Wenn nur jeder so redlich wäre! Thumbs up!
Endlich mal wieder ein positives Ebay-Beispiel
Wenn nur jeder so redlich wäre! Thumbs up!
Endlich mal wieder ein positives Ebay-Beispiel
ich warte noch auf Pics...
um die Journey beneid´ ich dich. Da bin ich schon seit Monaten heiß´drauf´![]()
D
Zitatas ELX ist ja die lackierte und baugleiche Version des EX. Aber das aktuelle ELX ist doch aus Pappel und das EX immer noch aus Mahagoni. Von daher ist doch auch das ELX hochwertiger und besser. Stimmt es eigentlich dann, dass sich ein ELX kaum vom Sound her vom EX unterscheidet ?!
Genau das ist der Punkt.... der FALSCH ist. EX und ELX weisen absolut identisches Holz auf. Das Holz des ELX ist identisch zu dem des EX. Der Unterschied ist lediglich die Folie bzw. die Lackierung.
Seit ein paar Jahren wird für EX/ELX Pappel verwendet. Vorher war es bei beiden "Phillipine Mahagony", "selected Hardwood" oder sonstige schwammige Begriffe für Hölzer, die dem Hersteller gerade zur Verfügung stehen.
Es gab aber sogar mal Zeiten in denen es Export Sets gab mit einzelnen bzw. einzelner Lage(n) Birke... Export SX genannt. Aber das trägt jetzt nur zur Verwirrung bei.
Gleichwohl bot und bietet das EX/ELX je nach Händlerangebot meist passable, bzw. recht gute Qualität für´s Geld. Manchmal je nach Konfiguration oder Preisangebot sogar sehr gute. Da lohnt immer ein Preisvergleich und manchmal macht es auch Sinn nach dem Vergängermodell zu suchen, da es dann meist einen immensen Preisnachlaß gibt - wenn es denn ein EX oder ELX sein muß ???
Ob die lackierte Version 200 Euro mehr (bei manchen Händlern ist die Diskrepanz noch größer!) wert ist??? Klanglich eher nicht. Da ist die Optik eher das Argument. Und natürlich macht es für den Hersteller auch einen Unterschied (wenngleich ich bezweifel, dass das die Sache so vieeeeeeeeel teurer macht). In jedem Falle kann man sich herstellungstechnisch unter der Folie "eher mal was erlauben"... hust... als bei einer Außenlage, die einfach schön und makellos aussehen muß, da sie sonsts beanstandet würde.
Thanks Seelanne...
Thanks Bob... klar, an genau dieser Fragestellung strauchel ich ja auch daran. Ob man persönliche Eitelkeiten nicht ignorieren sollte. Aber mein Bauch sagt gegenwärtig leider "nein".
Wie ich vor Wochen erfahren durfte, haben sich mehrere andere geschädigte Personen zusammengeschlossen und eine Strategie entwickelt, um den Abzocker zu stoppen.
Ich wünsche viel Erfolg.
Die Firma die er geprellt wird aber an einer anderen "Lösung" des Problems arbeiten.
ZitatDer Preis von Schlagzeugen ist von vielen Faktoren abhängig (Materialkosten, Löhne, Fertigungstechnik, Kapazitätsauslastung, Steuern, Abgaben etcpp.), am allerwenigsten von der Tatsache, ob ein Hersteller Endorser hat oder nicht.
Das stimmt. Gleichwohl gibt es einige Firmen oder Vertriebe die quasi ala "Fishing for compliments" so tun, als hätte man sich aus purer Sympathie für die eigenen Kunden gegen Endorser entschieden... damit der Kunde nicht mehr zahlen muß. Wer auf solche Legenden reinfällt - dem kann man nicht mehr helfen. Trotzdem werden diese Legenden immer wieder ganz gezielt gestreut und auch (pseudo)-werbewirksam publiziert. Aber auch was gedruckt ist muß nicht stimmen- wie wir alle wissen. Meist liegt (sofern es tatsächliche keine Endorser geben sollte - das müßte erstmal geprüft werden) ein Mangel an Endorsern eher an fehlender logistischer, marketing-technischer oder sonstiger wettbewerbsrelevanter Kompetenz(en). Wobei ich aus rein rechtlichen Gründen letzteres Statements ausdrücklich nicht auf Solo Drums, Drum Solo, oder Drum Soli jeglicher Art... grins... beziehe.
Ich bin mir nicht sicher... könntest Du mal staten wie erfahren Du mit snares bist?
Ich bin mir nicht sicher was Du mit "fiepen" meinst. Ich gehe mal davon aus, dass sich kein Hamster in der snare befindet, der bei jedem Schlag aufschreit bzw. "fiept".
Es gibt sehr wohl Holzsnares, die auch reichlich Obertöne produzieren können (die je nach Stimmerfahrung des drummers auch mal penetrant und dissonant-nervend sein können).
Vielleicht meinst Du das Obertonverhalten der snare? Bitte genauer beschreiben, was Du meinst und wie Du sie "ge-" oder "verstimmt" hast ![]()
Vielleicht kann dann jemand helfen... gleichwohl ist das virtuell recht schwer.
100 % Zustimmung
vielleicht sogar ´drüber hinaus. Auch ich empfinde das Drumming insbesondere der 1983 und 1984 outputs rattenscharf. Auch der Groove Aspekt ist bei Vinnie nicht zu überhören. Ich stelle immer wieder bei vielen (nehme mich nicht aus
die versuchen die zunächst simpel erscheinenden Beats von ihm nachzuspielen fest, dass sie scheitern. Und sie faktisch seine Beats nicht SO zum klingen/grooven bringen. Ein wahnsinnig unterschätzter Drummer. Auch gibt es bei ihm viel mehr Ghostnotes zu entdecken als man bei "jugendlichem Hören" seinerzeit wahrhaben wollte ![]()
Weltklasse - genau so sehe ich es auch. Außerdem auch ein wahnsinnig mutiger und offensiver Drummer, der sehr viel improvisiert. Mir hat mal jemand einen offiziellen Radio-Übertragungs-Mitschnitt vom "Monsters of Rock" oder sonstwas in Germany von 1987 zu hören gegeben. Da spielt der gute völlig improvisatorisch einen 10 + X Sekunden Break in der Power Ballade "All the fools sailed away" bei dem einen Hören und Sehen vergeht und ich dem armen Jimmy Bain die Daumen noch rückwirkend drücke dass er unter dem ganzen Fill-Gewusel noch "die Eins" am Bass findet. Und dergleichen tut und tat Vinnie immer wieder. Was viele möglicherweise als "sensationsgeil", "zerstörerisch" oder "unberechenbar für Bandkollegen" kategorisieren mögen, liebe ich an seinem live-Spiel. Der läßt sich an vielen Stellen total gehen, wagt und riskiert was. Dadurch verläuft jedes Konzert definitiv anders! Ich liebe sowas.
Auch das mit dem Schatten vom Carmine stimmt natürlich. Ehrlich gestanden gibt es allerdings auch viele Parallelen in ihrem Drumming, ihre ganz speziellen Paradiddle-Kombinationen, Bass-Tom-Fills etc. etc.
ZitatWo das Gerücht bei Rundracks herkommt, möchte ich jetzt auch so langsam mal wissen. Oder hat gar doch die Qualität im letzten Jahrzehnt so drastisch abgenommen?
Gutes Statement. Das bringt es exakt auf den Punkt. Also zunächst ist ein Rundrack wirklich nicht zwangsläufig schlechter. Aber...
... es gibt wirklich das "Verrutschproblem".
Bevor das Chaos losbricht: Es besteht nicht! bei allen Herstellern in gleichem Umfang und tritt nicht bei jedem Aufbau auf. Oder anders formuliert, das Phänomen steht auch in Zusammenhang mit "Extremeinstellungen" bzw. sehr speziellen Winkeln und Ausrichtrungen von Drums oder Cymbals.
Ich hatte jahrelang ein eher teures Gibraltar Rack der Road Serie. Null Problem mit "Verrutschen" solange man die Memoryclamps nutzt. Aber neben der Förderung der Erinnerungsleistung ist es auch deren Job das Verrutschen zu verhinden. Auch wenn das selten Erwähnung findet.
Radikales Gegenbeispiel SIMMONS Rack der frühen Neunziger für das S2000. Gravierened Problem mit dem "Verrutschen"...täglich! Warum? Recht schnell begründet: die Kunststoffklammern konnten dauerhaft nicht fest genug zupacken. Das Verrutschen trat somit täglich auf. Selbst bei den mittel-leichten Plastik-Pads.
Also nur Problem mit Kunststoff-Klammern? Die gibt es doch heute sowieso fast nirgends mehr bei Racks für Akustik Sets???
Leider nein! Folgendes Problem tritt bei manchen No-Name-Anbietern auf. Die Rack-Klammern sind nicht immer exakt gearbeitet. Das heißt es steht "Grat" oder was auch immer an Metall an manchen Stellen punktuell über. Dieses hindert die Klammer das Rundrohr nahtlos bzw. rundum-enganliegend zu umschließen. Das mußte ich mehrfach feststellen, wieder und wieder- bei verschiedenen Produkten. Dem kann man natürlich durch massive Gewalt begegnen. Also Festdrehen, bis die Finger blau werden und die Adern platzen. Dann rutscht auch nachweislich bei den schlecht verarbeiteten Clamps nix mehr. Der Nachteil: die Rohre werden beschädigt. Ich meine nicht etwa schwere Kratzer (das passiert bei vielen Billig-Racks sowieso) sondern DEFORMIERUNGEN. Kein Witz. Kann man unter gutbeleuchteten Bedingungen auch erkennen. Ich konnte oftmals damit leben (habe auch einige Billig-Racks gehabt... die mir trotzdem nie gefielen).
So, nächster Punkt
Was zur Hölle hat der Setaufbau mit dem "Verdrehen" oder "Verrutschen" bei Rundrohr-Racks zu tun?
Folgendes Beispiel: Manche Drummer lieben extreme Aufbauten. Besonders Racks und ihre nahezu unendlichen Konfigurationsmöglichkeiten laden ja fast schon dazu ein. Z.B. ein Power Crash 18" oder gar 19" mit ausgefahrenem Galgen etwa 75 cm vom Hauptrohr nach oben gerichtet, aber in leicht zur Bassdrum neigenden Winkel. Dazu noch den Galgen maximal ausgefahren... z.B: noch mal 40 cm, die aber durch einen zusätzlichen Winkel das Crash nochmals Richtung Drummer führen. Als Physik-Looser kann ich es nicht naturwissenschaftlich korrekt in Worte kleiden, aber die Erdanziehung wirkt auf das Crash und sein "Gestänge". Außerdem kommt es bei derartigen Anwendungen und kraftvollem Drumming (Vibrationen wirken natürlich auch noch auf Anzugschraube an der Klammer, außerdem die Erdanziehung die das Crash nun endgültig auf die Bassdrum oder genauer den Erdmittelpunkt "ziehen will") doch recht "einfach" zum verdrehen. Da kann sogar die Memory-Klammer mitrutschen.... sollte sie auch schlecht verarbeitet sein und nicht nahtlos am Rundrohr anliegen.
Jene Drummer die keine Winkel mit hohen Gewichten und kraftvollem Drumming anwenden, werden diesem Phänomen nie begegnen. Erst recht nicht bei gut verarbeiteten Markenprodukten. Bei Millenium und MP-Racks bzw. deren Klammerqualität passiert es aber. Von beiden Anbietern hatte ich früher mehrere Racks und das Problem trat immer wieder auf.
Trotzdem mag ich auch Rundrohr-Racks. War für mich nie eine Glaubensfrage. Also entweder den Geldbeutel jede Gefahr ausschließen lassen (also eher Markenprodukte erwerben), oder keine extremen Winkel bzw. schwergewichtigen Cymbals weit ausgelenkt positionieren.
Slide on ![]()
edit: "lenganliegend" war ein Schreibfehler... gemeint ist ENGANLIEGEND oder um korrekt zu sein ENG ANLIEGEND ![]()
Ok, die Bilder sind eindeutig und lassen meinen bisherigen Post verblassen, da es wesentlich übler aussieht, als ich mir von deinem ersten Post zusammenreimte. Die Fußmaschine ist über Flugrost schon ein paar Meilen entfernt.
Ganz übel. Den Schaden über Versicherung klären. Alles andere ist NONSENS. Es liegt eine massive Wertminderung vor.
Bezüglich Triumph, ![]()
"Follow your heart" war vom Thunder Seven Album. Eine fantastische Scheibe. Auch die "Never Surrender" Scheibe sei Dir herzlich empfohlen. Beide finde ich sogar noch viel besser als "Allied Forces."
Mit der Existenz von Triumph ist es seit Jahren ein Drama. Man hat sich scheinbar mit Rik Emmett nicht im besten getrennt (bzw. er sich vom Rest), und besonders er steht jeder Reunion bislang sehr abgeneigt gegenüber. Der Drummer Gil Moore hat angeblich seit Anfang der Neunziger keine Drumsticks mehr in der Hand gehabt... "würde aber wieder" wenn nur Emmett mitmachen würde etc.
Fakt ist, dass "Metalworks" ein rießen Ton-Studio-Komplex (bzw. "Konsortium") in Kanada dem Triumph Drummer gehört und angeblich sehr gut und erfolgreich "läuft". Tja, das Geld bei Zeiten gut angelegt. Den finanziell gesicherten Absprung schafft nicht jeder ehemals aktive Musiker.
Anyway... in den letzten Monaten sind mehrere DVD Neu-Auflagen älterer Triumph-Konzerte von Metalworks veröffentlicht wurden. Auch die Rechte des Back-Katalogs liegen größtenteils bei ihm. Insofern ist eher davon auszugehen, dass es von der ein oder anderen Triumph Scheibe nochmal Re-Issues geben könnte. Vielleicht gibt es die sogar schon? Mein Wissen dahingehend ist auch schon wieder über ein jahr alt ![]()
Eines von beiden ist nachweislich NICHT Ahorn. Der erste Deiner Links zeigt ein Birke Set und beschreibt dies auch so.
Bitte zumindest mal die Links anschauen, die von Dir gepostet werden, sonst können wir hier noch auf Jahre aneinander vorbeireden und führen Gespräche wie im Altersheim auf der "Alzheimer-Station".
![]()
Kennt jemand den alten Triumph Song "Follow your heart" ?
Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl... ich fühle mich am besten wenn ich dem folge, was mir die "innere Stimme" sagt. Verbiegen kann man sich immer noch später... in der Kiste... damit der Sargdeckel paßt.
Vorsicht... 2002 oder früher ist der schwammige Begriff (wo wir gerade bei Wasser sind) PHILLIPINE MAHAGONY... das ist manchmal eher ein sinnfreies Wortkonstrukt für alle möglichen Hölzer oder Restbestände die gerade zu Hand und/oder billig sind. Also bitte nicht zwangsläufig einen Zusammenhang mit mitunter wertigem, echten Mahagony herstellen.
Es dürfte einen Grund haben, warum die Pearl Mahagony Sets der MHX Serie "etwas" teurer sind und in Sachen Kesselmaterial von Pearl tatsächlich als "Mahagony" ausgewiesen werden. Im Gegensatz zu vielen älteren Pearl EX Sets vor 2002 die selbst von Pearl seltendst bis garnie
als "Mahagony" bezeichnet wurden, sondern eher mal als "selected Hardwood Shells" oder eben "Phillipine Mahagony".
Die Tatsache, dass die Kessel noch nicht verschimmelt oder aufgequollen sind, liegt meiner Meinung nach in obigem Falle weniger an der verbauten Holzart, sondern vielleicht eher am Umstand, dass Feuchtigkeit möglicherweise nur in Maßen über die Luft durchs Luftloch in die Kessel kam, aber nicht in Strömen in die Kessel geflossen ist. Ein Kellerrohrbruch mit Kesseln die am Boden stehen, hätte garantiert stärkere Auswirkungen.
Also, vielleicht hast Du Glück und abgesehen vom Flugrost geht die Sache gut aus. Sicher bin ich natürlich nicht, da es wirklich von der Feuchtigkeitsdichte, Dauer der Berieselung, Trocknung und anderen Faktoren abhängt. Die von jemand zitierte Schimmelgefahr ist tatsächlich nicht ausgeschlossen und kann sich manchmal erst Tage/Wochen später sichtbar zeigen. Ist allerdings bei verunreinigtem Wasser (also nicht Regenwasser) viel eher gegeben. Wobei wir wieder bei Kellerrohrbrüchen sind.... ich habe da eine biographisch begründbare Phobie! ![]()
Hallo Tobi,
hochinteressante Meldung. Thanks.
Wärest Du so nett und würdest ein Detail-Photo posten. Vielleicht eines welches 2 oder gar 3 der gebrochenen "Teilchen" nebeneinander zeigt?
Endlich, das Rätsel ist vollständig gelöst.
Ich fasse mich kurz, obwohl man über Artstar 1 ganze Romane schreiben könnte.
Es ist eine offizielle Tama Artstar 1 snare. Allerdings wie schon vorher vage zu erkennen, eine Amber (Birdseye) Maple! snare.
Es gab innerhalb der Artstar 1 Serie (durch die Exotikholz-Umweltauflagen), viele Veränderungen seit ihrem Marktstart 1982/83. Somit durfte oder konnte (wenn der letzte Baum gefällt ist...) das exotische Cordia nicht mehr verbaut werden.
Diese Snare entstammt also eindeutig der zweiten Hälfte der achtziger Jahre, ganz kurz vor dem offiziellen Start der Artstar II Serie, die dann die dicken "Heavy-Metal" Böckchen aufwies.
Danke Richard für das Bild, um die Existenz dieser späten Serienvariante eindeutig zu belegen!
Enjoy the pic mit Billy "the Kid"
ja, einige Deiner Hochkaräter höre ich auch... allerdings nur jene bei denen Rock-Einflüsse überwiegen... Dixe Dregs oder Morse sehr gerne.
Nun ein paar heiße Empfehlungen. Trotzdem Warnung, der ein oder andere Kollege könnte sich angewidert abwenden. Es handelt sich hierbei stets um rattenscharfe Musik, aber sie ist gleichsam ziemlich abgedreht und stellenweise "irre"... man verzeihe mir die laien-psychiatrische Umschreibung. Es ist leider das meistverwendete Wort, wenn Freunde zugegen sind und mal jene Musik im Hintergrund läuft. Unvergessen, eine Endphase der Diplomarbeit, wo ein Studienkollege nachts um Vier (wir hatten Abgabestreß) jener Musik lauschen mußte... stets mit schmerzverzerrtem Gesicht.
Also Thema Holdsworth widme ich Tip 1 und 2:
1.) "Heavy Machinery" Johansson/Holdsworth 199???
Für meinen Geschmack tolles nicht zu kopflastiges, Fusion-Metal-Powerhouse-Drumming (Anders), dazu abgedrehte Orgel und Keys von Jens Johansson. Das er und sein Bruder Anders zu den begabtesten musikalischen Brüder-Doppelpacks gehören, ist dem ein oder anderen sicher bekannt. Eine tolle Platte, aber nochmals: sehr abgedreht! Obwohl wer Holdsworth kennt "fürchtet weder Tod noch Teufel"
2.) "Flume Ride" Benny Janson 1999
Mehr oder weniger deutlich von Holdsworth inspirierter Gitarrist aus Schweden. Auch hier Anders am Drumming, wiederum ungebändigt und jenseits jeglicher kommerzieller Zugeständisse in Sachen "Break-per-Minute-ratio". Feine Scheibe, mindestens ein Track sogar auch für Menschen mit weniger Toleranz entspannt hörbar. Auch Jens wieder an den Keys beteiligt. Keys stellenweise aber auch defensiv, atmosphärisch eingesetzt. Mir gefällts gut!
3.) "Sonic Winter" Johansson (Brothers) 1997
Eine Scheibe die weniger Fusion sondern deutlicher neo-classical &
Hardrock-Einflüsse aufweist. Und doch hat sie mit letztgenanntem nix zu tun. Ich denke die schwierige stilistische Einordnung hat ihr auch jegliche relevante Verkaufszahl verwehrt. Trotzdem, einen Track (guest-apperance Yngwie Malmsteen) möchte ich Dir gerne empfehlen. Zugegeben der Song hat zunächst wenig "feel" im Sinne von Spiel mit microtime oder groove... er ist stellenweise eher das Gegenteil: fast mechanisch/mathematisch
in Aufbau und Struktur. Aber einer der spannendsten Instrumental-Tracks den ich kenne. Ein irssinns-Drumfill vom anderen Stern "irgendwo" Wenn er kommt weiß man wo
ENIGMA SUITE... ist der besagte Track. Ich finde die Scheibe stellenweise klasse. Glücklicherweise seit Jahren nicht mehr nur als teurer Japan-Import erhältlich sondern auch zu zivilen Preisen.
4.) Jonas Hellborg "E"
Siehe Punkt 1. Anders und Jens diesmal mit Hellborg. Unglaubliches Power-House-Drumming, mit Vitalität, Finesse, Spielwitz - (aber) musikalisch sehr heavy!
5.) Kennst Du wahrscheinlich schon, da Du die Varney "Raushau-Exzesse" von ghitarrenlastigen LP-Outputs ja miterlebt hast. Trotzdem eine der besten Varney-Shrapnel releases: "Minds Eye" von VINNIE MOORE mit Tommy A. an den drums. Mir gefällt die Platte bis heute. Insbesondere der Opener.
sixstring...
Dir möchte ich superherzlich die erste offizielle Yngwie Malmsteen CD empfehlen. Aufgenommen 1984 auf 48-Spuren, was seinerzeit unglaublich viel war. An den Drums Barriemore Barlow (Jethro Tull... wenngleich das Drumming dieser Platte durch doofen Mix eher betagt klingt, dafür kann er aber nix) Anyway, diese CD wird Dir sicher gefallen. Es ist völlig zu recht in den Augen vieler die beste gitarrenorientierte Instrumental-Scheibe überhaupt. Mit einer Einschränkung: es befinden sich nachweislich 2 Gesangstracks mit Jeff Scott Soto darauf´. Nochmals Kaufgrund. Das diese CD seinerzeit für einen Grammy nominiert war (logischerweise nicht erhalten... viel zu anti-kommerziell
ist nur gerecht. Wenngleich die Einordnung seinerzeit "Instrumental-Platte" aufgrund der Gesangstracks wieder mal Beleg ist, dass einige "review-people" heftig was an der Klatsche haben. Also 2 Gesangstracks mit Jeff sind enthalten - versprochen!
"YNGWIE MALMSTEEN´S RISING FORCE" ist der Titel und gleichzeitig auch der Bandname jener CD.