Beiträge von Drumstudio1

    In diesem Abschnitt stimmt manches wirklich(das mit dem Raumanteil ist nicht falsch) und anderes eindeutig nicht!


    Ist mir aber ehrlich gesagt zu viel Mühe das zu zerpflügen.


    Probe auf´s Exempel machen... mein Tip an den, der das so gepostet hat. Ein Overhead Mikro verwenden und dann 2. Dann A/B Vergleich machen und ernsthaft überlegen ob man diesen Abschnitt nochmal so posten würde :)


    Nicht böse gemeint, aber viele Leute sehen das völlig anders (als es oben zitiert ist)... auch ich - gerade weil ich jahrelang mit dem völlig zu Unrecht von manchen Anwendern zum Standard erhobenen C1000 gearbeitet habe :) Leider viel zu lange in der Mono-Overhead Anwendung... und leider auch viel zu lange mit dem C-1000.


    Ich denke der Schreiber meint theoretisch manches richtig, hat aber doch in Sachen enginieerung vieles in der Praxis nicht ausprobiert bzw. nicht verstanden. Übrigens hört sich die erwähnte Tom Rolle (lustiger Begriff übrigens :) vor dem Drumset sehr wohl Stereo an - gesundes Gehör und bestimmter Hörabstand vorausgesetzt. Aber nicht so Stereo-extrem, dass das Standtom ganz links liegt und das 10" oder 12" ganz rechts. Aber so extrem im Pan mischt heute sowieso keiner mehr... und ich glaube in dieser Annahme liegt eine der Fehlinterpretationen des Ghost-Posters begründet oder aber einfach seinem pragmatischen Hauptaugenmerk "wie nehme ich ein Drumset auf, wenn ich nur wenige Kanalzüge zur Verfügung habe und den bestmöglichen Kompromiss anstrebe". Dann kann man ihm vielleicht eher zustimmen- und das ist wirklich ein Kernproblem des Drummer-Alltags, wenn kaum Kanalzüge oder Mikros da sind.


    Vieles des Zitats liest sich fast wie eine historische Doku als die Mono-Aktivisten noch wetterten vom Lauschen der Stereo-Platten bekäme man Haarausfall, Tripper oder Hämorriden (leicht überpitzt formuliert). Obwohl wenn der Abhörpegel stimmt, ist letzteres vielleicht wirklich möglich :)


    Aber natürlich muß man im Low-Budget Bereich Kompromisse machen. Darauf bezieht er sich womöglich hauptsächlich. Wenn ich mit 3 Mikrofonen aufnehmen würde (aus Sachzwängen) würde ich auch eher die Bass und Snare abnehmen und ein Overhead, als 2 Overheads zu verwenden und nur die Bass seperat aufzunehmen.


    Mehr dazu aber wirklich nicht.


    Die vielen edits... ich konnte mich doch wieder nicht wirklich kurz fassen... und so wurde der Post von Edit zu Edit längeeeeeeeeeeeeeeeeeer

    Nein, nein, nein.


    2 Overhead Mikros nehmen NICHT! daselbe auf. Wie kommst Du darauf? Auf fast allen Fotos von Drumsets kannst du erkennen das 2 Overheadmikrofone oftmals in recht weitem Abstand zueinander stehen oder zumindest in divergierende Richtungen zeigen!


    Die Overheadmikrofone haben selbst wenn sie eher leise den sonstigen Drumsignalen zugemischt werden einen immensen Einfluß auf die Stereoweite, -Tiefe respektive Räumlichkeit des Drumsets. Diese Funktion ist fast noch wichtiger (sehr überspitzt ausgedrückt), als die Becken mittels dieser Mirkofone überhaupt hörbar zu machen.

    Perfekt-verarbeitete Pedale weisen heutzutage im Neuzustand KEINERLEI Spiel auf... aber



    1.) es gibt auch bei Qualitätsprodukten ab und zu Fertigungstoleranzen - dass heißt manchmal (wie gesagt heutzutage selten) ist auch bei Hochpreisprodukten bei Slave oder Main-Pedal am Schanier direkt ab Werk etwas Spiel.


    2.) Und dieser Punkt ist wichtiger... einzelne Pedale "entwickeln" im Zuge längerer Nutzung bzw. Belastung leider etwas "Spiel". Ich denke, je nach Ausprägung sollte man das im Einzelfall schon Reklamieren. Mancher Hersteller wird mich dafür steinigen, aber manchmal entstehen genau dann auch deutlich hörbare quietschgeräusche. Außerdem läuft das Pedalfußteil dann je nach Ausprägung auch etwas schwammiger. Viele Drummer stört das nicht weiter. Wenn es nicht stört und wer nicht an gebrauchten Wiederverkauf denkt, bräuchte es dann auch nicht zu reklamieren.


    3.) Fest steht, dass bei den meisten High-End Pedalen heute nicht mehr die Achse simpel "nietenartig" arretiert wird, sondern man über Schrauben nachjustieren kann. Das war vor 10 Jahren bei nahezu keinem Doppelpedal möglich und belegt, dass die Hersteller dem Kernproblem (das sich im Laufe der Nutzung Spiel einstellt) begegnen (wollen).


    4.) Bei Low-Budget Fußmaschinen tritt meiner Meinung nach auch Heute noch dieses Spiel/"schlackern" (wie auch immer man es nennen mag), häufiger schon direkt ab Werk auf... also bereits oftmals im Neuzustand.

    Kuriose Frage - und richtig beantwortet.


    Etwas off-topic aber für Rookies vielleicht interessant:
    Was für das Schanier bzw. die dünne Achse tatsächlich lebensgefährlich ist, ist falsches "Hinsetzen" bzw. "Aufstehen". Kein Witz!


    Mir hat schon mal einer 2 Achsen (von einer Yamaha sowie einem Pearl Pedal) schwer verbogen, in dem er vom Drumsitz aufstand, den rechten Fuß auf dem Pedal ließ und sich quasi auf dem Pedal abstützte um Schwung für´s Aufstehen zu holen. Was klingt wie eine Anleitung aus dem Altersheim für muskulär-geschwächte Senioren, war geradezu tödlich für meine Pedale. Jeweils war sofort der Achs-Stift verbogen... in einem Falle noch durch ein laut hörbares langgezogenes Quietschen (nicht von seinem Hüftgelenk) jener Fußmaschine begleitet.

    Um ehrlich zu sein habe ich mich bislang nie um die Inhalte der Drum-Bible gekümmert... tatsächlich noch keinen einzigen Satz gelesen.


    Das von dir gepostete Statement ist aber absolut zutreffend und bringt die sehr komplizierte Sachlage in kurzen Wort sehr gut auf den Punkt.


    Folgende Ergänzungen: es gibt ganz verschiedene Aufnahme-Procedere - größtenteils - man mag es nicht glauben je nach Musikstil/Zuhörerschaft oder sogar Band unterschiedlich.


    Ganz grob umrissen kann man folgendes feststellen (bitte nicht bemüßigt fühlen dutzende Gegenbeispiele zu posten - ich weiß selbst, dass es einen Haufen Ausnahmen von der Regel gibt :)


    Das meiste an Musik was heute auf Tonträgern in den sehr umfassenden Genres der Pop und Rockmusik stattfindet wird massivst nachbearbeitet. Jedes Instrument, auch die Vocals und ganz besonders das Drumset - insbesondere die Main-Instruments des Drumsets: Bass + Snare.


    Die Einflußnahme auf den Sound bzw. der Anteil der "Soundmanipulation" (wenn ich es mal so nennen darf) ist allerdings sehr unterschiedlich. Es gibt aber eine Menge Drumaufnahmen der letzten 10 Jahre, die dermaßen fette Drumsounds bieten, die das beste Drumset, oder die beste Snare der Welt - um bei deinem Problem zu bleiben- so in Naturo NICHT BIETET. Auch wenn Endorser sich manchesmal genötigt fühlen in Interviews zu behaupten "klingt schon in Naturo so fett als wäre es abgemischt" oder "klingt so toll wir gehen linear ins Pult und verändern bis zum Mastering garnix -ehrlich!" sollte das nicht davon ablenken das Drumsounds der letzten Jahre audiotechnisch stark!!! bearbeitet werden. Und zwar so extrem wie niemals in der Studio-Geschichte zuvor. Teilweise (und das ist kein Witz) so stark, dass zwischen dem im Raum wahrgenommen Sound eines Zuhörers und dem letzlich auf CD geb(r)annten Lichtjahre liegen.


    Wie kann das sein? Oder warum? Zum einen unterliegt unsere gesamte Wahrnehmung (Auge, Ohr etc.) leider nicht wie im Volksmund vermutet eher nüchternen rationalen Gesetzesmäßigkeiten sondern ist sehr stark durch Erfahrung und Erwartungshaltung geprägt. Und letztere wird durch den Wandel des Musikgeschmacks, der Hörgewohnheiten und vor allen Dingen! den audiophilen Tricks der Tontechniker im Studio massivst beeinflußt.


    Will heißen, so geil alte Beatles Drumkits für Fans und Liebhaber auf den alten Platten klingen mögen oder gar der vielzitierte wirklich beeindruckende Bonham-Sound... irgendwann probierten Studiofreaks mal wie es klingt, auf die Bassdrum etwas mehr Kompressor zu geben, die Snare bei 8 khz ein paar db anzuheben und auf Floortoms mal einen subharmonischen Bassprocessor zu legen. Tja... und wie soll ich sagen - das gefiel einigen Leuten. Es klang neu und interessant und hörbar fetter und frischer. Für künftige Produktionen gingen andere Tontechniker wieder weiter "ich könnte doch den Compressor noch etwas stärker nutzen", "die Bassdrum verträgt doch noch 2 db bei 80 HZ mehr" oder "wie wäre es wenn wir die Snare und die Bass mit einem zusätzlichen Triggersound des J.R: Robinson Kits von 1994 auf-fetten" und einen Mix der Ratio 40/60 zwischen Original Snare und Triggersound fahren usw. usw.


    Diese Soundspirale dreht sich immer weiter. Neulich meinte mal ein Bekannter "wir seien alle pervers". Dieses tüfteln an Sounds in Studios sei der von ihm als ehrlichem Zuhörer gelebten Rockattitüde, völlig entgegengesetzt. Ich sagte "du hast recht, aber für jeden echten, authentischen Drumsound als Aufnahme erntest du bei vielen Zuhörern heutzutage nur noch: klingt zu mittig und flach, der sound ist insgesamt beschissen".


    Mal ein paar Beispiele der letzten Jahre:
    1.) Die Bon Jovi CD mit dem Hit "it´s my Life"... kenne den Longplayer Titel nicht: Drumset mit 16 Mikros und 16 eigenen Kanalzügen am Mischpult aufgenommen und gemischt. So groß waren vor garnicht allzulanger Zeit Mischpulte für den kompletten Bandmix für eine Schallplatte.


    2.) Eine Stratovarius CD (deren Name mir entfallen ist... ich meine es war die "EPISODE" CD) Angeblicher Produktionsetat 500.000 DM. Natürlich nicht nur für die Drumaufnahme sondern das komplette Album. Das war Mitte der neunziger für ein eher kleines-mittleres Label und eine Band deren Wachstumsprognose damals unklar sein mußte und die die meisten Rockfans garnicht kannten - unglaublich viel Kohle! Gemischt und engineered von Mikko Karmila. Ich weiß noch gut wie mich damals dieser ultra-brutal-mächtige Drumsound förmlich an die Wand gedrückt hat. Wenige Wochen nach dieser CD-Veröffentlichung waren die Guestbooks der Musiker und diverser Fansites schon voll von Anfragen oder Begeisterungsäußerungen aufgrund des fetten Drum-Sounds. Heute gilt jener Karmila als einer der besten Rock-Musik-Engineers der Welt und selbst jene, die seine "Gitarrenwände" und seinen "Drum-Fett-Overkill" ablehnen (da es mit den Natursounds der Instrumente nicht mehr viel zu tun hat) - haben Referenzscheiben von ihm in ihren Studioschubladen "versteckt" :) Ist auch er pervers, da er längst über Skandinavien hinaus auf unser aller Hörempfinden massiv Einfluß nimmt und im A/B-Vergleich zu seinen Produktionen lange Jahre von mir sehr geschätzte Rock-Produktionen der frühen Achtziger klingen als seien sie über ein analoges-Telefon eingespielt worden??? Ich weiß es nicht- finde es aber geradezu beängstigend wie "relativ" und manipulierbar unser Soundempfinden ist.


    3.) Lauter und fetter!!!!! Das sind Stichworte der letzten Jahre. In nicht wenigen Mastering-Studios ist ein eigenwilliger Sport entbrannt, wer in der Lage ist die lautesten CD´s rauszuhauen, ohne wahrnehmbare Verzerrung. "Compressed to fuck" und andere mehr oder weniger schlüpfrige Bezeichnnungen sind Spiegelbild dieser Tendenz der audiophilen Neuzeit. Wer sich mal die Mühe macht CD´s die er 1983 erworben hat (oder jene die in den achzigern gepresst wurden) mit neuen CD-Pressungen von 2005 zu vergleichen wird seinen Ohren nicht trauen. Und wird seinen Verstärker-Pegel nach den ersten Takten der 2005-CD erstmal deutlich nach unten korrigieren. Auch eine simple Analyse der Wellenformen bzw. deren Amplitude macht offenbar das bei sehr vielen aktuellen Rock- und Pop Produktionen quasi alles! am oberen Ende angelangt ist... Dynamik? Optisch/meßtechnisch eigentlich garnicht mehr vorhanden - es ist alles auf 11 :)


    4.) Ich habe diverse ältere Tapedecks mit automatischer Bandeinmessung (Bias- und Pegel-Kalibrierung etc). Kurioserweise sollten die immer den bestmöglichen Sound und Pegel je nach Kassetten-Beschichtung bzw. deren magnetischer Eigenschaften ermitteln und somit hochwertige Aufnahmen ermöglichen. Ich habe einige aktuellere Tonträger zu Hause wo plötzlich diese Autokalibrierung zu versagen scheint. Der Bass verzerrt obwohl das Musik-Signal teilweise deutlich unterpegelt (unter 0 db) aufgezeichnet wird. Ich kann es mir nur so erklären, dass mit dem übersteigerten fetten Bass-Anteil der heutigen Bassdrumsounds diese in den achtziger und frühen neunzigern konzipierten Tapedecks nicht mehr umgehen können, da ihre Regelgrenzen und Kalibrierungsparameter für derartige Extreme garnicht ausgelegt waren??? Völlig Crazy. Analoger Kopierschutz sozusagen :)


    Und man könnte vieles mehr berichten, was gegenwärtig alles passiert um Drumsets, snares etc. anders, besser oder sonstwie klingen zu lassen. Z.B. immer aufwendigere Mikrofonierung mit Raumanteil (letzterer kann sehr entscheidend sein, wie eine snare klingt, denn selbst wenn sie kurz im Eigensound ist, kann diese Klangcharakteristik über mehrere! Raummikrofone in unterschiedlichen Distanzen zur Snare aufgestellt, sehr stark manipuliert werden). Auch das "putzen" der Spuren hat "Dank" moderner PC Software Anwendungen längst subframe-Level erreicht. Will heißen: wenn ich z.B. jene Tom- Spuren des Drumsets "mute" sobald kein Schlag erfolgt (mag das für den zu früh verstorbenen Jeff Porcaro Blasphemie sein) aber das Drumset klingt aufgeräumter und läßt anderen Instrumenten nach Ansicht vieler Tontechniker "mehr Luft".


    Übrigens haben die fetten Drumsounds und unsere Hörwahrnehmung seit vielen Jahren natürlich folgerichtig auch den E-drum Sektor ergriffen. Ich kenne viele musikalische Laien, die wenn man E-drums und Akustikdrumset in einem Raum demonstriert die Sounds des E-drumsets favorisieren. Klar - ich bin total anderer Meinung, aber man muß attestieren, dass viele Sounds der E-drumsets sich eben auch an den professionellen zeitgemäßen, fetten Produktionssounds der Tonträger orientieren... und und auch umgekehrt - aber diese Wechselwirkung ist noch komplizierter zu beschreiben!


    Ich finde es super, wenn irgendwelche Jazz-Trios 2 Neumänner im Raum aufhängen und einen real-time-Mitschnitt machen und selbigen dann als offizielle CD veröffentlichen. Da kann man mitunter wirklich annähernd authentische Drumsounds hören. Nämlich fast so wie ein Drumset in einem Raum unter den Händen JENES Drummers für ein Ohrenpaar klingt. Da schließt sich auch der Kreis zu meinem "Bekannten" siehe oben. Der findet Authentizität nämlich viel wichtiger als sub-frame-genau geputzte Spuren.


    Trotzdem, ein großer Prozentsatz internationaler Pop und Rockproduktionen findet unter gänzlich anderen Aufnahme- und Abmischgesetzen statt.


    Und um eines klar herauszustellen: Deine Frage ist klasse und total sinnig. Meine Antwort mag pessimistischer klingen als die Thread-Posts der geschätzten Kollegen obendrüber. Ich halte es größtenteils für unmöglich bestimmte (snare)-Drumsounds vieler aktueller Pop- Rock und Metal Produktionen auch nur annähernd zu imitieren, ohne einen ähnlichen Aufriß, bzw. "perversen" Technikaufwand wie im Studio zu betreiben und behaupte weiterhin, daß genau jene Sounds dieser Tonträger oft nicht mehr sooo viel mit dem Natura-Sound der eingespielten Snare zu tun haben.

    Wichtig, ist natürlich eines...


    ab und an gibt es auch Unternehmen, die eine Marketing-Umfrage (also firmenintern wichtige Infos zur marktgerechten Produktplatzierung und -Entwicklung erhalten wollen) durchführen und Material versprechen, welches dann keiner erhält.


    Das ist bei Dir Maik sicher nicht der Fall. Es wäre aber schon wichtig in Anlehnung an Deinen sehr interessanten Thread-Start hier schon noch das genauere Procedere zu posten:


    1.) unter welchen Bedingungen
    2.) wieviele
    3.) wann
    4.) was


    zum testen bekommen. Es gab leider wie oben erwähnt schon mehrfach unseriöse Firmen, die um Geld für Aufträge an qualitative oder quantitative Marktforschungsinstitute einzusparen mit Prämien, Testmustern etc. lockten - selbige nach Erhalt aller Daten aber nicht im versprochenen Umfange rausrückten. Das darf natürlich nicht passieren und schadet einer Firma und ihrem Ruf mehr als es zunächst unter Kosteneinsparungs-gesichtspunkten zu nutzen scheint! Eine weitestegehende Transparenz des Procederes nach Außen ist sehr wichtig.


    Auch eine festgelegte Grenze (z.B. die ersten 30 aktiven) mit Sticks zu bemustern erscheint fairer als nachträglich ein Losverfahren zu etablieren, was jenen, die schon den Fragebogen ausgefüllt haben, vorher so garnicht bekanntgegeben wurde.


    Kollegialer Gruß

    Danke Bibbel...


    genau so mußte ich es seinerzeit für die psychologische-Physiologie-Prüfung auch lernen... schrecklich war das. Ich hasse mündliche Verhöre!


    Trotzdem wollte ich Wildchild nicht widersprechen, denn selbst einige medizinische Fachbereiche bzw. -Veröffentlichungen, ordnen oftmals "alles" unter einem Organ bzw. pragmatischen Überbegriff unter.


    Aber wie sagst du schon richtig:

    Zitat

    Hat was mit praktischem Handeln zu tun, und nicht mit Verständnis.

    @Chuck-Boom


    Recht hast Du... aber ich konnte es mir (diesmal) nicht verkneifen :)


    Ich möchte auch nicht zu weit im Kaffeesatz lesen, inwiefern der Freund was gemeint haben könnte bzw. womit er eventuell ein Stück weit recht hat. Denn er hat es nicht... wenn er es denn so gesagt hat.


    Folgendes zum Thema Felle. Natürlich können "gute Felle" eine Menge bewirken... trotzdem 2-3 Beispiele:


    Ein Magna-Set, Baujahr Ende der 90´er. Besitze ich selbst. Super-fette Kessel - grottenübler Sound der Toms. Die Kessel klingen tot - mausetot, egal ob ich Markenfelle ´draufziehe oder die Mondkrater-übersähten Originalfelle von Magna die der Vorbesitzer malträtiert hat.


    Resonanz oder Kesselton??? Nicht vorhanden!
    Nein, ich behaupte nicht, dass alle Magna-Sets so klingen. Aber jenes welches ich besitze und welches im Kreise seiner ehemaligen Besitzer und zuhörer schon zu "legendärem Ruf" gelangte... ala "schlechtester Drumsound" der Drumhistorie.


    Remo-Rototoms. Auch hier können unterschiedliche Felle andere Sounds rauskitzeln. Trotzdem ist immer! deutlich hörbar, dass kein Resonanzkessel vorliegt.


    Auch ich kenne Magnum Sets (z.B. die Classic-Dinger) die mit Markenfellen wirklich sehr passabel klingen... man könnte sogar ohne rot zu werden "gut" sagen. Andererseits kenne ich auch Magnum Sets der Frühphase... die auch mit Markenfellen total grausam klingen... bzw. siehe Magna "nicht klingen".


    Es tut mir manchmal in der Seele weh, wenn vorschnell Pauschal-Tips für Schrottschüssel-Sets gegeben werden und Leute daraufhin noch mal 100 oder noch mehr Euro für neue Felle ausgeben... nur um hinterher festzustellen, dass sie für 300 oder weniger Euro ein gebrauchtes Basix Custom oder Tamburo vbekommen hätten, welches selbst mit den mehr oder weniger gebrauchten Werksfellen welten besser klingt!


    Man kann leider NICHT generell sagen, dass gute Felle jedem Set hörbar gut tun. Manchmal lohnt diese weitere Investition (in eine Totgeburt) nicht mehr. Als Markenfelle noch 1 DM per inch kosteten konnte man vielleicht eher dahingehend rumexperimentieren. Heute wo der Gebrauchtmarkt Sets hergibt, die gerade mal so viel wie 2-3 Fellsätze kosten - würde ich aus rationalen Erwägungen manchesmal von einem Fellkauf abraten oder mal mit einem gebrauchten Marken-Fell eines Kumpels für einen Tom einen schnellen Check vornehmen, wieviel besser der Sound wirklich wird.


    Ich weiß ich zitiere mich selbst (und es nervt :) aber nochmal: den größten Einfluß auf ein Drumset hat der Raum in dem es steht. Dann gibt es natürlich andere Faktoren die siehe posts oben aber schon zutreffend genannt wurden.

    Ja, ZENO ROTH


    Die Band ZENO ist meiner Meinung nach die beste Melodic Rock Band Deutschlands. Nur leider stellen sie nur alle 6-7 Jahre mal eine CD fertig. Trotzdem das lange Warten bzw. der lange Atem der Fans hat seine Berechtigung. Tolle Musik & göttliche Gitarre!


    Dringende Empfehlung (in der Reihenfolge meines Geschmacks):


    1.) "Listen to the light" Zeno
    2.) "Zeno" Zeno-Debüt von 1986
    3.) "Zenology II" Zeno
    4.) "Zenology" Zeno

    Ich verfolge sein Spiel wie gesagt seit 1978.


    Die MSG Sachen mit dem leicht schwuchteligen McAuley-Gesang waren zwar musikalisch von den Hooklines her Kindergarten-Niveau, aber die beteiligten Musiker waren trotzdem klasse - und auch das tolle Gitarrenspiel über jeden Zweifel erhaben.


    Neueres kenne ich auch von ihm. Fakt ist aber international kennt man eigentlich aus Deutschland nur 2 Worldclass Guitarvirtuosos (wenn man überhaupt auf dt. Gitarristen anspricht :)
    1.) Uli Jon Roth (obwohl ich seinen Bruder Zeno viel besser an der Klmapfe finde)
    2.) Michael Schenker


    Bei beiden bezieht sich ihr Renomee interessanterweise hauptsächlich auf ihre Frühphasen (Roth z.B. Scorpions + Electric Sun). Beim Schenker spielt fast alles auf sein Gitarrenspiel in den UFO-Tagen an. UFO war niemals besser als mit ihm. Die "Strangers in the night" gilt völlig zurecht als beste Live-Doppel-LP aller Zeiten. Natürlich kennt man ihn auch von einigen MSG-Outputs (übrigens die meiner Meinung nach beste Scheibe war jene mit dem Gesangsgott Bonnet)... die Phase danach inklusive des Droppings durch die Plattenfirmen fanden nicht mehr soo viel Beachtung - das heißt natürlich nicht, dass er schlechter wurde. Lediglich, dass der Markt wegbrach und er keine besonders nennenswerten Stückzahlen mehr absetzt. Aber das ist wurscht, solange die Musik toll ist!

    Der Michael ist musikalisch betrachtet einer der besten (Hard)Rock Gitarristen seiner Generation (gewesen?)... und somit einer der ganz wenigen aus Deutschland mit internationalem Format und ebensolcher Anerkennung. Noch dazu unverwechselbar eigenem Stil. Kein Clone von niemand. Sehr selten - damals wie heute!


    Unerträglich (und bei ungetrübtem Bewußtsein nicht nachvollziehbar) sind Statements auf seiner Website... die schlimmste Befürchtungen in Hinblick auf sein privates wie geschäftliches Umfeld und auch sein Seelenleben zulassen.


    Als ich vor Wochen las, was da von ihm gepostet wurde, traute ich meinen Augen nicht. Ich hielt es zunächst für einen (schlechten) Scherz oder das Ergebnis nach durchzechter Nacht. Die Tatsache wie diese Posts weitergesponnen wurden und das sie eben nach einigen Tagen NICHT entfernt wurden, belegt, dass dieser geniale Gitarrist, der seit 1978 bis heute zu meinen absoluten Guitarheroes zählt, sich scheinbar mit den falschen Menschen umgibt (privat wie geschäftlich), letzteres wie er selbst schrieb nicht zu trennen vermag (juristische und private Schlammschlachten weit unter der Gürtellinie waren wie von ihm detailliert! gepostet offensichtlich die Folge) und darüberhinaus auch dringendst Unterstützung- respektive Hilfe braucht.


    Seit wenigen Wochen sind diese unerträglichen Posts editiert. Zum Glück - es zeigte einen Musiker im freien Fall...


    Hoffentlich geht es wieder aufwärts! Ich drücke die Daumen in jedem Fall.

    Schwindel könnte daran liegen, dass unser Gleichgewichtsorgan physiologisch in engem Zusammenhang mit dem Gehör steht!


    Unbedingt mit Gehörschutz trommeln. Ich hatte sowas mal trotz Gehörschutz in einem Keller, in dem über Jahrzehnte Heizungsöl ausgelaufen war. Das ging bis zu kurzzeitigen Taubheitsgefühlen in den Fingern. Beängstigend und wahrschenlich irgendeine "leicht" toxische
    Wirkung durch die "Verseuchung" des Raumes.


    Bei Dir tippe ich aber recht eindeutig auf Überlastung des Gehörs durch "wüste" Trommelei ohne Gehörschutz und Folgewirkung auf das Gleichgewichtsorgan - somit Schwindel!


    Trotzdem gilt der Rat des Kollegen oben, den ich gerne nochmals aufgreife: über solche Phänomene mal mit einem Arzt sprechen, denn es können auch andere Ursachen dahinterstecken die vom Arzt (und keinem! Online-Forum) diagnostisch geklärt werden können.

    Thanks Paradiddler...


    Ich habe vor wenigen Tagen vom Pearl Product-Manager in Deutschland eine Rückmeldung erhalten, dass man meine Sitze gerne einem Materialexperten vorlegen will. Ich habe sie also verpackt und an M&T eingeschickt. Nach seiner Aussage ist noch nie ein D-75 reklamiert worden. Nun bin ich in Erwartungshaltung wie es weitergeht. Er macht(e) aber einen sehr seriösen und kompetenten Eindruck und ich hoffe auf Austausch.

    Das Ding war doch vor wenigen Wochen schonmal drin.


    Scheinbar keinen Käufer gefunden. Ist eben für normalsterbliche immer noch sehr viel Asche... erst recht wenn man bedenkt, dass man eine Sonor Glockenguß mit etwas Glück für 600 Euro gebraucht finden kann.


    Trotzdem ist die Paiste mit Sicherheit eine tödliche Waffe und für echte Sammler auch richtig Asche wert. Nur mir wäre es vieeeeeeeeel zu teuer. Im nächsten Leben vielleicht :)

    Klassischerweise geht man so vor (ausnahmen sind immer erlaubt :)


    Kernfrage stellen: Ist Click sinnvoll... oder dem Song förderlich ???


    wenn "Ja" - dann:


    1.) "Guide-Track" einspielen: zum Beispiel die Gitarren und ´ne Vocal line um das grobe und das Arrangement des Stückes als Grundlage zu haben. Denn der Drummer soll in aller Regel nicht im Blindflug (oder stupide auswendig lernen) trommeln, sondern mit Feeling und Ideen aufwarten, die zum Vibe des Tracks passen. Letzteres ist deutlich natürlich und homogener, wenn er zu einer Guideline echter Musikanten trommelt. Wichtig der Guide-Track wird natürlich NICHT auf Tonträger gebannt. Er dient nur dem Drummer zur Orientierung und "Einstimmung".

    2.) Darauf die finalen Drums einspielen


    3.) Zur Drumspur nun den finalen Bass einspielen. Bass ist klassischerweise das zweite Instrument, da die Tightness zwischen Bass und Drums lebenswichtig ist.


    4.) Gitarrenspuren


    5.) Vocals


    6.) Eventuell finale Gitarrenlicks, die Vocal-Phrasierungen aufgreifen bzw. weiterführen oder interpretieren sollen. Die kann man ja schlecht vorwegnehmen, solange der Sänger nicht in der Endversion ´draufgesungen hat :)


    Wenn kein Click gewünscht ist und einzelne Musiker im Zusammenspiel recht sicher sind, kann man natürlich auch Drums und Bass gemeinsam aufnehmen und quasi danach nur einzelne Basstöne editieren, wo untighte Stellen (oder Verspieler) hörbar sind.


    Natürlich ist es beachtlich, wenn man einen ganze Band komplett quasi live aufnimmt und hinterher nur einzelne Dinge overdubbed.... aber ich denke auf diesen Modus bezog sich Deine Frage NICHT.


    Rock on!

    Die hatte ich vor Jahrzehnten mal bei Drumsonly angespielt... ich weiß granicht ob die damals noch Prosound hießen :)


    ... man wird alt!


    Es ist die DFP 750.... wenn mich nicht alles irrt - ist lange her.


    Baujahr 1990 (+/- 1 Jahr)
    Ich fand sie damals!!! beim kurzen anchecken super... was aber auch daran liegen kann, dass ich Bandsysteme und deren Feel immer bevorzugt habe und ich seinerzeit die Pearl P880 hatte.


    Man darf aber nicht vergessen, dass sich bei den etablierten Firmen seit dieser Zeit in Sachen Engineerung und Feel insbesondere des Slave-Pedals viel verändert um genau zu sein verbessert hat.


    Also für dieses Entry-Model (also Yamahas günstigste Doppelfußmaschine seinerzeit) keinefalls ´nen Liebhaberpreis zahlen.

    Zurück zum Knie...


    neben dem ein oder anderen sinnvollen Vorschlag der Kollegen scheinen mir folgende Faktoren in Zusammenhang mit auftretenden Knieproblemen noch besonders wichtig:


    1.) Sitzhöhe prüfen! Oberschenkel sollten leicht "abfallen" oder schlimmstenfalls parallel verlaufen. Auf keinen Fall sollte der Hocker so tief sein, dass die Oberschenkel leicht nach "oben verlaufen".


    2.) Noch wichtiger: unbedingt mit der Entfernung des Hockers zu den Pedalen experimentieren. Deine Knie-Probleme kommen vielleicht garnicht von zuviel Üben oder das dein Körper sich erst an das drumming gewöhnen müßte, sondern sehr wahrscheinlich von einer falschen Körperausrichtung, welche die Knie einseitig be- bzw. überlastet. Also die nächsten Tage mal ausloten wie Körper- und Gelenke reagieren, wenn du den Hocker mal in 3- 5 Zentimeterschritten weiter weg vom Drumset ausrichtest. Knieprobleme ergeben sich nicht selten aus einer Hockerposition in der Drummer quasi ganz dicht bzw. "gestaucht" vor den Pedalen sitzen. Ähnlich wie das Klischee des Rentner-Autofahrers der mit der Brille 1 Zentimeter vor der Windschutzscheibe sitzt :) Natürlich ist es auch theoretisch möglich, dass du zu weit entfernt sitzt. Ist aber eher unwahrscheinlich, trotzdem kannst du um alle Faktoren zu checken auch mal in die andere Richtung experimentieren... denn das hilft immens die Wirkung auf den Körper und seine Balance zu erfahren.


    3.) Die Körper-Ausrichtung zur Bassdrum und! zur Hihat ist wichtig. Auch hier gibt es viele Fehlerquellen. Z.B. eine "leicht verdrehte" Sitzposition die Kniegelenke recht schnell mit Schmerzen quittieren. Sicherstellen, dass du bequem an Hihatpedal und BD-Pedal kommst ohne eine leicht-verdrehte Beinstellung einzunehmen. Das klingt banal... ist aber bei vielen Drummern und nicht ganz ergonomischem Setaufbau oft zu beobachten.


    Wichtig: diese Faktoren einzeln und erst recht in Kombination zu checken geht nicht in 15 Minuten. Ich kenne die Knieprobleme von früher auch (auch teilweise Rücken- und Bandscheibe) und kann nur empfehlen einige Tage zu experimentieren. Es zahlt sich in aller Regel aus!