Beiträge von Drumstudio1

    Auch mir fällt es schwer dass zu verstehen. Bitte präzisieren.


    Ich bin nie ein Fan der Starmount-Halterung gewesen (gefällt mir optisch überhaupt nicht)... in Sachen Funktionstüchtigkeit gehört sie aber mit Optimount zum besten was der Markt hergibt (ich mag sie trotzdem nicht sonderlich... aber das erwähnte ich schon)


    Ich bin mir wie Macmarkus völlig im unklaren, wie ein "verbohrtes" sorry :) Tom zum Standtom umgebaut, soviel fetter klingen soll?


    Oder hattest Du da auch schon diese Rims-Clones-Halterung bzw. DSS verwendet an welcher die Floortombeine befestigt werden??? Ich habe jetzt nicht so aufmerksam gelesen :)


    Dann wäre schon eine gewisse, kleine Veränderung denkbar, da dass Tom quasi nicht mehr in und mit seinem Gewicht an der Alternativen-Aufhängung "hängt" sondern "steht". Dieser Effekt ist aber auch mit der ein oder anderen Alternativaufhängung (z.B: ISS) erzielbar (bei Starclassic habe ich es noch nie probiert), in dem man die Halterung am Resonanzfell anbringt (bei Starmount müßte man den Spannreifen tauschen)...


    Anfang der Neunziger gab es die "stehenden" Toms (also auch bei 10", 12" und 13") öfters mal zu sehen, da einzelne Drummer zu hören glaubten, dass der Sound besser/resonanter... whatever wird.


    Insofern würde ich vor jedem Bohrversuch erstmal einen Test durchführen, ob man den Sound im "stehenden Modus"soviel besser empfindet als den regulären, " hängenden". Ich fand die Unterschiede vor einigen Jahren marginal... oder im Grenzbereich zwischen "Einbildung" bzw. "Wahrnehmungsschwelle". Vielleicht höre ich auch einfach schlechter als jene Drummer, die das mochten und machten... schwer zu sagen.

    Wenn Du Kumpels hast mit einem Kopfhörer mit deutlich geringerer Ohmzahl (z.B. 16 Ohm) würde ich die mal leihen und testen. Ob es sehr viel Abhilfe schafft weiß ich nicht.... keine Ahnung was Du unter "leise" verstehst...


    Mein Eindruck ist allerdings, dass es hörbare Unterschiede zwischen Kopfhörern in Bezug auf die subjektiv empfundene oder tatsächliche Lautstärke gibt. Gleichwohl ist dein AKG ein schöner Kopfhörer. Ich befürchte den wirst Du ungern gegen einen Walkman-kompatiblen Hörer mit 16 oder 32 Ohm eintauschen wollen :)

    Ungeachtet der Frage, wer von uns hier über welche Sehkraft verfügt :)
    ...


    ... folgende Anmerkung:


    1.) in den Schmidkonz-Prospekten ist seit einiger Zeit ein Guß-Bottom-Reifen abgelichtet, der eindeutig Nieten bzw. Verschraubungen für den Bügelschutz aufweist.


    Das ist aber längst nicht bei allen Gußreifen auf dem Markt der Fall. Insofern lassen sich hier sicher manche davon leiten, was sie bisher gesehen haben :)


    2.) Bei Tama (und der ein oder anderen Firma) war der Teppichschutz meist Bestandteil des ganzen Gussteils. Also keine Nieten!


    3.) Als dritte Variante gelten viele aktuelle Sonor etc. snares, wo quasi einfach eine Aussparung im Bottom-Gußteil vorgesehen ist, durch den der Teppich geführt wird. Also insofern der normale "Überstand" des Reifens nicht punktuell erhöht wird.


    Mir gefiel die Tama-Lösung immer am besten. Ist aber ein Bauchsache... Ich fand immer dass dies viel wertiger aussieht als bei einem Gußreifen etwas "anzutackern".

    fwdrums


    :)
    mit einer Einschränkung:


    Ich habe bewußt ein klein wenig am Thema "vorbei" gepostet, da ich das ein oder andere DB-Tightness-Studio-Phänomen wirklich von einigen Drummern kenne. Insofern war ich gerade, da scheinbar "medizinisch-organisches" noch nicht ganz abgeklopft ist (gut!!!, dass Du das nochmal herausgestellt hast) etwas "OFF-TOPIC" :)


    Aber genau das beschriebene Phänomen kenne ich von vielen Drummern, denen nachweislich organisch NICHTS fehlt. Die Gelegenheit wollte und konnte ich mir nicht entgehen lassen :)


    Insofern hoffe ich, dass mir "you fail me" den kleinen Exkurs verzeiht.

    Wenn es keine hardwaretechnische Ursache hat, z.B. irgendeine andere leicht veränderte Einstellung z.B. der linken Fußmaschine (der er sich nicht bewußt ist), die sein Spiel aber "ins wanken bringt"...


    vermute ich folgende Ursache(n):


    Beim Wort "STUDIO" klingelt es bei mir, da ich folgende Phänomene bei nicht wenigen Drummern kenne:


    Bislang: Man spielt(e) Double Bass sauber/tight (oder vermeintlich sauber) im Proberaum und bei Gigs.


    Dann kommt Studio-Termin: Man trommelt passabel, aber beim Abhören der bassdrumspuren stellt man das berühmte "eiern" fest. "Null problem, die Passage trommel ich noch mal ein". Man hört es sich wieder an, auch mal den Track vom Vortag und entdeckt noch mehr untighte Stellen... plötzlich auch im Track vom Vortag, der eigentlich schon als "finished track" abgehakt war.


    Unser Hörraster wird nun immer feiner kalibriert! Dessen sind wir uns aber nicht bewußt! Wir entdecken immer mehr untighte, leicht wackelige etc. Stellen. Der Drummer (den wollen wir ja nicht vergessen) gerät faktisch immer mehr in den Blickpunkt, was für ihn einen immensen Streß aufbaut. Selbst ganz harte Burschen (von denen ich auch den ein oder anderen kenne) gehen da ganz schnell psychisch in die Knie. Gibt man natürlich nicht so gern zu. Und bei den meisten wird als Folge das Drumming nicht tighter, sondern das Selbstwertgefühl nähert sich der Minus-Marke - und das Drumming wird immer untighter.


    Folgende Tips, die vielleicht vereinzelt an der Sache vorbeigehen, trotzdem nicht aus Blödheit gepostet, sondern oftmals erlebt:


    1.) Kritisch hinterfragen, ob ihr wirklich schon mal VOR DEM STUDIOTERMIN mit so kritisch-analytischen Blick bzw. Gehör die Bassdrumspur abgehört habt. Erstaunlicherweise neigt unser audiophiles Gedächtnis zum Schönfärben. "Boah, war der Gig damals geil". Das kann soweit gehen, dass "Live-Mitschitte direkt vom Mischpult" schon heimlich vernichtet wurden, nur um die schön-gefärbte Erinnerung nicht zu gefährden.


    2.) Die Mikrofonierung und Abhörbedingungen haben immensen Einfluß auf die Tightness des Doublebass-Spiels. Während das coole EV RE20 oder wenn es wirklich sein muß das AKG 112 vieles verzeiht, kann ein Hochpreis-Kondensatormike (die ja heutzutage auch schon immer öfter zur Aufzeichnung eingesetzt werden) kleinere Tonhöhenunterschiede der Felle quasi "überproportional" wiedergeben. Statt "BUMM BUMM BUMMM BUMM" hört dann der Drummer im Kopfhörermix "PITSCH BUMM PITSCH BUMM" und schon versucht er sein Spiel zu regulieren - und wird noch untighter. Eben da das "PITSCH BUMM PITSCH BUMM"nicht aus einem untighten Spiel resultierte, sondern aus dem übertrieben-genau aufgezeichneten Attacksound der 2 Bassdrumschlegel-Aufschlagstellen.


    3.) Noch fataler sind nicht identisch gepegelte Bassdrums beim Einspielen. Ist also eine im Kopfhörermix des Drummers faktisch lauter wird ganz schnell ein "eiernder" Höreindruck beim Drummer ankommen, den er durch mehr Druck auf das vermeintliche leisere Pedal (oftmals ganz unbewußt) kompensiert. Schon ist die Tightness dahin. Nochmals: absolut identische Lautstärkepegel können wesentlich helfen die Tightness im Studio zu erhöhen.

    4.) Oftmals macht einen ein zu kritisches Gehör beim Double-Bass-Spiel total kirre und unsicher. So unsicher, dass plötzlich vorab toll getrommelte Beats oder Licks leiden, "eiern" oder gar auseinanderfallen. Eben weil im Kopf ankommt "das war immer noch nicht gut genug". Sehr gutes Gehör, bzw. Diskriminanzleistung für feinste rhythmische und/oder Tonhöhenunterschiede können in Zusammenhang mit sehr selbstkritischer Persönlichkeit zum absoluten Musiker-Killer werden. Es gibt international schon einige Therapeuten die sich mit diesem heiklen "Musiker"-Thema befassen. Nicht falsch verstehen: dahin will ich euren Drummer nicht per se hinschicken. Ich möchte nur ganz grob umreißen, dass viele Faktoren möglich sind... und möglicherweise sogar mehrere in KOMBINATION wirken.


    5.) Ich kenne einige Drummer die mit radikal miesem Gehör (erschreckend schlechter Diskriminanzleistung in Bezug auf Tonhöhenunterschiede und sogar elementar-rudimentäre rhythmische Muster) mit einer Selbstsicherheit Killer-Breaks runterrattern, dass mir Hören und Sehen vergeht. Daraus leite ich KEINESFALLS ab, dass Menschen mit grober-auflösender Gehörverarbeitung bessere Trommler wären - oder werden :)
    Aber sie sind in Bezug auf einige der obigen Punkte deutlich Streßresistenter.


    Ich persönlich tippe also darauf (wenn Hardware-Veränderungen wirklich auszuschließen sind) das während der Studio-Situation "etwas passiert ist"
    Ob Ihr euch erstmalig durch das Studioequipment ganz nüchtern über die faktische??? untightness klarwurdet, oder durch das Anlegen höherer Maßstäbe das Drumming immer genauer mit der Lupe seziert habt, bis sich tatsächlich untighte Stellen finden lassen - vermag ich nicht zu beurteilen. Ob der Drummer dadurch immer mehr in Selbstzweifel geriet, bis es nun auch im Proberaum hakt? ... wäre denkbar.


    Ich hoffe, die oben erwähnten Punkte können helfen Erklärungsansätze zu finden.

    D

    Zitat

    as ELX ist ja die lackierte und baugleiche Version des EX. Aber das aktuelle ELX ist doch aus Pappel und das EX immer noch aus Mahagoni. Von daher ist doch auch das ELX hochwertiger und besser. Stimmt es eigentlich dann, dass sich ein ELX kaum vom Sound her vom EX unterscheidet ?!


    Genau das ist der Punkt.... der FALSCH ist. EX und ELX weisen absolut identisches Holz auf. Das Holz des ELX ist identisch zu dem des EX. Der Unterschied ist lediglich die Folie bzw. die Lackierung.


    Seit ein paar Jahren wird für EX/ELX Pappel verwendet. Vorher war es bei beiden "Phillipine Mahagony", "selected Hardwood" oder sonstige schwammige Begriffe für Hölzer, die dem Hersteller gerade zur Verfügung stehen.


    Es gab aber sogar mal Zeiten in denen es Export Sets gab mit einzelnen bzw. einzelner Lage(n) Birke... Export SX genannt. Aber das trägt jetzt nur zur Verwirrung bei.


    Gleichwohl bot und bietet das EX/ELX je nach Händlerangebot meist passable, bzw. recht gute Qualität für´s Geld. Manchmal je nach Konfiguration oder Preisangebot sogar sehr gute. Da lohnt immer ein Preisvergleich und manchmal macht es auch Sinn nach dem Vergängermodell zu suchen, da es dann meist einen immensen Preisnachlaß gibt - wenn es denn ein EX oder ELX sein muß ???

    Ob die lackierte Version 200 Euro mehr (bei manchen Händlern ist die Diskrepanz noch größer!) wert ist??? Klanglich eher nicht. Da ist die Optik eher das Argument. Und natürlich macht es für den Hersteller auch einen Unterschied (wenngleich ich bezweifel, dass das die Sache so vieeeeeeeeel teurer macht). In jedem Falle kann man sich herstellungstechnisch unter der Folie "eher mal was erlauben"... hust... als bei einer Außenlage, die einfach schön und makellos aussehen muß, da sie sonsts beanstandet würde.

    Thanks Seelanne...


    Thanks Bob... klar, an genau dieser Fragestellung strauchel ich ja auch daran. Ob man persönliche Eitelkeiten nicht ignorieren sollte. Aber mein Bauch sagt gegenwärtig leider "nein".

    Wie ich vor Wochen erfahren durfte, haben sich mehrere andere geschädigte Personen zusammengeschlossen und eine Strategie entwickelt, um den Abzocker zu stoppen.


    Ich wünsche viel Erfolg.


    Die Firma die er geprellt wird aber an einer anderen "Lösung" des Problems arbeiten.

    fwdrums


    Zitat

    Der Preis von Schlagzeugen ist von vielen Faktoren abhängig (Materialkosten, Löhne, Fertigungstechnik, Kapazitätsauslastung, Steuern, Abgaben etcpp.), am allerwenigsten von der Tatsache, ob ein Hersteller Endorser hat oder nicht.


    Das stimmt. Gleichwohl gibt es einige Firmen oder Vertriebe die quasi ala "Fishing for compliments" so tun, als hätte man sich aus purer Sympathie für die eigenen Kunden gegen Endorser entschieden... damit der Kunde nicht mehr zahlen muß. Wer auf solche Legenden reinfällt - dem kann man nicht mehr helfen. Trotzdem werden diese Legenden immer wieder ganz gezielt gestreut und auch (pseudo)-werbewirksam publiziert. Aber auch was gedruckt ist muß nicht stimmen- wie wir alle wissen. Meist liegt (sofern es tatsächliche keine Endorser geben sollte - das müßte erstmal geprüft werden) ein Mangel an Endorsern eher an fehlender logistischer, marketing-technischer oder sonstiger wettbewerbsrelevanter Kompetenz(en). Wobei ich aus rein rechtlichen Gründen letzteres Statements ausdrücklich nicht auf Solo Drums, Drum Solo, oder Drum Soli jeglicher Art... grins... beziehe.

    Ich bin mir nicht sicher... könntest Du mal staten wie erfahren Du mit snares bist?



    Ich bin mir nicht sicher was Du mit "fiepen" meinst. Ich gehe mal davon aus, dass sich kein Hamster in der snare befindet, der bei jedem Schlag aufschreit bzw. "fiept".


    Es gibt sehr wohl Holzsnares, die auch reichlich Obertöne produzieren können (die je nach Stimmerfahrung des drummers auch mal penetrant und dissonant-nervend sein können).


    Vielleicht meinst Du das Obertonverhalten der snare? Bitte genauer beschreiben, was Du meinst und wie Du sie "ge-" oder "verstimmt" hast :)
    Vielleicht kann dann jemand helfen... gleichwohl ist das virtuell recht schwer.

    100 % Zustimmung


    vielleicht sogar ´drüber hinaus. Auch ich empfinde das Drumming insbesondere der 1983 und 1984 outputs rattenscharf. Auch der Groove Aspekt ist bei Vinnie nicht zu überhören. Ich stelle immer wieder bei vielen (nehme mich nicht aus :) die versuchen die zunächst simpel erscheinenden Beats von ihm nachzuspielen fest, dass sie scheitern. Und sie faktisch seine Beats nicht SO zum klingen/grooven bringen. Ein wahnsinnig unterschätzter Drummer. Auch gibt es bei ihm viel mehr Ghostnotes zu entdecken als man bei "jugendlichem Hören" seinerzeit wahrhaben wollte :)


    Weltklasse - genau so sehe ich es auch. Außerdem auch ein wahnsinnig mutiger und offensiver Drummer, der sehr viel improvisiert. Mir hat mal jemand einen offiziellen Radio-Übertragungs-Mitschnitt vom "Monsters of Rock" oder sonstwas in Germany von 1987 zu hören gegeben. Da spielt der gute völlig improvisatorisch einen 10 + X Sekunden Break in der Power Ballade "All the fools sailed away" bei dem einen Hören und Sehen vergeht und ich dem armen Jimmy Bain die Daumen noch rückwirkend drücke dass er unter dem ganzen Fill-Gewusel noch "die Eins" am Bass findet. Und dergleichen tut und tat Vinnie immer wieder. Was viele möglicherweise als "sensationsgeil", "zerstörerisch" oder "unberechenbar für Bandkollegen" kategorisieren mögen, liebe ich an seinem live-Spiel. Der läßt sich an vielen Stellen total gehen, wagt und riskiert was. Dadurch verläuft jedes Konzert definitiv anders! Ich liebe sowas.


    Auch das mit dem Schatten vom Carmine stimmt natürlich. Ehrlich gestanden gibt es allerdings auch viele Parallelen in ihrem Drumming, ihre ganz speziellen Paradiddle-Kombinationen, Bass-Tom-Fills etc. etc.