler des Roland etwas weiter aufdreht, ist der Sound deutlich schlechter (Soundtransparenz läßt deutlich nach) als die Gain-Regler bis zum Links-Anschlag runterzudrehen und ein passables externes Mischpult (z.B. Spiritfolio oder sonstige) davorzuhängen und dessen Gain Regler zur Anhebung der Mikrosignale zu nutzen und diese dann über die Direct-Outs zum Harddiskrekorder zu leiten. Auch bei vielen anderen Harddiskrekordern kann man (sofern vorhanden) durch ein externes passables Mischpult viel bewirken bzw. aufwerten.

    Das "verbohren" bezieht sich darauf, dass manche drummer Hängetoms ja umbauen. Also Bohrungen vornehmen, um Standtomböckchen am Kessel anzuschrauben. Das finde ich immer die traurigste Lösung. Ich vermute aber in obigem Falle ging es um DSS bzw. die Standtomtaugliche Rims-Clone Version - dann muß man auch nix bohren, ist ja klar.


    Das fest auf dem Boden stehen ist für mich seit Jahren tatsächlich ein großes Argument für Standtoms... die ich ansonsten nicht mag. Da wackelt nix und mir persönlich gibt das spieltechnisch ein gutes/bessers Gefühl. Das gilt aber auch für viele andere Toms, die seit der Etablierung der alternativen Tom-Freischwingsysteme oft recht instabil positioniert sind.


    Noch eine Anmerkung: vielleicht reden hier (mich einbezogen :) manche aneinander vorbei. Was natürlich möglich ist, dass Schwingungen (tieffrequenter Natur) über die Standtombeine direkt auf den Boden übertragen werden und sich von dort im Raum mehr oder weniger spürbar/hörbar ausbreiten. Ich hatte sowas mal bei einem 16" Tom ganz extrem festgestellt. Das ist theoretisch natürlich möglich. Eine alternative Tomaufhängung hingegen, würde die Trommel effektiver vom Boden oder Raum "entkoppeln". Sollte also dieser Effekt gemeint sein... dann wüßte ich annähernd was ihr meint. Aber gerade diesen Effekt wollen ja fast alle modernen Drumhersteller aussschalten durch die neue Aussparung in den Standtom-Gummi-Füßen. Egal, macht was gefällt und gut klingt!

    Bin mir nicht sicher...


    Normalerweise ist es oft so, dass je höher man ein Fell stimmt, desto höhenreicher bzw. obertonreicher wird der Sound.


    Meine Erfahrung ist aber, dass ab einem gewissem Punkt, dieser Effekt sich umkehrt. Ich nenne das gerne " das Fell dämpft sich selbst". Will heißen, wenn man Schlag oder Resonanzfell recht hoch stimmt, kommt irgendwann der Punkt, an dem Nachklang und Obertöne wieder reduziert werden... selbst ohne jegliche externe Dämpfung. Ich vermute, dass hat mit der Oberflächenspannug zu tun... bin aber nicht sicher... wollte vor Jahren mal ´nen Physiker fragen...


    Das hilft Dir noch nicht sehr viel weiter, auch ich persönlich würde eine Artstar nicht zu funky-hoch (oder noch höher) stimmen wollen... Da Du aber darauf hinweist, dass dein Reso-Fell sehr lasch bzw. tief gestimmt ist, würde ich in jedem Falle DORT schon mal ansetzen... und höherstimmen und kritisch hinhören wie sich das Obertonverhalten verändert. Nochmals: sehr oft wird durch das Höherstimmen den Nachklang durch dissonate, nervige Obertöne deutlich verringern.... auch wenn manche Drummer das Gegenteil behaupten. Die Effekte sind schwer zu beschreiben, und nicht schnell entdeckt - deswegen muß man da in aller Regel ein paar Monate/Jahre Stimmerfahrung sammeln.