Beiträge von Drumstudio1

    Ja, zwei 10" Splashes sind durchaus als Hihat für die kleinsten Drummer geeignet. Da kannst Du gerne No-name Produkte kaufen. Im Idealfall (denn da tummeln sich mehrere Firmen) sogar eher dicke Splashes in Sachen Materialstärke erwerben, denn bei der Hihat werden sie schon heftig bearbeitet werden.


    Ich hatte früher mal just for fun 2 Meinl 10" Lightning Splashes zur Hihat "konvertiert" und war recht positiv vom Sound angetan. Meinl hätte gut daran getan jene Splashes mit dem Aufdruck "Hihat" zu vermarkten :)

    Vintagefans beachten bitte die abgebildeten Tama Spartan-Stative. Die waren Kult. Ich liebte die Dinger. Seinerzeit (about 1980) die teuerste Hardware-Serie von Tama, noch etwas über der Titan-Serie angesiedelt. Die Streben waren aus recht großflächigen, speziell designten Aluminium-Profilen, die unten an allen 3 Streben jeweils 2 Spikes aufwiesen, die man je nach Untergrund bzw. Stellfläche auch auf Gummi-Fuß umdrehen konnte. Ich war in das Design total vernarrt. Und mag es sogar heute noch :)
    Ich war aber damals wahrscheinlich in der Minderheit. Diese Hardwareserie war verkaufstechnisch eher ein Ladenhüter... deswegen sieht man die im Unterschied zu den vielen Titan und Mercury Ablegern der Tama Hardware-Geschichte so gut wie nie. Also Tama Fans - genau hinschauen!

    Wenn Du solche Antworten erhälst würde ich jene Fachhändler nicht mehr kontaktieren, sondern DIREKT M& T den Vertrieb für Pearl in Deutschland (Marburg)


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dieses Teil nicht einzeln geben soll.

    Offengestanden verstehe ich den Post nicht.


    Wie schon mehrfach erwähnt: die Doppelfußmaschine bekommt man bei manchen Anbietern für 219.- Euro.


    Ok, Thomann ist teurer - so what. Die Hihat Kombi Bei Thoman für 239.- und das Doppelpedal für 249.-


    Wenn Thomann die Doppel-Fußmaschine 10 Euro teurer anbietet muß man ja nicht allzuweit um die Ecke denken: es ist doch naheliegend, dass diese Hihat-Fußmaschinen-Kombi trotz ihres vermeintlich höhreren Materialaufwands nicht der Verkaufsrenner ist! Insofern ein simples marktwirtschaftliches Gesetz, den Preis für das nicht ganz so verkaufstechnisch-durchstartende Produkt :) zu reduzieren.


    Und sollte ich mich irren... ist es noch einfacher und Thomann hat sich verschrieben... hahaha... glaube ich aber nicht wirklich.


    In jedem Falle sind wir hier (ich nehme mich nicht aus) etwas off-topic wenn wir die Thomann´sche Preispolitik erklären sollen. Derartige Anfragen sind bei dem Thomann-Team besser aufgehoben :)


    Edits: Tonfall etwas freundlicher gestaltet :)

    rapid


    Stimmt. Besonders die Pre-Amps sind oftmals fatal beteiligt - insbesondere wenn man sie bei Billig-Geräten weit aufreißt. Dann steigert sich der "Muff" im Sound unverhältnismäßig deutlich.


    Etwas off-topic:


    Sicher kennt manch einer noch die irre häufig verkauften Roland Harddiscrekorder VS880 und VS1680... habe ich beide. Deren Pre-Amps habe ich besonders "gefressen"... da sie nicht ganz unschuldig am nicht so prickelnden Sound dieser Geräte zu sein scheinen (selbst wenn man sehr gute Mikrofone hat)


    Wenn man dort direkt die Mikrofone anschließt und die Pre-Amps über die Gain-Regler des Roland etwas weiter aufdreht, ist der Sound deutlich schlechter (Soundtransparenz läßt deutlich nach) als die Gain-Regler bis zum Links-Anschlag runterzudrehen und ein passables externes Mischpult (z.B. Spiritfolio oder sonstige) davorzuhängen und dessen Gain Regler zur Anhebung der Mikrosignale zu nutzen und diese dann über die Direct-Outs zum Harddiskrekorder zu leiten. Auch bei vielen anderen Harddiskrekordern kann man (sofern vorhanden) durch ein externes passables Mischpult viel bewirken bzw. aufwerten.

    Das "verbohren" bezieht sich darauf, dass manche drummer Hängetoms ja umbauen. Also Bohrungen vornehmen, um Standtomböckchen am Kessel anzuschrauben. Das finde ich immer die traurigste Lösung. Ich vermute aber in obigem Falle ging es um DSS bzw. die Standtomtaugliche Rims-Clone Version - dann muß man auch nix bohren, ist ja klar.


    Das fest auf dem Boden stehen ist für mich seit Jahren tatsächlich ein großes Argument für Standtoms... die ich ansonsten nicht mag. Da wackelt nix und mir persönlich gibt das spieltechnisch ein gutes/bessers Gefühl. Das gilt aber auch für viele andere Toms, die seit der Etablierung der alternativen Tom-Freischwingsysteme oft recht instabil positioniert sind.


    Noch eine Anmerkung: vielleicht reden hier (mich einbezogen :) manche aneinander vorbei. Was natürlich möglich ist, dass Schwingungen (tieffrequenter Natur) über die Standtombeine direkt auf den Boden übertragen werden und sich von dort im Raum mehr oder weniger spürbar/hörbar ausbreiten. Ich hatte sowas mal bei einem 16" Tom ganz extrem festgestellt. Das ist theoretisch natürlich möglich. Eine alternative Tomaufhängung hingegen, würde die Trommel effektiver vom Boden oder Raum "entkoppeln". Sollte also dieser Effekt gemeint sein... dann wüßte ich annähernd was ihr meint. Aber gerade diesen Effekt wollen ja fast alle modernen Drumhersteller aussschalten durch die neue Aussparung in den Standtom-Gummi-Füßen. Egal, macht was gefällt und gut klingt!

    Bin mir nicht sicher...


    Normalerweise ist es oft so, dass je höher man ein Fell stimmt, desto höhenreicher bzw. obertonreicher wird der Sound.


    Meine Erfahrung ist aber, dass ab einem gewissem Punkt, dieser Effekt sich umkehrt. Ich nenne das gerne " das Fell dämpft sich selbst". Will heißen, wenn man Schlag oder Resonanzfell recht hoch stimmt, kommt irgendwann der Punkt, an dem Nachklang und Obertöne wieder reduziert werden... selbst ohne jegliche externe Dämpfung. Ich vermute, dass hat mit der Oberflächenspannug zu tun... bin aber nicht sicher... wollte vor Jahren mal ´nen Physiker fragen...


    Das hilft Dir noch nicht sehr viel weiter, auch ich persönlich würde eine Artstar nicht zu funky-hoch (oder noch höher) stimmen wollen... Da Du aber darauf hinweist, dass dein Reso-Fell sehr lasch bzw. tief gestimmt ist, würde ich in jedem Falle DORT schon mal ansetzen... und höherstimmen und kritisch hinhören wie sich das Obertonverhalten verändert. Nochmals: sehr oft wird durch das Höherstimmen den Nachklang durch dissonate, nervige Obertöne deutlich verringern.... auch wenn manche Drummer das Gegenteil behaupten. Die Effekte sind schwer zu beschreiben, und nicht schnell entdeckt - deswegen muß man da in aller Regel ein paar Monate/Jahre Stimmerfahrung sammeln.

    Auch mir fällt es schwer dass zu verstehen. Bitte präzisieren.


    Ich bin nie ein Fan der Starmount-Halterung gewesen (gefällt mir optisch überhaupt nicht)... in Sachen Funktionstüchtigkeit gehört sie aber mit Optimount zum besten was der Markt hergibt (ich mag sie trotzdem nicht sonderlich... aber das erwähnte ich schon)


    Ich bin mir wie Macmarkus völlig im unklaren, wie ein "verbohrtes" sorry :) Tom zum Standtom umgebaut, soviel fetter klingen soll?


    Oder hattest Du da auch schon diese Rims-Clones-Halterung bzw. DSS verwendet an welcher die Floortombeine befestigt werden??? Ich habe jetzt nicht so aufmerksam gelesen :)


    Dann wäre schon eine gewisse, kleine Veränderung denkbar, da dass Tom quasi nicht mehr in und mit seinem Gewicht an der Alternativen-Aufhängung "hängt" sondern "steht". Dieser Effekt ist aber auch mit der ein oder anderen Alternativaufhängung (z.B: ISS) erzielbar (bei Starclassic habe ich es noch nie probiert), in dem man die Halterung am Resonanzfell anbringt (bei Starmount müßte man den Spannreifen tauschen)...


    Anfang der Neunziger gab es die "stehenden" Toms (also auch bei 10", 12" und 13") öfters mal zu sehen, da einzelne Drummer zu hören glaubten, dass der Sound besser/resonanter... whatever wird.


    Insofern würde ich vor jedem Bohrversuch erstmal einen Test durchführen, ob man den Sound im "stehenden Modus"soviel besser empfindet als den regulären, " hängenden". Ich fand die Unterschiede vor einigen Jahren marginal... oder im Grenzbereich zwischen "Einbildung" bzw. "Wahrnehmungsschwelle". Vielleicht höre ich auch einfach schlechter als jene Drummer, die das mochten und machten... schwer zu sagen.

    Wenn Du Kumpels hast mit einem Kopfhörer mit deutlich geringerer Ohmzahl (z.B. 16 Ohm) würde ich die mal leihen und testen. Ob es sehr viel Abhilfe schafft weiß ich nicht.... keine Ahnung was Du unter "leise" verstehst...


    Mein Eindruck ist allerdings, dass es hörbare Unterschiede zwischen Kopfhörern in Bezug auf die subjektiv empfundene oder tatsächliche Lautstärke gibt. Gleichwohl ist dein AKG ein schöner Kopfhörer. Ich befürchte den wirst Du ungern gegen einen Walkman-kompatiblen Hörer mit 16 oder 32 Ohm eintauschen wollen :)

    Ungeachtet der Frage, wer von uns hier über welche Sehkraft verfügt :)
    ...


    ... folgende Anmerkung:


    1.) in den Schmidkonz-Prospekten ist seit einiger Zeit ein Guß-Bottom-Reifen abgelichtet, der eindeutig Nieten bzw. Verschraubungen für den Bügelschutz aufweist.


    Das ist aber längst nicht bei allen Gußreifen auf dem Markt der Fall. Insofern lassen sich hier sicher manche davon leiten, was sie bisher gesehen haben :)


    2.) Bei Tama (und der ein oder anderen Firma) war der Teppichschutz meist Bestandteil des ganzen Gussteils. Also keine Nieten!


    3.) Als dritte Variante gelten viele aktuelle Sonor etc. snares, wo quasi einfach eine Aussparung im Bottom-Gußteil vorgesehen ist, durch den der Teppich geführt wird. Also insofern der normale "Überstand" des Reifens nicht punktuell erhöht wird.


    Mir gefiel die Tama-Lösung immer am besten. Ist aber ein Bauchsache... Ich fand immer dass dies viel wertiger aussieht als bei einem Gußreifen etwas "anzutackern".

    fwdrums


    :)
    mit einer Einschränkung:


    Ich habe bewußt ein klein wenig am Thema "vorbei" gepostet, da ich das ein oder andere DB-Tightness-Studio-Phänomen wirklich von einigen Drummern kenne. Insofern war ich gerade, da scheinbar "medizinisch-organisches" noch nicht ganz abgeklopft ist (gut!!!, dass Du das nochmal herausgestellt hast) etwas "OFF-TOPIC" :)


    Aber genau das beschriebene Phänomen kenne ich von vielen Drummern, denen nachweislich organisch NICHTS fehlt. Die Gelegenheit wollte und konnte ich mir nicht entgehen lassen :)


    Insofern hoffe ich, dass mir "you fail me" den kleinen Exkurs verzeiht.