Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Gerade so eine Bagatelle wie in diesem Fall macht einen am Lehrstuhl schneller bekannt als man denkt. Kommt sowas öfter vor, hat man den Ruf ein "Spezialist" zu sein und das ist in Betracht auf Prüfungen nicht immer förderlich.


    Ja Chester. Finde ich gut.


    Und obiges Zitat kann ich nur unterstreichen... ähnliches findet sich ja auch in meinem Post.


    Ich hoffe die ein oder andere PN von Heute wird Sixstringsting helfen :)

    In der Härte von Schwatvogel möchte ich das nicht bestätigen...


    befürchte aber... er hat möglicherweise recht!


    Die Gema zumindest müßte dringendst reformiert werden. Ob das von Innen heraus funktioniert - daran habe ich große Zweifel. Aber von Außen - sehr unwahrscheinlich? Die Politik interessiert sich nicht für die Gema!


    Das sieht man schon alleine an dem riesen Nazi-Song-Fundus. Also das ganze braune-Liedgut von 1933- 45, wo immer noch sogar den Erben der Komponisten die Kohle überwiesen wird.


    Mal ein nettes Beispiel: Vor 3-4 Jahren wurde eine CD international veröffentlicht. Eine sehr kleine Auflage... was solls. Nach 2 Jahren stellten wir fest (nachdem einige beteiligte Musiker fragten warum ihre Tantiemen noch nicht eingetroffen wären), dass obwohl der Gema durch das Label als auch durch die Komponisten alle verfügbaren Daten 2 Jahre!!! zuvor zugeschickt wurden... und die Gema diese auch in mehreren Schreiben und Datenwerk-Fuck-nummern bestätigte.... das sie sich trotzdem nicht bemüht hatte die Tantiemen abzuführen bzw. von den entzsprechenden Vertragspartnern im Ausland die Anteile ranzuschaffen. Ganz übel - aber es kommt noch besser.


    Auf Nachfrage (bis wir das rausbekommen hatten!!!!) sagte der zuständige Mitarbeiter, ob wir ihm eine CD als Nachweis schicken könnten.... hahaha Anhand dieser CD (die übrigens keinerlei andere Daten enthielt - auch nicht auf dem Barcode - als jene die sie schon hatten) könne er möglicherweise Geld von kooperierenden Partnern der Gema im Ausland erhalten.


    Die Pointe kommt noch besser. Wir reden nicht von sogenannten "dritte Welt Ländern", sondern vom das europäischen Ausland, wo nachweislich Institutionen existieren, die schon lange mit der Gema entsprechende Tantiemen-Transfer bzw. Lizenzabkommen haben. Außerdem gehört es genau zu den elementaren Aufgaben der Gema (dafür bekommen sie u.a. unseren Beitrag) die entsprechenden Beträge die durch Veröffentlichungen oder Aufführungen anfallen (nach Abzug ihrer Bearbeitungsgebühren) an die Komponisten weiterzuleiten. Auch bei Veröffentlichungen im Ausland! Nicht so die Ansicht jenes Mitarbeiters (die 3 vorherigen wußten kurioserweise auch nicht besser Bescheid):


    O-Ton: "Wenn ich ihre CD habe kann ich versuchen das Geld zu erwirken. Das dauert dann etwa nochmal ein Jahr. Aber selbst bei unseren Kooperationspartern ist es möglich dass diese das Geld einbehalten. Insofern kann ich Ihnen nicht zusagen, dass sie die Anteile erhalten, denn das passiert häufiger".


    hahaha... das ist der Gipfel.


    1.) 2 Jahre mit Kohle im Rückstand bleiben
    2.) CD Exemplar abstauben (wohlgemerkt alle Titel und Daten waren längst in mehreren Gema-Systemebenen gespeichert, wie viele Briefe von der Gema belegen)
    3.) ein weiteres Jahr warten ob Geld bei der Recherche herauskommt
    4.) sich nicht wundern wenn garkein Geld kommt
    5.) Erst aktiv werden auf Nachfrage der Mitgleider. Hätten wir nicht nachgefragt wäre höchstwahrscheinlich die Recherche durch den Mitarbeiter nie erfolgt! Sind erst mal einige Jahre vergangen bekommt man diese Kohle tatsächlich kaum noch.


    Diese Story ist so klasse, dass ich Monate gebraucht habe um nicht an meinem Geisteszustand zu zweifeln. Da aber auch mehrere andere Personen an dieser "Sache" beteiligt waren, war "leider" alles verifizierbar. Es war übrigens nur eine Story von vielen, die mich auch nur tangiert da ich ab und an auch Texte bzw. gewisse Anteile habe und dahingehend mit der Gema zutun habe(n muß).


    Fairerweise muß man aber auch sagen, das bei jenen Mitgliedern der Gema die fast nie Tantiemen erhalten... die Gema selbige auch oft jahrelang verschont bis sie mal die über Jahre aufeinandersummierten Mitgliedsbeiträge eines Tages einfordert. Da gehen ganz offensichtlich die Uhren erheblich nach. Sowohl zugunsten als auch zulasten ihrer Mitglieder.

    chesterhead

    Zitat

    Schonmal drüber nachgedacht, ob du an einer Uni richtig bist? Selbstorganisation ist im Studium äußerst wichtig und dazu gehört auch die Kenntnis der Regeln, nach denen man studiert.


    Jeder macht macht mal ´nen blöden Spruch.


    Wenn Du sowas zu Unizeiten zu mir gesagt hättest (obwohl es nachgewiesenermaßen auch bei mir nicht zutrifft) wäre ich sehr böse geworden!


    Vielleicht... nein SICHER! bist du manns genug, dass nochmal gerade zu rücken. Das war nicht OK und hochgradig unfair!


    Übrigens kennen auch die meisten profs nicht alle Regeln nach denen sie lehren oder sollte ich leeren sagen... hahaha.


    Die Uni-Verordnungen sind teilweise so komplex und kompliziert. Ich war ab und an in manchen Runden, wo Profs endlos diskutiert haben. Nicht fachlich- sondern wer Recht hat in Bezug auf irgendwelche Studienverordnungen bzw. wie einzelne Textabschnitte auszulegen sind. Da dachte ich oft "wenn das nach außen dringt, was hier los ist" hahaha


    Ich kenne wenige Studis und auch wenige Profs die alle studienrelevanten Bedingungen kennen. Du gehst sicher von deiner Studienverordnung aus. Die mag ja überschaubar und leichtverständlich sein. Erfreuedich daran.
    Fest steht, es gibt je nach Uni bzw. sogar je Fach bzw. Fachbereich auch irrsinnig komplexe Studienordnungen. Nochmals, ich habe in mancher Runde gesessen wo wir immer wieder die Texte mit mehreren Profs gelesen haben und alle versuchten zu verstehen, für welchen Fall welcher Absatz in Kraft tritt - oder eben nicht. Sich Profs gegenseitig zulachten: "mensch du mußt es doch wissen, du warst doch bei der Formulierung dabei" :)


    edits... ich mache zu viel parallel heute... dementsprechend auch zu viele Fehler

    In 10 Jahren Studium und Hiwi-Tätigkeiten in Forschungsprojekten habe ich auch schon einiges erlebt. Prof´s in meiner Wertungsskala ganz kurz vor dem totalen "Fuck off" und andere die fachlich und zusätzlich in Sachen menschlicher Qualität und Hilfsbereitschaft nahe Robin Hood waren und bei mir bis heute hoch im Kurs stehen.


    Für dich heißt es zunächst Bälle flach halten und nicht gleich übertrieben auf Rechte pochen!


    Zunächst: bitte nicht böse sein. Scheine sind manchmal hart erkämpft. Ich war immer froh die Lappen so schnell als möglich abzugreifen. Auch Profs sind sterblich, Personal wechselt und es gibt Uni-intern alle paar Monate auch soviele politische Veränderungen, dass es schon gewagt ist den Schein so lange brach liegen zu lassen.


    Mir hat allerdings mal ein Prof gesagt, dass er verflichtet sei, Scheine eine gewisse Zeit (exakteres habe ich tragischerweise vergessen) aufzubewahren. Die Pointe war bei jenem Prof tauchte nach 8 !!!! Jahren ein Studi auf und sagte "so ich studiere jetzt weiter. Ich war damals in ihrem Seminar und möchte nun den Nachweis." Ein Wort wechselte das andere. Nun wollte der Zufall obwohl die Uni-internen Aktenordner dieses Seminars längst aufgelöst waren, dass jener von mir hochgeschätze Prof in (s)einer Abstellkammer!!! genau jene Seminarunterlagen dieses Burschen fand, mit dem Nachweis "durchgefallen". Er hielt sie ihm Tage später vor die Nase und der ruderte mächtig zurück. Was haben wir gelacht!


    Jetzt aber konstruktiv zu deinem Problem:
    Ich würde nun so diplomatisch wie möglich agieren. Auf Rechte (sofern du sie hast ) kannst du ein paar Tage später wenn das nichts nützt (wahrscheinlich) immer noch pochen.


    Gehe unbedingt zu einem Prof (´drunter bringt es in der Uni-Hierarchie nicht viel) zu dem du Vertrauen hast und schildere ihm ehrlich! genau das was vorgefallen ist. Wichtig: keinesfalls zwischen Tür und Angel. Sage das es für dich um eine ernste Sache geht und bitte um einen Termin. Es ist meiner Meinung nach jetzt wichtig das einer auf Prof-Ebene ein bisschen unter Prof-Kollegen handelt, so ala "was haben wir da für einen Schlaumeier unter den Studis"... durch die Blume aber für dich Partei ergreift. Solche lockeren Gefälligkeiten gibt es an Unis wesentlich öfters hinter den Kulissen als man vermutet. Diese Schrabnelle als Sekretärin kann man später im Leben (nach!!!!! Abschluß des Studiums) noch mal anonym mit einem symbolischen Geschenk an ihren ausgeglichenen Charakter und Hilfsbereitschaft erinnern (Massagestab etc.)


    Natürlich kannst du gleich (sofern du sie hast?) auf deine Rechte pochen den Schein zu erhalten. Ich befürchte aber zweierlei:


    erstens, dass man dir unterstellt, dass du Studis beim Schummeln in der Klausur unterstützt. Das wäre fatal und kann dich an der Uni Kopf und Kragen kosten. Das war (nicht böse sein) auch mein ERSTER GEDANKE bei deiner Story gewesen! Und der ist naheliegend! Da wirst du viel Überzeugungsarbeit leisten müssen.


    Die werden dich nicht gleich rausschmeißen (so leicht geht das nicht) aber in Prüfungen erinnert sich der ein oder andere doch an besonders "innig geschätzte" Studenten. Zweitens sind Profs denen man gleich mit Klage droht nicht mehr die kulantesten Gesprächspartner!


    Also erstmal auf der menschlichen Ebene agieren. Sich lieber etwas kleiner machen und sagen "ich weiß, dass war idiotisch von mir" als zu sagen "rechtlich steht mir der Schein zu". Es gibt nämlich Uni-intern auch Ausschüsse die ab und an tagen und bei individuellen Einzelfällen festlegen wie gegen Verstöße gegen die Unistatuten vorgegangen wird. Das möchte ich dir eigentlich ersparen, denn ich bin recht sicher, dass du womöglich sogar mehrfach gegen Uni-Statuten verstoßen hast.


    Viel Glück...
    Rest per PN


    PS: nochmals bitte nicht sauer sein. Ich versuche nur so offen und deutlich wie möglich Gedanken anderer (deine eigenen kennste´selbst :) aufzuzeigen.


    Das mit der Klausurabgabe erschwert die Dinge leider nochmals. Was oft vergessen wird: Bildung kostet Geld! Qualitativ hochwertige Bildung sogar viel Asche! Auch wenn wir Studis oft andere Erfahrungen gemacht haben sind Unis derzeit immer noch die teuersten und qualitativ hochwertigsten Bildungsstätten. Mit der Teilnahme und erstrecht der Abgabe der Klausur werden "böse Profs" argumentieren, das du Dienste in Kauf nimmst, die dir nicht zustehen. Eben da du sie ja schon mal geschrieben hast. Selbst wenn die Elaborate wie so oft in Wahrheit nur ein Hiwi kontrolliert- kostet auch der (wenn auch wenig) Geld. Also nochmals jetzt zügig auf menschlicher Ebene um Schadensbegrenzung bemühen. Da geht sicher noch was.

    Immer noch ein Tip (den viele übersehen):


    Wenn man selbst zuwenig Gigs hat... und gerne mehr hätte (und es nicht so sehr auf Gage ankommt)...



    ... lohnt es immer mit Kulturämtern bzw. Dezernenten Kontakt aufzunehmen. Da gibt es in jeder Kommune Ansprechpartner die 1-2 Jahre im Voraus wissen, welche Veranstaltungen im Ort stattfinden und wo eine Band womöglich passen könnte. Selbst wenn diese wenig Interesse zeigen sollten, einem zu helfen, können die fast immer auf recht interessante Kontaktpersonen im Ort oder der Umgebung hinweisen (Vereinsmitglieder, Verbandsvorsitzender, Jugendclub etc.).


    Und manchmal ist man dann ganz überrascht, wenn man womöglich noch von einem kleinen Kultur-Etat hört - insofern ist mitunter auch mal ein bezahlter Gig ´drin.


    Auftrittsmöglichkeiten gibt es prinzipiell schon noch ein paar, die man bei eher traditioneller Suche oft übersieht: Straßenfest, Dorffest, Jugendclub, Rahmenprogramm für Basketball- oder Skater-Night ("Weg von der Straße"-Mottos gibt es viele :-), Knastgig (auch die haben Kulturetats für Theateraufführungen oder Bandauftritte in Vollzugsanstalten).

    Zitat

    hier sind zig 1000 user im forum, ist hier denn keiner diplomierter biologe??


    Das ist eine klassische Fragestellung der Psychologie und teilweise interdisziplinärer Forschung - insoweit ist Biologie nicht ganz falsch :)


    Aber das Thema ist viel zu komplex und vielschichtig als das man im Rahmen unseres Forums darauf eingehen kann bzw. sollte. Zumindest meine Meinung. Viele Beiträge egal ob im Fernsehen oder in Printmedien greifen oft Studie XY- auf und machen ´ne reißerische Sache ´draus und verschweigen das es noch ein 2 dutzend anderer, ebenso wichtiger, aber leicht divergierender Forschungsansätze zu diesem Thema gibt. Da kommen dann ganz schnell Legenden auf und jeder Laie zieht sich die für ihn am verwertbarsten erscheinende Info ´raus und haut anderen am Stammtisch mit seinem pseudo-Wissen irgendwelche "Hirnhälften-Eigenschaften" um die Ohren.


    Kernproblem ist immer noch, dass es vielen Universitäten und Bildungseinrichtungen nicht gelingt Forschungsergebnisse einer breiten Basis verständlich zu machen, ohne auf allzu große Vereinfachungen zurückzugreifen bzw. man scheinbar allzu gern aus persönlicher Eitelkeit irgendwelchen Boulevard-Journalien Einblicke gewärt, ohne Einfluß auf die Qualität und Güte der Berichte nehmen zu können. Ich beziehe mich ausdrücklich nicht auf obengenannte Sendung... die ist mir entgangen (darum kann ich dazu nix sagen), sondern mehrere andere TV-Beiträge und Printmedien-berichte zu neurologisch/psychologisch relevanten Ergebnissen der Gehirn-Hemisphären-Forschung.

    Zu klären wäre auch, welche EX-Version gemeint ist???


    Die 2004/2005 Version mit vielen Hardware-Verbesserungen... oder die in kleineren Shops noch manchmal anzutreffende 2003 Version. Aufpassen!!!


    Die neueren 2004/2005-Versionen sind für Laien am schnellsten zu erkennen an:


    1.) den Super-Dicken-Stativ-Gummi-Füßen
    2.) der Bodenplatte beim Kick-Pedal
    3.) den Gummiunterlegten Bassdrumklauen



    Es gibt natürlich noch mehr Unterschiede, deren Auflistung hier aber nur Verwirrung stiftet :) Jedes der 3 obigen Merkmale sollte die Identifizierung erleichtern.


    Gerade wenn das EX für 669.- gelistet wird, würde ich sicherheitshalber noch mal Nahfragen ob es wirklich die 2004/2005 Version ist! Dieser obengenannte Preis hier im Thread ist nämlich verdächtig niedrig. Da habe ich Zweifel ob es wirklich das aktuelle EX-Modell ist


    ... wenn es schon unbedingt ein EX sein muß :)

    Die Snare ist der No-Name Nachbau der Tama Kingbeat Snare (welche komischerweise obwohl das jahrelange Topmodell, firmenseitig mit dem Imperialstar Badge versehen wurde).


    Selbst mir fällt es schwer festzustellen, ob es die weit verbreitete Newsound Variante ist... die ich damals 2-3 mal bei verschiedenen Kollegen sah, oder die Champion Variante... die es auch meiner Erinnerung nach tatsächlich gab!


    Leichte Belustigung meinerseits: die "merkwürdige" Abhebung ist eine echte Parallelabhebung. Übrigens ist diese (genau diese!) höchstwahrscheinlich die am meisten kopierte Parallelabhebung der Drumgeschichte. Bis heute finden sich Chinesen und Taiwanesen die die Tama-Parallelabhebung der King-Beat fast identisch (natürlich nicht in Bezug auf Materialqualität oder den Nahtloskessel der Tama) kopieren.


    Es sind zig tausende dieser Snares im Umlauf... :)


    Also fernab vom fehlenden Badge einen hohen Wert hat sie nicht (selbst wenn eines ´dran wäre) :)


    P.S: selbst jenen die glauben es sei eine Original Tama kann man sehr schwer das Gegenteil beweisen (ich sage es ist keine Tama), da im Verlauf der Tama Geschichte zig Produkt-Varianten der King Beat auf dem Markt waren. Mit Gußreifen, ohne Gußreifen, mit Artstar 1 Böckchen und Imperialstar Badge, mit Imperialstar/Superstar Böckchen und Imperialstar-Bagde, mit altem Innendämpfer, mit modernem Innendämper, mit eingraviertem Tamaschriftzug auf beiden Abhebungs-"Chassis", ohne Tama Gravur etc. etc

    edits... zu viele Schreibfehler...

    Ich habe auch Cadeson bewußt zur wohlwollenden Begutachtung freigegeben. Kann man ja alles lesen :)


    Glaube aber (das ist noch mild formuliert), dass die noch das ein oder andere Jahr brauchen bevor sie richtig durchstarten. Guestbookeinträge sind (sorry) nicht die solideste und unbestechlichste Prüfstelle der Republik, das hat der_Pat.e aber schon sehr gut aufgezeigt.


    Nochmals: auch mir gefielen auf den ersten Blick die Messe-Sets ... bis auf einiges der Hardware. Aber, das Preisleistungsverhältnis in Germany in Bezug auf Cadeson läßt mich völlig kalt bzw. doch reichlich verwundert zurück.


    Wann Cadeson von einer No-name Marke aufsteigt zu einem relevanten Branchentip oder gar Giganten oder was auch immer... werden wir sehen. Die Website nach NEWSOUND bzw. Action einem anderen (ehemals bekannteren!) Konkurrenten aus Taiwan zu benennen wird Cadeson in Sachen Marktakzeptanz in Deutschland genau so hinderlich sein, wie die zu hohe gegenwärtige Preisgestaltung. Denn seien wir mal ehrlich... das Newsound in den letzten Jahren besser geworden ist, ist den meisten Drummern völlig entgangen. Jegliche Verwechslung mit Newsound/Action muß Cadeson zum Nachteil gereichen. Warum? Die meisten Drummer jenseits des zwanzigsten Lebensjahres haben üble Auswürfe dieser Firma aus den Achtzigern und neunzigern noch in unguter Erinnerung... auch Musikalienhändler.


    Aber zurück zu Cadeson: Die Ami´s sind preislich ´drunter aber selbst "drüben" werden keine bedeutenden Stückzahlen abgesetzt. Wie gesagt, die Zeit wird es zeigen und mit gesteigerter Aktivität und besserem länderspezifischem Marketing-Verständnis kann Cadeson eines Tages vielleicht wirklich mal mitmischen. Gegenwärtig nicht. So einfach oder kompliziert ist die Lage.


    Also mich bitte, nicht zu den Cadeson Gegnern zählen :) Im Gegenteil, ich lege nur gerne die Finger in die Wunde... denn daraus kann sowohl der Vertrieb die nötigen Schlüsse ziehen... als auch potentielle Kunden die gegenwärtig am überlegen sind.


    Wer ein solches Set kaufen will (ich persönlich würde es gegenwärtig nicht tun) hat trotzdem meinen Segen, denn wir sind ein freies Land :) Und wenn es sein muß reiche ich jedem Privatbesitzer eines Cadeson Sets auf seiner persönlichen Website noch einen netten Guestbookeintrag nach... wie wäre es hiermit:


    "Geiles Set. Interstellarer Drummer. Mach´weiter so Jupp! Ich habe immer an dich geglaubt und mit diesem Set wirst du endlich durchstarten und es der ganzen Welt zeigen."


    Schmunzelnder Gruß

    Die Fragen sind gut und absolut berechtigt und keinesfalls pauschal mit "nein" zu beantworten.


    Also, das Thema Acryl und Haar-Risse ist so alt wie das Material selbst. Jeder Branchenkenner weiß davon... ob er davon berichtet ist ein zweites Paar Schuhe.


    Tatsächlich besteht die Gefahr das Acryl-Kessel dem Druck der Fell-Spannung genau dort wo die Böckchenschrauben am Kessel liegen, Tribut zollen.


    Diese Gefahr versucht zum Beispiel ein Hersteller durch das temperieren der Acryl-Kessel nach den Bohrungen zu verringern. An sich eine gute Idee! Die aber letztendlich auch die materialtypischen Gefahren die nicht nur hypothetischer Natur sind, aufzeigt.


    Aus eigener Erfahrung (ich habe sowas in den achtziger Jahren selbst fertigen lassen) würde ich jedem beim Kauf (egal bei welchem Hersteller) zu folgendem Raten:


    Unbedingt eine mehrjährige Garantie die auch den Austausch bei Haar-Rissen vorsieht, vereinbaren. Zur Not würde ich persönlich etwas mehr zahlen - wenn mir eine mehrjährige Austauschgarantie eingeräumt wird.


    Zitat

    beides nein, dann müßte in beiden fällen eher das fell reißen.


    Leider Nein! Wenn wir Haar-Risse (die sich noch dazu im Laufe der Nutzung vergrößern können und bei Acryl - sofern schon mal entstanden auch werden!) mitzählen als Kesselschaden, dann ist diese Aussage nicht haltbar. Bitte nicht böse sein Slowbeat.

    Ungeachtet von Australien ist den meisten ohnehin nicht bewußt, dass es ein Angebot wie in Deutschland (fast in jedem Kaff ein Musikgeschäft) und mindestens 5 Branchen-Giganten in Sachen Versand/Online-Shop nirgendwo sonst gibt (USA ausgeklammert)


    Wir sind in Deutschland in Sachen Instrumentenversorgung (wie mir viele Freunde aus dem Ausland immer wieder vor die Nase halten) unglaublich gut dran und verwöhnt!!!!


    Auch in Sachen Vertriebe bzw. Europastützpunkte befindet sich fast alles in Deutschland, was die Verfügbarkeit jedweden Instrumente-Materials immens vereinfacht. Selbst im witschaftspotenten europäischen Ausland (Frankreich, England etc.) schauen Musiker neidisch auf unsere Marktversorgung. Also, warum dann nach Australien schielen, einem Land was in Sachen Musikinstrumente-Markt und Vertriebsniederlassungen eher weit hinten bzw. down under liegt? :)

    Off-topic II


    fwdrums


    Ich liebe auch die alten Purple Sachen, und sogar noch etwas mehr die Rainbow-Frühphase mit Dio... trotzdem ist das eher seicht-softe balladeske Mittelalter-Zeug von Ritchie immer noch besser als 99 % der sonstigen Fernsehgarten-Mucke ... hahaha


    Trotzdem habe ich die Mittelalter-Wendung auch eher verwundert zur Kenntnis genommen... und glaube auch nicht mehr so recht an eine Rückbesinnung von ihm an alte Tage/Zeiten (wie es manche erhoffen). Die waren ja schon lange vorbei und selbst ihre 1985 Reunion war nur ein lauer Wind im Vergleich zur musikalischen Potenz der siebzigern. Schade - aber nicht zu ändern.

    Was????


    Der macht das nochmal??? Bitte nicht. Ich liebe seine musikalische Ausdruckskraft aber wenn er da nochmals auftritt (damals dachte ich beim zappen mich trifft der Schlag) bin ich mir endgültig bewußt, dass ich dem Rentner-Dasein nahe bin :)


    ... dann muß ich den Fernsehgarten noch zum Pflichtprogramm machen. Und demnächst spielt womöglich noch Deep Purple im Musikantenstadl...


    Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

    Bin gerade zu faul zum nachmessen. Was hast du denn im Proberaum für ein Set???.


    Die alten Sonor Force-Tomhalter (2000/3000) sind nämlich "von weitem" den Pearl nicht unähnlich... aber doch in Sachen Durchmesser wesentlich dünner! als die eher wuchtigen Pearl-Tomarme.